Schlagwort: Baustoffrecycling

  • Ausbau des Recyclings von Baumaterialien in Europa

    Ausbau des Recyclings von Baumaterialien in Europa

    Die Holcim AG mit Sitz in Zug will ihr Portfolio im Bereich des Rezyklierens von Baumaterialien in Europa deutlich ausweiten. Wie es in einer Mitteilungheisst, akquirierte das international agierende Baustoffunternehmen dazu zwei Abbruchunternehmen in England und Deutschland und bereitet die Übernahme eines dritten in Nordwestfrankreich vor. Diese drei Unternehmen rezyklieren bislang jährlich 1,3 Millionen Tonnen Bauschutt.

    Zu den Neuerwerbungen zählen Thames Materials aus Westlondon sowie die A&S Recycling GmbH aus Hannover. Das in Nordwestfrankreich tätige Unternehmen wurde von Holcim bislang nicht näher benannt. Mit Thames Materials agiert Holcim nun im Grossraum London. Hier hatte Holcim bereits 2023 das Logistikunternehmen Sivyer Logistics in Ostlondon übernommen. A&S Recyling bereitet mit drei Standorten im deutschen Bundesland Niedersachsen Abbruchmaterialien in Norddeutschland auf. Mit der Übernahme des französischen Unternehmens erhöht Holcim die Zahl der von ihm im Land geführten Recyler auf 28.

    „Die Übernahmen von Thames Materials, der A&S Recycling GmbH und eines Recyclingunternehmens in Nordwestfrankreich werden unsere führende Position im Bereich des zirkulären Bauens weiter ausbauen und zu unserem Ziel NextGen Growth 2030 beitragen, jährlich mehr als 20 Millionen Tonnen Bauabbruchmaterialien zu rezyklieren“, wird Milan Gutovic, CEO von Holcim, in der Mitteilung zitiert.

  • «Baustoff Kreislauf Schweiz» – Ein neuer Fachverband für die Bau- und Recyclingbranche

    «Baustoff Kreislauf Schweiz» – Ein neuer Fachverband für die Bau- und Recyclingbranche

    Mit der Gründung von «Baustoff Kreislauf Schweiz» entsteht durch die Fusion des arv Baustoffrecycling Schweiz und des FSKB Fachverband der Schweizerischen Kies- und Betonindustrie ein bedeutender neuer Fachverband. Ziel dieses Zusammenschlusses ist es, einen massgeblichen Beitrag zur Zukunft der Bau- und Recyclingbranche in der Schweiz zu leisten. Im Vordergrund stehen die Sicherstellung der Versorgung mit mineralischen Rohstoffen und die Förderung einer wertbewahrenden Kreislaufwirtschaft.

    Einigkeit und Stärke durch Mitgliederfusion
    Über 400 Mitglieder haben die Fusion formal beschlossen, nachdem die Entscheidung in den jeweiligen Mitgliederversammlungen getroffen wurde. Der neue Fachverband strebt danach, seine Fachkompetenzen auszubauen, bevorstehende Herausforderungen zu erkennen und aktiv die Schweizer Bauwirtschaft mitzugestalten. Der hohe Organisationsgrad und die breite Vertretung bei der Gründung zeigen das starke Fundament von «Baustoff Kreislauf Schweiz».

    Fokus auf nachhaltige Kreislaufwirtschaft
    Der Fachverband setzt sich besonders für eine nachhaltige Nutzung der mineralischen Rohstoffe ein, um auf die zunehmende Ressourcenknappheit zu reagieren. Der Fokus liegt auf der Erhaltung der Baustoffe im Wirtschaftskreislauf, der Entwicklung umweltschonender Technologien und Methoden und der intensiven Zusammenarbeit mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Ein neues Kompetenzzentrum soll dabei helfen, die ökologischen Auswirkungen der Branche zu reduzieren und die Qualität der Lebensräume nach dem Abbau von Kies wiederherzustellen.

    Strategische Sicherung der Rohstoffversorgung
    Ein weiterer Schwerpunkt ist die Versorgungs- und Entsorgungssicherheit mineralischer Baustoffe, die aufgrund von zunehmender Verknappung und strengen Schutzbestimmungen immer herausfordernder wird. Der Verband ist bestrebt, die Versorgung der Baustellen sicherzustellen und die Wiederverwendung der Baustoffe zu optimieren.

    Innovative Führung und umfangreiche Vernetzung
    Unter der Leitung von Lionel Lathion, ergänzt durch ein vielseitiges Vizepräsidium und einen breit abgestützten Vorstand, soll der Verband nicht nur Fachwissen bündeln, sondern auch die Zusammenarbeit auf kantonaler und regionaler Ebene intensivieren. Damit positioniert sich «Baustoff Kreislauf Schweiz» als zentrale Anlaufstelle für Politik und Behörden mit hoher Fach- und Lösungskompetenz.

  • Adrian Amstutz soll oberster Baustoffrecycler werden

    Adrian Amstutz soll oberster Baustoffrecycler werden

    Der Vorstand von arv Baustoffrecycling Schweiz schlägt der Generalversammlung Adrian Amstutz als neuen Präsidenten vor. Er begründet dies in einer Pressemitteilung mit den Erfahrungen von Amstutz als ehemaliger Inhaber eines Architektur- und Bauleitungsbüros, als Gemeindepräsident von Sigriswil BE und als SVP-National- und Ständerat. Amstutz habe während zwölf Jahren auch den Zentralvorstand des Nutzfahrzeugverbandes ASTAG präsidiert.

    Amstutz soll die Nachfolge von Thomas Merz antreten. Dieser war im Herbst nach fünf Jahren als Präsident des Verbandes zurückgetreten. Seither führt Vizepräsident Kurt Morgan interimistisch die Geschäfte des Präsidenten.

    Der Verband wurde 1990 gegründet und hat seinen Sitz in Schlieren. Er setzt sich für die Interessen der Wiederverwerter von Bauabfällen ein. Die Wahl des neuen Präsidenten ist für die Generalversammlung vom 19. Mai vorgesehen.