Schlagwort: Bauindustrie

  • Sechs Innovation Awards für Bau- und Werkzeuglösungen

    Sechs Innovation Awards für Bau- und Werkzeuglösungen

    Hilti hat laut einer Mitteilung bei den Pro Tool Innovation Awards (PTIA) 2025 in den USA sechs Auszeichnungen für kürzlich eingeführte Produkte erhalten. Die international tätige Herstellerin und Zulieferin im Bau- und Werkzeugbereich hat ihren Hauptsitz in Schaan, Liechtenstein, und ist in über 120 Ländern aktiv. Am jährlich stattfindenden PTIA-Wettbewerb beteiligte sich Hilti durch seine nordamerikanische Zentrale im texanischen Plano. Insgesamt seien mehr als 400 Produktlösungen von über hundert Herstellern eingereicht worden, heisst es. Eine Jury aus Fachleuten bewertete unter anderem den Innovationsgrad, die Leistung sowie sicherheitsrelevante und ergonomische Aspekte. „Wir freuen uns über das hohe Innovationsniveau in diesem Jahr“, wird Clint DeBoer, General Manager der PTIA, in der Mitteilung zitiert.

    Hilti wurde für Produkte in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet. Bei den Beton- und Mauerkernbohrern setzte sich das neue Diamantbohrgerät DD 150-U-22 durch. Es funktioniert kabellos und ist ausgestattet mit einer Oszillierfunktion, mit deren Hilfe ein Bohrkern aus der Bohrkrone leicht zu entfernen ist. Durchgesetzt haben sich in weiteren Kategorien der Baustaubsauger VC 5, der Rotationslaser PR 400-22, der Benzintrennschleifer DSH 700-X, das neue Anker-System KCCM Kwik Cast Connect und ein Filtersystem für Sauger (VC-CB 20/40/150-X).

    An der Schweizer Innovationskonferenz Open-i im November spricht der CEO der Hilti Gruppe, Jahangir Doongaji, wie in seinem Unternehmen Forschung & Entwicklung (F&E) gewichtet und eingebettet wird. „Bei Hilti treiben wir Innovationen gezielt voran, damit unsere Kunden produktiver, sicherer und nachhaltiger bauen können“, so Doongaji im Vorfeld der Konferenz. In F&E- sowie Testzentren von Hilti arbeiten Fachleute an Lösungen für ausgewählte Bereiche wie Arbeitssicherheit, Produktivität und Technologieintegration.

    Open-i versteht sich als Schweizer Innovationsgemeinschaft und Dialogplattform für Wirtschaft und Wissenschaft. Sie bringt akademische und ökonomische Fachleute zusammen und will den Weg ebnen für Kooperationen, die die führende Rolle der Schweiz als innovativen und erfolgreichen Markt sichern. Veranstaltet wird Open-i von NZZConnect, einer Zweigniederlassung der NZZ mit Sitz in Bern. Die Konferenz findet am 27. November statt, Tickets sind ab sofort erhältlich.

  • Digitale Betonanalysen für höhere Qualität und Nachhaltigkeit

    Digitale Betonanalysen für höhere Qualität und Nachhaltigkeit

    Sika hat eine strategische Investition in nicht genannter Höhe in die kanadische Firma Giatec Scientific mit Huaptsitz in Ottawa getätigt. In einer Medienmitteilung bezeichnet sie das Zuger Unternehmen der Spezialitätenchemie als «bedeutenden Meilensein in seiner übergreifenden Digitalstrategie».

    Giatec entwickelt Sensoren, Softwarelösungen und Werkzeuge zur Datenanalyse, die die Qualität, Langlebigkeit und Nachhaltigkeit von Beton verbessern, von der Herstellung über den Transport bis hin zur Verarbeitung. Sika geht davon aus, dass die auf Künstliche Intelligenz gestützten präzisen Analysen und Optimierungen von Betonmischungen durch Giatec zusammen mit den Zusatzmitteltechnologien von Sika zu «erheblichen» Einsparungen bei Kosten und CO2 führen.

    Pouria Ghods, CEO und Mitgründer von Giatec, will durch diese strategische Partnerschaft mit Sika «die Zukunft des KI-gestützten Betonbaus neu definieren». Die globale Präsenz des neuen Partners sieht er als grosse Chance, «um unsere intelligenten Technologien weltweit zu etablieren».

    Wie Ghods möchte auch Sikas Head of Construction, Ivo Schädler, die Zukunft der Betonindustrie durch die digitale Transformation mitgestalten «und dabei eng mit Giatec und deren Netzwerk von strategischen, globalen Partnern wie beispielsweise Heidelberg Materials zusammenzuarbeiten. Durch den Einsatz digitaler Innovationen bieten wir der Bauindustrie datenbasierte Einblicke, die Nachhaltigkeit und Performance verbessern und die nächste Stufe des modernen Bauens ermöglichen.»

  • Neue Produktionsstandorte in Singapur und China

    Neue Produktionsstandorte in Singapur und China

    Sika erweitert seine globale Präsenz mit neuen Produktionsstätten in Singapur und China. Das neue Werk in Singapur ist auf die Mörtelproduktion spezialisiert. Dagegen wird in Xi’an im Nordwesten Chinas die gesamte Produktpalette hergestellt, darunter Fliesenkleber, zementöse Abdichtungen und Bodenbeschichtungen. Die neuen Fabriken sollen die Transportwege signifikant verringern.

    «Der Ausbau unserer Produktionskapazitäten in Singapur und China ist ein wichtiger Schritt unserer Wachstumsstrategie in Asien», wird Philippe Jost, Regionalleiter Asien/Pazifik, in einer Medienmitteilung zitiert. «Dank der neuen Werke können wir unsere Kunden in diesen beiden Schlüsselmärkten noch besser mit unseren innovativen Lösungen bedienen. Zudem tragen beide Fabriken zur Nachhaltigkeitsleistung von Sika bei, da sie energieeffiziente Verfahren und umweltfreundliche Materialien einsetzen.»

    Für Singapur wird laut Sika bis 2028 ein jährliches Wachstum der Bauindustrie von 4,1 Prozent erwartet. Ein Masterplan der Regierung zur Entwicklung der Infrastruktur sehe rund 22,5 Milliarden Franken für den Bau von Bahnhöfen und wichtigen Verkehrskorridoren vor.

    Das neue Werk in Xi’an ist das 35. von Sika in China. In dem Land soll sich das Volumen der Bauindustrie 2025 auf umgerechnet 4,3 Billionen Franken belaufen und bis 2028 um jährlich 3,9 Prozent wachsen. Für Infrastrukturprojekte und anspruchsvollere Qualitätsziele im Bauwesen hat China den Angaben zufolge eine halbe Billion Schweizer Franken budgetiert, für das Netto-Null-Ziel bis 2060 weitere 12 Billionen Franken.

  • Neue Ansätze für CO2-Gutschriften im Bauwesen

    Neue Ansätze für CO2-Gutschriften im Bauwesen

    conspark ist Teil des ersten offenen Innovationsprogramms der Schweiz zum Thema CO2-Speicherung namens Carbon Removal Booster. Damit erhält das Zürcher Unternehmen, das die Kreislaufwirtschaft in der Baubranche vorantreibt, projektbezogene Unterstützung von Innosuisse. In dem Programm werden zwölf Projekte je mit jährlich 24’000 Franken, methodischer Unterstützung und Kontakten gefördert.

    Das von conspark eingereichte Projekt trägt den Titel „Clarifying carbon credit ownership and methodology in construction“. Projektziel ist laut einer Firmenmitteilung die Entwicklung eines Leitfadens zur Klärung der Anrechenbarkeit von CO2-Gutschriften in der Bauindustrie. Dabei sollen die Fragen „Wer entlang der Wertschöpfungskette darf CO2-Senken für sich beanspruchen?“ und „Wie werden die Senkenleistungen erfasst?“ beantwortet werden.

    Hintergrund ist das Ziel des nachhaltigen Bauens, Gebäude von CO2-Verursachern zu CO2-Speichern zu machen. Das wird möglich, wenn in der Baukonstruktion Kohlenstoff dauerhaft gespeichert, Baumaterialien im Kreislauf geführt und Gebäude CO2-neutral betrieben werden.

    Der Fokus des conspark-Projekts liegt auf Mineralisierung und Pflanzenkohle in Bauprodukten. Das Vorhaben wird den Angaben zufolge mit Implementierungspartnern umgesetzt. Diese sind Klark – der Klimabeton von Logbau, neustark, zirkulit, First Climate Switzerland und Carbonfuture.

    „Das Projekt setzt auf die nötige Zusammenarbeit aller relevanten Stakeholder in der Bauindustrie“, so conspark-Geschäftsführer Florian Robineck. „Über unsere starken Impelementierungspartner ist die gesamte Wertschöpfungskette vertreten.“

  • Neue Partnerschaft stärkt Bautechnologie in Mexiko

    Neue Partnerschaft stärkt Bautechnologie in Mexiko

    Leica Geosystems, Teil von Hexagon, und Dimanor haben ihre neue Partnerschaft bekanntgegeben. Die beiden Unternehmen haben vereinbart, dass Dimanor, ein Anbieter von Maschinenlösungen in Landwirtschaft, Bergbau und Bauwesen mit Sitz in Mexiko-Stadt, sein Portfolio um die Maschinensteuerungslösungen von Leica Geosystems erweitert. Dimanors Präsenz in Mexiko erstreckt sich über die Bundesstaaten Baja California Nord und Süd, Sonora, Sinaloa, Chihuahua, Nayarit, Jalisco, Michoacán, Guerrero, Estado de México, Hidalgo und Mexiko-Stadt. In diesen Regionen erhalten Kunden der Schwerindustrie Zugang zu den Bautechnologien von Leica Geosystems.

    «Die Aufnahme der fortschrittlichen Maschinensteurungslösungen von Leica Geosystems in unser Angebot ist ein strategischer Schritt, um die Effizienz und Produktivität der Projekte unserer Kundschaft weiter zu steigern», so Produktmanager Ricardo Ortega zur Motivation seines Unternehmens, eine Partnerschaft mit Leica Geosystems einzugehen.

    Evandro Manffra, Leiter von Leica Geosystems Segment für den schweren Baubereich in Lateinamerika, bezeichnet Dimanor als idealen Partner: «Gemeinsam freuen wir uns darauf, unsere hochmodernen Maschinensteuerungslösungen einem breiteren Publikum in Mexiko zugänglich zu machen und die Effizienz und Präzision von Bauprojekten in der gesamten Region zu verbessern.»

  • Stärkung der Präsenz in der Bauindustrie durch Akquisition in Slowenien

    Stärkung der Präsenz in der Bauindustrie durch Akquisition in Slowenien

    SFS hat mit Wirkung zum 1. Oktober den Vertriebspartner in der Bauindustrie EPRO D.O.O. aus Ljubljana übernommen, informiert der weltweit aktive Hersteller von Werkzeugen, Präzisionskomponenten, Baugruppen und Befestigungssystemen aus der St.GallenBodenseeArea in einer Mitteilung. Über den Kaufpreis werden dort keine Angaben gemacht. EPRO vertreibt Verbindungselemente, Befestiger, Absturzsicherungssysteme und weitere Produkte für Flachdächer, industriellen Leichtbau und Fassadenelemente in Slowenien, Kroatien und dem erweiterten adriatischen Raum.

    Die Akquisition soll regionale Präsenz und Marktposition der SFS-Gruppe in der Region stärken. EPRO wird ihre Aktivitäten auch unter dem Dach von SFS „unverändert mit allen Mitarbeitenden“ weiterführen, heisst es in der Mitteilung. Die Gruppe mit Hauptsitz in Heerbrugg verfügt über rund 140 Vertriebs- und Produktionsstandorte in 35 Ländern Nordamerikas, Europas und Asiens.

  • KohlenKraft sponsert Zürcher Climathon

    KohlenKraft sponsert Zürcher Climathon

    KohlenKraft ist einer der Sponsoren des Climathonsin Zürich. Das geht aus einer Meldung von Runway hervor, dem im Technopark Winterthur ansässigen Förderer von Start-ups in der Frühphase. Der Runway Inkubator ist ein Programm des Center for Entrepreneurship am Institut für Innovation und Entrepreneurship der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW).

    Der Climathon ist ein 32-stündiges Format, das vom Impact Hub Zürich einmal im Jahr organisiert wird. Die Veranstaltung dient der Findung und Ausarbeitung von Ideen für den Klimaschutz in Zürich. In diesem Jahr findet er am 1. und 2. November im Zürcher Kraftwerk statt.

    Das 2023 gegründete Jungunternehmen KohlenKraft hat seinen Sitz ebenfalls im Technopark Winterthur. Dieser überschrieb im vergangenen Jahr ein Kurzportrait zum Einzug des Start-ups in seine Räume mit dem Satz: „Runway-Start-up KohlenKraft macht sich bereit für Revolution“. KohlenKraft hat sich zur Aufgabe gemacht, die Bauindustrie mit klimapositiven Materialien zu versorgen. Seine Produkte wie Gips, Wandputz für den industriellen Einsatz, Ziegel und Wärmedämmung aus Biokohle nehmen während ihrer Lebensdauer mehr CO2 auf als sie ausstossen.

    Ausserdem schliesst KohlenKraft den Kreislauf: Die Pflanzenkohle wird aus Biomasseabfällen hergestellt, verringert den Bedarf an Rohstoffen wie Sand und trägt damit zu einer zirkulären gebauten Umwelt bei. Deshalb wurde KohlenKraft auch vom Circular Building Industry Innovation Booster gefördert. Das Programm von Innosuisse unterstützt den Übergang zur Kreislaufwirtschaft im Schweizer Bauwesen durch systematische Innovation.

    CEO Charles Gerike-Roberts und CTO Moritz Keller wurden bereits mehrfach ausgezeichnet. 2022 gewannen die beiden KohlenKraft-Gründer an der ZHAW Sustainability Challenge den FrontRunner Award Award. An der ZHAW Startup Challenge 2023 holten sie den 1. Platz und wurden Klassensieger am Business Concept-Kurs von Startup Campus und Innosuisse.

  • Innovative Drohnenforschung

    Innovative Drohnenforschung

    Im Zentrum dieser Forschung steht der «DroneHub», ein hochmodernes Labor, das auf dem Empa-Campus in Dübendorf errichtet wird. Dieses einzigartige Forschungsgebäude ermöglicht es, Drohnen unter realen Bedingungen zu testen – eine bedeutende Entwicklung sowohl für die Bauindustrie als auch für Umweltwissenschaften. Drohnen könnten in Zukunft Gebäude reparieren, bevor Schäden eskalieren, oder sogar Leben retten, indem sie vor der Feuerwehr gefährliche Bereiche überwachen.

    Der Innovationsgeist, der dieses Projekt vorantreibt, zeigt sich in der aussergewöhnlichen Kombination aus Umweltmonitoring und Baurobotik. Die neuen Drohnenmodelle können Sensoren in Bäumen platzieren oder Wasserproben aus den Tiefen von Ozeanen und Seen sammeln – essenzielle Daten, um die Gesundheit unserer Ökosysteme zu überwachen.

    Kovac und sein internationales Team gehen jedoch noch weiter. Mit der AAM-Technologie («Aerial Additive Manufacturing») könnten Drohnen in der Lage sein, Baumaterialien aus der Luft zu drucken. Diese Technologie hat das Potenzial, die Art und Weise, wie Gebäude gewartet und gebaut werden, grundlegend zu verändern und gleichzeitig Ressourcen effizienter zu nutzen.

    Gebäudewartung neu definiert
    Der «DroneHub» bietet einen geschützten Raum für die Entwicklung und Erprobung von Robotern und Drohnen, die autonom Aufgaben wie Gebäudewartung und Umweltüberwachung übernehmen können. Die einzigartige AAM-Wand des «DroneHub» simuliert reale Gebäudeoberflächen, an denen die Drohnen ihre Fähigkeiten zur Reparatur und Wartung unter Beweis stellen. Diese Technologien sind besonders relevant für den Immobiliensektor, wo Sicherheit und Effizienz in der Instandhaltung immer wichtiger werden.

    Diese Zusammenarbeit zwischen der Empa und der EPFL eröffnet nicht nur neue Perspektiven für die Robotik, sondern auch für die Zukunft der Immobilienwirtschaft. Drohnen, die selbstständig Inspektionen und Reparaturen durchführen, könnten die Art und Weise, wie Gebäude gewartet werden, revolutionieren. Für Führungskräfte und Fachleute im Bereich Immobilien und Standortförderung bietet dieses Projekt einen spannenden Blick auf die Zukunft der Branche – innovativ, nachhaltig und mit einem klaren Fokus auf Effizienz und Sicherheit.

  • Strategische Neuausrichtung bei Implenia mit neuem Führungsteam

    Strategische Neuausrichtung bei Implenia mit neuem Führungsteam

    Implenia steht vor einem Führungswechsel. Per Ende März 2025 werde sich der amtierende CEO André Wyss aus dem operativen Geschäft zurückziehen, informiert die international aktive Bau- und Immobiliengesellschaft aus Opfikon in einer Mitteilung. Der scheidende Wyss zieht laut Informationen von SBB im April 2025 in den Verwaltungsrat der Schweizerischen Bundesbahnen ein und soll 2026 dort das Präsidium von Monika Ribar übernehmen. Zum Nachfolger von Wyss hat der Verwaltungsrat von Implenia Jens Vollmar bestimmt. Der derzeitige Head Division Buildings und Country President Schweiz ist seit 2013 für Implenia tätig.

    „Es freut mich, dass wir mit Jens Vollmar einen idealen internen Nachfolger als künftigen CEO ernennen können“, wird Implenia-Verwaltungsratspräsident Hans Ulrich Meister in der Mitteilung zitiert. „Der Verwaltungsrat ist überzeugt, dass er mit seinem strategischen, betriebswirtschaftlichen wie auch baufachlichen Wissen, seiner Erfahrung sowie seiner Persönlichkeit die Gruppe erfolgreich in die Zukunft führen wird.“ Über eine Nachfolge für Wyss an der Spitze der Division Buildings will Implenia zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden.

    Auch die Division Civil Engineering wird neu besetzt. Hier tritt per 1. September 2024 Erwin Scherer die Nachfolge des aus dem Unternehmen scheidenden Christian Späth an. Scherer ist bei Implenia seit 2019 für den Tunnelbau und damit verbundene Infrastrukturprojekte in den europäischen Märkten verantwortlich.

    In einer weiteren Mitteilung gibt Implenia das Ergebnis für das erste Halbjahr 2023 bekannt. Danach wurde der Umsatz im Jahresvergleich von 1,72 Milliarden auf 1,74 Milliarden Franken gesteigert. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT zog gleichzeitig von 49,9 Millionen auf 50,5 Millionen Franken an. Für das Gesamtjahr rechnet Implenia mit einem EBIT von rund 130 Millionen Franken.

  • Grössste 3D-gedruckte Wohnsiedlung entsteht in Texas

    Grössste 3D-gedruckte Wohnsiedlung entsteht in Texas

    In der Wolf Ranch Community in Georgetown, Texas, entstehen 100 einstöckige Häuser, die mit dem Vulcan-Drucker des Unternehmens ICON gefertigt werden. Dieser 3D-Drucker baut die Häuser Schicht für Schicht aus einer speziellen Betonmischung auf, die robust und wetterbeständig ist. Der Bauprozess spart Zeit und Arbeitskräfte und erzeugt gleichzeitig Wände, die extremen Wetterbedingungen standhalten.

    Widerstandsfähigkeit und moderne Herausforderungen
    Die massiven Betonwände der Häuser bieten nicht nur hervorragenden Schutz vor extremen Wetterlagen, sondern sorgen auch für eine ausgezeichnete Isolierung. Diese Konstruktion bewährt sich besonders in heissen Sommermonaten, da die Innenräume kühl bleiben und die Klimaanlagen entlastet werden. Allerdings bringen die dicken Wände auch Herausforderungen mit sich: Die Signalstärke drahtloser Netzwerke wird beeinträchtigt, weshalb viele Bewohner auf vermaschte Router setzen.

    Revolution des Bauens
    Die Häuser der Wolf Ranch, bekannt als «Genesis Collection», sind zwischen 450.000 und 600.000 Dollar erhältlich, und ein Viertel der Einheiten ist bereits verkauft. Das Projekt zeigt das Potenzial des 3D-Drucks, die Bauindustrie nachhaltig zu verändern. ICON hat bereits 2018 in Austin sein erstes 3D-gedrucktes Haus errichtet und plant, die Technologie zukünftig sogar im Rahmen des Artemis-Programms der NASA auf dem Mond einzusetzen.

    3D-Druck weltweit im Aufschwung
    Auch in Deutschland nimmt der 3D-Druck im Bauwesen Fahrt auf. 2021 wurde in Beckum das erste 3D-gedruckte Einfamilienhaus eröffnet, und weitere Projekte, wie das öffentlich geförderte Mehrfamilienhaus in Lünen, sind in Planung. Diese Entwicklungen zeigen, dass der 3D-Druck weltweit an Bedeutung gewinnt und möglicherweise die Zukunft des Bauens prägen wird.

  • Investition in zementfreies Bauen

    Investition in zementfreies Bauen

    Oxara gibt eine erfolgreiche Vor-Serie-A-Finanzierung durch zwei hochkarätige Investoren aus der Bauindustrie bekannt. Die neuen Partner sind laut einer Medienmitteilung buildify.earth, eine Evergreen Investment Holding, die auf zirkuläre und nachhaltige Tech-Unternehmen spezialisiert ist, und Samih Sawiris, der unter anderem als Investor mit seinem Unternehmen Andermatt Swissalps die Region im Kanton Uri zur Premium-Destination entwickelt.

    Die erhaltenen Mittel werden den Angaben zufolge zur Stärkung der betrieblichen Aktivitäten und zum Bau des ersten zementfreien Gebäudes zusammen mit seinen Industriepartnern verwendet. Darin sollen exklusiv die Produkte von Oxara präsentiert werden.

    Die Ausgründung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich hat den Angaben zufolge seit ihrer Gründung im Jahr 2019 sieben kommerzielle Pilotprojekte erfolgreich abgeschlossen. Für die Produktion ihres zementfreien Zusatzstoffs und Bindemittels zur Herstellung von Beton hat Oxara einen Industriepartner gewonnen. Darüber hinaus sei das Patentportfolio durch aktive Forschung und Entwicklung neuer Produkte erweitert und das Team deutlich vergrössert worden. Nun bereite sich Oxara darauf vor, sein Geschäft auf eine breitere Basis zu stellen sowie seine vollständig kommerzialisierten Produkte mit nationalen und globalen Partnern und Kunden in der DACH-Region sowie in Europa, Afrika und dem Nahen Osten anzubieten. 

  • Automatisierung der Vertragsprüfung im Bauwesen durch Einsatz von KI-Technologie

    Automatisierung der Vertragsprüfung im Bauwesen durch Einsatz von KI-Technologie

    Die Rechtstechnologie-KI wird in ein spezialisiertes KI-Modul integriert, das in Zusammenarbeit mit einem multinationalen Bauunternehmen entwickelt wird. Wie aus einer offiziellen Mitteilung hervorgeht, soll diese Technologie eine speziell auf das Bauwesen abgestimmte, automatisierte Vertragsprüfung ermöglichen.

    Hierbei wird die branchenspezifische Fachkompetenz des Bauunternehmens in das Training der KI einfließen. „Diese Zusammenarbeit schafft ideale Bedingungen, um eine effektive, branchenspezifische Lösung für die KI-unterstützte Vertragsprüfung zu entwickeln“, wird der CEO des Technologieunternehmens zitiert. Die Kooperation unterstreicht das Engagement beider Unternehmen, die Potenziale von innovativen Technologien voll auszuschöpfen und sich als Vorreiter in der Nutzung von KI in der Rechtspraxis der Bauindustrie zu positionieren.

    „Diese Partnerschaft sendet ein starkes Signal an die Baubranche, dass KI und juristische Abteilungen sehr gut zusammenarbeiten können“, sagt der Rechts- und Compliance-Chef des Bauunternehmens. „Der Einsatz von KI in rechtlichen Angelegenheiten ist ein wichtiger Schritt in unserer Strategie zur Dienstleistungsverbesserung und Effizienzsteigerung“, fügt der Leiter der globalen Rechtsstrategie hinzu. Er erwartet dadurch „ein verbessertes Management von Vertragsrisiken, eine höhere Standardisierung und eine deutliche Entlastung unserer Rechtsexperten“.

  • Geberit Gruppe navigiert durchschwieriges Geschäftsjahr 2023

    Geberit Gruppe navigiert durchschwieriges Geschäftsjahr 2023

    Das Jahr 2023 präsentierte sich für die Geberit Gruppe als ein Jahr voller Herausforderungen, geprägt von einer Dämpfung der Bauindustrie in Europa und einer veränderten Nachfrage, die sich vermehrt auf Heizungssysteme konzentrierte. Trotz eines signifikanten Rückgangs in den Volumina und dem Druck auf die Sanitärbranche gelang es dem Unternehmen, operative Margen zu verbessern – ein Zeugnis ihrer agilen Produktions- und Logistikprozesse, gesunkener Energiekosten und effizientem Preismanagement. Die erhöhten Stärke des Schweizer Frankens stellte zwar eine Herausforderung dar, aber die Auswirkungen konnten durch die robuste Unternehmensstruktur weitgehend kompensiert werden.

    Mit dieser Resilienz festigte die Gruppe ihre Marktführerschaft im Sanitärbereich und erweiterte ihre Marktanteile. Der Nettoumsatz verzeichnete zwar einen Rückgang um 9,1 % auf CHF 3’084 Mio., doch der operative Cashflow (EBITDA) konnte um 1,4 % auf CHF 921 Mio. gesteigert werden, was einer bemerkenswerten EBITDA-Marge von 29,9 % entspricht. Trotz eines Nettoergebnisrückgangs um 12,6 % auf CHF 617 Mio., bedingt durch einen einmaligen steuerlichen Vorteil im Vorjahr, bleibt die Nettoumsatzrendite mit 20,0 % stark. Der Gewinn je Aktie sank um 10,2 % auf CHF 18.39, spiegelt jedoch weiterhin die finanzielle Robustheit des Konzerns wider.

  • Sika wächst profitabel

    Sika wächst profitabel

    Sika hat das Geschäftsjahr 2023 mit Rekordwerten für Umsatz, operativen freien Geldfluss und bereinigtes Betriebsergebnis abgeschlossen, informiert die weltweit aktive Gruppe der Spezialitätenchemie für Bau und Industrie in einer Mitteilung. Konkret konnte der Umsatz im Jahresvergleich um 7,1 Prozent auf 11,24 Milliarden Franken gesteigert werden. Das um einmalige Akquisitionseffekte bereinigte Betriebsergebnis auf Stufe EBIT legte um 12,7 Prozent auf 1,68 Milliarden Franken zu. Der operative freie Geldfluss wurde um 58,7 Prozent auf 1,37 Milliarden Franken verbessert.

    „Wir sind stolz darauf, dass wir im vergangenen Geschäftsjahr neben dem Abschluss der MBCC-Akquisition auch die Herausforderungen anspruchsvoller gesamtwirtschaftlicher und geopolitischer Rahmenbedingungen gut gemeistert haben“, wird Thomas Hasler in der Mitteilung zitiert. Der Sika-CEO geht auch für das laufende Jahr von anspruchsvollen Marktbedingungen aus. „Wir sehen aber in allen Regionen eine gute Dynamik bei grossen Bau- und Infrastrukturprojekten, die sich entweder in der Planungs- oder kurz vor der Umsetzungsphase befinden.“ Hasler rechnet damit, dass Sika hier profitieren wird.

    Im Berichtsjahr hat die Gruppe auch ihre neue Strategie 2028 mit dem Titel Beyond the Expected verabschiedet. Ihr zufolge sollen Innovationskraft und Marktstellung von Sika genutzt werden, um ein profitables jährliches Umsatzwachstum von 6 bis 9 Prozent in Lokalwährungen zu generieren. Die auf den Säulen Marktdurchdringung, Innovation & Nachhaltigkeit, Akquisitionen und People & Culture basierende Strategie stelle „eine ausgewogene Kombination von finanziellen und nicht finanziellen Zielvorgaben dar“, schreibt Sika.

  • Erfolgreiche Bilanz trotz herausforderndem Markt

    Erfolgreiche Bilanz trotz herausforderndem Markt

    In den ersten neun Monaten des Jahres 2023 verzeichnete die Unternehmensgruppe einen Umsatzrückgang von 12,3% auf CHF 2’390 Mio. Der Rückgang ist teilweise auf negative Währungseffekte in Höhe von CHF 119 Mio. zurückzuführen, die durch den erstarkten Schweizer Franken verursacht wurden. In lokalen Währungen betrug der Rückgang 7,9%. Trotz dieser Herausforderungen gelang es, die EBITDA-Marge um 320 Basispunkte auf 31,3% zu steigern und das Gewinnwachstum pro Aktie in lokalen Währungen um 5,2% zu erhöhen.

    Der Nettoumsatz im dritten Quartal belief sich auf CHF 728 Mio., was einem Rückgang von 7,9% im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht. Währungsbereinigt ergab sich eine Abnahme von 4,8%, getrieben durch Volumenrückgänge und einen positiven Preiseffekt von etwa 6%.

    Die europäischen Märkte waren besonders von den schwierigen Bedingungen betroffen, mit einem währungsbereinigten Umsatzrückgang von 9,2% nach neun Monaten. Insbesondere Österreich, Deutschland und Osteuropa verzeichneten zweistellige Rückgänge, während die Region Nahost/Afrika ein Wachstum von 11,5% erzielte.

    Der währungsbereinigte Nettoumsatz sank bei Rohrleitungssystemen um 5,4%, bei Badezimmersystemen um 7,9% und bei Installations- und Spülsystemen um 10,1%.

    Trotz des herausfordernden Marktumfelds gibt es positive Aspekte wie den Bedarf an Renovierungen, den Trend zu höherwertigen Sanitärstandards und das günstige Marktumfeld in Ländern wie Indien und der Golfregion. Die Unternehmensgruppe hat sich für 2023 auf strategische Stabilität und operative Flexibilität fokussiert, um die Herausforderungen zu meistern und das mittelfristige Potenzial nicht zu beeinträchtigen.

    Für das Gesamtjahr 2023 erwartet die Unternehmensleitung einen Rückgang des Nettoumsatzwachstums in lokalen Währungen im mittleren einstelligen Bereich und eine EBITDA-Marge von 29 bis 30%. Die Unternehmensleitung ist überzeugt, dass das Unternehmen aus der aktuellen Marktsituation gestärkt hervorgehen wird. Diese Überzeugung stützt sich auf die stabile Strategie, starke Kundenbeziehungen und die finanzielle Stabilität des Unternehmens.

  • Zusammenarbeit für den Bau der Zukunft

    Zusammenarbeit für den Bau der Zukunft

    In einer Zeit, in der die Welt mit einem Arbeits- und Fachkräftemangel sowie der Notwendigkeit nachhaltigerer Wohnlösungen konfrontiert ist, setzen ABB Robotics und Porsche Consulting auf Innovation. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, die Automatisierung in der Bauindustrie zu intensivieren und so nicht nur den Wohnungsbau effizienter und erschwinglicher zu gestalten, sondern auch die Umweltbelastungen zu reduzieren.

    Eberhard Weiblen, Vorsitzender der Geschäftsführung von Porsche Consulting, betont die Bedeutung des Wandels: «Die Bauindustrie begegnet zahlreichen Problemen. Mit den Roboterlösungen von ABB und unserer Expertise möchten wir eine hochautomatisierte Zukunft gestalten.»

    Marc Segura, Leiter der Robotics-Division von ABB, sieht ebenfalls grosses Potenzial. «Indem wir den Fertigungsprozess automatisieren, können wir den Wohnungsbau nachhaltig verändern und dabei die Herausforderungen des Arbeitskräftemangels adressieren.»

    Der globale Arbeitskräftemangel hat die Bauindustrie besonders hart getroffen, was die bereits bestehende Wohnungskrise verschärft. Neue Ansätze sind notwendig, um den wachsenden Wohnbedarf zu decken und dabei ökologische und soziale Standards nicht zu vernachlässigen.

    Während die traditionelle Bauweise den Anforderungen nicht gerecht wird, bietet der modulare Bau eine effizientere und umweltfreundlichere Alternative. Abfall wird reduziert, Arbeitsunfälle verringert, und Bauprojekte können schneller umgesetzt werden.

    Dennoch hinkt die Bauindustrie in puncto Automatisierung anderen Sektoren hinterher. Eine Umfrage von ABB zeigt, dass nur 55% der Bauunternehmen Roboter nutzen – im Vergleich zu 84% in der Automobilindustrie.

    „Der Bausektor steht vor einer Revolution. Wir glauben, dass Technologie und Know-how einen Wandel herbeiführen können, wie wir ihn in anderen Industrien erlebt haben“, schliesst Weiblen.

    Marc Segura von ABB fügt abschliessend hinzu: «Wir sind bereit, den modularen Wohnungsbau zu prägen und damit einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten.»

  • Wingtra hat neuen Vertriebspartner in Taiwan

    Wingtra hat neuen Vertriebspartner in Taiwan

    Wingtra expandiert weiter: Wie der Zürcher Hersteller von Kartierungsdrohnen mitteilt, kann er mit seinem neuen Vertriebspartner Century Instruments nun auch das Marktpotenzial in Taiwan erschliessen. Das in der taiwanesischen Stadt Taichung City angesiedelte Unternehmen konzentriert sich seit 30 Jahren auf den Vermessungsmarkt seines Landes. Einer Unternehmensmitteilung zufolge bietet es neben fachkundiger Beratung und erstklassigen Geräten jetzt auch die Drohnen von Wingtra an.

    Die hochpräzisen, senkrecht startenden und landenden und einfach zu bedienenden VTOL-Drohnen (Vertical Take-off and Landing) sind auf GIS, das Geoinformationssystem für Kartierungstechnologie, spezialisiert. Sie wurden von der 2016 als Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) gegründeten Firma speziell für die Luftbildvermessung und -kartierung in der Bauindustrie entwickelt.

    Die Wingtra-Drohnen liefern auch für grosse Gebiete und mit hoher Auflösung und Genauigkeit konsistente, qualitativ hochwertige Vermessungsdaten schneller und zu geringeren Kosten als andere Vermessungsinstrumente, heisst es bei Wyss Zurich. Die Stiftung fördert Wingtra und andere translationale Projekte der ETH und der Universität Zürich.

    Im Juni und Juli dieses Jahres hat Wingtra bereits die Aufnahme von Geschäftsbeziehungen mit zwei neuen Vertriebspartnern in Mexiko und einem Unternehmen in Kanada bekanntgegeben. Einer seiner Investoren, die Risikokapitalfirma DiamondStream Partners aus Seattle, hatte im März 2023 nach dem erfolgreichen Abschluss einer Serie B-Finanzierungsrunde in Höhe von 22 Millionen Dollar angekündigt, Wingtra beim Eintritt in neue Märkte auf dem nord- und südamerikanischen Kontinent zu unterstützen.

  • SFS stärkt Marktpräsenz in Amerika

    SFS stärkt Marktpräsenz in Amerika

    SFS mit Sitz in Heerbrugg hat per 1. Juli das Geschäft mit Befestigungen und weiteren Produkten der Connective Systems & Supply, Inc. (CSS) mit Sitz in Denver im US-Bundesstaat Colorado gekauft. Damit erhält der weltweit aktive Hersteller von Präzisions- und Befestigungsteilen aus der St.GallenBodenseeArea Marktzugang zu der stark wachsenden Region um Denver, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Der Kaufpreis wurde nicht genannt.

    Das Geschäft wird organisatorisch in die zur SFS-Gruppe gehörende Triangle Fastener Corporation (TFC) in Pittsburgh im Bundesstaat Pennsylvania eingegliedert. TFC ist als Anbieter von Befestigungstechnik und weiteren Produkten für Endanwender in der Bauindustrie an 25 Handelsstandorten in den USA aktiv.

    Innerhalb der SFS-Gruppe ist TFC im Segment Befestigungssysteme der Division Konstruktion zugeordnet. „Mit der Übernahme stärkt TFC die Marktposition in diesem attraktiven Markt“, heisst es in der Medienmitteilung. Die Region um Denver gilt als Wachstumsregion in den USA. Die Bauindustrie in Nordamerika erlebte in den vergangenen Jahren ebenso wie in Europa einen starken Aufschwung.

    CSS wurde 1985 gegründet und hat sich seitdem zu einem „wichtigen Partner für Befestiger und weitere Produkte für Endabnehmer in der Bauindustrie im Bundesstaat Colorado“ entwickelt. Das verkaufte Geschäft von CSS erwirtschaftete mit seinen 20 Mitarbeitenden einen Umsatz von 15 Millionen Dollar im vergangenen Jahr.

    Die Mitarbeitenden werden von SFS übernommen, die beiden Standorte in der Region Denver werden beibehalten und vom bisherigen Management weitergeführt.

  • Hilti will Transformation in der Bauindustrie führen

    Hilti will Transformation in der Bauindustrie führen

    Hilti hat zum Jahresbeginn 2023 ihre neue Strategie Lead 2030 eingeführt, informiert die weltweit aktive Unternehmensgruppe für Werkzeugherstellung mit Sitz in Schaan in einer Mitteilung. Sie soll Hilti in den Stand versetzen, die Transformation in der Bauindustrie anführen zu können. Dazu investiert die Unternehmensgruppe kontinuierlich in Produktinnovationen.

    Bereits im Geschäftsjahr 2022 hat Hilti die Ausgaben für Forschung und Entwicklung im Jahresvergleich um 17,2 Prozent auf 437 Millionen Franken angehoben. Im selben Jahr hat der Werkzeughersteller zudem „die umfangreichste Produkteinführung der Unternehmensgeschichte“ getätigt, heisst es in der Mitteilung. Konkret wurde die neue Akku-Plattform Nuron mit mehr als 70 Geräten auf den Markt gebracht.

    Die höheren Investitionen haben im Verbund mit gestiegenen Kosten und dem starken Franken die Gewinne von Hilti negativ beeinflusst. Mit 731 Millionen fiel der Betriebsgewinn 2022 um 13,7 Prozent geringer als im Vorjahr aus. Der Reingewinn sank gleichzeitig um 16,3 Prozent auf 565 Millionen Franken. Die weltweit erwirtschafteten Umsätze legten hingegen um 10,0 Prozent in Lokalwährungen auf 6,35 Milliarden Franken zu.

    „2022 war ein herausforderndes Jahr, das zwangsläufig seine Spuren in unserer Profitabilität hinterlassen hat“, wird CEO Jahangir Doongaji in der Mitteilung zitiert. „Dennoch haben wir unser Wachstumsziel in Lokalwährungen erreicht und weiter massiv in die Zukunft unseres Unternehmens investiert.“

  • Südschwedens innovative Stadtkonzepte zum Megatrend Urbanisierung

    Südschwedens innovative Stadtkonzepte zum Megatrend Urbanisierung

    Die Stadt Malmö und die Malmöer Bau- und Immobilienindustrie verfolgen große Ziele. Eins davon ist klimaneutrales Bauen. Bis 2030 soll die Initiative LFM30 umgesetzt und damit der Status als nachhaltige und klimafreundliche Stadt erreicht werden. Maßnahmen zur Realisierung der Vision sind schrittweise Steigerungen der Klimaeffizienz in den Bereichen Beschaffung, Planung und Bau – das bedeutet: Reduktion von Treibhausgasemissionen bei Bautätigkeiten, die eine wesentliche Auswirkung auf das Klima haben.

    Weitere intelligente, grüne Lösungen verfolgt Malmö im Rahmen des Projekts „Clever Cities“. „Clever Cities“ steht dafür, die Entwicklung und den Ausbau der stetig wachsenden Metropole am Öresund sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltig zu gestalten. Das Vorgehen soll die Stadt in einen grünen, gegen den Klimawandel widerstandsfähigen und gleichberechtigten Lebensraum verwandeln. Dazu gibt es verschiedene Ansätze, beispielsweise naturbasierte Lösungen, die biologische Vielfalt begünstigen und positive Effekte auf die Gesellschaft und das Miteinander haben. Ein Initiative führt ins Viertel Lindängen: Hier basiert die Vision eines spielerischen, grünen Pfads mit essbaren Elementen unmittelbar auf den Bedürfnissen und Ideen von Bewohnern und Unternehmen. Entlang dieses Wegs sollen Biodiversität, Sicherheit und Attraktivität des Gebiets gesteigert werden – unter anderem auch durch die Einbindung des Baumpflanzungsamts der Stadt Malmö.

    Auch das ehemalige Werftgelände „Västra Hamnen“ (Westhafen) ist zu einem internationalen Vorbild für nachhaltige Stadtentwicklung geworden. Das gesamte Viertel ist klimaneutral. Die Energieversorgung des Stadtteils basiert zu 100 Prozent auf Wind- und Sonnenenergie sowie Biogas, das die Bewohner mit ihrem Abfall selbst erzeugen. Ebenfalls im Westhafen beheimatet und Paradebeispiel für modernes und nachhaltiges Wohnen ist das Ohboy Bicycle House, das sowohl als Hotel als auch Apartmenthaus fungiert. Die Einrichtung der Hotelzimmer wird aus Südschweden bezogen und das Transportmittel Fahrrad avanciert hier in vielfacher Hinsicht zum Symbol visionären Denkens. In einem Aufzug können Gäste ihr Bike direkt ins Zimmer befördern und anstelle von Autoabstellplätzen gibt es Parkplätze für Fahrräder. Alle Flächen des Gebäudes werden zur Begrünung genutzt und an der Vorderseite befindet sich eine üppig begrünte Wand aus Bäumen und Kletterpflanzen.

    Dass Innovation nicht unbedingt die Präsenz großer Unternehmen oder Ämter benötigt, beweisen Ellinor Lindblom und Erik Andersson in ihrem Restaurant „Spill“, das übersetzt „Abfall“ bedeutet. Ihr Konzept: nachhaltige Gerichte aus 70 Prozent Gemüse zuzubereiten und Lebensmittel zu verwenden, von denen rund 95 Prozent im Großhandel weggeworfen worden wären. Ab 2023 werden sie diesen Ansatz auch in ihrem neuen Restaurant verfolgen. Es eröffnet in einem dreifach zertifizierten Gebäudekomplex in Hyllie– dem neuen, grünen und nachhaltigen Stadtviertel im Süden von Malmö. Hier wird u. a. mit Solar- und Photovoltaik-Anlagen stark auf dezentrale Stromversorgung gesetzt.

    Helsingborg: Die Lösung liegt zum Greifen nah
    Helsingborg gilt als eine der innovativsten Städte Europas. Im Rahmen der sogenannten H22-Struktur, die für Investment in Innovation und nachhaltige Entwicklung steht, werden 15 differenzierte Herausforderungen definiert. Auf einer Trend- und Umweltanalyse basierend, umfasst der Aufgabenkatalog unter anderem die Themen Digitalisierung und Technologie, Sicherheit, Demokratie, Klima und Umwelt, Unterkünfte, Integration und Gesundheit. Eine wesentliche Rolle bei letzterer spielen zum Beispiel Fragestellungen wie: „Wie fühlen sich Menschen weniger allein?”, „Wie wird man den neuen und wachsenden Erwartungen der Älteren gerecht?“ und „Wie kann die Bedeutung von mentaler und physischer Gesundheit bei der jungen Generation platziert werden?“. Die Vorbildfunktion Helsingborgs ergibt sich auch aus der Tatsache, dass hier die Bevölkerung zur Lösung der Herausforderungen stark eingebunden wird.

    Die Tüftler von Kristianstad
    Der Krinova Incubator & Science Park ist als Zentrum für innovative Ideen im Lebensmittelsektor bekannt und einer von insgesamt 70 schwedischen Incubator & Science Parks. Vor über 20 Jahren gegründet, entscheiden hier 25 Experten, vom Sommelier über Wissenschaftler bis zum Equity Manager, über die Realisierung kreativer Kulinarik-Konzepte ambitionierter Start-Ups. Überzeugende Projekte werden von Krinova, der Region und der Universität Kristianstad finanziert. Zu den mehr als 500 Unternehmen, die hier ihre Geburtsstätte haben, zählt auch Gårdsfisk. Die Idee vom Farm-Fisch hat die „Fischzucht auf dem Land“ (in diesem Fall in einer Scheune) revolutioniert und leistet einen wesentlichen Beitrag dazu, den Import von Meerestieren zu reduzieren. Eine Erfolgsgeschichte schreibt gerade das Projekt Bondens Skafferi:  Chefköche kaufen für Profis und Endverbraucher Lebensmittel ein und zahlen den Erzeugern unabhängig von Saison, Verfügbarkeit und Weltgeschehen einen gleichbleibenden Preis.

  • Start-up smino übernimmt Wiener Bimspot

    Start-up smino übernimmt Wiener Bimspot

    Das Start-up smino mit Sitz in Jona übernimmt den Software-Hersteller Bimspot mit Sitz in Wien. Damit möchte smino zur Standardlösung für Projektmanagement und Kollaboration in der Bauindustrie der DACH-Region werden, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Das Start-up aus der St.GallenBodenseeArea bietet eine digitale Plattform für Planungs- und Bauprojekte in der Schweiz an. 8000 Firmen nutzen bereits die Anwendung von smino, die als Datendrehscheibe bei Bauprojekten fungiert.

    Die Technologie von Bimspot, mit der Gebäudeinformationen aus Modellen für digitale Bauplanung (Building Information Modeling/BIM) zusammengeführt, strukturiert und automatisch auf Fehler und Vollständigkeit geprüft werden, soll nach der Übernahme in die Plattform von smino integriert werden.

    Dadurch soll sich der Funktionsumfang für Anwender im Bereich BIM-Prozessabwicklung erweitern. Die Mitarbeitenden von Bimspot sollen das Team von smino ergänzen. Von einem neuen Standort in Wien aus sollen die BIM-Experten und Software-Entwickler die Weiterentwicklung der Technologie und deren Vertrieb vorantreiben.

     „Mit dieser Übernahme werden wir die Marktführerschaft im Bereich BIM übernehmen. Ich bin der festen Überzeugung, dass sich unsere beiden Angebote ideal ergänzen und wir den Kunden dadurch einen weiteren echten Mehrwert bieten können“, wird Silvio Bee, Mitbegründer und Managing Partner der smino AG, in der Medienmitteilung zitiert.

  • Umwelt Arena zeigt neue Ausstellung zu Dämmstoffen

    Umwelt Arena zeigt neue Ausstellung zu Dämmstoffen

    Die Umwelt Arena Schweiz eröffnet eine neue Sonderausstellung. Laut Mitteilung auf Facebook geht es darin um die Verwertung alter Dämmstoffe in der Bauindustrie. Statt dass alte Dämmstoffe bei Sanierungen und Abbrüchen in der Baumulde und dann in der Deponie landen, werden sie zurückgenommen und wieder aufbereitet, heisst es auf Facebook zum Thema. Die Firma Flumroc mit Sitz in Flums zeige in der neuen Ausstellung in der sogenannten Recycling City in der Umwelt Arena, wie das geht. Flumroc sei „Pionier im Bereich Dämmstoff-Recycling“, heisst es in der Mitteilung.

    Flumroc spricht sich auf seiner Internetseite für nachhaltige Verwendung von Dämmstoffen aus. „Aus Steinwolle wird Steinwolle“. heisst es dort. Flumroc-Steinwolle sei zu 100 Prozent wiederverwertbar. Diesen „geschlossenen Kreislauf“ wolle man weitestgehend aufrecht erhalten. Deshalb appelliert das Unternehmen, bei Abriss-, Renovierungs- oder Umbauarbeiten Baustellenzuschnitte und Baustellenabfälle aus Flumroc-Steinwolle nicht einfach wegzuwerfen. „Wir nehmen sie in den dafür vorgesehenen Säcken oder Gebinden gern zurück und rezyklieren sie“, so das Unternehmen.

    Über das Vorgehen bei der Wiederaufbereitung informiert die neue Ausstellung.