Schlagwort: Begegnungsort

  • Neuer Erlebnisraum in Bern verbindet Kultur, Wirtschaft und Alltag

    Neuer Erlebnisraum in Bern verbindet Kultur, Wirtschaft und Alltag

    Nach sechs Jahren Renovierung ist das Kaiserhaus in der Berner Marktgasse bereit für die Öffentlichkeit. Das Haus soll ein Ort der Begegnung und des Lernens ebenso wie ein Treffpunkt für Mode und lokalen Handel werden, heisst es in einer Mitteilung. Die Eröffnung ist für den 10. April 2026 geplant.

    Das Kaiserhaus vereint Gastronomie, Handel und Lernort in einem. Zu den gastronomischen Höhepunkten zählen die Brasserie Kaiser, das Kaiser Deli sowie die Hof Bar. Die Handelsflächen dienen auch dazu, neue ökonomische, ökologische und soziale Modelle auszuprobieren. Im Bereich Atelier & Manufaktur werden Produkte zum Beispiel repariert oder auch für Zuschauern hergestellt. Der Bereich Kiosk & Shop soll Pioniermarken ebenso Raum geben wie Start-ups. Auch Produkte der Kreislaufwirtschaft sollen hier zu finden sein. Und der Bereich Events & Pop-ups soll mit Ausstellungen, Workshops oder einem Markt ständig neue Angebot für die Kunden bereit haben.

    Im Moneyverse kann man alles um die Geschichte des Geldes und über die Arbeit der Schweizerischen Nationalbank (SNB) erfahren. Vorträge aus Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft ergänzen das Bildungsprogramm. Moneyverse ist eine Initiative der SNB in Zusammenarbeit mit dem Bernischen Historischen Museum. Es soll den Erlebnisort Kaiserhaus bereichern.

  • Winterthurer Innovationslabor Grüze öffnet im Mai

    Winterthurer Innovationslabor Grüze öffnet im Mai

    Im Mai 2024 wird in Winterthur an der St.Gallerstrasse das Innovationslabor Grüze eröffnet. Laut einer Medienmitteilung ist es als vielseitig nutzbarer Begegnungsort geplant, wo sich Besuchende über die Grossbaustelle Querung Grüze informieren können. Darüber hinaus soll der filigrane und zu allen Seiten hin offene Bau ein Ort für Diskussionen über Fragen der Stadtentwicklung, mögliche Zielkonflikte und die Auswirkungen des Klimawandels auf die städtische Bevölkerung werden.

    Der rund 120 Quadratmeter grosse Pavillon mit Ausstellungsraum, Bühne und Café ist modular gebaut und kann modular erweitert werden. Die Statik wurde auf ein zweistöckiges, geschlossenes Gebäude ausgerichtet. Damit ist die Möglichkeit mitgedacht, dass das Innovationslabor mittelfristig zu einem Quartierzentrum mit erhöhtem Platzbedarf heranwachsen könnte. Vorerst ist es für eine Nutzungsdauer von zehn Jahren geplant.

    Das Innovationslabor wurde vom Tiefbauamt Winterthur in Zusammenarbeit mit dem Departement Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) und Holcim Schweiz entwickelt. Die extradünnen und wiederverwertbaren Betonplatten aus mit Carbonfaser verstärktem Beton (CPC) der CPC AG sparen den Angaben zufolge gegenüber herkömmlicher Betonbauweise bis zu 75 Prozent Material ein. Der CO2-Ausstoss soll um den Faktor zwei bis vier reduziert werden.

    Die CPC-Betonelemente, die aus einem langjährigen Forschungsprojekt an der ZHAW hervorgingen, können mit wenig Aufwand in ihre Bestandteile zerlegt und anderswo wieder aufgebaut oder für ein anderes Bauwerk wiederverwendet werden. Holcim produziert sie und stellt sie leihweise zur Verfügung. Die vorgefertigten Elemente werden im Frühjahr innert weniger Tage zusammengefügt.