Schlagwort: Baustoffindustrie

  • Baustoffindustrie verzeichnet profitables Wachstum

    Baustoffindustrie verzeichnet profitables Wachstum

    Der Zuger Baustoffkonzern Holcim erzielte 2025 laut einer Mitteilung einen Jahresumsatz von 15,7 Milliarden Franken, was einem Wachstum von 3,0 Prozent in lokaler Währung entspricht. Der wiederkehrende EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) stieg auf 2,88 Milliarden Franken (+10,3 Prozent). Die wiederkehrende EBIT-Marge verbesserte sich um 80 Basispunkte auf „branchenführende“ 18,3 Prozent. Der Gewinn pro Aktie vor Wertminderungen und Veräusserungen erhöhte sich um 5,0 Prozent auf 3,22 Franken. Starke Rückgänge gab es beim Konzerngewinn (-73,4 Prozent auf 387 Millionen Franken) und dem Gewinn pro Aktie (-73,1 Prozent auf 0,70 Franken). Dieser sei „durch einen nicht geldflussrelevanten Effekt geprägt, welcher durch Wechselkursveränderungen bei der Veräusserung des Geschäfts von Holcim in Nigeria verursacht wurde“.

    Besonders im vierten Quartal beschleunigte sich das profitable Wachstum. Der wiederkehrende EBIT legte in lokaler Währung um 12,2 Prozent auf 601 Millionen Franken zu. Der Quartalsumsatz belief sich auf 3,82 Milliarden Franken, was einem Wachstum von 3,4 Prozent in lokaler Währung entspricht.

    Nach Produktlinien verzeichnete der Bereich Building Materials ein organisches Umsatzwachstum von 5,1 Prozent auf 11,56 Milliarden Franken. Building Solutions verbuchte dagegen einen organischen Umsatzrückgang von 1,6 Prozent auf 5,85 Milliarden Franken.  Regional entwickelte sich Europa rückläufig beim Umsatz (organisch -2,4 Prozent), während der wiederkehrende EBIT um 7,4 Prozent auf 1,47 Milliarden Franken stieg. Die Marge lag bei 17,0 Prozent. In Lateinamerika wuchs der Umsatz organisch um 4,9 Prozent auf 3,09 Milliarden Franken, während der wiederkehrende EBIT organisch leicht um 0,5 Prozent zurückging. In Asien, dem Nahen Osten und Afrika legte der Umsatz organisch um 10,0 Prozent auf 3,62 Milliarden Franken zu. Der wiederkehrende EBIT stieg dort organisch um 20,5 Prozent, die Marge erreichte 24,6 Prozent

    Ein wichtiger Wachstumstreiber für Holcim waren 2025 die insgesamt 21 abgeschlossenen Transaktionen, von denen 18 wertsteigernd wirkten. CEO Miljan Gutovic bedankt sich in der Mitteilung bei den 45’000 Mitarbeitenden: „Gemeinsam haben wir sämtliche Ziele für 2025 erreicht.“ Für 2026 rechnet der Konzern mit einem organischen Umsatzwachstum von 3 bis 5 Prozent sowie einem organischen Anstieg des wiederkehrende EBIT von 8 bis 10 Prozent. Zudem erwartet das Unternehmen eine weitere Verbesserung der Marge beim wiederkehrenden EBIT.

  • CO₂-Speicherung in Beton: Innovation in London

    CO₂-Speicherung in Beton: Innovation in London

    Neustark hat gemeinsam mit dem britischen Baustofflieferanten Aggregate Industries, einer Tochter der Holcim-Gruppe, eine kommerzielle Anlage für die permanente Speicherung von Kohlendioxid in London eröffnet. In der Anlage können jährlich über 1000 Tonnen biogenes CO2 aus der Atmosphäre entfernt und in rezykliertem Beton gebunden werden, informiert das Berner ClimateTech-Unternehmen in einer Mitteilung. Diese Menge entspräche dem Kohlendioxid, das von 16‘000 Bäumen innert zehn Jahren gespeichert werden könnte. Die jetzt in London errichtete Anlage ist die erste ihrer Art in Grossbritannien und ergänzt die 19 Anlagen gleicher Bauart, die bereits in Europa installiert wurden. Sie ist ein Ergebnis der engen Zusammenarbeit zwischen Neustark und der Holcim-Gruppe, die die neue CO2-Speichertechnologie von Neustark in allen Holcim-Recyclinganlagen weltweit einführen will.

    „Grossbritannien ist ein idealer Markt für uns: Das Land verfügt über eine ausgereifte Lieferkette und die notwendige Infrastruktur, die wir für die Entfernung von CO2 in grossem Massstab benötigen“, wird Valentin Gutknecht, CEO und Mitgründer von Neustark, in der Mitteilung zitiert. „Die Regierung unterstützt den Aufbau eines wettbewerbsfähigen CO2-Marktes und die Verlagerung weg von frühen Entwicklungsstadien hin zu einer ökologisch und ökonomisch tragfähigen Industrie.“

    „Unsere Partnerschaft mit Neustark hebt die Bemühungen zur Reduktion des CO2-Fussabdrucks der Bauindustrie auf ein neues Niveau“, heisst es von Lee Sleight, Chief Executive Officer von Aggregate Industries UK.

  • Holcim verbucht rekordhohe Profitabilität

    Holcim verbucht rekordhohe Profitabilität

    Holcim hat im ersten Halbjahr 2024 einen Umsatz von 12,81 Milliarden Franken erwirtschaftet, informiert der weltweit aktive Zuger Baustoffkonzern in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Rückgang um 1,9 Prozent. In Lokalwährungen wurde ein Wachstum von 1,6 Prozent realisiert.

    Das wiederkehrende Betriebsergebnis auf Stufe EBIT legte im Jahresvergleich um 8,1 Prozent auf 2,21 Milliarden Franken zu. Die entsprechende Marge konnte dabei von 15,6 auf 17,2 Prozent gesteigert werden. Für das zweite Quartal 2024 wurde sogar eine rekordhohe Marge von 23,2 Prozent realisiert.

    Der Konzerngewinn vor Wertminderungen und Veräusserungen zog um 7,5 Prozent auf 1,38 Milliarden Franken an. Beim Reingewinn wurde hingegen ein Rückgang um 3,4 Prozent auf 1,22 Milliarden Franken verbucht. Im Berichtshalbjahr hat Holcim elf Zukäufe getätigt und vier Konzernteile veräussert.

    Auch in Sachen Nachhaltigkeit kann Holcim Erfolge ausweisen. So lagen die CO2-Emissionen im Verhältnis zum Umsatz im Berichtssemester um 7 Prozent unter dem Vorjahreswert. Zudem trug der emissionsarme Zement ECOPlanet von Holcim bereits 26 Prozent zum konzernweiten Zementumsatz bei. Der Anteil des emissionsarmen Betons ECOPact erreichte 28 Prozent. Ende 2023 hatte der Anteil der beiden nachhaltigen Produkte noch bei jeweils 19 Prozent gelegen. «Unsere führenden nachhaltigen Baulösungen – vom CO2 armen Beton ECOPact bis zu den energieeffizienten Elevate-Dachsystemen – machen uns zum Partner der Wahl für Grossprojekte, wie zum Beispiel im Infrastrukturbereich oder beim Bau von Rechenzentren», wird Holcim-CEO Miljan Gutovic in der Mitteilung zitiert.