Schlagwort: Baugesuch

  • Neue Pläne für Technologiezentrum in Laufenburg an

    Neue Pläne für Technologiezentrum in Laufenburg an

    Die FlexBase Group hat sich entschieden, ihr Baugesuch für ein Technologiezentrum auf dem ehemaligen Swissgrid-Gelände in Laufenburg zurückzuziehen. Insgesamt sollen dort laut einer Medienmitteilung um die 350 Arbeitsplätze entstehen. Allein bis Ende 2027 rechnet FlexBase mit 100 bis 150 Mitarbeitenden.

    Herzstück des Zentrums, das mit Universitäten und Unternehmen realisiert werden soll, ist mit mindestens 500 Megawatt einer der grössten Batteriegrossspeicher der Welt. Er soll in strategisch günstiger Position unmittelbar neben dem weltweit grössten Stromverbund, dem Stern von Laufenburg, errichtet werden und zur Versorgungssicherheit der Schweiz und Teilen Europas beitragen. Zusätzlich wird das Technologiezentrum ein Datencenter für Künstliche Intelligenz und einen Windkanal für Forschung und Entwicklung in der Sportbranche beherbergen.

    Wie es in der Mitteilung heisst, reicht das Unternehmen nun ein aktualisiertes Baugesuch ein. Den Angaben zufolge respektiert es nun die in der aktuellen Bau- und Nutzungsordnung definierte Maximalhöhe, «was für den Baubeginn ausreicht». Doch verlangt der Antragsteller angesichts der Bedeutung des Vorhabens eine Erhöhung der zulässigen Bauhöhe auf 30 Meter. In Absprache mit dem Stadtrat von Laufenburg diesbezüglich sei bereits eine mit der Gesamtrevision koordinierte Teiländerung der bestehenden Bau- und Nutzungsordnung für diesen Bauperimeter in Angriff genommen worden.

    «Trotz des notwendigen Schritts, unser Baugesuch zu aktualisieren, bleiben wir zuversichtlich, unser Projekt im vorgesehenen Zeitraum umzusetzen», so CEO und Mitgründer Marcel Aumer. Er gehe davon aus, dass die Gesamtrevision die Bedeutung solcher zukunftsweisender Projekte für die Region berücksichtigen werde.

  • Urma AG baut zweiten Firmenstandort in Mägenwil

    Urma AG baut zweiten Firmenstandort in Mägenwil

    Die Urma AG hat das Baugesuch für einen zweiten Firmenstandort eingereicht. Er liegt wie der Hauptsitz Rupperswil im Kanton Aargau. In Mägenwil soll laut Medienmitteilung des auf Werkzeugmaschinen und Additive Fertigung (3D-Druck) spezialisierten Unternehmens bis Sommer 2025 ein neues Experience Center entstehen. Der zweite Schweizer Geschäftssitz wurde für 30 Arbeitskräfte entwickelt, die von Rupperswil nach Mägenwil verlegt werden oder zusätzlich neu geschaffen werden, heisst es weiter. Seit über 60 Jahren ist das Familienunternehmen mit rund 130 Mitarbeitenden global tätig.

    Auf dem 3600 Quadratmeter grossen Grundstück in der Industrie- und Gewerbezone „Büntli“ in Mägenwil soll bis Sommer 2025 das neue Experience Center entstehen, mit Büroräumlichkeiten und einer grosszügigen Ausstellungsfläche für CNC-Maschinen, 3D-Drucker, die Nachbearbeitungsmaschinen sowie sämtlichen weiteren Produkten im Bereich Machining. Im Ausstellungsbereich haben Kunden die Möglichkeit, eine Vielzahl von Maschinen zu besichtigen und dabei einen umfassenden Einblick in die Additive Fertigung entlang der gesamten Fertigungskette zu erhalten, heisst es in der Firmenmitteilung weiter.

    „Der Kanton Aargau liegt mitten in der stärksten Wirtschaftsregion der Schweiz und befindet sich an den Hauptverkehrsachsen zwischen den Wirtschaftszentren Basel, Bern und Zürich. Nebst der guten Erreichbarkeit ist es uns wichtig, dass die beiden Firmensitze nahe beieinander liegen – Mägenwil eignet sich somit perfekt für URMA“, wird Urs W. Berner zitiert, Verwaltungsratspräsident und CEO der Urma AG.

    Entstehen solle das grösste Kompetenzzentrum für industrielles 3D-Drucken in der Schweiz.  Der Neubau ermögliche der Kundschaft einen „einmaligen Einblick in industrielle Innovationen“, so Berner weiter.

  • Wohnraumneubau hinkt dem Bevölkerungswachstum hinterher

    Wohnraumneubau hinkt dem Bevölkerungswachstum hinterher

    Schweizweit entsteht rund ein Viertel weniger neuer Wohnraum als vor einigen Jahren. Im Hinblick auf die steigende Bevölkerung drohe eine Unterversorgung mit dringend benötigtem Wohnungsneubau, heisst es in einer Medienmitteilung der Zürcher Kantonalbank (ZKB) zur neuen Studie ihres Immobilienresearch.

    Als Gründe für die nachlassende Bautätigkeit nennt die Studie eine rückläufige Zahl an Baugesuchen. Vom Baugesuch bis zur Bewilligung dauere es im Landesschnitt 140 Tage, das entspreche einer Steigerung von 67 Prozent gegenüber 2010. Am längsten warten Bauwillige in dicht besiedelten Regionen. So wird die Zeitspanne für den Kanton Zürich mit fast 200 Tagen angegeben, dies entspreche einer Steigerung um 136 Prozent gegenüber dem Vergleichsjahr und einer Wartezeit von knapp einem Jahr. Negativer Spitzenreiter sei der Kanton Genf, wo bis zur Bewilligung eines Wohnbauprojekts 500 Tage vergehen.

    Weiter erschweren hohe bauliche Auflagen die zügige Schaffung von neuem Wohnraum. Auch Rekurse tragen zur Abschwächung im Neubausektor bei. Der Immobilienresearch stützt sich auf eine Untersuchung tatsächlich realisierter Wohnungsneubauprojekte, wonach 2010 jedes zehnte bewilligte Wohnraumprojekt nicht umgesetzt wurde und dem Mietwohnungsmarkt 4000 Wohnungen pro Jahr fehlen.

    Die Zürcher Kantonalbank stellt in der neuesten Ausgabe von Immobilien aktuell datenbasierte Fakten und Analysen zum Thema Wohnungsnot zur Verfügung. In einem weiterführenden Artikel wird der Wohnraumneubau mit einem Hürdenlauf verglichen.

  • Surselva bekommt Testanlage für Wind-Sonnenenergie

    Surselva bekommt Testanlage für Wind-Sonnenenergie

    Das Bundesamt für Rüstung will neben der Mittelstation der ehemaligen militärischen Transportseilbahn oberhalb von Medel eine der ersten kleinen Wind-Sonnenanlagen der Schweiz im alpinen Raum einrichten, informiert armasuisse in einer Mitteilung. Die Testanlage solle „die Eignung einer Hybridanlage zur Gewinnung nachhaltiger Energie in alpinem Gelände“ prüfen, heisst es dort weiter. Ein entsprechendes Baugesuch hat armasuisse Immobilien nun eingereicht. Es kann vom 29. August bis zum 28. September bei der Gemeinde Medel eingesehen werden.

    Die geplante Kleinwindenergieanlage mit bifazialen Solarblättern soll im nächsten Herbst in den Testbetrieb gehen. Armasuisse rechnet mit einem Ertrag von 27 Megawattstunden pro Jahr für die Windenergieanlage, für die Windblume liegt der geschätzte Jahresertrag bei 35 Megawattstunden. Anhand der für das vierte Quartal 2024 vorgesehenen Auswertungen der tatsächlichen Resultate will armasuisse entscheiden, ob im Gebiet La Stadrea in der Surselva insgesamt neun Hybridanlagen installiert werden. Der Standort biete „sowohl bezüglich bereits vorhandener und nicht mehr genutzter Infrastruktur, wie auch bezüglich Windverhältnissen und Sonneneinstrahlung gute Bedingungen“, schreibt das Bundesamt.

  • Litterna: Endlich Einigung erzielt

    Litterna: Endlich Einigung erzielt

    Mit der Litterna-Halle, erbaut 1978, verbinden die Visper zahlreiche Erinnerungen, war die Halle doch von 1979 bis 2019 Heimspielstätte des EHC Visp. Vor dem Abriss der Halle wurde der Abschied im Herbst 2019 denn auch gebührend mit einer Party gefeiert – und gleichzeitig wurde die neue Eissport- und Eventhalle, die Lonza Arena, eingeweiht. Für das Litterna-Areal besteht bereits seit 2018 ein rechtskräftiger Quartierplan, der mehrere gemischt genutzte Wohn- und Gewerbebauten vorsieht. Entsprechend plante die Bauherrschaft Swiss Prime Anlagestiftung, nach dem Abriss der Halle im Herbst 2020 mit den Bauarbeiten für die insgesamt vier Gebäude zu beginnen. Die Einsprache eines Bewohners gegen das Baugesuch verzögerte jedoch den Bewilligungsprozess. Dennoch wurde das Baugesuch vom Visper Gemeinderat im Dezember 2020 bewilligt, die Einsprache abgewiesen: Die Bauten und Anlagen würden dem Zweck und dem Quartierplan entsprechen, argumentierte die Gemeinde. Der Einsprecher zog seine Beschwerde weiter und gelangte im Frühjahr 2021 an den Staatsrat. Die Walliser Regierung lehnte die Beschwerde gegen den Entscheid der Gemeinde ebenfalls ab, worauf der Einsprecher an das Kantonsgericht als nächste Instanz gelangte. Bevor jedoch die Walliser Justiz nun einen weiteren Entscheid fällen konnte, haben Einsprecher und Bauherrin eine Einigung erzielt.

    Somit steht den Bauarbeiten auf dem rund 15’700 m2 grossen Areal, das durch seine Lage entlang der Bahnlinie und der Nähe zu den Knotenpunkten des öffentlichen Verkehrs einen wichtigen Baustein in
    der übergeordneten Siedlungsentwicklung von Visp darstellt, nichts mehr im Weg. In den vier Gebäuden entstehen 138 Mietwohnungen, Gewerberäumlichkeiten in den Erdgeschossen, eine Kindertagesstätte sowie ein Detailhandelsgeschäft. Die ersten Wohnungen dürften frühestens im Herbst 2023 bezugsbereit sein. Die Bauherrin Swiss Prime Anlagestiftung investiert am Visper Standort rund 70 Millionen Franken. Totalunternehmerin ist die Eiffage Suisse, die Bauarbeiten werden von der Volken Group ausgeführt.