Schlagwort: BAK Economics

  • Nachfrage nach grösseren Wohnungen treibt Bauwirtschaft

    Nachfrage nach grösseren Wohnungen treibt Bauwirtschaft

    Das Baugewerbe hat sich während der Corona-Pandemie als krisenresistent erwiesen. Das Wirtschaftsforschungs- und Beratungsinstitut BAK Economics erwartet laut einer Mitteilung ein Wachstum im Hochbau im laufenden Jahr um 0,4 Prozent. Für 2022 zeichne sich ein Plus von 0,6 Prozent ab.

    Die Perspektiven für die Bautätigkeit variieren dabei zwischen Wohnbau, Betriebsbau und Infrastrukturbau. Während der Wohnungsbau zulegt, verzeichnen der Gewerbebau und öffentliche Bauvorhaben leichte Verluste. Wegen der vermehrten Heimarbeit wächst die Nachfrage nach grösseren Wohnungen. Zudem treiben die energetischen Sanierungen und die zu erwartenden Zinswende das Wachstum.

    Beim Infrastrukturbau wirkt sich dagegen die pandemiebedingt rückläufige Zahl an Bauvorhaben der öffentlichen Hand aus. Ebenso sinkt die Zahl gewerblicher Bauprojekte, da viele Betriebe geplante Bauvorhaben verschieben oder stoppen. Dank der aktuelle Belebung der Wirtschaft ist laut BAK Economics 2022 auch mit einer Belebung für beide Bereiche zu rechnen.

    Für die Jahre 2023 bis 2027 sind positive Ergebnisse im Hochbau zu erwarten. Im Gewerbe- und Infrastrukturbau dürfte die mittelfristige Auftragslage konstant bleiben.

    Bei der Bautätigeit insgesamt zeigen sich regionale Unterschiede: Die besten Prognosen weisen laut BAK Economics die Regionen Zürich/Aargau, der Genferseeraum sowie die Zentralschweiz auf. Für die Region Basel erwartet das Institut mittelfristig eine Stagnation.

  • Innovationspark Zürich hat Milliardenpotenzial

    Innovationspark Zürich hat Milliardenpotenzial

    Die Stiftung Switzerland Innovation Park Zürich hatte das Wirtschaftsforschungsinstitut BAK Economics beauftragt, eine wissenschaftlichen Studie zur volkswirtschaftlichen Bedeutung des Innovationsparks Zürich (IPZ) anzufertigen. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass sich direkte und indirekte Wertschöpfung des IPS bei Vollausbau auf rund 2,7 Milliarden Franken im Jahr summieren könnten. Der Kanton Zürich würde mit einem Anteil von 90 Prozent an der Gesamtwertschöpfung besonders stark profitieren.

    Die umfangreiche Studie ist in sieben Abschnitte gegliedert, die von der Motivation für die Analyse über die Bedeutung von Innovation für Wirtschaft und Gesellschaft, der Stellung des Kantons Zürich im Innovationswettbewerb bis zur detaillierten Auswertung der Rolle, die der Innovationspark Zürich bei der Förderung von Wachstum und Wohlstand spielen könnte, reichen. Dem Kanton Zürich wird in der Studie eine Unterrepräsentierung in Industrie und hier insbesondere in den Hightech-Branchen bescheinigt. Den Studienautoren zufolge könnte der IPZ entscheidend zur Aufwertung des Kantons als Innovationsstandort beitragen.

    Nach Ansicht der Autoren könnte der IPZ die neben dem entsprechenden Wagniskapital für Transformationsinnovationen notwendige „Wagnisfläche“ bilden. Der Park solle sich als „Verbindungsstück zwischen Hochschulen, Forschungsinstituten, Start-Up-Szene sowie forschender Industrie“ positionieren, heisst es in der Studie. Dort geschaffene Strukturen könnten die Ansiedlung von „globalen Playern“ in innovativen Bereichen wie „Mobilität, Raumfahrt, Aviatik, Robotics, Greentech oder New Materials“ ermöglichen.

    Die Zürcher Handelskammer (ZHK) sieht in dem Ergebnis der Studie eine Bestätigung ihrer langjährigen Unterstützung des Innovationsparks. Sie zeige auf, wie wichtig dieser für den Wirtschafts- und Forschungsstandort ist, schreibt sie in einer Stellungnahme zur Studie. Die ZHK hoffe, dass der aufgezeigte Mehrwert des Innovationsparks zu einer Beschleunigung der laufenden Verfahren führe.