Schlagwort: Bauunternehmen

  • Baubranche zeigt Vorbildfunktion bei Qualität, Innovation und Tradition

    Baubranche zeigt Vorbildfunktion bei Qualität, Innovation und Tradition

    Die Maulini SA ist laut einer Mitteilung am 27. November mit dem Prix SVC Genève 2025 ausgezeichnet worden. Das 1910 gegründete Unternehmen beschäftigt rund 270 Mitarbeitende. Es ist im Neubau von Wohn-, Industrie- und Verwaltungsgebäuden sowie in der Renovation, Transformation und Dämmung von denkmalgeschützten und zeitgenössischen Gebäuden in Genf und in der Region tätig. Seit zehn Jahren bietet das Unternehmen zudem Leistungen als Generalunternehmer an.

    Die Jury des Prix SVC war beeindruckt von der Geschichte des Familienunternehmens mit seinen vier Generationen sowie vom Engagement der Teams und der Geschäftsleitung. „In einem Bereich, in dem es nicht einfach ist, Innovation im Alltag zu verankern, konnten wir die Entwicklung eines Familienunternehmens beobachten, das sich konsequent um seine Auswirkungen und seine Nachhaltigkeit bemüht.“, wird die Jurypräsidentin Sophie Dubuis in der Mitteilung zitiert. „Dieser Preis würdigt seine starke lokale Verankerung, seinen Innovationsgeist und seine Exzellenz.“

    Der Swiss Venture Club (SVC) verlieh den Prix SVC Genève bereits zum dritten Mal. An der Preisverleihung im Bâtiment des Forces Motrices in Genf nahmen mehr als 700 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Medien teil. Ziel der Veranstaltung sei es, „die unternehmerische Vielfalt der Region ins Licht zu rücken“, heisst es in der Mitteilung.

    Zu den weiteren Finalisten gehörten der Uhrenzulieferer Fiedler SA in Carouge GE, der Landschaftsbauer Jacquet SA und die Physiotherapie La Colline Gruppe in Genf sowie die Pneus Claude SA in Satigny GE.

  • STRABAG baut Werkleitungen in Arbon

    STRABAG baut Werkleitungen in Arbon

    Das in Schlieren ansässige Bauunternehmen STRABAG AG baut laut einer Mitteilung neue unterirdische Leitungen in Arbon. Die Werkleitungen der Amriswiler- und Egnacherstrasse in Arbon befanden sich in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand, heisst es in der Firmenmitteilung. Diese Werkleitungen für Wasser, Elektrizität, Gas und die Datenkabel der Swisscom werden von Grund auf erneuert. Im Zuge der Arbeiten entstehe zudem ein neuer Regenabwasserkanal.

    Das Projekt zeichne sich durch die Zusammenarbeit von Gemeinde und Versorgungsunternehmen aus, heisst es von STRABAG. Die Baukosten werden gemeinsam getragen.

    Die letzte Sanierung der Werkleitungen liegt laut STRABAG Jahrzehnte zurück. Bei den Arbeiten seien deshalb Überraschungen programmiert gewesen. So mussten die Mitarbeitenden beispielsweise Starkstromleitungen händisch freilegen. Bei dem Vorgang hätte ein Fehler zur Stromabschaltung in der gesamten Umgebung geführt.

    Gleichzeitig galt es, Verkehrsfluss und die Interessen von Anwohnenden im Blick zu behalten. Besonders heikel war ein Knotenpunkt zu einem Landmaschinenpark, weil es dort keine Umleitungsmöglichkeit gab. Doch das Team von Ivo Schlappritzi fand eine Lösung und eine vollständige Sperrung konnte vermieden werden, ohne die Bauarbeiten zu verzögern.

    «Die Herausforderungen auf dieser Baustelle konnten wir dank sorgfältiger Planung und in enger Zusammenarbeit mit der Innoplan Bauingenieure AG erfolgreich meistern. Gemeinsam im Team haben wir dafür gesorgt, dass die neuen Werkleitungen planmässig im Herbst 2025 an die Gemeinde Arbon übergeben werden können», wird Schlappritzi zitiert, STRABAG-Bauführer für Tiefbau und Strassenbau im Bereich Mittelland.

    Innoplan Bauingenieure AG ist ein Ingenieursbüro für Hoch- und Tiefbau mit Sitz in Arbon.

  • KI-gestützte Analyse bewertet führende Bau- und Immobilienfirmen der Schweiz

    KI-gestützte Analyse bewertet führende Bau- und Immobilienfirmen der Schweiz

    Die Zürcher swissreputation.group hat gemeinsam mit dem Hamburger IMWF-Institut die mediale Reputation der bedeutendsten Bau- und Immobilienunternehmen der Schweiz untersucht. Für die Benchmarkstudie «Reputation von Bau- und Immobilienunternehmen in der Schweiz 2024» wurden im Zeitraum von Juni 2023 bis Mai 2024 alle reputationsrelevanten Aussagen zu den ausgewählten Unternehmen aus Schweizer Medien und weiteren Online-Quellen mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) ausgewertet.

    Insgesamt 46 Bauunternehmen, Immobiliendienstleister, -gesellschaften und -eigentümer wurden laut Medienmitteilung untersucht, darunter 21 Bauunternehmen und Immobiliendienstleister und 25 Immobiliengesellschaften und -eigentümer. Insgesamt wurden über 26‘000 Aussagen in Schweizer Medien mittels Künstlicher Intelligenz analysiert.

    Wie 2023 belegt Implenia aus Opfikon ZH den Spitzenplatz bei Bauunternehmen und Immobiliendienstleistern. Grundlage dafür ist die überragende Sichtbarkeit des Unternehmens. Keines der anderen Bauunternehmen erreicht nur annähernd die mediale Präsenz von Implenia, heisst es in der Mitteilung. Auf  Platz zwei steht ERNE in Laufenburg AG, gefolgt von SENN in St.Gallen und  LosingerMarazzi in Bern. Es folgen die Frutiger AG in Thun BE, Eiffage in Glattbrugg, Strabag und die Halter AG in Schlieren ZH, Anliker in Emmenbrücke LU und Marti in Luzern.

    Für die Reputationsmessung wurde eine hochentwickelte, KI-gestützte Textanalyse eingesetzt, heisst es in der Mitteilung. Der speziell trainierte Algorithmus wertet nach einer Vorfilterung aller Medienbeiträge der ausgewählten Unternehmen die Aussagen semantisch aus und ordnet sie den thematischen Reputationsdimensionen Produkt & Service, Innovation, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit, Management und Arbeitgeber zu.

    In der Rangliste der Immobiliengesellschaften und -eigentümer liegt Swiss Prime Site aus Zug auf Platz 1. Es folgen Mobimo aus Küsnacht ZH, PSP Swiss Property aus Zug und Swiss Life Asset Managers aus Zürich auf Platz 4. Zwischen die Plätze 5 und 8 schaffen es SFP Swiss Finance & Property Group aus Zürich, HIAG aus Basel, Fortimo aus St.Gallen und Intershop aus Basel. Die Top 10 wird von UBS Asset Management aus Zürich und Investis aus Zürich komplettiert.

  • Neues Leitungskatasterportal schafft Transparenz und Mehrwert im Bauwesen

    Neues Leitungskatasterportal schafft Transparenz und Mehrwert im Bauwesen

    Der neue Leitungskataster des Kantons Zürich bildet seit dem 1. Mai 2024 sämtliche Ver- und Entsorgungsleitungen sowohl ober- als auch unterirdisch ab. Die bisher aufwendige Beschaffung von Plänen zu bestehenden Leitungen wird durch das neue zentrale Portal erheblich vereinfacht. Diese umfassende Informationsquelle steht nun der Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung und bietet einen bedeutenden Mehrwert für Planungs-, Bau- und Unterhaltsarbeiten.

    Einfacher Zugang zu Leitungsinformationen
    Bis vor kurzem war es zeitintensiv und kompliziert, Informationen zu Leitungen in einem bestimmten Gebiet oder auf einer Parzelle zu erhalten, da diese einzeln bei den Eigentümern oder den jeweiligen Werken angefragt werden mussten. Der neue zentrale Leitungskataster des Kantons Zürich integriert nun die Leitungsinformationen von über fünfhundert Werken, die im Kanton tätig sind, in einem einzigen System. Diese Leitungen umfassen die Medien Wasser, Abwasser, Elektrizität, Fernwärme, Gas und Kommunikation. Die Aktualisierung der Daten erfolgt regelmässig durch die Werke selbst.

    Breite Vorteile für verschiedene Nutzergruppen
    Das Leitungskatasterportal bietet zahlreiche Vorteile für diverse Interessengruppen, darunter Werke, Verwaltungen, Bauunternehmen, Rettungs- und Sicherheitsdienste sowie private Nutzer. Verlässliche Informationen zur Art und Lage der Leitungen sind essentiell für die Planung und Koordination von Bauvorhaben sowie für den Unterhalt und die Erweiterung von Leitungen. Durch die transparente Dokumentation wird das Risiko von Schäden erheblich reduziert. Es ist jedoch zu beachten, dass der Leitungskataster nicht als Basis für Grabarbeiten verwendet werden darf. Detailauskünfte müssen weiterhin direkt beim zuständigen Werk eingeholt werden.

    Benutzerfreundlichkeit und umfassende Datenbereitstellung
    Das Portal ist benutzerfreundlich gestaltet. Nutzer können nach Gemeinden, Parzellen oder Strassen suchen und das gewünschte Medium auswählen. Im Kartenausschnitt werden dann die entsprechenden Leitungen angezeigt. Die Daten können in den gängigsten Formaten einfach heruntergeladen werden. Zusätzlich werden Informationen wie Eigentümerangaben und Kontaktinformationen der Werke bereitgestellt.

    Das Leitungskatasterportal ist unter https://leitungskataster.zh.ch erreichbar. Für die Nutzung ist eine vorherige Registrierung erforderlich. Weitere Informationen zum kantonalen Leitungskataster sind auf der Webseite zh.ch/leitungskataster zu finden.

    Mit diesem neuen Portal setzt der Kanton Zürich einen bedeutenden Schritt in Richtung effizienterer und sichererer Bau- und Planungsprozesse.

  • Digitaler Stillstand in der Immobilienwirtschaft

    Digitaler Stillstand in der Immobilienwirtschaft

    Die sechste Ausgabe des «Digital Real Estate Index» weist erstmals seit 2020 einen leichten Rückgang in der digitalen Reife der Branche auf, mit einer Bewertung von 4,6 auf einer Skala von 1 bis 10. Trotz Fortschritten durch Building Information Modeling (BIM) bei Planern und Bauunternehmen bleibt die Entwicklung bei Eigentümern und Investoren hinter den Erwartungen zurück.

    Obwohl zwei Drittel der befragten Unternehmen mehr als ein Prozent ihres Umsatzes in Digitalisierung investieren, zeigt sich ein rückläufiger Trend bei grösseren Firmen. Externe Faktoren wie Zinswenden und Lieferkettenprobleme scheinen die digitale Transformation zu hemmen, während regulatorische Anforderungen im Bereich Nachhaltigkeit als Katalysator für Digitalisierungsbestrebungen dienen.

    Während KI und maschinelles Lernen hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit und Integration in die Branche noch hinter den Erwartungen zurückbleiben, festigt sich BIM als wichtige Technologie für den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden. Die Nutzung von Smart Building-Technologien nimmt zu, wobei der Fokus auf Ressourcenschonung liegt und andere Vorteile wie Nutzererlebnis und Komfort zunächst in den Hintergrund treten.

    Die Studie zeigt, dass die Immobilienbranche an einem kritischen Punkt in ihrer digitalen Evolution steht. Trotz des offensichtlichen Potenzials digitaler Technologien und der Notwendigkeit einer stärkeren Integration zur Steigerung der Effizienz und Nachhaltigkeit, bedarf es konkreter Massnahmen und Investitionen, um die digitale Transformation voranzutreiben. Die Studie liefert wichtige Erkenntnisse und dient als Richtschnur für zukünftige Entwicklungen in der digitalen Landschaft der Immobilienwirtschaft.

  • Leica Geosystems und John Deere kooperieren bei Grossbaustellen

    Leica Geosystems und John Deere kooperieren bei Grossbaustellen

    Der Präzisionsgerätehersteller Leica Geosystems und der Baumaschinenproduzent John Deere aus dem US-Bundesstaat Illinois haben einen strategischen Vertrag zur digitalen Transformation von Grossbauprojekten geschlossen. Wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht, soll die Positionierungs- und Sensortechnik von Leica Geosystems in die Baumaschinen und Systeme von John Deere integriert werden. Beide Unternehmen erhoffen sich von diesem Zusammenspiel eine Produktionssteigerung bei grossen Bauprojekten. Gleichzeitig sollen der Materialverbrauch wie auch prozessimmanente Logistikzeiten gesenkt werden.

    «Wir freuen uns, mit John Deere zusammenzuarbeiten, einem Unternehmen, das eine ähnliche Kultur und ein ähnliches Engagement für Innovation, Qualität und Kundenzufriedenheit hat», wird Troy Dahlin, Vizepräsident Heavy Construction, US/CAN bei Leica Geosystems, in der Mitteilung zitiert. «Gemeinsam werden wir ein neues Niveau an Genauigkeit und Produktivität erreichen und die Umsetzung sicherer und nachhaltiger Arbeitsabläufe in der Bauindustrie beschleunigen. Dies wird unseren Kunden helfen, sich auf dem heutigen wettbewerbsintensiven Markt zu behaupten und ihre Widerstandsfähigkeit für die Zukunft zu verbessern.» Die mit der Software von Leica ausgerüsteten John Deere-Baumaschinen werden noch in diesem Jahr erhältlich sein, heisst es weiter in der Mitteilung des in der St.GallenBodenseeArea ansässigen Unternehmens.

    «Die Zusammenarbeit mit Leica Geosystems ist eine grossartige Gelegenheit, denn die fortschrittlichen Technologielösungen des Unternehmens, gepaart mit der Kraft und Leistung der John Deere-Baumaschinen, ermöglichen unseren Kunden eine hochproduktive, effiziente und nahtlose Baustelle», erklärt Mark Colvin, Senior Product Manager, Grade Management bei John Deere.

  • Von Menschen, Technologien und Organisationen

    Von Menschen, Technologien und Organisationen

    Der richtige Einsatz von Innovationen macht den Unterschied zwischen erfolgreichen und weniger erfolgreichen Unternehmen aus. Zahlreiche Praxisbeispiele zeigen, dass die Effekte innovativer Arbeitsgeräte schnell verpuffen, wenn nicht auch in die Anwendenden und in Betriebsabläufe investiert wird.

    Ein gesamtheitlicher Ansatz in der Unternehmensentwicklung ist das MTO-​Konzept, das auf die Wechselwirkung der drei Aspekte Mensch, Technik und Organisation fokussiert. Das Modell basiert auf der Einsicht, dass Unternehmen kontinuierlich neue Wege finden müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Innovative Technologien erweisen sich aber als nutzlos, wenn sie von den Menschen nicht getragen respektive nicht in die Abläufe innerhalb der Gesamtorganisation eingebettet sind.

    Der Zusammenhang zwischen Menschen, Technologie und Prozessen besteht darin, dass Menschen Technologie nutzen, um Prozesse durchzuführen und ihre Ziele zu erreichen. Technologie kann die Effizienz und Produktivität von Prozessen verbessern, während Menschen ihre Kenntnisse und Fähigkeiten einbringen, um die Technologie optimal zu nutzen und die Prozesse zu steuern.

    Das MTO-​Modell strebt danach, die Arbeitssysteme so zu gestalten, dass sie sowohl die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten der Mitarbeitenden als auch die Anforderungen der Organisation erfüllen. Eine optimale Abstimmung führt zu besseren Arbeitsergebnissen, da jede Interaktion zwischen Mensch, Technik und Organisation einen erheblichen Einfluss auf die Effizienz, Leistung und Zufriedenheit der Mitarbeitenden hat.

    Die Kombination einer ganzheitlichen Unternehmensentwicklung mit einer starken Innovationsorientierung ist die Voraussetzung für langfristigen Erfolg. Unternehmen, die Menschen, Technologien und Organisation in ihre strategische Ausrichtung integrieren, sind besser positioniert, um den Herausforderungen der sich ständig wandelnden Geschäftswelt zu begegnen und nachhaltiges Wachstum zu erreichen.

  • Excellence Kanal Service gehört jetzt zu Hächler

    Excellence Kanal Service gehört jetzt zu Hächler

    Die Excellence Kanal Service AG ist laut Medienmitteilung rückwirkend zum 1. Januar 2023 ein Mitglied der Hächler-Gruppe. Innerhalb der Hächler Gruppe solle Excellence wie alle Hächler-Unternehmen völlig eigenständig agieren. Mit der Übernahme des Kanalisationsspezialisten mit Sitz in Muttenz baue Hächler seine Marktposition in der Region Basel und Baselland weiter aus, heisst es weiter. Zur Gruppe gehören dort bislang schon die Ex Team AG Kanalservices und die Rohrrenova AG, beide in Muttenz.

    Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des neuen Hächler-Unternehmens Excellence lösen laut der Mitteilung die anspruchsvollsten Aufgaben ihrer Kunden in den Bereichen Kanalsanierung, Kanalreinigung, Kanaluntersuchung und Dichtheitsprüfung. Die Kunden von Excellence hätten nach der Übernahme jetzt auch Zugriff auf das Know-how der ganzen Hächler-Gruppe. Im Gegenzug profitierten die Kunden der anderen Hächler-Unternehmen von den speziellen Kenntnissen von Excellence.

    Die Hächler-Gruppe beschäftigt rund 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Geschäftsbereichen Bau, Umwelt, Immobilien sowie Finanzen und Administration. Zu der Gruppe gehörten vor der Übernahme von Excellence schon zehn Tochterfirmen. ce/gba 

  • Walo baut Schulungsräume im Y-Parc

    Walo baut Schulungsräume im Y-Parc

    Walo Bertschinger hat im Technologiepark von Yverdon-les-Bains die Schulungsräume für ein neues Ausbildungszentrum für Berufe in der Automobilbranche gebaut. Das Bauunternehmen aus Dietikon hat laut einer Mitteilung auf Facebook im Y-Parc Räumlichkeiten für 1500 Lernende errichtet. In dem Schulungszentrum des Autogewerbeverbands der Schweiz (AGVS)  werden Schulungsräume und Werkstätten vereint und auf vier Stockwerke verteilt. Ab August soll der Betrieb aufgenommen werden.

    Der Y-Parc Swiss Technopole ist nach eigenen Angaben mit mehr als 200 Unternehmen auf einer Fläche von 52 Hektaren der grösste Technologiepark der Schweiz. 1800 Personen sind dort beschäftigt. Für die Betriebe stehen 130‘000 Quadratmeter Fläche zur Verfügung.

    Das neue Gebäude hat nach Angaben von Walo eine rechteckige Form mit einer Aussparung in der Mitte und umfasst zwei Gebäude auf einem Grundstück von etwa 8000 Quadratmetern. Es gibt einen Verwaltungsbereich mit einer Gesamtfläche von 4000 Quadratmetern auf fünf Ebenen und einen zweiten, u-förmigen Industriebereich. Dieser wird die mechanischen Werkstätten und Schulungsräume auf einer Fläche von 6000 Quadratmetern auf vier Stockwerken beherbergen. Bei den Werkstätten ist die Deckenhöhe auf zwischen 4 und 7 Meter angehoben, um Motorrad- und Autolifte installieren zu können. Dort gibt es auch einen Bereich für Lastwagen.

    Im Zentrum des neuen Schulungszentrums entsteht eine begrünte Terrasse, über der sich ein überdachter Parkplatz von rund 700 Quadratmetern befindet.

  • Hächler produziert eigenen Solarstrom

    Hächler produziert eigenen Solarstrom

    Das Bauunternehmen Hächler-Gruppe setzt auf Photovoltaik zur eigenen Stromversorgung. Die erste Solarstromanlage ist auf dem Dach des Bürogebäudes in Wettingen in Betrieb genommen worden und produziert laut Medienmitteilung rund zwei Drittel des aktuellen Stromverbrauchs am Standort. Hächler mache jetzt erste Erfahrungen, prüfe aber bereits die Eignung seiner weiteren Standorte im Aargau, in Basel und in Zürich.

    Energetische Sanierung von Gebäuden sei eine wichtige Dienstleistung innerhalb der Hächler-Gruppe, heisst es in der Firmenmitteilung. Damit werden der Energiebedarf und die Kosten deutlich gesenkt und zum Umweltschutz beigetragen. Nicht nur im Kundebereich, sondern auch bei eigenen Betriebsliegenschaften wolle Hächler seinen  Beitrag zur Energiewende leisten. Aus diesem Grund habe man sich schon letztes Jahr entschieden, am Standort Tägerhardstrasse in Wettingen eine Photovoltaikanlage zu realisieren.

    Auch wegen der stetig wachsenden Flotte an Elektrofahrzeugen mache es Sinn, den dafür benötigten Strom selbst zu produzieren. Die Solaranlage von rund 150 Quadratmetern Fläche ist laut der Mitteilung auf eine Jahresproduktion von 31’820 Kilowattstunden ausgelegt. Damit könnten rund zwei Drittel des Stromverbrauchs von Hächler am Standort Wettingen aus eigener Produktion gedeckt werden.

  • Leica Geosystems bringt neue GNSS-Antenne auf den Markt

    Leica Geosystems bringt neue GNSS-Antenne auf den Markt

    Leica Geosystems führt eine neue GNSS-Antenne am Markt ein. Die Leica iCON gps 160 könne „auch den schwierigsten Baustellenbedingungen standhalten“ und kann in im Baubereich verwendete Leica iCON-Instrumente integriert werden, informiert das Unternehmen aus der St.GallenBodenseeArea in einer Mitteilung. Im Vergleich zum Vorgängermodell Leica iCON gps 60 wurden der Datenempfang verbessert und das Einsatzspektrum erweitert.

    Die „deutlich verbesserte SmartAntenne“ verfüge über Funktionen, „die die Produktivität bei allen Absteck- und Messanwendungen auf der Baustelle erhöht“, schreibt Leica Geosystems. Das neue Modell ist zudem mit einer farbigen Bedieneroberfläche ausgestattet. Optional kann die Leica iCON gps 160 mit der auch für andere Leica SmartAntennen erhältlichen Neigungskompensation für Messungen und Absteckungen mit geneigtem Lotstab ausgestattet werden.

    Interessierte können die Leica iCON gps 160 auf der noch bis zum 30. Oktober laufenden bauma im Trade Fair Center Messe München in Augenschein nehmen. Leica Geosystems ist auf der 33. Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte in Halle A2 am Stand 137 vertreten.

  • Strabag baut neues Schulhaus in Neuendorf

    Strabag baut neues Schulhaus in Neuendorf

    Die Kreisschule Gäu in Neuendorf wird durch einen Neubau erweitert. Den Rohbau mit Kernzonen und Fassaden erstellt Hochbau Oensingen, eine Abteilung der Schlieremer Baufirma Strabag AG. Das neue Schulhaus besteht laut Medienmitteilung von Strabag aus vier Etagen:  dem Untergeschoss mit Tiefgarage, Technikzentrale, Materiallager und Sitzungszimmer. Im Erdgeschoss entstehen der Eingangsbereich, die Aula und Lehrerzimmer. Die neuen Schulzimmer befinden sich in den beiden Obergeschossen. Das schon bestehende Gebäude und der Neubau werden unterirdisch mit einem Durchgang verbunden. Der Neubau soll im Herbst 2023 bezugsbereit sein.

    Zur Bauausführung heisst es in der Mitteilung, geplant sei ein Gebäude aus Sichtbeton mit Holzstruktur. Durch lasierte Schalungselemente und Holzplatten mit vertikalen Einbuchtungen soll nach dem Betonieren die gewünschte Sichtbetonstruktur entstehen.

    Die Kreisschule Gäu in Neuendorf betreibt die Sekundarstufe für Neuendorf und die umliegenden Gemeinden. Die zunehmenden Schülerzahlen in den Verbandsgemeinden erfordern zusätzlichen Schulraum, heisst es in der Mitteilung. Laut Internetseite des Zweckverbands Kreisschule Gäu kommen die Oberstufenschülerinnen und -schüler aus den Kreisgemeinden Egerkingen, Fulenbach, Härkingen, Neuendorf, Niederbuchsiten, Oberbuchsiten und Wolfwil. Es werden derzeit rund 440 Schülerinnen und Schüler von 60 Lehrpersonen unterrichtet.

  • Bauunternehmen im Bereich Holzbau, Schreinerei und Plattenbeläge schliesst Gesamterneuerung ab

    Bauunternehmen im Bereich Holzbau, Schreinerei und Plattenbeläge schliesst Gesamterneuerung ab

    Die Hächler Gruppe hat laut einer Medienmitteilung die Gesamterneuerung eines Mehrfamilienhaues in Wettingen abgeschlossen. Die Arbeiten haben zahlreiche einzelne Schritte umfasst: Zurückversetzung in den Rohbauzustand, Dachaufstockung, Grundrissänderungen und auch neue Böden. Und auch die Dämmung stand auf der Agenda der Bürgler AG. Bei der Fassade wurde beispielsweise eine 18 Zentimeter dicke verputzte Aussenwärmedämmung installiert.

    Bei einigen Arbeiten sind die Experten der Bürgler AG von ihren Mitarbeitenden aus anderen Tochterfirmen der Hächler Gruppe unterstützt worden. So verfügt die Hächler AG über eine neue Abteilung namens Umbau komplett. Diese hat zahlreiche Aufgaben bei dem Gesamtprojekt übernommen, so dass auch Zimmerer-, Dachdecker-, Schreiner- und Plattenarbeiten von der Hächler Gruppe übernommen werden konnten.

  • Oracle erweitert Smart Construction Platform um neue Analysefunktionen

    Oracle erweitert Smart Construction Platform um neue Analysefunktionen

    Im Bauwesen ist es schwierig, Daten anwendungsübergreifend zu nutzen, um Probleme effektiv zu diagnostizieren, Risiken vorherzusagen und künftige Maßnahmen zu planen. Um diese Herausforderung zu bewältigen, hat Oracle heute Oracle Construction Intelligence Cloud Analytics angekündigt. Die neue Lösung kombiniert Daten aus Oracle Smart Construction Platform-Anwendungen, um Bauherren und Bauunternehmen während ihrer Arbeitsvorgänge ein umfassendes Verständnis der Performance zu vermitteln. Mit diesen Erkenntnissen können Organisationen Probleme schnell erkennen und beheben sowie Wege finden, um Projektplanung, Bauphase und Anlagenbetrieb kontinuierlich zu verbessern.

    „Sie können nicht verwalten, was Sie nicht messen können“, sagt Roz Buick, Senior Vice President of Product, Strategy and Marketing bei Oracle Construction and Engineering. „Das neue Oracle Construction Intelligence Cloud Analytics-Angebot in Kombination mit der Predictive Intelligence-Engine und der gemeinsamen Datenumgebung der Smart Construction Platform vermittelt unseren Kunden ein tieferes, ganzheitliches Verständnis ihrer Performance. Jetzt können sie einzigartige Datenstrategien entwickeln, die die Wettbewerbsdifferenzierung fördern. Auf diese Weise wird die Baubranche zu einer Six-Sigma-Genauigkeit gelangen, wie sie heute schon in anderen Industrieteilen und in der Fertigung anzutreffen ist.“

    Die Smart Construction Platform vereint Funktionen von Oracle Construction and Engineering-Anwendungen sowie von Lösungen von Drittanbietern in einer gemeinsamen Datenumgebung mit verbesserter Benutzererfahrung. Mit der Plattform können Bauherren und Bauunternehmen einfacher zusammenarbeiten, um die Entscheidungsfindung organisationsübergreifend zu verbessern. Die neue Analyselösung und weitere Plattformupdates stellt Oracle heute im Oracle Industry Lab in Deerfield, Illinois, vor.

    „Wir konzentrieren uns zunehmend darauf, neue und bessere Wege für die Nutzung unserer Daten zu finden, sodass wir weitere Einblicke in die Performance und das Risiko von Projekten gewinnen können“, sagte Brian Neal, Projektmanager bei Rudolph Libbe Inc. „Das Verbinden und Kombinieren von Daten für die Analyse wird den umfassendsten Einblick in unsere Arbeitsabläufe bieten und uns dabei helfen, Trends in unserem Unternehmen zu verstehen. Außerdem können wir so Wege finden, um die Übergabe der Projekte an unsere Kunden zu optimieren.“

    Smart Construction Platform: Menschen, Prozesse und Daten im Einklang
    Die Smart Construction Platform vereint die Kernanwendungen, Prozesse und Daten, die Bauherren und Bauunternehmen benötigen, um über Projekt- und Asset-Lebenszyklen hinweg zusammenzuarbeiten. Dazu gehören Portfolioplanung, Angebots-/Ausschreibungsverfahren, Verträge, Zeitpläne, Projektdokumente sowie die Zusammenarbeit mit Building Information Model (BIM), Tätigkeiten vor Ort, Kosten und Zahlungen. Mit der neuen einheitlichen Erfahrung, der gemeinsamen Datenumgebung und der anwendungsübergreifenden Interoperabilität können Benutzer problemlos zwischen Anwendungen und Datensets wechseln, während sie an einem einzigen Projekt arbeiten. Durch die Synchronisierung von Aktivitäten, Ressourcen und Daten im Verlauf jedes Projekts und Assets trägt die Plattform dazu bei, dass Teams aus verschiedenen Fachbereichen stets mit denselben Informationen auf dasselbe Ziel hinarbeiten.

    Beispielsweise synchronisieren die Planungs- und Projektmanagementfunktionen Planungs- und Baustellenteams anhand eines Hauptplans und geben sowohl Einblick in einen einheitlichen Zeitplan als auch in die Aufgabendaten, die erforderlich sind, um die richtige Arbeit zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu erledigen. Sollte sich also der Termin einer HLK-Installation aufgrund eines Problems in der Lieferkette ändern, erhält der Projektmanager automatisch die aktualisierten Zeitplaninformationen und kann alle erforderlichen Anpassungen für die betroffenen Teams koordinieren.

    Darüber hinaus liefert die Plattform Investitionsplanern genaue, zeitnahe Daten zu Projektprognosen, damit sie sich mit Managern über Budgetanforderungen abstimmen und diese anpassen können, wenn sich strategische Prioritäten ändern. Zum Beispiel führt die Inflation zu einer Verdoppelung der Kosten, der für ein Projekt benötigten Materialien. Der Projektmanager kann diese neuen Ist-Beträge und Prognosen an den Planer weitergeben, der dann zeitnah Änderungen am Portfolio vornehmen.

    Die Plattform lernt kontinuierlich und wird mithilfe von Machine Learning intelligenter, sodass sie vergangene Maßnahmen berücksichtigt, um potenzielle Risiken aufzuzeigen und eine fundiertere Entscheidungsfindung zu unterstützen. Oracle seinen Kunden bieten eine Vielzahl an vernetzten Funktionen. Dazu gehören:

    • Bereitstellung aktueller Zeitplandaten für Projektmanager, damit Teams sich an geplanten Lieferterminen und anderen Zeitplananforderungen ausrichten können.

    • Gemeinsame Planung (CPM-Zeitplan) mit Baustellenteams (Aufgabenplan), um Zeit- und Ressourcenverschwendung zu minimieren.

    • Investitionsplanungs- und Projektausführungsteams können Kostendaten für Budget und Ist-Beträge austauschen, sodass sich beide Teams im Projektverlauf sicher an verschiedene Situationen anpassen können.

    • Automatisches Speichern abgeschlossener Angebots-/Ausschreibungspakete sowie genehmigter Rechnungen und anderer Zahlungsmaterialien in den Dokumentenregistern von Unternehmen.

    • Transparenz für alle Beteiligten, um gemeinsam Fortschritte zu verfolgen, Risiken zu identifizieren und zu mindern sowie Änderungen in der gesamten Lieferkette effizient zu verwalten.

    „Dank Oracle verbessern wir die Koordination, Transparenz und Kontrolle während der Projektentwicklung“, sagte Weronika Nowak, Document Control und IT Manager bei Mayflower Wind. „Die Möglichkeit unsere Teams, Prozesse und Daten über Anwendungen und alle Projektphasen hinweg weiter zu vernetzen, steigert die Effizienz. Zudem liefert es unseren Mitarbeitern die Informationen, die sie zum problemlosen Bewältigen von Änderungen benötigen, während wir an der Bereitstellung kritischer Energieanlagen arbeiten.“

  • Implenia erreicht erneut gute Bewertung bei Nachhaltigkeit

    Implenia erreicht erneut gute Bewertung bei Nachhaltigkeit

    Beim Nachhaltigkeitsranking von Sustainalytics für 2021 ist die Bau- und Immobiliengesellschaft Implenia aus Opfikon wieder sehr gut bewertet worden. Gegenüber dem Vorjahr legte der Konzern um 1 auf 85 Punkte in der Gesamtwertung zu, heisst es in einer Medienmitteilung. Damit konnte das Bauunternehmen seine Spitzenposition bei Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) unter den insgesamt 65 analysierten Unternehmen der Branche Construction & Engineering festigen.

    Auch im ESG Risk Rating schaffte es das Bauunternehmen unter die besten 5 Prozent der bewerteten Unternehmen. In der Peer-Tabelle des ESG Risk Rating erreicht Implenia sogar Platz 1.

    „Wir freuen uns, dass Sustainalytics unser Engagement für Umwelt, Soziales und Governance und unser Management der mit diesen Bereichen verbundenen Risiken im Branchenvergleich als besonders stark einstuft. Wir arbeiten mit Herzblut jeden Tag auf die Erreichung unserer ambitionierten Nachhaltigkeitsziele 2025 hin und sind stolz, Stück für Stück nachhaltiger zu entwickeln und zu bauen“, wird Anita Eckardt, Vorsitzende des Implenia Sustainability Committee, in der Medienmitteilung zitiert.

    Sustainalytics ist ein zur Morningstar Inc. in Chicago im US-Bundesstaat Illinois gehörendes Unternehmen mit Sitz in Amsterdam und bietet Daten und Ratings zu unternehmerischer Verantwortung für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung an.

  • Walo von EcoVadis ausgezeichnet

    Walo von EcoVadis ausgezeichnet

    Das Dietiker Bauunternehmen Walo Bertschinger AG ist laut Mitteilung auf Facebook im Nachhaltigkeitsranking der international tätigen unabhängigen Agentur EcoVadis mit der Zertifizierung der Stufe Bronze ausgezeichnet worden. Das Unternehmen hat damit schon bei der ersten Bewerbung die Auszeichnung Bronze erhalten . Die Zertifizierung sei Motivation zur weiteren Verbesserung im Bereich der Nachhaltigkeit, heisst es in der Mitteilung.

    Walo mit Hauptsitz in Dietikon ist international tätig und wird als Familienunternehmen in der vierten Generation geführt. Seit 105 Jahren setze Walo auf die Verbindung von Beständigkeit und Innovation, heisst es auf der Internetseite des Unternehmens. Die Walo Gruppe beschäftigt 2450 Mitarbeitende an 21 Standorten in drei Ländern.

    EcoVadis bewertet die Nachhaltigkeitsleistung von Firmen in den Bereichen Umwelt, Arbeitsbedingungen, Beschaffung und Ethik. Laut der Mitteilung sind bereits über 90’000 Unternehmen beurteilt worden.

  • Vier Trends für die Immobilien­wirtschaft 2022

    Vier Trends für die Immobilien­wirtschaft 2022

    Weltweite Ressourcenknappheit 
    Aktuell schnellen die Preise für viele Baumaterialien in die Höhe. Das wird sich auch in diesem Jahr nicht ändern – Dämmstoffe, Stahl, alles wird teurer und knapper. Entsprechend steigen auch die Baupreise und drohen, viele Projekt unrentabel werden zu lassen. Zusätzlich fragen gerade die Schwellenländer derzeit viel Material nach und kaufen den Markt leer. Die Situation wird sich also weiter verschärfen. Langfristig kann nur eine verbesserte Projektplanung mit mehr Fokus auf Wiederverwertbarkeit helfen, denn Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschutz beginnen bereits in der Planungsphase. Wenn ganze Gebäude, Gebäudeteile und Baumaterialien recycelbar sind oder eine Anschlussverwendung finden, senkt das nicht nur den Materialbedarf, sondern trägt gleichzeitig auch zu mehr Nachhaltigkeit bei. Es gilt, Cradle to Cradle in Zukunft groß zu denken.

    Nachhaltigkeit nicht nur durch Energieeinsparung in der Nutzungsphase
    Gerade die deutsche Baubranche hat dringenden Nachholbedarf in Sachen Nachhaltigkeit. In den Niederlanden gibt es bereits eine CO2-Deckelung pro Quadratmeter Neubau. Mit der neuen Regierung unter grüner Beteiligung ist es durchaus vorstellbar, dass eine solche Deckelung auch in Deutschland zur neuen Richtlinie wird. Zudem werden die Entsorgungskosten ein großes Thema bleiben und anteilig in die Höhe schnellen. Aufgrund der noch unausgereiften Rahmenbedingungen für Recyclingverfahren und der geringen Deponiekapazitäten werden Abfälle zu weiteren Baukostentreibern. Hier zeigt sich, wie wichtig es in Zukunft sein wird, Baumaterialien und Gebäudeteile lange zu nutzen und später wiederzuverwenden – wie es bereits im Modulbau durch das Refurbishen nachgenutzter Module möglich ist. Die Kreislaufwirtschaft sollte daher schon früh in der Planung im Fokus des Projekts stehen. 

    Digitalisierung und KI auch beim Bauen
    Um die Nachhaltigkeit über die gesamte Branche hinweg zu steigern und der Ressourcenknappheit entgegenzuwirken, braucht es sowohl eine Optimierung der Planung als auch der Fertigung. Beides muss insgesamt intelligenter werden und sich vernetzen. Hierfür eignet sich der Einsatz „Künstlicher Intelligenz“ optimal. Sie unterstützt Bauprojekte beispielsweise durch generatives Design, vorausschauende Problemerkennung sowie bei der Vermeidung von Verzögerungen und Kostenüberschreitungen. Sie muss aber eben auch in der Produktion ihren Einsatz finden. Ein Beispiel: Die Digitalisierung des Zuschnittes führt zu weniger Verschnitt und Abfall. Dank guter Vorausplanung und des Einsatzes einer KI lässt sich das Restmaterial aus einem Zuschnitt für den weiteren Einsatz bei anderen zukünftigen Projekten verwenden. Das spart nicht nur Material, sondern auch zusätzliche Arbeitsschritte und erhöht so die Effizienz im gesamten Produktionsprozess. Denn auch Restmaterialien sind Ressourcen.

    Industrialisierte Fertigung wie in der Automobilindustrie
    Das Voranschreiten der Digitalisierung innerhalb der Baubranche ermöglicht zudem den Einsatz von halb- oder vollautomatisierten Prozessen. Sie reduzieren Fehlerquellen und machen die Fertigung effizienter. Denn bezahlbarer Wohnraum lässt sich mit robotergestützten Bauverfahren, in Verbindung mit einem erforderlichen digitalen Management der Baudaten – von der Planung bis zur Baustelle – optimal verwirklichen. Mit Blick auf den akuten Fachkräftemangel, der auch in den nächsten Jahren nicht zu lösen sein wird, ist diese Entwicklung die logische Konsequenz. Auch Daiwa House Modular Europe wird in der bereits geplanten deutschen Gigafactory auf automatisierte Prozesse setzen.

    Diese vier Trends sollten die Baubranche zum Umdenken animieren. Dazu kommen eine Reihe weitere Veränderungen wie ein Generationenwechsel in den Reihen der Führungskräfte sowie der politische und gesellschaftliche Wandel. Bauherren sind mittlerweile offen für standardisierte Gebäudelösungen. Modular geplante und gebaute Gebäude bieten eine kurze Bauzeit sowie hohe Qualität durch eine Vorfertigung von ungefähr 90 Prozent im Werk. Gerade in den Segmenten Wohnen, Pflege, Hotels und Bildung sind trotz unterschiedlicher Standorte ähnliche Bedürfnisse gegeben – daher muss nicht jedes Gebäude ein Prototyp sein.

  • Anbindung von EuroAirport an Wärmeverbund kommt voran

    Anbindung von EuroAirport an Wärmeverbund kommt voran

    Die Erweiterung des Wärmeverbundes zum geplanten Anschluss des EuroAirport Basel Mulhouse Freiburg geht voran. Die Baufirma SMCE forage et tunnel mit Sitz in Sierentz hat dafür zwei 90 Meter lange Tunnel unter der Autobahn A35 im Elsass hindurchgebohrt, heisst es in einer Medienmitteilung von Primeo Energie aus Münchenstein. In die Tunnel werden anschliessend die Rohre verlegt, die die Wärme künftig zum Flughafen transportieren.

    Die Wärme stammt aus dem Biomassekraftwerk in der elsässischen Stadt Saint-Louis. Es wird betrieben von dem Energieunternehmen R-CUE, einer Tochterfirma des Energieversorgers Primeo Energie. Über das bestehende Fernwärmenetz von 12,3 Kilometern versorgt R-CUE bisher umgerechnet 5000 Haushalte mit Wärme und produziert gleichzeitig Strom.

    Mit dem EuroAirport kommt ein grosser Wärmeabnehmer dazu. Der Flughafen hat allein einen Heizenergiebedarf von 3000 Wohnungen. Dessen Anschluss an den Verbund „wird den Verbrauch an fossilen Brennstoffen um 90 Prozent reduzieren“ und damit dessen Energiemix dekarbonisieren. Gleichzeitig spart der Anschluss Heizkosten ein, heisst es in der Medienmitteilung.

    Später sollen weitere Stadt- und Gewerbegebiete an das Fernwärmenetz im Ballungsgebiet von Saint-Louis angeschlossen werden, darunter das Hyperzentrum Saint-Louis, die Zonen Zentrum, Süd und Nord, die Entwicklungszone Lys (ZAC) sowie der Technoport. Insgesamt soll das Netz auf 30 Kilometer Länge wachsen.

    Bis 2030 sollen bis zu 68 Gigawattstunden pro Jahr an zusätzlicher Wärme verteilt werden. Das entspricht 10’000 Haushalten und erfordert den Bau eines neuen Biomasseheizwerkes, heisst es weiter in der Medienmitteilung. Die Erweiterung des Wärmeverbundes Saint-Louis war Ende 2020 beschlossen worden.

  • Hächler spendet für das alte Pfadiheim Rütibuck

    Hächler spendet für das alte Pfadiheim Rütibuck

    Das Wettinger Bauunternehmen Hächler stellt dem Heimverein Pfadi Hochwacht Baden 10‘000 Franken als Beitrag zur Renovierung des alten Pfadiheims Rütibuck zur Verfügung. Laut Medienmitteilung unterstützt die Hächler-Gruppe jedes Jahr eine gemeinnützige Organisation. Die Spende über 10’000 Franken ersetze die zu Weihnachten und dem Jahreswechsel üblichen Geschenke an Geschäftspartner.

    Wem Hächler die Spende überreiche, sei nie ein einfacher Entscheid, heisst es in der Medienmitteilung. Es gebe viele Institutionen, die es wert seien, unterstützt zu werden. In diesem Jahr habe sich Hächler für den Heimverein Pfadi Hochwacht Baden entschieden. Der ist Träger des alten Pfadiheims Rütibuck in Baden. Dieses wurde zwischen 1932 und 1973 durch die Pfadiabteilung genutzt. Danach bezog diese das neue Jugendzentrum und das alte Pfadiheim steht seither Kinder- und Jugendorganisationen, Schulgruppen und Sportvereinen für Wochenlager, Ausbildungswochenenden oder Festivitäten zur Verfügung.

    In diesem Winter wird das alte Pfadiheim Rütibuck renoviert und die Aussenhülle einer dringend notwendigen energetischen Sanierung unterzogen, heisst es in der Hächler-Mitteilung. Das umfasse die Sanierung der Statik, die Dämmung der Aussenwände, Austausch der alten Fenster durch dreifach verglaste Holzfenster. Weiter bekomme das Haus eine Zentralheizung und es werde eine „sanfte Sanierung im Innern“ mit Anpassungs- und Auffrischungsarbeiten wie Malerarbeiten und Modernisierung von WCs und Duschen geben.

    Die Spende an das alte Pfadiheim ist auch Titelgeschichte der Firmenzeitung „Der Hächler“. Dort ist ein Interview mit Stefan Zantop, Gründungsmitglied des Heimvereins Pfadi Hochwacht Baden, abgedruckt. Und es gibt Hinweise zu Spenden oder aktiver Mithilfe bei der Sanierung.

  • Halter bezieht neuen Hauptsitz im JED

    Halter bezieht neuen Hauptsitz im JED

    Der Baukonzern Halter AG eröffnet am 14. Dezember in dem vom Unternehmen selber umgebauten ehemaligen Druckereizentrum der NZZ in Schlieren seinen neuen Hauptsitz. Vor dem Umzug in das JED war die Halter AG in Zürich ansässig. Das Kürzel des im Auftrag der Eigentümerin Swiss Prime Site umgebauten Zentrums steht für Join. Explore. Dare – verbinden, entdecken, wagen. Neben der Halter AG verlegen laut Medienmitteilung auch die Firmenschwestern Tend AG, Raumgleiter AG, Integral design-build AG, die Entwicklergenossenschaft Wir sind Stadtgarten sowie die MOVEment Systems AG ihren Sitz nach Schlieren.

    Der neue Sitz der Halter AG tritt unter dem Label The Branch an. Er soll neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit öffentlich mietbaren sogenannten Collab-Arbeitsplätzen, Worklounges und Big Rooms für Einzelpersonen und Teams bieten. Als die treibende Idee hinter The Branch bezeichnet der Konzern die horizontale und vertikale Integration der Immobilienwelt. Als Träger gibt es den Verein Branch Do Tank. Damit solle, so die Konzernmitteilung, die Weiterentwicklung der Bau- und Immobilienindustrie in der Praxis vorangetrieben werden. „Die Vision einer integrierten Prozesslandschaft in der Bau- und Immobilienwelt muss ausserhalb der herkömmlichen unternehmerischen Silos und der tradierten Branchenstrukturen umgesetzt werden“, wird Markus Mettler, CEO der Halter AG, auf der Seite von The Branch zitiert.

  • Implenia realisiert Grossüberbauung bei Genf

    Implenia realisiert Grossüberbauung bei Genf

    Rund um den Bahnhof Lancy-Pont-Rouge soll ein neues urbanes Zentrum entstehen. Hier habe Implenia bereits drei Gebäude als Totalunternehmer für Swiss Prime Site errichtet, informiert das Bau- und Immobilienunternehmen aus Dietlikon in einer Mitteilung. Nun soll Implenia ein weiteres Gebäude für die Solothurner Immobiliengesellschaft realisieren. Der Auftrag hat ein Volumen von rund 132 Millionen Franken.

    Konkret hat Implenia den Auftrag für die Überbauung Alto Pont-Rouge erhalten. Sie ist als 15-stöckiges Gebäude zuzüglich dreier Tiefgaragenebenen mit einer Nutzfläche von insgesamt 35’000 Quadratmetern angelegt. Die Flächen sind hauptsächlich für Büros vorgesehen, kleinere Flächen sollen als Lebensmittelläden und Restaurants genutzt werden. Kern des Gebäudekomplexes bildet ein zentrales Atrium mit Glasfassaden.

    Die Überbauung werde „höchste Nachhaltigkeitsansprüche erfüllen und mindestens nach SNBS Gold zertifiziert sein“, erläutert Implenia in der Mitteilung. Der Beginn der Bauarbeiten ist für diesen November vorgesehen, im Juni 2023 sollen die Arbeiten fertiggestellt sein. Für Jens Vollmar, Head Division Buildings, ist der neue Auftrag „auf Basis einer langjährigen und vertrauensvollen Beziehung zwischen Swiss Prime Site und Implenia zustande gekommen“.