Schlagwort: Barrierefreiheit

  • Barrierefreie Türen durch unsichtbares Dämpfungssystem

    Barrierefreie Türen durch unsichtbares Dämpfungssystem

    Dormakaba hat ein neues Dämpfungssystem für Türen auf den Markt gebracht. Die weltweit agierende Schliesstechnikfirma aus Rümlang hat mit IST Home ein System lanciert, das ein sanftes Öffnen und Schliessen sowie ein barrierefreies Passieren von Türen im Wohnbereich ermöglicht, heisst es in einer Mitteilung. Eine vergleichbare Dämpfung ist bislang von Schubladen und Küchenmöbeln bekannt.

    Die Stärke der Dämpfung lässt sich bei IST Home über ein Ventil einstellen. Zum Öffnen der Tür reicht ein sanfter Druck aus, um einen Anfangswiderstand zu überwinden. Auch das Schliessen der Tür erfolgt sanft ohne ein Schlagen des Türblatts. Bei Rahmen und Vollblatttüren mit einer Stärke von mindestens 40 Millimetern und einer maximalen Masse bis zu 100 Kilogramm kann das System IST Home voll in die Tür integriert werden. Von aussen sind somit keine Bauteile sichtbar. Wie das Unternehmen mitteilt, ist das neue System langlebig und wartungsfrei.

  • Appenzellerland, Winterthur und Zürich mit Awards geehrt

    Appenzellerland, Winterthur und Zürich mit Awards geehrt

    Der Verband Smart City Hub Switzerland hat zum ersten Mal seine Smart City Hub Awards für innovative Ansätze intelligenter und nachhaltiger städtischer Lösungen verliehen. Aus insgesamt 20 Einreichungen waren sieben Projekte nominiert worden, informiert der aus Vertretenden von Städten und bundesnahen Dienstleistern zusammengesetzte Verband in einer Mitteilung. Von diesen sieben Nominierten wurden nun die Projekte Smartes Appenzellerland, Generative KI-Assistenz für Winterthur und Zuri Accessible CiTy (ZuriACT) in den Kategorien Newcomer, Innovation und Smart Citizen Services ausgezeichnet.

    In der Kategorie Newcomer trug die Organisation Verein Smartes Appenzellerland (VSAL) den Sieg davon. Ihr Projekt fördert die digitale Transformation im Appenzellerland. In der Mitteilung werden dabei die Entwicklung einer Plattform für das Internet der Dinge und Bildungsinitiativen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik hervorgehoben.

    Der Preis in der Kategorie Innovation ging an die Stadt Winterthur. Sie testet im Projekt Generative KI-Assistenz den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in praxisnahen Nutzungen, die von Schulungen und ethischer Reflexion begleitet werden.

    Stadt und Universität Zürich wurden mit dem Award für Citizen Services ausgezeichnet. Ihr Projekt Zuri Accessible CiTy (ZüriACT) will die Barrierefreiheit in Zürich durch digitale Werkzeuge und bessere Daten verbessern. In Zusammenarbeit mit Betroffenen werden innovative Technologien zur Vereinfachung von Zugänglichkeitsdaten eingesetzt.

  • Ein historisches Erbe in neuem Glanz

    Ein historisches Erbe in neuem Glanz

    1896 legte Richard Theiler mit dem Bau des Theilerhauses den Grundstein für das Electrotechnische Institut, das später als Landis+Gyr Weltgeltung erlangte. Die Bedeutung des Theilerhauses für die Zuger Bevölkerung ist nicht abzustreiten und seine Erhaltung wurde 1989 zur Priorität, als der Kanton Zug das Areal erwarb, um es für kommende Generationen zu bewahren.

    Erhaltung historischer Substanz
    Der Kanton Zug hat ein umfassendes Konzept entwickelt «Das Theilerhaus und sein Spirit». Diese Ideenskizze dient dem Ziel, den «Geist» der Gebäude zu bewahren und Aspekte der Ökonomie, Technologie, Architektur und Kultur in einem ganzheitlichen Rahmen zusammenzuführen.

    Denkmalgerechte Sanierung
    Die Instandhaltungsmassnahmen erstrecken sich auf alle bestehenden Altbauten, wobei der Fokus auf der Erdbebensicherheit, dem Brandschutz und der Barrierefreiheit liegt. Die Erneuerung von Fenstern, Sonnenschutz und Dachhaut sowie die Dämmung der Shedhalle sind wichtige Schritte, um den Anforderungen gerecht zu werden. Durch den Neubau im östlichen Bereich wird die historische Substanz respektiert und eine ansprechende städtebauliche Gesamtstruktur geschaffen.

    Ein neuer städtebaulicher Akzent
    Der geplante Neubau ergänzt das städtebauliche Ensemble und besteht aus einem fünfgeschossigen Kopfbau und einem viergeschossigen Zwischenbau. Diese Gestaltung, die durch einen modernen Treppenturm an den Hochbau angebunden wird, fügt sich harmonisch in die bestehende Umgebung ein und stärkt die Identität des Areals.

    Die Shedhalle als kultureller, kreativer Raum
    Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten wird die Shedhalle nicht nur als ein Ort des Erinnerns an die Vergangenheit fungieren, sondern auch als ein lebendiger Raum für kulturelle und künstlerische Veranstaltungen. Diese Nutzung bietet einen Mehrwert für die Zuger Bevölkerung und unterstreicht die Vielseitigkeit des Areals und dessen Relevanz in der heutigen Zeit.

    Zukunftsweisendes Projekt
    Insgesamt stellt dieses Projekt einen bedeutenden Schritt in der städtebaulichen Entwicklung des Kantons Zug da und soll zukünftigen Generationen zugutekommen. Die geplanten Massnahmen unterstreichen, wie wichtig es ist, historisches Erbe als Teil einer lebendigen, sich ständig weiterentwickelnden Gesellschaft zu betrachten und entsprechend zu gestalten.

  • Wohnungen in Locle vorgestellt für ältere Menschen

    Wohnungen in Locle vorgestellt für ältere Menschen

    Die renovierten Wohnungen im Herzen von Locle wurden für ältere Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität entwickelt. Die dreizehn Wohneinheiten, die unter dem AE-Label stehen, bieten erschwingliche Mieten, die den Anforderungen von AVS- und AI-Zusatzleistungen entsprechen. Zusätzlich stehen den Bewohnern Aufsichtsdienste zur Verfügung, die ein betreutes Wohnen ermöglichen.

    Zentrale Lage und umfassendes Serviceangebot
    Das Gebäude befindet sich in idealer Lage im Zentrum von Locle, in unmittelbarer Nähe zu Apotheken, Geschäften, Restaurants und öffentlichen Verkehrsmitteln. Neben den Wohnungen steht den Bewohnern auch ein Gemeinschaftsraum zur Verfügung, der die Möglichkeit zum Austausch bietet.

    Feierliche Auszeichnung und großes Interesse
    Während des offiziellen Teils der Veranstaltung wurde das Gebäude feierlich mit dem AE-Label ausgezeichnet. Vertreter des Kantons Neuenburg, der Stadt Locle sowie der Architekt des Projekts, Sareg SA, waren anwesend, um das Projekt und seine Bedeutung für die Region vorzustellen. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, die Wohnungen zu besichtigen und sich über das Angebot zu informieren.

    Erfolgreiche Präsentation eines wichtigen Wohnprojekts
    Das Projekt in Locle ist ein wichtiger Schritt in der Umsetzung der kantonalen Strategie, bis 2030 insgesamt 1800 betreute Wohnungen für ältere Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität zu schaffen. Der Tag der offenen Tür bot einen gelungenen Einblick in die Zukunft des betreuten Wohnens im Kanton Neuenburg.