Schlagwort: Baubeginn

  • Siegerprojekt für Hochhaus bei Regensbergbrücke in Zürich

    Siegerprojekt für Hochhaus bei Regensbergbrücke in Zürich

    Bei der Regensbergbrücke in Zürich Oerlikon plant die SBB ein rund 40 Meter hohes Bürogebäude mit öffentlichen Nutzungen im Erdgeschoss. Das Gewinnerprojekt, entwickelt vom «Team Esch Sintzel», nutzt die anspruchsvolle Grundstücksform und Topografie geschickt aus. Es erreicht zudem einen hohen Grad an Energieautarkie, was es besonders zukunftsweisend macht.

    Effiziente Nutzung und Nachhaltigkeit im Fokus
    Das geplante Hochhaus wird zu 80 Prozent energieautark sein. Durch eine fortschrittliche Haustechnik, passive Kühlung sowie Solarzellen auf Dach und Fassade kann das Gebäude seinen Energiebedarf grösstenteils selbst decken. Dies passt perfekt zu den ambitionierten Klimazielen der SBB.

    Acht Bürogeschosse und öffentliche Nutzungen im Erdgeschoss
    Der Neubau wird als neungeschossiger Gewerbebau realisiert, wobei die flexiblen Grundrisse ideal für Dienstleistungen, Gesundheit und Bildung sind. Das Erdgeschoss wird durch gastronomische und Verkaufsflächen belebt, während das Aussenraumkonzept mit naturnaher Gleisebene und barrierefreier Stadtebene für hohe Aufenthaltsqualität sorgt.

    Öffentliche Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge
    Die Wettbewerbsbeiträge werden vom 12. bis zum 15. Juli 2024 im 8. Stock des Franklinturms an der Hofwiesenstrasse 349 in Zürich-Oerlikon ausgestellt. Interessierte können die Ausstellung Freitag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr und am Montag von 11 bis 15 Uhr besuchen.

    Rahmenplan für Bahnhof Zürich Oerlikon Baufeld Südwest
    Die Grundlage für das Projekt bildet der 2012 gemeinsam mit der Stadt Zürich erarbeitete Rahmenplan «Bahnhof Zürich Oerlikon Baufeld Südwest». Dieser legte städtebaulich ein achtgeschossiges Gebäude westlich des Franklinturms fest. Die baurechtlichen Voraussetzungen sind gegeben, der Baubeginn ist für 2027 geplant.

  • Energie 360° renoviert Hauptsitz in Altstetten

    Energie 360° renoviert Hauptsitz in Altstetten

    Energie 360° will seinen 2003 erbauten Hauptsitz an der Aargauerstrasse 182 in Altstetten umbauen und instandsetzen. Dafür investiert der mehrheitlich von der Stadt Zürich gehaltene Energieversorger knapp 28 Millionen Franken. In seiner Eigenschaft als Bauherrenvertretung habe das Amt für Hochbauten der Stadt Zürich jetzt das entsprechende Baugesuch eingereicht, informieren Stadtverwaltung und Energieunternehmen in einer gemeinsamen Mitteilung. Sie rechnen damit, die Bauarbeiten im nächsten Frühjahr beginnen zu können.

    Die Umbauarbeiten sollen den Hauptsitz an die Erfordernisse einer modernen Arbeitsumgebung „mit flexiblen und hybriden Arbeitskonzepten“ anpassen, heisst es in der Mitteilung. Dazu sollen die bestehenden Räumlichkeiten „zu einer offenen Bürolandschaft“ mit entsprechend modernisierter Haustechnik umgestaltet werden. Für Fassaden und Dach ist die Einrichtung einer grossflächigen Photovoltaikanlage geplant.

    Von anfänglichen Überlegungen, das bestehende Gebäude mit einem Neubau zu ergänzen, habe die Geschäftsleitung von Energie 360° nach „einer strategischen Überprüfung“ Abstand genommen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Statt dessen solle der Bestandsbau „für eine effiziente und ergebnisorientierte Arbeitswelt“ optimiert werden. Für das architektonische Konzept zeichnet Jessenvollenweider Architektur aus Basel verantwortlich.

    Bis 2040 will Energie 360° sein Angebot ausschliesslich auf Energie aus erneuerbaren Quellen umstellen. Laut Mitteilung treibt der Umbau des Hauptsitzes diese „Transformation des Unternehmens voran und ermöglicht zielgerichtete Energiesparmassnahmen im eigenen Betrieb“.

  • Graubünden beginnt Erneuerung des Plantahofs

    Graubünden beginnt Erneuerung des Plantahofs

    Der Kanton Graubünden baut gemäss einer Medienmitteilung auf dem Gelände des Plantahofs ein neues Tagungszentrum nach modernstem Standard. Für die Bebauung des Areals stehen 24,5 Millionen Franken zur Verfügung.

    Mit dem Spatenstich wurde der Baubeginn für ein Gebäude eingeläutet, das die räumliche und energetische Voraussetzung für die Zukunft schaffen soll. Das landwirtschaftliche Bildungs- und Beratungszentrum Plantahof erhalte in mehreren Bauschritten eine „zukunftsorientierte, flexibel nutzbare Infrastruktur“. Der Neubau sei ein Gewinn für die künftige Aus- und Weiterbildung der jungen Landwirtgeneration sowie für die Beratung der Landwirtfamilien, heisst es.

    Die Investition in die Zukunft bedeute umweltbewusstes Bauen im Minergie-P-Eco-Standard. Diese energieeffiziente und ressourcenschonende Bauweise erfülle alle „gesetzlichen Anforderungen und Vorschriften in energetischer, umwelt- und sicherheitstechnischer sowie behindertengesetzlicher Hinsicht“.

    Der Gebäudeneubau sei nach mehr als 40 Jahren Betriebszeit und erheblichem Instandsetzungsbedarf insbesondere im Speisesaal, der Küche und Unterkunft dringend erforderlich. Schrittweise sollen zunächst die Unterkunft, dann die Küche und der Saal modernisiert werden. Die Architektur soll die Gebäudebereiche „entflechten“ und die „Aussen- und Zwischenräume der Anlage präzise und qualitativ hochstehend strukturieren“.

    Planung und Umsetzung übernimmt eine Arbeitsgemeinschaft aus dem in Flims GR ansässigen Architekturbüro Nickisch Walder Architekten, dem Planungsbüro Planalytik mit Hauptsitz in Flums SG und einem Fachplanungsteam.

    Der Kanton investiert 24,5 Millionen Franken in das Bauprojekt. Das Bündner Stimmvolk hatte die Genehmigung per Volksabstimmung am 9. Februar 2020 erteilt. Der Bau kann im laufenden Betrieb erfolgen. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2025 vorgesehen. Im Kanton Graubünden nimmt das 1896 gegründete Tagungszentrum eine zentrale Rolle in der Aus- und Weiterbildung für die Landwirtschaft ein.

  • Litterna: Endlich Einigung erzielt

    Litterna: Endlich Einigung erzielt

    Mit der Litterna-Halle, erbaut 1978, verbinden die Visper zahlreiche Erinnerungen, war die Halle doch von 1979 bis 2019 Heimspielstätte des EHC Visp. Vor dem Abriss der Halle wurde der Abschied im Herbst 2019 denn auch gebührend mit einer Party gefeiert – und gleichzeitig wurde die neue Eissport- und Eventhalle, die Lonza Arena, eingeweiht. Für das Litterna-Areal besteht bereits seit 2018 ein rechtskräftiger Quartierplan, der mehrere gemischt genutzte Wohn- und Gewerbebauten vorsieht. Entsprechend plante die Bauherrschaft Swiss Prime Anlagestiftung, nach dem Abriss der Halle im Herbst 2020 mit den Bauarbeiten für die insgesamt vier Gebäude zu beginnen. Die Einsprache eines Bewohners gegen das Baugesuch verzögerte jedoch den Bewilligungsprozess. Dennoch wurde das Baugesuch vom Visper Gemeinderat im Dezember 2020 bewilligt, die Einsprache abgewiesen: Die Bauten und Anlagen würden dem Zweck und dem Quartierplan entsprechen, argumentierte die Gemeinde. Der Einsprecher zog seine Beschwerde weiter und gelangte im Frühjahr 2021 an den Staatsrat. Die Walliser Regierung lehnte die Beschwerde gegen den Entscheid der Gemeinde ebenfalls ab, worauf der Einsprecher an das Kantonsgericht als nächste Instanz gelangte. Bevor jedoch die Walliser Justiz nun einen weiteren Entscheid fällen konnte, haben Einsprecher und Bauherrin eine Einigung erzielt.

    Somit steht den Bauarbeiten auf dem rund 15’700 m2 grossen Areal, das durch seine Lage entlang der Bahnlinie und der Nähe zu den Knotenpunkten des öffentlichen Verkehrs einen wichtigen Baustein in
    der übergeordneten Siedlungsentwicklung von Visp darstellt, nichts mehr im Weg. In den vier Gebäuden entstehen 138 Mietwohnungen, Gewerberäumlichkeiten in den Erdgeschossen, eine Kindertagesstätte sowie ein Detailhandelsgeschäft. Die ersten Wohnungen dürften frühestens im Herbst 2023 bezugsbereit sein. Die Bauherrin Swiss Prime Anlagestiftung investiert am Visper Standort rund 70 Millionen Franken. Totalunternehmerin ist die Eiffage Suisse, die Bauarbeiten werden von der Volken Group ausgeführt.