Schlagwort: Bahnausbau

  • Grossprojekt stärkt Bahnkapazität im Raum Zürich nachhaltig

    Grossprojekt stärkt Bahnkapazität im Raum Zürich nachhaltig

    Die SBB hat laut einer Mitteilung mit dem Ausbau der Strecke zwischen Zürich und Winterthur auf durchgängig vier Spuren begonnen. Im Rahmen von MehrSpur Zürich-Winterthur baut die SBB den neuen Tunnel, baut mehrere Bahnhöfe aus und nimmt weitere Anpassungen vor.

    Nun haben die SBB und die beteiligten Baufirmen mit dem Ausbau der Bahnhöfe Wallisellen, Dietlikon, Bassersdorf und Winterthur Töss begonnen. Dabei geht es unter anderem um die Verbreiterung von Perrons, neue und angepasste Unterführungen und um Passerellen und Brücken. Die Arbeiten in Bassersdorf sollen bis 2030 abgeschlossen werden, die in Wallisellen und Dietlikon bis 2031 und in Töss bis 2034.

    Der Brüttenertunnel soll 9 Kilometer lang werden. Der Beginn des Tunnelvortriebs ist für 2029 geplant, die Inbetriebnahme für 2037.

    Der Ausbau soll insgesamt 3,3 Milliarden Franken kosten. Das Grossprojekt soll zusammen mit weiteren Projekten wie dem Ausbau des Bahnhofs Zürich Stadelhofen das Bahnangebot im Grossraum Zürich markant verbessern.

  • Neue Doppelspurlinie entlastet die Strecke zwischen Zürich und Winterthur

    Neue Doppelspurlinie entlastet die Strecke zwischen Zürich und Winterthur

    Die SBB hat die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) bestehend aus den Bauunternehmen Implenia aus Opfikon und Marti aus Zürich mit dem Bau einer neuen Doppelspurlinie beauftragt. Im Rahmen des Projekts MehrSpur Zürich-Winterthur planen der Bund und die SBB den Bau einer neuen Linie sowie den Ausbau der Bahnhöfe Dietlikon, Bassersdorf, Wallisellen und Winterthur Töss. Implenia und Marti werden laut einer Mitteilung mit einem Anteil von je 50 Prozent den Bau von fünf der sechs Lose des Projekts übernehmen. Der Gesamtauftrag beläuft sich auf etwa 1,7 Milliarden Franken, wobei der Anteil von Implenia rund 830 Millionen Franken beträgt. Die Bauzeit des Projekts beträgt voraussichtlich etwa zehn Jahre.

    Im Rahmen des Projekts übernehmen Implenia and Marti den Bau im Brüttenertunnel (Los 240), den Abschnitt Winterthur (Lose 140 und 141), den Abschnitt Dietlikon (Los 340) und den Abschnitt Wallisellen (Los 540). Die neue Doppelspurlinie durch den Brüttenertunnel soll den 8,3 Kilometer langen Kapazitätsengpass im Bahnnetz zwischen Zürich und Winterthur beheben. Teil des Engpasses ist eine Abzweigung in Richtung Flughafen Zürich. Für den unterirdischen Doppelspurausbau ist je ein Einspurtunnel mit einem Durchmesser von rund zehn Metern für beide Fahrtrichtungen geplant.

    Das Infrastrukturvorhaben ist laut Mitteilung auf die Mobilitätsbedürfnisse künftiger Generationen ausgerichtet und passt damit zur Strategie von Implenia. „Es freut uns, dass wir von Implenia, gemeinsam mit unserem ARGE-Partner Marti, unsere langjährige Erfahrung und umfassende Expertise im Infrastrukturbau einbringen dürfen, um diesen wichtigen Abschnitt für steigende Frequenzen und künftige Anforderungen fit zu machen“, so Implenia-CEO Jens Vollmar in der Mitteilung.

  • Grünes Licht für Bahnausbau zwischen Zürich und Winterthur

    Grünes Licht für Bahnausbau zwischen Zürich und Winterthur

    Das Bundesamt für Verkehr hat laut einer Mitteilung die Planbewilligung für den Ausbau der Verbindung zwischen Zürich und Winterthur erteilt. Dafür soll ein neun Kilometer langer doppelspuriger Tunnel gebaut werden, der im Süden mit zwei Zulaufstrecken von Bassersdorf und Dietlikon erreicht wird. Im Norden endet er in Tössmühle in Winterthur. Gleichzeitig sollen die Bahnhöfe in Winterthur-Töss, Dietlikon, Bassersdorf und Wallisellen um- und ausgebaut werden.

    Der Ausbau erweitert den heutigen Engpass durch Effretikon und Kemptthal durchgängig auf vier Spuren. Damit können die Reisezeiten verkürzt und das Angebot namentlich an Regionalverbindungen ausgebaut werden.

    Die Kosten werden auf 3,3 Milliarden Franken in Preisen von 2014 veranschlagt. Der Ausbau ist Teil des Bahnausbauschrittes 2035, den das Bundesparlament 2019 beschlossen hat.

    Die Plangenehmigung kann innerhalb von 30 Tagen an das Bundesverwaltungsgericht weitergezogen werden. Andernfalls kann die SBB das definitive Ausbauprogramm festlegen und Anfang 2026 mit den Vorarbeiten beginnen.