Schlagwort: Bauarbeiten

  • Sicherheiten im Bau- und Immobilienbereich — Worauf ist zu achten?

    Sicherheiten im Bau- und Immobilienbereich — Worauf ist zu achten?

    Die üblichen Sicherungsmittel
    Sicherheiten sind im Bau- und Immobilienbereich allgegenwärtig. Für die Finanzierung von Land oder Wohneigentum stehen Hypotheken (Grundpfandrechte) im Vordergrund. Zug um Zug-Geschäfte (z.B. der Kauf eines Grundstücks oder einer Wohnung) werden meist mit sog. Zahlungsversprechen von Banken abgesichert. Abstrakte Garantien oder Bürgschaften sind sodann häufig genutzte Mittel für die Sicherstellung der vertragskonformen Ausführung von Bauarbeiten. Schliesslich ist es auch denkbar, bewegliche Sachen als sog. Faustpfand zu übergeben oder (künftige) Forderungen der eigenen Gesellschaft gegenüber Dritten an einen Kreditgeber zu übertragen.

    Garantien und Bürgschaften im Speziellen
    Mit einer Garantie verpflichtet sich eine Bank oder Versicherung, dem Garantieempfänger bei Eintritt bestimmter Voraussetzungen (z.B. einer Vertragsverletzung) einen Betrag zu zahlen. Verzichtet die Bank/Versicherung auf jegliche Einreden und Einwendungen aus dem Grundverhältnis, handelt es sich um eine abstrakte Garantie nach Art. 111 OR. Solche Garantien sind mit einer blossen Mitteilung abrufbar, weshalb sie häufig auch «Garantie auf erstes Verlangen» genannt werden. In der Praxis kommen solche Garantien als Erfüllungs-, Anzahlungs- und Gewährleistungsgarantien vor.

    Demgegenüber ist eine Bürgschaft stets vom Grundgeschäft abhängig. Der Bank/Versicherung stehen dieselben Einreden und Einwendungen wie dem Hauptschuldner zu. Der Hauptanwendungsfall in der Praxis ist die Solidarbürgschaft, die auch die weit verbreitete Norm SIA-118 als Standardsicherung für die Mängelhaftung vorgibt.

    Der Empfänger einer abstrakten Garantie ist bessergestellt und erhält sein Geld in der Regel umgehend. Garantien sind daher teuer und der Garantiegeber verlangt stets eine Sicherheit für den Fall einer Inanspruchnahme. Es ist im Einzelfall das Sicherungsbedürfnis zu prüfen und die Form der Sicherheit abzuwägen.

    Garantien – Eine Welt des Formellen
    Garantien auf erstes Verlangen tönen verlockend, da sie vermeintlich einfach zu handhaben sind. Das kann täuschen: Zunächst ist der Garantietext zu prüfen, denn nicht jede Garantie ist abstrakt. Sodann ist die Gültigkeitsdauer im Auge zu behalten. Bei der Inanspruchnahme einer Garantie sind die formellen Vorgaben in der Garantieurkunde peinlich genau einzuhalten, andernfalls kann die Auszahlung verweigert werden (sog. Garantiestrenge). Auch ist entscheidend, auf welchem Weg und mit welcher Erklärung die Inanspruchnahme der Bank/Versicherung zugestellt werden muss (direkt, über eine Korrespondenzbank etc.). Hier lohnt sich eine vorgängige Prüfung.

    Eine Garantie wird in Anspruch genommen – Was ist zu tun?
    Bei der Ausstellung der Garantie ist darauf zu achten, dass die Bank/Versicherung sich verpflichtet, im Falle der Inanspruchnahme Mitteilung zu machen. Dies gibt dem Belasteten die Möglichkeit, der Bank/Versicherung die Auszahlung gerichtlich verbieten zu lassen. Zu bedenken ist aber, dass eine Auszahlung von den Gerichten nur untersagt wird, wenn die Inanspruchnahme offensichtlich rechtsmissbräuchlich ist. Die Hürden sind so hoch, dass die Auszahlung nur sehr selten verboten wird.

  • Nachwuchskräfte leisten Beitrag zur Erneuerung der Alten Reithalle

    Nachwuchskräfte leisten Beitrag zur Erneuerung der Alten Reithalle

    Das Dietiker Bauunternehmen Josef Wiederkehr AG hat laut Medienmitteilung sein Lehrlingslager in den Dienst der Vorbereitungen für die Phänomena-Ausstellung gestellt, die 2026 in Dietikon stattfinden wird. Vom 2. bis 6. Dezember fand das Lehrlingslager an der Alten Reithalle im Dietiker Niderfeld statt. Lernende aus allen Unternehmungen der Wiederkehr-Gruppe leisteten dabei Arbeiten zur Vorbereitung der Phänomena-Ausstellung. Dabei sollten Naturgesetze, Phänomene und komplexe Zusammenhänge für die Lernenden interaktiv erfahrbar gemacht werden.

    Die Lernenden führten Vorbereitungsarbeiten an der Alten Reithalle durch. So brachen sie laut der Mitteilung von Wiederkehr alte Innenräume ab, mauerten Fensteröffnungen zu, entfernten eine Rampe und bauten einen neuen Betonboden ein. Das Engagement der Lernenden trug massgeblich dazu bei, die Alte Reithalle in einen passenden Rahmen  zu verwandeln, heisst es weiter.

    Seit mehr als 45 Jahren organisiert die Josef Wiederkehr AG Gruppe einmal jährlich ein Lehrlingslager, heisst es vom Unternehmen. Das Lehrlingslager ist eine Arbeitswoche, in der die Lernenden unter fachkundiger Anleitung ein karitatives Projekt verwirklichen. Es nehmen alle Lernenden teil, sowohl aus dem handwerklichen als auch aus dem kaufmännischen Bereich.

    Die Phänomena, „Erlebniswelt zum Staunen“, soll vom März bis zum Oktober 2026 im Niderfeld in Dietikon stattfinden. Die erste Phänomena fand 1984 am Zürichhorn statt und wurde von über 1 Million Menschen besucht. Die Ausstellung wird ausser von der Standortgemeinde Dietikon von den Kantonen Aargau und Zürich und von zahlreichen Partnern unterstützt.

  • Bauarbeiten zur Erweiterung der ZHAW haben begonnen

    Bauarbeiten zur Erweiterung der ZHAW haben begonnen

    An der ZHAW haben Baudirektor Martin Neukom, Bildungsdirektorin Silvia Steiner und ZHAW-Rektor Jean-Marc Piveteau am 13. September den Startschuss für die Bauarbeiten zur Erweiterung und Modernisierung der School of Engineering gegeben. Die ZHAW sei eine der führenden Hochschulen der Schweiz mit über 14’000 Studierenden, heisst es in einer Medienmitteilung. Doch genügten einige der bestehenden Gebäude auf dem Areal des ehemaligen Technikums in Winterthur den heutigen Anforderungen nicht mehr. Ausserdem nehme die Anzahl Studierender weiter zu. Deshalb werde der Campus T über die nächsten Jahre in mehreren Etappen modernisiert und erweitert.

    In der ersten Bauetappe werden zwei neue fünfgeschossige Laborgebäude hinter dem historischen Technikum gebaut. Sie stellen dringend benötigten Raum für Lehre, Forschung und Entwicklung bereit. Dort entstehen verschiedene Versuchsräume sowie eine öffentlich zugängliche Mensa und Cafeteria. Die Neubauten werden an das Fernwärmenetz der Stadt Winterthur angeschlossen und mit Photovoltaikanlagen ausgerüstet.

    Ebenfalls im Rahmen der ersten Bauetappe wird laut der Mitteilung die Eulach mit einem öffentlichen, naturnahen Park ökologisch aufgewertet und der Hochwasserschutz ausgebaut. Zwei neue Brücken werden die Altstadt und den Campus T mit der Kantonsschule Büelrain und dem umliegenden Wohnquartier verbinden.

    Bis November erfolgt der Rückbau des bestehenden Gebäudes TB, heisst es weiter. Parallel dazu laufe der Aushub der Baugrube für das kleinere Laborgebäude TT. Danach beginnen die Rohbauarbeiten des ersten Neubaus, dessen Fertigstellung im Jahr 2027 vorgesehen ist. Der zweite Neubau soll 2029 bezugsfertig sein.

  • Erste Station von Indiens erster urbaner Seilbahn steht

    Erste Station von Indiens erster urbaner Seilbahn steht

    «Die Bauarbeiten an Varanasis erster urbaner Seilbahn schreiten zügig voran», infomiert die Bartholet Maschinenbau AG in einer Mitteilung. Ihr zufolge ist die Installation der ersten Station kürzlich abgeschlossen worden. Zudem sind bereits sechs Stützen errichtet, an weiteren Stützen wird gebaut. Das Fundament für die dritte Station ist ebenfalls fertiggestellt.

    Die erste urbane Seilbahn in Indien wird von Bartholet in Zusammenarbeit mit Vishwa Samudra Engineering im Auftrag des National Highways Logistics Management Ltd realisiert. Sie führt in bis zu 40 Meter Höhe vom Hauptbahnhof zur Station Godowalia Chowk. Dabei werden auf etwa 3,7 Kilometer Strecke fünf Stationen verbunden. Nach Fertigstellung voraussichtlich 2025 sollen pro Stunde und Richtung bis zu 3000 Fahrgäste befördert werden können. Dafür werden insgesamt 150 Panoramagondeln eingesetzt.

  • Neues Stadtteilprojekt in Solothurn erhält Fernwärmeversorgung

    Neues Stadtteilprojekt in Solothurn erhält Fernwärmeversorgung

    Regio Energie Solothurn wird das Solothurner Gebiet Weitblick künftig mit Fernwärme versorgen. Der Leitungsbau hat Anfang Juni begonnen und wird voraussichtlich bis Spätherbst 2024 andauern. Weitblick Solothurn ist ein Projekt für die Entwicklung eines neuen Stadtteils im westlichen Solothurn, bei dem der ökologische Aspekt eine gewichtige Rolle spielt. Laut einer Mitteilung von Regio Energie Solothurn kann das Gebiet durch die Erschliessung mit Fernwärme künftig mit erneuerbarer Energie versorgt werden. Diese wird aus der Abwärme der Abfallverwertung in der KEBAG AG, der Kehrichtverwertungsanlagen in Zuchwil SO, gewonnen. Im Bereich des neuen Steinlagers soll bis spätestens 2026 eine Energiezentrale, ein sogenannter Energiehub, fertiggestellt werden. Er wird die Neubauten im Gebiet Weitblick mit Niedertemperatur-Fernwärme beliefern.

    Die Anschlussarbeiten werden in Etappen auf verschiedenen Teilstrecken ausgeführt. Die Strecke der Fernwärmeleitungen beträgt insgesamt knapp 1,5 Kilometer. Verkehrseinschränkungen gibt es seit dem 3. Juni bis voraussichtlich Oktober 2024 von der Hermesbühlstrasse bis zur Brühlhofpromenade. Dabei werden die BLS– und SBB-Gleise in der Gibelinstrasse mittels einer Unterstossung gequert. Die Bushaltestelle Gibelinstrasse in Fahrtrichtung Solothurn ist bis 17. August ausser Betrieb. Die Parkplätze in der Küngoltstrasse, teilweise auch in der Hermesbühlstrasse, stehen während der Arbeiten nicht zur Verfügung.

    In der Brühlhofpromenade bis Segetzstrasse werden vom 10. Juni bis Mitte August Leitungen verlegt. Auf der Teilstrecke Segetzstrasse bis zur Wohnbaugenossenschaft VEBO in der Oberhofstrasse 1 werden die Bauarbeiten bis Ende November im Bereich der Kreuzung Segetzstrasse/Gibelinstrasse zeitweise zu grösseren Verkehrseinschränkungen führen. Für den Zusammenschluss muss ausserdem die Westtangente grabenlos unterquert werden, was von Sommer bis Oktober geschehen wird.

  • Marktexpansion in Europa: Unternehmen stärkt Position durch Akquisitionen

    Marktexpansion in Europa: Unternehmen stärkt Position durch Akquisitionen

    Mit der Baueingabe an die Stadt Aarau Ende September hat das Neubauprojekt der Aargauischen Industrie- und Handelskammer (AIHK) laut eines Artikels in dem von der AIHK herausgegebenen Magazin „Impulse“ ein wichtiges Etappenziel erreicht. Abhängig von der Baufreigabe starten die Bauarbeiten voraussichtlich Anfang 2025, heisst es weiter. Die Baueingabe für das neue Haus der Wirtschaft wurde vor dem Aarauer Rathaus von AIHK-Präsident Beat Bechtold an Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker und Stadtschreiber Fabian Humbel übergeben, so der Bericht.

    Das Projektteam der AIHK habe schon vorher mit verschiedenen Ansprechpersonen der Stadt in Kontakt gestanden, heisst es weiter. So konsultierte man den Stadtbaumeister und die Stadtbildkommission, als es darum ging, ein möglichst breit abgestütztes Bauvorhaben zu realisieren.

    Mit der Baueingabe startet das Bewilligungsverfahren. Der Rückbau ist für Ende 2024 geplant. Mit dem Bezug des Neubaus ist dann im dritten Quartal 2026 zu rechnen.

    Im neuen Haus der Wirtschaft können zum einen mit den neuen Möglichkeiten professionellere Kurse und Veranstaltungen durchgeführt werden, heisst es in dem Bericht in „Impulse“ weiter. Zum anderen stehe der Neubau für die fortschreitende Digitalisierung und Modernisierung, die beim Verband seit mehreren Jahren schon stattfindet.

  • Grundsteinlegung für das moderne Schwimmsportzentrum in Tenero

    Grundsteinlegung für das moderne Schwimmsportzentrum in Tenero

    Das neue Schwimmsportzentrum im CST, einer renommierten Institution für Jugendsport, wird das Zentrum des Schwimmsports in der Schweiz revolutionieren. Die bisherigen Aussenanlagen, einschliesslich des 50-Meter-Beckens und der Sprungtürme, die das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben, werden durch eine hochmoderne Schwimmhalle ergänzt. Dieses neue Zentrum wird nicht nur den aktuellen Bedürfnissen gerecht, sondern setzt auch neue Standards in der sportlichen Ausbildung und Wettbewerbsvorbereitung.

    Grundsteinlegung als symbolischer Moment
    Die feierliche Grundsteinlegung am 15. Mai 2024 markiert den Beginn der Bauarbeiten an der neuen Schwimmhalle. Diese Veranstaltung wird von wichtigen Persönlichkeiten wie der Tessiner Regierungsrätin Marina Carobbio Guscetti, BASPO-Direktor Matthias Remund und dem stellvertretenden BBL-Direktor Martin Frösch begleitet. Ebenfalls anwesend sein wird Noè Ponti, ein Olympiamedaillengewinner, der die Bedeutung dieser neuen Anlage für die Schweizer Schwimmgemeinschaft unterstreicht.

    Die Schwimmhalle, deren Fertigstellung für Mitte 2027 geplant ist, wird ein Olympiabecken mit Hubboden, ein Sprungbecken und einen Schwimmkanal umfassen. Ergänzende Einrichtungen wie Whirlpools, ein Eisbad und spezialisierte Bereiche für Regeneration und Krafttraining vervollständigen das Angebot. Nach der Inbetriebnahme der Schwimmhalle wird auch das bestehende Aussenbecken erneuert und um einen Landebereich für Ski-Freestyle erweitert.

    Visionäre Planung und langfristige Ziele
    Mit einem Investitionsvolumen von 91,8 Millionen Franken, bewilligt durch die eidgenössischen Räte Ende 2021, wird das Schwimmsportzentrum in Tenero zu einem zentralen Knotenpunkt für die Entwicklung des Schwimmsports in der Schweiz. Die geplanten Einrichtungen sind darauf ausgerichtet, Athleten optimal auf nationale und internationale Wettbewerbe vorzubereiten und gleichzeitig die wissenschaftliche Forschung und Leistungsdiagnostik zu unterstützen.

    Die Inbetriebnahme der Schwimmhalle und die darauffolgende Realisierung der Aussenanlage werden das CST in eine Top-Destination für Sportler und Teams aus aller Welt verwandeln und so die Position der Schweiz im internationalen Sportgeschehen stärken.

  • Neues Leitungskatasterportal schafft Transparenz und Mehrwert im Bauwesen

    Neues Leitungskatasterportal schafft Transparenz und Mehrwert im Bauwesen

    Zürich hat ein neues, fortschrittliches System zur Visualisierung von Infrastrukturnetzwerken eingeführt. Der Leitungskataster des Kantons Zürich bietet eine vollständige Darstellung aller ober- und unterirdischen Leitungen, die für Wasser, Abwasser, Elektrizität, Fernwärme, Gas und Kommunikation zuständig sind. Durch die Zentralisierung dieser Daten in einem einzigen Auskunftssystem wird der Zugriff auf relevante Informationen für Planungs-, Bau- und Wartungsarbeiten erheblich erleichtert.

    Vereinfachter Informationszugriff
    Bisher mussten Interessenten Informationen zu Leitungen individuell bei den jeweiligen Eigentümern oder Betreibern einholen – ein zeitaufwendiges Verfahren. Mit dem neuen Leitungskatasterportal bietet der Kanton Zürich nun eine zentrale Anlaufstelle, die es Nutzern ermöglicht, schnell und einfach auf diese wichtigen Daten zuzugreifen. Über 500 im Kanton tätige Werke aktualisieren ihre Daten regelmässig in diesem System, wodurch die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Informationen gewährleistet wird.

    Breites Anwendungsspektrum
    Das Portal dient einer Vielzahl von Nutzern, darunter öffentliche Verwaltungen, Bauunternehmen, Rettungs- und Sicherheitsdienste sowie Privatpersonen. Die präzisen Informationen über Art und Lage der Leitungen verbessern die Planungssicherheit für Bauvorhaben und erleichtern den Unterhalt sowie die Erweiterung bestehender Infrastrukturen. Obwohl das Portal nicht für die unmittelbare Planung von Grabarbeiten genutzt werden soll, trägt es zur erheblichen Reduzierung von Schadensrisiken bei, indem es eine klare Dokumentation der Leitungsverläufe bietet.

    Einfache Bedienung und Zugang zu Daten
    Die Nutzung des Leitungskatasterportals ist benutzerfreundlich gestaltet. Anwender können nach Gemeinden, Parzellen oder Strassen suchen und das interessierende Medium auswählen. Auf der digitalen Karte werden dann die entsprechenden Leitungen angezeigt. Die Daten sind leicht zugänglich und in gängigen Formaten verfügbar. Zudem werden zusätzliche Informationen wie Eigentümerschaft und Kontaktdaten der betreffenden Werke bereitgestellt.

    Das Portal ist erreichbar unter: https://leitungskataster.zh.ch. Eine vorherige Registrierung ist für die Nutzung erforderlich.

  • AIHK reicht Baueingabe für ihr Neubauprojekt ein

    AIHK reicht Baueingabe für ihr Neubauprojekt ein

    Mit der Baueingabe an die Stadt Aarau Ende September hat das Neubauprojekt der Aargauischen Industrie- und Handelskammer (AIHK) laut eines Artikels in dem von der AIHK herausgegebenen Magazin „Impulse“ ein wichtiges Etappenziel erreicht. Abhängig von der Baufreigabe starten die Bauarbeiten voraussichtlich Anfang 2025, heisst es weiter. Die Baueingabe für das neue Haus der Wirtschaft wurde vor dem Aarauer Rathaus von AIHK-Präsident Beat Bechtold an Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker und Stadtschreiber Fabian Humbel übergeben, so der Bericht.

    Das Projektteam der AIHK habe schon vorher mit verschiedenen Ansprechpersonen der Stadt in Kontakt gestanden, heisst es weiter. So konsultierte man den Stadtbaumeister und die Stadtbildkommission, als es darum ging, ein möglichst breit abgestütztes Bauvorhaben zu realisieren.

    Mit der Baueingabe startet das Bewilligungsverfahren. Der Rückbau ist für Ende 2024 geplant. Mit dem Bezug des Neubaus ist dann im dritten Quartal 2026 zu rechnen.

    Im neuen Haus der Wirtschaft können zum einen mit den neuen Möglichkeiten professionellere Kurse und Veranstaltungen durchgeführt werden, heisst es in dem Bericht in „Impulse“ weiter. Zum anderen stehe der Neubau für die fortschreitende Digitalisierung und Modernisierung, die beim Verband seit mehreren Jahren schon stattfindet.

  • Holzbauer Strüby gestaltet Kreisel am neuen Verkehrsknoten

    Holzbauer Strüby gestaltet Kreisel am neuen Verkehrsknoten

    Das in Seewen angesiedelte Holzbauunternehmen Strüby hat laut seiner Medienmitteilung die Gestaltung zweier Kreisel in seiner Heimatgemeinde erfolgreich abgeschlossen. Die Bauarbeiten für den H8-Vollanschluss an der Steinerstrasse waren Ende November 2022 im Auftrag des kantonalen Tiefbauamts begonnen worden. Der neue Verkehrsknoten wurde jüngst nach 18-jähriger Planungszeit feierlich eröffnet.

    Die auf den beiden Kreiseln installierten Holzbauten sollen den Angaben zufolge symbolhaft an grundlegende Zimmermannstugenden erinnern. Auf dem einen, dem sogenannten Schwyzer Kreisel, wurden die Elemente eines Zimmermannsknotens separat aufgestellt. Diese perfekte Holzverbindung findet sich auch in den Wappen von Gemeinde und Kanton wieder. Sie besteht aus insgesamt sechs kraftschlüssigen Bauelementen in Form gleich grosser, jedoch unterschiedlich eingeschnittener Kanthölzer. Der Belag des Schwyzer Kreisels ähnelt dem traditionellen Kopfsteinpflaster des Schwyzer Hauptplatzes.

    Im zweiten, dem sogenannten Mythen-Kreisel Richtung Steinen, sind die Holzelemente kreuzförmig zusammengefügt. Die Skulptur hat nicht nur ihren Bezug zur Wegkreuzung Steinerstrasse und H8, sondern symbolhaft auch zum Gipfelkreuz auf dem Grossen Mythen. Der Belag des Mythen-Kreisels besteht wie sein Namensgeber aus heimischem Kalkstein. Die signalgelbe Umrandungslinie beider Kreisverkehre soll an die vielen Wanderwegweiser in der Region erinnern.

  • Schulanlage Hofacker wird in den Ferien renoviert

    Schulanlage Hofacker wird in den Ferien renoviert

    Der Beginn der Sommerferien markiert auch den Start der Bauarbeiten an der Schulanlage Hofacker. Direkt nach dem Wochenende zum Ferienauftakt seien am Montag, dem 17. Juli, bereits „die Handwerker mit jeder Menge Baumaterial“ vorgefahren, informiert die Stadtverwaltung Schlieren in einer Mitteilung. Sie lud alle Projektbeteiligten und Handwerker erst einmal zu einem stärkenden Frühstück ein. Bei dieser Gelegenheit habe der städtische Bereichsleiter Liegenschaften, Albert Schweizer, allen Beteiligten für ihren Einsatz gedankt und den Bauarbeiten gutes Gelingen gewünscht, heisst es in der Mitteilung.

    Bis 2025 sollen an der Schulanlage diverse Renovationen, Instandhaltungen und Arbeiten für die Umsetzung baupolizeilicher Auflagen durchgeführt werden. Im ersten Schritt werden dabei ein behindertengerechter Lift, rollstuhlgängige Toiletten und Zugangsrampen zur Turnhalle und zu den Pavillons eingerichtet. Zudem sollen die Fensterfronten im Eingangsbereich und im Singsaal erneuert, die Grundleitungen saniert und die Schliessanlage ersetzt werden.

    Diese und weitere allgemeine Instandstellungs- und Unterhaltsarbeiten werden hauptsächlich in den Ferienzeiten durchgeführt, damit der normale Schulbetrieb aufrechterhalten werden kann, erläutert die Stadtverwaltung. Da die Anlage zu den kulturhistorischen Bauten zählt, wurden die Renovationen mit der kantonalen Denkmalpflege abgestimmt.

  • IKEA setzt ersten Spatenstich im Wallis 

    IKEA setzt ersten Spatenstich im Wallis 

    IKEA Schweiz mit Sitz in Spreitenbach baut sein erstes Einrichtungshaus im Kanton Wallis. Mit dem ersten Spatenstich am Freitag, 10. März, wurde in Riddes der Bau begonnen. Damit stosse IKEA erstmals mit einem grossen Ladengeschäft in die Schweizer Bergregion vor, heisst es in einer Medienmitteilung. Nach Eröffnung 2024 werde IKEA dann über zehn Einrichtungshäuser und zwei Planungsstudios in der Schweiz mit rund 3300 Beschäftigten verfügen.

    Der Bau fällt mit dem 50-jährigen Jubiläum von IKEA Schweiz zusammen. 1973 eröffnete IKEA in Spreitenbach das erste Einrichtungshaus ausserhalb Skandinaviens. „Ich freue mich sehr, dass wir nach einer intensiven Entwicklungs- und Planungsphase nun mit der Umsetzung dieses Meilensteines beginnen können“, wird Jessica Anderen, CEO und Verkaufschefin (CSO) von IKEA Schweiz, zitiert. „Unsere Einrichtungshäuser sind und bleiben ein wichtiger Pfeiler in der Wachstumsstrategie von IKEA. Mit Riddes erschliessen wir einen neuen Markt in der Schweiz ausserhalb der Städte“, so Anderen.

    Der Anteil des Online-Verkaufs von Möbeln bei IKEA habe sich in den vergangenen Jahren von 8 auf 24 Prozent verdreifacht, heisst es in der Mitteilung. Dennoch spiele das Einkaufserlebnis vor Ort noch immer eine entscheidende Rolle beim Möbelkauf und die Nachfrage nach persönlicher Einrichtungsberatung habe in den letzten Jahren sogar zugenommen. Entsprechend werde das Einrichtungshaus in Riddes gestaltet.

    Die Eröffnung des zehnten IKEA Einrichtungshauses in der Schweiz ist im Frühjahr 2024 geplant. Der neue Standort von IKEA komme nicht nur den künftigen Kundinnen und Kunden zugute, sondern dem ganzen Kanton, heisst es in der Firmenmitteilung. Denn IKEA schaffe 150 bis 200 neue Arbeitsplätze in der Region. Die Rekrutierungsphase dafür werde noch im Sommer 2023 beginnen.

  • Limmattalbahn AG wertet Zentrum von Dietikon auf

    Limmattalbahn AG wertet Zentrum von Dietikon auf

    Die Limmattalbahn AG hat im Auftrag des Kantons Zürich und der Stadt Dietikon mehrere Bauarbeiten in Dietikon durchgeführt. Kurz vor der Inbetriebnahme der Limmattalbahn konnten diese Arbeiten nun abgeschlossen werden, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt.

    Unter anderem wurde der Abschnitt der Zürcherstrasse zwischen Poststrasse und Kirchplatz neugestaltet. Entlang der Strasse gibt es nun einen Velostreifen. Weiter wurde die Bahnhofstrasse mit Bäumen und einer Tempo-30-Zone umgestaltet. Auch die Werkleitungen entlang der beiden Strassen wurden erneuert. Dabei wurde ein Fernwärmenetz erstellt, an das sich mehrere Liegenschaftenbesitzende an der Strasse angeschlossen haben. Im Dezember sollen noch weitere Bäume gepflanzt werden.

    Neben den Arbeiten an den beiden Strassen wurde auch eine neue Gartenanlage beim Bahnhofplatz Ost umgesetzt. Gemäss eines Vorschlags des Dietiker Stadtvereins trägt sie den Namen Römergarten. Damit wird ein ehemaliger römischer Gutshof geehrt, der sich in unmittelbarer Nähe befand. Der Garten bietet auch für die Hundeskulptur des Dietiker Künstlers Bruno Weber eine neue Heimat.

    „Die Neugestaltung der Bahnhof- und der Zürcherstrasse sowie die Einrichtung des Römergartens sind wichtige Impulse für die Entwicklung Dietikons”, wird der Dietiker Stadtpräsident Roger Bachmann (SVP) zitiert.

  • WWZ geht Fernwärmenetz in Rotkreuz an

    WWZ geht Fernwärmenetz in Rotkreuz an

    WWZ leitet die Bauarbeiten für ein Fernwärmenetz im Zentrum von Rotkreuz ein, informiert der Zuger Energie-, Telekom- und Wasserversorger in einer Mitteilung. Dabei werden ab der bestehenden Fernwärmeleitung in der Waldetenstrasse weitere Quartiere im Gebiet Waldetenstrasse, Meierskappelerstrasse, Waldeggstrasse und Buonaserstrasse an den Wärmeverbund Ennetsee angeschlossen. Die Bauarbeiten sollen bis Sommer 2024 abgeschlossen sein.

    Im Wärmeverbund Ennetsee soll die gleichnamige Region im Kanton Zug mit Abwärme aus der Kehrichtverbrennungsanlage in Perlen versorgt werden. Damit könnten in den Gebieten Rotkreuz, Bösch, Hünenberg-See, Cham, Städtler Allmend und Äussere Lorzenallmend, Zug und Steinhausen jährlich rund 12’000 Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden, erläutert WWZ in der Mitteilung. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, „möglichst schnell viele Haushaltungen, Büros und Geschäfte des Gebietes Ennetsee mit CO2-freier Fernwärme zu versorgen, um die Abhängigkeit von fossiler Primärenergie in der Region zu reduzieren“.

    Während der Bauarbeiten wird es im Zentrum von Rotkreuz zu Änderungen in der Verkehrsführung und punktuellen Behinderungen für Verkehrsteilnehmende kommen. In der Mitteilung werden die geplanten Massnahmen detailliert beschrieben.

  • Balgrist baut Lehr- und Forschungszentrum

    Balgrist baut Lehr- und Forschungszentrum

    Der Medizinstandort Zürich erhält ein neues chirurgisches Forschungs- und Lehrzentrum. Seit dem 26. Januar wird der Operation Room X (OR-X) der Universitätsklinik Balgrist gebaut. Seine Inbetriebnahme für die Testphase ist für das erste Quartal 2023 vorgesehen.

    Laut einer Medienmitteilung schafft der OR-X neue Möglichkeiten für die chirurgische Forschung, Entwicklung und Lehre. Er soll laut Klinikum die Möglichkeit bieten, neue Technologien auf Basis von Erweiterter Realität, Robotik und Künstlicher Intelligenz effizienter zu entwickeln und zu validieren. So gelangten neue Technologien schneller in die klinische Anwendung. Zudem könnten angehende Chirurginnen und Chirurgen in einem realitätsnahen Operationssaal lernen und praktische Erfahrungen sammeln.

    „Moderne chirurgische Innovation und Lehre sollte in einer möglichst echten Umgebung geschehen, vor dem Einsatz an Patientinnen und Patienten“, so Mazda Farshad, Medizinischer Direktor und Initiator des OR-X, in einer früheren Mitteilung des Spitals. „Deshalb bauen wir einen Simulations-Operationssaal, fokussiert auf die Orthopädie, jedoch offen für den Fachbereich Chirurgie.“ Mit dem OR-X werde eine Infrastruktur geschaffen, die laut Balgrist dazu beiträgt, „bei der Entwicklung von chirurgischen Innovationen an vorderster Front mitzuwirken“.

  • Anbindung von EuroAirport an Wärmeverbund kommt voran

    Anbindung von EuroAirport an Wärmeverbund kommt voran

    Die Erweiterung des Wärmeverbundes zum geplanten Anschluss des EuroAirport Basel Mulhouse Freiburg geht voran. Die Baufirma SMCE forage et tunnel mit Sitz in Sierentz hat dafür zwei 90 Meter lange Tunnel unter der Autobahn A35 im Elsass hindurchgebohrt, heisst es in einer Medienmitteilung von Primeo Energie aus Münchenstein. In die Tunnel werden anschliessend die Rohre verlegt, die die Wärme künftig zum Flughafen transportieren.

    Die Wärme stammt aus dem Biomassekraftwerk in der elsässischen Stadt Saint-Louis. Es wird betrieben von dem Energieunternehmen R-CUE, einer Tochterfirma des Energieversorgers Primeo Energie. Über das bestehende Fernwärmenetz von 12,3 Kilometern versorgt R-CUE bisher umgerechnet 5000 Haushalte mit Wärme und produziert gleichzeitig Strom.

    Mit dem EuroAirport kommt ein grosser Wärmeabnehmer dazu. Der Flughafen hat allein einen Heizenergiebedarf von 3000 Wohnungen. Dessen Anschluss an den Verbund „wird den Verbrauch an fossilen Brennstoffen um 90 Prozent reduzieren“ und damit dessen Energiemix dekarbonisieren. Gleichzeitig spart der Anschluss Heizkosten ein, heisst es in der Medienmitteilung.

    Später sollen weitere Stadt- und Gewerbegebiete an das Fernwärmenetz im Ballungsgebiet von Saint-Louis angeschlossen werden, darunter das Hyperzentrum Saint-Louis, die Zonen Zentrum, Süd und Nord, die Entwicklungszone Lys (ZAC) sowie der Technoport. Insgesamt soll das Netz auf 30 Kilometer Länge wachsen.

    Bis 2030 sollen bis zu 68 Gigawattstunden pro Jahr an zusätzlicher Wärme verteilt werden. Das entspricht 10’000 Haushalten und erfordert den Bau eines neuen Biomasseheizwerkes, heisst es weiter in der Medienmitteilung. Die Erweiterung des Wärmeverbundes Saint-Louis war Ende 2020 beschlossen worden.

  • Steiner AG kann Wohnbauprojekt Haus Weiler realisieren

    Steiner AG kann Wohnbauprojekt Haus Weiler realisieren

    Die Baubewilligung für das Neubauprojekt Haus Weiler im Winterthurer Stadtteil Neuhegi ist rechtskräftig. Wie die mit der Planung beauftragte Steiner AG in einer Medienmitteilung informiert, sollen die ersten Wohnungen im Frühjahr 2025 bezugsfertig sein. Bewohner finden Ruhe und Naturnähe, erreichen aber zugleich in rund 15 Minuten mit dem Velo oder dem Bus die Stadt, heisst es in der Mitteilung.

    Die neue Wohnbebauung wird eine weitere Lücke auf dem KIM-Areal schließen. Auf 3328 Quadratmetern soll ein modernes Gebäude mit 80 modernen Wohnungen mit zweieinhalb bis fünfeinhalb Zimmern entstehen. Besonderes Merkmal seien die aussergewöhnlichen Raumhöhen. „Während die Wohnungen im Erdgeschoss mit privaten Gartensitzplätzen ausgestattet sind, werden die Wohneinheiten in den Dachgeschossen mit grossen, privaten Terrassen begeistern“, informiert das Unternehmen. Die Planungen sehen zudem „einen lauschigen Innenhof“ vor, der Platz biete für „gemütliches Zusammensein, Verweilen, Entspannen und Spielen“.

    Das 2018 lancierte Quartier KIM im Stadtkreis Oberwinterthur versteht sich als „ein lebendiges und vielschichtiges Quartier mit unterschiedlich grossen Geschäfts- und Wohngebäuden“. Der neue Stadtteil vereint die Vorzüge städtischer Strukturen mit zugleich hohem Naherholungswert. Als Stärken werden Grünflächen, Spielplätze und autofreie Zonen sowie attraktive Einkaufsmöglichkeiten in der Umgebung genannt.

  • Sanierung von Bezirksgebäude Baden steht vor Abschluss

    Sanierung von Bezirksgebäude Baden steht vor Abschluss

    Das Bezirksgebäude in Baden wird bei laufendem Betrieb seit März saniert. Es werden laut Medienmitteilung alle Naturstein- und Kunststeinbauteile restauriert sowie der Fassadengrundputz teilweise ersetzt. Die Bauarbeiten werden im Oktober 2021 fertiggestellt. Unter Projektleitung der Abteilung Immobilien der Stadt Baden als Auftraggeberin wird strikt nach historischem Vorbild gearbeitet.  Begleitet wird das Bauvorhaben von Heiko Dobler, Bauberater der Kantonalen Denkmalpflege.

    Vorbild für die Sanierung des 1856/57 gebauten damaligen Schulhauses ist bei der Fassade die sanierte Dépendance Ochsen im Bäderquartier. Im Zuge der Sanierungsarbeiten wurde der bestehende, mit Kunststoff kontaminierte Deckputz vollflächig abgefräst und ein neuer Kalkdeckputz nach historischem Vorbild aufgetragen. Danach erhielt die Fassade einen neuen Anstrich, und es wurden alle 108 Holzfenster erneuert. Sowohl die geplante Bauzeit als auch das Budget können voraussichtlich eingehalten werden, heisst es in der Mitteilung der Stadt Baden.

    Bei den Sanierungsarbeiten galt es, auf zwei besondere Gegebenheiten Rücksicht zu nehmen. Zum einen gibt es dort Nistplätze der geschützten Mauer- und Alpensegler. Der obere Teil des Baugerüsts wurde bis Mitte April entsprechend gestaltet. „Damit standen den aus dem Süden heimkehrenden Vögeln rechtzeitig geeignete Nistplätze zur Verfügung“, wird der zuständige Stadtrat Philippe Ramseier zitiert.

    Des Weiteren mussten spezielle Sicherheitsanforderungen der Kantonspolizei und des Bezirksgefängnisses als Mieter des Bezirksgebäudes erfüllt werden. So wurde eine drei Meter hohe Bretterwand sowie als Abschluss ein Stacheldraht installiert.

  • UBS setzt auf Implenia

    UBS setzt auf Implenia

    Die UBS habe Implenia als Totalunternehmerin für die Sanierung ihres denkmalgeschützten Gebäudes am Paradeplatz in Zürich ausgewählt, informiert die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Dietlikon in einer Mitteilung. Ihr zufolge war der Auftragsvergabe ein einjähriger Gesamtleistungswettbewerb vorausgegangen. Über Mitbewerber und Auftragsvolumen werden in der Mitteilung keine Angaben gemacht.

    Der Beginn der Bauarbeiten ist für Ende kommenden Jahres geplant, informiert Implenia. Bei der Sanierung soll der historische Charakter des Gebäudes von Roland Rohn „auf zeitgenössische Weise“ wiederhergestellt werden, erläutert Pierre de Meuron, Founding Partner des Architekturbüros Herzog & de Meuron, in der Mitteilung. Neben neuen Büroflächen sind Flächen mit hybrider und teilweise öffentlicher Nutzung geplant. Zudem sei vorgesehen, das Gebäude zum Paradeplatz und zur Bärengasse hin zu öffnen, schreibt Implenia. Die Sanierungsarbeiten sollen den Nachhaltigkeitsstandard für ökologisches Bauen LEED Platinum erfüllen.

    „Wir setzen auf effiziente und effektive Prozesse sowie neuste Methoden aus Lean Construction, um eine optimale Qualität, Termine und eine gute Kommunikation in der Planung und Ausführung des komplexen Projekts über alle Phasen sicherzustellen“, wird Jens Vollmar, Head Division Buildings bei Implenia, in der Mitteilung zitiert. „Zudem arbeiten wir mit einem bewährten Team, das bereits bei anderen Projekten für UBS tätig war.“

  • Urdorfer S+U Bau baut Spitalskapelle wieder auf

    Urdorfer S+U Bau baut Spitalskapelle wieder auf

    Bei Errichtung des Neubaus des Spitals Limmattal in Schlieren musste die alte Spitalskapelle weichen. Der Schlieremer Stadtrat beschloss deshalb vor sechs Jahren laut einem Artikel in der „Limmattaler Zeitung“, die Kapelle aus dem Inventar der kulturhistorischen Objekte zu streichen. Sie stand ab da nicht mehr unter Schutz. Allerdings hat der Stadtrat auch einen Vertrag mit dem Spital abgeschlossen, der dieses zu einer möglichst detailgetreuen Rekonstruktion der Kapelle verpflichtet. Es wurde sogar vereinbart, dass es auch wieder einen Teich an der Spitalskapelle geben müsse,

    All das setzt jetzt Stefan Schmid mit seinem Team der S+U Bau AG in Urdorf um. Den Bauauftrag hat sein Unternehmen von Losinger Marazzi erhalten. Das Berner Bauunternehmen hat den Neubau des Spitals Limmattal verwirklicht. Der Auftrag lautet auf originalgetreuen Wiederaufbau der Kapelle aus den 60er Jahren und alle damit verbundenen Baumeisterarbeiten. Die Bauarbeiten sollen rasch beginnen, den ersten Baukran hat Schmid schon aufstellen lassen. Bis zum Frühjahr 2021 hofft man, fertig zu sein und die Kapelle wieder allen Einkehr und Ruhe suchenden Patienten und Besuchern öffnen zu können. Bisher hatte ihnen dazu nur ein dafür freigehaltener Raum im Spital dienen können.

    Die alt-neue Kapelle soll auch wieder unter Schutz stehen. Sie werde nach der Rekonstruktion wieder ins Inventar der kulturhistorischen Objekte aufgenommen, hatte der Schlieremer Stadtingenieur Hans-Ueli Hohl beim Beschluss über den Abriss versichert.

  • Coop und Energie 360° bauen Ladestationen in Einkaufszentren

    Coop und Energie 360° bauen Ladestationen in Einkaufszentren

    In diesem Herbst beginnt Energie 360° laut einer Medienmitteilung mit den Bauarbeiten an den ersten Standorten von Coop. Die Ladesäulen entstehen sowohl an Coop-Verkaufsstellen als auch in Einkaufszentren. Bis Ende Jahr will die Zürcher Energie- und Mobilitätsdienstleisterin 20 von rund 100 geplanten Coop-Standorten ausstatten. Die weiteren Ladestationen folgen bis Mitte 2023.

    Martin Kessler, Leiter Mobilität bei Energie 360°, wird in der Mitteilung zitiert: „Unser Ziel ist, die Elektromobilität einfach und breit verfügbar zu machen. Da soll keine Region der Schweiz länger warten müssen als die andere.“ Das bedeutet, dass bei der Umsetzung des gemeinsamen Projekts von Energie 360° und Coop alle Regionen – von Basel bis ins Tessin und von Genf bis nach St.Gallen – von Beginn an gleichmässig berücksichtigt werden sollen.

    Salome Hofer, Leiterin Nachhaltigkeit/Wirtschaftspolitik bei Coop: „Mit den Elektroladestationen möchten wir dem Bedürfnis unserer Kundinnen und Kunden nach Lademöglichkeiten bei unseren Verkaufsstellen nachkommen und gleichzeitig die Verringerung der Treibhausgasemissionen vorantreiben.“

    Dem jetzt beginnenden Bau der Ladesäulen ist eine zweijährige Pilotphase vorausgegangen. Danach hat sich Coop für die Zusammenarbeit mit Energie 360° und deren Tochtergesellschaft swisscharge.ch entschieden.

    Der an den Stationen angebotene Ladestrom – 22 Kilowatt Wechselstrom – stamme vorwiegend aus ökologischer Produktion, hebt Energie 360°hervor. Je nach Ladestärke des Elektroautos lädt es damit in einer Stunde Energie für bis zu 150 Kilometer Fahrt. Der Strompreis ist bei allen Coop-Ladestationen gleich. Die Ladestationen sind ins Netz von swisscharge.ch, das über 48’000 Lademöglichkeiten in ganz Europa umfasst, eingebunden.