Schlagwort: Baumaschinen

  • Solardiesel soll Baumaschinen klimafreundlicher machen

    Solardiesel soll Baumaschinen klimafreundlicher machen

    Das Bauunternehmen Eberhard Bau aus Kloten wird künftig seinen Maschinenpark mit Solardiesel des Zürcher Cleantech-Unternehmens Synhelion betreiben. Der jetzt in einer Mitteilung bekanntgegebene langfristige Abnahmevertrag sieht den Einsatz des erneuerbaren Diesels ab 2027 vor. Wie Synhelion informiert, verringere der Einsatz die Netto-CO2-Emissionen um bis zu 100 Prozent im Vergleich zu fossilen Treibstoffen. Die nachhaltigen Treibstoffe können von sämtlichen bestehenden Verbrennungsmotoren genutzt werden.

    Eberhard Bau sei für Synhelion der erste Abnahmekunde aus der Baubranche, welche über wenig Hebel zur Defossilisierung von Baumaschinen und Baustellen verfügt habe. Bisher wurde Solardiesel von Unternehmen aus Luftfahrt, Schifffahrt und Strassenverkehr eingesetzt. Baumaschinen indes seien schwer, kämen in unerschlossenem Gelände zum Einsatz und liessen sich aufgrund eines hohen Leistungsbedarfs schwer elektrifizieren. Solardiesel schaffe dort eine nachhaltige Lösung zur CO2-Reduzierung, „wo es bisher keine praktikable Alternative gab“, wird Silvan Eberhard, Leiter Logistik der Eberhard Unternehmungen, zitiert.

    Synhelion betreibt eigenen Angaben zufolge seit 2024 mit der in Deutschland produzierenden DAWN die erste industrielle Anlage zur Produktion von Solartreibstoffen der Welt. Der Bau der ersten kommerziellen Anlage sei in Planung und soll 2027 in Betrieb gehen.

    Neben der Eberhard Bau AG haben Swiss International Air Lines, Pilatus Flugzeugwerke, Flughafen Zürich, AMAG Group und die Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees Abnahmeverträge für erneuerbaren Treibstoff mit Synhelion abgeschlossen.

  • ETH-Spinoff lehrt der Baubranche das Sparen

    ETH-Spinoff lehrt der Baubranche das Sparen

    Auf dem Gelände des Innovation Park Zürich setzt das ETH Spinoff Zeichen. Ein dreieinhalb Tonnen schwerer Dumper wird bei Kunden-Demos mit dem eigens entwickelten Hybridantrieb vorgestellt. Die Baubranche steht angesichts von weltweit drei Gigatonnen CO₂-Emissionen ihrer Maschinen vor enormen Herausforderungen. Der Hybridantrieb ermöglicht eine Reduktion von 30 bis 50 Prozent beim Treibstoffverbrauch und den Emissionen. Eine Revolution für Baufirmen, die zunehmend strengeren Umweltauflagen gegenüberstehen.

    Effizienz und Entwicklung als Daueraufgabe
    Der Innovationsdruck ist hoch. Um wettbewerbsfähig zu bleiben und zukünftige Anforderungen zu erfüllen, arbeitet das Team laufend an Weiterentwicklungen und optimiert die Technologie für verschiedene Einsatzzwecke. Die Zusammenarbeit mit Bau- und Maschinenunternehmen gewährleistet praxistaugliche Lösungen, während der Standort im IPZ-Pavillon ideale Bedingungen für Forschung und Entwicklung bietet.

    Vom Prototyp in die Serienfertigung
    Nach intensiver Zusammenarbeit mit Partnern steht die serielle Produktion kurz bevor. Damit wird der innovative Hybridantrieb bald breite Anwendung finden und markant zur Dekarbonisierung und Kostenreduktion im Baugewerbe beitragen. Die Technologie vereint Kraft und Flexibilität mit ökologischer Verantwortung. Ein Modell, das der Schweizer Bauindustrie neuen Schub gibt.

    Das Unternehmen zeigt eindrücklich, wie technologische Innovationen den Spagat zwischen Effizienz, Sparsamkeit und Nachhaltigkeit meistern. Der Weg in die Zukunft des Bauens führt über intelligente Antriebe.

  • Effizientere Reinigungslösungen für Bau und Industrie

    Effizientere Reinigungslösungen für Bau und Industrie

    Die Frutiger Company mit Sitz in Winterthur hatte laut einer Medienmitteilung eine erfolgreiche Messewoche mit viel fachlichem Austausch bei der Bauma in München. Viele Besucherinnen und Besucher hätten die Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte genutzt, um sich über die neu strukturierte Produktpalette zu informieren.

    Besonderes Interesse galt der von Frutiger produzierten Reifenwaschanlage MobyDick On, laut Mitteilung eine gemeinsame Entwicklung mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Sie setze mit einer strömungsoptimierten Geometrie und innovativen Düsenstellungen neue Massstäbe in Bezug auf Effizienz und Waschkraft.

    Frutiger ist neben der Herstellung der MobyDick-Reifenwaschanlagen spezialisiert auf Reinigungssysteme zur Staubbindung und zur Grobreinigung von Rad- und Kettenfahrzeugen sowie weiteren Baumaschinen (Demucking).

    Alle drei Geschäftsbereiche waren bei der Bauma zu sehen, neu unterteilt in die Standard Line und die Tailor Made Line. Die neue Strukturierung des Portfolios erlaube eine schnelle und effiziente Bereitstellung von standardisierten Lösungen für gängige Anforderungen und massgeschneiderten Systemen für individuelle Herausforderungen, heisst es.

    Als Neuheit bei der Staubbekämpfung wurden adaptive MobyDick-Systeme gezeigt. Sie wurden um autarke Varianten erweitert und bringen Verbesserungen bei der Flexibilität auf Plattformen mit integriertem Generator und Wassertank oder auf mobilen Türmen. Zudem demonstrierte Frutiger eine vollumfängliche Demucking-Anlage zur Reinigung von Bau- und Militärfahrzeugen. Die Lösung helfe dabei, Kosten für Personal, Standzeiten und Wasserverbrauch zu sparen.

  • Baumaschinenmesse Baumag lädt nach Luzern ein

    Baumaschinenmesse Baumag lädt nach Luzern ein

    Fachleute aus dem Bauhaupt- und Baunebengewerbe können sich vom 13. bis 16. Januar 2022 auf der 21. Baumag-Baumaschinen-Messe in Luzern treffen. Sie ist im kommenden Jahr die einzige in diesem Sektor spezialisierte Fachmesse in der Schweiz, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Nach drei Jahren Pause seien die Ausstellungsflächen bereits gut gebucht. „Dies zeigt, dass die Baumag eine für die Branche wichtige Schweizer Präsentationsplattform ist“, wird Messeleiter Andreas Hauenstein in der Medienmitteilung zitiert.

    Einen Grossteil des Programmes bestreitet die Ausstellerin Baukader Schweiz. Die Kaderorganisation im Bauhauptgewerbe bietet an jedem Messetag ein Impulsreferat an, darunter Themen wie Maschinensteuerung, Nachhaltigkeit, Sicherheit und Ökologie. Ergänzend zu den Präsentationen soll es einen praktischen Teil geben.

    Die Besucher erwarte ein „gut funktionierender Messebetrieb im bekannten Umfeld“. Das Tragen von Masken sei Dank einer Pflicht zum Vorzeigen eines Impfzertifikats gegen das Coronavirus nicht nötig. Gastronomieangebote könnten uneingeschränkt genutzt werden, und Aussteller ihre Besucher an ihren Ständen bedienen.

    Die Messe findet regulär alle zwei Jahre statt. In diesem Jahr war die bereits ausgebuchte Baumag aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt worden.