Schlagwort: Bebauungsplan

  • Zuger Stadtparlament unterstützt Bebauungsplan Metalli

    Zuger Stadtparlament unterstützt Bebauungsplan Metalli

    Der Bebauungsplan Metalli ist in den politischen Bewilligungsprozess gegangen, informiert die Zug Estates Gruppe in einer Mitteilung. Die auf den Wirtschafts- und Lebensraum Zug konzentrierte Immobiliengesellschaft plant, die bestehende Einkaufsallee in einen lebendigen Stadtteil weiterzuentwickeln. Dabei sollen zusätzlicher Wohnraum und neue öffentliche grüne Aussenräume entstehen.

    Der Stadtrat der Stadt Zug hatte dem Bebauungsplan Metalli bereits am 8. April zugestimmt. Am 17. Juni fand der Bebauungsplan in erster Linie auch die Zustimmung des Grossen Gemeinderats der Stadt Zug. Nun gehen die Pläne in die öffentliche Auflage, bevor sie voraussichtlich im Frühjahr 2026 zur zweiten Lesung in den Grossen Gemeinderat zurückkehren. Danach kann Zug Estates den eigentlichen Planungsprozess mit einem Architekturwettbewerb einleiten.

    Der Bebauungsplan Metalli sieht die Schaffung von 160 neuen Wohnungen vor, von denen 130 zusätzlich zum bestehenden Wohnangebot entstehen. Dafür sind Aufstockungen bestehender Gebäude und ein neues Hochhaus geplant. Als Eingangstor der Metalli soll ein neuer Platz mit Verbindung zum Bahnhofsareal fungieren. Zudem will Zug Estates eine öffentliche und parkähnliche Dachterrasse anlegen.

    «Mit dem Vorhaben Lebensraum Metalli greifen wir bewährte Qualitäten auf und erhalten die charakteristische Architektur der Metalli mit ihren Glasdächern, Arkaden und der typischen Materialisierung», wird Peter Wicki, Leiter Projektentwicklung Zug Estates, in der Mitteilung zitiert. «Durch die gezielte Aufwertung und Modernisierung der Infrastruktur sowie durch die Attraktivitätssteigerung der Einkaufsallee ist der Lebensraum Metalli zudem eine Chance für den Erhalt und die Weiterentwicklung des Detailhandels sowie der Gastronomie.»

  • Bebauungspläne werden in Hünenberg überarbeitet und erweitert

    Bebauungspläne werden in Hünenberg überarbeitet und erweitert

    Die OSRI AG aus Luzern unterstützt die Zuger Gemeinde Hünenberg bei der Umsetzung zweier Bebauungspläne. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, soll das Unternehmen für Städteplanung und Raumentwicklung die Gemeinde bei der Überführung bestehender Bebauungspläne Hilfe leisten, Planungsgrundlagen bereinigen und mit kantonalen Behörden abstimmen. Dabei soll eine konsistente, rechtskonforme Basis geschaffen werden.

    Parallel zu diesen Arbeiten soll OSRI einen Bebauungsplan für die Ortsschutzzone Langrüti erarbeiten. Hier sollen sowohl die bauliche Struktur, die Freiraumplanung sowie die ortsbauliche Anbindung integriert werden.

    Mit dem gemeinsamen Projekt will Hünenberg eine nachhaltige Gemeindeentwicklung vorantreiben, in der der Bestand mit zukünftigen Entwicklungen vereinbart wird.

  • Bebauungsplan für das ZVB-Areal wurde eindeutig angenommen

    Bebauungsplan für das ZVB-Areal wurde eindeutig angenommen

    Die ZVB agiert als Mobilitätsdienstleisterin im Dienste der Bevölkerung. Um ihren Auftrag auch zukünftig erfüllen zu können, ist eine dringend benötigte neue Infrastruktur erforderlich, die im Bebauungsplan Areal An der Aa festgelegt ist. Der heutige Abstimmungssonntag markiert einen historischen Moment für die ZVB: Das Stimmvolk hat mit 81,3 % Ja-Stimmen klar für die Zukunft der ZVB gestimmt und sich hinter dem Unternehmen positioniert.

    Cyrill Weber, Geschäftsführer der ZVB, ist über das klare Ergebnis sehr erfreut und betont in seiner Rede: «Wir haben immer daran gearbeitet, alle Anliegen unseres Projekts zu berücksichtigen und das bestmögliche Ergebnis für alle zu erzielen. Das heutige Abstimmungsergebnis zeigt mir, dass unsere Bemühungen von der Bevölkerung anerkannt und geschätzt werden.»

    Dank dem positiven Entscheid kann das Bauprojekt voranschreiten. Mit dem neuen Hauptstützpunkt wird die ZVB das Wachstum der Mobilität fördern und die Elektrifizierung der Flotte vorantreiben können. Die Mitarbeitenden der ZVB, die derzeit in veralteten Infrastrukturen arbeiten, erhalten moderne Arbeitsplätze, um ihr Bestes zu geben.

    Durch die Annahme des Bebauungsplans werden auf dem Betriebsareal zusätzliche Nutzungen ermöglicht und das Gebiet wird durchlässiger und grüner. Die ZVB ist sehr dankbar für die grosse Unterstützung, die sie in den vergangenen Wochen und Monaten erhalten hat.

  • Neues Klinikum 3: Regierungsrat verabschiedet Änderungen

    Neues Klinikum 3: Regierungsrat verabschiedet Änderungen

    Das Universitätsspital Basel (USB) steht vor einer langfristigen Erneuerung seiner baulichen Infrastruktur. Mit diesem Generationenprojekt legt das USB das Fundament dafür, dass den Menschen in der Region Basel auch in den kommenden Jahrzehnten eine breite ambulante und stationäre Medizin auf universitärem Niveau zur Verfügung steht. Die Änderungen des bestehenden Bebauungsplans schaffen die Voraussetzungen für den Bau des Klinikums 3. Das neue Klinikum 3 bietet mit Blick auf einen langfristigen Einsatz zugunsten der Patientinnen und Patienten ein hohes Mass an Nutzungsflexibilität und ermöglicht sinnvolle Spitalprozesse. Nach heutigem Planungsstand wird das neue Klinikum zum einen Platz für komplexe ambulante Behandlungen bieten, zum Beispiel für ein Tumorzentrum, zum anderen soll es Funktions- und Laborbereiche aufnehmen. Später sollen auch Forschungsräumlichkeiten hinzukommen. Zudem bietet das neue Gebäude während der Realisierung des Klinikums 2 die benötigten Flächen, ohne dass kostenintensive und nicht nachhaltige Provisorien im Spitalgarten gebaut werden müssen. 

    Nach derzeitigem Planungsstand soll in den Jahren 2022 bis 2028 eine erste Phase des Neubaus des Klinikums 2 realisiert werden, für welchen der Bebauungsplan bereits vorliegt und vom Grossen Rat genehmigt worden ist. Der Bau des Klinikums 3 ist für 2024 bis 2030 geplant. Ein Teil der Nutzungen des Klinikums 2 wird dann ins Klinikum 3 verschoben, um 2031 bis 2038 das Sockelgebäude des neuen Klinikums 2 fertigstellen zu können. 

    Gegen die öffentliche Planauflage betreffend Änderungen des bestehenden Bebauungsplans ist innerhalb der Frist eine Einsprache des Heimatschutzes eingegangen. Das Universitätsspital Basel und das Bau- und Verkehrsdepartement haben sich mit dem Heimatschutz Basel ausgetauscht und die spitalbetrieblichen und planungsrechtlichen Standpunkte dargelegt. Der Regierungsrat beantragt dem Grossen Rat, die Einsprache abzuweisen.