Schlagwort: Baustoffproduzent

  • Miljan Gutovic wird neuer CEO von Holcim 

    Miljan Gutovic wird neuer CEO von Holcim 

    Der Verwaltungsrat von Holcim ernennt Miljan Gutovic laut Medienmitteilung mit Wirkung zum 1. Mai zum Chief Executive Officer (CEO) von Holcim. Er wird Nachfolger von Jan Jenisch, der sich auf seine Rolle als Verwaltungsratspräsident konzentrieren will und sich an der Generalversammlung im Mai zur Wiederwahl stellt. Der Verwaltungsrat hat Jenisch auch mit der Leitung des geplanten Börsengangs des Nordamerika-Geschäfts von Holcim in den USA beauftragt.

    Gutovic ist seit 2018 Mitglied der Konzernleitung von Holcim. Der Australier hat einen Bachelor-Abschluss in Bauingenieurwesen und einen Doktortitel in Materialwissenschaften und Ingenieurwesen von der University of Technology in Sydney. Er war Leiter der Region Naher Osten und Afrika, danach der Region Europa und er war für den Bereich Operational Excellence verantwortlich. Unter seiner Führung habe Holcim seine Marktpositionen gestärkt, branchenführende Margen erzielt und die Dekarbonisierung zu einem Treiber für profitables Wachstum gemacht, heisst es in der Mitteilung.

    Miljan Gutovic sei «ein hochqualifizierter Kollege, der einen ganz entscheidenden Beitrag zur erfolgreichen Transformation von Holcim hin zum führenden Unternehmen für innovative und nachhaltige Baulösungen geleistet hat», wird der noch amtierende CEO Jenisch zitiert. «Dabei hat Miljan unsere Profitabilität in Europa auf ein Rekordniveau gesteigert, erfolgreich strategische Transaktionen durchgeführt und ausgezeichnete Teams aufgebaut.»

    «Es gibt für mich als leidenschaftlicher Bauingenieur kein spannenderes Unternehmen als Holcim – gerade in einer Zeit, in der die Dekarbonisierung und fortschrittliche Technologien die Art des Bauens verändern. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Holcim-Teams weltweit», wird der künftige CEO Gutovic zitiert.

    Holcim mit Sitz in Zug gehört zu den grössten Baustoffproduzenten der Welt. An 55 schweizweiten Standorten produziert das Unternehmen Beton, Kies und Zement und macht aus Abbruchmaterialien ressourcenschonende Produkte.

  • Holcim kauft Minerales y Agregados in Guatemala

    Holcim kauft Minerales y Agregados in Guatemala

    Holcim weitet sein Engagement in Mittelamerika aus. Der Baustoffproduzent mit Hauptsitz in Zug gründet mit dem Kauf des Unternehmens Minerales y Agregados seine erste Niederlassung in Guatemala. Die übernommene Firma hat laut einer Medienmitteilung ihren Sitz in Sanarate und ist spezialisiert auf die Herstellung und Lieferung von Mörtel und anderen Lösungen für die Bau- und Landwirtschaft. Minerales y Agregados wurde im Jahr 2014 von der Familie Coronado gegründet.

    „Mit Minerales y Agregados bauen wir unsere geografische Präsenz weiter aus und erweitern gleichzeitig unser Angebot an modernen Baulösungen. Der Bausektor in Guatemala ist hoch spezialisiert und verlangt nach Lösungen von Weltklasse“, wird Oliver Osswald zitiert, Leiter der Region Lateinamerika bei Holcim. „Minerales y Agregados ist eine perfekte Ergänzung, die uns hilft, diese Anforderungen zu erfüllen“, so Osswald weiter.

    Mit der Produktionsstätte von Holcim in Guatemala soll das Angebot von „Solutions & Products“  in der Region um einen neuen Geschäftszweig erweitert werden, heisst es in der Mitteilung. Holcim erwarte Synergien durch die Ausweitung des Angebots von Minerales y Agregados durch Zulieferung aus seinen Werken in Metapán in El Salvador, sowie durch die Ausweitung des Angebots an modernen Mörteln und Klebstoffen aus der zur Holcim Gruppe gehörenden Lieferkette Disensa. Dazu gehören mehr als 1000 Einzelhandelsgeschäfte in ganz Lateinamerika.

    Mit dieser Akquisition treibe Holcim seine „Strategie 2025 – Beschleunigung des grünen Wachstums“ voran, heisst es in der Firmenmitteilung. Diese Strategie ziele darauf ab, das Geschäft mit Lösungen und Produkten (Solutions & Products) bis 2025 auf 30 Prozent des Konzernnettoumsatzes auszuweiten.

  • Holcim kauft belgischen Baustoffspezialisten Cantillana

    Holcim kauft belgischen Baustoffspezialisten Cantillana

    Baustoffproduzent Holcim hat die Übernahme des belgischen Baustoffhändlers Cantillana bekanntgegeben. Mit der Präsenz und dem Portfolio von Cantillana könne Holcim den Ausbau der Sparte Lösungen und Produkte voranbringen, die bis ins Jahr 2025 insgesamt 30 Prozent des Konzernnettoumsatzes ausmachen soll, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Die Entscheidung für den Anbieter von Speziallösungen bedeute für Holcim eine weitere Optimierung seiner Marktposition bei Fassadenbausystemen und Wärmedämmverbundsystemen. „Diese Erweiterung stärkt unsere Präsenz in Europa weiter, insbesondere im Bereich der Gebäudesanierung und Energieeffizienz“, wird Miljan Gutovic, Leiter der Region Europa, Naher Osten und Afrika von Holcim zitiert.

    Die Investition knüpfe an die eingeschlagene Strategie des „grünen Wachstums“ an. Beide Unternehmen kündigen an, „eine grössere Rolle bei der Bereitstellung innovativer und nachhaltiger Lösungen für energieeffiziente Gebäude“ anzustreben.

    Holcim nimmt nach dem Erwerb der französischen PRB Group, dem belgischen PTB-Compaktuna und Izolbet in Polen mit Cantillana ein privat geführtes Unternehmen in die „Holcim-Familie“ auf, heisst es. Hervogegangen als Zweigstelle eines Bauunternehmens, hat sich Cantillana seit Gründung im Jahr 1875 auf den Vertrieb von und Handel mit Baustoffen und Baustoffzubehör des Bau- und Baunebengewerbes spezialisiert. Heute gehört Cantillana zur Stadsbader-Gruppe und beschäftigt mehr als 200 Mitarbeitende an neun Produktionsstätten in Belgien, Frankreich, Deutschland und den Niederlanden.

    Die Holcim AG hat sich auf innovative und nachhaltige Baulösungen in Hochbau, Tiefbau und Infrastruktur fokussiert. An 55 schweizweiten Standorten produziert das Unternehmen passend für alle Bauprojekte Beton, Kies und Zement und recycelt Abbruchmaterialien zu ressourcenschonenden Produkten.

  • Holcim sucht Ideen für nachhaltiges Bauen

    Holcim sucht Ideen für nachhaltiges Bauen

    Holcim hat am 1. Februar die Bewerbungsfrist für die dritte Ausgabe seines Startup Accelerator Program gestartet. Start-ups aus der ganzen Welt sind aufgerufen, sich dafür zu bewerben und nachhaltiges Bauen mit ihren innovativen Lösungen zu beschleunigen. Das sechsmonatige Programm läuft von Mai bis November 2022.

    „Das Holcim Accelerator Program ermöglicht es uns, mit den klügsten Köpfen der Welt in Kontakt zu treten, um disruptive Durchbrüche voranzutreiben“, wird Holcim-CEO Jan Jenisch in einer Medienmitteilung zitiert. „Ich lade die diesjährigen Start-ups ein, in allen Dimensionen des Bauens über den Tellerrand hinauszublicken, vom zirkulären Bauen bis hin zum intelligenten Gebäude-Design.“

    Wie auch in den vergangenen Jahren ist das Spezialchemieunternehmen Sika Partner des Beschleunigungsprogramms. Zu den neuen Partnern der diesjährigen Ausgabe zählen das französische Unternehmen Bouygues Construction und die britische Ingenieursberatungsfirma Mott MacDonald.

    Der Schweizer Entdecker und Umweltschützer Bertrand Piccard, Gründer der Solar Impulse Foundation, steuert einen Aufruf zum Handeln bei: „Der Bauindustrie kommt eine Schlüsselrolle zu, um den Übergang unserer Welt zu Netto-Null zu beschleunigen. Der Accelerator von Holcim ist ein einzigartiger Inkubator für Start-ups auf der ganzen Welt, um Innovationen für unseren Planeten einzusetzen.“

  • LafargeHolcim kauft in Griechenland zu

    LafargeHolcim kauft in Griechenland zu

    LafargeHolcim hat ihre Heracles Gruppe in Griechenland verstärkt. Vom Mitbewerber Heidelberg Cement kaufte der Zuger Baustoffproduzent die Firma Halyps Domia Ylika, namentlich ihr grosses Zuschlagstoffgeschäft und zwei Transportbetonwerke. Wie es in einer Medienmitteilung von LafargeHolcim heisst, werde diese Akquisition die Position der Heracles Gruppe in der florierenden Metropolregion Athen mit ihren wichtigen Infrastrukturprojekten stärken.

    „Ich bin begeistert von den Möglichkeiten und Wachstumsaussichten dieser Akquisition in der Region Attika in Zentralgriechenland“, wird Miljan Gutovic, Region Head EMEA, in der Mitteilung zitiert. „Sie wird uns mit unserem führenden Angebot an nachhaltigen Gebäudelösungen wie dem grünen Beton ECOPact zusätzlich in unserem Streben nach Netto-Null unterstützen.“

    Die Akquisition werde den Heracles-Kunden ein erweitertes Produktportfolio an Zuschlagstoffen und Betonlösungen bieten, die für alle Bauprojekte geeignet sind. So habe die Heracles Gruppe in diesem April ihr ECOPactSortiment an grünem Beton mit einem reduzierten CO2-Fussabdruck auf den Markt gebracht.