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  • Preiskorrektur bei Schweizer Immobilien gewinnt an Dynamik

    Preiskorrektur bei Schweizer Immobilien gewinnt an Dynamik

    Aktuelle Zinssituation in der Schweiz
    Nach mehr als sieben Jahren will die Schweizer Eidgenossenschaft die Zeit der niedrigen Zinsen am 21. September beenden. Geplant ist eine Erhöhung um einen halben Prozentpunkt auf 0,25. In Szenarien, die von einer weiter fortschreitenden Inflation ausgehen, ist eine 0,75-prozentige Erhöhung auf 0,5 Prozent vorgesehen.

    Bereits Mitte Juni hat die SNB die Zinsen in einem ersten Schritt um einen halben Prozentpunkt auf minus 0,25 Prozent angehoben. Dabei gewichtete das Direktorium die Gefahren eines unkontrollierbaren Preisverfalls höher als die einer Schwächung der Exportwirtschaft. SNB-Präsident Thomas Jordan erklärte: „Das Preisstabilitätsziel ist für uns absolut zentral.“

    Immobilienpreise zum Teil deutlich eingebrochen
    Was unter volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten Entspannung verheisst, wird von Immobilienkäufer*innen kritisch beobachtet. Denn bereits vor dem Nationalbankentscheid verzeichneten die Zinsen für Festhypotheken einen teilweise deutlichen Anstieg. Gleichzeitig fielen in gewissen Regionen die Immobilienpreise.

    So belegt etwa der Wohnimmobilienpreisindex des Bundesamts für Statistik, dass der Wert von Immobilien im ersten Quartal 2022 bereits um 0,4 Prozent gefallen ist, sich jedoch im zweiten Quartal teilweise wieder erholt hat. Dabei gab es je nach Region und Art der Immobilie zum Teil erhebliche Unterschiede. Am stärksten betroffen waren Eigentümer*innen kleinerer Einfamilienhäuser in kleineren Städten wie Glarus, Davos oder Langenthal. Hier beliefen sich die Abschläge zuletzt auf 4,2 Prozent, in ländlichen Regionen wie Dissentis und Maggia auf 1,7 und in grösseren Städten wie Winterthur, St. Gallen und Lugano auf 1,4 Prozent. Noch stärker waren die Verluste bei Eigentumswohnungen. In mittelgrossen Städten wurden Einbußen von 3,3, im ländlichen Raum von 3,2 Prozent verzeichnet.

    Folgen der Entwicklung für Immobilienkäuferinnen und -eigentümerinnen
    Aufgrund der sinkenden Preise sind bereits heute regional spürbare Rückgänge der Nachfrage zu verzeichnen, wobei vor allem Orte in weniger guten Lagen betroffen sind. Lange Zeit war es möglich, auch hier mit verhältnismässigem (Vermarktungs-)Aufwand hohe Preise zu erzielen. Das dürfte sich nun ändern. Denkbar sind vor allem folgende Szenarien.

    Entwicklungen auf Käuferseite
    Mit steigenden Zinsen werden auch die Kredite teurer. Das erhöht die monatliche Belastung für all diejenigen, die für den Immobilienkauf eine Finanzierung in Anspruch nehmen. Hieraus erwachsen zwei Probleme.

    Zunächst einmal wird es nicht mehr für alle Kaufwilligen möglich sein, eine Finanzierung zu erhalten, da sie die monatliche Belastung nicht tragen können. Entsprechend wird die Nachfrage zurückgehen. Ist das aufgrund des Nachfrageüberhangs aktuell auch noch kein Problem, so könnte es doch zu einem werden, wenn in 10 bis 15 Jahren Anschlussfinanzierungen auslaufen und sich nicht mehr alle Käufer*innen eine Weiterfinanzierung zu ungünstigeren Konditionen leisten kann.

    Das zweite Problem hängt eng mit dem ersten zusammen. Können Anschlussfinanzierungen nicht mehr bedient werden und Immobilien müssen verkauft werden, kommen mehr Immobilien auf den Markt, die aufgrund gestiegener Preise einer sinkenden Nachfrage begegnen. Gleichzeitig entsteht für die Banken das Risiko, dass sie hypothekenbelastete Immobilien bei einer geplatzten Anschlussfinanzierung nicht mehr zum vorgesehenen Preis verkaufen können.

    Entwicklungen auf Eigentümerseite
    Wenn die Nachfrage im Zuge perspektivisch steigender Zinsen absinkt, wird das auch für all diejenigen zum Problem, die sich die Immobilie zum Werterhalt ihres Vermögens gekauft haben. Wenn die Preise sinken, können sie auch weniger dafür erlösen. In dem Fall geht der Wert des gegen Geldentwertung geschützten Vermögens an anderer Stelle verloren.

    In Zukunft kommen mehr Häuser auf den Markt
    Rund die Hälfte aller Eigenheime in der Schweiz sind im Besitz von Rentnerinnen. Viele dieser Häuser werden in den nächsten Jahren auf den Markt kommen. „Die Credit Suisse hat die Daten exklusiv für Blick ausgewertet. Diese sind eindrücklich: Verteilt auf die nächsten 23 Jahre werden insgesamt über 419’000 Eigenheime frei, weil Rentnerinnen ausziehen oder ableben. Die Anzahl Häuser, die so auf den Markt kommen, nimmt ab jetzt mit jedem Jahr zu. Sind es 2023 noch 3‘500 Häuser, werden es 2045 laut den Berechnungen der CS über 40’000 Eigenheime sein.“

    Empfehlungen für Käuferinnen Am wichtigsten ist es für Käuferinnen und Eigentümer*innen, nicht in Panik zu verfallen. Bei einem Blick auf die Zinsentwicklung der vergangenen zehn Jahre wird deutlich, dass viele Finanzierungen noch mit 3,2 bis 4,0 Prozent abgeschlossen wurden. Für diese Menschen stellen moderate Zinserhöhungen derzeit kein Problem dar. Sie können ihre Zins- und Tilgungszahlungen weiter leisten. Probleme sind hier allenfalls im Zuge eines Wirtschaftseinbruchs mit stark steigenden Arbeitslosenzahlen zu erwarten. Doch auch hier zeigt sich ein stabiles Bild. Zwischen 2011 und 2021 lag die Quote konstant zwischen 4,4 und 5,1 %.

    Der wichtigste Tipp besteht darüber hinaus darin, sich die im langfristigen Vergleich noch immer niedrigen Zinsen so lange zu sichern wie möglich. Das schliesst vor allem die Notwendigkeit ein, sich möglichst früher um eine Anschlussfinanzierung zu kümmern. Hier können zum Beispiel Forward-Darlehen in Anspruch genommen werden. Allerdings sind hier Zinsaufschläge einzukalkulieren, um sich keine langfristigen Mehrkosten aufzubürden.

    Über BETTERHOMES
    BETTERHOMES steht für Erfolg in der Immobilienvermittlung zu fairen Konditionen und konnte sich mit der Idee der Immobilienfairmittlung® – einer innovativen Kombination aus neuster Technologie und lokaler Expertise – zum grössten unabhängigen Immobilienmakler im Heimmarkt Schweiz etablieren und ist ebenso erfolgreich in Deutschland wie auch Österreich tätig.

    Das Unternehmen garantiert Immobilienanbieter*innen das beste Preis-Leistungs-Verhältnis einer Maklerdienstleistung und bietet Immobiliensuchenden ein möglichst grosses und attraktives Immobilienangebot.

    Weiterführende Informationen: BETTERHOMES

  • Betterhomes tritt SwissPropTech ein

    Betterhomes tritt SwissPropTech ein

    SwissPropTech hat ein neues Mitglied. Zum Jahresanfang 2022 hat sich Betterhomes dem Innovationsnetzwerk der Schweizer Immobilien- und Baubranche angeschlossen, informiert das Maklerunternehmen aus Zürich in einer Mitteilung. Im Rahmen seiner Mitgliedschaft will Betterhomes Wissen weitergeben und eine geplante Expansion vorantreiben. Bisher ist Betterhomes mit seiner Technologieplattform für Makler- und Kundensoftware in der Schweiz, Deutschland und Österreich aktiv.

    „Wir verfolgen das ehrgeizige Ziel, in den nächsten acht Jahren 30 Länder in Europa zu erschliessen“, wird Betterhomes-CEO Cyrill Lanz in der Mitteilung zitiert. „Zu den grössten Herausforderungen dabei zähle ich nicht so sehr die Technologie, sondern vielmehr das organische Wachstum im Vertrieb und die kulturellen Unterschiede in den verschiedenen Ländern.“ Derzeit bereitet das Unternehmen zudem einen neuen Webauftritt und ein neues Learning Management System für seine Technologie-Plattform Betternet 3.0 vor.

    Für SwissPropTech ist der Eintritt von Betterhomes „ein starkes Signal für unsere Branche“, erläutert Lars Sommerer, Managing Director von SwissPropTech, in der Mitteilung. „Ein digitaler ‚Immobilienfairmittler‘ der ersten Stunde anerkennt die Wichtigkeit von Innovation und Digitalisierung und möchte seine Erfahrungen und Expertise nun auch weitergeben.“

  • Betterhomes verzeichnet erfolgreichstes Geschäftsjahr

    Betterhomes verzeichnet erfolgreichstes Geschäftsjahr

    Betterhomes habe 2021 das erfolgreichste Geschäftsjahr seit Gründung vor 16 Jahren verzeichnet, informiert das in der Schweiz, Deutschland und Österreich aktive Maklerunternehmen aus Zürich in einer Mitteilung. Ihr zufolge hat Betterhomes in der Schweiz im letzten Jahr 3006 Immobilien vermittelt. In Deutschland wurden 1687 Vermittlungen verbucht. Beide Werte stellen für Betterhomes neue Rekordwerte dar.

    Das Unternehmen führt diesen Erfolg auf sein hybrides Geschäftsmodell aus Technologie und lokalem Fachwissen zurück. „Alle Maklerunternehmen befinden sich aufgrund des ausgetrockneten Markts in einer herausfordernden Lage bei der Gewinnung neuer Vermittlungsaufträge“, wird Cyrill Lanz in der Mitteilung zitiert. Für den Gründer und CEO der Betterhomes-Gruppe ist ein grosses persönliches Netzwerk der Schlüssel zum Erfolg für Makler und Maklerinnen. „Daher setzen wir seit Gründung nebst der hauseigenen Technologie auf einen starken lokalen Vertrieb mit einem grossen internen und externen Netzwerk.“

    Für dieses Jahr hat Betterhomes eine Technologieplattform für Makler- und Kundensoftware geplant. Sie soll noch in der ersten Hälfte 2022 lanciert werden. Gestützt auf diese Plattform will Betterhomes in der zweiten Jahreshälfte über die DACH-Region hinaus in weitere Länder Europas expandieren.

  • Betterhomes Schweiz zählt über 22’000 Vermittlungen

    Betterhomes Schweiz zählt über 22’000 Vermittlungen

    In den ersten zehn Jahren seines Bestehens bis 2016 hat Betterhomes Schweiz 10’000 Immobilien vermittelt. Nun habe das in der Schweiz, Deutschand und Österreich aktive Maklerunternehmen aus Zürich die Marke von 22’000 Vermittlungen in der Schweiz geknackt, informiert Betterhomes in einer Mitteilung. Damit sei die Zahl der Vermittlungen innerhalb von fünf Jahren mehr als verdoppelt worden.

    Das Unternehmen führt diesen Erfolg auf sein hybrides Geschäftsmodell zurück. „Bei der Vermittlung von Immobilien setzen wir von Betterhomes seit Gründung als Vorreiter auf eine Verbindung von modernster Technologie und lokaler Expertise“, wird CEO Cyrill Lanz in der Mitteilung zitiert. Konkret setzt das Unternehmen eine selbst entwickelte Software und eine Interessendatenbank sowie den Zugriff auf alle relevante Immobilienportale ein. Ergänzt wird dies durch ein Netzwerk aus lokalen Maklerfirmen.

    Zudem wird bei Betterhomes kein Fixpreis, sondern eine Erfolgprovision verrechnet. In Fixpreis-Modellen seien oftmals versteckte Kosten enthalten, erläutert Lanz. „Oft sind zum Beispiel Besichtigungen in diesen Fixpreisen nicht mit einberechnet und müssen separat beglichen werden.“ Darüber hinaus weist der Unternehmenschef auf die Funktion von Technologie als unterstützendes Element hin. Im Zentrum der Immobilienvermittlung von Betterhomes stünde weiterhin „der Faktor Mensch beziehungsweise die Vertriebskompetenz“.