Schlagwort: Baumwollspinnerei

  • Attraktiver Wohnungs- und Gewerbemix mit industriellem Charme

    Attraktiver Wohnungs- und Gewerbemix mit industriellem Charme

    Auf dem Bühler-Areal wurden über 160 Jahre lang Baumwollgarne produziert. Ende 2016 wurde die Spinnerei stillgelegt, um das Areal seiner neuen Bestimmung zuzuführen: ein attraktives Wohn- und Gewerbegebiet. Dabei werden die vier Industriegebäude (Spinnerei, Ballenlager, Fabrik und Kraftwerk) zu Wohnungen sowie flexibel nutzbaren Gewerberäumen und zu einem Bistro umgestaltet.

    Die «Fabrik» und das «Ballenlager» sind für individuelle gewerbliche Nutzungen vorgesehen. Die in den 1980er-Jahren erbauten Fabrikhallen eignen sich ideal für Produktion, Werkstätte, Labors und Schulungsräume. Grosszügige Fenster und Tore an der Südwestfassade sorgen für natürliches Licht und direkte Zugänge in die Hallen. Büros und Ateliers sind im ehemaligen Servicetrakt untergebracht. Im Untergeschoss ist eine Tiefgarage mit rund 100 Parkplätzen entstanden. Das Ballenlager kann als unbeheizte Werkhalle oder Lagerfläche genutzt werden.

    In der «Spinnerei» entsteht bis 2026 ein vielfältiger Wohnungsmix: Geplant sind 89 loftartige Wohnungen, die nach Minergie-Standards ausgebaut werden. Sieben Wohnungen im Reihenhaus-Stil erstrecken sich über drei Geschosse. Sie verfügen über einen Garten, einen Balkon sowie direkten Blick auf die Töss. Das Hochparterre des aus dem Jahr 1860 stammenden Spinnereigebäudes ist teilweise für Gewerbenutzungen vorgesehen und wird über eine Plattform erschlossen. Das «Kraftwerk» generiert weiterhin erneuerbare Energie aus Wasserkraft. Die angegliederte ehemalige Energiezentrale wird zu einem Bistro umgebaut.

    Die Eigentümer legen grossen Wert darauf, dass das historische Erbe und der industrielle Charme des Areals erhalten bleiben. Das Areal punktet mit seiner guten Lage: In wenigen Minuten gelangt man in das Stadtzentrum von Winterthur – der Flughafen sowie die Stadt Zürich sind in einer halben Stunde per Auto oder Zug erreichbar. Der S-Bahn-Anschluss «Sennhof-Kyburg» liegt lediglich 400 Meter entfernt. Und dennoch liegt das zukünftige Wohn- und Gewerbequartier direkt am Ufer der Töss und bietet freien Blick auf die Kyburg.

  • Spinnerei, Mädchenheim und bald Wohnquartier

    Spinnerei, Mädchenheim und bald Wohnquartier

    Der Emmenhof liegt im Zentrum von Derendingen und blickt auf eine vielseitige Geschichte zurück: Diese begann vor 150 Jahren mit der Gründung einer Baumwollspinnerei. 1897 wurde zusätzlich ein Mädchenheim erstellt. 1932 gab es erneut einen Besitzerwechsel: Mit dem Einzug der Scolari AG diente der Emmenhof bis zum Jahr 1973 als Produktionsstätte für Pasta. Ab dann siedelten sich verschiedene KMUs auf dem 50›000 m² grossen Areal an. Auch heute noch finden sich rund 100 Betriebe, die hier ihren Bürostandort oder ihre Lagerhalle haben. Das bislang nur im südlichen Teil bebaute Areal wird vom eigenen Wasserkraftwerk, der markanten Fabrik sowie der ehemaligen Fabrikantenvilla geprägt.

    Die Emmenhof Immobilien AG hat eine grundlegende Transformation des Areals geplant: Bis 2030 soll hier ein neues Quartier mit Wohnangeboten, Freizeiteinrichtungen, diversen Büro- und Gewerbeflächen sowie einem Gastronomiekonzept entstehen. Neben dem Erhalt einiger alleinstehender historischer Gebäude sind mehrere Neubauten geplant. Insgesamt sind 270 Wohnungen projektiert, die sich in ihrer Bauweise an der Geschichte des Areals orientieren.
    Der Zugang zum neuen Quartier wird auf der Südseite durch den «Wollturm» mit zehn Stockwerken, Tiefgarageneinfahrt und einem vorgelagerten Besucherparkplatz markiert. Diesem Zugang folgt der «Baumwollhof», der von zwei Gebäuden umrahmt und vom historischen Fabrikgebäude abgeschlossen wird. Im Norden des Geländes entstehen die Gebäude «Garnwerk», «Turbinenhaus» und «Färberei». Grosszügige Grünflächen und ein direkter Zugang zum Emmenkanal und dem Schluchtbach verleihen dem Quartier einen naturnahen Charakter.

    Die Entwicklung des Areals ist in sechs Etappen geplant. Die erste Etappe ist bereits vollendet und umfasst das Projekt «Spindelgut» im Südwesten. Der Neubau aus der Hand der Architekten Liechti Graf Zumsteg besteht aus drei Trakten mit 14 Wohnungen.

    Die Emmenhof Energie AG ist der Stromproduzent des Areals. Dies ermöglicht den Mietern und Eigentümern, nachhaltige Energie zu beziehen: aus Photovoltaikanlagen, die auf den Dächern der Neubauten installiert werden, und aus Wasserkraft. Warmwasser und Heizung gelangen mittels Fernwärme in die Häuser.

  • Alte Spinnerei in Turgi wird gewerblich-industrielles Zentrum

    Alte Spinnerei in Turgi wird gewerblich-industrielles Zentrum

    Die Limmatkraftwerke AG will mit der Vermietung von 7000 Quadratmetern Fläche für Büros, Ateliers, Produktion oder Lager im mittleren und westlichen Gebäudeteil aus der denkmalgeschützten alten Baumwollspinnerei im Zentrum von Turgi einen modernen Gewerbekomplex machen. Ab dem 1. April sind die Räumlichkeiten zu mieten. In einer Medienmitteilung der Eigentümerin Limmatkraftwerke AG, einer Tochter der Regionalwerke AG Baden, heisst es, die Mieter und Mieterinnen könnten die Räume nach ihren Bedürfnissen gestalten und ausbauen, soweit dies bauseits möglich ist.

    „Wir wünschen uns, dass in der Spinnerei Turgi ein lebendiger und inspirierender Mix aus verschiedenen Gewerbe- und Industriebereichen entsteht“, wird Verwaltungsratspräsident Martin Schoop zitiert, der selber in Turgi lebt. Den Charakter eines modernen Wirtschaftszentrums in Turgi will er durch Abtretung eines Teils der Einnahmen für die Förderung von Turgi fördern. Schoop: „Mit einem Teil des Mietzinses wird ein Fonds gespeist, der diesen Gemeinschaftssinn fördern soll.“

    Die Spinnerei, die 1826 erbaut wurde und bis 1858 der grösste Spinnereibetrieb der Schweiz war, liegt im Zentrum von Turgi und ist gut erschlossen. Es stehen laut der Mitteilung genügend Parkplätze zur Verfügung und die Spinnerei liegt in Gehdistanz zum Bahnhof Turgi.

    Bei der Neugestaltung wird auch auf Nachhaltigkeit geachtet. so sollen zwei Parkplätze mit Ladestationen für Elektrofahrzeuge ausgerüstet werden. Das Gebäude soll mit Fernwärme aus der KVA Turgi versorgt werden und zukünftig wieder Strom aus dem benachbarten Wasserkraftwerk der Limmatkraftwerke AG beziehen.

    Die Limmatkraftwerke AG sehen den Kauf als strategischen Entscheid. Schoop: „Wir betreiben gleich neben dem Spinnereigebäude eines unserer Kraftwerke. Dank dem Kauf der Spinnerei können wir den Betrieb dieses Kraftwerks auch längerfristig sicherstellen.“ Denn als Eigentümerin könne man die Nutzung des Gebäudes optimal auf den Kraftwerksbetrieb abstimmen.

  • Alte Baumwollspinnerei in Turgi wird Bürokomplex

    Alte Baumwollspinnerei in Turgi wird Bürokomplex

    Aus der alten Baumwollspinnerei in Turgi soll ein Komplex mit Büroräumen und Gewerbeflächen entstehen. Das hat die Limmatkraftwerke AG entschieden, die neben dem grossen Gebäude ihr Wasserkraftwerk betreibt. Die Tochter der Regionalwerke AG Baden hat das Gebäude Mitte 2020 erworben. Laut Mitteilung auf LinkedIn werden auf einer Fläche von 7000 Quadratmetern per 1. April oder nach Vereinbarung Büros, Ateliers und Gewerbeflächen vermietet. Die André Roth AG in Baden ist für die Vermarktung der Flächen zuständig.

    Die ehemalige Baumwollspinnerei in Turgi wurde zwischen 1826 und 1879 als Fabrikanlage erstellt. In der Baumwollspinnerei der Gebrüder Bebié arbeiteten zwischen 400 und 600 Menschen, heisst es in einem Artikel der „Aargauer Zeitung“ zum Kauf des von der kantonalen Denkmalpflege als „das grossmassstäblichste Gebäude seiner Baugattung im Kanton Aargau“ bezeichneten lang gestreckten Giebeldachbaus im Juli 2020. Die Limmatkraftwerke AG betreibt das Kraftwerk in Turgi, das die über 190 Jahre alte Baumwollspinnerei mit Strom versorgt hat.

    Martin Schoop, Verwaltungsratspräsident der Limmatkraftwerke, wurde damals zu den Gründen für den Kauf zitiert: „Wir betreiben gleich neben dem Spinnereigebäude eines unserer Kraftwerke. Mit dem Kauf der Spinnerei können wir den Betrieb dieses Kraftwerks auch längerfristig sicherstellen.“ Durch den Erwerb der Spinnerei könne die künftige Nutzung so gesteuert werden, dass ein Ausbau möglich sei.