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  • BaseLink-Areal: Neues Zuhause für zukunftsorientierte Köpfe

    BaseLink-Areal: Neues Zuhause für zukunftsorientierte Köpfe

    Das BaseLink-Areal im Bachgrabengebiet von Allschwil nimmt Formen an. Das 75’000 Quadratmeter grosse Areal umfasst insgesamt 16 Baufelder. Vor allem Unternehmen und Institutionen der Life Science-Branche sollen sich hier ansiedeln. Einige sind schon eingezogen, weitere werden folgen. Bis 2040 werden auf dem Areal rund 10’000 Arbeitsplätze entstehen.

    Vogelperspektive vom Masterplan.

    Im Frühling 2022 hat das Schweizerische Tropen- und Public-Health-Institut Swiss TPH seinen Neubau auf dem BaseLink-Areal eröffnet. Das Gebäude namens «Belo Horizonte» wurde von den Basler Architekten Kunz und Mösch realisiert. Auf fünf Geschossen und einer Fläche von rund 13’000 Quadratmetern bietet es Arbeits- und Laborplätze. Bauherr des «Belo Horizonte» war das Swiss TPH.

    Direkt daneben wird der Entwickler Senn bis 2026 ein Zentrum für patientennahe Forschung und Behandlung in Zusammenarbeit mit der R.-Geigy-Stiftung realisieren, das vor allem Projekte des Swiss TPH unterstützen will, jedoch auch Büroflächen für Dritte anbieten wird.

    Das Bürogebäude Hortus – House of Research, Technology, Utopia and Sustainability – mit rund 10’000 Quadratmetern Nutzfläche soll einen neuen Standard für Nachhaltigkeit setzen. Das Gebäude ist ein Energielieferant – es wird die Energie, die seine Erstellung verbraucht hat, innerhalb von 30 Jahren «zurückzahlen». Dies wird einerseits dadurch erreicht, dass die verbaute Energie dank dem Einsatz von Materialien wie Holz, Lehm und Altpapier niedrig ist. Andererseits wird der Energiegewinn über Photovoltaik maximiert. Das Gebäude steht schräg gegenüber vom Swiss TPH und ist eine Entwicklung von Senn mit Herzog & de Meuron und ZPF Ingenieuren. Baustart wird im Frühling 2023 erfolgen, der Bezug ist bis 2025 geplant.

    Im Herbst 2022 wurde der Switzerland Innovation Park Basel Area Main Campus eröffnet. Er ist das grösste Gebäude auf dem BaseLink-Areal, mit einer Nutzfläche von rund 50’000 Quadratmetern und voraussichtlich bis zu 2000 Mitarbeitenden. Es wurde von den Architekten Herzog & de Meuron entworfen. Bauherr des Main Campus ist wiederum der Immobilienentwickler Senn. Neben der Namensgeberin, der Stiftung Switzerland Innovation, beherbergt der Main Campus weitere 38 Firmen und Institutionen, darunter das biopharmazeutische Unternehmen Basilea, das Schweizer Forschungs- und Entwicklungszentrum CSEM, das Department of Biomedical Engineering der Universität Basel und die US-Firma Johnson & Johnson. Im Untergeschoss des Gebäudes stehen rund 600 Veloparkplätze zur Verfügung.

    Das Bürogebäude Hortus soll die Energie, die seine Erstellung verbraucht hat, innerhalb von 30 Jahren «zurückzahlen».

    Rechts neben dem Main Campus entwickelt Senn mit Herzog & de Meuron Architekten und ZPF Ingenieuren bis 2026 das ALL – ein 20’000 m² grosses Labor-Büro-Hybridgebäude, das sich auf die Fahne geschrieben hat, die Flexibilität des Main Campus mit der Nachhaltigkeit des Hortus zu verbinden.

    Auf einem weiteren Baufeld soll Ende 2022 oder Anfang 2023 ein Businesshotel der deutschen Tristar-Gruppe seine Tore öffnen. Das siebenstöckige Hotel der Marke Holiday Inn Express wird über 220 Zimmer im Drei-Sterne-plus-Segment verfügen.

    Aktuell in Entstehung ist das Alba-Haus. Es soll ein Hub für Kreislaufwirtschaft und Innovation werden, in dem Startups und Unternehmen Flächen und Services nach Mass mieten können. Eigentümer, Architekten und Bauherren sind Herzog & de Meuron respektive ihre JP Bachgraben AG. Weil sie das Haus 40 statt 20 Meter hoch bauen wollen, wurde ein Quartierplan notwendig. Dagegen wurde 2020 das Referendum ergriffen. 2021 haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Allschwil den Quartierplan und somit die Gebäudehöhe von 40 Metern angenommen. Im Mai 2022 ist die definitive Baubewilligung eingetroffen. Die Parzelle neben dem Alba-Haus gehört ebenfalls Herzog & de Meuron. Was hier gebaut wird, ist noch unklar.

    Auf dem BaseLink-Areal befinden sich ausserdem zwei Parkhäuser mit insgesamt 1136 Parkplätzen sowie ein Veranstaltungsraum, die «Innovation Garage». Einige wenige Parzellen des BaseLink-Arels sind aktuell noch offen. Das Bürgerspital Basel BSB ist Grundstückeigentümer aller Parzellen ausser den beiden Parzellen des Alba-Areals. Bis 2030 soll das gesamte Areal vollständig bebaut und bezogen sein.

  • Arealentwicklung in Basel – Dynamik pur

    Arealentwicklung in Basel – Dynamik pur

    Mit uptownBasel entsteht auf den rund 50’000 m2 Grundfläche des ehemaligen Brown Boveri Areals in Arlesheim ein Kompetenzzentrum für die Industrie 4.0. Im Rahmen eines neuartigen Konzepts werden hier junge Start-up-Unternehmen in der schweizweit ersten Vertretung der internationalen Plattform plug-and-play direkt neben Industriegrössen der Region wie etwa Straumann, Bouygues Energies & Services und den zum Bouygues-Konkurrenten Vinci gehörenden Tochterfirmen Axians (ICT) und Actemium (Industrietechnik) arbeiten.

    Auf dem 70’000 m2 grossen BaseLink-Areal in Allschwil werden derweil die letzten Baufelder entwickelt. Die Strategie, das Verbindungsstück zwischen den beiden Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt nach den Ansiedlungen von Janssen/Johnson & Johnson (ehemals Actelion) sowie dem schnell wachsenden Spin-off Idorsia im bestehenden Gewerbegebiet in einen neuen Life Sciences-Campus zu überführen, scheint aufgegangen zu sein: Am ersten April bezog das Swiss Tropical Health Institut sein neues Gebäude auf dem Areal, mittlerweile sind auch die Innovationsgarage durch die Universität Basel und der erste von zwei Teilen des Switzerland Innovation Park Basel Area Main Campus bezogen. Hierhin verlegt auch das Pharma-Unternehmen Basilea seinen Sitz. Auch Herzog und de Meuron setzen mit der Entwicklung ihrer eigenen Baufelder, auf denen das Alba-Haus entsteht, auf Life Sciences. Entstehen soll ein Geschäftshaus mit einem Raumprogramm für Start-ups sowie Grossunternehmen, gemeinsam genutzten Flächen und Dienstleistungen des täglichen Gebrauchs.

    Weitere 68’000 m2 werden in Basel-Stadt mit dem Campus Rosental Mitte, gleich beim Badischen Bahnhof, zu einem gemischten städtischen Quartier entwickelt. Das einstmals für die Öffentlichkeit geschlossene Syngenta-Areal wurde 2016 bis 2019 von der Stadt Basel übernommen und wird nun durch die öffentliche Hand weiterentwickelt bzw. zu einem gemischten Areal mit Wohnnutzungen und neuen Wirtschaftsflächen transformiert. Ein ähnlicher Prozess findet auch im 300’000 m2 umfassenden ehemaligen Werkareal von Novartis und BASF statt: Das 2019 von Swiss Life und der Rhystadt AG übernommene Klybeck-Areal wird schrittweise transformiert und soll zukünftig Lebensraum für bis zu 8500 Bewohner und 7500 Arbeitsplätze bieten.

  • iCITY soll Life Sciences-Standort Allschwil stärken

    iCITY soll Life Sciences-Standort Allschwil stärken

    Der Life Sciences-Standort rund um Basel soll mit einem neuen Bürokonzept weiter gestärkt werden. Dahinter steht iCITY, eine Initiative und ein Ökosystem, das Start-ups, Investoren und Forschende miteinander vernetzen will. Geschehen soll dies im Alba Haus, das bis 2023 von den Architekten Herzog & de Meuron realisiert wird.

    Das Alba Haus wird auf dem Campus BaseLink in Allschwil gebaut. Auf dem Gelände befinden sich auch der Schweizerische Innovation Park Basel Area, das Schweizerische Tropen- und Public Health-Institut sowie das Innovation Office der Universität Basel. Das Haus soll auf einer Gesamtfläche von knapp 15’000 Quadratmetern flexible Arbeitsplätze anbieten. Es basiert einer Medienmitteilung zufolge auf einer kompakten Bauweise, Kreislaufwirtschaft, Geothermie und Photovoltaik.

    iCITY betreibt auch in Reinach BL einen Standort für Unternehmen aus den Bereiche Life Sciences und Biotech. Dort bietet es auf einer Fläche von 10’000 Quadratmetern unter anderem spezielle Labor- und Arbeitsplätze an.

    Seinen Ursprung hat iCITY im niederländischen Familienunternehmen Vebego. Dieses hat auch ein ähnliches Konzept für Hightech-Akteure in Eindhoven realisiert.