Schlagwort: Bank

  • BLKB Fund Management AG lanciert nachhaltigen Immobilienfonds

    BLKB Fund Management AG lanciert nachhaltigen Immobilienfonds

    Die BLKB Fund Management AG, in Binningen ansässige Tochtergesellschaft der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB), hat einen ersten nachhaltigen Immobilienfonds lanciert. Wie es in einer Mitteilung heisst, soll der BLKB (CH) Sustainable Property Fund vor allem in energieeffiziente Immobilien in der Nordwestschweiz und auch in den angrenzenden Regionen Bern, Innerschweiz und Zürich investieren. Angesprochen sind qualifizierte Anleger, die in ein hochwertiges Immobilienportfolio mit überwiegender Wohnbebauung investieren wollen.

    Die Erstemission hat ein Volumen von bis zu 160 Millionen Franken. Hier beabsichtigt auch die BLKB, in den Fonds zu investieren. Der Erlös dieser Emission soll für den Erwerb eines Immobilienportfolios mit dem Marktwert von 177 Millionen Franken genutzt werden. Das Portfolio, für welches die BLKB in den vergangenen zwei Jahren bereits sieben der acht Objekte erworben hatte, besteht aus energieeffizienten Liegenschaften an guten Lagen. Es zeichnet sich durch hohen Wohnanteil bei geringem Leerstand aus. Aktuell befinden sich 80 Prozent der Immobilienwerte des BLKB (CH) Sustainable Property Fund in der Nordwestschweiz.

    «Die Lancierung des nachhaltigen Immobilienfonds mit Fokus Nordwestschweiz ist ein wichtiger Meilenstein. Der Immobiliensektor bietet attraktive Renditechancen für Investorinnen und Investoren und hat gleichzeitig einen grossen Einfluss auf die insbesondere für die Klimaneutralität relevante Energieeffizienz», wird Michel Molinari, CEO der BLKB Fund Management AG, in der Mitteilung zitiert.

    Die Zeichnungsfrist läuft voraussichtlich vom 24. Juni bis 23. Juli 2025 mit Liberierung am 30. Juli 2025.

  • Basler Immobilienmarkt unter Druck

    Basler Immobilienmarkt unter Druck

    Trotz moderater Preisentwicklung im Vergleich zur übrigen Deutschschweiz bleibt Wohneigentum in der Region Basel begehrt. Insbesondere in ländlichen Gemeinden steigen die Preise deutlich, was potenzielle Käufer zunehmend dazu bewegt, ihren Suchradius zu erweitern. Laut Marco Pirelli von der Basellandschaftlichen Kantonalbank hat der Rückgang der Hypothekarzinsen in den vergangenen zwei Jahren die Nachfrage zusätzlich angeheizt. Allerdings bei gleichzeitig wachsender Tragbarkeitsproblematik. Während Einfamilienhäuser preislich stabil blieben, legten Eigentumswohnungen leicht zu. Die Folge ist eine Zunahme der Hypothekaranfragen um 35 Prozent innerhalb eines Jahres.

    Frühzeitig finanzielle Möglichkeiten prüfen
    Pirelli rät Kaufinteressierten, sich frühzeitig mit der Finanzierung auseinanderzusetzen. «Die Wahl der Hypothekenprodukte und Laufzeiten ist individuell verschieden. Eine rechtzeitige Abklärung des finanziellen Spielraums mit der Bank schafft Planungssicherheit.» Für viele sei dies heute entscheidend, um im angespannten Marktumfeld überhaupt noch erfolgreich zu sein.

    Trotz Wohnschutz steigen die Preise
    Auch auf dem Mietmarkt zeichnet sich in Basel eine Fortsetzung der Teuerung ab. Fabian Halmer von der Holinger Moll Immobilien AG verweist auf strukturelle Ursachen wie einen veralteten Gebäudebestand mit hohem Sanierungsbedarf. Trotz Wohnschutz steigen die Mietpreise weiter, insbesondere in Basel-Stadt, wo 84 Prozent der Bevölkerung zur Miete wohnen. Zwar ist die Lage nicht so angespannt wie in Zürich oder Genf, doch die geringe Leerstandsquote von 0.7 Prozent signalisiert eine akute Wohnungsnot.

    Engpass durch zu wenige Baugesuche
    Besonders alarmierend ist die Anzahl der eingereichten Baugesuche im Kanton Basel-Stadt ist stark rückläufig. Während von 2014 bis 2020 jährlich durchschnittlich 784 Baugesuche verzeichnet wurden, sank der Wert zwischen 2021 und 2023 auf lediglich 190. Halmer sieht im neuen Wohnraumfördergesetz eine Mitursache. Es schützt Bestandsmieter, behindert jedoch neue Bauprojekte und erschwert Zuzug oder Umzüge. Der dadurch entstehende Angebotsengpass dürfte zu weiter steigenden Mietpreisen führen.

    Reformbedarf in Gesetzgebung und Planung
    Die Experten sind sich einig, ohne gezielte Anpassungen im Wohnraumfördergesetz und beschleunigte Bewilligungsverfahren droht der Wohnungsmarkt in Basel weiter unter Druck zu geraten. Entwicklungsareale wie Klybeckplus oder Dreispitz Nord könnten Entlastung schaffen. Vorausgesetzt, sie werden konsequent verfolgt. Eine nachhaltige Wohnbaupolitik muss nicht nur auf Bestandsschutz setzen, sondern auch künftiges Wachstum aktiv mitdenken.

  • Sicherheiten im Bau- und Immobilienbereich — Worauf ist zu achten?

    Sicherheiten im Bau- und Immobilienbereich — Worauf ist zu achten?

    Die üblichen Sicherungsmittel
    Sicherheiten sind im Bau- und Immobilienbereich allgegenwärtig. Für die Finanzierung von Land oder Wohneigentum stehen Hypotheken (Grundpfandrechte) im Vordergrund. Zug um Zug-Geschäfte (z.B. der Kauf eines Grundstücks oder einer Wohnung) werden meist mit sog. Zahlungsversprechen von Banken abgesichert. Abstrakte Garantien oder Bürgschaften sind sodann häufig genutzte Mittel für die Sicherstellung der vertragskonformen Ausführung von Bauarbeiten. Schliesslich ist es auch denkbar, bewegliche Sachen als sog. Faustpfand zu übergeben oder (künftige) Forderungen der eigenen Gesellschaft gegenüber Dritten an einen Kreditgeber zu übertragen.

    Garantien und Bürgschaften im Speziellen
    Mit einer Garantie verpflichtet sich eine Bank oder Versicherung, dem Garantieempfänger bei Eintritt bestimmter Voraussetzungen (z.B. einer Vertragsverletzung) einen Betrag zu zahlen. Verzichtet die Bank/Versicherung auf jegliche Einreden und Einwendungen aus dem Grundverhältnis, handelt es sich um eine abstrakte Garantie nach Art. 111 OR. Solche Garantien sind mit einer blossen Mitteilung abrufbar, weshalb sie häufig auch «Garantie auf erstes Verlangen» genannt werden. In der Praxis kommen solche Garantien als Erfüllungs-, Anzahlungs- und Gewährleistungsgarantien vor.

    Demgegenüber ist eine Bürgschaft stets vom Grundgeschäft abhängig. Der Bank/Versicherung stehen dieselben Einreden und Einwendungen wie dem Hauptschuldner zu. Der Hauptanwendungsfall in der Praxis ist die Solidarbürgschaft, die auch die weit verbreitete Norm SIA-118 als Standardsicherung für die Mängelhaftung vorgibt.

    Der Empfänger einer abstrakten Garantie ist bessergestellt und erhält sein Geld in der Regel umgehend. Garantien sind daher teuer und der Garantiegeber verlangt stets eine Sicherheit für den Fall einer Inanspruchnahme. Es ist im Einzelfall das Sicherungsbedürfnis zu prüfen und die Form der Sicherheit abzuwägen.

    Garantien – Eine Welt des Formellen
    Garantien auf erstes Verlangen tönen verlockend, da sie vermeintlich einfach zu handhaben sind. Das kann täuschen: Zunächst ist der Garantietext zu prüfen, denn nicht jede Garantie ist abstrakt. Sodann ist die Gültigkeitsdauer im Auge zu behalten. Bei der Inanspruchnahme einer Garantie sind die formellen Vorgaben in der Garantieurkunde peinlich genau einzuhalten, andernfalls kann die Auszahlung verweigert werden (sog. Garantiestrenge). Auch ist entscheidend, auf welchem Weg und mit welcher Erklärung die Inanspruchnahme der Bank/Versicherung zugestellt werden muss (direkt, über eine Korrespondenzbank etc.). Hier lohnt sich eine vorgängige Prüfung.

    Eine Garantie wird in Anspruch genommen – Was ist zu tun?
    Bei der Ausstellung der Garantie ist darauf zu achten, dass die Bank/Versicherung sich verpflichtet, im Falle der Inanspruchnahme Mitteilung zu machen. Dies gibt dem Belasteten die Möglichkeit, der Bank/Versicherung die Auszahlung gerichtlich verbieten zu lassen. Zu bedenken ist aber, dass eine Auszahlung von den Gerichten nur untersagt wird, wenn die Inanspruchnahme offensichtlich rechtsmissbräuchlich ist. Die Hürden sind so hoch, dass die Auszahlung nur sehr selten verboten wird.

  • Reaktion der Schweizer Zinsmärkte auf globale und lokale Inflationsentwicklungen

    Reaktion der Schweizer Zinsmärkte auf globale und lokale Inflationsentwicklungen

    Im April dieses Jahres stieg die Inflationsrate in der Schweiz überraschend von 1.04% auf 1.37%. Dieser Anstieg, der sich in fast allen Subindizes widerspiegelt, bleibt dennoch unter der kritischen Marke von 2.00%. Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass die Inflation kontrollierbar bleibt und keine drastischen Massnahmen erfordert. Die Schweizer Nationalbank hatte bereits einen moderaten Anstieg der Inflation erwartet und scheint nun bestätigt zu werden, dass dieser Anstieg nicht von Dauer sein wird.

    Einfluss der globalen Zinspolitik auf die Schweiz
    Die jüngsten US-Inflationsdaten haben nicht nur auf internationalen Märkten, sondern auch auf den Schweizer Zinsmärkten für Beruhigung gesorgt. Die positive Reaktion auf die US-Daten hat die Zinsswap-Sätze in der Schweiz gesenkt und deutet darauf hin, dass eine Zinssenkung im Juni fast sicher ist. Die geldpolitischen Entscheidungen der SNB hängen stark davon ab, wie die Europäische Zentralbank (EZB) und die Federal Reserve (Fed) ihre Zinssätze anpassen. Die aktuellen Entwicklungen zeigen eine Synchronisierung der Zinspolitik auf globaler Ebene, die den Schweizer Franken und die Inflationsprognosen beeinflusst.

    Zukünftige Erwartungen und geldpolitische Prognosen
    Die SNB hält weiterhin an der Möglichkeit fest, den Leitzins um 25 Basispunkte zu senken, mit einer potenziellen weiteren Senkung bis Ende des Jahres, abhängig von den Aktionen der EZB und der Fed. Diese Anpassungen sind wesentlich, um den Franken im Kontext globaler Währungsdynamiken zu stabilisieren und eine zu starke Aufwertung, die die Exportwirtschaft belasten könnte, zu verhindern. Trotz der aktuellen Inflationserwartungen und der schwächeren Position des Franken bleibt die SNB proaktiv und anpassungsfähig in ihrer geldpolitischen Strategie.

  • ZKB modernisiert Standortnetz

    ZKB modernisiert Standortnetz

    Die ZKB plant, in den nächsten Jahren einen dreistelligen Millionenbetrag in die Modernisierung ihres Standortnetzes zu investieren. „Die physische Präsenz vor Ort und die Nähe zu unserer Kundschaft ist Teil unserer DNA“, wird Steve Zurschmitten, Projektverantwortlicher Vertrieb und Marktgebietsleiter Winterthur im Private Banking der ZKB, in einer Mitteilung der Bank zitiert. „Darum setzen wir auch langfristig auf das dichteste Standortnetz im Kanton und gestalten alle unsere 51 Filialen entlang eines neu erarbeiteten Standortkonzeptes um.“

    Im Zentrum des neuen Konzepts steht die persönliche Beratung von Privatpersonen und Unternehmen bei wichtigen Ereignissen. Für Alltagsgeschäfte bieten die Filialen Unterstützung bei der digitalen Selbstbedienung an. An einigen Standorten ist die Einrichtung einer sogenannten Eventzone für Veranstaltungen zu Themen wie Eigenheim oder Firmengründung geplant. Seminare zum Umgang mit der Bezahllösung Twint, eBanking oder Mobile Banking sollen den Einstieg in die digitale Umsetzung von Bankgeschäften erleichtern. Beginnend im nächsten Jahr sollen bis 2030 alle Filialen umgebaut sein.

    In die Entwicklung des Standortkonzepts sind die Erkenntnisse aus den beiden Pilotfilialen in Stettbach und Winterthur eingeflossen, informiert die ZKB. Hier hatte die Kantonalbank evaluiert, welche Dienstleistungen auch zukünftig in Filialen nachgefragt und welche in die digitale Welt verlagert werden. „Indem wir ein neues zeitgemässes Angebot mit einladenden Begegnungs- und Beratungsmöglichkeiten vor Ort schaffen, wollen wir auch künftig lokal verankert und nahe bei unserer Kundschaft wie auch der Bevölkerung sein“, erklärt Zurschmitten.

  • PostFinance und GLKB steigen bei CredEx ein

    PostFinance und GLKB steigen bei CredEx ein

    Die Credit Exchange AG gewinnt mit PostFinance und GLKB zwei neue Aktionäre, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Die beiden Banken werden auch Einsitz im Verwaltungsrat des Unternehmens nehmen. In diesem sind bereits die Mobiliar und Swisscom aus Bern, die Vaudoise Versicherungen aus Lausanne und die Bank Avera aus Wetzikon ZH vertreten. Die Mobiliar und die Vaudoise Versicherungen werden sich ebenfalls an der aktuellen Kapitalerhöhung beteiligen.

    Die neuen Aktionäre wollen helfen, den Hypothekenmarktplatz CredEx auszubauen. PostFinance wird dafür auch ihre Vergleichs- und Abschlussplattform Valuu bei der CredEx einbringen. Konkret soll Valuu dabei an das Gemeinschaftsunternehmen CredEx übertragen werden, wie PostFinance in einer Mitteilung erklärt. CredEx soll dann das Brokergeschäft unter der Marke Valuu bündeln und das Vermittlungsgeschäft weiterbetreiben.

    Die GLKB ist bereits langjährige Partnerin von CredEx. „Über die Jahre wurde zusammen mit der GLKB ein einzigartiges Abwicklungsökosystem entwickelt, welches zum Erfolg der CredEx stark beigetragen hat“, lässt sich Andrea Canonica, CXO der Credit Exchange AG, in der Mitteilung zitieren. „Mit der reichen Erfahrung im Fintech Bereich der GLKB, bin ich überzeugt, dass wir auch auf der Finanzierungsseite zusammen ähnliche Meilensteine erzielen werden“, so Canonica weiter.

  • Raiffeisen erwartet stark steigende Mieten

    Raiffeisen erwartet stark steigende Mieten

    Raiffeisen Schweiz geht von kräftig steigenden Mieten aus. Nach der erstmaligen Erhöhung des hypothekarischen Referenzzinssatzes zum 1. Juni stehe im Dezember eine weitere Erhöhung an und auch eine dritte Erhöhung bis Ende 2024 sei absehbar, erläutern die Fachleute der Bankengruppe in einer Mitteilung. „Die Schlichtungsstellen für Mietsachen werden gegenwärtig von Einsprachen gegen Mietzinserhöhungen überflutet“, heisst es dort. Die Fachleute gehen von weiteren möglichen Mietzinssteigerungen für die Hälfte der Mietwohnungen im Zuge der zweiten Referenzzinssatzerhöhung im Dezember aus.

    Dabei müssten die Mietenden mit bis zu 8 Prozent steigenden Mieten rechnen, da Vermietende neben den pro Referenzzinssatzschritt vorgesehenen 3 Prozent Erhöhung auch einen Inflationsausgleich geltend machten, heisst es in der Mitteilung. „Vermietende können diese höheren Mieten mehrheitlich problemlos durchsetzen, weil der Mietwohnungsmarkt aufgrund der hohen Zuwanderung, der viel zu geringen Wohnbautätigkeit und der zuletzt regen Gründung neuer Haushalte zunehmend austrocknet“, wird Raiffeisen-Chefökonom Fredy Hasenmaile dort zitiert. „Nur die Wiederherstellung eines Gleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage kann dem Mietpreisanstieg in der Breite Einhalt gebieten.“ Dafür müssen nach Ansicht des Chefökonoms Anreize für Bauträger geschaffen und politische Massnahmen ergriffen werden. „Nur wenn Institutionelle, Private, Genossenschaften und alle übrigen Bauträger rasch mehr Wohnungen aufgleisen, können die schlimmsten Folgen der sich anbahnenden Wohnungsknappheit noch vermieden werden“, warnt Hasenmaile.

  • Bank Thalwil weiht neuen Hauptsitz ein

    Bank Thalwil weiht neuen Hauptsitz ein

    Die Bank Thalwil begrüsst ihre Kundschaft in Thalwil ab sofort im neuen Hauptsitz an der Gotthardstrasse 14, informiert die Bank Thalwil Genossenschaft in einer Mitteilung. Die Räumlichkeiten beinhalten offene Büros und Besprechungsräume, eine neue Automatenzone und eine rund um die Uhr nutzbare Tresoranlage. „Die Bank Thalwil ist für unsere Seegemeinde eine grosse Bereicherung und gibt dem neuen Zentrum, das rund um den Centralplatz entsteht, ein charakteristisches Gesicht“, wird Thalwils Gemeinderatspräsident Hansruedi Kölliker in der Mitteilung zitiert.

    Die Bank führt an ihrem neuen Hauptsitz auch eine neue Arbeitsform ein. Statt in Einzelbüros werden Dienstleistungen in offenen Büros ohne fixe Arbeitsplätze erbracht. Kundengespräche finden in den Besprechungsräumen Gärtnerei, Schreinerei, Weberei, Spenglerei und Malerei statt. Mit der Namensgebung solle ein direkter Bezug zum traditionellen Handwerk geschaffen werden, erläutert die Bank Thalwil.

    An den Eröffnungsfeierlichkeiten vom 11. bis zum 13. Mai hat die Bank rund 3500 Besuchende gezählt. Ihnen wurden Führungen durch die Räumlichkeiten, begleitet von Lesungen aus dem Buch „Thalwiler Geldgeschichten“, Kinderschminken sowie ein Imbiss geboten. „Während den komplett aus- beziehungsweise teils überbuchten Bankführungen wurden wir von Komplimenten und Glückwünschen überhäuft“, erläutert Bankchef Sandro Meichtry. „Ich freue mich sehr auf die neuen Räumlichkeiten und die neue Arbeitsform.“

  • Basler Kantonalbank Nachhaltigkeit als Teil der Identität

    Basler Kantonalbank Nachhaltigkeit als Teil der Identität

    Das Geschäftshaus mit den beiden Gebäuden Aeschenvorstadt und Brunngässlein wurde in den 70er-Jahren gebaut, wobei die Aeschenvorstadt bereits vor zehn Jahren saniert wurde. Als Gebäudekomplex bilden die beiden Häuser den Hauptsitz der Basler Kantonalbank mit Büros und Kundenfiliale sowie Private-Banking-Abteilung, die im Zuge der Brunngässlein-Sanierung in die Aeschenvorstadt umgezogen ist (vgl. Box).

    Minergie-Höchstwert erstmals umgesetzt 
    Mit der Sanierung des Brunngässleins hat die Basler Kantonalbank ein erstes Mal ihr Vorhaben umgesetzt, ihre Immobilien nach und nach gemäss dem Minergie-P-Standard zu sanieren. Um die Anforderungen des für Bestandsimmobilien höchsten Standards zu erfüllen, wurde die gesamte Gebäudetechnik (HLKS/E Heizung-Lüftung-Klima, Sanitär und Elektro) zurück- und neu aufgebaut, wodurch der Energiebedarf für Heizung und Kühlung um rund 50% gesenkt werden kann. Auf dem Flachdach und dem die beiden Gebäude verbindenden Turm wurde eine leistungsfähige Photovoltaik-Anlage installiert sowie das Dach und der Innenhof nach den Auflagen der Stadt Basel begrünt. Eine besondere Bedeutung kam bei der Sanierung der strassenseitig ausgerichteten Fassade zu, die statisch und bezüglich Erdbebensicherheit nicht mehr den Vorschriften entsprach. Um diese zu erfüllen, wurde die alte Fassade vom Gebäude entkoppelt, das Gebäude neu gestützt und eine vorgehängte energieeffiziente Gebäudehülle realisiert.

    Fassade schafft architektonische Einheit
    Prägendes Element der neuen Fassade ist die Rasterung, die sich an das vordere Gebäude anlehnt. Die verglasten Lamellen der Aeschenvorstadt werden mit 30 cm langen schwertähnlichen Lamellen von Mint Architecture neu interpretiert. Sie dienen den Innenräumen des Brunngässleins als Sonnen- und Blendenschutz und bestehen aus eloxiertem Aluminium, dessen Wirkung und Anmutung sich je nach Lichteinfall ändert. «Die Fassade spielt in der Identifikation eines Gebäudes eine zentrale Rolle», sagt Gesamtprojektleiterin Sonja Haag-Walthert von Mint Architecture. «Beim Brunngässlein ist es uns gelungen, durch die Rasterung der neuen Gebäudehülle die Firmenidentität neu zu interpretieren und aus dem Bestand heraus weiterzuentwickeln.»

    Moderne Arbeitsumgebung unterstützt hybrides Arbeiten
    Basierend auf den ökologischen Verbesserungen bezüglich Beschattung, Beleuchtung und Raumklima wurde das Brunngässlein in eine innovative und kollaborative Arbeitswelt nach dem tätigkeitsorientierten Activity-Based-Working-Ansatz umgebaut. Neu integrierte Typologien bieten den Mitarbeitenden die Möglichkeit von Begegnung, Austausch und Rückzug und bilden die Voraussetzung, um New Work zu leben und zu erleben.

    Die sieben Geschosse sind einheitlich als Open Space mit jeweils fensterseitig frei wählbaren Arbeitsplätzen konzipiert. Sie werden mittig durch eine Begegnungszone mit Teeküche, Sitzungszimmer und Besprechungsmöglichkeiten unterteilt, die jeweils beidseitig zugänglich sind. Das durch die grosszügigen Fensterfronten und die verglasten Sitzungszimmer helle Ambiente kombiniert mit starken Schwarz-Weiss- Kombinationen widerspiegeln die Corporate Identity der Basler Kantonalbank. Die Aussenseiten von Teeküche und Sitzungszimmer sind mit Holz und sichtbaren verchromten Leitungen umrahmt und auf jedem Stockwerk wurde eine dominierende zweite Wandfarbe eingesetzt. Die strassenseitig angebrachten Vorhänge unterstützen die Akustik, schützen vor Lichteinfall und tragen zusätzlich zu einem Ambiente bei, in dem sich die Mitarbeitenden aufgehoben fühlen und angeregt werden.

    Bauen im Bestand: im Einklang von Nachhaltigkeit, Design und Nutzung
    Mint Architecture setzte sich im Wettbewerb um die Sanierung des Brunngässleins mit ihrem gesamtheitlichen Ansatz durch. Das Büro zeichnete bei Architektur- und Workplaceprojekt für die Entwürfe und Konzepte sowie die Ausführungsplanung verantwortlich. Nach rund zweijähriger Bauzeit setzt das kernsanierte Brunngässlein für die Basler Kantonalbank bezüglich Nachhaltigkeit einen neuen Standard und bietet den Mitarbeitenden eine moderne Arbeitsumgebung für hybrides Arbeiten.

  • Credit Suisse kündigt eine umfassende Strategieüberprüfung an

    Credit Suisse kündigt eine umfassende Strategieüberprüfung an

    • Alternativen, die über die Ergebnisse der letztjährigen Strategieüberprüfung hinausgehen, sollen in Betracht gezogen werden, insbesondere angesichts des veränderten Wirtschafts- und Marktumfelds. Das Ziel der Überprüfung besteht darin, eine fokussiertere, agilere Gruppe mit einer deutlich niedrigeren absoluten Kostenbasis zu schaffen, die allen Anspruchsgruppen nachhaltige Erträge liefern sowie Kundinnen und Kunden herausragende Dienstleistungen bieten kann.
    • Das erstklassige globale Vermögensverwaltungsgeschäft, die führende Universalbank in der Schweiz und das Asset-Management-Geschäft mit Mehrfachspezialisierung sollen gestärkt werden.
    • Transformation der Investment Bank in ein kapitalschonendes, beratungsorientiertes Bankgeschäft und ein stärker fokussiertes Marktgeschäft, das das Wachstum des Wealth Managements und der Swiss Bank ergänzt.
    • Überprüfung strategischer Optionen für den Securitized Products-Bereich, die auch die Einbringung von Fremdkapital in diese marktführende, renditestarke Plattform einschließen können, um ungenutzte Wachstumschancen zu realisieren und zusätzliche Ressourcen für die Wachstumsbereiche der Bank freizusetzen.
    • Die absolute Kostenbasis der Gruppe soll mittelfristig auf unter CHF 15,5 Mia. gesenkt werden, zum Teil durch eine bankweite digitale Transformation, die auf umsichtige Weise dauerhafte Einsparungen sicherstellt und gleichzeitig den Fokus in Bezug auf die Verbesserung des Risikomanagements und der Risikokultur beibehält.

    Die Credit Suisse wird anlässlich der Veröffentlichung ihrer Ergebnisse für das dritte Quartal 2022 detailliertere Informationen zu den Fortschritten der Strategieüberprüfung bereitstellen, einschliesslich spezifischer Ziele.

    Axel P. Lehmann, Verwaltungsratspräsident der Credit Suisse, sagt: «Es freut mich, Ueli als unseren neuen Group CEO willkommen heissen zu dürfen, um die umfassende strategische Überprüfung in einem für die Credit Suisse so entscheidenden Moment zu beaufsichtigen. Mit seinen fundierten Branchenkenntnissen und einer beeindruckenden Erfolgsbilanz wird Ueli unsere strategische und operative Transformation mit vorantreiben, auf bestehenden Stärken aufbauen und das Wachstum in wichtigen Geschäftsbereichen beschleunigen. Seit ich als Verwaltungsratspräsident übernommen habe und unsere Bank mit dem erneuerten Verwaltungsrat zusammen überprüfen konnte, habe ich die erstklassige Qualität unserer Geschäftsbereiche schätzen gelernt. Aber wir müssen flexibler sein, um sicherzustellen, dass sie über die notwendigen Ressourcen verfügen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Unser Ziel muss es sein, eine stärkere, einfachere und effizientere Gruppe mit nachhaltigeren Erträgen zu werden. Ich möchte mich an dieser Stelle bei Thomas für seinen grossen Einsatz für die Credit Suisse über die letzten 20 Jahre, insbesondere als Group CEO, bedanken. Er hat einen enormen Einsatz geleistet und unseren Kunden in der Schweiz und international mit grosser Integrität und viel Unternehmergeist gedient. Ich wünsche ihm alles Gute für die Zukunft.»

    Thomas Gottstein, abtretender CEO der Credit Suisse, sagt: «Es war mir eine grosse Ehre und ein Privileg der Credit Suisse über diese letzten 23 Jahre zu dienen. Die Bank verfügt über beeindruckende Bereiche in allen vier Divisionen und einen immensen Talentpool von mehr als 50,000 Kolleginnen und Kollegen weltweit. Trotz den Herausforderungen der vergangenen zwei Jahre bin ich sehr stolz darauf, was wir seit meinem Eintritt in die Geschäftsleitung vor sieben Jahren und in der jüngsten Zeit mit der Stärkung der Bank und der gezielten Rekrutierung von hochkarätigen Führungskräften sowie der Verbesserung unserer Risikokultur erreicht haben. In den letzten Wochen bin ich nach Gesprächen mit Axel und meiner Familie sowie aus privaten und gesundheitlichen Gründen zum Schluss gekommen, dass es der richtige Zeitpunkt ist, zurückzutreten und die weitere Phase mit den heute angekündigten entscheidenden Massnahmen in die Hände eines Nachfolgers zu legen.»

    Ulrich Körner, neuer CEO der Credit Suisse, sagt: «Ich danke dem Verwaltungsrat für sein Vertrauen, dass er mir zu Beginn dieser fundamentalen Transformation entgegengebracht hat. Ich freue mich darauf, mit allen Kolleginnen und Kollegen in der Bank und in der Geschäftsleitung zusammenzuarbeiten und meine volle Energie für die Umsetzung unserer Transformation einzusetzen. Dies ist ein herausforderndes Unterfangen, aber gleichzeitig auch eine grosse Chance, die Bank für eine erfolgreiche Zukunft zu positionieren und ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Mein Dank gilt auch Thomas für seine Unterstützung und Partnerschaft.»

    Ulrich Körner ist seit April 2021 ein Mitglied der Geschäftsleitung und CEO des Asset Management. Er kam von der UBS Group, wo er elf Jahre lang Mitglied der Konzernleitung war, davon sechs Jahre als Leiter des Bereichs Asset Management. Davor war er als Chief Operating Officer tätig. Seit 2011 leitete er zusätzlich die Region Europa, Naher Osten und Afrika für die UBS. Bevor er zur UBS kam, war er in leitender Funktion bei der Credit Suisse tätig, unter anderem als Chief Financial Officer und Chief Operating Officer der Credit Suisse Financial Services und als CEO der Region Schweiz. Ulrich Körner hat ein PdD in Business Administration der Universität St. Gallen (HSG).

    Ausbau der Führungsposition in der Vermögensverwaltung und in der Schweizer Universalbank
    Die starke globale Vermögensverwaltung, die Universalbank in der Schweiz und das Asset Management bilden die Wurzeln der Credit Suisse. Bei der Strategieüberprüfung hat die Stärkung dieser Positionen Priorität. Gleichzeitig werden Optionen für eine grundlegende Transformation der Investment Bank zu einem äusserst konkurrenzfähigen Banking-Bereich und einem nachhaltigeren Markets-Bereich als Ergänzung des Wealth Management und der Swiss Bank geprüft.

    Im Wealth Management strebt die Credit Suisse einen Ausbau ihrer Führungsposition in der Schweiz, EMEA, Teilen der Region Americas und APAC an. Dabei kann sie von ihren Stärken im Ultra-High-Net-Worth-Segment profitieren und gleichzeitig das Core-High-Net-Worth-Wachstum beschleunigen, um die wiederkehrenden Erträge zu steigern, gestützt durch eine einheitliche globale Plattform. Die Führungsposition der Bank in der Schweiz wird weiter gestärkt, indem «High-Touch»-Kompetenzen in Bezug auf Vermögensverwaltungs-, Firmen- und institutionelle Kunden ausgebaut sowie «High-Tech»-Aktivitäten durch das CSX Angebot beschleunigt werden.

    Strategieüberprüfung in Bezug auf die Investment Bank; Prüfung strategischer Optionen für Securitized Products
    Der Verwaltungsrat und das Senior Management der Credit Suisse sind überzeugt: Die Strategieüberprüfung muss im Wesentlichen sicherstellen, dass ein weniger kapitalintensiver, beratungsorientierter Bereich Banking und ein fokussierterer Bereich Markets geschaffen werden. So wird das Wachstum des Vermögensverwaltungsgeschäfts und der Swiss Bank ergänzt und die strategischen Ziele können besser erfüllt werden. Ausserdem sollen weiterhin erstklassige Dienstleistungen für die Kundinnen und Kunden bereitgestellt und eine beständigere Performance erzielt werden.

    Die Bank wird verschiedene strategische Optionen prüfen, um den Wachstumskurs unserer marktführenden Securitized-Products-Plattform mit dem zugehörigen Finanzierungsgeschäft fortzusetzen. Es handelt sich hierbei um ein hochprofitables globales Geschäft mit risikogewichteten Aktiven in Höhe von rund USD 20 Mia. und einer Leverage-Risikoposition in Höhe von rund USD 75 Mia. Es bietet beträchtliche, bisher ungenutzte Wachstumschancen, die womöglich durch die Beschaffung von Fremdkapital optimal ausgeschöpft werden können. Dies würde wiederum zusätzliche Ressourcen freisetzen, die in die Wachstumsbereiche der Credit Suisse investiert werden könnten. Die Credit Suisse wird die Kundinnen und Kunden des Bereichs Securitized Products weiterhin vollumfänglich unterstützen.

    Die Führung der Investment Bank wird mit der Ernennung von David Miller und Michael Ebert als Co-Leiter für die Bereiche Banking bzw. Markets verstärkt. Christian Meissner, CEO der Investment Bank, wird sich auf die laufende strategische Transformation des Geschäfts konzentrieren.

    Überwacht wird die Entwicklung und Umsetzung der neuen Strategie von dem gesamten Verwaltungsrat, unterstützt durch einen vom Verwaltungsrat geleiteten Ad-hoc-Ausschuss, dem Investment Bank Strategy Committee. Michael Klein hat den Vorsitz und weitere Mitglieder sind Mirko Bianchi, Richard Meddings und Blythe Masters.

    Reduzierung der absoluten Kostenbasis auf unter CHF 15,5 Mia.; weitere Förderung der Risikomanagementkultur
    Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung der Credit Suisse haben ein Programm lanciert, mit dem die absolute Kostenbasis der Gruppe angesichts des schwierigeren Wirtschafts- und Marktumfelds mittelfristig auf unter CHF 15,5 Mia. reduziert werden soll. Damit knüpft die Bank an ihre beim Investor Deep Dive im Juni eingegangenen Verpflichtungen an: in der Funktion Technology & Operations erhebliche Einsparungen zu erzielen, um die Skalierbarkeit zu verbessern und die langfristige Nachhaltigkeit dieser Effizienzsteigerungen sicherzustellen, während die digitale Transformation weiter vorangetrieben und die solide Risikokultur der Gruppe weiter optimiert wird.

    Axel P. Lehmann sagt: «Mit dieser tiefgreifenden Strategieüberprüfung setzen wir klare Prioritäten für die Zukunft des Unternehmens. Wir wollen bleibende Werte schaffen, indem wir unsere Kundinnen und Kunden mit Umsicht, Engagement und Unternehmergeist betreuen. Im Rahmen der Umsetzung unserer Strategieüberprüfung werden unsere Transformation und unser Kulturwandel der Credit Suisse wieder zu ihrer herausragenden Position als Bank für Unternehmerinnen und Unternehmer in der globalen Finanzwelt verhelfen.»

  • UBS lanciert Hypotheken­plattform für Eigenheime

    UBS lanciert Hypotheken­plattform für Eigenheime

    Die neue Plattform ist auf digitalaffine Hypothekarkunden ausgerichtet. Key4 bilde „die logische Weiterführung unseres Plattformgeschäfts, welches wir vor drei Jahren mit der Kreditplattform UBS Atrium im Bereich Renditeliegenschaften gestartet haben“, wird Axel P. Lehmann, Präsident der UBS Switzerland, in der entsprechenden Mitteilung der Zürcher Grossbank zitiert. Zur Einführung können auf key4 bereits bestehende Hypotheken verlängert werden. Dabei stehen den Kunden neben Angeboten der UBS auch die Produkte ausgewählter Schweizer Drittinvestoren zur Verfügung.

    In Zukunft soll key4 um weiteres Dienstleistungen erweitert werden. Die Plattform werde „als ein offenes Ökosystem zahlreiche weitere Services anbieten, auch dank Partnerschaften mit ausgewählten Drittparteien“, erläutert Martha Böckenfeld, Head Digital Platforms & Marketplaces. „Damit erhalten unsere Kunden wichtige Informationen und Lösungen aus einer Hand zu allen Fragen rund ums Thema Wohnen und Eigenheimfinanzierung.“

    Als Beispiele für die geplanten Erweiterungen werden in der Mitteilung Suche und Kauf eines Wohnobjekts sowie relevante Informationen zum Thema Eigentum und Wohnen „weit über die reine Finanzierung hinaus“ genannt. Bereits ab Herbst diesen Jahres sollen auf key4 auch neue Hypotheken abgeschlossen werden können.