Schlagwort: Baustoffkonzern

  • Holcim zieht sich aus Russland zurück

    Holcim zieht sich aus Russland zurück

    Der Verwaltungsrat von Holcim hat beschlossen, den Prozess zum Ausstieg aus dem russischen Markt einzuleiten. Wie es in einer  Mitteilung des Zuger Baustoffkonzerns heisst, stehe dies im Einklang mit den Werten des Unternehmens, die auf ein möglichst verantwortungsvolles Handeln zielen. Diese Entscheidung folge einem früheren Beschluss, alle Kapitalinvestitionen im russischen Markt einzustellen.

    Das Gremium bringt seine „tiefe Besorgnis über das tragische menschliche Leid in der Region“ zum Ausdruck. Holcim sei „fest entschlossen, die betroffenen Menschen, Familien und Gemeinden zu unterstützen“.

    Zudem dankt der Verwaltungsrat ausdrücklich allen Kolleginnen und Kollegen, die sich weltweit an der Seite lokaler Nichtregierungsorganisationen für die Bereitstellung von Unterkünften, lebenswichtigen Gütern und medizinischer Versorgung einsetzen und ihre Zeit ehrenamtlich zur Verfügung stellen.

  • Sika verbucht Milliardengewinn

    Sika verbucht Milliardengewinn

    Einer Mitteilung von Sika zufolge hat der weltweit aktive Zuger Baustoffkonzern im Geschäftsjahr 2021 einen neuen Umsatzrekord aufgestellt. Konkret konnten die Umsätze im Jahresvergleich um 17,5 Prozent auf 9,25 Milliarden Franken gesteigert werden. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT legte im selben Zeitraum um 23,1 Prozent auf 1,40 Milliarden Franken zu. Die entsprechende EBIT-Marge wurde um 0,6 Prozentpunkte auf 15,0 Prozent verbessert. Als Reingewinn wies Sika ein Rekordergebnis von 1,05 Milliarden Franken aus, dies entspricht einer Steigerung um 27,1 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode.

    „Sika hat in einem anspruchsvollen Jahr bleibenden Wert geschaffen“, wird Konzernchef Thomas Hasler in der Mitteilung zitiert. „Wir werden alles daran setzen, unser starkes Wachstum in allen Regionen fortzusetzen.“ Für das laufende Geschäftsjahr strebt Sika ein Umsatzwachstum von über 10 Prozent in Lokalwährungen auf erstmals mehr als 10 Milliarden Franken an.

    Im Berichtsjahr hat Sika insgesamt sieben Akquisitionen abgeschlossen. Die im November 2021 vereinbarte Übernahme der MBCC Group werde voraussichtlich in der zweiten Hälfte 2022 abgeschlossen, informiert Sika. Das ehemalige Bauchemiegeschäft der BASF-Gruppe mit einem Jahresumsatz von 2,9 Milliarden Franken soll das Geschäft von Sika „in vier von fünf Kerntechnologien und sieben von acht Zielmärkten ergänzen und erweitern“, heisst es in der Mitteilung.

    Bei seinen Produkten setzt Sika vermehrt auf Nachhaltigkeit. Das Unternehmen verstehe sich „als Enabler, der es den Kunden ermöglicht, mit innovativen Produkten den CO2-Ausstoss zu verringern, ressourcenschonend zu bauen und Strukturen sicherer zu machen“, schreibt Sika. Dazu bietet Sika eine Palette von Produkten an, die „von Zusatzmitteln für emissionsarmen Beton über Fassadensysteme für energieeffiziente Gebäude bis zu Klebstoffen für klimaschonende Fahrzeuge“ reicht. Eine „Netto-Null-Roadmap“ mit neuen Nachhaltigkeitszielen für das eigene Unternehmen will Sika am 30. September kommunizieren.

  • Holcim und Volvo entwickeln nachhaltige Kipplaster

    Holcim und Volvo entwickeln nachhaltige Kipplaster

    Holcim und Volvo Autonomous Solutions arbeiten laut Medienmitteilung beim Testen und Weiterentwickeln von autonom und mit batteriegestütztem Elektroantrieb fahrenden „Dumpern“, also Kipplastern, zusammen. Als Standort für das gemeinsame Projekt mit dem schwedischen Unternehmen aus Göteborg hat Holcim seinen Kalksteinbruch Gabenchopf in Villigen ausgewählt. Dort wird der für die Zementproduktion im Holcim-Zementwerk Siggenthal benötigte Kalkstein und Mergel angebaut. Die seit 1912 bestehende Anlage ist nach Angaben von Holcim eines der grössten Zementwerke der Schweiz und produziert jährlich über 900’000 Tonnen Zement.

    Die neuen elektrischen und fahrerlosen Dumper markieren laut der Holcim-Mitteilung einen bahnbrechenden Schritt. Getestet werde die weltweit erste, kommerziell verfügbare, CE-zertifizierte elektrische und autonome Transportlösung für die Steinbruch- und Zementindustrie.

    Das Projekt zeige eine „nachhaltige Transportlösung, die kommerziell tragfähig ist und die technologischen Veränderungen der Konnektivität, Automatisierung und Elektrifizierung reflektiert“, wird Nils Jaeger, Präsident von Volvo Autonomous Solutions, zitiert. Und Simon Kronenberg, CEO von Holcim Schweiz und Italien, sieht das gemeinsame Projekt als „einen weiteren Schritt zur Verwirklichung unserer Nachhaltigkeitsziele“. Holcim nutzt laut der Medienmitteilung seit 2019 an allen Standorten 100 Prozent erneuerbare elektrische Energie.

    Die Tests und der mögliche Einsatz von batterieelektrischen Dumpern sei Teil von Holcims Digitalisierungsinitiative Plant of Tomorrow – das Werk von morgen, heisst es in der Mitteilung. Dabei testet Holcim Automatisierungstechnologien, Robotik und Künstliche Intelligenz im gesamten Produktionsprozess.

  • Sika wächst zweistellig

    Sika wächst zweistellig

    Einer Mitteilung von Sika zufolge hat der Zuger Baustoffkonzern das erste Halbjahr 2021 mit neuen Rekordwerten abgeschlossen. Konkret wurde ein Umsatzwachstum um 23,1 Prozent auf 4,45 Milliarden Franken realisiert. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT legte im Jahresvergleich um 67,2 Prozent auf 685,9 Millionen Franken zu. Die EBIT-Marge erreichte mit 15,4 Prozent einen neuen Rekordwert.

    „Wir haben uns in einem weiterhin herausfordernden Marktumfeld erneut behauptet und im ersten Halbjahr 2021 sehr gute Geschäftsresultate erzielt“, wird Thomas Hasler in der Mitteilung zitiert. „COVID-19 wird uns weiterhin herausfordern“, meint der Vorsitzende der Konzernleitung. „Wir sind aber gut aufgestellt und haben unter schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen unsere Krisenresistenz unter Beweis gestellt und neue Wachstumsplattformen geschaffen.“

    Zur guten Entwicklung im ersten Semester 2021 hatten alle Geschäftsregionen von Sika mit zweistelligen Raten beim Umsatzwachstum beigetragen. In der Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) wurde im Jahresvergleich eine Umsatzsteigerung von 25,2 Prozent  auf 2,04 Milliarden Franken realisiert. Die Region Americas legte um 15,8 Prozent  auf 1,10 Milliarden Franken zu. In der Region Asien/Pazifik konnten die Umsätze um 26,4 Prozent auf 960,8 Millionen Franken gesteigert werden. Im Geschäft mit der Automobilindustrie (Bereich Global Business) wurde ein Wachstum von 26,4 Prozent auf 351,0 Millionen Franken realisiert.

    Für das Gesamtjahr geht Sika von einem Umsatzwachstum zwischen 13 und 17 Prozent in Lokalwährungen aus. Das Betriebsergebnis soll dazu überproportional gesteigert werden. Bei der EBIT-Marge rechnet Sika trotz steigender Rohstoffpreise mit mindestens 15,0 Prozent.

  • Sika legt die Latte höher

    Sika legt die Latte höher

    Sika hat das erste Quartal 2021 mit einem Rekordumsatz von knapp 2,0 Milliarden Franken abgeschlossen, informiert der Zuger Baustoffkonzern in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 10,2 Prozent. In Lokalwährungen sei sogar ein Wachstum von 12,6 Prozent realisiert worden, schreibt Sika. Das organische Wachstum wird in der Mitteilung auf 11,1 Prozent beziffert.

    Zur guten Entwicklung haben alle Marktregionen des weltweit aktiven Konzerns beigetragen. In der Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) wurde im Jahresvergleich eine Umsatzsteigerung von 13,2 Prozent in Lokalwährungen auf 914,7 Millionen Franken realisiert. Die Region Americas legte um 6,2 Prozent in Lokalwährungen zu. In der Region Asien/Pazifik konnten die Umsätze in Lokalwährungen um 25,8 Prozent auf 422,8 Millionen Franken gesteigert werden. Im Geschäft mit der Automobilindustrie (Bereich Global Business) wurde nach einem Minus im Vorjahr ein Wachstum von 2,7 Prozent in Lokalwährungen realisiert.

    „Im neuen Jahr konnten wir nahtlos an unsere starken Leistungen vom vierten Quartal des Vorjahres anknüpfen“, wird Paul Schuler, Vorsitzender der Konzernleitung, in der Mitteilung zitiert. In Konsequenz der Entwicklung passt Sika seine Wachstumsziele für das Gesamtjahr nach oben an. Statt der ursprünglich kommunizierten 6 bis 8 Prozent wird nun ein zweistelliges Umsatzwachstum in Lokalwährungen angestrebt. Die Marge auf das Betriebsergebnis (EBIT) soll in diesem Jahr zudem erstmals auf 15 Prozent gesteigert werden. Im Vorjahr wurde ein EBIT-Marge von 14,4 Prozent realisiert.

  • Sika legt die Latte höher

    Sika legt die Latte höher

    Sika hat das erste Quartal 2021 mit einem Rekordumsatz von knapp 2,0 Milliarden Franken abgeschlossen, informiert der Zuger Baustoffkonzern in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 10,2 Prozent. In Lokalwährungen sei sogar ein Wachstum von 12,6 Prozent realisiert worden, schreibt Sika. Das organische Wachstum wird in der Mitteilung auf 11,1 Prozent beziffert.

    Zur guten Entwicklung haben alle Marktregionen des weltweit aktiven Konzerns beigetragen. In der Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) wurde im Jahresvergleich eine Umsatzsteigerung von 13,2 Prozent in Lokalwährungen auf 914,7 Millionen Franken realisiert. Die Region Americas legte um 6,2 Prozent in Lokalwährungen zu. In der Region Asien/Pazifik konnten die Umsätze in Lokalwährungen um 25,8 Prozent auf 422,8 Millionen Franken gesteigert werden. Im Geschäft mit der Automobilindustrie (Bereich Global Business) wurde nach einem Minus im Vorjahr ein Wachstum von 2,7 Prozent in Lokalwährungen realisiert.

    „Im neuen Jahr konnten wir nahtlos an unsere starken Leistungen vom vierten Quartal des Vorjahres anknüpfen“, wird Paul Schuler, Vorsitzender der Konzernleitung, in der Mitteilung zitiert. In Konsequenz der Entwicklung passt Sika seine Wachstumsziele für das Gesamtjahr nach oben an. Statt der ursprünglich kommunizierten 6 bis 8 Prozent wird nun ein zweistelliges Umsatzwachstum in Lokalwährungen angestrebt. Die Marge auf das Betriebsergebnis (EBIT) soll in diesem Jahr zudem erstmals auf 15 Prozent gesteigert werden. Im Vorjahr wurde ein EBIT-Marge von 14,4 Prozent realisiert.

  • Sika setzt neue Massstäbe bei der Wiederverwertung von Beton

    Sika setzt neue Massstäbe bei der Wiederverwertung von Beton

    Einer Mitteilung von Sika zufolge hat der Zuger Baustoffkonzern „ein neues, bahnbrechendes Wiederverwertungsverfahren für Altbeton entwickelt“. Mit Hilfe von Zusatzstoffen wird das Abbruchmaterial dabei in seine Bestandteile Kiesel, Kalk und Sandstein zerlegt. Dabei würden zudem rund 60 Kilogramm CO2 pro Tonne Altbeton gebunden, schreibt Sika.

    „Allein in den fünf grössten EU-Ländern fallen jährlich rund 300 Millionen Tonnen Altbeton an“, wird Sika-CEO Paul Schuler in der Mitteilung zitiert. „Durch die komplette Rezyklierung können bis zu 15 Millionen Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden.“

    Das neue Verfahren erlaube die vollständige Wiederverwertung von Betonabfällen, erläutert Sika in der Mitteilung weiter. Herkömmliche Verfahren hätten dagegen bisher nur die Wiederverwertung von rund einem Drittel der wiedergewonnenen Rohstoffe ermöglicht. Der im Verfahren reCO2ver gewonnene neue Beton reiche qualitativ hingegen an neuen Beton heran.

    Laut Frank Hoefflin stellt reCO2ver ein in in der Branche einmaliges Verfahren zur Wiederverwertung von Altbeton dar. „Wir sind bereits daran, chemische Zusatzstoffe und Mittel zur fortlaufenden Qualitätssteigerung zu entwickeln, um damit die Industrialisierung unserer Technologie weiter voranzubringen“, erläutert  der Technologiechef von Sika in der Mitteilung.

  • LafargeHolcim schwenkt auf Erholungskurs

    LafargeHolcim schwenkt auf Erholungskurs

    Einer Mitteilung von LafargeHolcim zufolge hat der Zuger Baustoffkonzern im Geschäftsjahr 2020 Umsätze in Gesamthöhe von 23,14 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Rückgang um 13,4 Prozent. Das wiederkehrende Betriebsergebnis auf Stufe EBIT blieb mit 3,68 Milliarden Franken um 10,4 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Konzerngewinn sank gegenüber 2019 um 7,5 Prozent auf 1,90 Milliarden Franken ab.

    „2020 war für alle ein aussergewöhnliches Jahr, welches wir in der Form bisher noch nicht erlebt haben“, wird Jan Jenisch in der Mitteilung zitiert. Dem Konzernchef zufolge hat LafargeHolcim in der Krise jedoch seine Widerstandsfähigkeit bewiesen. Im vierten Quartal 2020 sei das Unternehmen „auf den Wachstumspfad zurückgekehrt“. Konkret hatten Umsätze und wiederkehrendes Betriebsergebnis gegenüber Vorjahr auf vergleichbarer Basis um 1,5 beziehungsweise 14,1 Prozent zugelegt.

    Für das laufende Jahr strebt LafargeHolcim laut Mitteilung ein Wachstum des wiederkehrenden Betriebsergebnisses von mindestens 7 Prozent auf vergleichbarer Basis an. Dazu soll unter anderem die im Januar angekündigte Übernahme des amerikanischen Herstellers von Dachsystemen und Gebäudehüllen, Firestone Building Products“, beitragen. Im Zuge der Zukaufs richtet LafargeHolcim eine neue Position für die globale Leitung des Segments Lösungen & Produkte ein. Sie wird von der derzeitigen CEO US Cement, Jamie Gentoso, übernommen werden.

    Zur Straffung der Konzernorganisation fasst LafargeHolcim zudem die Regionen Europa sowie Mittlerer Osten und Afrika zur einer Region EMEA zusammen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Die Leitung von EMEA wird der bisherige Leiter Mittlerer Osten und Afrika, Miljan Gutovic, übernehmen. Der bisherige Leiter Europa, Marcel Cobuz, habe sich entschieden, den Konzern zu verlassen, schreibt LafargeHolcim.