Schlagwort: Basel

  • Die Swissbau 2026 schafft neue Synergien

    Die Swissbau 2026 schafft neue Synergien

    Zusammenwirken war schon immer das bestimmende Thema der Swissbau: sich persönlich treffen, gemeinsam handeln, einander weiterbringen. Für die kommende Ausgabe im Januar 2026 setzt der Messeveranstalter verstärkt auf positive Synergien. Nicht nur in den Kollaborations-Plattformen Swissbau Focus & Lab wird gemeinsame Entwicklung gelebt, auch die Ausstellungsflächen der Messe sind räumlich wie thematisch näher zusammengerückt. Deutlich wird dies vor allem in der neu inszenierten Halle 1.2, die dem gesamten Innenausbau eine atmosphärische Bühne bietet.

    Trendwelt Innenausbau für Designaffine
    Neu platziert in der Halle 1.2 trifft das Swissbau Publikum auf eine Erlebniswelt aus Badinnovationen, trendigen Oberflächen, stimmungsvollen Beleuchtungen und hochwertigen Objekteinrichtungen. Die gemeinsame Ebene für den Innenausbau bietet Raum für Entdeckungen und einen vertieften Austausch mit renommierten Herstellern und neuen Marken. Der Clou: Die neue Trendwelt in Halle 1.2 ist auch am Samstag geöffnet. Durch den Swissbau Focus mit Partnerlounges, Infopoints und Veranstaltungen führt der Wochenendbesuch über Rolltreppen direkt in die Trendwelt.

    Das Handwerk hautnah erleben
    Swissbau Blickfang in der im Erdgeschoss gelegenen Halle 1.0 sind zweifellos zwei reale Bauobjekte, die von verschiedenen Handwerksbetrieben erstellt und parallel ausgebaut werden. In einer Stahlhalle zeigen Metallbauer, Elektrikerinnen, Tor- und Türenbauer ihr Können. Im doppelstöckigen Wohnhaus lassen sich Holzbauer, Gipserinnen und Plattenleger bei der Arbeit beobachten. Beide Objekte werden nach der Swissbau auf der Baustelle fertiggestellt. Der «Treffpunkt Handwerk» hat aber noch mehr zu bieten: Neben spielerischen Aktionsflächen und einem Forum mit Praxisthemen präsentieren sich Handwerksbetriebe und themenspezifische Aussteller im Umfeld. Eine grosszügige BauBeiz lädt zum Fachsimpeln ein.

    Vom Austausch mit Experten profitieren
    Swissbau Focus in Halle 1.0 und Swissbau Lab in Halle 1.1 sind die besten Beispiele für einen interdisziplinären Dialog über aktuelle Herausforderungen und zukünftige Trends der Branche.
    Führende Verbände, Institutionen und Hochschulen bringen sich auf der Veranstaltungsplattform Swissbau Focus mit ihren Positionen ein. Passende Produkte und marktreife Lösungen kann das Fachpublikum im Swissbau Lab entdecken und ausprobieren. Besucher profitieren zudem von einer vergrösserten Swissbau Werkstatt, um innovative Anwendungen in der Praxis unter die Lupe zu nehmen. Die Teilnahme am umfangreichen Programm im Swissbau Focus und Lab ist im Eintrittsticket enthalten. Event-Anmeldungen sind auf der Swissbau Website einfach auszuführen und sollten in keiner Messevorbereitung für einen optimalen Know-how-Gewinn fehlen.

    Ein bunter Marktplatz für Putz und Farbe
    Eine neugeborene Kooperation mit dem Schweizerischen Maler- und Gipserunternehmer-Verband SMGV bietet in Halle 1.1 Einblicke in innovative Techniken, hochwertige Materialien und nachhaltige Lösungen des kreativen Fachbereichs. Mit seiner Präsenz an der Mehrbranchenmesse möchte sich der Verband verstärkt bei Architektinnen, Planern und anderen Bauprofis positionieren. Highlights des Themenbereichs sind die Objektausstellung des «Schweizer Preis für Putz und Farbe» mit Prämierung am 22. Januar im Swissbau Focus, Live-Trainings von zwei frischgekürten Schweizermeisterinnen für die WorldSkills in Shanghai, der Branchentreff «SMGV-Marktblitz Spezial» am 21. und 23. Januar und ein Maler-Gipser-Stübli zum persönlichen Austausch. Die SMGV Bildungszentren präsentieren mit Praxisbeispielen ihre vielfältigen Branchenbereiche. In der Maler-Gipser Werkstatt zeigen erfahrene Handwerker, wie Fassaden mit dekorativen Putzstrukturen gestaltet werden.

    Wertvolle Partnerschaften
    Bevor am Dienstagmorgen Aussteller und Partner das Kommando in den Hallen übernehmen und ihre Neuheiten enthüllen, wird die Swissbau von Bauenschweiz, dem Dachverband der Schweizer Bauwirtschaft, eröffnet. In Diskussion mit Personen aus Politik und Wirtschaft rückt die Stammgruppe Ausbaugewerbe und Gebäudehülle als umsatzstärkste Branche ihre Bedeutung, Bedürfnisse und Weiterentwicklung ins Zentrum der Eröffnungsfeier. Auch 2026 wird die anhaltende Relevanz der Swissbau durch namhafte Partnerschaften belegt. Der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein SIA, die Schweizer Marke LAUFEN sowie der neue Partner Abacus Business Solutions engagieren sich in grossem Umfang und bringen ihre fachspezifischen Expertisen in das Angebot der Messe ein.

    Swissbau unter neuer Führung
    Seit 25 Jahren leitet Rudolf Pfander die Geschicke der Swissbau und führte sie erfolgreich in die Neuzeit. Um nach der Ausgabe 2026 neue Aufgaben für MCH Exhibitions & Events zu übernehmen, übergab er im September die Nachfolge an seinen Stellvertreter Tobias Hofmeier. Der 36jährige Lörracher lenkte seit 2020 das Swissbau Projektmanagement sowie die erfolgreiche Entwicklung der Kollaborations-Plattformen Swissbau Focus und Lab. Rudolf Pfander unterstreicht: «Tobias ist die perfekte Nachfolgelösung für die Swissbau. Er kennt die Bedürfnisse der Ausstellerinnen, Partner und Besucher ganz genau und weiss auch um die zukünftigen Entwicklungschancen der Fachmesse.»

    Swissbau 2026 – die führende Plattform der Bau- und Immobilienwirtschaft in der Schweiz

    Messedauer, Öffnungszeiten
    20.- 23./24. Januar 2026
    Dienstag bis Freitag, 9 bis 18 Uhr
    Samstag Zusatztag Innenausbau und Swissbau Focus, Halle 1.2 und Halle 1.0 Süd, 9 bis 16 Uhr

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    swissbau.ch/ticket

    Zu Veranstaltungen anmelden
    swissbau.ch/events

    Alle Informationen
    swissbau.ch

    Veranstalter
    MCH Exhibitions & Events GmbH, Swissbau, CH-4005 Basel

  • Switzerland Innovation Park Basel Area Main Campus

    Switzerland Innovation Park Basel Area Main Campus

    Das Areal erstreckt sich über 115’000 Quadratmeter, gegliedert um einen zentralen Park, der als sozialer und kreativer Herzschlag die Kommunikation fördert und Begegnungen schafft. Die markanten Hauptgebäude, Main Campus HQ, HORTUS, ALL, SCALE, HOPE, Swiss TPH, ALBA Haus, Innovation Garage sowie Holiday Inn Express und die Parkhäuser, zeichnen eine visionäre Struktur. Jedes Gebäude ist mehr als reine Fläche. HORTUS gilt als Musterbeispiel für Kreislaufwirtschaft und nachhaltigen Städtebau, ALL vereint flexible Arbeits- und Laborlandschaften in einer neuen architektonischen Idee, SCALE und HOPE richten sich an wachsende Biotech- und Medtech-Branchen, während Swiss TPH und ALBA Haus die Expertise für Public Health und Forschung bündeln.

    Nachhaltigkeit und Community
    Das Cluster bietet mehr als Raum. Radikal nachhaltige Bauweise, Energie-Rückgewinnung aus Photovoltaik, begrünte Dachlandschaften und ein selbstregenerierender Campuspark setzen neue Massstäbe für urbane Entwicklung. Mit Coworking, intellektuellen Austauschzonen und Gastronomie entstehen Innovationen im Alltag. Bis zu 8’000 Arbeitsplätze werden auf dem Areal entstehen und mit Sport-, Bildungs- und Freizeitangeboten ergänzt.

    Das Botnar Institute of Immune Engineering
    Im Jahr 2027 zieht das Botnar Institute of Immune Engineering (BIIE) in ein neues Gebäude auf den Campus. Ausgestattet mit einer Milliarde Dollar durch die Fondation Botnar setzt BIIE den Fokus auf internationale immunbasierte Forschung und Therapien, vor allem für Kinder und Jugendliche. Als Ankermieter im Gebäude ALL wird das Institut bis zu 300 Forschende anziehen, die Basel als Standort auf die globale Landkarte für Spitzenforschung stellen. Die Entscheidung für Basel fiel gegen grosse internationale Bewerber aus den USA, England, Israel und Singapur und unterstreicht die Bedeutung des Research Clusters in der Region.

    Innovation, Vernetzung und Perspektiven
    Mehr als 100 Unternehmen, Hochschulen und internationale Teams aus Biotech, Digital Health und Medtech arbeiten hier an den Herausforderungen von morgen. Accelerator-Programme wie BaseLaunch, offene Community-Plattformen und die räumliche Nähe etablieren einen dynamischen Arbeitsraum, in dem Wissenstransfer direkt gelebt wird. Ein Drittel der Nutzfläche wird für Start-ups und Gründer reserviert und die Verknüpfung von Wissenschaft mit unternehmerischer Praxis gefördert.

    Der Switzerland Innovation Park Basel Area Main Campus bringt eine neue Qualität von Zusammenarbeit, Raumkonzept und wissenschaftlicher Exzellenz. Basels Vision, eine Modellstadt für zirkuläre Innovation und angewandte Forschung zu werden, kann hier Wirklichkeit werden, international sichtbar und lokal verwurzelt.

  • Wie das Basler Wolf-Areal zum Wohnquartier wird

    Wie das Basler Wolf-Areal zum Wohnquartier wird

    Mit der Verlagerung des Güterumschlags in das Hafengebiet wurde ein 16 Hektar grosses Areal nahe des Bahnhofs Basel SBB frei. Die SBB verfolgt hier seit Jahren die Vision eines gemischten Quartiers, das Wohnen, Arbeiten und Freizeit verbindet. Der städtebauliche Richtplan basiert auf einem Entwurf von Christ & Gantenbein sowie EM2N. Zentrales Element ist ein grosser Hof, der sich von Ost nach West erstreckt, Lärm abschirmt und als begrünter Boulevard öffentliche und private Nutzungen verknüpft.

    Zwei Gesichter Projekt «Janus»
    Das Pariser Büro Experience zusammen mit M-AP Architekten aus Lausanne entschied den Wettbewerb für das Baufeld MF02 für sich. Ihr Projekt «Janus» reagiert auf die Kontraste zwischen Bahnseite und Innenhof mit zwei Architektursprachen.

    Zur Gleisseite spannt sich eine horizontale Bandfassade mit markanten Betonrahmen, die vorbeifahrenden Zügen ein kräftiges Bild vermittelt. Zum Hof hin tritt eine feingliedrige Fassade mit versetzten Balkonen und grünlich verzierten Flächen in Erscheinung.
    Die Bauweise folgt einem hybriden Ansatz aus Betonskelett und Holzbau. Die Grundrisse sind kompakt organisiert, mit klarer Trennung zwischen Schlafräumen, Nasszellen und grosszügigen Wohnbereichen. Kritisch wurde lediglich die geringe Privatsphäre der ebenerdigen Wohnungen bewertet.

    Lärmschutz als Gestaltungselement Projekt «Binaria»
    Das Projekt «Binaria» der Basler ARGE Parabase und Confirm setzte sich für das Baufeld MF03 durch. Es begegnet dem Strassenlärm mit einer robusten Nordfassade aus wiederverwendetem Trapezblech und hervortretenden Akustikelementen. Zur Hofseite öffnet sich dagegen eine transparente, durchgrünte Glasfassade mit Balkonen und Pflanztrögen.
    Besonders markant ist der mehrgeschossige Durchgang, der Hof und Strassenraum verbindet. Das kreisrunde Lüftungsgitter aus schallabsorbierenden Paneelen setzt hier ein starkes architektonisches Zeichen. Im Innern ermöglichen lineare Grundrisse flexible Wohnkonzepte von 2.5- bis 5.5-Zimmer-Wohnungen. Nachhaltigkeit prägen wiederverwendete Träger, Recycling-Beton und Re-Use-Holz.

    Pilotcharakter mit hohem Anspruch
    Beide Siegerprojekte verfolgen innovative Wege beim Lärmschutz, bei der Flexibilität der Wohnungsgrundrisse und beim Einsatz von Re-Use-Materialien. Die Dächer werden für Photovoltaik und Regenwassermanagement genutzt, die Fassaden teilweise bepflanzt oder mit integrierter Solartechnik versehen. Energiegewinnung erfolgt mit erneuerbaren Quellen, sommerlicher Wärmeschutz durch Beschattung und Verdunstung. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem reversiblen Bauen. Konstruktionen sollen verschraubt statt verklebt werden, um spätere Umnutzungen oder Materialkreisläufe zu erleichtern.

    Meilensteine und Perspektiven
    In einer ersten Etappe werden die Neubauten im Westen des Areals realisiert, Baubeginn ist für 2028 vorgesehen. Eine zweite Etappe mit City-Logistik-Hub und zusätzlichen Nutzungen soll ab 2031 folgen. Bereits vor der Fertigstellung öffnet die SBB das Areal für Zwischennutzungen. Die denkmalgeschützte 2000 m² grosse Bahnhalle wird künftig etwa für Sportangebote genutzt. Das Wolf-Areal wird damit zu einem Pilotprojekt für urbanen Wohnungsbau, das Fragen nach Lärmschutz, Nachhaltigkeit und sozial durchmischtem Wohnen in grossem Massstab beantwortet. Für Basel ist dies nicht nur ein städtebauliches Experiment, sondern ein entscheidender Schritt hin zu mehr erschwinglichem Wohnraum und höherer urbaner Lebensqualität.

  • BeOne Medicines verankert sich in der Basel Area

    BeOne Medicines verankert sich in der Basel Area

    BeOne Medicines, ehemals BeiGene, hat seinen Sitz offiziell in die Schweiz verlegt. Bereits seit 2018 in Basel präsent, verankert sich das global tätige Onkologieunternehmen nun dauerhaft im Herzen eines der innovativsten Biotech-Hotspots Europas. Basel überzeugt nicht nur mit mehr als 30’000 hochqualifizierten Life-Sciences-Fachkräften, sondern auch durch exzellente Rahmenbedingungen für regulatorische Zusammenarbeit und internationale Vernetzung.

    Strategischer Impuls für Forschung und Entwicklung
    BeOne verfolgt eine vertikal integrierte Innovationsstrategie, die Grundlagenforschung, klinische Entwicklung und Produktion unter einem Dach vereint. Das Unternehmen verfügt über eine der umfangreichsten Onkologie-Pipelines weltweit. Mit mehr als 50 Prüfpräparaten, darunter ein bereits in 75 Ländern zugelassener BTK-Inhibitor, adressiert BeOne sowohl hämatologische Erkrankungen als auch solide Tumore. Die Entwicklung basiert auf Zukunftstechnologien wie multispezifischen Antikörpern und Proteinabbauprodukten.

    Standortwahl als Teil einer globalen Expansionsstrategie
    Die Basel Area wird damit zur europäischen Drehscheibe der klinischen Aktivitäten von BeOne. Bereits 2024 wurden 13 neue Wirkstoffkandidaten in klinische Studien überführt. Ein Spitzenwert selbst im Vergleich zu Big Pharma. Mehr als 40 Studien laufen derzeit in Europa, mit über 3’000 Patientinnen und Patienten. Weltweit beschäftigt BeOne mehr als 11’000 Mitarbeitende auf sechs Kontinenten, mit stark wachsendem Anteil in der Schweiz.

    Ein Gewinn für den Standort und für Investoren
    Für den Standort Basel bedeutet die Entscheidung von BeOne einen klaren Zugewinn an internationaler Sichtbarkeit, Arbeitsplätzen und Investitionsdynamik. Für Investorinnen und Projektentwickler in den Life Sciences ergeben sich neue Chancen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, von Laborflächen über klinische Studienzentren bis zur Produktion. Die Nähe zu Wissenschaft, Talenten und regulatorischen Behörden schafft ideale Voraussetzungen für weitere Wachstumsschritte.

  • Swissbau Lab öffnet neue Horizonte

    Swissbau Lab öffnet neue Horizonte

    Vom 20. bis 23. Januar 2026 wird die Messe Basel zum Treffpunkt der Schweizer Bau- und Immobilienwirtschaft. Im Zentrum steht das Swissbau Lab in Halle 1.1, ein Raum für Ideen, Innovationen und neue Partnerschaften. Themen wie Kreislaufwirtschaft, digitale Planungschancen, veränderte Bauprozesse und Klimaschutz prägen die Diskussionen. Mit dem Start der Programmgestaltung am 6. Mai 2025 beginnt eine intensive Phase der Konzeptentwicklung, zu der Unternehmen, Verbände und Institutionen eingeladen sind.

    Workshop als Sprungbrett für Innovation
    Der Kick-off Workshop am 6. Mai 2025 in Zürich bildet den Auftakt. Hier erhalten sowohl bestätigte als auch interessierte Unternehmen alle Informationen zum Konzept und zu Beteiligungsmöglichkeiten am Swissbau Lab. Die Messeverantwortlichen koordinieren die anschliessende Programmentwicklung. Zunächst im Plenum, dann in spezifischen Themengruppen. Kurzfristige Anmeldungen zum Workshop sind bis zum 2. Mai 2025 möglich.

    Vernetzung als Schlüssel zum Fortschritt
    Ob Startup oder etabliertes Unternehmen, entscheidend ist die Motivation, aktiv die Zukunft der Bauwirtschaft mitzugestalten. Mit dem Swissbau Lab entsteht ein dynamisches Innovationsnetzwerk, getragen vom Schweizerischen Ingenieur- und Architektenverein SIA als Leading Partner. Die Plattform fördert den offenen Austausch und setzt auf Kooperation statt Einzelkampf.

    Markus Weber, Präsident von Bauen digital Schweiz und Co-Studiengangleiter Digital Construction an der Hochschule Luzern, unterstreicht die Bedeutung: «Für uns ist die Swissbau eine einmalige Gelegenheit, das Prinzip ‹Miteinander statt jeder für sich› ins Zentrum zu stellen. Gemeinsam Impulse setzen für eine vernetzte, digitale und zukunftsfähige Bau- und Immobilienwirtschaft.»

  • Wohnschutzverordnung in Basel-Stadt

    Wohnschutzverordnung in Basel-Stadt

    Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Während 2018 noch 1’074 Wohneinheiten in Basel-Stadt geplant wurden, sank diese Zahl bis 2023 auf nur noch 67, ein Einbruch um 95 %. Damit ist die Bautätigkeit in Basel-Stadt praktisch zum Stillstand gekommen. In anderen Schweizer Städten, die ebenfalls mit steigenden Baukosten und Zinsen zu kämpfen haben, fiel der Rückgang weit weniger drastisch aus.

    Eine der Hauptursachen liegt in der Wohnschutzverordnung, die 2022 in Kraft trat. Sie begrenzt Mietzinsaufschläge nach Sanierungen, unterstellt Umwandlungen in Stockwerkeigentum einer Bewilligungspflicht und legt maximale Mietzinse für Ersatzneubauten fest. Das Ziel war der Schutz von Mietenden, doch die Folgen sind problematisch. Investitionen bleiben aus, Sanierungen verzögern sich oder werden ganz eingestellt, und der Neubau stagniert.

    Zielkonflikt zwischen Wohnschutz und Klimaschutz
    Neben der Wohnungsnot wird nun auch der Klimaschutz von der Verordnung ausgebremst. Energetische Sanierungen werden oft im Rahmen von Totalsanierungen durchgeführt – doch genau diese finden kaum noch statt. In einer Medienmitteilung des Präsidialdepartements vom 15. August 2024 räumt die Basler Regierung ein, dass sich ein Zielkonflikt abzeichnet. „Energetische Sanierungen erfolgen meist im Rahmen von Totalsanierungen. Dadurch besteht ein Zielkonflikt zwischen den Verfassungsbestimmungen des Wohnraumschutzes und des Klimaschutzes (Netto-Null-Ziel 2037).“

    • Weniger energieeffiziente Gebäude → Höhere Energiekosten für Mietende → Verzögerung der Klimaziele.
    • Basel-Stadt im Städtevergleich, Schlusslicht beim Wohnungsbau

    Ein Blick auf andere Städte zeigt, wie gravierend die Auswirkungen der Wohnschutzverordnung in Basel-Stadt sind.

    • Zürich +20 % mehr Baugesuche zwischen 2021 und 2023
    • Luzern, Winterthur, Bern ein Rückgang der Baugesuche um 2–35 %
    • Basel-Stadt Einbruch um 76 %

    Auch der Vergleich mit Basel-Landschaft ist aufschlussreich. Während die Zahl der Baugesuche dort um 40 % zurückging, sank sie in Basel-Stadt um 76 %. Dies zeigt, dass die Flaute im Wohnungsbau hausgemacht ist und nicht allein auf die allgemeine Baukonjunktur zurückzuführen ist.

    Politische Debatte über Anpassungen
    Die restriktiven Vorgaben der Wohnschutzverordnung haben Basel-Stadt in eine Sackgasse geführt. Während das ursprüngliche Ziel, bezahlbaren Wohnraum zu schützen, nachvollziehbar ist, zeigen die Zahlen, dass die Verordnung das Gegenteil bewirkt.

    • Weniger Bauprojekte → Sinkendes Wohnangebot → Steigende Mieten für neue Wohnungen
    • Weniger Sanierungen → Verzögerung der energetischen Modernisierung → Höhere Betriebskosten für Mietende

    Die politische Debatte über eine Anpassung der Verordnung gewinnt an Fahrt. Erste Parteien fordern Korrekturen, um Investitionen wieder attraktiver zu machen, ohne dabei den Mieterschutz völlig aufzugeben. Die Mitte-Partei hat im August 2024 die Initiative „Ja zum vernünftigen Wohnschutz für alle!“ angekündigt, die eine Anpassung der Gesetze fordert, um den Mietwohnungsbau wieder zu beleben.

    Ein gefährlicher Trend für Basel-Stadt
    Während in Zürich erste Stimmen laut werden, ähnliche Regulierungskonzepte einzuführen, zeigt das Beispiel Basel-Stadt, welche Risiken damit verbunden sind. Die Regulierung führt dazu, dass Mietende in ihren Wohnungen verbleiben, selbst wenn diese nicht mehr ihren Bedürfnissen entsprechen, was den Wohnungsmarkt zusätzlich verknappt.

    Die nächsten Jahre werden entscheidend sein. Schafft Basel-Stadt die Wende oder droht eine anhaltende Wohnungskrise mit steigenden Mieten und stockendem Klimaschutz?

  • Vorbereitungen für Hafenbahn-Verlegung in Basel starten

    Vorbereitungen für Hafenbahn-Verlegung in Basel starten

    Die Stadt Basel plant eine gross angelegte Transformation der Gebiete Klybeck und Westquai. Dort sollen Wohn- und Arbeitsflächen für rund 8’000 Menschen entstehen, ergänzt durch Grün- und Freiräume. Damit die Quartiere besser an den Rhein und die Wiese angebunden werden, muss die bestehende Hafenbahn weichen.

    Der Grosse Rat hat hierfür im Juni 2024 einen Kredit von 36 Millionen Franken bewilligt. Diese Mittel dienen der Verlagerung der Hafenbahn sowie weiterer Infrastruktureinrichtungen, darunter die Zollmessstation des Gasverbunds Mittelland AG (GVM).

    Ersatzbau der Zollmessstation als erster Schritt
    Als erstes wird die Zollmessstation, die das regionale Gasnetz speist, an einen neuen Standort in den Langen Erlen bei der Freiburgerstrasse verlegt. Die Bauarbeiten beginnen im März 2025 und sollen bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Da der Bau einer Gashochdruckleitung im Siedlungsgebiet nicht zulässig ist, wurde dieser Standort als einzig bewilligungsfähige Lösung gewählt.

    Besondere Schutzmassnahmen gelten für den bestehenden Baumbestand sowie die Gewässerschutzzonen. Notwendige Baumfällungen werden durch Aufforstungen und Ersatzflächen kompensiert.

    Baustellenkoordination für minimale Beeinträchtigungen
    Parallel zum Bau der neuen Zollmessstation erfolgen weitere Grossprojekte in der Umgebung. Die Deutsche Bahn errichtet eine neue Wiesenbrücke, während das Tiefbauamt Basel-Stadt gemeinsam mit IWB die Freiburgerstrasse erneuert. Alle Arbeiten werden eng koordiniert, um Umleitungen für den Verkehr klar zu signalisieren und Beeinträchtigungen zu minimieren.

    Mit diesen Massnahmen setzt Basel-Stadt einen wichtigen Schritt in Richtung nachhaltiger Stadtentwicklung und schafft die Grundlage für neue, lebenswerte Quartiere am Wasser.

  • Grundstein für neues Forschungsinstitut in Allschwil ist gelegt

    Grundstein für neues Forschungsinstitut in Allschwil ist gelegt

    Der Grundstein für den Bau des Laborgebäudes ALL auf dem Main Campus des von Basel Area Business & Innovation betriebenen Switzerland Innovation Park Basel Area in Allschwil ist gelegt. Laut einer Medienmitteilung soll das Gebäude 2027 bezugsfertig sein. Ankermieter ist das unabhängige und nicht gewinnorientierte internationale Botnar Institute for Immune Engineering (BIIE), das im Juni 2024 eröffnet wurde. Es widmet sich der Erforschung des Immunsystems junger Menschen und wird von der Basler Stiftung Botnar über 15 Jahre mit 1 Milliarde Dollar ausgestattet. Dies ist einer der höchsten je von einer Schweizer Wohltätigkeitsstiftung gesprochenen Beträge.

    „Wir haben für unser Institut einen Ort gesucht, der den hohen Ansprüchen der weltweit besten Forscherinnen und Forscher im Immune Engineering vollauf gerecht wird“, so BIIE-CEO Stephen Wilson. „Der Main Campus des Switzerland Innovation Park Basel Area befindet sich in einem der besten Life Sciences-Ökosysteme Europas und hat sich für uns als global bester Standort herausgestellt.“

    Beim Neubau ALL handelt es sich nach den Gebäuden Main Campus HQ und Hortus bereits um die dritte Zusammenarbeit von Investor und Immobilienentwickler Senn und den Basler Architekten Herzog & de Meuron auf dem Main Campus. Er wird 20’500 Quadratmeter Fläche bieten und dem Platin-Standard für nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS) entsprechen.

    Mit dem BIIE auf dem Main Campus werde der Forschungsstandort Basel weiter gestärkt, betont der Präsident des Switzerland Innovation Park Basel Area, Domenico Scala. „Der Wissensaustausch auf dem Main Campus steht im Fokus unserer Arbeit, und das BIIE mit an Bord zu haben, ist ein grosser Gewinn.“

  • Roche eröffnet neues Zentrum für Pharmaforschung

    Roche eröffnet neues Zentrum für Pharmaforschung

    Am Hauptsitz von Roche in Basel wurde ein bedeutender Meilenstein erreicht. Die Einweihung des neuen Pharma Research and Early Development Centers (pRED). Das Zentrum, das 1.800 hochmoderne Arbeitsplätze für Labor- und Büroarbeiten bietet, bringt Expertinnen und Experten aus verschiedenen Forschungsfeldern zusammen. Ziel ist es, durch enge Zusammenarbeit die Effizienz der Forschung und Entwicklung zu steigern. An der feierlichen Eröffnung nahm auch Bundesrat Guy Parmelin teil, was die nationale Bedeutung dieses Projekts unterstreicht.

    Roche verfolgt mit dem neuen pRED Center eine klare Vision, die Bündelung von Expertise aus Bereichen wie Chemie, Biologie und Datenwissenschaft, um wegweisende Innovationen voranzutreiben. Thomas Schinecker, CEO der Roche-Gruppe, betonte die zentrale Rolle des Zentrums im globalen Innovationsnetzwerk des Unternehmens. «Dieses Zentrum wird nicht nur die Effizienz unserer Forschung verbessern, sondern auch dazu beitragen, den grösstmöglichen Nutzen für Patientinnen und Patienten weltweit zu erzielen.»

    Milliarden-Investitionen in die Zukunft
    Die Investition in das pRED Center ist Teil eines langfristigen Engagements von Roche am Standort Basel. Seit 2009 hat das Unternehmen 4,6 Milliarden Franken in den Ausbau des Standorts investiert. Mit den neuen vier Gebäuden – darunter zwei Laborhochhäuser, ein Bürokomplex und ein Kongresszentrum – setzt Roche ein weiteres starkes Zeichen für die Zukunft.

    Und das ist erst der Anfang: Weitere 1,2 Milliarden Franken fliessen in die Modernisierung und Erweiterung des Standorts, was die Rolle von Basel als globales Zentrum für pharmazeutische Forschung und Entwicklung nachhaltig stärkt.

    Mit der Eröffnung des neuen pRED Centers investiert Roche nicht nur in die eigene Innovationskraft, sondern auch in die Stärkung des Wirtschaftsstandorts Basel. Diese Milliarden-Investitionen sind ein klares Signal dafür, dass der Pharmakonzern seine führende Rolle in der globalen Forschung und Entwicklung weiter ausbauen will – ein bedeutender Schritt sowohl für die Branche als auch für die Region.

  • Energieversorger investiert in klimafreundliche Schaltanlagen und Erdbebensicherheit

    Energieversorger investiert in klimafreundliche Schaltanlagen und Erdbebensicherheit

    Die Basler Energieversorgerin IWB verstärkt laut einer Medienmitteilung den wichtigsten Knotenpunkt des Basler Stromnetzes im Unterwerk Volta. Dort werde eine der grössten Schaltanlagen eines Schweizer Verteilnetzes ersetzt, heisst es weiter. Bis 2029 werde IWB sämtliche elektrischen Anlagen im Unterwerk Volta erneuern und das Gebäude auch erdbebensicher machen. Die neuen Schaltanlagen werden mit einem klimafreundlichen Isoliergas betrieben und mit zusätzlichen Transformatoren werde das Stromnetz verstärkt. Mit der Investition in die Erneuerung des Gebäudes und der Anlagen leiste IWB einen wichtigen Beitrag zur hohen Zuverlässigkeit der Basler Stromversorgung, heisst es weiter.

    Das Unterwerk Volta ist das grösste von sieben Unterwerken von IWB und fast 100 Jahre alt. Es wurde 1932 in Betrieb genommen. Durch das Unterwerk fliesst täglich rund ein Fünftel des Stroms von Basel, im Durchschnitt 600‘000 Kilowattstunden.

    Aktuell wird eine neue Schaltanlage eingebaut. Sie ersetzt die Schaltanlage des 145-Kilovolt-Netzes, die aus dem Jahr 1976 stammt. Sie wird aus elf Schaltfeldern zusammengesetzt und im Endausbau 16 Meter lang sein. IWB wird danach auch die Schaltanlage des 12-Kilovolt-Netzes ersetzen. Sie wird aus 78 Schaltfeldern bestehen und rund 60 Meter lang sein. Es werden laut IWB die grössten Schaltanlagen sein, die je in einem Schweizer Versorgungsnetz eingebaut wurden. Beide Schaltanlagen werden zudem mit einem klimafreundlichen Isoliergas ausgestattet sein.

    Im Unterwerk Volta stehen drei Transformatoren, die im Rahmen des Projekts revidiert werden. Zudem wird IWB zwei zusätzliche Transformatoren installieren. Die Gesamterneuerung des Unterwerks erfolgt im laufenden Betrieb.

  • Basler Baubranche in der Krise – Appell an die Regierung

    Basler Baubranche in der Krise – Appell an die Regierung

    Die Basler Baubranche, vertreten durch Oscar Elias, CEO der Stamm Bau AG, richtet einen dringenden Appell an die Regierung, um auf die wachsenden Herausforderungen im Wohnungsbau aufmerksam zu machen. In einem persönlichen Schreiben an Regierungsrat Kaspar Sutter verdeutlicht Elias die Sorgen der Branche, die durch das neue Wohnschutzgesetz und einen deutlichen Rückgang von Sanierungs- und Umbauprojekten stark betroffen ist.

    Die Stamm Bau AG, die 2023 ihr 180-jähriges Bestehen feiert, hat ihren Sitz in Arlesheim, erhält jedoch die Mehrheit ihrer Aufträge aus Basel. Elias betont, dass insbesondere Sanierungsprojekte, die für zwei Drittel des Umsatzes der Firma verantwortlich sind, durch das Wohnschutzgesetz komplett zum Stillstand gekommen seien. Dies führt zu einer signifikanten Planungsunsicherheit, wodurch Projekte unberechenbar und risikoreich werden.

    Der Brief beleuchtet die Notwendigkeit eines Handlungsbedarfs, da die Baubranche bereits die negativen Auswirkungen des Gesetzes auf die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt spürt. Elias äußert seine Bedenken, dass die momentane Situation die Bausubstanz der Stadt und den Wohnungsmarkt gefährdet. Er fordert von der Regierung eine Lockerung der Regularien für Wohnen und Bauen, eine Einschränkung der Einsprachemöglichkeiten sowie Anreize für mehr Sanierungen und die Schaffung von neuem Wohnraum.

    Die Reaktion des Mieterverbands und des Kantons deutet darauf hin, dass eine Anpassung der Praxis und eine aktivere Information über das Wohnschutzgesetz notwendig sind, um die Investitionsbereitschaft der Eigentümer wiederherzustellen. Der Kanton Basel-Stadt ist aktuell mit der Evaluation der Auswirkungen des Wohnschutzes beschäftigt, und Regierungsrat Sutter signalisiert in seiner Antwort an Elias die Bereitschaft, bei Bedarf Korrekturen vorzunehmen.

    Für Elias und die Basler Baubranche ist jedoch klar: Es besteht dringender Handlungsbedarf, um die Herausforderungen im Wohnungsbau zu meistern und die Planungssicherheit für Eigentümer und Investoren wiederherzustellen.

  • Ein erfolgreicher Treffpunkt der Baubranche

    Ein erfolgreicher Treffpunkt der Baubranche

    Die Swissbau 2024 zog in diesem Jahr mit ihrer beeindruckenden 85’000 m² großen Ausstellungsfläche 52’486 Besucherinnen und Besucher an. Die Messe bot eine einzigartige Gelegenheit für Fachleute aus der Bau- und Immobilienbranche, sich über aktuelle Innovationen und Trends zu informieren und wertvolle Kontakte zu knüpfen. Im Fokus der Veranstaltung stand der Wissenstransfer, angereichert durch Diskussionen und praktische Demonstrationen auf den Plattformen Swissbau Focus und Lab.

    Die Messe, die traditionell alle zwei Jahre stattfindet, war in diesem Jahr von einer besonderen Dynamik geprägt. Im Zentrum stand der persönliche Austausch, der angesichts der zunehmenden Digitalisierung und der Beliebtheit von Videokonferenzen eine neue Qualität erlangte. Unter dem Motto „Den Wandel gemeinsam gestalten“ bot die Swissbau vielfältige Plattformen für Produkterlebnisse, Informationsaustausch und Networking.

    Erstmals entschieden sich die Veranstalter, die Messe auf vier Tage zu verkürzen und den wenig geschätzten Samstag aus dem Programm zu nehmen. Dieser Schritt wurde von Ausstellern und Besuchern positiv aufgenommen, da die Qualität der Gespräche und die Bereitschaft zur Auftragsvergabe gesteigert wurden. Die Messe zog Expertinnen und Experten aus verschiedenen Fachbereichen wie Architektur, Planungswesen, Immobilien und Handwerk an.

    Rudolf Pfander, Messeleiter der Swissbau, unterstrich die Bedeutung der Messe als Plattform für neue Angebote und die Entwicklung innovativer Konzepte. Die diesjährige Messe beinhaltete neu geschaffene Marktplätze für Begegnungen und die Designbühne Swissbau Inside, die das Fachpublikum und private Bauinteressierte gleichermaßen begeisterten.

    Die Leitthemen der Swissbau, wie Kreislaufwirtschaft, Energie, Digitalisierung und Lebensraum, spiegelten die aktuellen Herausforderungen der Branche wider. Die Kollaborations-Plattformen Swissbau Focus und Lab boten in intensiver Vorarbeit ein hochkarätiges Programm, das diese Themen adressierte.

    Namhafte Partnerschaften mit Organisationen wie dem SIA, Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein sowie Bauen digital Schweiz / buildingSMART Switzerland zeigten die anhaltende Relevanz der Swissbau. Ebenso zufrieden zeigten sich die Themenpartner Hörmann, Laufen und Siemens mit dem Messeverlauf.

    Die nächste Swissbau wird vom 20. bis 23. Januar 2026 stattfinden. Bis dahin bleibt die Swissbau-Website eine wichtige Informationsquelle für die Branche, mit Fachwissen, Standpunkten und Neuheiten aus der Bau- und Immobilienwelt.

  • Steiner baut Basler Ex-UBS-Gebäude um und aus

    Steiner baut Basler Ex-UBS-Gebäude um und aus

    Das ehemalige UBS-Gebäude am Aeschenplatz 6 in Basel wird zu einem „vielseitigen Stadtbaustein“ weiterentwickelt. Das kündigt die Steiner AG in einer Mitteilung auf LinkedIn an. Durch Um- und Anbauten soll es künftig attraktiven Raum zum Wohnen, Arbeiten und Entspannen für Menschen aller Alters- und Bevölkerungsgruppen bieten.

    „Mitten im pulsierenden Herzen Basels, am Eingang zur Innenstadt, in Gehdistanz zum Bahnhof und in der Nähe des St.Alban- und Gellert-Quartiers gelegen stellt dieses Areal eine spannende Herausforderung für uns dar“, so der Zürcher Immobiliendienstleister, der auch unter eben dieser Basler Adresse einen Standort hat.

    Das Projekt setzt den Angaben zufolge auf einen effizienten und schonenden Umgang mit Ressourcen. Der geplante Bestandserhalt schaffe einen wesentlichen Betrag zur Optimierung des ökologischen Fussabdrucks. Die ergänzten Neubauanteile sollen bisher ungenutzte Potentiale ausschöpfen und attraktiven, neuen Wohnraum bereitstellen.

    Während des Entwicklungsprozesses wird Steiner fortlaufend online über Neuigkeiten zu diesem Projekt informieren. Baubeginn soll 2028 sein, die Fertigstellung ist für 2030 geplant.

  • «Weitermachen wie bisher ist keine Option»

    «Weitermachen wie bisher ist keine Option»

    Zur Person

    Beat Aeberhard ist Kantonsbaumeister von Basel-Stadt. In dieser Funktion leitet er seit 2015 die Dienststelle Städtebau & Architektur im Bau- und Verkehrsdepartement. Zuvor war er während sieben Jahren Stadtarchitekt von Zug. Er studierte Architektur an der ETH Lausanne und Zürich sowie Urban Design an der Columbia University in New York. Überdies war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Urban Design Program der Columbia University. Beat Aeberhard wurde 1969 geboren und wuchs in Zürich und New Orleans auf.

    In Basel wird seit Jahren aktiv gebaut. Was prägt die Entwicklung der Stadt im Moment besonders?
    Basel ist attraktiv. Die Bevölkerung wächst, und die Anzahl Arbeitsplätze nimmt zu. Wir haben die Chance, mehrere nicht mehr benötigte Industrie- und Logistikareale sowie unternutzte Gewerbegebiete in neue Stadtquartiere zu transformieren. In enger Abstimmung mit den jeweiligen Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern entwickeln wir in den nächsten Jahren aus diesen bislang teilweise geschlossenen Arealen lebendige, grüne und durchmischte neue Quartiere.

    Welches sind die wichtigsten Projekte?
    Jedes Areal hat seine eigene Geschichte und Prägung. Auf dem Dreispitz Nord wird vereinfacht gesagt aus einem Parkplatz ein lebendiges Stadtquartier. Auf dem Areal Walkeweg erproben wir ein neues Modell einer zeitgemässen Gartenstadt. Auf Rosental Mitte kann neben einer dringend benötigten Vernetzung der umliegenden Quartiere neuer Wirtschaftsraum geschaffen werden. Und in Basels Norden wachsen die bestehenden Stadtteile in den Gebieten Volta Nord, Klybeck- und Westquai sowie auf dem Klybeck-Werkareal weiter. Es entstehen neue Nachbarschaften mit eigenem Charakter, die sich mit der restlichen Stadt verweben. Wichtig ist, dass von diesen Entwicklungen insbesondere auch die bestehenden Quartiere profitieren. Die städtebaulichen Entwicklungen werden begleitet von grösseren Infrastrukturvorhaben, wie etwa dem Ausbau der tri-nationalen S-Bahn oder dem Rheintunnel zur Entlastung der Osttangente.

    Gibt es Leuchtturm-Projekte?
    Ich finde es schwierig, von Leuchttürmen zu sprechen. Richtig ist, dass wir die Entwicklung der einzelnen Vorhaben ambitioniert angehen. Die unterschiedlichen Transformationsareale betrachten wir dabei als Experimentierflächen. Wir untersuchen jeweils genau, wofür sich welches Areal am besten eignet. In dem Sinn betreiben wir eine Art angewandte Forschung des Städtebaus. So wird etwa das heute praktisch vollflächig versiegelte Areal Dreispitz Nord inskünftig über rund 50 Prozent Grünfläche verfügen. Auf dem Dach des bestehenden Shopping Centers entsteht eine Sekundarschule, und ein vielfältiges Wohnangebot soll das heute ausschliesslich dem Einkauf vorbehaltene Areal ergänzen. Auch vermeintlich kleinere Entwicklungen weisen eine Vorbildfunktion bezüglich Transformationsprozess auf: Auf dem Westfeld zum Beispiel entstehen über 500 Genossenschaftswohnungen, und im Kleinbasel entwickelt sich mit Rosental Mitte ein Forschungsstandort zu einem vollwertigen Stadtteil. Wichtig ist uns, dass wir diese umfassenden Veränderungen sorgfältig und mit Einbezug der Bevölkerung planen und umsetzen.

    Der Kanton nimmt beim Bauen verschiedene Rollen ein – etwa als Grundbesitzer, Bauherr, Baubewilligungsgeber. Welches sind dabei die grössten Herausforderungen?
    Übergeordnetes Ziel sind eine hohe Lebens- und Aufenthaltsqualität für alle. Dazu gehört über das Ganze gesehen ein durchmischtes und ausgewogenes Angebot für Wirtschaft, Gewerbe, Wohnen, Bildung, Freizeit und Erholung. Die Interessenabwägung ist dabei eine der wichtigsten Aufgaben. Wir arbeiten an der Stadt für alle.

    Wie sieht es mit günstigem Wohnraum in der Stadt Basel aus?
    Die Frage nach erschwinglichem Wohnraum hat in Basel in den vergangenen Jahren eine Brisanz erreicht, der sich niemand entziehen kann. Mehrfach wurde über Fragen des preisgünstigen Wohnangebots oder des Wohnschutzes abgestimmt. Dabei wurden die Vorschriften laufend verschärft. Auf den grossen Transformationsarealen muss gemäss kantonalem Richtplan ein Drittel der Wohnungen preisgünstig angeboten werden. Gegenwärtig steht mit der Initiative «Basel baut Zukunft» eine Forderung im Raum, welche 50 Prozent gemeinnützigen Wohnungsbau auf den Transformationsarealen fordert. Die Regierung erarbeitet hierzu einen Gegenvorschlag.

    Heute sind die Forderungen in der Bauwirtschaft zur Energie-, Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit nicht zu überhören. Ist dies für Sie eine Last oder eine Chance?
    Wir nehmen diese Herausforderungen als Chance wahr. Wir sind in der Pflicht, nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Welt zu hinterlassen. Weitermachen wie bisher ist schlicht keine Option. Kreislaufwirtschaft und Dekarbonisierung lauten die Ziele. Das verlangt von allen Beteiligten, sich aktiv für nachhaltige und energieeffiziente Lösungen einzusetzen. Wir als Behörde haben eine Schlüsselrolle bei der Erreichung dieser Ziele. Wir müssen Bauteile wiederverwenden, aber auch Normen und Raumstandards hinterfragen.

    Wird das Thema Nachhaltigkeit auch in den Projektwettbewerben berücksichtigt?
    Aktuell laufen in Basel zwei grössere Projektwettbewerbe. Beide nehmen das Thema Nachhaltigkeit in den Fokus: Auf dem Areal Walkeweg Nord sollen die Wohnungen ressourcenschonend und bauökologisch vorbildlich erstellt und energieeffizient betrieben werden. Im offenen Wettbewerb für ein Wohnbauprojekt am Schliengerweg wollen wir in Zusammenarbeit mit der Grundeigentümerin Immobilien Basel-Stadt ein Projekt mit günstigen Wohnungen umsetzen, welches das Ziel «Netto-Null bis 2040» mit ReUse-Bauteilen erreicht. Der Kanton hat hierzu eine eigene Bauteilbörse ins Leben gerufen. Wir nehmen unsere Vorbildfunktion im Sinne der Kreislaufwirtschaft ganz konkret wahr.

    Kürzlich wurde das städtebauliche Leitbild für das Klybeck-Areal präsentiert. Was beinhaltet dieses und wie wurde es aufgenommen?
    Das städtebauliche Leitbild beschreibt unter anderem die Eckpunkte der Entwicklung bezüglich Frei-und Grünräumen, Wohnen und Arbeiten, Mobilität, Städtebau sowie Nachhaltigkeit und Umwelt. Es zeigt auf, wie ein lebenswerter Stadtteil aussehen könnte und wie dieser entsteht. Das Leitbild weist überdies nach, inwiefern die Anliegen aus dem bisherigen Beteiligungsprozess der Bevölkerung in die Planung eingeflossen sind. Unter anderem deshalb ist das städtebauliche Leitbild von der Öffentlichkeit grundsätzlich gut aufgenommen worden. Es ist uns gelungen, den aktuellen Stand der Planung nachvollziehbar zu vermitteln.

    Das heute praktisch voll versiegelte Areal Dreispitz Nord soll zukünftig über 50 Prozent begrünt werden.
  • Roche eröffnet höchstes Gebäude der Schweiz

    Roche eröffnet höchstes Gebäude der Schweiz

    Roche hat an seinem Hauptsitz in Basel ein neues Bürogebäude mit 3200 Arbeitsplätzen eröffnet. Bau 2 ist mit seinen 205 Metern das derzeit höchste Gebäude in der Schweiz. Der Neubau umfasst 50 Etagen.

    Das Pharmaunternehmen bekennt sich mit dem Bau erneut zum Hauptsitz in Basel. „Bau 2 ist ein weiteres sichtbares Bekenntnis von Roche zum Standort Basel, wo Roche vor über 125 Jahren gegründet wurde“, wird CEO Severin Schwan in der Mitteilung zitiert. „Es ist ein weiterer Meilenstein in unserer Arealentwicklung, welche einen hoch attraktiven, modernen Standort für unseren Hauptsitz schafft.“

    Roche hat 550 Millionen Franken in Bau 2 investiert. Am neuen Standort sollen Mitarbeitende zusammenkommen, die bisher in verschiedenen Gebäuden über Basel untergebracht waren. Das Gebäude erlaubt moderne Formen der Zusammenarbeit, von Teamarbeit über konzentrierte Arbeitsformen bis hin zu einer Kombination aus Fern- und Büroarbeit.

    Bei dem Gebäude handelt es sich laut Mitteilung um „eines der weltweit nachhaltigsten Bürohochhäuser“. Es wird mit Abwärme aus dem Areal beheizt und mit Grundwasser gekühlt. Weiterhin verfügt es über eine energieeffiziente Fassade mit einem Glasanteil von 50 Prozent und stellt einen Fahrradkeller mit 400 Stellplätzen zur Verfügung.

    Voraussichtlich im Herbst 2024 soll ein weiteres Gebäude auf dem Areal eröffnet werden: Roche baut derzeit für 1,2 Milliarden Franken ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum.

  • Lonza baut in Basel aus

    Lonza baut in Basel aus

    Die Lonza AG baut ihren seit 1962 auf dem Areal Lindenhof ansässigen operativen Hauptsitz in Basel aus, informiert die Kantonsverwaltung Basel-Stadt in einer Mitteilung. In Nachbarschaft zum denkmalgeschützten bestehenden Lonza-Hochhaus sollen zwei weitere Hochhäuser errichtet werden. Neben Gewerbe- und Dienstleistungsflächen, die von Lonza benötigt werden, sind dabei auch Wohnungen „für unterschiedliche Bedürfnisse“ vorgesehen, heisst es in der Mitteilung.

    Die Erweiterungsbauten sollen das Areal „zu einem grünen, nutzungsdurchmischten und öffentlich zugänglichen Quartierbaustein des St. Alban-Quartiers entwickeln“, schreibt die Kantonsverwaltung. Der Parkrand soll erhalten und mit weiteren Bäumen bepflanzt werden. Bisher durch Park- und Tennisplätze versiegelte Böden werden „bezüglich Biodiversität und Klimaverträglichkeit aufgewertet und begrünt“.

    Die Planauflage für die dazu nötige Änderung eines nie umgesetzten Bebauungsplans aus dem Jahr 1991 kann bis zum 30. September beim kantonalen Bau- und Verkehrsdepartement eingesehen werden. Am 6. September will Lonza zudem selbst ab 18 Uhr im Hotel Victoria über das Projekt informieren.

  • Steiner geht Partnerschaft mit House of Lab Science ein

    Steiner geht Partnerschaft mit House of Lab Science ein

    «Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit Steiner, um unser bestehendes Flächenangebot für Life Sciences–Firmen um weitere Standorte erweitern zu können. Mit dem Standbein in Basel leisten wir einen Beitrag zu einem der beiden wichtigsten Life Science-Clustern der Schweiz, wodurch wir von bedeutenden Synergieeffekten dieser Ökosysteme profitieren. In Winterthur hingegen demonstrieren wir unsere Kernkompetenz, ein neues Zentrum auch bei vergleichsweise geringen Netzwerkeffekten erfolgreich aufbauen zu können», so Dr. Christian Hugo Hoffmann, CEO von House of Lab Science. 

    Bei der Entwicklung von Immobilienprojekten berücksichtigt Steiner stets gesellschaftliche Trends und antwortet mit innovativen Lösungen auf die Herausforderungen der Zukunft. Im Büro- und Gewerbebereich hat das Unternehmen bereits vor längerer Zeit das nachhaltige und mehrdimensionale Konzept «Manufakt» entwickelt, das nebst modular nutzbaren Räumlichkeiten ein Angebot an geteilten und nach Bedarf benötigten Flächen bietet. Das erste Manufakt-Gebäude konnte im Sommer 2021 nach knapp anderthalbjähriger Bauzeit feierlich eröffnet werden. 

    Steiner und das House of Lab Science verfügen zusammen über das notwendige Know-how, um mit innovativen Gebäudekonzepten auf den wachsenden Flächenbedarf im Bereich Life Sciences, einer Schlüsselindustrie der Schweiz, zu antworten. Während das House of Lab Science unter anderem seine innovative Community-Plattform sowie die exzellenten Kontakte in die Branche und Startup-Welt beisteuert, liefert die Steiner AG das erforderliche Know-How in der Immobilienentwicklung und die dazugehörigen Ressourcen. 

  • Hälg kauft Etavis

    Hälg kauft Etavis

    Die in der St.GallenBodenseeArea ansässige Hälg Facility Management AG hat laut einer Medienmitteilung die Zürcher Etavis Facility Services AG gekauft. Mit der Übernahme will Hälg im Unternehmensbereich Facility Management in der Region Zürich expandieren.

    Etavis Facility Services verfügt gemäss der Medienmitteilung über eine starke Kundenservice-Kultur und langjährige Branchenerfahrung in der Wartung und Instandsetzung von Gebäudetechnikanlagen. Der Spezialist für Gebäudemanagement wird ein Teil der Hälg-Niederlassung in Zürich. Die Belegschaft werde vollständig übernommen. „Mit der Integration des Teams in Zürich gewinnen wir das Fachwissen und Netzwerk der Mitarbeitenden“, wird Markus Haldimann in der Mitteilung zitiert, Geschäftsführer der Hälg Facility Management AG.  „Damit stärken wir unsere Facility Management Leistungen weiter.“

    Der Unternehmenszusammenschluss führt zu einer Umfirmierung: Etavis Facility Services gibt den Firmennamen auf. Beide Unternehmen heissen künftig Hälg Facility Management AG.

  • Steiner und House of Lab Science planen neue Innovationsparks

    Steiner und House of Lab Science planen neue Innovationsparks

    Steiner spannt mit dem auf Angebot und Betrieb von Innovationsparks für Life Sciences-Firmen spezialisierten Jungunternehmen House of Lab Science zusammen, informiert der Immobiliendienstleister aus Zürich in einer Mitteilung. In einem ersten Schritt haben die beiden Partner die Einrichtung von zwei neuen Innovationsparks in Basel beziehungsweise Winterthur geplant. Dabei bringt die Steiner AG ihr Fachwissen in der Immobilienentwicklung sowie ihre entsprechenden Ressourcen ein. House of Lab Science steuert seine Community-Plattform und seine Kontakte in Life Sciences-Branche und Start-up-Szene bei.

    „Mit dem Standbein in Basel leisten wir einen Beitrag zu einem der beiden wichtigsten Life Science-Clustern der Schweiz, wodurch wir von bedeutenden Synergieeffekten dieser Ökosysteme profitieren“, wird Christian Hugo Hoffmann, CEO von House of Lab Science, in der Mitteilung zitiert. „In Winterthur hingegen demonstrieren wir unsere Kernkompetenz, ein neues Zentrum auch bei vergleichsweise geringen Netzwerkeffekten erfolgreich aufbauen zu können.“

    Beim Aufbau der Innovationsparks soll das von Steiner entwickelte Konzept Manufakt zum Einsatz kommen. Hierbei handelt es sich um modular nutzbare Räumlichkeiten mit denen sich Flächen nach Bedarf teilen lassen. Das erste Manufakt-Gebäude sei im letzten Sommer nach knapp anderthalb Jahren Bauzeit eröffnet worden, erläutert Steiner in der Mitteilung.

  • Zehn Jahre grenzüberschreitende Stadtentwicklung am Dreiländereck Basel

    Zehn Jahre grenzüberschreitende Stadtentwicklung am Dreiländereck Basel

    Das «3Land», das Gebiet um das Dreiländereck, welches jahrzehntelang von Industrie- und Hafenanlagen geprägt war, befindet sich im Umbruch und wird sich in den nächsten Jahren verändern. Platz für Neues entsteht. Grosse, abgeschlossene und monofunktional genutzte Areale sollen geöffnet und neu genutzt werden. Neue Linien für den öffentlichen Verkehr, zugängliche und durchgängige Rheinufer sowie vernetzte Grün- und Freiräume schaffen einen grenzüberschreitenden Stadtteil. 

    Die seit über zehn Jahren andauernde Zusammenarbeit zwischen den Nachbarstädten Basel, Weil am Rhein und Huningue weist schon heute sichtbare Ergebnisse vor: Zwischen Huningue und Basel entstand ein durchgängiger Rheinuferweg, der als Pendlerroute sowie als Promenade in der Freizeit gleichermassen beliebt ist. Mit der Erweiterung des Rheinparks in Weil am Rhein und den umgestalteten Uferbereichen in Huningue wurden beidseits der Dreiländerbrücke neue Freiräume unmittelbar am Wasser geschaffen. Sie bieten ein vielfältiges Angebot für Spiel, Sport und Erholung und werden in künftigen Bauetappen weiter vergrössert. So entsteht aus der Idee 3Land ein greifbarer Nutzen für die Bevölkerung.  

    Im Namen der insgesamt acht beteiligten Partner unterzeichneten die Basler Regierungsrätin Esther Keller, der Bürgermeister von Huningue und Präsident von Saint-Louis Agglomération, Jean-Marc Deichtmann, und der Oberbürgermeister von Weil am Rhein, Wolfgang Dietz, heute am Dreiländereck eine trinationale Planungsvereinbarung, welche die nächsten Schritte sowie ein gemeinsames Budget bis Ende 2025 festlegt. Schwerpunktthemen bilden Mobilität, Freiraum und Naturschutz, Raumplanung und Städtebau.  

    Eine neue Rheinbrücke ist zentral für das Zusammenwachsen und die Mobilität im 3Land. Ausgerichtet auf den Tram-, Fuss- und Veloverkehr verbindet sie auf der Höhe der Wiesemündung die Rheinufer zwischen Huningue und Basel. Eine kürzlich erstellte Kosten-Nutzen-Analyse bestätigt, dass die Rheinbrücke einen hohen volkswirtschaftlichen Nutzen für alle drei beteiligten Länder bringt. Sie ermöglicht ein trinationales Quartier, indem sie Länder verbindet, die Menschen zusammenbringt und durch nachhaltige Verkehrsverbindungen eine hohe Lebensqualität schafft. Die Projektpartner haben daher beschlossen, das ambitionierte Projekt weiterzuverfolgen und in den nächsten Schritten die planerischen, juristischen und finanziellen Grundlagen für das Vorhaben zu schaffen. In der gemeinsamen Planungsvereinbarung werden dafür die Weichen gestellt. 

    Einen interessanten Einblick bietet die neue 3Land-Tour für Velofahrerinnen und -fahrer sowie Fussgängerinnen und Fussgänger. Die 13 Kilometer lange Route führt durch das Projektgebiet und macht die Geschichten und Besonderheiten der Quartiere an zehn Stationen erlebbar. Informative Texte, Bilder und Videos sind an den einzelnen Stationen und auf der Internetseite des 3Land-Projekts abrufbar. Die GPS-Daten können über die bekannte App «Outdooractive» aufs Smartphone geladen werden. 

    Für die Fortführung der Planungen zur trinationalen Stadtentwicklung im 3Land beantragt der Regierungsrat dem Grossen Rat Ausgaben in Höhe von insgesamt 1’106’000 Franken. Die heute durch die Vorsteherin des Bau- und Verkehrsdepartements unterzeichnete Planungsvereinbarung 3Land steht unter dem Vorbehalt der Ausgabenbewilligung durch den Grossen Rat. 

    Die „Koordinationszelle 3Land“ wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Programms Interreg V Oberrhein der Europäischen Union, dem Kanton Basel-Stadt und der Schweizerischen Eidgenossenschaft, sowie der Stadt Weil am Rhein, dem Landkreis Lörrach, der Stadt Huningue, Saint-Louis Agglomération und der Collectivité européenne d‘Alsace kofinanziert. Die Stadt Saint-Louis ist assoziierter Partner.  Projektträger ist der Trinationale Eurodistrict Basel. 

  • Architekturwettbewerb für Museumserneuerung des Kunstmuseum Bern

    Architekturwettbewerb für Museumserneuerung des Kunstmuseum Bern

    Mit dem Projekt «Zukunft Kunstmuseum Bern» soll Bern ein modernes und attraktives Kunstmuseum erhalten. Die darauf abgestimmten Projekte der Stadt Bern zur Neugestaltung der Hodlerstrasse und zur Aufwertung des Bären- und Waisenhausplatzes bieten die Chance, den Stadtraum mit dem neuen Kunstmuseum in Verbindung zu setzen und damit der gesamten Oberen Altstadt zu neuer Anziehungskraft zu verhelfen. 

    Der nun startende Architekturwettbewerb für die Museumserneuerung fusst auf dem Grundkonzept «Zukunft Kunstmuseum Bern», das 2021 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Die wesentlichen Elemente sind das Gebäudeensemble mit dem Stettlerbau (als Hauptgebäude), einem Ersatzneubau (für den Atelier 5-Bau) und dem Gebäude Hodlerstrasse 6 (heute von der Kantonspolizei genutzt) sowie die Aufwertung der Hodlerstrasse mit neuem Verkehrsregime und Verschiebung der Ausfahrt des Metro-Parking. Ein Neubau anstelle der aufwändigen und ökologisch nicht sinnvollen Sanierung des Ateliers 5-Baus stellt die beste Lösung dar – diese neue Perspektive hatte eine Machbarkeitsstudie 2018 nach drei gescheiterten Projekten eröffnet. Das erneuerte Gebäudeensemble ermöglicht dank effizientem und ressourcenschonendem Betrieb eine Vergrösserung der Fläche für die Kultur bei stabilen Bewirtschaftungskosten. 

     
    Internationaler Wettbewerb 
    Der Architekturwettbewerb wird nach den Regeln des schweizerischen Ingenieur- und Architekturvereins SIA durchgeführt; vorgesehen ist ein zweistufiges Verfahren mit vorgängiger Präqualifikation. Davon verspricht sich das Preisgericht ein vielfältiges internationales Teilnehmer:innenfeld, das neben etablierten Büros auch Nachwuchsteams umfasst.
     
    In der Präqualifikation weisen die interessierten Architekt:innenteams ihre Eignung für die Aufgabe nach. Gestützt darauf wählt das Preisgericht die bestgeeigneten Büros für den eigentlichen Projektwettbewerb aus. Diese setzen sich zunächst mit dem Städtebau auseinander, zeigen einen Ansatz für den architektonischen Ausdruck auf und erbringen den Nachweis der Grobfunktionalität (Stufe 1). Die am besten geeigneten Beiträge werden anschliessend weiterbearbeitet und präzisiert (Stufe 2). Am Schluss erfolgt die Wahl des Siegerprojektes. 


    Expertise und regionale Verankerung 
    Das Preisgericht setzt sich aus Fachexpert:innen zusammen, die in verschiedenen Städten im In- und Ausland Erfahrungen in der Konzeption von Neubauten in einem sensiblen historischen Umfeld und in den Bereichen Nachhaltigkeit und Stadtklima gesammelt haben. Dieses Wissen soll für Bern nutzbar gemacht werden. Gleichzeitig ist die Jury regional verankert: Die Vertreter:innen der städtischen und kantonalen Politik sowie des Kunstmuseums kennen die lokalspezifischen Gegebenheiten und Notwendigkeiten und bringen damit eine zusätzliche Sicht ein. 

    «Es freut mich sehr, dass die Grundlagen geschaffen wurden, um für das Projekt ‹Zukunft Kunstmuseum Bern› die nächste Stufe, den Architekturwettbewerb, starten zu können. Der Kanton Bern ist in der Wettbewerbsjury mit zwei politischen Vertretern und zwei Vertretern aus dem Stiftungsrat der Dachstiftung sehr gut vertreten. Die ausgewogene Zusammenstellung der Jury gewährleistet die für ein Bauprojekt dieser Grössenordnung und Relevanz notwendige fachliche und politische Begleitung», sagt Christine Häsler, Regierungspräsidentin Kanton Bern. 

    Präsidiert wird das Gremium von Thomas Hasler, ordentlicher Professor am Institut für Architektur und Entwerfen der TU Wien und geschäftsführender Partner des Büros Staufer & Hasler Architekten in Frauenfeld (CH). 2015 wurde das Büro für seine Arbeiten mit dem Prix Meret Oppenheim ausgezeichnet. Als Fachexperte und Jurymitglied hat Thomas Hasler bereits zahlreiche Architekturwettbewerbe, Studienaufträge und Testplanungen begleitet. 

    «Mit dem zweistufigen Verfahren wollen wir sowohl arrivierte Architekturbüros wie auch junge Teams ansprechen», so Thomas Hasler, «Mit dem grösseren Betrachtungsperimeter bis hin zum Waisenhausplatz wollen wir eine dem UNESCO-Welterbestatus ensprechende Einbettung des Bauprojekts in den Stadtraum sicherstellen.» 


    Fokus auf Nachhaltigkeit 
    Die Museumserneuerung soll in allen Dimensionen in Einklang mit den Nachhaltigkeitsstrategien von Kanton und Stadt Bern stehen und deren Ziele erreichen. Ein ausführlicher Kriterienkatalog mit allen relevanten Aspekten der Nachhaltigkeit dient als Richtschnur für die Jury und fliesst in den Wettbewerb ein. 

    Damit diese Zielvorgaben eingehalten werden, ist an verschiedenen Stellen anzusetzen: Gebäudeform, Energieversorgung, Baustoffe, Klima- und Lichttechnik. Mit Blick auf den geplanten Abriss des Atelier 5-Baus wird zu prüfen sein, ob Strukturen stehen gelassen werden können und sich damit graue Energie sparen lässt. 

    Für Jonathan Gimmel, Präsident der Dachstiftung Kunstmuseum Bern – Zentrum Paul Klee ist klar: «Der Wettbewerb soll architektonische Antworten liefern auf die drängenden Fragen der Zeit: Kunst und Begegnung in Einklang mit Klimaschutz und Energieeffizienz.» 

     
    Gründe für neues Museum 
    Mit der geplanten Erneuerung soll das Kunstmuseum Bern besucher:innenfreundliche Ausstellungs- und Depoträume nach modernen Standards erhalten, sich zur Stadt und zum Aarehang öffnen und einem erweiterten und diverseren Publikum neue Kunsterlebnisse bieten. Museen stehen im Konkurrenzkampf um attraktive Leihgaben und die Aufmerksamkeit der Besucher:innen. Zürich, Basel und Lausanne haben mit attraktiven Neubauten grosse Investitionen getätigt. Bern kann ohne Verbesserung der Infrastruktur mit diesen Städten nicht mehr konkurrieren. 

    «Die Besucherinnen und Besucher können sich auf ein Kunstmuseum der Zukunft freuen, das durch offene und lichte Räumlichkeiten neue Kunsterlebnisse ermöglichen wird», sagt Nina Zimmer, Direktorin des Kunstmuseum Bern und Zentrum Paul Klee. 


    Gemeinderat genehmigt Baurechtsvertrag 
    Um die geplante Erneuerung des Museums zu ermöglichen, hat der Gemeinderat der Stadt Bern an seiner Sitzung vom 29. Juni einen Baurechtsvertrag verabschiedet, der die kostenlose Abgabe des Gebäudeteils Hodlerstrasse 6 an die Stiftung Kunstmuseum Bern regelt. Die Liegenschaft spielt beim Erneuerungsprojekt eine Schlüsselrolle: Das Kunstmuseum erhält in direkter Nachbarschaft ein Gebäude für die Administration und muss so im geplanten Ersatzneubau keine neuen teuren Büroflächen bauen. 

    Deshalb soll nun die Hodlerstrasse 6 betrieblich aus der bestehenden Gebäudegruppe – heute durch die Kantonspolizei genutzt und im Inventar der städtischen Denkmalpflege als schützenswert eingestuft – abgetrennt und in den künftigen Museumskomplex integriert werden. Gleichzeitig hat der Gemeinderat die Eckwerte des Projektwettbewerbs inklusive Aufwertung der Hodlerstrasse genehmigt. Dem Baurechtsvertrag muss noch der Stadtrat zustimmen, der sich voraussichtlich im Herbst mit dem Geschäft befasst. 

    Der Start der ersten Stufe des Projektwettbewerbs ist im Frühjahr 2023 vorgesehen. Aufgrund des teilweise schlechten baulichen Zustands der Gebäude ist eine möglichst frühzeitige Realisierung zwingend. Im Sinne einer Optimierung des Gesamtzeitbedarfs erfolgt die Präqualifikation parallel zum Stadtratsgeschäft. Der Aufwand der Teams für die Präqualifikation ist verhältnismässig gering. Die Hauptarbeiten werden somit erst nach dem Stadtratsbeschluss anfallen. 

     
    Aufwertung der Hodlerstrasse 
    Die Hodlerstrasse erhält nach den Vorstellungen der Stadt ein völlig neues Gesicht durch eine Pflästerung und Begrünung mit einer Baumreihe. Dank reduzierter Strassenfläche und Verschiebung der Metro-Parking-Ausfahrt können sich das Kunstmuseum und der Progr bzw. der Gastrobetrieb Turnhalle nach aussen öffnen. Mit Ausnahme der Verkehrsspitzenzeiten am Morgen und am frühen Abend soll künftig nur noch Zubringerdienst gestattet sein für Anlieferungen, Notfalldienste und die Strassenreinigung. Die Stadt Bern erarbeitet das Detailprojekt zusammen mit dem Kunstmuseum, dem Metro-Parking, den Anrainer:innen und den Wirtschaftsverbänden. 

    Die von der Stadt parallel zur Museumserneuerung verfolgten und aufeinander abgestimmten Projekte zur Aufwertung der Hodlerstrasse und zur Neugestaltung des Bären- und Waisenhausplatzes ermöglichen die gesamtheitliche Aufwertung eines zentralen, für die Innenstadt wichtigen Perimeters. Entsprechend fliesst das Ziel einer aufgewerteten Hodlerstrasse in den Projektwettbewerb für den Neubau Kunstmuseum ein. 

     
    Partnerschaftliche Finanzierung 
    Die Finanzierung der Museumserneuerung soll durch die öffentliche Hand, private Sponsor:innen und die Wirtschaft erfolgen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 80 Mio. Franken (plus 10. Mio. Franken Risikoabdeckung). Laut Finanzierungsplan wird der Kanton Bern für den Neubau nur in der Höhe der ohnehin für die Sanierung des Atelier 5-Baus anfallenden Kosten belastet, also mit 40 Mio. Franken. Mäzen Hansjörg Wyss trägt mit seinem grosszügigen Engagement 25 Mio. zum Projekt bei: 20 Mio. für den Neubau und 5 Mio. für die Neugestaltung der Hodlerstrasse. Weitere 5 Mio. leistet er unter der Bedingung, dass für die Erneuerung des Museums weitere Privatmittel in der 
    Höhe von mindestens 7,5 Mio. zusammenkommen. 

    Insgesamt rechnet der Finanzierungsplan mit Beiträgen von Privaten, Stiftungen und der Wirtschaft in der Höhe von 15 Mio. Franken. Die Vorgespräche mit privaten Sponsor:innen laufen gut. Die eigentlichen Verhandlungen mit den möglichen Geldgeber:innen (Stiftungen, Burgergemeinde Bern etc.) können erst nach Abschluss des Wettbewerbs stattfinden, wenn das definitive Projekt vorliegt. Zusagen gibt es bereits von Einzelpersonen. Noch in Abklärung sind die Kosten für die Neugestaltung der Hodlerstrasse und die Verlegung der Ausfahrt des Metro-Parking. Dazu werden nach Vorliegen des Wettbewerbsergebnisses Aussagen möglich sein. 

     
    Vertrag mit Hansjörg Wyss unterzeichnet 
    Der Vertrag zwischen der Wyss Foundation und der Stiftung Kunstmuseum Bern wurde im April 2022 unterzeichnet. Hansjörg Wyss ist vom Projekt für die Erweiterung des Kunstmuseums ebenso überzeugt wie von der geplanten Neugestaltung der Hodlerstrasse: «Mit der Aufwertung der Hodlerstrasse sind wichtige Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Architekturwettbewerb geschaffen worden. Ich freue mich, dass ich einen Beitrag zu einer nachhaltigen, zeitgemässen Weiterentwicklung des Kunstmuseums Bern leisten kann.» Wyss will sich als Mitglied des Sachpreisgerichts weiterhin für eine ambitionierte Berner Lösung engagieren. 

    Der Vertrag der Wyss Foundation mit der Stiftung Kunstmuseum Bern basiert auf dem Grundkonzept «Zukunft Kunstmuseum Bern» von 2021, das partnerschaftlich entwickelt wurde. Dabei übernehmen die jeweiligen Bauträger bestimmte Kosten: Die Stiftung Kunstmuseum Bern finanziert mit einem kantonalen Beitrag und der Unterstützung von Mäzen Wyss die Museumsbauten.Die Stadt übernimmt die Kosten für die öffentlichen Plätze und Strassen. Ausnahme bildet die Hodlerstrasse 6, welche die Stadt als Mitstifterin dem Kunstmuseum kostenlos im Baurecht zur Nutzung übergibt. Für die Kosten zur Anpassung des Metro-Parking bzw. die Aufwertung der Hodlerstrasse entschädigt das Kunstmuseum die Stadt Bern über einen öffentlichen Infrastrukturvertrag. Realisierbar ist das Projekt nur, wenn alle Partner ihre Beiträge leisten. 

     
    Synergien dank gleichzeitiger Sanierung des Stettlerbaus 
    Unabhängig vom Neubauprojekt ist die Sanierung des Stettlerbaus nötig. Die Abklärungen zur Vorbereitung des Projektwettbewerbs haben aber gezeigt, dass bei einer gleichzeitigen Sanierung des Stettlerbaus die grössten Synergien zu erwarten sind und die Belastungen für die Anrainer:innen am geringsten ausfallen. 

    Die bisherige Kostenschätzung für die Sanierung beruhte auf einer Zustandsanalyse und Investitionskostenrechnung aus dem Jahre 2012. Seither hat der Unterhaltsstau weiter zugenommen, da viele der damals vorgesehenen Massnahmen nicht ausgeführt wurden. Die integrale Sanierung des Stettlerbaus zeitgleich mit dem Neubau ermöglicht, nachhaltige Mehrwerte zu schaffen. Damit das letztmals 1999 sanierte Gebäude auch energetisch auf dem neuesten Stand ist und wieder eine möglichst lange und ungestörte Betriebsdauer möglich wird, sind umfassendere Eingriffe nötig. Dadurch müssen die 2012 tiefer geschätzten Sanierungskosten auf 18,5 Mio. Franken angepasst werden. Der Kanton Bern ermöglicht gemäss Kulturfördergesetz den Erhalt und die Entwicklung bedeutender Kulturinstitutionen, dies beinhaltet auch den Unterhalt der Immobilien des Kunstmuseums Bern. 

  • Basel Area erreicht mit Ansiedlung von LifeMine neuen Meilenstein

    Basel Area erreicht mit Ansiedlung von LifeMine neuen Meilenstein

    Basel Area Business & Innovation, die Agentur für Standortpromotion und Innovationsförderung, hat einen neuen Meilenstein erreicht. Mit LifeMine Therapeutics konnte nun das 200. Unternehmen bei der Ansiedlung in der Basel Area unterstützt werden. Das Biotechnologieunternehmen hat seinen Hauptsitz in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts und gründet nun seinen europäischen Hauptsitz in der aus den drei Kantonen Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Jura bestehenden Basel Area.

    „LifeMine Therapeutics als unseren 200. Kunden zu haben, ist für unser Team und die Region sehr erfreulich“, wird Christof Klöpper in einer Medienmitteilung zitiert, CEO von Basel Area Business & Innovation. „Die Tatsache, dass LifeMine Therapeutics aus der Boston Area kommt – einem der weltweit grössten Life Sciences-Zentren – unterstreicht die Möglichkeiten, die die Basel Area internationalen Biotechunternehmen bietet.“

    LifeMine entwickelt Medikamente auf Basis genetisch-kodierter kleiner Moleküle und wird diese Arbeit nun auch von Basel aus vorantreiben. „Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Aktivitäten nach Basel ausweiten und uns in einer Region voller innovativer Unternehmen niederlassen können“, sagt Mitbegründer und operativer Leiter (COO) WeiQing Zhou. „Basel Area Business & Innovation hat uns fantastisch unterstützt und den Prozess so reibungslos gestaltet, wie wir es uns nur wünschen konnten.“

    Von den seit 2016 durch Basel Area bei der Ansiedlung 200 unterstützten Firmen stammen 164 nicht aus der Schweiz. Insgesamt 122 sind in den Life Sciences tätig. Inzwischen entscheiden sich aber auch vermehrt Unternehmen aus der Produktions- und Prozesstechnologie für eine Ansiedlung in der Basel Area.

  • Werkarena Basel: NOMEN EST OMEN

    Werkarena Basel: NOMEN EST OMEN

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    Im Frühling 2022 ist das Gewerbeareal an der Neudorfstrasse im Basler St. Johann-Quartier mit dem Einzug erster Unternehmen zum Leben erwacht. Zuvor fand im November 2021 in den damals noch im Grundausbau befindlichen Räumlichkeiten eine öffentliche Auftaktveranstaltung statt: Rund 60 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft nahmen am Event teil und zeigten sich begeistert. Bis es dazu kommen konnte, dauerte es allerdings. Nachdem der Regierungsrat 2013 das Baurecht erteilte, siegte das Architekturteam um Markus Kägi und Thomas Schnabel in dem 2014 von der Gemeinde ausgeschriebenen Wettbewerb. Der städtische Gewerbeverband war von Anfang an als Partner in die Prozesse involviert und eigentlich sollten entsprechende Betriebe gemeinsam als Investoren auftreten. Doch dieser Plan ging nicht auf. So konnten eingeladene Projektentwickler ihre Ideen präsentieren. Dabei setzte sich die Steiner AG gegen namhafte Konkurrenten durch. 2019 begannen die Bauarbeiten der Werkarena, im März 2021 stand der Rohbau.

    Ein Appell an die Zukunft
    Die dreieckige, 4316 Quadratmeter grosse Parzelle des Businessparks liegt im Norden von Basel und unmittelbar an der französisch-schweizerischen Grenze zu St. Louis. Weiter ostseitig fliesst der Rhein vorbei. Bis 2009 existierte dort der Hafen St. Johann, der anschliessend zu einer Uferpromenade umgestaltet wurde. Er zeugte davon, dass die Industrie im gleichnamigen Stadtteil Tradition hat. Heute dominiert allerdings nicht mehr der Schiffsverkehr und die neu angesiedelten Sektoren sind bunter: In der nahen Umgebung der Neudorfstrasse befinden sich mitunter die Glückspielbranche oder ein Hotel, aber auch das Areal eines Fleisch- und Geflügelproduzenten oder das Zollamt. Die Lage ist gerade für emissionsstarke Gewerbetreibende ideal. Diese haben die Stadt in den vergangenen Jahren nämlich vermehrt verlassen, weil ihre lärmenden Produktionen vielerorts nicht mehr toleriert wurden. Nun profitieren sie wieder, auch in anderen Bereichen: Neben den Anbindungen an den Flughafen Basel-Mulhouse-Freiburg und den Durchgangsbahnhof St. Johann macht die Autobahn den trinationalen Fernverkehr möglich. Per Auto, Bus und bald auch per Tram ist von der Werkarena aus schliesslich ein schneller Anschluss an das Basler Stadtzentrum garantiert. Das Gebäude verfügt über insgesamt 244 Parkfelder für Mitarbeitende und Besucher.

    Architektur mit leisen Referenzen
    Das architektonische Erscheinungsbild der Werkarena erinnert durch die Bandfenster, die den teils gerundeten Baukörper umgeben, an das 1930 fertiggestellte Kaufhaus Schocken in Chemnitz von Erich Mendelsohn (1887–1953). Dieses Beispiel des Neuen Bauens sorgte damals als eine Art horizontal geschichtete Komposition mit sorgsamer Materialisierung für Furore. Die Gliederung der Fassade der Werkarena wird nur zur Neudorfstrasse hin in den ersten drei Etagen aufgebrochen. Im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss sind befahrbare, 10 Meter breite Galerien vorhanden. Diese Stockwerke eignen sich insbesondere für Gewerbefirmen mit grossem Logistik- oder auch Produktionsanteil. Die Anbindung an den Aussenraum, also an die Strasse, ist hier durch das Element der Rampe intelligent und geschossübergreifend gegeben. Durch die Raumhöhe von 3,47 bis 4,37 Metern heben sie sich optisch von den vier anderen, 2,95 und 3 Meter hohen Etagen deutlich ab. Gleichzeitig geben sie dem Bauvolumen eine visuell erfrischende Tiefe. Dort setzen die in regelmässigem Abstand angeordneten Pfeiler ausserdem einen vertikalen Kontrapunkt zu den horizontalen Fensterbändern ab dem dritten Obergeschoss.

    Kein Marktplatz der Eitelkeiten
    Mit einer Nutzfläche von 19’300 Quadratmetern soll der Gewerbepark kleine und mittlere Unternehmen ansprechen. Diverse Mieterinnen und Mieter sind bereits an Bord und ziehen mit ihren Büros nach Fertigstellung in den Komplex ein. Sie sollen durch die direkte Nachbarschaft voneinander und damit auch von der Vision der Werkarena profitieren – im Fokus sind dabei ein sogenanntes Eco-System, also eine enge (fachliche) Zusammenarbeit der verschiedenen Firmen, das Nutzen von Synergien und ein Know-how-Transfer. Begeistert zeigte sich Nathalia Szydlowski, Geschäftsleiterin von Tandemworks GmbH, an der Auftaktveranstaltung von November 2021: Ihr Unternehmen fing als Start-up an und hat sich inzwischen in der Baubranche etabliert. Dieser Aufstieg habe auch mit Co-Working-Spaces zu tun, denn durch die vorhandene Infrastruktur und die ganzen Begleitprogramme konnte sie sich immer auf das Kerngeschäft konzentrieren. Nun will Nathalia Szydlowski ihre Erfolgsgeschichte in der Werkarena fortschreiben – auch diese bietet Dienstleistungen wie Telefon- und Postservice und diverse gemeinsame Einrichtungen, so etwa kollektiv nutzbare Büro-, Sitzungs- und Konferenzräume oder Gastronomiebereiche. Stefan Gabriel, der bei der Steiner AG das Entwicklungsteam in Basel leitet, ergänzt: «Mit unserem Konzept verfolgten wir von Beginn weg das Ziel, ein flexibles und standortgerechtes Produkt für den hart umkämpften Basler Gewerbe- und Büromarkt zu entwickeln.»

  • Swiss Prime Site Immobilien meldet Erfolg im ersten Halbjahr

    Swiss Prime Site Immobilien meldet Erfolg im ersten Halbjahr

    Swiss Prime Site Immobilien hat im ersten Halbjahr 2022 die Vermietungen gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres verdoppelt. Laut einer Medienmitteilung des Unternehmens mit Sitz in Zürich wurden über das gesamte Portfolio und über alle Regionen hinweg 90‘000 Quadratmeter neu oder wieder vermietet. Im ersten Halbjahr 2021 waren es 47‘000 Quadratmeter.

    Die Swiss Prime Site Immobilien AG, die zur Swiss Prime Site Gruppe mit Sitz in Zug gehört, führt diesen Erfolg auf die guten Marktbedingungen und die damit zusammenhängende Nachfrage nach kommerziellen Flächen zurück. Trotz der globalen wirtschaftlichen Verlangsamung bleiben die Signale für die Entwicklung in der Schweiz mehrheitlich positiv, heisst es in der Mitteilung. So seien im Dienstleistungssektor in den vergangenen zwölf Monaten 105‘000 neue Arbeitsplätze geschaffen worden, ein Plus von 2,6 Prozent. Weiter zeugten auch die 114‘000 offenen Stellen von einem robusten Schweizer Arbeitsmarkt.

    Eine besonders positive Entwicklung stellte das Immobilienunternehmen in Basel, Zürich und Genf fest. Aber auch die beiden im Bau befindenden Entwicklungsprojekte JED in Schlieren und Stücki Park in Basel erfreuen sich laut Swiss Prime Site reger Nachfrage. Dort werden bis Ende Jahr Vorvermietungsquoten von rund 90 Prozent  erwartet.

    „Mit der starken Performance der Wieder- und Neuvermietungen innerhalb unseres Portfolios und den nach wie vor intakten wirtschaftlichen Aussichten sind wir auch für Ende Jahr bezüglich tiefem Leerstand und positiver Mietertragsentwicklung optimistisch“, wird Martin Kaleja zitiert, CEO von Swiss Prime Site Immobilien.

    Swiss Prime Site kündigt an, am Donnerstag, 25. August, die ausführlichen Halbjahresresultate 2022 zu publizieren.

  • Zürich bleibt Spitze im Schweizer Städteranking

    Zürich bleibt Spitze im Schweizer Städteranking

    Das Magazin „Bilanz“ hat das diesjährige Ranking der Lebensqualität Schweizer Städten publiziert. Dabei hat Zürich wieder den Platz eins bekommen und steht damit laut dem Bericht seit elf Jahren praktisch unangefochten an der Spitze. Auf den Plätzen zwei und drei stehen die Städte Zug und Bern, gefolgt von Winterthur, Basel und Genf.

    Das Städteranking ist von den Immobilienexperten von Wüest Partner für das Wirtschaftsmagazin „Bilanz“ anhand mehrerer Indikatoren für die Lebensqualität der Städte erstellt worden, etwa in den Bereichen Arbeitsmarkt, Bildung, Freizeiterholung und Einkaufen. Insgesamt sind 162 Städte so bewertet worden.

    Es erscheint für andere Städte kaum möglich, in die absolute Spitzengruppe vorzudringen, heisst es in dem Artikel von „Bilanz“. In den Top 10 hat einzig die Kantonshauptstadt Aarau zwei Ränge verloren und steigt ab von Platz 6 auf Platz 8. Auf die Frage, ob andere Städte überhaupt eine Chance hätten, in die Spitzengruppe hineinzukommen, wird Patrick Schnorf von Wüest Partner zitiert: „Unmöglich ist es nicht.“ So habe etwa St.Gallen, das derzeit Platz 11 hält, eine Chance, wenn die Stadt im Bildungs- und Kulturangebot zulegen könnte ebenso wie beim Bevölkerungswachstum.

    Gegenbeispiel ist laut Schnorf Bassersdorf ZH, das elf Plätze nach hinten gerutscht sei. „Im Vergleich zu anderen Städten hat sich Bassersdorf nicht so schnell entwickelt, etwa was Bildung und Kultur betrifft“, wird Schnorf zitiert. Am lebenswertesten seien laut dem Ranking die beiden Wirtschaftsregionen Zürich und Genfersee.

    Da es unter den Top 30 nur vier Städte aus der Westschweiz und mit Lugano eine im Tessin gebe, müsse man feststelle, dass die Lebensqualität in der Deutschschweiz insgesamt höher sei.

  • iCITY soll Life Sciences-Standort Allschwil stärken

    iCITY soll Life Sciences-Standort Allschwil stärken

    Der Life Sciences-Standort rund um Basel soll mit einem neuen Bürokonzept weiter gestärkt werden. Dahinter steht iCITY, eine Initiative und ein Ökosystem, das Start-ups, Investoren und Forschende miteinander vernetzen will. Geschehen soll dies im Alba Haus, das bis 2023 von den Architekten Herzog & de Meuron realisiert wird.

    Das Alba Haus wird auf dem Campus BaseLink in Allschwil gebaut. Auf dem Gelände befinden sich auch der Schweizerische Innovation Park Basel Area, das Schweizerische Tropen- und Public Health-Institut sowie das Innovation Office der Universität Basel. Das Haus soll auf einer Gesamtfläche von knapp 15’000 Quadratmetern flexible Arbeitsplätze anbieten. Es basiert einer Medienmitteilung zufolge auf einer kompakten Bauweise, Kreislaufwirtschaft, Geothermie und Photovoltaik.

    iCITY betreibt auch in Reinach BL einen Standort für Unternehmen aus den Bereiche Life Sciences und Biotech. Dort bietet es auf einer Fläche von 10’000 Quadratmetern unter anderem spezielle Labor- und Arbeitsplätze an.

    Seinen Ursprung hat iCITY im niederländischen Familienunternehmen Vebego. Dieses hat auch ein ähnliches Konzept für Hightech-Akteure in Eindhoven realisiert.

  • Schweizer und Deutsche Inkassowirtschaft tauschen sich aus 

    Schweizer und Deutsche Inkassowirtschaft tauschen sich aus 

    Beide Verbände haben in den letzten Jahren Verhaltenskodizes entwickelt, die Regeln für einen fairen Forderungseinzug definieren. Der Code of Conduct von Inkasso Suisse gilt seit dem 1. Dezember 2020. Seit dem 1. Oktober 2021 ist der Code of Conduct des BDIU für alle Mitglieder des deutschen Inkassoverbands verpflichtend einzuhalten. 
     
    Martin Wehrli erklärt: „Mit unserem Verhaltenskodex berücksichtigen wir sowohl die berechtigten Interessen der Gläubiger*innen auf einen Ausgleich ihrer Forderung als auch die nicht minder berechtigten Interessen von Konsument*innen, die wir vor missbräuchlichem Forderungseinzug schützen wollen. Wir begreifen Inkasso als mediative, streitvermeidende und kommunikative Tätigkeit. Nur so lassen sich gütliche Einigungen realisieren. In diesem Geist sind sowohl der Code of Conduct von Inkasso Suisse als auch der des BDIU formuliert.“ 
     
    „Unsere Mitgliedsunternehmen sind ein Stützpfeiler der Wirtschaft. Gerade in diesen wirtschaftlich herausfordernden Zeiten stellen sie sicher, dass Firmen mit Liquidität versorgt, somit unternehmerische Existenzen und viele Jobs gesichert werden“, ergänzt Kirsten Pedd. „Dieser großen Verantwortung werden Inkassounternehmen allerdings nur gerecht, wenn sie alle beim Forderungseinzug Beteiligten fair behandeln. Darauf verpflichten sich Inkassodienstleister mit unserem Code of Conduct.“ 
     
    Die beiden Verbände werden den bereits während der Entwicklung des jeweiligen Codes begonnenen Austausch fortsetzen, sowohl bilateral als auch innerhalb des europäischen Dachverbands FENCA (Federation of European National Collection Associations), zu dessen Gründungsmitgliedern Inkasso Suisse und BDIU gehören. Auch soll ein Dialog zwischen den Ombudsleuten Stephan Glättli (Inkasso Suisse) und Brigitte Zypries (BDIU) und initiiert werden. 

  • Konnex Baden gewinnt zwei weitere Mieter

    Konnex Baden gewinnt zwei weitere Mieter

    Die SPGI Zurich AG hat im Auftrag der Miteigentümerschaft zwei weitere Flächen im Konnex Baden vermietet. Der Gebäudekomplex Konnex im Zentrum von Baden wird derzeit gesamtsaniert. Bis Mitte 2023 entsteht dort laut Medienmitteilung ein „Stadt in Stadt“-Angebot. Dafür werden insgesamt rund 35’000 Quadratmeter Fläche vermietet.

    Laut der Medienmitteilung sind die neuen Mieter die Casino Davos AG und SkySale. Casino Davos ist bereits als Zwischenmieter eingezogen und wird seine neuen, insgesamt 495 Quadratmeter grossen Flächen nach Fertigstellung der Sanierung beziehen. Neue Mieterin ist auch die SkySale Schweiz GmbH, die unter ihrer Marke Apfelkiste besser bekannt ist. Sie wird im Frühsommer 2023 rund 814 Quadratmeter Fläche beziehen.

    Das Interesse am innovativen Multi-Mieter-Konzept des Konnex sei gross und für viele weitere Flächen fänden zurzeit Verhandlungen statt, heisst es weiter. Das Stadt-in-Stadt-Konzept sehe eine Reihe von Dienstleistungen und Annehmlichkeiten vor, darunter Gastronomie, Läden des täglichen Bedarfs, Fitness, Kinderbetreuung und Co-Working.

    Die SPGI Zurich AG mit Sitz in Zollikon ist ein Tochterunternehmen der Intercity Group, einem unabhängigen Immobiliendienstleister mit Gruppengesellschaften in Zürich, Luzern, Bern, Basel, St.Gallen, Olten SO und Zug. Die SPGI Zurich AG ist seit 1993 Allianzpartner von Cushman & Wakefield, einem weltweit führender Anbieter von Immobiliendienstleistungen mit Hauptsitz in Chicago und 53’000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 60 Ländern weltweit.

  • Zürich ist zweitbeste Stadt Europas für Immobilienanlagen

    Zürich ist zweitbeste Stadt Europas für Immobilienanlagen

    Zürich gewinnt im European Thematic Cities Index (TCI) gegenüber dem Vorjahr zwei Plätze und liegt damit auf Rang 2. Platz 1 hat London inne, Platz 3 Stockholm. Dieser Index von Swiss Life Asset Managers misst laut einer Medienmitteilung 135 europäische Städte in 28 Ländern. Er bewertet sie bezüglich fünf Kernthemen, die den Immobilienmarkt einer Stadt prägen: Veränderung und Disruption, Klima und Umwelt, Gemeinden und Cluster, Konsumenten und Lifestyle sowie Konnektivität. Damit will er eine Vergleichbarkeit für Immobilieninvestitionen bieten.

    Die sechs Schweizer Städte in der Rangliste liegen alle in den Top 50 des TCI. Unter ihnen bleibt Zürich „die dynamischste und gesündeste Stadt mit den besten Netzwerken“. Trotz eines fehlenden internationalen Flughafens ist Bern mit Rang 9 nun „die am drittbesten zugängliche Stadt im gesamten Ranking“. Basel gewinnt gegenüber dem Vorjahr einen Platz und liegt auf Rang 7, Lausanne auf Rang 15. Genf legt mit 16 Plätzen am meisten zu und wird auf Platz 31 geführt. Luzern verliert wegen seines „weniger umweltfreundlichen Branchenmixes und einer überdurchschnittlichen Autonutzung“ neun Ränge und landet auf Platz 41.

    Alle sechs Schweizer Städte versprechen dem TCI zufolge bei aller Stabilität und Attraktivität ein geringes Wachstumspotenzial. Bezüglich dieses Kriteriums befinden sie sich laut dieser Analyse sämtlich unter den elf schlechtesten europäischen Städten. Und wie bereits im TCI 2021 bewertet die diesjährige Analyse die Gesundheit als das schwächste Thema der Schweizer Städte.

  • Neue Dienstleistungs- und Gewerbearena in der Werkmatt Uri geplant

    Neue Dienstleistungs- und Gewerbearena in der Werkmatt Uri geplant

    Die Franz Kempf AG will ihre Tätigkeit in ein neues Gebäude in der Werkmatt Uri verlegen, das sie zu bauen gedenkt. Da sie jedoch nur einen kleinen Teil des Gebäudes auf der 7000 Quadratmeter grossen Parzelle nutzen wird, sucht Geschäftsführer und Firmeninhaber Franz Kempf Betriebe, die Bedarf an Eigentums- oder Mietfläche haben.

    Das Unternehmen für Gips-, Stuckatur- und Plattenarbeiten hat an seinem jetzigen Standort zu wenig Platz. Zudem sieht Kempf im neuen Standort grosses Potenzial. Er ist gut erschlossen und bietet Mitarbeitenden einen Arbeitsort mit hoher Lebensqualität in der Nähe der Natur. Durch die Kooperation mit anderen Unternehmen entstehen ausserdem neue Arbeitsplätze im Kanton Uri.
    Um Interessenten aus der ganzen Schweiz anzusprechen, hat Kempf in verschiedenen Medien in Basel, Zürich, der Innerschweiz, dem Aargau und dem Tessin inseriert. Im Moment ist er an der Auswertung der Interessenten, die sich gemeldet haben. Was für Unternehmen das sind, will er noch nicht verraten: «Es ist sehr spannend, aber aus Diskretionsgründen kann ich darüber noch keine Angaben machen.»

    Das neue Gebäude soll nach den Bedürfnissen der Interessenten entwickelt werden. Kempf hofft auf einen baldigen Projektstart und den Bezug der Gewerbeflächen ab 2024. Die Parzelle, in der Kempf seine Dienstleistungs- und Gewerbearena bauen möchte, ist die südlichste der Werkmatt. Sie befindet sich direkt neben dem neuen Autobahnanschluss.

    Franz Kempf, Geschäftsführer und Inhaber der Franz Kempf AG.