Schlagwort: Baustelle

  • Walo bringt Bodenbelag bei suissetec grischun auf

    Walo bringt Bodenbelag bei suissetec grischun auf

    Das Dietiker Bauunternehmen Walo Bertschinger bringt auf der Baustelle von suissetec grischun, dem Bündner Gewerbeverband, in Chur einen neuen Bodenbelag auf. Dort entsteht laut einer Walo-Mitteilung auf Facebook eine Werkstatt für Lernende in den Berufen Heizungs- und Sanitärinstallateure.

    Verbaut werden laut diesen Angaben 450 Quadratmeter des FAMA-Hartsteinholzbelags. Walos Hartsteinholzbelag zeichne sich durch herausragende Eigenschaften aus, von Wärmeschutz über Schweissfestigkeit bis hin zur hohen mechanischen Beständigkeit und einfacher Pflege.

    Der Bodenbelag eigne sich perfekt für Werkstätten, Produktionsflächen, Lager und Labor- sowie Technikräume, heisst es weiter. Der FAMA-Hartsteinholzbelag sei mit rein natürlichen Rohstoffen und ohne Kunststoffanteil oder künstliche Farbpigmente nicht nur ökologisch, sondern auch äusserst praktisch, heisst es in der Walo-Mitteilung. Der Belag für den Fussboden in der Lehrwerkstatt sei fusswarm, umweltfreundlich und rutschsicher.

    Auf der Internetseite von suissetec grischun heisst es, suissetec sei der führende Unternehmer- und Branchenverband für die Bereiche Spenglerei, Gebäudehülle, Sanitär, Heizung, Lüftung, Klima und Kälte. Er vereine unter seinem Dach ausführende Betriebe, Planungsunternehmungen und Hersteller sowie Lieferanten. Eine der Hauptaufgaben des suissetec grischun sei die Interessenwahrung seiner Mitglieder auf regionaler Ebene, etwa mittels Stellungnahmen zu Vernehmlassungen oder in direktem Kontakt mit den Verantwortlichen. Zudem nimmt suissetec grischun laut dem Selbstbeschrieb wichtige Fragen in der Lehrlingsausbildung wahr und betreibt ein Ausbildungszentrum für die angehenden Berufsleute der Gebäudetechnikbranche in Chur.

  • Strabag setzt bei Mehrfamilienhäusern auf Nachhaltigkeit

    Strabag setzt bei Mehrfamilienhäusern auf Nachhaltigkeit

    Strabag hat laut einer Medienmitteilung mit den Arbeiten für den Bau von sechs Mehrfamilienhäusern begonnen, in welchen insgesamt 29 Eigentumswohnungen Platz finden werden. Strabag hat sich zum Ziel gesetzt, die schlüsselfertige Baugrube innert zwölf Monaten zu übergeben. Teil dieser Arbeiten sind 18 Geothermiebohrungen, da die Wärmeversorgung der Häuser per Geothermie realisiert wird. Die Häuser werden zudem über eine unterirdische Einstellhalle miteinander verbunden, die verschiedene Ebenen aufweisen wird.

    „In Summe haben wir rund 4-5 Monate Zeit, um die Hauptkubaturen der Baugrube abzuführen“, wird Roger Reich zitiert, Technischer Gruppenleiter Tiefbau bei der Strabag AG. „Das ist relativ sportlich. Die Baustelle befindet sich zudem mitten in einem Wohnquartier, was bedeutet, dass wir besonders genau nach Zeitplan arbeiten müssen.“

    Bei den Bohrpfählen setzt das Unternehmen aus Schlieren auf nachhaltige Basaltfasern. Die konventionelle Stahlbewehrung der Pfähle kann damit weitestgehend ersetzt werden. So wird einerseits die Bauzeit reduziert und durch den Abbau der benötigten Stahl-Ressourcen werden auch die CO2-Emissionen niedriger gehalten werden.

  • Neuer Campus von Empa und Eawag nimmt Gestalt an

    Neuer Campus von Empa und Eawag nimmt Gestalt an

    Die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und das Wasserforschungsinstitut des ETH-Bereichs, Eawag, erweitern auf dem Empa-Gelände in Dübendorf ihren Campus, der laut einer Medienmitteilung in Kürze unter dem Namen co-operate in Betrieb gehen soll. Architektur und Gestaltung der Erweiterung seien als „Wegweiser“ für klima- und umweltfreundliches Bauen konzipiert und zeigen Ansätze für weniger Ressourcenverbrauch und minimalen CO2-Ausstoss, für mehr Kreislaufwirtschaft durch weniger Materialverbrauch sowie zum Gewinnen und Einsparen von Energie, heisst es.

    In der Nähe des Eingangsbereichs zum Campus ist ein attraktives Gebäude errichtet worden. Die Konstruktion ist ein Holz-Beton-Parkhaus, welches von Implenia in Hybridbauweise umgesetzt wurde. Statt Betonrippendecken wurden auf einer Fläche von 9300 Quadratmeter Holzbalkendecken verwendet. Dadurch komme der Bau mit erheblich dünneren Betonschichten aus und senke den Verbrauch des „Klimasünders“ Zement.

    Beleuchtung, Elektrotrassen und Abwasserleitungen mussten laut Kevin Olas, Leiter des Immobilienbereichs der Empa, mit Rücksicht auf die Ästhetik der Hybridkonstruktion installiert werden. Zudem galt es, mit Blick auf den Klimawandel die Modulbauweise aus Fertigteilen anzuwenden. So liessen sich bei Bedarf Teile des Gebäudes beispielsweise in Werkstätten umwandeln.

    Neben Baustoffen Stahl, Beton oder Holzelemente seien auch menschliche „Rohstoffe“ wiederverwertbar: So eigne sich Urin durch die enthaltenen Nährstoffe Stickstoff, Phosphor und Kalium als Rohstoff für die Düngerherstellung. Das im Laborgebäude eingebaute Urin-Sammelsystem NoMix-WCs schaffe den Rohstoff für das Recycling-Düngemittel Aurin. Dieses wird vom Eawag-Spin-Off Vuna vertrieben.

    Weitere Bausteine auf dem Campus seien Photovoltaik, Recycling-Asphalt sowie Asphaltverzicht bei der Landschaftsgestaltung, die auf eine Förderung der Biodiversität fokussiert und das Anpflanzen einer vielfältigen Flora vorsehe.

    Quelle: empa.ch

  • Rhomberg-Gruppe und Dätwyler testen Rechenzentrum auf Baustelle

    Rhomberg-Gruppe und Dätwyler testen Rechenzentrum auf Baustelle

    Das IT-Unternehmen Dätwyler IT Infra mit Sitz in Altdorf und das Bahntechnikunternehmen Rhomberg Sersa Rail Group mit Sitz in Zürich testen einen Baustellencontainer mit einem Rechenzentrum im Ressourcen-Center Rheintal im österreichischen Bregenz. Dort wollen die Entwickler laut einer Medienmitteilung herausfinden, wie der Q-tainer zur Optimierung von Baustellen beitragen kann.

    Beim Q-tainer handelt es sich um einen 20 Fuss grossen Standardcontainer ausgestattet mit IT-Infrastruktur und Künstlicher Intelligenz (KI). So hat Dätwyler IT Infra das Komplettsystem zur Datenerfassung und -analyse auf Baustellen mit 5G und WLAN ausgestattet. Hinzukommen Kühlung, Stromversorgung und ein Überwachungssystem für die Sicherstellung der Funktionsfähigkeit der Komponenten.

    Auf dem Testgelände in Bregenz wollen die Entwickler damit Erfahrungen sammeln und daraus zukünftige Anwendungsfälle definieren. So soll das System beispielsweise zukünftig automatisch erfassen, welche Wege Baustellenfahrzeuge überwiegend benutzen, um Unfälle mit Fussgängern zu vermeiden.

    Auch soll der Q-tainer mit Hilfe der KI automatisch das Inventar und Ressourcen wie Kies und Sand erfassen und deren Verbrauch überwachen. „Im besten Fall werden teure Maschinen nur einmal vorgehalten und je nach Gebrauch zwischen den beteiligten Firmen abgerechnet, so wie beim Car-Sharing“, heisst es in der Medienmitteilung. Demnach erkennt das digitale Baustellenmanagement automatisch, „welche Person aus welchem Unternehmen den Bagger wie lange nutzt, und stellt diese Nutzungszeit selbstständig der entsprechenden Firma in Rechnung“.