Schlagwort: Bahnhofplatz

  • Europas luxuriösester Coworking Space eröffnet in Zürich

    Europas luxuriösester Coworking Space eröffnet in Zürich

    Nach dem Großbrand, der das Gebäude einsturzgefährdet hinterließ und einen Schaden von 25 Millionen Franken verursachte, war es ein langer Weg bis zur Wiedereröffnung. Die Gebäudeversicherung des Kantons Zürich bezeichnete den Vorfall als den „teuersten Feuerschaden in der über 200-jährigen Geschichte der GVZ“.

    Das nun revitalisierte Gebäude bietet auf 5000 Quadratmetern in den obersten sechs Stockwerken Platz für 76 private Büros und 600 hochmoderne Arbeitsplätze. IWG hat sich damit ihren größten Standort in der Schweiz gesichert und bietet neben Arbeitsplätzen auch eine Reihe von Extras: eine Rooftop-Terrasse mit Panoramablick auf Zürich, ein Fitness-Center mit Personal Trainer, einen privaten Member-Club mit italienischem Restaurant und Bar, ein Gaming-Center und sogar einen Meditations- sowie einen Stillraum.

    Patrizia Statelli, Geschäftsführerin von IWG Schweiz, Monaco und Gibraltar, betont die Bedeutung von hybriden Arbeitsmodellen in der Post-Pandemie-Ära und die veränderten Ansprüche an Arbeitsplätze. Die flexibel nutzbaren Büros, Meeting-Räume und Netzwerk-Zonen können stundenweise oder langfristig gebucht werden, wobei die Kosten von circa 1500 Franken pro Person und Monat alle Nebenkosten sowie die Nutzung des Fitness-Centers und der Unterhaltungsangebote einschließen.

    Der Brand verzögerte den Einzug von IWG um zwei Jahre, doch das Unternehmen hatte bereits vor dem Unglück Pläne für dieses Gebäude. Im Erdgeschoss beleben nun eine Filiale von DQ Solutions, Yumi Hana mit koreanischen und japanischen Artikeln und der neue Club Mini Market das Gebäude.

    Mit dem ambitionierten Ziel, in den nächsten zwei Jahren von 53 auf 70 Standorte in der Schweiz zu wachsen, plant IWG, auch die Vororte der Großstädte abzudecken. Statelli ist überzeugt, dass neue, flexiblere Arbeitsmodelle die Zukunft prägen und das Pendeln reduzieren werden, ein Konzept, das Europas luxuriösester Coworking Space in Zürich nun verkörpert.

  • Limmattalbahn AG wertet Zentrum von Dietikon auf

    Limmattalbahn AG wertet Zentrum von Dietikon auf

    Die Limmattalbahn AG hat im Auftrag des Kantons Zürich und der Stadt Dietikon mehrere Bauarbeiten in Dietikon durchgeführt. Kurz vor der Inbetriebnahme der Limmattalbahn konnten diese Arbeiten nun abgeschlossen werden, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt.

    Unter anderem wurde der Abschnitt der Zürcherstrasse zwischen Poststrasse und Kirchplatz neugestaltet. Entlang der Strasse gibt es nun einen Velostreifen. Weiter wurde die Bahnhofstrasse mit Bäumen und einer Tempo-30-Zone umgestaltet. Auch die Werkleitungen entlang der beiden Strassen wurden erneuert. Dabei wurde ein Fernwärmenetz erstellt, an das sich mehrere Liegenschaftenbesitzende an der Strasse angeschlossen haben. Im Dezember sollen noch weitere Bäume gepflanzt werden.

    Neben den Arbeiten an den beiden Strassen wurde auch eine neue Gartenanlage beim Bahnhofplatz Ost umgesetzt. Gemäss eines Vorschlags des Dietiker Stadtvereins trägt sie den Namen Römergarten. Damit wird ein ehemaliger römischer Gutshof geehrt, der sich in unmittelbarer Nähe befand. Der Garten bietet auch für die Hundeskulptur des Dietiker Künstlers Bruno Weber eine neue Heimat.

    „Die Neugestaltung der Bahnhof- und der Zürcherstrasse sowie die Einrichtung des Römergartens sind wichtige Impulse für die Entwicklung Dietikons”, wird der Dietiker Stadtpräsident Roger Bachmann (SVP) zitiert.

  • Effretikon hat grosse Pläne

    Effretikon hat grosse Pläne

    Die an der Verkehrsachse Zürich-Winterthur gelegene Stadt Illnau-Effretikon mit rund 17’500 Einwohnerinnen und Einwohnern hat Grosses vor: Nach einer mehrjährigen Planungsphase sind 2022 die ersten Spatenstiche für die Zentrumsentwicklung in Effretikon erfolgt.

    Die Grundlage dafür bilden die Masterpläne «Zentrumsentwicklung Bahnhof West» und «Arealentwicklung Bahnhof Ost». Diese sehen eine Verdichtung durch die Nutzungsmischung von Wohnungen und Gewerbeflächen vor und sollen Effretikons Funktion als regionales Zentrum stärken.

    Mit rund 750 neuen Wohneinheiten und 20’000 Quadratmetern für Büros und publikumsorientiertes Gewerbe entstehen Wohnraum und Arbeitsflächen im nahen Umfeld des gut erschlossenen und hochfrequentierten Bahnhofs. Unter anderem damit sollen die im Leitbild Stadtentwicklung festgelegten Ziele zur Steigerung der Arbeitsplatzanzahl und der Bevölkerung erreicht werden. Die privaten Entwicklungsprojekte werden mit öffentlichen Bauten wie dem neuen Stadtgarten sowie kleineren Plätzen ergänzt und tragen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität im Zentrum bei. Zudem wird mit der Verlegung und dem Neubau des Bushofs der öffentliche Nahverkehr optimiert.

    In einer ersten Etappe werden bis im Jahr 2027 die konkret geplanten oder bereits bewilligten Bauprojekte Rütlihof, Rütlistrasse, Rosenhof, Rosenweg inklusive Bushof, Bahnhofplatz und Stadtgarten realisiert. In einer zweiten Etappe soll der Umbau des Einkaufszentrums Effimärt und die Entwicklung des Areals Hinterbüel erfolgen. Der Hauptteil der Zentrumsentwicklung soll bis im Jahr 2030 abgeschlossen sein.

    Zu den Bauherren zählen die Bereuter Gruppe, die Mettler2Invest, die R. Fuchs Partner AG / Trade Tool AG, die OASE Gruppe, die Zürich Anlagestiftung, die Habitat 8000 AG und die Stadt Illnau-Effretikon. Für das Einkaufszentrum Effimärt zeichnet die Siska Immobilien AG verantwortlich.

    Parallel zur baulichen Entwicklung beabsichtigt die Stadt, das Zentrum in Effretikon mit verschiedenen Massnahmen stärker zu beleben. Ein attraktives Angebot des publikumsorientierten Gewerbes soll in Verbindung mit den genannten öffentlichen Aufenthaltszonen auch wieder mehr Personen von ausserhalb dazu bewegen, ihre Zeit in Effretikon zu verbringen. Zusammen mit den neuen Wohn- und Gewerbeflächen dürften die Ladengeschäfte damit in Zukunft von einem höheren Konsumentenpotenzial profitieren.

    So könnte das Zentrum von Effretikon in ein paar Jahren aussehen: Nach einer mehrjährigen Planungsphase haben die ersten Bauarbeiten begonnen.