Schlagwort: Beat Bachmann

  • Fokus auf qualitative Entwicklung

    Fokus auf qualitative Entwicklung

    Zug ist einer der beliebtesten Wirtschafts- und Lebensräume. Das belegen zahlreiche Studien und Rankings. Der Erfolg basiert auf einer langfristigen Entwicklungsstrategie und attraktiven Rahmenbedingungen. Zug bietet eine einzigartige Kombination hervorragender Standortfaktoren wie der Verfügbarkeit von Fachkräften, Stabilität, attraktive Besteuerung, zentrale Lage, Lebensqualität, Bildungsniveau sowie Wirtschaftsfreundlichkeit.

    Der Wirtschaftsplatz Zug ist dynamisch, das zeigen auch die Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt und in der Verkehrsinfrastruktur. Für die Qualität der Wirtschaftsentwicklung sind die starke Präsenz von wertschöpfungsintensiven Industrien und Dienstleistern sowie eine hohe Konzentration wachstumsstarker Branchen von Bedeutung. Dabei sind die breit diversifizierte Branchenstruktur und der einzigartige Mix aus kleinen, grossen, lokalen und internationalen Firmen ein wichtiger Treiber für die innovative Weiterentwicklung des Kantons. Im Fokus der Wirtschaftspflege durch die Volkswirtschaftsdirektion stehen die bestehenden und angesiedelten Firmen. Ihr Wachstum trägt am stärksten zur wirtschaftlichen Entwicklung des Kantons bei.

    Testimonials

    Silvia Thalmann-Gut, Regierungsrätin, Volkswirtschaftsdirektorin und Statthalterin Kanton Zug

    Der Kanton Zug bietet hervorragende Standortbedingungen für alle. Dazu gehört der gelebte «Spirit of Zug». Die Wege sind kurz, die Behörden arbeiten rasch und effizient. Zugs Erfolg basiert auf einer langfristigen Strategie.

    Heini Schmid, Rechtsanwalt, alt Kantonsrat und langjähriger Präsident von Zug Tourismus

    Was die Schweiz in Europa ist, ist Zug in der Schweiz: Klein, umgeben von grossen Nachbarn und darum offen und anpassungsfähig. Veränderungen sind für uns auch immer eine Chance, es anders und besser zu machen. Zug ist eben die Schweiz hoch zwei; es ist das Gesamtpaket, das zählt.

    Matthias Rebellius, CEO Siemens Smart Infrastructure, Verwaltungsratspräsident Siemens Schweiz AG

    Von Zug aus treiben wir bei Siemens Smart Infrastructure die Digitalisierung voran. Für uns ist Zug ein idealer Standort für unser globales Headquarter, da wir hier die besten lokalen und internationalen Talente anziehen und fördern können.

    Johanna Friedl-Naderer, President Europe, Canada & Partner Markets, Biogen

    Zug ist Drehscheibe unseres internationalen Hauptsitzes. Von hier aus koordinieren wir weltweit unsere operationalen und administrativen Tätigkeiten. Die zentrale Lage und hohe Lebensqualität machen Zug zu einem attraktiven Standort für Top-Talente.

    Kontaktstelle Wirtschaft Kanton Zug
    Willkommen im Kanton Zug. Unsere Dienstleistungen richten sich direkt an Sie als Unternehmerin, als Unternehmer. Wir sind Ihr Partner und fördern den Wirtschaftsstandort Zug.

    Kontaktstelle Wirtschaft, Aabachstrasse 5, 6300 Zug, T +41 41 728 55 04, economy@zg.ch

    Alberto Diaz, stv. Leiter; Peter Müllhaupt, jur. Mitarbeiter; Yvonne Valentino, Assistentin/Backoffice Manager; Ursula Kottmann Müller, Marketing/Kommunikation; Beat Bachmann, Leiter (v.l.n.r). Fotograf: Peter Hofstetter
  • «Bestes Gesamtpaket dank dem Spirit of Zug»

    «Bestes Gesamtpaket dank dem Spirit of Zug»

    Zur Person
    Beat Bachmann ist lic.oec. HSG und verfügt über Führungserfahrung in den Bereichen Business Development, Verkauf, Finanzen und Projektmanagement in in- und ausländischen Märkten. Seine Branchenerfahrung umfasst Life Sciences/Medizintechnik, Grosshandel/Vertrieb Konsumgüter, Immobilien, Informations- und Kommunikationstechnologie.

    Sie sind Leiter der Kontaktstelle Wirtschaft des Kantons Zug. Wie darf man sich einen normalen Arbeitstag bei Ihnen vorstellen?
    Beat Bachmann: Jeder Tag ist anders. Als «one-stop-shop» betreuen und beraten wir vor allem ansässige Firmen bei den unterschiedlichsten Anliegen. Dazu gehört auch die Unterstützung bei der Suche nach Büroflächen. Mit über 100 Firmenbesuchen pro Jahr und mit der Vernetzung der Firmen untereinander in den Branchenclustern tragen wir dazu bei, dass die Unternehmen an einem wirtschaftsfreundlichen Standort erfolgreich tätig sein können. Zudem begleiten wir jährlich viele Firmen bei der Ansiedlung im Kanton Zug.

    Wie geht es den im Kanton ansässigen Unternehmen im Hinblick auf die Pandemie?
    Die Zuger Wirtschaft mit ihrer starken internationalen Verflechtung ist ebenso betroffen und kann sich den strukturellen Veränderungen nicht entziehen. Die Auswirkungen sollen dank der Massnahmen von Bund und Kanton gemildert werden. Aufgrund der starken Konstitution der Zuger Wirtschaft vor der Corona-Krise und der breiten Diversifizierung schätze ich, dass die negativen Auswirkungen im schweizweiten Vergleich etwas geringer ausfallen werden. Nichtsdestotrotz durfte unser Team im Jahr 2020 gleich viele Ansiedlungen betreuen wie in den Vorjahren.

    Im Standortranking der Credit Suisse belegt Zug praktisch immer den 1. Rang – dies nicht zuletzt wegen des tiefen Gewinnsteuersatzes von 12 Prozent. Was bieten Sie darüber hinaus mehr als andere Kantone?
    Wir bieten primär das beste Gesamtpaket der hervorragenden Standortbedingungen: Dazu gehören die langfristige finanzielle und politische Stabilität, die Steuer- und Finanzpolitik, die grosse Innovationsfähigkeit, die hohe Verfügbarkeit von Fachkräften in wichtigen Branchenclustern sowie die leistungsfähige Infrastruktur. Sehr wichtig ist auch der faszinierende Lebensraum und damit die Lebensqualität. Nicht zuletzt hören wir oft, dass die gelebte Wirtschaftsfreundlichkeit – unser «Spirit of Zug» – sehr geschätzt wird.

    Welche Aufgabe übernimmt die Kontaktstelle Wirtschaft bei der Arealentwicklung?
    Wir tragen insbesondere dazu bei, dass Bedürfnisse und Anforderungen der Wirtschaft und der Unternehmen in die Arealentwicklungen einfliessen. Und bei Fertigstellung der Objekte bieten wir Unterstützung bei der Vermittlung der Flächen an neue Mieter oder Käufer.

    Zeichnet sich bei der Arealentwicklung eine Ausschöpfung des Potenzials ab?
    Wir sind sehr froh, dass die Grundeigentümer und Arealentwickler seit Jahrzehnten massgeblich dazu beitragen, dass sich der Kanton nachhaltig und qualitativ entwickelt. Es ist im Sinne der langfristigen Strategie des Regierungsrats, dass Zug ein attraktiver Wohn- und Lebensraum bleiben soll. Es gibt noch genügend bebaubare Flächen. Ich denke deshalb, dass sich der Kanton Zug noch über viele Generationen so weiterentwickeln kann.

    «Zug, Baar und Rotkreuz punkten bei den
    Unternehmen»

    Im Kanton Zug sind gleich mehrere Geschäftsgebäude im Bau. Im Zuge der Pandemie geht der Trend jedoch in Richtung Home-Office. Sind Sie dennoch zuversichtlich, dass all diese Projekte mit Leben gefüllt werden können?
    Ja, ich bin zuversichtlich, dass diese Flächen absorbiert werden. Die Schweiz und der Kanton Zug sind und bleiben ein international führender Wirtschaftsraum. Bei Neuansiedlungen ist die Verfügbarkeit bezugsbereiter Flächen ein wichtiger Standortfaktor. Es ist schwierig, die langfristige Auswirkung von Covid-19 auf die Nachfrage von Büroflächen abzuschätzen. Dem Trend nach mehr Home-Office steht ein Trend zu mehr Fläche pro Kopf, sowie Co-Working-Flächen/Business Centers entgegen.

    Welche Stadt ist neben Zug im Kanton der beliebteste Standort für Unternehmen?
    Einerseits weist die Lorzenebene (Talgemeinden) seit Jahrzehnten die meisten Firmen und Arbeitsplätze auf. Da der Kanton werktäglich rund 40 % Zugpendler verzeichnet, spielt die Nähe zu Bahnhöfen mit IC- und Schnellzug-Verbindungen eine immer wichtigere Rolle. Dementsprechend sind neben Zug in den letzten Jahren Baar und Rotkreuz die beliebtesten Standorte; dahinter folgt Cham.

    Was macht den Kanton Zug als Wohnort attraktiv?
    Zug bietet eine gute internationale Infrastruktur, hervorragende Schulen sowie politische Stabilität. Der Lebensstandard ist hoch und die Lebensräume sind intakt. Es gibt Seen, Berge und vielfältige Landschaften auf kleinstem Raum. Zug bietet also her­ausragende Lebensqualität und dazu die Nähe zur Zentralschweiz und zu Zürich.

    Wie beurteilen Sie die derzeitige Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt?
    Im Kanton Zug ist sie anhaltend hoch. Gleichzeitig steigt der Leerwohnungsbestand im Kanton Zug nur minim an.

    Wie schätzen Sie das Baupotenzial im Bereich des Wohnungsmarktes ein?
    Da wir uns bei der Kontaktstelle Wirtschaft vor allem um Firmen und dementsprechend um Büro- und Gewerbeflächen kümmern, bin ich kein Experte für den Wohnungsmarkt. Ich beobachte aber, dass seit Jahrzehnten unverändert viele Wohnungen gebaut werden und diese laufend Bewohner finden. Als flächenmässig kleinster Vollkanton der Schweiz und aufgrund unserer oben erwähnten nachhaltigen Wachstumsstrategie werden wir auch künftig einen hohen Anteil an Zupendler verzeichnen.