Schlagwort: Bahnhof

  • Stimmvolk stoppt Bahnhofprojekt Locarno

    Stimmvolk stoppt Bahnhofprojekt Locarno

    Die Vorlage zur Neugestaltung des Bahnhofs Locarno-Muralto wurde bei einer Stimmbeteiligung von 31 Prozent knapp abgelehnt. 33’723 Nein-Stimmen standen 33’621 Ja-Stimmen gegenüber. Damit wurde das Projekt mit einem hauchdünnen Vorsprung von 102 Stimmen gestoppt . Ein Resultat, das zeigt, wie umstritten städtebauliche Eingriffe auch bei regional bedeutsamen Infrastrukturprojekten sein können.

    Geplante Investitionen für mehr Übersicht und Mobilität
    Das Projekt hätte eine umfassende Aufwertung des Verkehrsknotens mit einem Gesamtvolumen von 16 Millionen Franken umfasst. Der Kanton Tessin hätte davon rund 7 Millionen Franken getragen. Geplant war eine stärkere Fokussierung auf den Fuss- und Veloverkehr sowie eine effizientere Organisation der Busperrons. Ziel war es, die multimodale Anbindung des Bahnhofs zu verbessern und den öffentlichen Verkehr übersichtlicher und zugänglicher zu gestalten.

    Widerstand aus dem Gewerbeumfeld
    Gegenwind erhielt das Projekt insbesondere von Geschäfts- und Gastronomiebetrieben rund um die Viale Cattori. Diese befürchteten, dass die erhöhte Busfrequenz, mehr als 250 Busse pro Tag, die Aufenthaltsqualität an der Seepromenade beeinträchtigen würde. Auch der Wegfall direkter Zufahrten für den motorisierten Individualverkehr zu Läden und Restaurants wurde als erheblicher Nachteil gewertet. Die Gegner argumentierten, dass dies die wirtschaftliche Attraktivität der Zone gefährden könnte.

    Infrastrukturprojekt mit lokalem Zielkonflikt
    Die Ablehnung der Bahnhof-Neugestaltung in Locarno zeigt exemplarisch die Spannungsfelder zwischen Mobilitätswende, Stadtentwicklung und lokalem Wirtschaftsinteresse. Trotz klarer verkehrlicher und gestalterischer Vorteile konnte sich das Projekt nicht durchsetze. Vor allem wegen der befürchteten Nachteile für den bestehenden Gewerbestandort. Für künftige Infrastrukturprojekte mit städtebaulicher Wirkung wird dies als Mahnung dienen, betroffene Interessengruppen frühzeitig und umfassend in den Dialog einzubinden.

  • Zürich Stadelhofen liegt öffentlich auf

    Zürich Stadelhofen liegt öffentlich auf

    Zürich Stadelhofen ist mit täglich 80 000 Reisenden ein zentraler Verkehrsknoten in der Stadt. Doch die drei bestehenden Gleise sind überlastet und begrenzen das Wachstum der S-Bahn. Mit dem Bau eines vierten Gleises und einem zusätzlichen Tunnel in Richtung Tiefenbrunnen wird die Kapazität massiv gesteigert. Ein Ausbau, der weit über die Stadtgrenzen hinaus Wirkung entfaltet.

    Mehr Kapazität, bessere Verbindungen
    Der Ausbau soll bis zu 50 Prozent mehr Zugbewegungen ermöglichen. Er ebnet den Weg für den flächendeckenden Viertelstundentakt im gesamten Zürcher S-Bahn-Netz. Eine Verbesserung, von der neben der Stadt Zürich auch die 6 Nachbarkantone profitieren. Das Projekt betrifft mehrere Teilbereiche, darunter ein neuer Hauptzugang, verbesserte Passagen und ein zusätzlicher Perronzugang im Bereich Kreuzbühl-/Mühlebachstrasse.

    Zehn Jahre Bauzeit und 1,1 Milliarden Franken Investition
    Das Projekt wird rund zehn Jahre in Anspruch nehmen. Bei reibungslosem Ablauf ohne Einsprachen soll der Baustart in der zweiten Hälfte der 2020er-Jahre erfolgen, mit einer Inbetriebnahme in den 2030er-Jahren. Die geschätzten Kosten betragen rund 1,1 Milliarden Franken. Ein erheblicher, aber notwendiger Schritt für eine zukunftsfähige Mobilitätsinfrastruktur.

    Transparenz und Beteiligung – Projekt liegt öffentlich auf
    Vom 14. Mai bis 12. Juni 2025 liegt das Projekt in Zürich und Dübendorf öffentlich auf. In Zürich können die vollständigen Pläne eingesehen werden, in Dübendorf jene zum Zürichbergtunnel. Vor Ort stehen Fachpersonen der SBB bereit, um Fragen zu beantworten. Ein geplanter Grossausbau mit Raum für Dialog.

  • Der Durchgangsbahnhof an der LUGA 2024

    Der Durchgangsbahnhof an der LUGA 2024

    Der Durchgangsbahnhof Luzern steht im Mittelpunkt der diesjährigen Luga, der Zentralschweizer Frühlingsmesse, die vom 26. April bis 5. Mai 2024 stattfindet. Auf einer Fläche von rund 800 Quadratmetern wird das Jahrhundertprojekt dreidimensional erlebbar gemacht. Besucherinnen und Besucher haben die einzigartige Gelegenheit, sich interaktiv und spielerisch über das Projekt zu informieren und dessen enormen Nutzen für die gesamte Region zu erfahren.

    Regierungspräsident Fabian Peter betont die Bedeutung der Sonderschau: «Mit der Präsentation des Durchgangsbahnhofs Luzern auf der Luga geben wir der Zentralschweizer Bevölkerung die Möglichkeit, das Projekt hautnah zu erleben und zu verstehen, welchen Mehrwert es für unsere Region mit sich bringt.»

    Die Sonderschau findet nicht nur in der Halle 1 statt, sondern wird auch auf dem Messe-Vorplatz erlebbar sein. Dort liegt der Fokus auf dem öffentlichen Verkehr, mit verschiedenen Aktionen unter dem Motto «erleben, ausprobieren und mitmachen». Der Durchgangsbahnhof Luzern ist mehr als nur ein Bahnhof; er ist ein entscheidender Baustein für ein dichteres öffentliches Verkehrsnetz in der gesamten Zentralschweiz.

    Täglich steigen über 100.000 Personen am Bahnhof Luzern ein, aus oder um. Doch die Kapazitätsgrenze ist erreicht, und zusätzliche Verbindungen sind nicht mehr möglich. Der Durchgangsbahnhof Luzern öffnet den Weg für die Weiterentwicklung der nachhaltigen Mobilität und ermöglicht eine zukunftsweisende Gestaltung des öffentlichen Verkehrsnetzes.

    Die Sonderschau zum Durchgangsbahnhof Luzern ist eine gemeinsame Initiative des Kantons Luzern und des Verkehrsverbunds Luzern (VVL), unterstützt von der Stadt Luzern, der Zentralschweizer Konferenz des öffentlichen Verkehrs und weiteren Partnern.

  • Chur West auf dem Weg zum zweiten Stadtzentrum mit neuem Bahnhof

    Chur West auf dem Weg zum zweiten Stadtzentrum mit neuem Bahnhof

    Der neue Bahnhof Chur West wird eine multimodale Verkehrsdrehscheibe sein, die Bahn, Bus, Postauto sowie Velo- und Fussgängerverkehr verknüpft. Die Verkehrsanbindungen sind zukunftsgerichtet und erstrecken sich über Chur hinaus in die Regionen. Dieses Generationenprojekt wertet den westlichen Stadtteil auf und legt den Grundstein für die Entwicklung zum zweiten urbanen Zentrum. Der Bahnhof muss den heutigen Sicherheits- und Komfortstandards entsprechen, behindertengerecht und gut angebunden sein. Es ist wichtig, die zukünftig höheren Transportkapazitäten aufzunehmen. Der westliche Stadtteil mit Entwicklungspotenzial muss attraktiv sein für Anwohner, Pendler und Pendlerinnen. Bahn, Bus, Fahrrad- und Fusswege sollen optimal erschlossen werden, um mit dem zukünftigen Wachstum Schritt zu halten.

    Der Ausbau des Bahnhofs Chur West ist eine einmalige Chance für die Stadt Chur. Der ausgebaute Bahnhof kann in das S-Bahn-Netz der RhB integriert werden. Dies schafft eine wichtige Mobilitätsdrehscheibe in Graubünden und ermöglicht eine langfristige Weiterentwicklung des westlichen Stadtteils zum zweiten urbanen Zentrum. Die Finanzierung ist attraktiv für den Betreiber und die Stadt. Die Bruttokosten von 60,8 Millionen Franken beinhalten Bruttoinvestitionskosten von etwa 20,7 Millionen Franken für die Stadt. Diese decken Investitionen in den Bus- und Langsamverkehr, Strassenbau mit Werkleitungen, drei neue Personenunterführungen, eine Fahrradstation für 170 Fahrräder sowie einen attraktiven Bahnhofsplatz ab. Die Finanzierung erfolgt durch Beiträge aus dem Agglomerationsprogramm des Bundes und weiteren Mitteln des Kantons. Es wird erwartet, dass insgesamt rund 10,4 Millionen Franken als Beiträge eingenommen werden, sodass die Investitionskosten halbiert werden. Die Nettoinvestitionskosten für die Stadt Chur belaufen sich auf voraussichtlich 10,3 Millionen Franken, was weniger als 20 % der Gesamtinvestitionskosten von über 60 Millionen Franken ausmacht, die von der RhB und dem Kanton getragen werden.

  • SBB präsentiert Siegerprojekt für Bahnhofgebiet Dietikon

    SBB präsentiert Siegerprojekt für Bahnhofgebiet Dietikon

    Die SBB und die Stadt Dietikon haben das Siegerprojekt des Architekturwettbewerbs zur Neugestaltung des Bahnhofsareals ausgewählt. Die Jury hat sich für den Entwurf von Hosoya Schaefer Architekten aus Zürich und BRYUM Landschaftsarchitekten aus Basel entschieden. Die drei besten Wettbewerbsprojekte sind ab sofort im Foyer des Stadthauses ausgestellt.

    Das Bahnhofsareal von Dietikon soll laut einer Medienmitteilung zu einer zeitgemässen Verkehrsdrehscheibe und einem lebendigen Stadtquartier werden. Dazu werden in den nächsten Jahren der Bahnhofplatz und Bushof neugestaltet, das Bahnhofgebäude aus dem Jahr 1977 saniert und erweitert sowie auf dem Bahnhofareal neuer Wohn- und Gewerberaum geschaffen.

    Das Siegerprojekt der Ausschreibung sieht ein in der Dichte variierendes Baumdach vom Zentrum Dietikon bis zum Bahnhof vor und bindet das Bahnhofsgebäude fussläufig an Marktplatz und Stadtzentrum an. Die Endhaltestellen des Bushofs werden auf die durch das Baumdach getrennten Businseln Nord und Süd aufgeteilt. Unter dem Baumdach liegt ein chaussierter Bereich, der sowohl als Bewegungs- wie auch als Aufenthaltsraum gedacht ist. Dort soll Platz für Veranstaltungsflächen, Brunnen und Sitzmöglichkeiten sein.

    Der Stadtrat ist der Empfehlung des Preisgerichts gefolgt und hat die Weiterbearbeitung des Siegerprojekts mit dem entsprechenden Planungsteam beschlossen. Die Fertigstellung der Neugestaltung des Bahnhofplatzes und Bushofs soll zwischen 2027 und 2030 erfolgen.

    Neben den drei besten Architekturprojekten liegt auch der Gestaltungsplan der SBB für 60 Tage zur Einsichtnahme der Bevölkerung auf. Nach der öffentlichen Auflage werden die Unterlagen bereinigt, vom Stadtrat verabschiedet und dem Gemeinderat zur Festsetzung vorgelegt. Die Rechtskraft des Gestaltungsplans wird für das Jahr 2025 erwartet.

  • Switzerland Innovation Park Ost bietet Arbeitsplätze für Reisende an

    Switzerland Innovation Park Ost bietet Arbeitsplätze für Reisende an

    In einem Pilotprojekt stellen die SBB und der Switzerland Innovation Park Ost laut einer Medienmitteilung Pendlerinnen und Pendlern am Bahnhof St.Gallen speziell eingerichtete Arbeitsplätze zur Verfügung. Acht Tische sind dafür von der Agosti Meier AG aus Waldkirch SG gebaut und mit Elektrik und drahtlosem Internet eingerichtet worden. Seit dem 14. August bieten sie Reisenden die Möglichkeit, Wartezeiten kreativ zu überbrücken.

    Sie kommen „einem grossen Kundenbedürfnis“ nach Arbeiten auch am Bahnhof nach, wird Michael Disch von der Immobilienbewirtschaftung der SBB zitiert. „Mit dieser Initiative machen wir den Bahnhof St.Gallen zum produktiven Arbeitsplatz.“ Nebst den bereits bestehenden Co-Working-Plätzen auf dem Campus des Innovation Park Ost im Westen der Stadt stellen nun auch die in der Bahnhofshalle von St.Gallen eingerichteten Plätze eine Möglichkeit für Austausch und Vernetzung dar.

    Das Projekt ist zunächst für drei Monate geplant. Es soll Denkanstösse für weitere ähnliche Vorhaben liefern. „Denn bei der Arbeit und mit neuen Ideen ist es wie beim Reisen – wer nie startet, kann auch nicht weiterkommen“, wird Peter Frischknecht, Leiter Campus beim Switzerland Innovation Park Ost, zitiert.

  • Basel: Visionäre Bauplanung auf dem Areal Dreispitz Nord

    Basel: Visionäre Bauplanung auf dem Areal Dreispitz Nord

    Die Planung des neuen Basler Stadtteils Dreispitz Nord im «Gundeli»-Quartier stammt aus der Feder der Basler Architekten Herzog & de Meuron. Sie füllt das Areal mit neuem Leben, die Parkplatzfläche verschwindet. Auf einer Fläche von etwa acht Fussballfeldern entsteht so Raum für eine vielfältige Weiterentwicklung des Quartiers.

    Der direkte Zugang von Gundeldingen her zum Dreispitz Nord ist ein Blickfang: Über eine breite, begrünteRampe führt ein Fussweg auf das Dach des neuen MParc-Einkaufszentrums, wo sich ein einzigartiger Blick über die Dächer von Basel bietet.

    Auf dem Dach des Einkaufszentrums befindet sich auch die neue Sekundarschule für rund 600 Schülerinnen und Schüler. Dortgibt es Sportplätze, eine Dreifachturnhalle, Grün-und Freiräume und einen Jugendtreff.

    Die neuen öffentlichen Parkanlagen in der Grösse von zwei Fussballfeldern bieten mit ihren grossen, schattenspendenden Bäumen Raum für Spiel und Erholung. Fussgängerinnen und Velofahrerhaben hier Vorrang, der öffentliche Raum soll autofrei sein.

    Im Dreispitz Nord entstehen 800 Wohnungen. Ganz im Norden sind sieben Stadthäuser geplant mit preisgünstigem bzw. gemeinnützigem Wohnraum. Die drei runden Hochhäuser bieten nebst attraktiven Wohnungen auch Raum für Büros und weitere Nutzungen wie etwa eine Bibliothek oder ein Fitness-Center.

    Auf das Dach des MParc-Einkaufszentrums kommt eine Sekundarschule für 600 Schülerinnen und Schüler.

    Das Gebiet ist bereits heute gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erschlossen und nur drei Tramstationen vom Bahnhof SBB entfernt. Die neuen Fuss-und Velowege, Carsharing-Möglichkeiten und rund 4000 Veloparkplätze sollen das autoarme Wohnen fördern. Wer dennoch auf ein Auto angewiesen ist, hat einen Parkplatz in separaten Parkieranlagen und muss nicht in den angrenzenden Quartierstrassen nach Parkplätzen suchen. Für die neuen Wohn- und Arbeitsflächen sind insgesamt maximal 662 Parkplätze geplant. Die Zugänge zu den Parkings am nördlichen Rand helfen, den neuen Stadtteil und das Quartier Gundeldingen autofrei zu halten.

    Die Stadtteilentwicklung will als Musterbeispiel für nachhaltige Raumentwicklung vorangehen: Anstelle versiegelter Parkplatzflächen werden neue Grün-und Freiräume angelegt.Durch die hohe Nutzung ist der Umgang mit dem Boden haushälterisch. Bestehende Arbeitsplätze bleibenerhalten und neue sollen entstehen. Ein ausgewogenes Wohnangebot für alle Einkommen ermöglicht eine Durchmischung der Bewohnerschaft. Im Rahmen der Bauarbeiten wird das bestehende MParc-Gebäude in den neuen Komplex integriert. Die Abstände in der Bebauung am nördlichen Rand und die Räume zwischen den Hochhäusern lassen die Luft zirkulieren und sorgen füreine gute Durchlüftung. Die Grün-und Freiräume sorgen für Kühlung durch Schatten und Verdunstung, Wasser kann wieder in den Böden versickern.Dies soll das Stadtklima verbessern.
    Im September 2020 haben die Projektverantwortlichen der breiten Öffentlichkeit das Richtprojekt Dreispitz Nord vorgestellt. Dieses dient als Grundlage für den Bebauungsplan, die Umweltverträglichkeitsprüfung sowie den städtebaulichen Vertrag. Um die Quartierinteressen bestmöglich einzubeziehen, pflegen die Planungspartnerinnen und -partner seit Projektstart den Dialog mit Quartierorganisationen.

    Im 1. Quartal 2023 sollen die öffentliche Planauflage des Bebauungsplans und der Umweltverträglichkeitsbericht bereit sein. Der Parlamentsbeschluss wird voraussichtlich 2024 erfolgen. Sobald der Beschluss rechtskräftig ist, kann die Bauprojektierung für die erste Etappe starten. Mit konkreten Baumassnahmen ist ab 2027 zu rechnen.

  • Maaglive macht Zürich-West noch attraktiver

    Maaglive macht Zürich-West noch attraktiver

    Das Maag-Areal zeichnet sich bislang mehrheitlich durch Büronutzungen aus. Mit dem Grossprojekt Maaglive erhält Zürich-West bis 2027 ein vielseitiges und grünes Zentrum mit verschiedenen Nutzungen. Projektiert ist ein Ensemble aus drei Gebäuden: Ein Wohnturm mit Dachgarten und Loggias, ein viergeschossiges Kulturhaus sowie das bereits bestehende Gebäude K, welches saniert und umgenutzt wird.

    Das Gebäude K wird denkmalgeschützt – nachdem alle Anbauten entfernt wurden. Künftig bietet es mit Foyer, Restaurant und Bar sowie Markthalle und Buchcafé betriebliche Synergien mit dem benachbarten Kulturpavillon. Holzkonstruktionen sorgen für ein attraktives Inneres des Kulturpavillons.
    Der Wohnturm zeichnet sich durch flexible Nutzungsmöglichkeiten aus, wobei der Bereich Wohnen überwiegt. Büroflächen und Räume für Veranstaltungen ergänzen das Angebot. Ein Co-Working-Space mit Café und Weinbar werden im zweigeschossigen Sockel eingegliedert.

    Die Visualisierung zeigt den Stadtplatz beim Turm.

    Den Bewohnern stehen an der höchsten Stelle des Turms – neben dem begrünten Dachgarten – eine Bibliothek sowie eine Gemeinschaftsküche zur Verfügung. In den Erdgeschossen sind publikumsorientierte Nutzungen vorgesehen. Für die Wohnungen sind eine Fläche von rund 6000 m2 projektiert, dem Kultur- und Eventbereich stehen 3000 m2 zur Verfügung, und für Ateliers, Co-Working und Gastronomie sind weitere 3000 m2 eingeplant.

    Den Mittelpunkt des Areals bildet der mit bis zu 80 hochstämmigen, einheimischen Bäumen bepflanzte Quartierplatz, der sich über 4000 m2 erstreckt. Das so entstehende Blätterdach soll dem Platz die bislang fehlende Aufenthaltsqualität verschaffen. Freiräume und weitere Grünflächen mit Sitzmöglichkeiten sowie verschiedene Spiel- und Ruhebereiche sollen auch tagsüber für mehr Leben auf dem Areal sorgen. Gleichzeitig wird dadurch das Mikroklima optimiert und die sich im Sommer stauende Hitze reduziert. Gerade Letzteres ist ein Problem in der Innenstadt. Maaglive begegnet diesem zudem durch Belagsstrukturen, die eine gewisse Retention sowie Hitzeminderung bieten. Beim gesamten Bauvorhaben stehen zirkuläres Bauen und die Verwendung von ressourceneffizienten Baustoffen im Fokus.

    Die geschichtsträchtige Lichtstrasse sowie die Maschinenstrasse werden für die Bevölkerung geöffnet. Darüber hinaus entstehen neue Fuss- und Velowege. Das Projekt stammt aus der Feder des Berliner Architekturbüros Sauerbruch Hutton. Für die Landschaftsarchitektur zeichnet Hager Landschaftsarchitekten verantwortlich. Die Eigentümerin des Areals, Swiss Prime Site, hat das Baugesuch bereits eingereicht. Die Realisierung wird frühestens im 3. Quartal 2024 beginnen. Läuft alles nach Plan, dürfte Maaglive im 3. Quartal 2027 bezugsbereit sein.

    Der Kulturpavillon soll ein lebendiger Treffpunkt für Kunst, Kreativwirtschaft und Bevölkerung werden.
  • Centurion Tower: Stramm wie ein Offizier

    Centurion Tower: Stramm wie ein Offizier

    Durch sein klares Volumen integriert sich das neue Hochhaus wie selbstverständlich in die städtebauliche Struktur des neuen Quartiers «Vision Mitte». Es nimmt die Fluchten der umliegenden Gebäude auf und bildet sozusagen das letzte Puzzlestück im grossen Gebäude-Cluster von Fachhochschule und Büro- und Industriebauten auf diesem Areal. Namensgeberin war natürlich nicht die Anzahl Wohnungen, sondern die bekannte römische Ausgrabungsstätte in Windisch (Vindonissa).

    Für jede Nutzung der richtige Wandtyp
    Die 16 Eigentumswohnungen befinden sich in den obersten vier Stockwerken des Towers, die 116 Mietwohnungen in der 3. bis 10. Etage. In den untersten drei Geschossen deckt das Centurion Towerhotel mit 66 Apartments und Zimmern die Bedürfnisse vieler regionaler Unternehmen sowie der benachbarten Fachhochschule ab. Diese unterschiedlichen Nutzungen spiegeln sich nicht zuletzt in der Materialisierung und im Design innerhalb des Gebäudes. Der Turm wurde als Skelettbau hochgezogen und vollständig mit nicht tragenden Gips-Trockenbausystemen ausgebaut.

    Die (Fast)-Alles-Könnerin
    In den Küchen und Nasszellen der Eigentumswohnungen spielt die hydrophobierte Rigips® Habito-Platte eine zentrale Rolle. Sie ist wahrscheinlich eine der vielseitigsten Gipsbauplatten überhaupt und eignet sich für den Wohnungs-, Büro- und Gewerbe-, aber auch Hotel-, Spital- und Schulhausbau. Bei der Entwicklung standen das optimale Raumklima und die einfache Verarbeitung im Zentrum. Kompromisslos wurde das revolutionäre Produkt auf diese Eigenschaften hin optimiert und mit besten Leistungsdaten und breiter Einsatzfähigkeit ausgerüstet. Die Platte ist sehr robust, feuerfest, schalldämmend, ökologisch nachhaltig und effizient zu verarbeiten.

    Viel Planungs- und Umnutzungsfreiheit
    Sobald mit dem Rigips®  Habito-System eine gemauerte Wand ersetzt wird, potenzieren sich die Vorteile. Das Ausmessen und der Einbau von lastverstärkenden Wandeinlagen entfallen, weil Kraglasten wie Möbel, Bilder oder Fernsehscreens ohne Dübel direkt angeschraubt werden können. Aus dem gleichen Grund entfällt auch das frühzeitige Festlegen der Wandeinlagen, wodurch die Planungsfreiheit steigt. Habito ist also standhaft wie ein römischer Legionär oder wie eine herkömmliche Massivbauwand. Bei all diesen bauphysikalischen und kon-
    struktiven Stärken bleibt dank der Planung mit Gips-Trockenbausystemen genügend Flexibilität für spätere Umbauten, falls sich die Nutzungsbedürfnisse einzelner Räume oder gar Stockwerke ändern sollten.

    Der Gips-Trockenbau kann auch auf diesem Niveau längst mithalten.

    ÜBER RIGIPS
    Rigips ist Pionier der Trockenbauweise in Europa und Teil der Saint-Gobain Gruppe, einem der traditionsreichsten und innovativsten Industriekonzerne der Welt. In der Schweiz ist die Rigips AG die führende Produzentin und Anbieterin von Gips-Trockenbausystemen und zuverlässige Unterstützerin in der Planung und Ausführung anspruchsvoller Innenausbau-Lösungen. Gipsplatten-Systeme der Rigips AG werden entwickelt, um die Ziele von Kunden und Partnern erfolgreich und nachhaltig umzusetzen.

    www.rigips.ch


  • Bubenbergzentrum wird neu gebaut

    Bubenbergzentrum wird neu gebaut

    Im Rahmen des Ausbauprojekts «Zukunft Bahnhof Bern» (ZBB) haben die SBB für das Bubenbergzentrum 10-12 grosse Pläne. Dieses ging 2015 in den Besitz von SBB Immobilien über. Projektiert ist ein Neubau, der nicht nur Büros, sondern auch Retail- und Gastronomieflächen aufweisen soll. Der Baustart erfolgte im März dieses Jahres. Der neue Bahnhofzugang beim Bubenbergzentrum wird nach seiner Fertigstellung im Jahr 2025 neben dem bereits bestehenden Haupteingang der zweitwichtigste Zugang zum Bahnhof Bern.

    «Der Neubau des Bubenbergzentrum 10-12 ist ein wesentliches Schlüsselelement des Ausbaus der Publikumsanlagen im Bahnhof. Im Erdgeschoss des neuen Gebäudes entsteht der neue Bahnhofzugang «Bubenberg», der in die neue Personenunterführung führt. Das Bubenbergzentrum wird künftig bahnbetriebliche und kommerzielle Nutzungen umfassen», sagt Christoph Erismann, Gesamtprojektleiter SBB Immobilien. Von der Eingangshalle im Erdgeschoss aus gelangen Besuchende und Reisende direkt in die Personenunterführung Mitte, die sich ebenfalls unter der Schirmherrschaft der SBB im Bau befindet. Sie wird mit der bestehenden Unterführung verbunden und auch von einem weiteren neuen Bahnhofzugang bei der Länggasse her zugänglich sein.

    Das Bubenbergzentrum steht in unmittelbarer Nähe der Berner Altstadt, die zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Bei der Ausgestaltung des Projekts zum gewünschten modernen Bürogebäude war demnach Fingerspitzengefühl gefragt. Für den fünf Stockwerke umfassenden Neubau zeichnet das Büro B Architekten aus Bern verantwortlich. Die Architekten überzeugten die Jury mit einer klaren volumetrischen Integration in den stadträumlichen und infrastrukturellen Kontext. Das neue Bubenbergzentrum fügt sich unaufgeregt in die Umgebung ein, harmoniert mit den umliegenden Gebäuden und stellt einen Bezug zur Bogenschützenstrasse und zum PostParc her. Der Grundriss ist so konzipiert, dass er flexible Nutzungsmöglichkeiten erlaubt. Die Büroräumlichkeiten können individuell gestaltet werden: Vom traditionellen Zellenbüro bis zum Open-Space-Konzept ist alles möglich.

    Geplant sind neben dem Bahnzugang rund 4000 m² Bürofläche, 570 m² Verkaufs- und Gastronomiefläche sowie 358 m² Lagerfläche. Eine Installationsplattform an der Bogenschützenstrasse wird sowohl für die Bauarbeiten am Bubenbergzentrum als auch für die Arbeiten zur Unterführung Mitte genutzt. Fussgänger werden während der gesamten Bauzeit durch einen gesicherten Tunnel durch das Gebäude geführt. Das Gebäude wird energieeffizient konzipiert. Für das Projekt sind 44 Millionen Franken budgetiert. Davon entfallen rund 12 Millionen Franken auf den Bahnzugang und werden von SBB Infrastruktur übernommen. Der Restbetrag geht zu Lasten der SBB Immobilien.

  • «Zukunft Bahnhof Bern» schreitettrotz Verzögerungen voran

    «Zukunft Bahnhof Bern» schreitet
    trotz Verzögerungen voran

    Der Kanton und die Stadt Bern, der Bund, die SBB und der RBS spannen zusammen und haben gemeinsam das Projekt «Zukunft Bahnhof Bern» (ZBB) geplant. Das Gesamtprojekt ist in verschiedene Teilbereiche gegliedert:

    • Die SBB sind für den Bau der neuen unterirdischen Passage «Unterführung Mitte» verantwortlich. Die Arbeiten hierzu laufen seit dem Jahr 2017. Die neue Unterführung wird von der bestehenden Unterführung, dem Bubenbergplatz und von der Länggasse her zugänglich sein.
    • Der Regionalverkehr Bern-Solothurn (RBS) baut einen neuen RBS-Bahnhof unterhalb des SBB-Bahnhofs.
    • SBB Immobilien baut das Bubenbergzentrum 10-12 neu.
    • Die Stadt Bern trifft abgestimmt auf den Ausbau des Bahnhofs Massnahmen, um den Verkehr im Bahnhofumfeld neu zu organisieren und zu gestalten. Dazu gehört auch eine Verlängerung der neuen «Unterführung Mitte» vom neuen Bahnhofzugang Bubenberg direkt zum Hirschengraben.

    Mit diesem Grossprojekt verbessert der Kanton Bern seine Erreichbarkeit und fördert die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts. Reisende profitieren künftig von mehr Platz und kürzeren Wegen innerhalb des Bahnhofs, in die Stadt und zu den Trams und Bussen. Die Publikumsanlagen im Bahnhof Bern werden so ausgebaut, dass sie der Entwicklung der Reisendenzahlen in Zukunft gerecht werden. «Vor Baustart 2016 gab es täglich ungefähr 270’000 Ein- und Aussteigende pro Tag im Bahnhof Bern. Anfang 2020 waren es bereits 320’000 und die Prognosen sprechen von rund 375’000 Ein- und Aussteigenden ab 2030. Entsprechend ist der Ausbau konzipiert», erklärt Angela Disch, Gesamtprojektleiterin SBB Infrastruktur.

    Der Umbau sei eine «Operation am offenen Herzen», sagt Disch und führt aus: «Schliesslich bauen wir unter anderem direkt unterhalb der befahrenen Gleise eine komplett neue Personenunterführung – und darunter entsteht auch noch der neue RBS-Bahnhof.» Eine der grössten He-rausforderungen sei es, die Bedürfnisse der verschiedenen Bauherrinnen und der Reisenden aufeinander abzustimmen. Ausserdem brauche es viel Rücksicht auf die Anwohnenden. «Nicht zuletzt sind in diesem urbanen Raum Flächen für Logistik, Maschinen und Baumaterial Mangelware», sagt Disch.

    Für «Zukunft Bahnhof Bern» wird mit Investitionen von gut einer Milliarde Franken gerechnet. Davon fallen rund 730 Millionen auf den RBS-Bahnhof. Das Projekt der SBB ist mit 375 Millionen budgetiert, und die Verkehrsmassnahmen der Stadt Bern sollen mit maximal 112 Millionen Franken zu Buche schlagen – die Stadtberner Stimmberechtigten haben den entsprechenden Kredit im März 2021 genehmigt. Die Kosten werden anteilsmässig vom Bund, dem Kanton Bern sowie der Stadt Bern getragen.

    Während sich die Bauarbeiten am RBS-Bahnhof verzögern, laufen die Arbeiten der SBB nach Plan. Allerdings wirken sich die Verzögerungen der Bauarbeiten des RBS-Bahnhofs auf den Ausbau der Publikumsanlagen aus. Statisch sind die Projekte der RBS und der SBB voneinander abhängig, da der RBS unterhalb der SBB-Baustelle und der bestehenden Perronhalle baut. Die SBB können die Ausbauarbeiten zur neuen Unterführung somit erst 2023 weiterführen, wenn der RBS Teile der Kaverne Nord (eine der beiden unterirdischen Hallen des neuen RBS-Bahnhofs) so weit gebaut hat, dass sie belastbar genug sind. Aus diesem Grund dürften die SBB ihre Ausbauten nach heutigem Stand ab April 2028 in Betrieb nehmen – rund ein Jahr später, als ursprünglich geplant.

    Nach Plan kann das Bubenbergzentrum 10-12 gebaut werden. Die Bauarbeiten starteten im März 2022 (siehe S. 40). Seit dem Jahr 2019 abgeschlossen sind der Bau des Zugangsstollens auf der Grossen Schanze sowie die Perronverlängerung. Ausserdem wurden die Perrons der Gleise 12/13 und 9/10 für ein barrierefreies Ein- und Aussteigen erhöht. Bis März 2023 werden Mikropfahlarbeiten an den Gleisen 1-8 vorgenommen, bevor die Unterführung weiter Richtung Süden ausgebaut werden kann.

    Auch der RBS-Bahnhof vermeldet trotz der Verzögerung Fortschritte: Bei der Kaverne Nord laufen die Ausbrucharbeiten auf der zweiten von vier Ebenen. Mit der definitiven Gewölbesicherung wurde zudem bereits begonnen. Währenddessen wird in der Südkaverne die Logistikkaverne fertiggestellt. Im Januar dieses Jahres konnten die Ausbrucharbeiten für den unteren Tunnelquerschnitt im Raum Hirschenpark/Eilgut abgeschlossen und mit den Betonierarbeiten für das Tunnelgewölbe begonnen werden. Rund 20 Meter unter den Abstellgleisen von SBB und BLS – im Untergrund des Eilguts – stehen die Aushubarbeiten kurz vor dem Abschluss. Hier sollen bis im Sommer 2022 die Bodenplatten eingebaut werden, auf denen später die Gleise für die RBS-Züge verlegt werden.

    Beim städtischen Projekt (Verkehrsmassnahmen Stadt Bern) liegt seit Februar 2022 die Vorprüfung vor, welche durch das kantonale Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR) durchgeführt wurde. Der Gemeinderat der Stadt Bern hat aufgrund der Ergebnisse anschliessend entschieden, ein gartendenkmalpflegerisches sowie ein Baumgutachten für die geplante Umgestaltung des Hirschengrabens in Auftrag zu geben. Ein archäologisches Gutachten soll zudem die genaue Situation der Tränke unter dem Hirschengraben eruieren. Diese Zusatzabklärungen sorgen für eine Verzögerung bei der öffentlichen Auflage des Projekts, die nun Ende 2022 / Anfang 2023 erfolgen dürfte. Die Bauarbeiten kann die Stadt Bern somit frühestens 2024 aufnehmen.

    Die Inbetriebnahme des neuen Bahnhofs Bern war von Anfang an gestaffelt vorgesehen. Das Credo lautet: Was fertig ist, wird in Betrieb genommen. So wird sichergestellt, dass die Öffentlichkeit schnellstmöglich vom neuen Bahnhof profitieren kann. Eine grosse Eröffnung ist also nicht geplant.


  • Shoppi Tivoli übernimmt Bahnhof der Limmattalbahn

    Shoppi Tivoli übernimmt Bahnhof der Limmattalbahn

    Mit einer feierlichen „Schlüsselübergabe“ ist die Haltestelle „Shoppi Tivoli“ der Limmattalbahn (LTB) am Montag von der Betreiberin Aargau Verkehr (AVA) an das Einkaufzentrum Shoppi Tivoliübergeben worden. Laut Medienmitteilung von Shoppi Tivoli nahmen daran die Geschäftsleitungen der Aargau Verkehr AG sowie der Shoppi Tivoli Management AG und weitere Gäste teil, darunter der Gemeindepräsident von Spreitenbach, Markus Mötteli.

    Für Severin Rangosch, CEO Aargau Verkehr, ist die Realisierung der Limmattalbahn ein Bekenntnis zur Region. Man glaube an ihr Potenzial, wird Rangosch zitiert.

    Patrick Stäuble, Centerleiter und CEO von Shoppi Tivoli, wird zitiert, das Management sei „stolz, heute den Shoppi Tivoli-Bahnhof präsentieren zu können“. Für das Einkaufzentrum sei dies extrem wichtig, aber auch für die anliegenden Einrichtungen, darunter die Umwelt Arena und das gesamte Quartier Tivoli Garten mit seinen Angeboten fürs Wohnen, einem Ärztezentrum, Shopping-Angebote oder einem Kindergarten.

    Das Shoppi Tivoli bereite sich auf den Bahnhof vor, in dem es seinen Service auf die besonderen Bedürfnisse der Reisenden erweitere. So gibt es schon jetzt fünf neue Schnell-Restaurants am Eingang zum LTB-Bahnhof. Und sie sind auch nach dem offiziellen Ladenschluss noch zugänglich. Dazu wird nach Angaben von CEO Stäuble auch ein Restaurant gehören, das sieben Tage die Woche offen ist.

    „Die Haltestelle entsteht direkt unter der CenterMall. Man steigt also aus der Bahn, nimmt die Rolltreppe und ist schon im Shoppi Tivoli. Diese Anbindung wird für uns ein grosser Meilenstein, denn entlang der Limmattalbahn findet Entwicklung statt“, wurde Stäuble in einem Interview mit dem regionalen Standortförderer Limmatstadt AG zitiert.

  • Schweizer Bahnhöfe schneiden mässig ab

    Schweizer Bahnhöfe schneiden mässig ab

    Von 50 untersuchten Bahnhöfen in Europa schneiden die Bahnhöfe Bern und Zürich bei der Passagierfreundlichkeit mässig bis schlecht ab. So landete der Bahnhof Bern laut Medienmitteilung im European Railway Index 2021 auf Platz 40, der Zürcher Bahnhof immerhin auf Rang 21.

    Die Verbraucherschutzgruppe Consumer Choice Center mit Sitz in Washington hat in ihrem Index unter anderem das Einkaufserlebnis, die Barrierefreiheit, das WLAN-Netz, die Anzahl der nationalen und internationalen Ziele sowie die Auswahlmöglichkeiten an Reiseanbietern untersucht.

    So hat der Hauptbahnhof in Bern zwar Toiletten für Rollstuhlfahrende, mit sechs Geschäften und acht Restaurants aber nur ein sehr eingeschränktes Angebot zum Essen und Einkaufen. Der Hauptbahnhof Zürich bietet dafür mehr als 53 Shops und 39 Restaurants, stellt aber keine barrierefreien Toiletten für Rollstuhlfahrende zur Verfügung.

    Am besten schnitt der Leipziger Hauptbahnhof vor dem Wiener Hauptbahnhof und St.Pancras in London ab. Der Bahnhof im deutschen Bundesland Sachsen bietet laut Medienmitteilung die meisten inländischen Zielen, viele Geschäfte und Restaurants sowie mehrere Eisenbahnunternehmen.

  • Dietikons Bahnhofsplatz wird mit der SBB neu gestaltet 

    Dietikons Bahnhofsplatz wird mit der SBB neu gestaltet 

    Für die Neugestaltung des Bahnhofsgebiets von Dietikon kann nun das geplante Wettbewerbsprogramm gestartet werden. Der Dietiker Stadtrat hat einen Kredit von 56‘000 Franken für die Vorbereitung des „Wettbewerbsprogramms Bushof / Bahnhofplatz“ und die notwendigen Abklärungen genehmigt, heisst es in einer Mitteilung der Stadtkanzlei. Der Auftrag für die Verfahrensbegleitung sei an das Zürcher Beratungsunternehmen Eckhaus AG vergeben worden. Nebst einer Aufwertung des öffentlichen Raumes mit Aufenthaltsqualität und einer behindertengerechten Drehscheibe des öffentlichen Verkehrs soll ein attraktiver Standort für Wohnen und Arbeiten auf dem Areal der SBB entstehen, heisst es auf der Internetseite der Stadt Dietikon über das Projekt.

    Die Stadt Dietikon und die SBB haben 2019 gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag über das Bahnhofsgebiet Dietikon vergeben. Die „Vertiefungsstudie Bahnhofsgebiet Dietikon“ war in Plänen und Modellen im November und Dezember 2020 an der Fensterfront des Stadthauses Dietikon ausgestellt worden. Der Ergebnisbericht war zudem im Internet abrufbar.

    Laut den Plänen der Stadt Dietikon soll der Bushof um zwei Inseln herum neugestaltet werden. Dadurch entstehe ein weitgehend verkehrsberuhigter Platz vor dem Bahnhof, der begrünt und mit Bäumen bepflanzt zur Verweilzone ausgestaltet werden soll. Die SBB will laut der Mitteilung aus ihren Parzellen westlich des Gleisfelds einen lebendigen Stadtteil entwickeln. Das Bahnhofsgebäude soll aufgestockt werden. Auf dem Parkplatz sind zwei Baufelder für ein Bürogebäude und eine Anlage mit 200 Wohnungen vorgesehen.

  • Bahnhofareal von Domat/Ems wird umgebaut

    Bahnhofareal von Domat/Ems wird umgebaut

    Das Bahnhofareal der Gemeinde Domat/Ems erhalte „ein neues Gesicht“, schreibt die Rhätische Bahn (RhB) in einer Mitteilung. Ihr zufolge wird das Bündner Bahnunternehmen den Bahnhof Domat/Ems erneuern und behindertengerecht umbauen. „Wir bauen einen modernen Bahnhof, der an die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden und an diejenigen der Gemeinde angepasst ist“, wird RhB-Direktor Renato Fasciati in der Mitteilung zitiert.

    Konkret will die RhB beide Perrons am Bahnhof verlängern und zum Teil überdachen. Zudem soll eine Personenunterführung gebaut und mit behindertengerechten Rampen und Treppen ausgestattet werden. Die Gemeinde Domat/Ems steuert zwei Personenlifte bei. Darüber hinaus plant die RhB, bei den drei gesicherten Bahnübergängen Gehwege und Strasse mit einer durchgehenden Trennung auszustatten.

    Die Gemeinde Domat/Ems geht gleichzeitig umfangreiche Änderungen im Bahnhofareal an. Herzstück der Baupläne ist ein neues Geschäfts- und Wohnhaus direkt am Perron. Der viergeschossige Bau werde im Erdgeschoss Raum für publikumswirksame Nutzungen und in den übrigen drei Geschossen Wohn- und Büroraum bereithalten, heisst es in der Mitteilung. Zudem ist unter anderem eine neuer Platz an der Südseite des Bahnhofs vorgesehen. Die Zahl der am Bahnhof verfügbaren Veloparkplätze wird auf rund 300 Plätze aufgestockt. Alle von Gemeinde und Bahnunternehmen geplanten Bauarbeiten sollen im Sommer 2023 abgeschlossen sein.

    „Für die Gemeinde Domat/Ems ist eine gute Verkehrsanbindung zentral – für die zahlreichen Pendlerinnen und Pendler, aber auch als bedeutender Gewerbe- und Industriestandort“, wird Gemeindepräsident Erich Kohler (CVP) in der Mitteilung zitiert. „Mit dem Gesamtprojekt entsteht ein modernes, funktionales Bahnhofareal, welches hohe Anforderungen an die Benutzerfreundlichkeit und publikumsorientierten Nutzungen optimal erfüllt.“

  • Baupläne in Zürich-Nord Nächster Schritt für die Verdichtung in Neu-Oerlikon

    Baupläne in Zürich-Nord Nächster Schritt für die Verdichtung in Neu-Oerlikon

    Zürichs Pläne für Neu-Oerlikon: So soll der Raum um den Bahnhof gestaltet werden. Rot sind Gebäude mit 80 Metern Höhe, Orange jene mit 54 und Gelb die mit 45 Metern Höhe. Bild: Masterplan 10.07.2018

    Mehr Wohnungen, mehr Arbeitsplätze, mehr Läden, mehr Kultur. Nördlich vom Bahnhof Oerlikon soll «ein attraktives, städtebaulich prägnantes Zentrum» entstehen, sagt Hochbauvorsteher André Odermatt (SP). Dazu hat der Stadtrat eine Teilrevision der Sonderbauvorschriften Neu-Oerlikon aus dem Jahr 1998 gutgeheissen.

    Die neuen Vorschriften seien eine «Riesenchance» für Oerlikon, sagt Odermatt. «Wir bessern die Pläne aus den 90er-Jahren nach und bringen sie zu Ende.»

    Die Teilrevision erlaubt eine deutliche Verdichtung. Am Max-Frisch-Platz sind zwei Hochhäuser mit 80 und 54 Meter Höhe vorgesehen. Insgesamt sollen zwischen Binzmühlestrasse und Bahnhof Oerlikon 400 bis 500 neue Wohnungen entstehen. Bei rund der Hälfte davon sei gemeinnütziger Wohnungsbau möglich, heisst es beim Amt für Städtebau.

    ABB tritt Stadt Grundstück ab

    Die Pläne hat die Stadt zusammen mit den drei grossen Grundeigentümern entwickelt, dem Kanton Zürich sowie den Unternehmen ABB Immobilien AG und AXA Leben. Den Gewinn, den die Umzonungen schaffen, kann die Stadt teilweise zurückfordern.

    Vom Kanton und der AXA Leben bekommt die Stadt Geld – wie viel, ist bisher nicht öffentlich. Den Betrag möchte sie für die Verbesserung von Infrastrukturen im Quartier einsetzen. Von der ABB Immobilien erhält die Stadt das Grundstück, auf dem die Halle 550 steht. «So können wir die Existenz der Halle 550 sichern», sagt Odermatt. Diese leiste einen wichtigen Beitrag zum Kulturangebot in Oerlikon. Auch das Grundstück südlich davon übernimmt die Stadt. Dort plant sie gemeinnützige Wohnungen.

    Die Sonderbauvorschriften garantieren, dass mit der Halle 550 und dem früheren ABB-Backsteinbau 87T zwei Gebäude aus der industriellen Vergangenheit stehen bleiben. Zudem sollen sie einen grüneres Quartier schaffen. Der Max-Frisch-Platz und eine Fussgängerzone werden vergrössert. Läden und Restaurants in den Erdgeschossen sollen für belebte Strassen sorgen.

    Als nächstes wird der Gemeinderat über die neuen Bauvorschriften beraten. Sie treten frühestens Mitte 2022 in Kraft. Dann können die Eigentümer die Planung für ihre Grundstücke starten.

  • Neue Wohnungen in Würenlos sind fast alle verkauft

    Neue Wohnungen in Würenlos sind fast alle verkauft

    Mitten im Ortskern von Würenlos entsteht direkt an der Landstrasse die neue Siedlung Steinhof mit acht Mehrfamilienhäusern. Sie bieten 85 Appartements und man rechnet in der Gemeinde mit rund 200 Bewohnern. Im August 2022 sollen die ersten Mieter oder Käufer einziehen können. Die meisten der zwischen zweieinhalb und fünf Zimmer grossen Appartements sind laut einem Artikel des „Badener Tagblatts“ schon jetzt verkauft. Allerdings sollen unter den Investoren auch Käufer eines ganzen Hauses sein, sodass auch künftig noch mit Mietangeboten zu rechnen ist. „Wir haben einen Run auf die Wohnungen erwartet. Aber dass es so gut läuft, hätten wir nicht gedacht“, wird Architekt Martin Thalmann zitiert, dessen Unternehmen in Wettingen AG angesiedelt ist.

    Die Siedlung liegt nahe am Ortskern und am Bahnhof und ebenso in der Nähe eines Waldes, sodass Freizeit in naher Natur möglich ist. Bauherr ist die Immopuls AG. Die modernen Gebäude haben auch Tiefgaragen.

    Benannt ist die Siedlung nach dem traditionsreichen Gasthaus Steinhof. Der war lange Zeit geschlossen und hat nach Modernisierung erst im August als Hotel und Restaurant wieder geöffnet. „Der 1850 gegründete Gasthof Steinhof ist seit jeher ein Urgestein der Gastfreundschaft und Geselligkeit in Würenlos. Mitte des 20. Jahrhunderts entwickelte er sich zu einem beliebten Ausflugsziel der Region, nicht zuletzt dank einer riesigen Liegewiese und dem dazugehörigen Tierpark“, heisst es in einer Selbstdarstellung auf der Internetseite des Hotels. Geführt wird dieses jetzt von der Familie Lis und Juan Rodriguez.

  • Durchgangsbahnhof:  Ein Schlüsselprojekt des Kantons Luzern

    Durchgangsbahnhof: Ein Schlüsselprojekt des Kantons Luzern

    Der Durchgangsbahnhof gilt als Schlüsselprojekt des Kantons Luzern und Bestandteil der zentralen Planungsinstrumente des Kantons. Im Agglomerationsprogramm, im kantonalen Richtplan – die beide vom Bund genehmigt werden – und im kantonalen ÖV-Bericht werde das Projekt mit höchster Priorität verfolgt, ist auf der Webseite das Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartements BUWD zu lesen. Auch der SBB-Korridorrahmenplan Zentralschweiz erachte den Durchgangsbahnhof als zentrales Vorhaben zur Weiterentwicklung des Bahnknotens Luzern. Die Zentralschweizer Regierungskonferenz und die Zentralschweizer Konferenz des öffentlichen Verkehrs hätten den Durchgangsbahnhof neben dem Zimmerberg-Basistunnel 2 zudem als strategisches Projekt deklariert, das rasch möglichst realisiert werden müsse.

    Finanzierung und Ausbau neu geregelt
    Ein Blick zurück: Seit das Schweizer Stimmvolk 2014 die Vorlage Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI) angenommen hat, ist die Finanzierung und
    der Ausbau der schweizerischen Bahninfrastruktur neu geregelt. Während die Kantone und der Bund den Bahnausbau gemeinsam finanzieren, ist für dessen Planung und Umsetzung einzig der Bund verantwortlich und die Kantone sind in diesen Prozess involviert. Die Bahninfrastruktur wird dabei schrittweise ausgebaut. Über die jeweiligen Ausbauschritte entscheiden National- und Ständerat alle vier bis acht Jahre.

    Zeithorizont von 20 Jahren
    Im Juni 2019 hat das eidgenössische Parlament dem Ausbauschritt 2035 für die Bahninfrastruktur zugestimmt. Für den im Ausbauschritt 2035 ausdrücklich erwähnten Durchgangsbahnhof Luzern bedeutet dies, dass dessen Projektierung inklusive Auflageprojekt ohne Unterbruch erfolgen kann. Damit sei ein wichtiger weiterer Meilenstein erreicht, betonen die Projektverantwortlichen. Im Vorfeld zum parlamentarischen Entscheid hatte sich der Kanton Luzern gemeinsam mit den weiteren Zentralschweizer Kantonen bei den National- und Ständeräten für die Aufnahme des Durchgangsbahnhofs im Ausbauschritt 2035 eingesetzt, da dieser in der Botschaft des Bundesrates ursprünglich nicht enthalten war.

    Ausbauschiritt 2040: Zurzeit läuft die Projektierung für den Durchgangsbahnhof. Die am Durchgangsbahnhof beteiligten Partner – das Bundesamt für Verkehr (BAV), die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), die Kantone Luzern, Nidwalden und Obwalden, die Stadt Luzern, der Verkehrsverbund Luzern (VVL) und die Zentralbahn – treiben nun die Planung des Durchgangsbahnhofs voran, sodass mit dem nächsten Ausbauschritt die Realisierung in Angriff genommen werden kann. Über den Ausbauschritt 2040 wird das Parlament voraussichtlich in den Jahren 2026 abstimmen. Läuft alles nach Plan, soll der Durchgangsbahnhof höchstwahrscheinlich ab 2040 betriebsbereit sein.

    Gesamtkosten von rund 2,4 Milliarden Franken
    Die Kosten für den Durchgangsbahnhof belaufen sich gemäss Planungsbericht des Kantons Luzern auf 2,4 Milliarden Franken. Die erste Etappe, die das Angebot ausbaut und die Anschlüsse systematisiert, kostet rund 1,8 Milliarden Franken. Die zweite Etappe beziehungsweise die Durchmesserlinie, welche die Achsen Basel/Bern–Luzern und Luzern–Zürich miteinander verbindet und damit die Fahrzeiten verkürzt, werden mit rund 600 Millionen Franken veranschlagt. ■

  • Ein neuer Stadtteil direkt am Bahnhof Pratteln

    Ein neuer Stadtteil direkt am Bahnhof Pratteln

    Die Schweiz wächst. Allein in Basel-Stadt sollen bis 2035 rund 20’000 neue Arbeitsplätze entstehen. Diese Entwicklung geht auch an Pratteln nicht spurlos vorbei. So ist die Zahl der Beschäftigten in den letzten zehn Jahren um rund 2’500 Personen gestiegen, die Bevölkerung um rund 1’500 Personen gewachsen. Damit verbunden ist der Bedarf nach zusätzlichem Wohnraum, nach Arbeitsplätzen und nach Infrastruktur aller Art. Das alles braucht Raum.

    In enger Zusammenarbeit mit den Behörden von Gemeinde und Kanton erarbeitet die Bredella AG, gemeinsam mit Spezialisten für Arealentwicklung, die Bauvorschriften für das Areal. In den Quartierplänen werden Regeln zu Nutzungen, Gebäuden, Wegen, Plätzen und Freiräumen ebenso wie ein Plan zu deren räumlicher Verortung definiert. «Das Projekt übernimmt eine Schlüsselrolle in der Entwicklung des gesamten Bahnhofgebiets», sagt Andreas Schröder, Stellvertretender Leiter Projekt-
    entwicklung bei Burckhardt+Partner AG.

    Vielfältige Bebauung
    Das Projekt Bredella strebte nicht ein weiteres, rein funktional durchoptimiertes Wohnquartier an, sondern verstehe sich als ein neuer Stadtteil in Pratteln Mitte mit gemischter Nutzung und unterschiedlicher, vielfältiger Bebauung, betonen die Projektverantwortlichen. Das Wohnen soll hier ebenso Platz haben wie kommerzielle Nutzungen, das Alte ebenso wie das Neue. Entstehen soll so eine dem Zeitgeist entsprechende neue Art des Umgangs mit Raum an gut erschlossener Lage in städtischen Ballungsräumen. Der Masterplan und das Richtprojekt zur Transformation des Industriegebiets in ein Stadtquartier zeichnen sich durch das Zusammenspiel sorgfältig ausgestalteter Stadt- und vielseitiger Lebensräume aus.

    Optimale Erschliessung mit allen Verkehrsmitteln
    Die Anforderungen, die bei der Bereitstellung dieses Raums zu erfüllen sind, hätten sich gegenüber früher geändert: Im Vordergrund stehe nicht mehr die idyllische Lage im Grünen, sondern eine optimale Erschliessung mit allen Verkehrsmitteln. Nicht mehr die Aussicht, sondern die rasche Erreichbarkeit. Und die Verdichtung nach innen, um der Zersiedelung der Schweiz entgegen zu wirken. Das Areal der ehemaligen Buss AG und Rohrbogen AG auf der Nordseite des Bahnhofs Pratteln stelle einen idealen Ort dar, um neuen, zeitgemässen und attraktiven Lebensraum zu schaffen, so die Projektverantwortlichen bei der Bredella AG.

    Die nächsten Schritte
    Im Verlaufe des weiteren Prozesses wird der definitive Antrag für die Planung «Bredella» das für solche Verfahren vorgesehene Prozedere durchlaufen. Dazu gehören neben dem erwähnten Infrastrukturvertrag die öffentliche Auflage des Projektes und schliesslich die Beschlussfassung durch die Gemeinde und den Kanton. Als Erstes (4 – 8 Jahre) soll das Areal der Rohrbogen AG im Westen umgenutzt werden. In der zweiten Phase (8 – 12 Jahre) ist geplant, den Bahnhofplatz räumlich zu vollenden. In der dritten Phase (12 – 20 Jahre) sollen die drei letzten Baubereiche im heutigen Buss-Areal neuen Nutzungen zugeführt werden, ein weiterer Quartierplatz erstellt und damit die Transformation abgeschlossen werden. ■