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  • Baustart für das Projekt BERN 131!

    Baustart für das Projekt BERN 131!

    Am Mittwoch, 2. November 2022 wurde symbolisch mit dem Rückbau des bestehenden Logistikgebäudes am zukünftigen Standort des Projekts BERN 131 begonnen und der für am 7. November 2022 geplante Baustart des von Losinger Marazzi entwickelten Gebäudes gefeiert. Unter anderem waren Alec von Graffenried, Stadtpräsident von Bern, René Zahnd, CEO Swiss Prime Site und Pascal Bärtschi, CEO Losinger Marazzi AG präsent. René Zahnd lobt das Projekt: «BERN 131 besticht durch sein nachhaltiges Baukonzept, das vielfältige sowie kommerzielle Raumangebot und die exzellente Lage inmitten des bevölkerungsreichen Schweizer Mittellands. Es passt somit in vielerlei Hinsicht zu unserer Portfoliostrategie.»

    Die Baubewilligung für das von Losinger Marazzi entwickelte Gewerbe- und Dienstleistungsgebäude an der Stauffacherstrasse 131 im Wankdorf Bern wurde am 7. März 2022 rechtskräftig. Am 15. Juli 2022 hat Losinger Marazzi den TU-Werkvertrag mit der Investorin Swiss Prime Site Immobilien unterzeichnet. Das Grundstück ist im Besitz der Burgergemeinde Bern und wird im Baurecht abgegeben. Der Baurechtsvertrag wurde am 21. Juli 2022 unterzeichnet und am 17. Oktober 2022 erfolgte die Genehmigung durch den Grossen Burgerrat der Burgergemeinde Bern, wodurch auch der TU-Werkvertrag rechtswirksam wurde.

    Das neu entstehende, moderne und nachhaltige Dienstleistungsgebäude BERN 131 besticht mit seiner augenfälligen Architektur am markanten Standort inmitten des Autobahndrehkreuzes Wankdorf. Atelier 5 aus Bern hat den Ideenwettbewerb, an welchem insgesamt vier Architekturteams teilgenommen haben, gewonnen. Die von Atelier 5 Architekten konzipierte Gebäudeform soll zur „Landmark“ von Bern werden und die Lage am nördlichen Eingang der Stadt aufwerten. Alec von Graffenried ergänzt: «Bern 131 gibt Wankdorf City einen neuen Auftakt. Es freut mich, dass Losinger Marazzi mit den Architekten auf die anspruchsvolle städtebauliche Situation reagierten und die vom Verkehr umflossene Insel architektonisch aufwerten. Wichtige neue Stadtbausteine, wie beispielsweise auf dem Areal des ehemaligen Tramdepots Burgernziel, zeigen auf, welche grosse Verantwortung den Entwicklern bei der Gestaltung der Freiräume und der Gebäude zukommt.»

    Das Projekt umfasst fünf oberirdische Geschosse plus Attika und wird die heutige Logistikhalle an der Stauffacherstrasse 131 in Bern ersetzen. Die gesamte Geschossfläche beläuft sich auf rund 21 500 m². Die dreieckige Parzelle wird aufgrund des durchdachten Grundrisses effizient ausgenutzt.

    Nicht nur der Neubau des BERN 131 wird ein Vorzeigeprojekt im Bereich der Nachhaltigkeit. Auch der Rückbau des bestehenden Gebäudes ist ein gutes Beispiel für die Kreislaufwirtschaft. Losinger Marazzi hat zusammen mit der Swiss Prime Site Immobilien entschieden, die bestehende Logistikhalle rückzubauen, so dass ein Grossteil davon ressourcenschonend und energieeffizient wiederverwendet werden kann. Die Stahlkonstruktion und Innenfassade werden grösstenteils in der Nähe wieder montiert, was nicht nur Emissionen und Ressourcen, sondern auch viel Energie einspart. Der Neubau ist bezüglich nachhaltigen Werten durchdacht. Mit den Photovoltaik-Modulen auf dem Dach sowie an den Fassaden, der Holzstruktur aus ausschliesslich Schweizer Holz, und dem innovativen und energieeffizienten Haustechnikkonzept in Verbindung mit Erdsonden erreicht das Gebäude eine reduzierte CO2-Bilanz in seiner Erstellung und ermöglicht einen reduzierten Energiebedarf im Betrieb. Die Verwendung von Schweizer Holzwerkstoffen, teilweise aus den Wäldern der Burgergemeinde Bern, schafft darüber hinaus ein angenehmes Raumklima. Das Gebäude strebt die SNBS Gold Zertifizierung an. Pascal Bärtschi betont: «Das Projekt BERN 131 deckt sich vollumfänglich mit unserer Klimastrategie; energieeffiziente Gebäude zu entwickeln und zu realisieren sowie zur CO2-Reduktion in Erstellung und Betrieb beizutragen. Mit seiner markanten Architektur und der originellen Gebäudeform wird es für die Stadt Bern zum Leuchtturmprojekt.»

    Für Mieterinnen und Mieter garantiert der Standort eine hohe Visibilität und beste Erreichbarkeit mit allen Verkehrsmitteln. Das moderne Gewerbehaus lebt von verschiedenen Nutzungen und garantiert dank der geschickten Planung eine äusserst hohe Qualität des Arbeitsumfelds. Nebst Büroräumen finden Showrooms und Dienstleistungsbetriebe aus dem Gesundheitswesen ein vielversprechendes Umfeld. Eine Begegnungszone mit Möglichkeiten für Verpflegung, Sitzungen, Workshops oder Referate soll das Angebot abrunden. Die Übergabe im Edelrohbau an die Investorin ist für Anfang 2025 vorgesehen. Momentan werden Verhandlungen mit verschiedenen grösseren Mietinteressenten geführt.

  • Ein Leuchtturm am Tor zu Bern

    Ein Leuchtturm am Tor zu Bern

    Das neue Gewerbe- und Dienstleistungsgebäude am östlichen Tor zur Stadt Bern soll durch verschiedenste Nutzungen an Lebendigkeit gewinnen. Neben konventionellen Büroräumlichkeiten, flexibel buchbaren Büroräumen für Kleinmietende und Start-ups sowie einem zukunftsorientierten Gastronomie- und Eventbereich sind auch Gewerbeflächen für die Nutzung im Gesundheitsbereich möglich.

    BERN 131 wurde als Multispace konzipiert, wodurch grösstmögliche Flexibilität in der Innenraumgestaltung besteht. Multispace ist ein modulares Raumkonzept mit offenen Bürostrukturen und verschiedenen Sonderflächen – etwa für den Austausch, Pausen oder Rückzugsmöglichkeiten. Diese Raumvielfalt macht Multispace attraktiv und eignet sich gut für die neue, individualisierte Arbeitswelt. Gespräche mit verschiedenen Mietinteressierten sind im Gange.
    Die Architektur und die geschickte Planung von BERN 131 garantieren eine hohe Qualität des Arbeitsumfelds trotz der exponierten Lage. Der geplante Neubau profitiert von einer hohen Sichtbarkeit und der unmittelbaren Nachbarschaft zur Wankdorf City. In diesem jungen und aufstrebenden Stadtquartier sind zwei von drei Bauetappen abgeschlossen. Die SBB, die Schweizerische Post und andere Grossfirmen haben hier neue Hauptsitze bezogen. Rund um BERN 131 gibt es ausserdem verschiedene Gastronomie-Angebote, Supermärkte und Business-Unterkünfte. Der Bahnhof Wankdorf ist in rund fünf Gehminuten, diverse Autobahnanschlüsse sind in zwei Fahrminuten erreichbar.

    Das Gebäude in der Form eines Kreisbogendreiecks wird sechs Etagen haben. Die einzelnen Etagen können durch die drei Erschliessungskerne und einen Ring, der sich um das begrünte Atrium legt, erschlossen werden. Die Geschossflächen können flexibel auf verschiedenste Flächenbedürfnisse aufgeteilt werden. Das Gebäude wird grösstenteils in Skelettbauweise mit Holzstützen, Holzunterzügen und Holzhybridecken errichtet. Bei der horizontalen Aussteifung des Gebäudes setzt man auf Erschliessungskerne in Massivbauweise.

    Photovoltaik-Anlagen an der Fassade und auf dem Dach, Energieerzeugung über Erdwärmesonden, ein innovatives Lüftungskonzept mit Wärmerückgewinnung sowie die Nutzung von Regenwasser tragen zur Nachhaltigkeit und Energieeffizienz bei. Die Verwendung von Holz und Holzwerkstoffen schafft zudem eine schöne Raumqualität und ein angenehmes Raumklima.

    Mit seiner Architektur, seiner ausgewogenen Betriebsenergiebilanz sowie zahlreichen gebäudetechnischen Innovationen soll das Gebäude ein Vorzeige- und Leuchtturmprojekt in Sachen Nachhaltigkeit und Ingenieurskunst werden.

    Die Baueingabe erfolgte Mitte Mai 2021; die rechtskräftige Baubewilligung wird zeitnah erwartet. Der Baustart ist auf das zweite Quartal 2022 geplant. Im dritten Quartal 2024 soll BERN 131 bezugsbereit sein.