Schlagwort: Bahnhofstrasse

  • Schaffhausen erneuert seine Bahnhofstrasse

    Schaffhausen erneuert seine Bahnhofstrasse

    Die Bahnhofstrasse in Schaffhausen wird im Rahmen eines einjährigen Bauprojekts modernisiert. Ziel ist die Schaffung eines grosszügigen und übersichtlichen Strassenraums, der die Verkehrsführung optimiert und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden erhöht.

    Optimierung der Verkehrsinfrastruktur
    Die Bahnhofstrasse ist ein zentraler Verkehrsknotenpunkt in Schaffhausen. Mit den Sanierungsmassnahmen wird der Strassenoberbau erneuert, um die Verkehrssicherheit zu verbessern und die öffentlichen Flächen effizienter zu nutzen. Gleichzeitig wird der Raum für Fussgänger und Fahrgäste vergrössert, was den Komfort beim Ein- und Aussteigen erhöht.

    Im Vorfeld der Sanierung wurden bereits Ladestationen für Elektrobusse installiert, um den öffentlichen Verkehr in Schaffhausen nachhaltiger zu gestalten. Mit den aktuellen Arbeiten wird die Bahnhofstrasse nicht nur funktional aufgewertet, sondern auch als einladender Ankunfts- und Begegnungsort neu positioniert.

    Barrierefreiheit und Anpassungen
    Ein zentrales Anliegen der Stadt ist die Barrierefreiheit. So werden die Bushaltestellen mit höheren Haltekanten ausgestattet, um einen barrierefreien Zugang für Menschen mit Behinderung zu gewährleisten. Diese Massnahmen wurden in enger Abstimmung mit Behindertenorganisationen entwickelt und sorgen dafür, dass die Bahnhofstrasse den aktuellen gesetzlichen Anforderungen entspricht.

  • Modernisierung und Neupositionierung des Jelmoli-Hauses

    Modernisierung und Neupositionierung des Jelmoli-Hauses

    Das traditionsreiche Gebäude in der Zürcher Innenstadt wird ab Anfang 2025 voraussichtlich während zwei Jahren umgebaut. Danach werden in den unteren Geschossen neu gestaltete, hochwertige Retailflächen mit rund 10 000 m2 zur Verfügung stehen. Dafür kommen sowohl bestehende Mieter als auch neue Marken und Formate in Frage. Der Umbau stellt sicher, dass das Jelmoli-Haus auch in Zukunft eine der grössten und attraktivsten Einkaufsdestinationen an der Zürcher Bahnhofstrasse bleibt. Ein Teil der Obergeschosse wird zu erstklassigen Büroflächen transformiert und um öffentliche Nutzungen wie Fitness oder Gastronomie ergänzt. Dazu René Zahnd, CEO Swiss Prime Site: «Mit dem Umbau des Gebäudes passen wir es an die heutigen Marktbedürfnisse an. Dazu gehören neben einem attraktiven Nutzungs- und Flächenmix auch Flexibilität und Mehrparteienfähigkeit. Unser Ziel ist es, das Jelmoli-Haus zu einer einzigartigen Destination und einem offenen städtischen Begegnungsort weiterzuentwickeln.» Swiss Prime Site beabsichtigt, über CHF 100 Mio. in das Entwicklungsprojekt zu investieren. Die Wiedereröffnung der rundum erneuerten Liegenschaft ist für Anfang 2027 geplant.

    Warenhaus wird an Marktbedürfnisse angepasst und in neuer Form betrieben
    Der Entscheid, das Gebäude umzubauen und zukunftsfähig zu machen, wurde nach tiefgreifender und umfassender Analyse gefällt. Mit der ausserordentlichen Dynamik des Onlinehandels und des sich ändernden Konsumverhaltens geriet der stationäre Handel verstärkt in Bedrängnis. Dieser Strukturwandel schlug sich, trotz hoher Investitionen der Eigentümerin Swiss Prime Site und des grossen Engagements aller Mitarbeitenden, deutlich in der Wirtschaftlichkeit des Warenhauses Jelmoli nieder. Vor diesem Hintergrund führte Swiss Prime Site in den letzten Monaten eine gründliche Marktsondierung durch mit dem Ziel, den operativen Betrieb des Warenhauses in neue Hände zu geben. Die intensiven Gespräche mit zahlreichen möglichen Partnern führten bis heute nicht zum erwünschten Erfolg. Entsprechend hat Swiss Prime Site nun entschieden, das Warenhaus Jelmoli ab Ende 2024 an die neuen Marktgegebenheiten anzupassen und ab 2027 in neuer Form auf dem Markt zu positionieren sowie nicht mehr selbst weiterzubetreiben. Dazu René Zahnd, CEO Swiss Prime Site: «Wir sind uns der Tragweite unseres Entscheids bewusst, haben ihn nach sorgfältiger Prüfung gefällt und kommunizieren ihn frühzeitig. Dadurch erhalten die Mitarbeitenden Zeit für die allfällige berufliche Neuorientierung. Währenddessen werden wir sie professionell begleiten und bestmöglich unterstützen. Kunden können weiterhin mit dem gewohnt hohen Service einkaufen und mit unseren Geschäftspartnern werden wir in einen intensiven Austausch über die zukünftige Zusammenarbeit treten».

    Transformationsprozess erfolgt unter neuer Jelmoli-Führung
    Nina Müller, CEO von Jelmoli, wird auf eigenen Wunsch hin im Frühjahr oder bis spätestens Ende Juni 2023 die Führung des Warenhauses in neue Hände übergeben. Damit wird Jelmoli auch nicht mehr in der Gruppenleitung von Swiss Prime Site vertreten sein. Reto Braegger, derzeit Chief Merchandise Officer, wird die Leitung von Jelmoli nahtlos übernehmen. Als langjähriger Manager in der Retail-Branche verfügt er über umfangreiche Erfahrung mit Transformationsprozessen. Verwaltungsrat und Gruppenleitung von Swiss Prime Site danken Nina Müller für ihren engagierten Einsatz in den letzten drei Jahren, insbesondere im schwierigen Umfeld der Pandemie.

    Einmalige Sonderaufwendungen von CHF 34 Mio. in einem sonst für SPS erfolgreichen Geschäftsjahr
    Das Transformationsprojekt «Jelmoli-Haus» belastet die Erfolgsrechnung von Swiss Prime Site im Geschäftsjahr 2022 einmalig mit rund CHF 34 Mio. In diesem Betrag enthalten sind ausschliesslich nicht zahlungswirksame Wertberichtigungen und Sonderabschreibungen (für Ausstattung, Mobiliar, IT, Warenlager etc.). Trotz der Sonderaufwendungen konnte Swiss Prime Site im Geschäftsjahr 2022, vor allem aufgrund positiver Vermietungsresultate und dem Wachstum im Bereich Real Estate Asset Management, die gesetzten Ziele erreichen.

  • Tanzende Fenster im Kreis 7

    Tanzende Fenster im Kreis 7

    Insgesamt 16 Wohnungen, 2 Büros und eine Tiefgarage mit 19 Parkplätzen entstehen bis Ende des 2. Quartals 2023 an sehr guter Lage – mit dem ÖV ist man in gut 20 Minuten am Bellevue – an der Witikonerstrasse 400 im Stadtzürcher Kreis 7. Für die 1341 Quadratmeter umfassende Grundstückfläche ist ein Mehrfamilienhaus mit vier Stockwerken geplant. Projektiert sind sieben 2.5- und neun 3.5-Zimmerwohnungen mit Flächen von 66 bis 130 Quadratmetern. Ausserdem entstehen zwei Büros à 45,8 Quadratmeter. Die Energieversorgung erfolgt mittels Erdwärme.

    Mit ihren «tanzenden Fenstern» wird die Bündnerin ein Wahrzeichen für den Kreis 7 schaffen. Die Architektin konnte bereits mit dem Hochhaus «Solitaire» im luzernischen Horw mit diesen Fenstern überzeugen. Sie zeichnen sich durch ihre unregelmässige Anordnung aus – dennoch schaffen sie eine Harmonie und bieten den Bewohnern aus jeder Position den Blick nach draussen. Theus hat bereits viele prestigeträchtige Bauprojekte realisiert, darunter die Bank Leu an der Zürcher Bahnhofstrasse, den Hauptsitz des Weltfussballverbands «Home of FIFA» auf dem Zürichberg oder das Fünf-Sterne-Hotel «Widder» in Zürich.

    Das Quartier Witikon – das oft das «Quartier am Horizont» genannt wird – bildet zusammen mit Fluntern, Hottingen und Hirslanden den Kreis 7. Bei klarem Wetter sieht man vom Zürcher Stadtzentrum aus die blinkenden Fenster der Witiker Gebäude. Das Haus mit den «tanzenden Fenstern» liegt unweit der Bushaltestelle «Berghaldenstrasse» – in unmittelbarer Nähe des Naherholungsgebiets des Elefantenbachs. Ebenfalls in kurzer Fussdistanz erreichbar sind die Sportanlage «Looren» mit Tennis- und Fussballplätzen sowie das Zentrum von Witikon mit Dienstleistern und Einkaufsmöglichkeiten.

    Die Bewohner Witikons profitieren von der südexponierten Höhenlage auf den Hangschultern des Adlis- und Oetlisbergs. Diese bringt dem Quartier wenig Nebel und viel Sonne sowie eine grossartige Fernsicht. Bei schöner Wetterlage sind die Glarner-, Urner- und Berneralpen mit Eiger, Mönch und Jungfrau zu sehen.

    Die LIKA Group AG als Totalunternehmer realisiert mit durchdachten Prozessen die Projekte und sichert so die hohen Qualitätsansprüche. Dabei ist die Zusammenarbeit mit qualifizierten Architekten bei dem breit aufgestellten Portfolio essenziell. (siehe likagroup.ch).

  • Hochschule Luzern testet Erweiterte Realität für Stadtplanung

    Hochschule Luzern testet Erweiterte Realität für Stadtplanung

    Die Hochschule Luzern testet zusammen mit der Stadt Luzern das Potenzial der Erweiterten Realität (Augmented Reality, AR) in der Stadtplanung. Dafür hat die Hochschule eine AR-Visualisierung möglicher Umgestaltungsmassnahmen in der Bahnhofstrasse und am Theaterplatz entwickelt. So würden etwa die projektierte zweite Baumreihe, die neue Velostation und die mobilen Sitzgelegenheiten samt Bepflanzung visuell erfahrbar, heisst es in einer Medienmitteilung der Hochschule.

    An dem Gemeinschaftsprojekt waren die Forschungsgruppen Visual Narrative vom Departement Design & Kunst und Immersive Realities Research Lab vom Departement Informatik sowie das Tiefbauamt der Stadt Luzern beteiligt. Es wurde jetzt den Medien vorgestellt. Präsentationen für die breite Öffentlichkeit folgen an drei Tagen im September.

    Die AR-Visualisierung ist auf gewöhnlichen Tablets einsetzbar. Auf dem Display erscheint die reale Umgebung mit darüber projizierten virtuellen Objekten. Dabei können geplante bauliche Interventionen dreidimensional und räumlich betrachtet werden. „Nutzerinnen und Nutzer erleben somit vor Ort, wie die Bahnhofstrasse künftig gestaltet und genutzt werden könnte, ohne dass dazu bereits reale bauliche oder sonstige Eingriffe nötig wären“, wird Projektleiter Tobias Matter in der Mitteilung zitiert.

    So bekämen alle Entscheidungsträgerinnen und -träger aus unterschiedlichen Bereichen die Möglichkeit, sich unkompliziert und aktiv an den Planungen zu beteiligen. Im Gegensatz dazu seien Pläne, Modelle und Fachvokabular nicht für alle unmittelbar verständlich. „Die immersive Visualisierungstechnologie von Augmented Reality kann somit ein wirkungsvolles Werkzeug sein, um die Öffentlichkeit transparenter über Bau- und Sanierungsprojekte zu informieren, ihre Beteiligung an der Planung zu fördern und damit letztlich bei allen Beteiligten mehr Akzeptanz für solche Vorhaben zu schaffen“, so Matter.