Schlagwort: Baustoffe

  • Forschungsprojekt fördert Wiederverwendung von Beton im Bauwesen

    Forschungsprojekt fördert Wiederverwendung von Beton im Bauwesen

    Der Gruppe Materialien und Strukturen des Institut du patrimoine construit, d’architecture, de la construction et du territoire (inPACT) der Haute école du paysage, d’ingénierie et d’architecture de Genève (HEPIA) leitet das Forschungsprojekt Concrete Upcycling Techniques (CUT). Das von Professorin Maléna Bastien Masse geleitete Projekt zielt darauf ab, die Wiederverwendung von Betonplatten in die Baupraxis zu integrieren, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Damit soll der CO2-Fussabdruck der Branche verringert werden. Das Projekt wird vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützt und in Zusammenarbeit mit dem Structural Xploration Lab der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) von Professor Corentin Fivet durchgeführt.

    Das Projekt will Betonplatten beim Abriss von Gebäuden aufbewahren. Die Platten werden vor Ort zersägt und anschliessend von den Forschern der HEPIA untersucht. Ziel ist es, herauszufinden, ob diese Platten wiederverwendet werden können. Die für die Wiederverwendung freigegebenen Platten werden anschliessend in Neubauten eingesetzt. Das Projekt untersucht auch, wie sie bei der Wiederverwendung miteinander verbunden werden können. Dabei werden fortgeschrittene Techniken und Materialien wie der hochleistungsfähige faserverstärkte Zementverbundwerkstoff (CFUP) verwendet.

    „Die Baubranche liebt Beton. Er ist ein unverzichtbarer, vielseitiger, anpassungsfähiger und kostengünstiger Werkstoff, aber auch extrem umweltschädlich. Eine Lösung drängt sich auf: die Wiederverwendung“, heisst es in der Mitteilung. „Durch die Rückgewinnung und Verwendung von Bauteilen aus bestehenden Bauwerken für neue Bauprojekte sinkt der Betonverbrauch, was zu einer geringeren CO2-Belastung führt.“

    Die HEPIA ist eine Hochschule mit Sitz in Genf, die in den Bereichen Ingenieurwesen, Architektur und Umwelt in der Ausbildung und Forschung tätig ist, insbesondere in den Bereichen Werkstoffe und nachhaltiges Bauen. Die Hochschule ist Teil der Fachhochschule Westschweiz (HES-SO).

  • Neue Werke stärken Lieferketten in Wachstumsmärkten

    Neue Werke stärken Lieferketten in Wachstumsmärkten

    Sika stellt seine Produkte für die Baubranche neu in fünf weiteren Werken her. Das Unternehmen der Spezialitätenchemie mit Hauptsitz in Baar sieht dies laut seiner Mitteilung als wichtigen Schritt zur Erhöhung der Produktionskapazitäten und zur weiteren Stärkung der globalen Lieferkette in wichtigen Wachstumsmärkten.

    In Haines City im US-Bundesstaat Florida hat Sika ein neues Werk für Betonzusatzmittel eröffnet. Die Fabrik verfügt den Angaben zufolge über den höchsten Automatisierungsgrad aller Sika-Standorte für Zusatzmittel in den USA.

    In Puerto Tirol in der argentinischen Region Chaco hat Sika seine achte Fertigungsstätte in dem südamerikanischen Land eingeweiht. Nach „einigen herausfordernden Jahren“ sei der dortige Baumarkt wieder auf einen Wachstumspfad zurückgekehrt und eröffne Sika damit neue Chancen.

    In der kolumbianischen Stadt Cali stellt eine neue Fabrik Mörtel, Fliesenkleber, Innenwand- und Acrylbeschichtungen sowie Betonzusatzmittel her. Die dortige Produktion soll auch in den Export gehen. Auch auf dem Baumarkt in Bangladesch will Sika mit einem Standort in Narayanganj Fuss fassen und von einer geschätzten jährlichen Wachstumsrate von über 7 Prozent bis 2029 profitieren.

    In der tansanischen Stadt Mwanza setzt Sika darauf, dass sie in einem wichtigen und bevölkerungsreichen Bergbaugebiet liegt. Dementsprechend produziert Sika dort Spezialmörtel für den Bergbau und das Bauwesen, Mörtel, Betonzusatzmittel sowie Mahlhilfsmittel für Zementwerke. Sika bedient mit dem Werk die lokale Nachfrage und exportiert nach Burundi, Ruanda und in den Kongo.

  • Ausbau im Bereich Wandlösungen

    Ausbau im Bereich Wandlösungen

    Die Holcim AG erwirbt die Xella International GmbH. Die europaweit tätige Gruppe mit Hauptsitz in Duisburg ist auf Baumaterialien, Dämmstoffe und Dienstleistungen für die Gebäudehülle spezialisiert. Mit der Übernahme will Holcim sein eigenes Portfolio mit dem komplementären Angebot von Xella erweitern, erläutert der Zuger Baustoffkonzern in einer entsprechenden Mitteilung.

    „Diese strategische Übernahme ist ein Meilenstein in unserer Vision, der führende Partner für nachhaltiges Bauen zu sein, und beschleunigt den Ausbau unseres wertschöpfungsstarken Bereichs Building Solutions im Einklang mit unserer Strategie NextGen Growth 2030“, wird Holcim-CEO Miljan Gutovic dort zitiert. „Durch die Ergänzung unseres Angebots im hoch attraktiven Markt für Wandlösungen mit einem Volumen von mehr als 12 Milliarden Euro wird uns Xella Cross-Selling- und Systemverkaufsmöglichkeiten eröffnen.“ Der Transaktionswert wird in der Mitteilung auf 1,85 Milliarden Euro beziffert. Die Übernahme soll im zweiten Halbjahr 2026 abgeschlossen werden.

  • Übernahme stärkt Position im Mörtelmarkt

    Übernahme stärkt Position im Mörtelmarkt

    Die Sika-Gruppe hat die Marlon Tørmørtel A/S (Marlon) aus Brædstrup übernommen. Das auf die Herstellung von Mörtel spezialisierte Familienunternehmen verfügt über ein hochautomatisiertes Werk und zwei Warenlager, informiert die weltweit aktive Gruppe für Spezialitätenchemie aus Baar in einer Mitteilung. Zum Kaufpreis werden dort keine Angaben gemacht.

    Der Kundenstamm von Marlon setzt sich hauptsächlich aus Bauunternehmen, Herstellern von Betonelementen und spezialisierten Verarbeitern zusammen. Zudem beliefert der Mörtelhersteller den Baustoffhandel. Sika plant, die Übernahme für einen Ausbau der eigenen Präsenz im Mörtelmarkt zu nutzen. Zudem will die Gruppe die Produktionskapazitäten in Brædstrup erhöhen und die dortige Produktpalette erweitern.

    „Mit unseren kombinierten Geschäftsaktivitäten und den erweiterten Produktionskapazitäten verfügen wir über eine ausgezeichnete Basis, um das Wachstum in Dänemark und der gesamten skandinavischen Region weiter zu beschleunigen“, wird Christoph Ganz, Regional Manager EMEA bei Sika, in der Mitteilung zitiert. „Die Akquisition stärkt unsere Präsenz im bedeutenden Mörtelsegment und bietet uns die Möglichkeit, neue und bestehende Kunden noch gezielter mit umfassenden Komplettlösungen zu versorgen.“

  • Neue Strategie zahlt sich aus – mehr Gewinn und grüner Umsatzanteil steigt

    Neue Strategie zahlt sich aus – mehr Gewinn und grüner Umsatzanteil steigt

    Holcim erzielte einen Halbjahresumsatz von 7,87 Milliarden Franken, ein Anstieg von 1,8 Prozent in lokaler Währung. Das Unternehmen vermeldet in einer Mitteilung einen überproportionalen Anstieg seines Recurring EBIT (wiederkehrender Betriebsgewinn) um 10,8 Prozent in lokaler Währung und 3 Prozent in Schweizer Franken auf 1,44 Milliarden Franken. Die Recurring EBIT-Marge verbessert sich so um 90 Basispunkte auf 18,3 Prozent. Der Gewinn pro Aktie stieg zudem um 7,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 1,57 Franken vor Wertminderungen und Veräusserungen.

    Die Baustofffirma vermeldet ausserdem eine verstärkte Nachfrage nach nachhaltigen Lösungen. Der Anteil des CO2-armen Betons ECOPact betrug im ersten Halbjahr 31 Prozent des Gesamtumsatzes mit Transportbeton, verglichen mit 25 Prozent im Vorjahr. Der nachhaltige ECOPlanet-Zement machte 35 Prozent des Zementumsatzes aus, verglichen mit 32 Prozent vor einem Jahr.

    „Ich danke allen unseren 48’000 Mitarbeitenden auf der ganzen Welt für ihren Beitrag zu unserem hervorragenden Halbjahresergebnis. Holcim ist der führende Partner für nachhaltiges Bauen, und wir erschliessen signifikante Geschäftschancen durch unsere neue Strategie ‚NextGen Growth 2030‘ – welche die Grundlage für eine neue Ära des Wachstums und der Wertschöpfung bildet“, wird CEO Miljan Gutovic zitiert.

    Holcim prognostiziert für das Gesamtjahr ein 3- bis 5-prozentiges Umsatzwachstum in lokaler Währung, ein 6- bis 10-prozentiges Wachstum des Recurring EBIT in lokaler Währung, eine Recurring EBIT-Marge von mehr als 18 Prozent, einen Free Cashflow vor Leasingverhältnissen von rund 2 Milliarden Franken und über 20 Prozent Zuwachs bei recycelten Bau- und Abbruchmaterialien.

  • Nachhaltige Produkte treiben Ergebnisstabilität in der Baustoffbranche

    Nachhaltige Produkte treiben Ergebnisstabilität in der Baustoffbranche

    Die Holcim AG hat im ersten Quartal 2025 weltweit Umsätze in Gesamthöhe von 5,54 Milliarden Franken erwirtschaftet, informiert der Zuger Baustoffkonzern in einer Mitteilung. Im Vorjahreszeitraum hatten die Umsätze mit 5,59 Milliarden Franken auf gleichem Niveau gelegen. Das wiederkehrende Betriebsergebnis auf Stufe EBIT fiel mit 515 Millionen Franken um 3,1 Prozent schwächer als im ersten Quartal 2024 aus. In Lokalwährungen wurde jedoch ein EBIT-Wachstum von 1,7 Prozent erzielt.

    „Wir haben im ersten Quartal einen überproportionalen Anstieg des Recurring EBIT erreicht und das Margenniveau gehalten“, wird Holcim-CEO Miljan Gutovic in der Mitteilung zitiert. „Die wachsende Nachfrage unserer Kunden nach unseren nachhaltigen Baulösungen hat dazu beigetragen, dass die Umsatzanteile von ECOPact und ECOPlanet in den jeweiligen Produktlinien neue Höchstwerte erreicht haben.“ Konkret zog der Umsatzanteil des kohlenstoffarmen ECOPact-Betons im Jahresvergleich von 26 auf 32 Prozent an. Der kohlenstoffarme ECOPlanet-Zement verbesserte seinen Umsatzanteil gleichzeitig von ebenfalls 26 auf 29 Prozent.

    Vor dem Hintergrund des stabilen Quartalsergebnisses hält Holcim an seinen Zielvorgaben für das Geschäftsjahr 2025 fest. Danach soll ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Bereich in lokaler Währung und ein dazu überproportionaler Anstieg des wiederkehrenden EBIT realisiert werden. Die Ausgliederung des Nordamerikageschäfts von Holcim (Amrize) verläuft nach Plan. Am 25. März habe Amrize seinen ersten Investorentag in New York abgehalten, erläutert Holcim. Im Juni soll die Ausgründung an der NYSE und der SIX Swiss Exchange kotiert werden.

  • Neue Produktionsstandorte in Singapur und China

    Neue Produktionsstandorte in Singapur und China

    Sika erweitert seine globale Präsenz mit neuen Produktionsstätten in Singapur und China. Das neue Werk in Singapur ist auf die Mörtelproduktion spezialisiert. Dagegen wird in Xi’an im Nordwesten Chinas die gesamte Produktpalette hergestellt, darunter Fliesenkleber, zementöse Abdichtungen und Bodenbeschichtungen. Die neuen Fabriken sollen die Transportwege signifikant verringern.

    «Der Ausbau unserer Produktionskapazitäten in Singapur und China ist ein wichtiger Schritt unserer Wachstumsstrategie in Asien», wird Philippe Jost, Regionalleiter Asien/Pazifik, in einer Medienmitteilung zitiert. «Dank der neuen Werke können wir unsere Kunden in diesen beiden Schlüsselmärkten noch besser mit unseren innovativen Lösungen bedienen. Zudem tragen beide Fabriken zur Nachhaltigkeitsleistung von Sika bei, da sie energieeffiziente Verfahren und umweltfreundliche Materialien einsetzen.»

    Für Singapur wird laut Sika bis 2028 ein jährliches Wachstum der Bauindustrie von 4,1 Prozent erwartet. Ein Masterplan der Regierung zur Entwicklung der Infrastruktur sehe rund 22,5 Milliarden Franken für den Bau von Bahnhöfen und wichtigen Verkehrskorridoren vor.

    Das neue Werk in Xi’an ist das 35. von Sika in China. In dem Land soll sich das Volumen der Bauindustrie 2025 auf umgerechnet 4,3 Billionen Franken belaufen und bis 2028 um jährlich 3,9 Prozent wachsen. Für Infrastrukturprojekte und anspruchsvollere Qualitätsziele im Bauwesen hat China den Angaben zufolge eine halbe Billion Schweizer Franken budgetiert, für das Netto-Null-Ziel bis 2060 weitere 12 Billionen Franken.

  • Forschende analysieren Holznutzung in der Schweiz

    Forschende analysieren Holznutzung in der Schweiz

    Die Nutzung von Holz als einem der wichtigsten Rohstoffe auf dem Weg in eine klimaneutrale Zukunft haben Forschende der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und der in Birmensdorf ansässigen Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) untersucht. Die Analyse kommt laut einer Medienmitteilung zu dem Schluss, dass in der Schweiz noch erhebliches Potenzial bestehe, was die nachhaltige Holznutzung betrifft. So betrage die Recycling-Rate beim Holz gerade einmal knapp 8 Prozent, beim Papier sind es an die 70.  

    „Von den fünf bis sieben Millionen Kubikmetern Holz, die wir in der Schweiz jährlich ernten, werden rund 40 Prozent direkt energetisch genutzt – sprich verbrannt“, wird die Erstautorin der Studie, Nadia Malinverno aus dem Empa-Labor Technologie und Gesellschaft zitiert. Das sei keineswegs ideal, denn Holz werde vielseitig genutzt, als Rohholz, Schnittholz, Holzspäne, Holzfasern für die Papierindustrie und vieles mehr.

    Die Schweiz habe sich Netto-Null als Ziel bis 2050 gesetzt. Holz sei auf dem Weg in eine klimaneutrale Zukunft einer der wichtigsten Rohstoffe. Es binde beim Wachstum CO2 aus der Atmosphäre und biete sowohl als Material als auch als Energieträger Alternativen zu fossilen Rohstoffen, heisst es in der Mitteilung, die gleichlautend von Empa und WSL veröffentlicht wurde. Viele Industriezweige wollen in Zukunft vermehrt auf Holz setzen, sei es im Bau, bei der Produktion von Textilien und sogar in Sektoren wie Elektronik oder Pharma und Chemie, heisst es weiter.

    Die Arbeiten wurden im Rahmen von SCENE(Swiss Center of Excellence on Net-Zero Emissions) durchgeführt, einer Initiative der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH).

  • Baustoffanbieter plant Börsengang in den USA

    Baustoffanbieter plant Börsengang in den USA

    Der Baustoffproduzent Holcim mit Hauptsitz in Zug wird seine Niederlassung in den Vereinigten Staaten laut einer laut Medienmitteilung vollständig ausgliedern und als Holcim United States an der New Yorker Börse kotieren. Holcim in den USA hat seinen Hauptsitz in Chicago, ist aber darüber hinaus nach eigenen Angaben an 350 Orten in 43 Bundestaaten präsent und beschäftigt in den USA 7000 Mitarbeitende.

    Holcim mache Fortschritte bei dem vorgesehenen vollständigen Ausgliedern des Nordamerikageschäfts, heisst es in der Medienmitteilung. Das Nordamerikageschäft soll an der New York Stock Exchange als „domestic issuer“ (lokaler Anbieter) gemäss Regularien der Börsenaufsicht SEC kotiert werden, nach US-Regeln berichten und die Aufnahme in relevante US-Aktienindizes anstreben. Eine zusätzliche Kotierung an der Schweizer Börse SIX sei geplant, um den Bedürfnissen europäischer Investoren Rechnung zu tragen.

    Die geplante Ausgliederung unterliegt der Zustimmung der Aktionäre an der ordentlichen Generalversammlung von Holcim am 14. Mai 2025. Die Umsetzung eines positiven Beschlusses werde dann bis Ende des ersten Halbjahres 2025 erwartet, heisst es von Holcim.

    Holcim ist ein weltweit arbeitender Anbieter von Baulösungen mit einem Umsatz von 27 Milliarden Franken im Jahr 2023 und rund 63‘000 Mitarbeitenden. Das Unternehmen bietet nach eigenen Angaben eine breite Palette an fortschrittlichen Lösungen, von den nachhaltigen Baustoffen ECOPact und ECOPlanet über die Kreislauftechnologie ECOCycle bis zu modernen Dach- und Dämmsystemen des Tochterunternehmens Elevate im belgischen Zaventem.

  • Investition in CO2-armen Zement fördert Markteinführung

    Investition in CO2-armen Zement fördert Markteinführung

    Holcim beteiligt sich finanziell an der Skalierung und raschen Markteinführung des CO2-armen Zements von Sublime Systems. Die Investition des Zuger Unternehmens, eines der grössten Baustoffproduzenten der Welt, bringt den Bau der ersten kommerziellen Produktionsanlage von Sublime voran. Dafür hatte das Start-up vom US-Energieministerium im März bereits 87 Millionen Dollar erhalten.

    Das Team von Sublime Systems hat laut einer Mitteilung von Holcim eine «einzigartige Technologie» zur Dekarbonisierung von Zement entwickelt, die den gesamten Produktionsprozess von der Nutzung sauberer Elektrizität bis hin zu kohlenstofffreien Rohstoffen umfasst. «Wir sind begeistert vom Potenzial dieser Technologie und freuen uns, sie gemeinsam in grossem Massstab auf den Markt zu bringen», wird Holcims Nachhaltigkeitschef Nollaig Forrest zitiert.

    Holcim hat sich durch eine verbindliche Abnahmevereinbarung einen grossen Teil des dort produzierten Sublime Cement gesichert. Beide Partner haben ein eigenes Projektteam eingerichtet, um gemeinsam weitere Anlagen zu entwickeln.

    «In der Zementindustrie ist Grösse alles», so Leah Ellis, CEO und Mitbegründerin von Sublime Systems. «Durch die Kombination der Technologie von Sublime mit den fortschrittlichen globalen Aktivitäten von Holcim, von der Herstellung und Logistik bis hin zum kommerziellen Vertrieb, können wir gemeinsam unsere Wirkung steigern.»

    Das Unternehmen betreibt derzeit an seinem Sitz in Somerville im US-Bundesstaat Massachusetts eine Pilotanlage mit einer Produktionskapazität von bis zu 250 Tonnen pro Jahr und entwickelt seine erste kommerzielle Anlage mit einer Kapazität von jährlich 30’000 Tonnen, die bereits 2026 in der ebenfalls in Massachusetts gelegenen Stadt Holyoke eröffnet werden soll.

  • Der Klimaneutralität ein Stück näher dank neuartigem Zement

    Der Klimaneutralität ein Stück näher dank neuartigem Zement

    Die JURA Materials-Gruppe ist die Lösungsanbieterin für Baustoffe und umfasst 14 führende Schweizer Unternehmen mit insgesamt rund 500 Mitarbeitenden. Zur JURA Materials-Gruppe gehört unter anderem die JURA CEMENT mit den beiden Zementwerken Jura-Cement-Fabriken AG in Wildegg/AG und Juracime S.A. in Cornaux/NE. Die Herstellung von Zement ist energieintensiv. Seit 1990 konnten die CO2-Emissionen aus primär fossilen Brennstoffen um mehr als zwei Drittel reduziert. werden Eine Herausforderung bleibt der Klinker, der wichtigste Bestandteil von Zement. Neben den Brennstoffen verursacht der chemische Prozess rund zwei Drittel der CO2 -Emissionen pro Tonne Zement. Andere Zumahlstoffe wie z. B. Hüttensand oder Flugasche werden teilweise als Ersatz für den Klinker eingesetzt. Allerdings sind sie reduziert verfügbar oder müssen importiert werden.

    Klinkerersatz durch einheimischen kalzinierten Ton als Teil der Lösung
    Das hauseigene Baustofflabor Technical Competence Center TCC der JURA Materials-Gruppe  entwickelte einen klinker- und damit CO2-reduzierten Zement mit kalziniertem Ton. «Wir suchten Wege, den Klinkeranteil im Zement zu verringern und diesen durch weniger oder gar nicht CO2-belastete Stoffe zu ersetzen. Eine weitere substanzielle Klinkerreduktion konnte nur über einen neuen reaktiven Zusatzstoff, der regional und in ausreichender Menge vorhanden ist, erreicht werden», erklärt Emanuel Meyer, Leiter des TCC. «Der Ton für den JURA ECO3 Zement wird aus der betriebseigenen Tongrube der Juracime S.A. in Cornaux gewonnen. Da Ton bei niedrigerer Temperatur gebrannt wird als Klinker, generiert er weniger CO2 Emissionen bei seiner Produktion. Die optimale Brenntemperatur von ca. 650 bis 850° Celsius ist etwa halb so hoch wie bei der Klinkerproduktion».

    Deutlich reduzierter CO2-Fussabdruck
    Der Ausstoss an CO2-Emissionen bei der Produktion von kalziniertem Ton ist ca. 2/3 geringer als von Klinker. Da der Klinkergehalt im Zement dank dem kalzinierten Ton um mehr als 10 % reduziert werden konnte, entstehen bei der Produktion von Beton mit JURA ECO3 Zement insgesamt ca. 20 % weniger CO2-Emissionen pro m3 Beton verglichen mit Hochbaubetonen mit Portlandkalksteinzement. Zurzeit wird eine Ökobilanz für den CEM II/C-M Zement erstellt, mit dem Ziel, dass dieser im KBOB-Betonrechner aufgenommen wird.

    Anwendungsgebiet des neuen CEM II/C Zementes
    Der JURA ECO3 ist der einzige in der Schweiz zugelassene CEM II/C-M (Q-LL) Zement mit der Festigkeitsklasse 42.5 N, geprüft von der unabhängigen Prüfstelle TFB AG und von S-Cert im Februar 2023 nach SN EN 197-5 zertifiziert. Er ist für den Hochbau NPK A-C freigegeben und somit für sämtliche Anwendungen im Hochbaubereich (Fundamente, Aussenwände, Innenwände, Decken, Treppen, etc.), als Mager- oder Hüllbeton, als selbstverdichtender, leichtverdichtender oder wasserdichter Beton oder auch für Recycling-Beton verfügbar. Die Zertifizierung für den Tiefbau ist in Vorbereitung.

    Erfolgreiche Testversuche unter Realbedingungen
    Im Labor wurden zwei Hochbau-Betonmischungen (Sorte B und Sorte C) hergestellt und die Frisch- und Festbetoneigenschaften geprüft. Der JURA ECO3 weist trotz 10 % weniger Klinkergehalt im Vergleich zum bisher ökologischsten Zement JURA ECO eine höhere Druckfestigkeit auf. Die Betonmischungen erfüllen alle Norm-Anforderungen bezüglich Druckfestigkeit, Wasserleitfähigkeit (WLF) und Karbonatisierungswiderstand (KW).

    Danach wurde der JURA ECO3 Zement im Betonwerk unter realen Bedingungen im Hochbau getestet und zwei Betonbauteile im Tiefbau realisiert: eine LKW-Entladerampe (100 m3) und eine Bodenplatte (300 m3). Ein Beton NPK G konnte so geprüft werden. Der Einbau verlief reibungslos und die Baumeister zeigten sich überzeugt: Die Entmischungsgefahr des Frischbetons war gering, das gute Festigkeitsverhalten und die hohe Dauerhaftigkeit des Festbetons waren weitere Pluspunkte. Für Architekten, Ingenieure und Planer gelten keine Einschränkungen bei den Bemessungsgrundlagen.

    Die Basis für eine neue Generation nachhaltiger Zemente
    Die JURA Materials-Gruppe ist in der Schweiz und in Europa einer der ersten Baustoffproduzenten, der einen Zement mit dem Zusatzstoff kalzinierten Ton zur Marktreife gebracht hat. «Das Produkt wird den steigenden Bedarf an nachhaltigen Lösungen im Markt bedienen», zeigt sich Ralf Schumann, Commercial Director Cement der JURA Materials-Gruppe, überzeugt. «Ob von Baumeistern oder Investoren wie Städten und Gemeinden, Pensionskassen und Versicherungen, bei denen die Klimabilanz eines Bauprojekts eine immer grössere Rolle spielt und deren CO2-Bilanz der JURA ECO3 wesentlich verbessert.»

    Quelle: juramaterials.ch/juraeco3

  • Auftragsrückgang setzt sich fort

    Auftragsrückgang setzt sich fort

    Im ersten Halbjahr 2023 erwirtschaftete das Bauhauptgewerbe 11 Milliarden Franken Umsatz, dies entspricht praktisch einer Stagnation gegenüber dem Vorjahressemester. Hochbau und Tiefbau entwickelten sich ähnlich. Dementsprechend ist die Auslastung der Kapazitäten noch hoch, die Beschäftigungslage gut.

    Geringere Bautätigkeit auf mittlere Sicht

    Mittelfristig trüben sich die Aussichten jedoch ein. Im ersten Halbjahr des laufenden Jahres sind die Aufträge im Hochbau um 0.6 Milliarden Franken geringer ausgefallen als noch in der Vorjahresperiode, im Tiefbau um 0.5 Milliarden Franken. Gesamthaft entspricht dies einem Rückgang von 8.3 Prozent. Mehrere Unternehmen meldeten gar insgesamt einen negativen Auftragseingang. Dies bedeutet, dass schon geplante Bauprojekte vorübergehend pausiert, redimensioniert oder gänzlich auf Eis gelegt wurden.

    Dementsprechend hat sich der Arbeitsvorrat in den vergangenen Quartalen ebenfalls reduziert, er lag Ende Juni 2023 bei 15.9 Milliarden Franken, also 2.6 Prozent tiefer als vor einem Jahr.

    Von Wohnungsüberschuss zum Wohnungsmangel

    Der Vorrat an Aufträgen im Wohnungsbau ist ebenfalls zurückgegangen. Der Trend ist eindeutig, dieses und nächstes Jahr werden zu wenige Wohnungen gebaut. In den letzten 12 Monaten ist das Franken-​Volumen der bewilligten Wohnbaugesuche um 9 Prozent gegenüber den vorangehenden 12 Monaten gesunken. Der Wohnungsmangel könnte mit weniger Regulierung schneller behoben werden. Zudem werden Einsprachen häufig genutzt, um Partikularinteressen durchzusetzen zu Lasten der Erschaffung neuen Wohnraums. Der SBV wird sich am nächsten Runden Tisch des Bundesrats zum Wohnungsmangel entsprechend dafür einsetzen, dass die Bautätigkeit wieder beschleunigt werden kann.

    SBV dankt Credit Suisse für sehr gute Zusammenarbeit – Bauindex wird weitergeführt

    Der Bauindex sagt für das nächste Quartal ein Umsatzplus von 2 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode voraus. Mit dieser Ausgabe endet die 14-​jährige Partnerschaft des SBV mit der Credit Suisse im Rahmen des Bauindex. Der SBV bedankt sich bei der Credit Suisse für die stets sehr gute Zusammenarbeit, sie wurde sehr geschätzt. Der SBV führt das etablierte Prognoseninstrument weiter, ab dem 4. Quartal 2023 in angepasster Form und mit neuem Erscheinungsbild.

  • Holcim startet Plattform zur Wiederverwertung von Bauschutt

    Holcim startet Plattform zur Wiederverwertung von Bauschutt

    Der Baustoffriese Holcim mit Sitz in Zug hat unternehmensintern eine digitale Plattform für die Wiederverwertung von Bauschutt gestartet. Damit sollen laut einer Medienmitteilung Abrissmaterialien effizient verteilt, aufbereitet, zerkleinert und zu neuen Baulösungen zusammengesetzt werden. Die Plattform namens ECOCycle soll bei der Umstellung des Bauwesens auf Kreislauffähigkeit helfen.

    Damit kann Holcim den Angaben zufolge seinen Bauschutt zu 100 Prozent wiederverwerten. So kommen beispielsweise dekarbonisierte Rohstoffe in kohlenstoffarmem Zementformulierungen wieder zum Einsatz. Gesteinskörnungen lassen sich in Beton und Füllstoffen im Strassenbau wiederverwenden.

    „Mit unserer ECOCycle-Technologie können wir Städte aus Städten bauen, indem wir 100 Prozent der Abbruchmaterialien für neue Lösungen recyceln, so dass alles wiederverwendet wird und nichts verloren geht“, wird Holcim-CEO Jan Jenisch in der Medienmitteilung zitiert. Eine kreislauffähige Bauweise ist angesichts einer wachsenden Weltbevölkerung und Verstädterung zwingend nötig.

    Aktuell baut Holcim eine Wohnanlage in Grossbritannien, die zur Hälfte aus ECOCycle-Granulat besteht. Dieses Granulat besteht wiederum komplett aus recyceltem Abbruchmaterial. In Frankreich entsteht ein Wohnkomplex, für den Holcim ausschliesslich Recyclingbeton verwendet. Und in der Schweiz bietet das Unternehmen einen Zement an, der zu mit einem Fünftel aus altem Bauschutt besteht.

  • Hug Baustoffe übernimmt Stauffacher Beläge

    Hug Baustoffe übernimmt Stauffacher Beläge

    Hug Baustoffe AG hat die in Lachen im Kanton Schwyz ansässige Stauffacher Beläge GmbH aquiriert. Die Übernahme bedeutet gemäss einer Medienmitteilung für den Baumaterialhändler einen logischen Schritt bei der Expansion rund um den Zürichsee. „Durch die Übernahme erweitern wir unsere lokale Präsenz mit dem bekannten Showroom und persönlicher Beratung“, wird Geschäftsführer Dominik Rieder zitiert.

    Der Vollsortimenter führt 500‘000 Artikel für private wie auch öffentlich-gewerbliche Neu- und Umbauprojekte. An zehn Standorten betreibt Hug Handwerkershops, Baumateriallager, Bad- und Fliesenausstellungen für den Innenausbau sowie eine grossflächige Gartenbauausstellung am Stammsitz. Zusätzlich zum Baumaterialsortiment werden Maschinen und Werkzeuge verkauft und vermietet.

    Hug übernimmt alle Mitarbeitenden der Stauffacher Beläge GmbH. Der Grosshändler hat sich mit seiner Auswahl an hochwertigen keramischen Wand- und Bodenplatten, Fassaden und Parkett einen Namen gemacht. Das Unternehmen berät private Bauherren und Bauträger sowie Architekten, Plattenleger und Generalunternehmer bei auf den Innen- und Aussenraum abgestimmte Boden- und Wandkonzepten.

    Die Kundschaft profitiere von dem „Schulterschluss“, der den Zugang zu neuen Produktsparten ermögliche. „In der Beratung werden wir neu durch das grosse Fachteam der Hug Baustoffe AG verstärkt“, wird Edith Stauffacher, seit 2015 die Inhaberin der Stauffacher Beläge, in der Mitteilung zitiert.

  • Sika fährt die Produktion in USA hoch

    Sika fährt die Produktion in USA hoch

    Sika hat in Stafford im US-Bundesstaat Virginia ein neues Werk zur Herstellung von Betonzusatzmitteln eröffnet. Laut einer Medienmitteilung soll mit der zusätzlichen Fertigungskapazität und in Kombination mit dem bestehenden Werk in Fairless Hills im US-Bundesstaat Pennsylvania die starke Nachfrage in den Ballungszentren North East und Mid Atlantic optimaler bedient werden.

    Kurze Transportwege für Rohstoffe und Endprodukte verringern den CO2-Ausstoss und haben einen positiven Einfluss auf die betriebliche Effizienz, heisst es. Die Leistungsfähigkeit der neuen Anlage sei auf den steigenden Bedarf durch das angekündigte Infrastrukturprogramm in Höhe von 200 bis 250 Milliarden Franken ausgerichtet.

    Für die Baubranche stehen die Zeichen in Nordamerika auf Wachstum. In den nächsten Jahren wird mit Investitionen in Höhe von 1 Billion Franken die Infrastruktur modernisiert und ausgebaut.

  • Holcim geht Partnerschaft mit Madaster ein

    Holcim geht Partnerschaft mit Madaster ein

    Holcim Schweiz will sich verstärkt für die Kreislaufwirtschaft im Bauwesen einsetzen. In diesem Zusammenhang hat das Baustoffunternehmen eine Partnerschaft mit Madaster geschlossen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

    Madaster arbeitet an sogenannten Materialpässen für neue und bestehende Gebäude. Mit diesen Materialpässen erhalten Bauabfälle eine Identität und können als Ressourcen katalogisiert und wiederverwendet werden. Ziel ist es, Abfall zu vermeiden und die Kreislaufwirtschaft im Bau- und Immobiliensektor zu fördern.

    Die Madaster-Plattform kann auch schon bei der Entwurfsphase von Gebäuden genutzt werden, um verschiedene Bauweisen sowie Materialoptionen zu vergleichen.  Hersteller von Baumaterialien – wie etwa Holcim – können ihre Produkte mit den Produktdatenbanken auf Madaster vergleichen und dort präsentieren. Ausserdem können sie ihre Produkte zurückverfolgen, um gegebenenfalls eine Wiederverwendung zu ermöglichen. Die Dienstleistung von Madaster wird in der Schweiz von der Madaster Services Switzerland AG mit Sitz in Zürich vermarktet.

    Holcim Schweiz hat sich vorgenommen, bis 2050 ausschliesslich klimaneutrale und vollständig rezyklierbare Baustoffe zu produzieren. Die neue Partnerschaft soll nun helfen, dieses Ziel zu erreichen. „Mit der Nutzung von Madaster bei der Planung von Gebäuden können bereits heute die richtigen Entscheidungen für kreislauffähige und ressourcenschonende Materialien getroffen werden“, so Christophe Berset, Team Lead New Solutions bei Holcim Schweiz, in der Mitteilung. „Je mehr Transparenz auf Produktebene existiert, desto zukunftsfähiger können Gebäude geplant, gebaut, demontiert sowie Materialien und Produkte weiteren Nutzungsphasen zugeführt werden“, fügt er hinzu.

  • Empa zeigt Vorteile von Hochleistungsdämmstoffen

    Empa zeigt Vorteile von Hochleistungsdämmstoffen

    Forschende der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) haben untersucht, ab wann sich für Bauherren eine Investition in kostspielige Hochleistungsdämmstoffe wie Aerogele lohnen kann. In einer ersten Betrachtung wurden laut einer Medienmitteilung die 25 teuersten Städte in Europa, Nordamerika und Asien einem Vergleich unterzogen. Dabei fand das Forscherteam heraus, dass der lukrative Flächengewinn durch die kostspieligeren Aerogele bei einem Quadratmeterpreis von mehr als 8000 Franken die Mehrkosten der dünneren Dämmvariante übersteigt.

    Zur Begründung heisst es, dass eine Hochleistungsisolation die gleiche Dämmwirkung erzielt wie konventionelle Mineralwolle, aber nur die Hälfte bis zu einem Viertel an Materialeinsatz benötigt wird. Vor dem Hintergrund steigender Immobilienpreise und verdichtetem Bauen in Städten könnten Hochleistungsdämmstoffe wie Aerogele eine wirtschaftliche Bauweise begünstigen. Denn je dünner die Aussenhülle eines Bauwerks ist, desto mehr Raum stehe im Inneren zur Verfügung.

    Die mittels einer Gleichung errechneten wirtschaftlichen Vorteile hätten sich in den 15 teuersten Städten zeigen lassen – darunter die vier Schweizer Städte Zürich, Genf, Lugano und Basel mit den europaweit höchsten Quadratmeterpreisen. Für Nordamerika sei die Amortisation in den 14 teuersten Städten, in Asien in den zehn teuersten Städten ermittelt worden. Die Erkenntnis könne auch künftige Planer bei der Entscheidung nach dem geeigneten Dämmmaterial unterstützen.

  • Holcim und Volvo entwickeln nachhaltige Kipplaster

    Holcim und Volvo entwickeln nachhaltige Kipplaster

    Holcim und Volvo Autonomous Solutions arbeiten laut Medienmitteilung beim Testen und Weiterentwickeln von autonom und mit batteriegestütztem Elektroantrieb fahrenden „Dumpern“, also Kipplastern, zusammen. Als Standort für das gemeinsame Projekt mit dem schwedischen Unternehmen aus Göteborg hat Holcim seinen Kalksteinbruch Gabenchopf in Villigen ausgewählt. Dort wird der für die Zementproduktion im Holcim-Zementwerk Siggenthal benötigte Kalkstein und Mergel angebaut. Die seit 1912 bestehende Anlage ist nach Angaben von Holcim eines der grössten Zementwerke der Schweiz und produziert jährlich über 900’000 Tonnen Zement.

    Die neuen elektrischen und fahrerlosen Dumper markieren laut der Holcim-Mitteilung einen bahnbrechenden Schritt. Getestet werde die weltweit erste, kommerziell verfügbare, CE-zertifizierte elektrische und autonome Transportlösung für die Steinbruch- und Zementindustrie.

    Das Projekt zeige eine „nachhaltige Transportlösung, die kommerziell tragfähig ist und die technologischen Veränderungen der Konnektivität, Automatisierung und Elektrifizierung reflektiert“, wird Nils Jaeger, Präsident von Volvo Autonomous Solutions, zitiert. Und Simon Kronenberg, CEO von Holcim Schweiz und Italien, sieht das gemeinsame Projekt als „einen weiteren Schritt zur Verwirklichung unserer Nachhaltigkeitsziele“. Holcim nutzt laut der Medienmitteilung seit 2019 an allen Standorten 100 Prozent erneuerbare elektrische Energie.

    Die Tests und der mögliche Einsatz von batterieelektrischen Dumpern sei Teil von Holcims Digitalisierungsinitiative Plant of Tomorrow – das Werk von morgen, heisst es in der Mitteilung. Dabei testet Holcim Automatisierungstechnologien, Robotik und Künstliche Intelligenz im gesamten Produktionsprozess.

  • Recycling von Baustoffen braucht mehr Akzeptanz

    Recycling von Baustoffen braucht mehr Akzeptanz

    Bei der Fachtagung Blickpunkt des Verbands arv Baustoffrecycling standen in diesem Jahr die Qualitätssicherung der Wiederverwertung und Aufbereitung von Baustoffen auch in kleineren Betrieben sowie die Anforderungen an die damit geschaffenen Bauprodukte im Fokus. Laut Medienmitteilung fand der Blickpunkt 2021 am Mittwoch digital statt.

    Nationalrätin Isabelle Chevalley sprach am französischsprachigen digitalen Blickpunkt, dem „Point de Mire“, in einem Referat über die Stärkung der Kreislaufwirtschaft in Bezug auf Baustoffe. Die Bedeutung der Wiederverwertung von Baustoffen zur Schonung der natürlichen Ressourcen und knappen Deponievolumen sei inzwischen auch politisch erkannt und in die Beratungen des Parlaments aufgenommen worden. In der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK) würden Massnahmen zur Förderung von Baustoffrecycling erarbeitet, wird sie zitiert. Dennoch seien noch mehr Anstrengungen nötig, so Chevalley. Unternehmen sollten Bauherren solche Produkte gezielt anbieten. Auch im Beschaffungswesen seien Massnahmen nötig.

    Zentral ist dabei die Sicherung der Qualität. Die referierenden Fachleute informierten über die Umsetzung einer werksinternen Produktionskontrolle wie auch über die Wiederverwendung von Ausbauasphalt. Die Normen dazu werden derzeit überarbeitet. Hier engagiere sich der Verband arv Baustoffrecycling Schweiz für die Förderung der Wiederverwertung und für mehr Akzeptanz bei allen beteiligten Akteuren, heisst es in der Medienmitteilung.

  • Sika expandiert im mexikanischen Markt

    Sika expandiert im mexikanischen Markt

    Die Sika AG expandiert in Mittelamerika und übernimmt Bexel Internacional S.A. de C.V. Die Akquisition des Familienunternehmens erhöhe die Produktionskapazität des Produzenten bauchemischer Produktsysteme und industrieller Dicht- und Klebestoffe deutlich, heisst es in einer Medienmitteilung. Bexel habe 2020 einen Umsatz von 35 Millionen Franken erzielt.

    Bexel verfügt über fünf Produktionsstandorte, darunter Mexiko-Stadt, und beliefert vor allem Baumärkte und Baustoffhändler. Die Übernahme soll die Marktstellung von Sika in dieser schnell wachsenden Metropolregion stärken. Darüber hinaus erhofft sich Sika durch den Kauf von Bexel Verkaufssynergien für seine Produkte.

    „Dank Bexel können wir unsere geografische Präsenz und unser Angebot auf dem grossen mexikanischen Markt für Mörtelprodukte im Bereich Building Finishing ideal erweitern. Damit haben wir gemeinsam, nicht zuletzt durch den verbesserten Marktzugang, eine ausgezeichnete Basis für weiteres Wachstum und eine starke Stellung in diesem Markt. Wir heissen alle neuen Mitarbeitenden von Bexel herzlich willkommen im Sika Team und freuen uns auf eine erfolgreiche gemeinsame Zukunft“, wird Christoph Ganz, Regionalleiter Americas bei Sika, in der Medienmitteilung zitiert.

  • Holcim lanciert CO2-reduzierten Zement

    Holcim lanciert CO2-reduzierten Zement

    Holcim bringt mit ECOPlanet einen grünen Zement auf den Markt. Einer Medienmitteilung des Unternehmens zufolge verursacht dieser um 30 Prozent weniger CO2-Ausstoss als herkömmliche Produkte. Laut CEO Jan Jenisch wird damit der weltweit erste Zement angeboten, der zu 20 Prozent aus wiederverwerteten Bau- und Abbruchabfällen besteht. Neben der Verwendung von emissionsarmen Rohstoffen werde die CO2-Reduktion unter anderem durch die Dekarbonisierung des Produktionsprozesses erreicht.

    ECOPlanet ist bereits in der Schweiz sowie in Deutschland, Rumänien, Kanada, Spanien, Frankreich und Italien erhältlich. Im laufenden Jahr soll das Produkt in insgesamt 15 europäischen Ländern lanciert werden. Bis Ende 2022 will Holcim seine Marktpräsenz mit ECOPlanet verdoppeln.

    „Angesichts der steigenden Weltbevölkerung und der raschen Urbanisierung sind Lösungen wie ECOPlanet von entscheidender Bedeutung, um umweltfreundlichere Städte und eine intelligentere Infrastruktur zu schaffen und mit weniger Aufwand mehr zu bauen“, wird Jenisch in der Mitteilung zitiert.

  • Nidwalden erhält Anlage für Recycling-Baustoffe

    Nidwalden erhält Anlage für Recycling-Baustoffe

    Die ARGE EvoREC hat eine neue Recycling-Aufbereitungsanlage für Baustoffe in Oberdorf in Betrieb genommen. Diese soll Beton- und Mischabbruch aus der Region in hochwertige neue Baustoffe verwandeln, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Konkret soll beispielsweise Beton- und Mischgranulat in unterschiedlichen Korngrössen, Gesteinszusammensetzungen und mit verschiedenen Eigenschaften entstehen.

    ARGE EvoREC, eine Tochtergesellschaft der Zürcher Holcim Kies und Beton AG und der Nidwaldner Zimmermann Umweltlogistik AG, will mit der Anlage die Kreislaufwirtschaft im Bausektor fördern. Ein Grossteil der rezyklierten Gesteinskörnung wird direkt vor Ort im Holcim-Werk Aennerberg für die Produktion von Recycling-Beton verwendet. Damit werde der Stoffkreislauf geschlossen.

    Laut Reto Zimmermann, CEO der Zimmermann Umweltlogistik AG, ist die neue Anlage nicht nur ein Bekenntnis zur Nachhaltigkeit, sondern auch zur Region. „Wir nehmen Beton- und Mischabbruch aus dem Markt Nidwalden entgegen und bereiten ihn zu Granulat für die lokale Produktion von Beton auf – mit dem wiederum neue, nachhaltige Bauwerke in der Region entstehen können“, wird er in der Mitteilung zitiert.

  • Sika wächst zweistellig

    Sika wächst zweistellig

    Einer Mitteilung von Sika zufolge hat der Zuger Baustoffkonzern das erste Halbjahr 2021 mit neuen Rekordwerten abgeschlossen. Konkret wurde ein Umsatzwachstum um 23,1 Prozent auf 4,45 Milliarden Franken realisiert. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT legte im Jahresvergleich um 67,2 Prozent auf 685,9 Millionen Franken zu. Die EBIT-Marge erreichte mit 15,4 Prozent einen neuen Rekordwert.

    „Wir haben uns in einem weiterhin herausfordernden Marktumfeld erneut behauptet und im ersten Halbjahr 2021 sehr gute Geschäftsresultate erzielt“, wird Thomas Hasler in der Mitteilung zitiert. „COVID-19 wird uns weiterhin herausfordern“, meint der Vorsitzende der Konzernleitung. „Wir sind aber gut aufgestellt und haben unter schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen unsere Krisenresistenz unter Beweis gestellt und neue Wachstumsplattformen geschaffen.“

    Zur guten Entwicklung im ersten Semester 2021 hatten alle Geschäftsregionen von Sika mit zweistelligen Raten beim Umsatzwachstum beigetragen. In der Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) wurde im Jahresvergleich eine Umsatzsteigerung von 25,2 Prozent  auf 2,04 Milliarden Franken realisiert. Die Region Americas legte um 15,8 Prozent  auf 1,10 Milliarden Franken zu. In der Region Asien/Pazifik konnten die Umsätze um 26,4 Prozent auf 960,8 Millionen Franken gesteigert werden. Im Geschäft mit der Automobilindustrie (Bereich Global Business) wurde ein Wachstum von 26,4 Prozent auf 351,0 Millionen Franken realisiert.

    Für das Gesamtjahr geht Sika von einem Umsatzwachstum zwischen 13 und 17 Prozent in Lokalwährungen aus. Das Betriebsergebnis soll dazu überproportional gesteigert werden. Bei der EBIT-Marge rechnet Sika trotz steigender Rohstoffpreise mit mindestens 15,0 Prozent.

  • Holzernte hat 2020 zugenommen

    Holzernte hat 2020 zugenommen

    Mit 4,8 Millionen Kubikmetern wurden 2020 insgesamt 4 Prozent mehr Holz geschlagen als im Vorjahr. Vergleicht man diese Menge mit dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019, so resultierte ein Plus von 1 Prozent. Der seit 2016 steigende Trend zu mehr geerntetem Nadelholz setzte sich auch im vergangenen Jahr fort: Dessen Ernte stieg um 8 Prozent auf 3,4 Millionen Kubikmeter.

    Wie das Statistische Bundesamt in der Schweizerischen Forststatistik 2020 weiter dokumentiert, setzte sich dagegen der Rückgang der Laubholzernte weiter fort. Mit 1,4 Millionen Kubikmeter wurden 3 Prozent weniger geschlagen als im Vorjahr. Gleichzeitig werden wegen der Klimaveränderung und des zunehmenden Aufwands bei der Bekämpfung des Borkenkäfers immer mehr Laubbäume neu gepflanzt, vor allem im Mittelland. 563’000 Bäume markierten dort gegenüber 2019 ein Plus von 9 Prozent. Gleichzeitig gingen die Nadelholzpflanzungen mit 430’000 Bäumen um 8 Prozent zurück.

    Ein weiterer Trend ist seit 2016 ungebrochen: In der Schweiz wird immer mehr Hackholz verwendet. 2020 waren es mit 1,2 Millionen Kubikmetern rund 5 Prozent mehr Holz als Hackschnitzel. Dagegen sinkt die Ernte von Energiestückholz stetig: von 0,75 Millionen Kubikmetern im Jahr 2016 auf 0,70 Kubikmeter im Jahr 2020. Das meistgeerntete Holz bleibt Stammholz. Dieses Segment wuchs nach einem starken Rückgang im Vorjahr wieder um 5 Prozent.

    Die Einnahmen der 660 Schweizer Forstbetriebe sanken 2020 um 2 Prozent auf 525 Millionen Franken. Deren Ausgaben nahmen um 1 Prozent auf 569 Millionen Franken ab. Daraus resultierte eine Unterdeckung von rund 44 Millionen Franken. Das sind 5 Prozent mehr als 2019 und 13 Prozent mehr als im Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019.

    Bei den 160 Betrieben aus dem forstwirtschaftlichen Testbetriebsnetz der Schweiz, die eine Vollkostenrechnung führen, verschlechterte sich die Situation im Vergleich zum Vorjahr. Durch erhöhte Kosten und tiefere Erlöse hat sich deren Defizit pro Hektare produktive Waldfläche um 6 Franken auf 66 Franken vergrössert.

  • Modell klärt Kreislauf von Baustoffen

    Modell klärt Kreislauf von Baustoffen

    Mit seiner Dissertation will Wirtschaftsingenieur Daniel Kliem an der OST – Ostschweizer Fachhochschule Grundlagen für die Wiederverwertung von Baustoffen schaffen, und zwar über Kantonsgrenzen hinweg. Wie es in einer Medienmitteilung dazu heisst, sei der „Kantönligeist“ im politischen Prozess hinderlich. Werde etwa in einem Kanton der Preis für das Abbauen von Kies und das Deponieren von Abbruch und Aushub angehoben, um Anreize für Recycling zu geben, verschiebe sich das Problem nur in andere Regionen: „Rückbaumaterial und Aushub würden dann in andere Kantone transportiert und neues Material würde dann von weiter weg hergefahren“, so Kliem.

    Nun will ein partizipativ entwickeltes Modell die Systemdynamik klären. An diesem vierjährigen Projekt sind neben drei OST-Instituten auch Fachleute der Universitäten St.Gallen und Bergen, des Zürcher Amts für Abfall, Wasser, Energie und Luft sowie der Energie und Ressourcenmanagement GmbH beteiligt. Trotz der komplexen Dynamiken habe es bereits ein umfassendes Problemverständnis geschaffen und umsetzbare Handlungsfelder identifizieren können. So müssten etwa die Prozesse und raumplanerischen Massnahmen neu definiert werden. Ausserdem seien bauintensive Kantone wie Zürich mit einzubeziehen und die Besteuerung von Ressourcen national zu regeln.

    „Die Erkenntnis, dass selbst Experten mit Modellen dazulernen, neue Perspektiven und Inputs gewinnen, war spannend“, wird Kliem zitiert. „Die naheliegende Massnahme, den Preis für Kies zu erhöhen, ist zwar gut und funktioniert. Wenn aber die Einzugsgebiete miteinbezogen werden, dient die Kooperation zwischen Kantonen als Schlüssel, um Mehrtransporten vorzubeugen.“

  • Sulzer und Blue Planet arbeiten an CO2-negativem Beton

    Sulzer und Blue Planet arbeiten an CO2-negativem Beton

    Sulzer und Blue Planet wollen gemeinsam den Wandel zu einer nachhaltigen Zementindustrie beschleunigen. Dafür sind sie nun eine Partnerschaft eingegangen. Der kalifornische Spezialist für CO2-Abscheidung und -Mineralisierung nutzt Technologien des Winterthurer Unternehmens zur CO2-Reduzierung, um Treibhausgasemissionen aus dem industriellen Betrieb zu senken.

    Laut einer Medienmitteilung von Sulzer hat Blue Planet hat eine profitables System zur CO2-Abscheidung, -Nutzung und -Lagerung entwickelt, das CO2 aus einer Vielzahl von Emissionsquellen wie Kraftwerken, Raffinerien, Stahl- und Zementwerken abscheidet. Das CO2 wird in fester, kristalliner Form mineralisiert und damit dauerhaft gebunden. Das Granulat wird Beton als 70- bis 90-prozentiger Hauptbestandteil beigefügt. Wie üblich werden diese Zuschlagstoffe dann durch Zement gebunden. Zement trägt mit einem Anteil von 7 Prozent wesentlich zu den globalen CO2-Emissionen bei. Doch werde der CO2-Fussabdruck des Zements im Beton durch das in den synthetischen Kalksteinzuschlägen gebundene CO2 „mehr als kompensiert“, so Sulzer.

    „Wir freuen uns, unsere Expertise für zirkuläre Anwendungen in ein solch zukunftsweisendes Projekt einbringen zu können“, wird Sulzers Divisionsleiter Chemtech, Torsten Wintergerste, in der Mitteilung zitiert. „Es wird dazu beitragen, die Kohlenstoffemissionen aus industriellen Anwendungen und dem Zemetsektor zu reduzieren – ein Hauptanliegen unserer Kunden.“

  • Zirkulit-Beton wird erstmals ausgeliefert

    Zirkulit-Beton wird erstmals ausgeliefert

    In Stadel ist der kreislauffähige Beton zirkulit erstmals ausgeliefert worden. An der Hinterdorfstrasse entstehen damit drei Mehrfamilienhäuser. „Mit der Lieferung der ersten Kubikmeter zirkulit-Beton beginnt das zirkuläre Zeitalter“, schreibt das neu gegründete Unternehmen, das sich genauso nennt wie sein Produkt, in seiner Medienmitteilung.

    Dank des Einsatzes von 1850 Kubikmeter zirkulit-Beton spare die Bauherrin EBI Immobilien 3260 Primärrohstoffe. Zudem reduziere sie den CO2-Fussabdruck des Bauprojekts um 18’500 Kilogramm. Dies werde dadurch erreicht, dass eine „neuartige Technologie“ CO2 im Beton speichere.

    Dieser Baustoff „gibt mir die Möglichkeit, beim grössten Einflussfaktor, dem Beton, eine deutliche Reduktion zu erzielen“, wird Sarah Heinle von EBI Immobilien in der Mitteilung zitiert. „Wir hoffen, dass weitere Bauherrschaften nachziehen, damit wir gemeinsam die ehrgeizigen Umweltziele erreichen.“

    Theoretisch, so zirkulit, könne die Bauwirtschaft jährlich 7,5 Millionen Tonnen Bauabfall beseitigen und gleichzeitig über 42 Millionen Kilogramm CO2 im Beton speichern. Die Technologie sei marktreif und die nationale Expansion gestartet.

  • LafargeHolcim kauft in Griechenland zu

    LafargeHolcim kauft in Griechenland zu

    LafargeHolcim hat ihre Heracles Gruppe in Griechenland verstärkt. Vom Mitbewerber Heidelberg Cement kaufte der Zuger Baustoffproduzent die Firma Halyps Domia Ylika, namentlich ihr grosses Zuschlagstoffgeschäft und zwei Transportbetonwerke. Wie es in einer Medienmitteilung von LafargeHolcim heisst, werde diese Akquisition die Position der Heracles Gruppe in der florierenden Metropolregion Athen mit ihren wichtigen Infrastrukturprojekten stärken.

    „Ich bin begeistert von den Möglichkeiten und Wachstumsaussichten dieser Akquisition in der Region Attika in Zentralgriechenland“, wird Miljan Gutovic, Region Head EMEA, in der Mitteilung zitiert. „Sie wird uns mit unserem führenden Angebot an nachhaltigen Gebäudelösungen wie dem grünen Beton ECOPact zusätzlich in unserem Streben nach Netto-Null unterstützen.“

    Die Akquisition werde den Heracles-Kunden ein erweitertes Produktportfolio an Zuschlagstoffen und Betonlösungen bieten, die für alle Bauprojekte geeignet sind. So habe die Heracles Gruppe in diesem April ihr ECOPactSortiment an grünem Beton mit einem reduzierten CO2-Fussabdruck auf den Markt gebracht.

  • Sika legt die Latte höher

    Sika legt die Latte höher

    Sika hat das erste Quartal 2021 mit einem Rekordumsatz von knapp 2,0 Milliarden Franken abgeschlossen, informiert der Zuger Baustoffkonzern in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 10,2 Prozent. In Lokalwährungen sei sogar ein Wachstum von 12,6 Prozent realisiert worden, schreibt Sika. Das organische Wachstum wird in der Mitteilung auf 11,1 Prozent beziffert.

    Zur guten Entwicklung haben alle Marktregionen des weltweit aktiven Konzerns beigetragen. In der Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) wurde im Jahresvergleich eine Umsatzsteigerung von 13,2 Prozent in Lokalwährungen auf 914,7 Millionen Franken realisiert. Die Region Americas legte um 6,2 Prozent in Lokalwährungen zu. In der Region Asien/Pazifik konnten die Umsätze in Lokalwährungen um 25,8 Prozent auf 422,8 Millionen Franken gesteigert werden. Im Geschäft mit der Automobilindustrie (Bereich Global Business) wurde nach einem Minus im Vorjahr ein Wachstum von 2,7 Prozent in Lokalwährungen realisiert.

    „Im neuen Jahr konnten wir nahtlos an unsere starken Leistungen vom vierten Quartal des Vorjahres anknüpfen“, wird Paul Schuler, Vorsitzender der Konzernleitung, in der Mitteilung zitiert. In Konsequenz der Entwicklung passt Sika seine Wachstumsziele für das Gesamtjahr nach oben an. Statt der ursprünglich kommunizierten 6 bis 8 Prozent wird nun ein zweistelliges Umsatzwachstum in Lokalwährungen angestrebt. Die Marge auf das Betriebsergebnis (EBIT) soll in diesem Jahr zudem erstmals auf 15 Prozent gesteigert werden. Im Vorjahr wurde ein EBIT-Marge von 14,4 Prozent realisiert.

  • Sika investiert in Katar

    Sika investiert in Katar

    Sika hat die Produktionskapazitäten für Betonzusatzmittel an seinem Standort in Katars Hauptstadt Doha vergrössert, informiert der Zuger Baustoffkonzern in einer Mitteilung. Zudem sei dort nun auch die Produktion von Epoxidharzen aufgenommen worden, heisst es dort weiter. Sie werden für die Herstellung von Bodenbelägen und Klebstoffen benötigt.

    Die Erweiterungsinvestitionen sollen Sika eine bessere Position im Wettbewerb um staatliche Grossaufträge in Katar verschaffen. Hier schreibe die nationale Beschaffungspolitik vor, vorrangig inländisch hergestellte Produkte zu beziehen, erläutert der Konzern. Der Mitteilung zufolge stehen in Katar hohe Investitionen in die Versorgungsinfrastruktur für Energie und Wasser an.

    „Unsere jüngste Investition in Katar positioniert uns für weiteres Wachstum und stärkt unsere Wettbewerbsfähigkeit im Land“, wird Sika-Regionalleiter EMEA Ivo Schädler in der Mitteilung zitiert. „Durch die erweiterte Produktion gehen wir für unser Geschäft von einer deutlichen Nachfrage- und Volumensteigerung bei unseren hochwertigen Klebstoff- und Flooring-Lösungen aus.“