Schlagwort: Bevölkerung

  • Wirtschaftsraum Zug – Facts and Figures Zug

    Wirtschaftsraum Zug – Facts and Figures Zug

    Innerhalb des Wirtschaftraums Greater Zurich Area (GZA) gelegen gehört Zug zu einer der weltweit führenden Wirtschaftsregionen. Der Standort überzeugt durch eine exzellente Infrastruktur, ein grosses Potenzial an jungen Talenten sowie politische und wirtschaftliche Stabilität.

    Sowohl die Gemeinden als auch der Kanton Zug entwickeln sich stetig weiter und passen sich den Anforderungen an. Mit innovativen Projekten, wie z. B. einer Umfahrung, um das Stadtzentrum Cham zu entlasten, mit Seewasser, das künftig die Temperatur in den Häusern der Wohngebiete regulieren wird, sowie mit spannenden Projekten, wie z. B. dem Verein zur Dekarbonisierung oder der Klima Charta Zug, prägt der Kanton mit Ambitionen ein modernes Bild.

    Zahlreiche Areale, die von historischer Bedeutung sind, werden renoviert und umgebaut, um attraktive Nutzungsmischungen aus Wohn-, Arbeits- und Gewerbeflächen zu schaffen.

    Damit bleibt Zug ein der lebenswerter Kanton, was sich auch in einer hohen Lebenszufriedenheit widerspiegelt.

    Zug wird nicht nur von den 133’000 Bewohnerinnen und Bewohnern geschätzt, auch zahlreiche unabhängige Ratings und Studien bestätigen Zugs herausragende Position. So belegt Zug seit 24 Jahren in den Ranglisten von Credit Suisse und UBS den ersten Platz unter den Schweizer Kantonen. Die Grundprinzipien der Wirtschaftsfreundlichkeit, Serviceorientierung und Innovationskultur machen den Kanton Zug zu einem idealen Partner für Unternehmen, Bildungsseinrichtungen sowie auch Forschungsinstitute.

    Testimonials

    Andreas Klopp
    General Manager Roche Diagnostics International AG

    «Rotkreuz liegt im Life Sciences Cluster Zürich–Zug und bietet dank ausgezeichneter Infrastruktur und hoher Lebensqualität ideale Rahmenbedingungen, um Innovation voranzutreiben. Seit über 50 Jahren leistet Roche in Rotkreuz mit diagnostischen Lösungen einen Beitrag zur Gesundheit von Patient:innen weltweit.»

    Dr. Katja Buller
    Vice President, Head of Corporate Affairs International, Biogen

    «Lokale und internationale Fachkräfte,
    eine vielschichtige Infrastruktur und die professionelle Zusammenarbeit mit den Behörden machen den Kanton Zug seit mehr als 20 Jahren zum idealen Standort für unseren internationalen Hauptsitz»

    Katharina Gasser
    Präsidentin Zuger Wirtschaftskammer

    «Unsere Mitglieder schätzen die wirtschaftsfreundlichen Rahmenbedingungen im dynamischen und innovativen Kanton Zug. Die Behörden sind dienstleistungsorientiert, entscheiden rasch und arbeiten effizient; der einzigartige «Spirit of Zug» ist spürbar.»

    Hanspeter Rhyner
    Präsident der Geschäftsleitung, Zuger Kantonalbank

    «Die Zuger Kantonalbank verbindet Tradition und Moderne. Genau das ist die DNA des attraktiven Standortes Kanton Zug. Digital UND persönlich –
    so decken wir entlang dieser DNA die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden ab. Und wir können alle Bedürfnisse erfüllen und begleiten Sie im Leben.»

  • Potenzial zur Transformation trotz Entwicklungsverzug in Basel

    Potenzial zur Transformation trotz Entwicklungsverzug in Basel

    Die von Sotomo durchgeführte Studie legt dar, dass Basel in den letzten zehn Jahren eine gedämpfte Wachstumsdynamik erlebt hat, insbesondere im Vergleich mit Städten wie Zürich, Genf und Bern. Mit nur sechs Prozent Zuwachs im Wohnungsbestand seit 2012 bildet Basel das Schlusslicht unter den acht grössten Schweizer Städten. Nur ein geringer Anteil der Wohnungen wurde nach 1990 erbaut, was auf eine verzögerte Entwicklungsdynamik schliessen lässt.

    Demografische Herausforderungen und Chancen
    Die Studie betont weiterhin, dass Basel als einzige der untersuchten Städte keinen Geburtenüberschuss aufweist, was auf eine schwache Bevölkerungsdynamik hinweist. Der vergleichsweise niedrige Anteil von jungen Erwachsenen und Familien sowie der hohe Anteil älterer Haushalte spiegelt eine demografische Herausforderung wider, die auch die Arbeitsplatzentwicklung beeinflusst.

    Trotz dieser Herausforderungen hebt die Studie hervor, dass Neubauwohnungen nicht zwangsläufig zu höheren Mieten in Bestandswohnungen führen. Im Gegenteil, sie könnten sogar den Markt für preisgünstige Altbauwohnungen beleben. Dies deutet auf ungenutzte Chancen in der städtischen Planung und Entwicklung hin.

    Das Potenzial von «Klybeck Plus»
    Ein besonders hervorstechendes Beispiel für ungenutztes Potenzial ist das geplante Stadtquartier «Klybeck Plus». Dieses Areal soll auf einem ehemaligen Industriegelände entstehen und bietet Platz für Wohnungen für 8500 Menschen und 7500 Arbeitsplätze. «Klybeck Plus» könnte, ähnlich wie das Basler Gundeli oder das Genfer Quartier Le Pâquis, eine lebendige Durchmischung aus Wohnen und Arbeiten bieten und gleichzeitig so grün wie das Basler Gellertquartier sein.

    Die Studie unterstreicht, dass Basel, trotz aktueller Herausforderungen, über beträchtliches Potenzial verfügt, das durch strategische Planung und innovative Entwicklungskonzepte genutzt werden kann. Die Ergebnisse sind ein Weckruf für Stadtplaner, Entwickler und politische Entscheidungsträger, die vorhandenen Ressourcen zu mobilisieren und Basel als dynamische und zukunftsorientierte Stadt neu zu positionieren.

  • Arealentwicklung – Strategien für eine lebendige Stadt

    Arealentwicklung – Strategien für eine lebendige Stadt

    Die Stadt Zürich ist einem stetigen Wandel unterworfen, der von steigendem Bevölkerungswachstum und zunehmender Nachfrage nach Wohn- und Gewerbeflächen geprägt ist. Eine ausgewogene Stadtentwicklung, die die Bedürfnisse der Bewohner berücksichtigt und ökologische sowie soziale Aspekte einbezieht, ist entscheidend.

    Das Amt für Städtebau spielt eine bedeutende Rolle bei der Planung und Umsetzung dieser Entwicklung. Durch die Koordination öffentlicher und privater Interessen sowie die Ausarbeitung städtebaulicher Projekte trägt das Amt dazu bei, dass Zürich eine lebendige und attraktive Stadt bleibt. Dabei wird das baukulturelle Erbe gepflegt und Platz für zukunftsweisende Bauprojekte geschaffen.

    Ein zentrales Instrument für die langfristige Entwicklung der Stadt ist der kommunale Richtplan. Dieser legt strategische Ziele und Massnahmen für eine nachhaltige Arealentwicklung fest und dient als Leitfaden für die Koordination verschiedener Interessen und Akteure. Angesichts des prognostizierten Bevölkerungswachstums bis 2040 ist eine gezielte Planung und Verdichtung im Bestand unumgänglich.

    Der kommunale Richtplan definiert Gebiete, die für eine bauliche Verdichtung geeignet sind, sowie Flächen für öffentliche Freiräume, kommunale Bauten und Anlagen. Dabei steht die Schaffung einer lebenswerten Umgebung im Vordergrund, die den Bedürfnissen der Bewohner gerecht wird und nachhaltige Stadtentwicklung ermöglicht.

    Insgesamt stellt die Arealentwicklung und Raumplanung in Zürich eine komplexe Herausforderung dar, die eine enge Zusammenarbeit verschiedener Akteure erfordert. Das Amt für Städtebau engagiert sich für eine ausgewogene und zukunftsorientierte Entwicklung der Stadt, welche die Identität bewahrt und den Bedarf an Wohn-, Arbeits- und Erholungsraum deckt.

  • Ein visionäres Raumordnungskonzept für die Zukunft Metropolitanraum Zürich 2050

    Ein visionäres Raumordnungskonzept für die Zukunft Metropolitanraum Zürich 2050

    Mit fast 40 % der Schweizer Bevölkerung und einem Grossteil der Arbeitsplätze beheimatet der Metropolitanraum Zürich einen signifikanten Anteil des nationalen Lebens und Wirtschaftens. Das aktualisierte Raumordnungskonzept Metro-ROK 2050, eine Fortschreibung des ersten Metro-ROK von 2015, definiert ambitionierte, planerische Ziele für diesen bedeutenden Wirtschafts- und Lebensraum. Es zielt darauf ab, eine nachhaltige Entwicklung zu fördern, die sowohl den Bedürfnissen der Bevölkerung als auch dem Schutz der Umwelt gerecht wird.

    Das Konzept unterteilt den Raum in vier Handlungsräume: Stadtlandschaften mit städtischen Zentren, Übergangslandschaften mit regionalen Zentren, Kulturlandschaften und Naturlandschaften. Diese Einteilung ermöglicht es, zielgerichtete Massnahmen zu entwickeln, die eine hohe Lebensqualität gewährleisten und gleichzeitig den Raum ökologisch nachhaltig gestalten.

    Ein Kernanliegen des Metro-ROKs 2050 ist der Schutz von Grünflächen und die Förderung einer qualitätsvollen Innenentwicklung. Bis 2040 sind keine Erweiterungen des Siedlungsraumes vorgesehen, um die Zersiedelung zu stoppen und die vorhandenen Flächen besser zu nutzen. Dabei soll sich die Baukultur am Kreislaufprinzip orientieren, graue Energie berücksichtigen und die Biodiversität schützen.

    Weiterhin legt das Konzept einen starken Fokus auf die nachhaltige Nutzung von Ressourcen und die Förderung von Energieeffizienz. Innovative Technologien und ökologische Bauprojekte sollen dazu beitragen, die CO2-Bilanz zu verbessern und den Metropolitanraum widerstandsfähiger gegen den Klimawandel zu machen. Erneuerbare Energien und die Reduktion von Bodenversiegelungen stehen ebenso im Fokus wie die Förderung des öffentlichen Verkehrs und nachhaltiger Mobilitätslösungen. Ziel ist es, bis 2050 den Anteil umweltfreundlicher Fortbewegungsmittel signifikant zu erhöhen.

    Das Raumordnungskonzept Metropolitanraum Zürich 2050 stellt einen entscheidenden Schritt in Richtung einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Entwicklung dar. Mit der positiven Aufnahme der Handlungsempfehlungen durch den Metropolitanrat am 3. November wurde ein weiterer Meilenstein erreicht. Das Konzept spiegelt das Engagement der beteiligten Kantone wider, gemeinsam für einen lebenswerten und ökologisch nachhaltigen Metropolitanraum Zürich zu sorgen.

  • Mehr Anreize für verdichtetes und ökologisches Bauen

    Mehr Anreize für verdichtetes und ökologisches Bauen

    In einer Zeit, in der der Kampf gegen die Klimaerwärmung und die Wohnungsnot immer dringlicher wird, sind alle, die im Baubereich tätig sind, mehr denn je gefordert. Der Gebäudepark ist für einen erheblichen Anteil des CO2-Ausstosses verantwortlich und der Bedarf an neuen Wohnungen wächst schneller als jemals zuvor. Es ist daher unerlässlich, schnell zu handeln.

    Trotz zahlreicher Initiativen und politischer Vorstösse scheint der Fortschritt in der Lösung dieser Probleme immer noch zu langsam zu sein, und die Fronten verhärten sich zunehmend. Bernhard Lanzendörfer plädiert für eine gemeinsame Suche nach schnellen, innovativen, erschwinglichen und sozialen Lösungen, anstatt sich in ideologischen Standpunkten zu verlieren.

    Ein Beispiel für einen ideologischen Standpunkt ist die Petition des Vereins Countdown 2030, die sich vehement gegen den Abriss von Gebäuden ausspricht. Bernhard Lanzendörfer argumentiert, dass rigide Ideen wie diese die Probleme nicht lösen werden und fordert eine differenzierte Betrachtung unter baulichen, ökologischen und sozialen Gesichtspunkten.

    Angesichts der Wohnungsnot ist eine substanzielle Verdichtung des Wohnraums oft nur durch einen Ersatzneubau möglich. Der Bauen-im-Bestand-Ansatz stösst hier schnell an Grenzen, insbesondere wenn es um die Modernisierung und Aufstockung von bestehenden Gebäuden geht.

    Um ökologisches und soziales Bauen zu fördern, schlägt Lanzendörfer vor, dass die Politik konkrete Anreize schaffen sollte. Dies könnte beispielsweise durch Belohnungen für die ökologische Ertüchtigung von Gebäuden oder eine höhere Ausnützungsziffer für ökologische Vorzeigeprojekte geschehen.

    Angesichts der steigenden Bevölkerungszahlen und der zunehmenden Zersiedelung ist es unumgänglich, auch in die Höhe zu bauen. Obwohl dies auf Widerstand stossen mag, ist es laut Lanzendörfer die einfachste Lösung, um jeden Quadratmeter besser zu nutzen.

    Es ist wichtig, innovative Konzepte nicht durch ideologische Barrieren zu behindern. Die Bauindustrie hat bereits grosse Fortschritte bei der Entwicklung klimafreundlicher Produkte gemacht, und auch die Politik unterstützt den Einsatz von umweltfreundlichen Baustoffen durch neue Regulatorien im Umweltschutzgesetz.

  • Forschende erarbeiten Szenarien für Spitalareal Biel

    Forschende erarbeiten Szenarien für Spitalareal Biel

    Eine neue Studie des Instituts für Siedlung, Architektur und Konstruktion der Berner Fachhochschule liefert erste Anstösse und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung und Valorisierung des freiwerdenden Spitalareals im Bieler Beaumont-Quartier. Mit dem geplanten Umzug des Spitalzentrums Biel nach Brügg entsteht dort einer der zentralen Entwicklungsschwerpunkte für die kommenden Jahre.

    Ziel war es laut einer Medienmitteilung, eine solide Wissensgrundlage zu schaffen, auf der architektonisch betrachtet fundierte und nachhaltige Entscheidungen getroffen werden können. Ein partizipativer Ansatz erlaubte die Berücksichtigung von Bedürfnissen und Erwartungen der Bevölkerung und relevanter Interessensgruppen. Durch Workshops, Umfragen und Diskussionsrunden wurden ihre Meinungen, Ansprüche und Visionen gesammelt.

    Wie die Studie zeigt, besteht die Möglichkeit, dass aus dem Areal ein Ort mit vielfältigen Nutzungen entstehen kann, der das Quartier bereichert und für die ganze Stadtbevölkerung zugänglich und attraktiv wird: «Eine Vielfalt an Gebäudetypen zum Beispiel könnte ein breites Spektrum an Nutzungsarten, Wohnformen und Lebensräumen ermöglichen», heisst es in der Mitteilung. «Wie die Arbeiten der Studierenden zeigen, sind die Möglichkeiten für Valorisierung und Entwicklungen des Areals aber nahezu grenzenlos.» 

    Diese unabhängigen Forschungsarbeiten der Berner Fachhochschule werden nun der Stadt Biel als Planungsbehörde und der Spitalzentrum Biel AG als Grundeigentümerin für die weiteren Arbeiten zur Verfügung gestellt. Im nächsten Schritt werden beide eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben.

  • Bebauungsplan für das ZVB-Areal wurde eindeutig angenommen

    Bebauungsplan für das ZVB-Areal wurde eindeutig angenommen

    Die ZVB agiert als Mobilitätsdienstleisterin im Dienste der Bevölkerung. Um ihren Auftrag auch zukünftig erfüllen zu können, ist eine dringend benötigte neue Infrastruktur erforderlich, die im Bebauungsplan Areal An der Aa festgelegt ist. Der heutige Abstimmungssonntag markiert einen historischen Moment für die ZVB: Das Stimmvolk hat mit 81,3 % Ja-Stimmen klar für die Zukunft der ZVB gestimmt und sich hinter dem Unternehmen positioniert.

    Cyrill Weber, Geschäftsführer der ZVB, ist über das klare Ergebnis sehr erfreut und betont in seiner Rede: «Wir haben immer daran gearbeitet, alle Anliegen unseres Projekts zu berücksichtigen und das bestmögliche Ergebnis für alle zu erzielen. Das heutige Abstimmungsergebnis zeigt mir, dass unsere Bemühungen von der Bevölkerung anerkannt und geschätzt werden.»

    Dank dem positiven Entscheid kann das Bauprojekt voranschreiten. Mit dem neuen Hauptstützpunkt wird die ZVB das Wachstum der Mobilität fördern und die Elektrifizierung der Flotte vorantreiben können. Die Mitarbeitenden der ZVB, die derzeit in veralteten Infrastrukturen arbeiten, erhalten moderne Arbeitsplätze, um ihr Bestes zu geben.

    Durch die Annahme des Bebauungsplans werden auf dem Betriebsareal zusätzliche Nutzungen ermöglicht und das Gebiet wird durchlässiger und grüner. Die ZVB ist sehr dankbar für die grosse Unterstützung, die sie in den vergangenen Wochen und Monaten erhalten hat.

  • Einwohnende der Ostschweiz würden Wohnfläche reduzieren

    Einwohnende der Ostschweiz würden Wohnfläche reduzieren

    Nikola Vukovic und Raphael Dietrich haben in ihrer Abschussarbeit des Masterstudiengangs Real Estate Management der OST – Ostschweizer Fachhochschule Möglichkeiten für die Entspannung des Ostschweizer Wohnungsmarkts erarbeitet. «Die Schweizer Bevölkerung wohnt zu grosszügig», werden Vukovic und Dietrich in einer entsprechenden Mitteilung der OST zitiert. Den Erkenntnissen der beiden Forscher zufolge wären viele Einwohnende der Ostschweiz aber bereit, ihre Wohnfläche zu reduzieren.

    Konkret haben 43 Prozent von 379 Teilnehmenden einer Umfrage im Rahmen der Masterarbeit angegeben, auf Wohnfläche verzichten zu können. Besonders häufig werden ein Gästeraum oder ein Hobbyraum als verzichtbar eingeschätzt. Es brauche aber Alternativen, «wie beispielsweise ein zentrales Gästezimmer, das im Wohnblock unkompliziert mietbar wäre», erläutert Vukovic.

    Zudem haben die Masterstudenten eine hohe Bereitschaft der Bevölkerung festgestellt, in eine kleinere Wohnung zu ziehen. Hier gebe es allerdings das Problem, dass kleine Wohnungen nicht in ausreichendem Mass zur Verfügung stehen, heisst es in der Mitteilung. Auch der Preis kann ein Hindernis sein: «Niemand gibt eine 4-Zimmer-Wohnung für 1000 Franken für eine kleinere Wohnung auf, die gleich viel oder mehr kostet», so Vukovic.

    Urbane Zentren könnten durch Umzug in ländlichere Regionen entspannt werden. In der Umfrage gaben rund 95 Prozent der Teilnehmenden eine entsprechende Bereitschaft an. «Die Befragten würden aber nicht ohne Bedingungen umziehen», erläutert Dietrich. «Es müssten Anreize geschaffen werden, damit die Menschen aus den urbanen Zentren wegziehen.»

  • Studie von Helion zeigt Zustimmung für Erneuerbare

    Studie von Helion zeigt Zustimmung für Erneuerbare

    Helion hat beim Meinungsforschungsinstitut Sotomo eine Studie zur Energiewende in Auftrag gegeben. Laut einer Medienmitteilung des Anbieters von nachhaltigen Energielösungen erklärt die Mehrheit der Bevölkerung ihr Einverständnis für umweltfreundliche und nachhaltige Energienutzung, insbesondere für den Ausbau erneuerbarer Energien wie Wind und Sonne. Zwei Drittel der Befragten sehen den Abbau administrativer Hürden als ein vordergründiges Problem bei der Energiewende. Etwa mehr als die Hälfte, 56 Prozent, schätzt ihr umweltfreundliches Verhalten jedoch höher ein als es in der Realität messbar ist, heisst es in der Studie. Dabei findet der Einsatz von Technologie als Beitrag zur Lösung der Klimakrise mehr Unterstützung als konkrete Verhaltensänderungen im Sinne eines Konsumverzichts. Mit technischen Massnahmen wie Photovoltaik, Wind und Wärmepumpen will die Mehrheit der Befragten die Energiewende unterstützen.

    Laut der „Helion Energie-Index“ genannten Studie tendiert vor allem die ländliche Bevölkerung zu Solaranlagen. Als Wertsteigerung für Immobilien werden auch Wärmepumpen angesehen. Grossen Nachholbedarf sieht die Studie beim Umbau zu erneuerbaren Energien in Grossstädten und Ballungszentren.

    Zum Thema Klimawandel geben 70 Prozent der etwa 3000 Befragten an, er sei von Menschenhand gemacht. Fast zwei Drittel erklären jedoch auch, das Thema nerve sie inzwischen.

    „Für die Umsetzung unserer Vision einer Schweiz mit 100 Prozent erneuerbarer Energie ist es wichtig zu verstehen, wie die Menschen denken und wie sie glauben, dass sich der Klimawandel am wirksamsten bekämpfen lässt“, wird Noah Heynen, CEO von Helion, in der Mitteilung zitiert. „Daraus lassen sich dann realisierbare Lösungen und Angebote für die Bevölkerung und unsere Kundschaft ableiten.“ Helion ist Teil der AMAG Gruppe.

  • Wolkenkratzer wie in Manhattan sind für die Schweiz nicht vorstellbar

    Wolkenkratzer wie in Manhattan sind für die Schweiz nicht vorstellbar

    Die Schweiz erlebt eine bemerkenswerte Dynamik in ihrem Wohnungsmarkt. Laut einer umfassenden Analyse von Dani Steffen und seinem Team an der Hochschule Luzern weisen spezifische Regionen wie Zürich, Genf und zentrale Tourismusgebiete eine auffallende Wohnungsnot auf. Dies steht im Kontrast zu eher entspannten Märkten wie dem Jura oder Tessin, wo ein Überangebot an Mietwohnungen herrscht. Diese regionalen Disparitäten werden durch eine landesweite Leerwohnungsziffer von 1.15 Prozent veranschaulicht, die einen besorgniserregenden Rückgang seit 2020 zeigt.

    Steffen betont, dass der Mangel an Wohnraum nicht nur ein lokales, sondern ein schweizweites Phänomen ist, trotz regionaler Unterschiede. Mit der stetig wachsenden Bevölkerung und dem Trend zu Einzelhaushalten bleibt die Nachfrage nach Wohnraum konstant hoch, während die Wohnungsbauaktivitäten stagnieren. Diese Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage wird durch eine Kombination aus regulatorischen Hürden, geografischen Beschränkungen und konjunkturellen Faktoren wie Inflation und Zinssteigerungen verstärkt.

    Die Studie hebt auch die Mietbelastung hervor, die durchschnittlich etwa 20 Prozent des Haushaltsbudgets ausmacht, wobei niedrigere Einkommensgruppen deutlich stärker belastet sind. Steffen weist darauf hin, dass trotz hoher Mieten in Städten wie Zürich oder Genf die Mietkosten im Verhältnis zu den Einkommen relativ stabil bleiben. Dies deutet auf eine gewisse regionale Ausgewogenheit hin, obwohl die Zugänglichkeit für niedrigere Einkommensgruppen weiterhin eine Herausforderung darstellt.

    Zukünftig wird der Bedarf an altersgerechtem Wohnraum zunehmen, um der alternden Bevölkerung gerecht zu werden. Steffen betont die Notwendigkeit, ältere Menschen zu motivieren, ihren Wohnraum zu verkleinern, um mehr Platz für Familien zu schaffen und den Wohnungsmarkt zu entlasten. Dieser Prozess erfordert jedoch sensible Ansätze, da Wohnen ein sehr emotionales Thema ist.

    Insgesamt zeigt die Studie, dass die Schweiz vor bedeutenden Herausforderungen im Bereich des Wohnungsbaus steht, welche eine sorgfältige Berücksichtigung sowohl der regionalen Besonderheiten als auch der unterschiedlichen Bedürfnisse der Bevölkerungsgruppen erfordert.

  • Plus de Jardins – Der Puls von Thuns neuem Gartenquartier Siegenthalergut

    Plus de Jardins – Der Puls von Thuns neuem Gartenquartier Siegenthalergut

    Im Südwesten von Thun nimmt ein bedeutsames Stadtentwicklungsprojekt Gestalt an. Das Siegenthalergut, das sich über ein fünf Hektar grosses Areal erstreckt, soll in den kommenden Jahren in ein zukunftsorientiertes Wohnquartier für 1500 Menschen transformiert werden. Die Frutiger AG entwickelt in enger Zusammenarbeit mit der Stadt dringend benötigten Wohnraum für die Thuner Bevölkerung. Ziel ist, die ganze Entwicklung des Siegenthalerguts massgeblich durch den Freiraum zu prägen. Für die Gestaltung des Aussenraums führten die Stadt und die Frutiger AG einen Studienauftrag nach SIA 143 durch. Aufgabe war es, ein Freiraumkonzept für den Park, den Boulevard entlang der Hohmadstrasse und die weiteren Aussenräume zu erarbeiten.

    Siegerprojekt «Plus de Jardins»
    Das Herzstück der Freiraumgestaltung bildet das Projekt «Plus de Jardins» des Zürcher Büros für Landschaftsarchitektur «Skala Landschaft Stadt Raum», das als Sieger aus dem Studienauftrag hervorging. Es überzeugt gestalterisch als auch ökologisch und schafft optimale Voraussetzungen für einen vielseitigen, öffentlichen Park als Raum für Begegnungen.

    Öffentlicher Park als Begegnungsort
    Der Park, der sich über rund 7’100 m² erstrecken wird, soll ein Ort der Begegnung für das ganze Quartier werden. Mit einer grossen offenen Wiese für Sport- und Spielaktivitäten, umgeben von Baumgruppen und einem Natursteinband, das sich stellenweise zur Sitzmauer erhöht, schafft der Park eine einladende Atmosphäre.

    Ökologische Qualität und Multifunktionalität
    Die Wohngassen zwischen den Baufeldern und der Boulevard entlang der Hohmadstrasse dienen nicht nur der Erschliessung, sondern tragen mit ihrer vielseitigen Gestaltung und Biodiversität zu einer biodiversen Qualität bei. Multifunktionalität und unterschiedliche Atmosphären in den verschiedenen Aussenräumen zeichnen das Konzept aus und unterstützen die Idee eines Quartiers, das Begegnungen ermöglicht und neue Freiräume schafft.

    Einbezug der lokalen Bevölkerung
    Ein besonderer Fokus liegt auf dem Einbezug der lokalen Bevölkerung. Ihre Bedürfnisse und Anliegen fliessen kontinuierlich in die Weiterentwicklung des Projektes ein. Durch Workshops und Befragungen wurde sichergestellt, dass die Anliegen des Quartiers im Studienauftrag berücksichtigt werden. Die Befragung der Bevölkerung beschränkte sich dabei nicht auf die Thematik der Aussenräume, sondern umfasste diverse für eine Entwicklung dieser Dimension relevante Themen.

    Zukünftige Schritte zur Realisierung

    Für die Realisierung des Projekts ist die Schaffung einer neuen Zone mit Planungspflicht (ZPP) notwendig, die voraussichtlich im ersten Quartal 2024 in die öffentliche Auflage gelangen wird. Nach der Beschlussfassung der ZPP durch den Thuner Stadtrat erfolgt die Genehmigung durch den Kanton. In Anschluss an die Genehmigung wird eine Masterplanung für den gesamten Perimeter erarbeitet, welche die Grundlage für die Überbauungsordnung und die Architekturwettbewerbe bildet.

    Ausblick auf die Bauphase
    Der Start der ersten Bauphase ist im Jahr 2027 geplant. Das Siegenthalergut stellt ein exemplarisches Beispiel für nachhaltige Stadtentwicklung dar. Es zeichnet sich durch eine durchdachte Verbindung von Wohnraum, Freiflächen und Gemein-schaftseinrichtungen aus.

  • ⁠Nachhaltiges Wohnbauprojekt «Neue Freistatt» nimmt Form an

    ⁠Nachhaltiges Wohnbauprojekt «Neue Freistatt» nimmt Form an

    In Thun nimmt das nachhaltige Wohnbauprojekt «Neue Freistatt» Form an, das von Brügger Architekten und Studio Vulkan Landschaftsarchitektur entworfen wurde. Ziel des Projekts ist eine Innenentwicklung, die erschwinglichen Wohnraum für eine breite Bevölkerungsschicht bietet. Geplant sind 260 Wohnungen, eine Poststelle, ein Quartierzentrum mit Café, ein Kindergarten und eine Kita. Die Stadt Thun sowie die Bauträger, GBWG Freistatt und die Städtische Pensionskasse, haben das Projekt im letzten Jahr gemeinsam geschärft, und nun liegt das Richtprojekt vor, das als Basis für das konkrete Bauprojekt dient.

    Die Städtische Pensionskasse Thun und die GBWG Freistatt sind sich bei der Aufteilung einig. Die Pensionskasse übernimmt die Bauten an der Länggasse bis zum Kreisel Mattenstrasse-Länggasse, während die GBWG Freistatt die Bauten entlang des Jägerwegs sowie alle Bauten an der Mattenstrasse und stadtauswärts des Kreisels übernimmt. Beide Parteien arbeiten eng bei der Infrastruktur, den Aussenbereichen und den Parkplätzen zusammen.

    Das städtebauliche Konzept basiert auf einer Gartenstadtidee mit einem hohen Grünanteil optimierter Wegführung und hohen ökologischen Ansprüchen. . Die Gebäude entlang des Jägerwegs und der Länggasse unterstreichen die Gliederung des Areals. Hier sind vier- bis siebengeschossige Gebäude geplant, die verschiedene Wohnformen ermöglichen. Ein öffentlicher Freiraum zwischen den Häusern sowie der Lindenplatz mit Gemeinschaftshaus bilden das Herz der «Neuen Freistatt».

    Bei der Weiterbearbeitung wurden Themen wie Volumenstaffelung, Dachgestaltung und Beschattung in den Fokus gerückt, wobei die Gebäudehöhen und der Schattenwurf als verträglich bewertet wurden. Ein überarbeitetes Verkehrskonzept rundet das Projekt ab. Die Volksabstimmung ist im Frühling – Sommer 2024 vorgesehen und der Baustart ist für 2025 geplant. Die Realisierung erfolgt in drei aufeinanderfolgenden Etappen, wobei die ersten Wohnungen voraussichtlich ab 2027 bezugsbereit sein werden. Interessenten können über die Website neuefreistatt.ch kontinuierlich auf dem Laufenden gehalten werden.

  • Raumplanung, das Mass aller Dinge?

    Raumplanung, das Mass aller Dinge?

    Quelle: Schweizerische Eidgenossenschaft

    Tatsächlich sind die kantonalen und kommunalen Planungsinstrumente jedoch unvollständig, starr, rein quantitativ und verfolgen kein dreidimensional entwickeltes Zukunftsbild. Die Folgen sind bekannt: Unstimmige Stadtbilder, zu niedriges Verdichtungspotenzial, wachsendes Verkehrsaufkommen, unkoordinierte infrastrukturelle Anlagen und schliesslich eine unzufriedene Bevölkerung.

    Eine vorausschauende Raumplanung mit neuen Konzepten ist unumgänglich, denn die heutigen trägen Planungsinstrumente der Raumplanung stehen offensichtlich im Widerspruch zum dynamischen Prozess der Stadtplanung und verfehlen bis heute die im RPG definierten Ziele.

    Mit dem Einsatz der bereits vorhandenen GIS-Daten könnten schweizweit, anhand von qualitativen Zukunftsszenarien, vorausschauend die potenziellen Auswirkungen auf sämtliche relevante Themen wie Innenverdichtung, Flächennutzung, Verkehr, Energieverbrauch, Treibhausgasemissionen und viele weitere, visualisiert, bewertet und partizipativ kommuniziert werden – und zwar über die kantonalen Grenzen hinaus.

    Gebäude im Kontext der Raumplanung
    Die Raumplanung schafft denn auch die Rahmenbedingungen für die Entwicklung von Quartieren und letztlich des Gebäudebestands. Redet man von nachhaltigen Gebäuden, so greift die isolierte Betrachtung und reine Fokussierung auf deren Substanz zu kurz. Gebäude sind in ihrem Kontext und somit unter Berücksichtigung ihres Beitrags zur Reduktion des Verkehrsaufkommens, zur Verdichtung sowie zur sozialen Integration zu verstehen. Dieser Logik folgend sind in der Schweiz die beiden Standards SNBS Hochbau fürs Bauen und SSREI für den Bestand entwickelt worden. Beide sind in ihrer inhaltlichen Ausprägung im internationalen Vergleich stets einzigartig.

    Quelle www.ssrei.ch

  • Zukunftsbild Oberwallis «Wir wachsen zusammen.»

    Zukunftsbild Oberwallis «Wir wachsen zusammen.»

    Das Oberwallis erlebt seit einigen Jahren ein starkes Wirtschaftswachstum und damit verbunden auch eine aussergewöhnliche Zuwanderung. Menschen aus 119 Nationen leben heute in der Region. Allein im Jahr 2021 sind mehr als 6500 Personen ins Oberwallis gezogen. Die Entwicklung der Region wird zusätzlich von globalen Trends wie der steigenden Tendenz zur Urbanisierung, neuen Familien- und Lebensmodelle sowie einer Transformation der Arbeitswelt durch die Digitalisierung beeinflusst. «In einer solchen Phase des Wandels ist es hilfreich, eine gemeinsame Vision zu haben, an der sich alle orientieren können», sagt Reinhard Imboden, Präsident des Vereins Region Oberwallis. «Damit ein solches Zukunftsbild den Bedürfnissen der Bevölkerung tatsächlich entspricht und von ihr mitgetragen wird, wurden alle eingeladen, ihre Sorgen und Wünsche, aber auch Prioritäten zu teilen. Zwei breit angelegte Bevölkerungsumfragen und eine sorgfältig zusammengestellte Impulsgruppe führten zum heute vorliegenden Zukunftsbild Oberwallis».

    Vision für die Zukunft
    Während des gesamten Prozesses wurden die Handlungsfelder für das Oberwallis deutlicher. Einerseits waren da die bereits stark spürbaren Herausforderungen, denen auch viele andere Regionen in der Schweiz derzeit begegnen: Die Bevölkerung ist um die Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung und die Bewältigung des Fachkräftemangels besorgt. Mit Blick auf die Zukunft der Bildung setzt die Bevölkerung auf Digital- und Sprachkompetenz und praxisnahen Unterricht. Im Bereich Mobilität sollen das öV-Netz und die Langsamverkehrswege ausgebaut werden. Einen dringenden Handlungsbedarf sehen die Menschen im Oberwallis ausserdem im Umgang mit dem Klimawandel. «Das Wallis verfügt über eine hohe Verfügbarkeit an erneuerbaren Energiequellen. Die Kreislaufwirtschaft war in unserer Gegend früher eher Regel als Ausnahme. Wir verfügen damit über zwei starke Hebel für eine ökologisch nachhaltigere Entwicklung unserer Region. Das möchte die Bevölkerung in Wert setzen», erklärt Tamar Hosennen, Geschäftsleiterin der RWO. Auch die positive Entwicklung der Bergdörfer identifizierten die Menschen im Oberwallis als wichtiges Handlungsfeld.

    Das Zukunftsbild wird allen interessierten Akteurinnen und Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft als Orientierung und Inspiration für eigene Strategieprozesse zur Verfügung gestellt

  • Gemeinde Hochdorf kauft und entwickelt Südi-Areal

    Gemeinde Hochdorf kauft und entwickelt Südi-Areal

    Ende August 2021 informierte die Geschäftsleitung der in der Region als «Südi» bekannten Hochdorf-Gruppe, dass sie ihr 86’000 Quadratmeter grosses Areal in Hochdorf verkaufen wolle. Kurz darauf beschloss der Hochdorfer Gemeinderat, am Bieterverfahren teilzunehmen.

    Der Erwerb des Areals durch die Gemeinde für über 60 Millionen Franken bedurfte unter anderem der Zustimmung durch das Hochdorfer Stimmvolk. Mit 87,6 Prozent Ja-Stimmen stiess das Vorhaben auf grosse Unterstützung.

    Seit Anfang 2022 ist die Gemeinde Hochdorf Eigentümerin der Grundstücke, die zuvor der Hochdorf-Gruppe und ihrer Pensionskasse gehörten. Die Hochdorf-Gruppe hat das Areal bis Ende 2025 zurückgemietet, mit der Option auf Verlängerung um ein Jahr. Die Gemeinde möchte diese Zeit für die Entwicklungsplanung des Areals nutzen.

    Seit Anfang 2022 ist die Gemeinde Hochdorf Eigentümerin der Grundstücke, die zuvor
    der Hochdorf-Gruppe (rot) und ihrer Pensionskasse (grün) gehörten.

    Dabei soll die Hochdorfer Bevölkerung eine entscheidende Rolle spielen. Am Anfang des Projekts stand ein dreistufiger Mitwirkungsprozess. In einem ersten Schritt fanden bis Mitte September 2022 qualitative Fokusgespräche mit Interessierten statt. Die Inputs aus diesen Gesprächen wurden in einem zweiten Schritt an einem öffentlichen Mitwirkungsanlass Ende September 2022 diskutiert. In einem dritten Schritt erhielt die Bevölkerung Ende Oktober 2022 die Möglichkeit, in einer Onlineumfrage die Inputs aus den ersten zwei Schritten zu bewerten, gewichten und die entstehende Vorstellung weiter zu schärfen.

    Dank den vielen Rückmeldungen gewannen die Verantwortlichen ein klares Bild über die Vorstellungen der Hochdorfer Bevölkerung. Eine grosse Mehrheit wünscht sich einen zentralen Begegnungsort mit einladenden Plätzen und Wegen. Wichtig ist ihnen ein breiter Wohnungsmix sowie attraktive Büro- und Gewerbeflächen. Ein zentraler Faktor in der weiteren Planung sollen zudem ökologische Massnahmen sein.

    Die Erkenntnisse und die daraus abgeleitete Vision wurden in einem Bericht zusammengefasst und der Bevölkerung Ende Februar 2023 präsentiert. Sie bilden die Grundlage für die im Sommer 2023 anstehende Testplanung, wo Themen wie Städtebau, Verkehrsplanung oder bauliche Dichte ein erstes Mal beleuchtet werden.

    Die Gemeinde möchte bis zum Ende des Rückmietvertrages Ende 2025 oder 2026 die Nutzungsplanung inklusive Zonenplanrevision für einen Teil des Areals abschliessen.

  • Zürich ist beim Smart City Index 2023 erneut auf Platz 1

    Zürich ist beim Smart City Index 2023 erneut auf Platz 1

    Drei Schweizer Städte finden sich unter den neun intelligentesten Städten der Welt. Das zeigt der IMD Smart City Index 2023, für den insgesamt 141 Städte überall auf dem Globus untersucht wurden. Er wurde mit Ausnahme von 2021 seit 2019 jährlich vom World Competitiveness Center der Lausanner IMD Business School erstellt. Sie hat ihre Sitze in Lausanne und Singapur.

    Auf Platz 1 dieser Rangliste liegt wie seit der ersten Auflage dieses Index Zürich, vor Oslo, Canberra und Kopenhagen. Auf Platz 5 folgt Lausanne, nach Platz 4 im Jahr 2020. Damals hatte Genf Platz 6 inne, in diesem Jahr ist es Platz 9. Zwischen Lausanne und Genf werden in diesem Jahr London, Singapur und Helsinki geführt.

    Auf Platz 1 liegend punktet Zürich naturgemäss bei so gut wie allen Kriterien weit überdurchschnittlich. Höchstwerte erreicht die Stadt bezüglich der Strukturen in den Themenbereichen Gesundheit & Sicherheit, Aktivitäten, Arbeit & Schule sowie Governance – mit zwei Ausnahmen: bei Luftverschmutzung und der Verfügbarkeit bezahlbarer Mietwohnungen. Bei den Technologiethemen hingegen liegt die Stadt im Mittelfeld und schneidet nur bei Arbeit & Schule besser ab.

    Lausanne auf Platz 4 wird bei allen strukturellen Themen meist weit überdurchschnittlich bewertet. Bezüglich der Technologien liegt die Stadt wie Zürich fast überall im Mittelfeld. Absolute Höchstwerte erreicht sie bei Grünanlagen, kulturellen Aktivitäten und bei der IT-Bildung in Schulen. Beim öffentlichen Nahverkehr werden ihre Online-Services sehr hoch bewertet.

    Höchstwerte erreicht Genf beim städtischen Grün, beim Zugang zur Schulbildung und bei Rückmeldungen aus der Bürgerschaft zu Entscheidungen der Stadtverwaltung. Zwei negative Ausreisser finden sich bei der Zustimmung zur Aussage, dass Unternehmen neue Jobs generieren und dass der Online-Zugang zu Jobangeboten es einfacher macht, Arbeit zu finden. Bei beiden liegt Genf am untersten Ende des Gruppenindexes.

    In allen drei Städten werden von den Befragten erschwingliche Mieten, Verkehrsstaus und Luftverschmutzung als Prioritäten genannt. An der diesjährigen Analyse ist laut IMD am auffälligsten, dass von den 20 führenden Städten 17 seit der Gründung des Index dabei sind. Unter diesen 17 Städten weisen sechs entweder eine kontinuierliche Verbesserung oder Stabilität von Jahr zu Jahr auf. Diese „Super-Champions“ sind Zürich, Oslo, Singapur, Peking, Seoul und Hongkong.

  • AEW installiert Fernwärme am Mutschellen

    AEW installiert Fernwärme am Mutschellen

    Die Aargauer Energieversorgerin AEW Energie hat gemäss einer Medienmitteilung Pläne zum Bau einer Heizzentrale für das Mutschellengebiet auf dem Werkareal der Sika in Widen. Private und gemeindeeigene Abnehmer im Wärmeverbund rund um den Mutschellenpass sollen über ein Fernwärmenetz mit nachhaltiger Energie versorgt werden. Angeschlossen sind die Gemeinden Widen, Berikon AG und Rudolfstetten-Friedlisberg AG.

    Das Nahwärmekonzept sieht überwiegend regional gewachsenes Holz zur Gewinnung der Wärme vor. Die Installation einer modernen und emissionsarmen Anlagentechnik soll der Bildung einer Dampffahne vorbeugen.

    Mit der Sika Schweiz AG, der Anlagestiftung Turidomus und weiteren Eigentümern seien Absichtserklärungen unterzeichnet worden. Mittels einer Umfrage wird das Interesse seitens der Bevölkerung an einer Fernwärmelösung abgefragt.

  • Landschaft und Energieanlagen müssen zusammenpassen

    Landschaft und Energieanlagen müssen zusammenpassen

    In den vergangenen vier Jahren ist die Zustimmung der Schweizer Bevölkerung zu Photovoltaik- und Windanlagen in Bergregionen, die schon über touristische Infrastruktur verfügen, massiv gestiegen. Eingriffe in das Landschaftsbild der unberührten Alpen und Voralpen werden dagegen weiterhin abgelehnt. Das zeigt die Wiederholung einer Umfrage, die die Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) schon 2018 durchgeführt hatte.

    „Touristisch geprägte Alpenlandschaften werden von der Bevölkerung mittlerweile – und da liegt die grösste Veränderung zu 2018 – für die Entwicklung von Energieinfrasrukturen gleichermassen deutlich bevorzugt wie Landschaften in den Siedlungsgebieten des Mittellands“, wird Boris Salak von der WSL in einer Medienmitteilung zur Umfrage zitiert. Bei Projekten in unberührten Berggebieten sei dagegen „nicht nur mit dem Widerstand seitens des Natur- und Landschaftsschutzes zu rechnen, sondern von grossen Teilen der Bevölkerung“, so Projektleiter Marcel Hunziker. Daran ändere sich auch nichts, wenn die befragten Personen den Ausbau der Erneuerbaren grundsätzlich befürworten.

    Um vermehrt Solarparks zu realisieren, sollten die demokratischen Mitsprachemöglichkeiten deutlich verbessert werden, meint Hunziker. „Dabei geht es darum, die Bevölkerung vermehrt mit positiven Deutungen zu überzeugen und sie so für die Energiewende bis hin zu Netto-Null zu gewinnen. Das wäre gesellschaftlich nachhaltiger und schliesslich effizienter, weil es von der Bevölkerung getragen würde.“

  • Arealentwicklung in Basel – Dynamik pur

    Arealentwicklung in Basel – Dynamik pur

    Mit uptownBasel entsteht auf den rund 50’000 m2 Grundfläche des ehemaligen Brown Boveri Areals in Arlesheim ein Kompetenzzentrum für die Industrie 4.0. Im Rahmen eines neuartigen Konzepts werden hier junge Start-up-Unternehmen in der schweizweit ersten Vertretung der internationalen Plattform plug-and-play direkt neben Industriegrössen der Region wie etwa Straumann, Bouygues Energies & Services und den zum Bouygues-Konkurrenten Vinci gehörenden Tochterfirmen Axians (ICT) und Actemium (Industrietechnik) arbeiten.

    Auf dem 70’000 m2 grossen BaseLink-Areal in Allschwil werden derweil die letzten Baufelder entwickelt. Die Strategie, das Verbindungsstück zwischen den beiden Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt nach den Ansiedlungen von Janssen/Johnson & Johnson (ehemals Actelion) sowie dem schnell wachsenden Spin-off Idorsia im bestehenden Gewerbegebiet in einen neuen Life Sciences-Campus zu überführen, scheint aufgegangen zu sein: Am ersten April bezog das Swiss Tropical Health Institut sein neues Gebäude auf dem Areal, mittlerweile sind auch die Innovationsgarage durch die Universität Basel und der erste von zwei Teilen des Switzerland Innovation Park Basel Area Main Campus bezogen. Hierhin verlegt auch das Pharma-Unternehmen Basilea seinen Sitz. Auch Herzog und de Meuron setzen mit der Entwicklung ihrer eigenen Baufelder, auf denen das Alba-Haus entsteht, auf Life Sciences. Entstehen soll ein Geschäftshaus mit einem Raumprogramm für Start-ups sowie Grossunternehmen, gemeinsam genutzten Flächen und Dienstleistungen des täglichen Gebrauchs.

    Weitere 68’000 m2 werden in Basel-Stadt mit dem Campus Rosental Mitte, gleich beim Badischen Bahnhof, zu einem gemischten städtischen Quartier entwickelt. Das einstmals für die Öffentlichkeit geschlossene Syngenta-Areal wurde 2016 bis 2019 von der Stadt Basel übernommen und wird nun durch die öffentliche Hand weiterentwickelt bzw. zu einem gemischten Areal mit Wohnnutzungen und neuen Wirtschaftsflächen transformiert. Ein ähnlicher Prozess findet auch im 300’000 m2 umfassenden ehemaligen Werkareal von Novartis und BASF statt: Das 2019 von Swiss Life und der Rhystadt AG übernommene Klybeck-Areal wird schrittweise transformiert und soll zukünftig Lebensraum für bis zu 8500 Bewohner und 7500 Arbeitsplätze bieten.

  • Der Traum vom Einfamilienhaus auf dem Land bleibt immer öfter ein Traum

    Der Traum vom Einfamilienhaus auf dem Land bleibt immer öfter ein Traum

    Das Einfamilienhaus erweist sich einmal mehr als Wohntraum Nummer 1 in der Schweiz. Bei Personen im Alter von 25 bis 30 Jahren ist der Wert mit 64 Prozent am höchsten. Stehen soll es auf dem Land. Ländliche Gegenden bleiben mit 48 Prozent Zustimmung auch in diesem Jahr die bevorzugte Wohnumgebung. 90 Prozent der Menschen, die auf dem Land leben, wollen auch in Zukunft dortbleiben. Bei der Stadtbevölkerung zeigt sich ein anderes Bild: Nur 65 Prozent der Befragten erachten die aktuelle Wohnumgebung als den bevorzugten Wohnort. Finanzielle Gründe sind die am meisten genannte Hürde (40%), die gegen einen Umzug spricht. Der Arbeitsweg bleibt trotz vermehrtem Home-Office der zweitwichtigste Hinderungsgrund.

    Kosten und Aussenbereich dominieren bei der Wahl eines Zuhauses – nicht das Home-Office
    Wichtigstes Kriterium bei der Wahl einer Wohnung resp. eines Hauses bleiben die Wohnkosten, gefolgt vom Aussenbereich. Neu abgefragte Kriterien wie das separate Zimmer für Home-Office oder ökologische Faktoren werden kaum als entscheidend genannt, aber von rund der Hälfte der Befragten zumindest als wichtiges Kriterium angesehen. Eine Lademöglichkeit fürs E-Auto, Service-Dienst-leistungen oder Luxuseinrichtung spielen bei der Wahl eines Zuhauses kaum eine Rolle.
    Bezüglich der Lage soll die Traumimmobilie ruhig (66%) und naturnah (66%) stehen. Zudem ist eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr (51%) gefragt. Hier hat sich im Vergleich zum Vorjahr wenig verändert. Die Nachbarschaft wird von 41 Prozent der Befragten als besonders wichtig angegeben und liegt damit neu auf Rang 4 – zwei Plätze höher als letztes Jahr. Und auch die Nähe zur medizinischen Versorgung gewinnt einen Platz auf Kosten der Nähe zur Kinderbetreuungsstätte oder der Schule.

    Traum vom Eigenheim ungebrochen, scheitert aber meist an Angebot und Finanzierung
    Knapp die Hälfte der Befragten (46%) träumt von einer (weiteren) eigenen Wohnimmobilie. Dabei hat sich der Wunsch bei den jüngeren Befragten im Vergleich zum Vorjahr noch einmal verstärkt. Besonders ausgeprägt ist er nach wie vor bei der heutigen Mieterschaft: 62 Prozent träumen davon, ein Eigenheim zu kaufen. Schwierigkeiten bereiten das knappe Angebot (58%) und die hohen Preise (49%). Hinzu kommen strenge Finanzierungskriterien, welche einer Überhitzung des Immobilienmarktes vorbeugen sollen, aber zunehmend in Kritik geraten. 50 Prozent der Befragten beurteilen die geltenden Kriterien als nicht mehr der heutigen Realität entsprechend und sagen, dass der Kauf auch mit weniger Einkommen möglich sein sollte. «Die Immobilienpreise sind im Vergleich zu den Löhnen überdurchschnittlich gestiegen, was mit den starren Finanzierungsregeln dazu führt, dass sich mittlerweile Neukäufer ihre erste Immobilie erst mit 44 Jahren leisten können. Jüngeren Familien und Paaren wird das Wohneigentum dadurch unter anderem auch systembedingt verwehrt», so Martin Tschopp, CEO von MoneyPark.

    Landleben macht zufrieden, Eigentum noch zufriedener
    Glücklich ist, wer bereits ein Eigenheim hat. Zwei Drittel der Eigentümerinnen und Eigentümer geben an, sehr zufrieden zu sein, während es bei den Mieterinnen und Mietern nur ein Drittel ist. Die Zufriedenheit korreliert mit den Wohnkosten: Zwei Drittel der Eigentümerinnen und Eigentümer wenden weniger als 20 Prozent ihres Einkommens fürs Wohnen auf, während dies bei den Mieterinnen und Mietern nur für einen Drittel gilt. Die Auswertung zeigt zudem, dass Bewohnerinnen und Bewohner ländlicher Regionen eine signifikant höhere Zufriedenheit mit der aktuellen Wohnsituation (58% sind sehr zufrieden) aufweisen als Agglomerations- und Stadtbewohnerinnen und -bewohner (45% resp. 41%). Zudem fällt in der Deutschschweiz (53%) die Zufriedenheit deutlich höher aus als in der Westschweiz (40%) – mit Höchstwerten in der Ostschweiz (61%) und Tiefstwerten in der Genferseeregion (39%).

    Hohe Zufriedenzeit hält vom Verkauf ab
    Wer ein Eigenheim besitzt, möchte dieses auch gerne behalten. Nur drei Prozent der befragten Eigentümerinnen und Eigentümer möchten ihre Immobilie in den nächsten drei Jahren verkaufen. Weitere 15 Prozent planen den Verkauf in vier bis acht Jahren. Ein Blick auf die Altersgruppen zeigt, dass insbesondere Eigentümerinnen und Eigentümer bis zum 40. Altersjahr (24%) und Pensionierte (23%) Verkaufsabsichten hegen. Was primär von einem Verkauf abhält, ist die Zufriedenheit mit der aktuellen Wohnsituation (73%). Auch der Wunsch, das Eigenheim in der Familie weiterzugeben (31%), die emotionale Verbundenheit (30%) und die Annahme, dass der Wert der Immobilie weiter steigen wird (16%), lassen die Befragten von einem Verkauf absehen.
    Über ein Drittel der Befragten (37%) würde eine geerbte Immobilie vermieten und ein weiteres knappes Drittel (29%) würde sie selbst bewohnen. Für einen Verkauf würde sich nur ein knappes Fünftel (19%) entscheiden. «Dass Immobilien eine attraktive Kapitalanlage darstellen, hat sich auch bei Privatpersonen herumgesprochen. Dass deshalb geerbte Liegenschaften oft vermietet und nicht verkauft werden, führt zu einer zusätzlichen Verknappung des Angebots an Wohneigentum», so Dr. Roman H. Bolliger, CEO von alaCasa.ch.

    Jede/r Zweite hat in den letzten beiden Jahren substanziell ins Eigenheim investiert
    Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie anfangs 2020 hat knapp die Hälfte der befragten Eigentümerinnen und Eigentümer (47%) mehr als CHF 10’000.- ins Eigenheim investiert. Jede fünfte Investition (20%) stand unter dem Einfluss der Pandemie. Entweder wurde investiert, weil das Eigenheim wichtiger geworden ist, oder weil aufgrund der Corona-Einschränkungen Geld gespart und so ins Eigenheim investiert werden konnte. Dass das private Draussen wichtiger geworden ist, zeigen sowohl die getätigten wie auch die geplanten Investitionen deutlich: In keinen anderen Bereich wurde häufiger investiert als in den eigenen Garten respektive Aussenbereich (32%). Bäder (28%) und Küchen (27%) belegen die Plätze 2 und 3, dicht gefolgt von Maler- und Gipserarbeiten (26%) sowie neuen Bodenbelägen (25%). Und es geht weiter: 54 Prozent der Eigentümerinnen und Eigentümer planen in den nächsten drei Jahren substanziell in ihr Zuhause zu investieren. Die Bedeutung der Pandemie nimmt dabei ab: Nur für sieben Prozent der geplanten Investitionen ist sie der Auslöser. Dabei zeigt sich bei Solaranlagen eine starke Zunahme von 9 auf 17 Prozent. Auch Ladestationen für Elektroautos, Fassadenrenovationen, neue Fenster und Türen sowie Investitionen in Heizung, Lüftung und Klima werden vermehrt geplant.
    «Investitionen ins eigene Zuhause sind ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, weshalb der ganzheitliche Blick auf Eigenheim, Versicherung und Vorsorge so wichtig ist. Investitionen können den Wert einer Liegenschaft steigern oder einfach Freude machen. Im Fall von werterhaltenden Arbeiten lassen sich zudem Steuervorteile realisieren, da diese Kosten abzugsfähig sind. So oder so ist der investierte Betrag aber nicht mehr bar verfügbar. Das gilt es beispielsweise bei der Pensionsplanung zu bedenken. Und natürlich empfehlen wir nach jeder grösseren Investition, die Versicherung zu überprüfen – egal, ob bei einer Photovoltaik-Anlage oder bei einer neuen Gartenlaube», so Ralph Jeitziner, Leiter Vertrieb Schweiz, Helvetia Versicherungen.

    Grüne Hypotheken werden als attraktiv angesehen, aber es fehlt an Wissen
    Es bleibt abzuwarten, ob die aktuell vieldiskutierte Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu einem weiteren Investitionsschub in energetische Massnahmen führen wird. Heute profitieren nur sieben Prozent der befragten Eigentümerinnen und Eigentümer von einer grünen Hypothek oder einem entsprechenden Abschlag bei den Hypothekarzinsen. Knapp ein Fünftel der befragten Eigentümerinnen und Eigentümer (18%) weiss nicht, ob das Eigenheim die Kriterien für eine grüne Hypothek erfüllt. Nur elf Prozent geben an, dass sich ihre Immobilie qualifiziert. Von ihnen und von all jenen, die bereits eine grüne Hypothek haben, würden 63 Prozent bei einer Verlängerung (wiederum) eine grüne Hypothek wählen.

    Über die Wohntraumstudie
    Die Wohntraumstudie von MoneyPark, alaCasa und Helvetia Versicherungen ist die grösste unabhängige Untersuchung zur Zufriedenheit und zu den Wünschen der Schweizer Bevölkerung bezüglich ihrer Wohnsituation. Seit 2015 geht die Studie einmal im Jahr der Frage nach, wie die «Wohnträume» in der Schweiz konkret aussehen. Befragt wurden 1’001 Personen mit Wohnsitz in der Schweiz mittels repräsentativer Online-Umfrage im Februar 2022.
    Die integrale Studie finden Sie unter www.moneypark.ch/wohntraumstudie

    Kontakt
    Medienanfragen:
    MoneyPark Medienstelle
    press@moneypark.ch
    044 200 75 65

    Über MoneyPark
    MoneyPark ist der führende Spezialist für Hypotheken und Immobilien in der Schweiz und beschäftigt über 300 Mitarbeitende. Das junge Fintech bietet mit der Kombination aus persönlicher Beratung und wegweisender Technologie umfassende und massgeschneiderte Hypotheken- und Immobilienlösungen. Dabei unterstützt MoneyPark seine Kundinnen und Kunden mit unabhängiger Expertise – von der Suche über die Finanzierung, während der Eigentumsphase und beim Verkauf von Immobilien. Für die Finanzierung hält MoneyPark mit Hypothekar- und Vorsorgeangeboten von mehr als 150 Anbietern, darunter Banken, Versicherungen und Pensionskassen, die grösste Finanzierungsauswahl an einem Ort bereit. Die unabhängige Beratung erfolgt entweder in einer der schweizweit mehr als 20 Filialen oder ortsunabhängig via Telefon oder online. Institutionellen Investoren bietet MoneyPark ganzheitliche Hypothekarlösungen dank einem Setup aus leistungsfähigem Vertrieb und effizienter Portfoliobewirtschaftung.

    Über alaCasa.ch
    alaCasa.ch ist ein unabhängiges Expertennetzwerk für Wohnimmobilien und engagiert sich seit über 20 Jahren für eine hohe Dienstleistungsqualität rund ums Wohneigentum. Partner von alaCasa.ch sind professionelle Immobilienexperten für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser. Sie zeichnen sich aus durch eine fundierte Ausbildung und eine langjährige Berufserfahrung. Dadurch können sie ihre Kunden kompetent und sicher bei Fragen rund um ihre Liegenschaft unterstützen. alaCasa-Partner sind unabhängig, etabliert und verfügen über eine tadellose Reputation.

    Über Helvetia
    Helvetia Versicherungen mit Sitz in St. Gallen hat sich seit 1858 zu einer erfolgreichen internationalen Versicherungsgruppe mit über 12 000 Mitarbeitenden und mehr als 7 Millionen Kundinnen und Kunden entwickelt. In der Schweiz ist Helvetia die führende Schweizer Allbranchenversicherung. Seit jeher ermöglicht sie ihren Kundinnen und Kunden, Chancen wahrzunehmen und Risiken einzugehen – Helvetia ist für sie da, wenn es darauf ankommt. Helvetia ist als beste Partnerin überall dort präsent, wo Absicherungsbedürfnisse entstehen, mit Versicherungs-, Vorsorge- und Anlagelösungen aus einer Hand sowie einfachen Produkten und Prozessen. Mit ImmoWorld bietet Helvetia ihren Kundinnen und Kunden eine umfassende Immobilienplattform kombiniert mit persönlicher Beratung in allen finanziellen Belangen rund um Suche, Kauf, Besitz und Verkauf eines Eigenheims. Dabei behalten die Expertinnen und Experten stets auch Versicherung und Vorsorge im Blick.

  • Kanton Zürich – Am Puls des Geschehens

    Kanton Zürich – Am Puls des Geschehens

    Der Kanton Zürich ist ein wichtiger Wachstumstreiber der Schweizer Wirtschaft. Sein Bruttoinlandprodukt (BIP) betrug 2017 mehr als 143 Milliarden Franken. Das entspricht mehr als 20 Prozent des Schweizer BIP. Damit wird im Kanton Zürich die grösste wirtschaftliche Leistung und Wertschöpfung innerhalb der Schweiz erbracht. Die Wertschöpfung kann gesteigert werden, indem Unternehmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie Fachorganisationen entlang der Wertschöpfungskette in Clustern wie Finanzdienstleistungen, Life Sciences, Kreativwirtschaft, Cleantech, Aerospace, Informations- und Kommunikationstechnologie kooperieren. Gemäss dem Statistischen Amt erbringt der Kanton Zürich mit einem jährlichen BIP-Volumen von über 120 Milliarden Franken mehr als 20 Prozent des Schweizer Bruttoinlandprodukts (BIP). Das ist die grösste kantonale wirtschaftliche Wertschöpfung in der Schweiz.

    Die Pflege von internationalen Beziehungen ist zudem eine Chance, um internationale Entwicklungen sowohl im wirtschaftlichen wie im politischen Bereich unmittelbar zu verfolgen und aktiv zu beeinflussen. Die dadurch erworbenen Wirtschaftskontakte haben einen unmittelbaren Nutzen für die im Kanton ansässigen Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung.

    In Sachen Lebensqualität und Lebensstandard belegt Zürich seit vielen Jahren in internationalen Rankings Spitzenplätze. Die Stadt Zürich ging sieben Mal in Folge als Siegerin aus der bekannten Mercer-Studie zur Lebensqualität hervor. Seit 2009 liegt sie auf Platz 2. Bei der Studie werden 230 Städte anhand von 39 Kriterien wie Gesundheitsversorgung, Unterhaltungsangebot, Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Wohnsituation, Umweltfragen, politische und wirtschaftliche Situation verglichen.

    Ein neuer Index misst erstmals auch die ökonomische und soziale Verteilung des Wohlstandes, und da kommt die Limmatmetropole unter 113 Städten auf Rang Eins, wie zh.ch schreibt: Der «Prosperity and Inclusion in Cities Seal and Awards Index» misst nicht nur das Wirtschaftswachstum, sondern vor allem dessen Qualität und welchen Anteil die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen daran haben. Zürich schnitt insbesondere bei den Faktoren Arbeit, Wohnen, Freizeit, Sicherheit und Bildung hervorragend ab. Auf Platz zwei folgt Wien vor Kopenhagen, Luxemburg und Helsinki. Im innerschweizerischen Städteranking liegt Zürich auf Rang 1 und Winterthur auf Rang 3.

    Testimonials

    Carmen Walker Späh
    Regierungsrätin,
    Volkswirtschaftsdirektorin

    Dank den erstklassigen Hochschulen, der Verfügbarkeit von Fachkräften, der hervorragenden Infrastruktur sowie der hohen Innovationskraft unserer Wirtschaft ist der Kanton Zürich ein hochattraktiver Standort für Unternehmen.

    David Allemann
    Mitgründer On

    Zürich ist weltoffen, cool und denkt neu. Es ist wichtig, dass in Zürich viele kreative Köpfe wohnen und arbeiten, die den Standort in Sachen Kreativität und Innovation nach vorne treiben. So bleibt Zürich weiter einzigartig.

    René Kalt
    Geschäftsführer
    Innovationspark Zürich

    Hochschulen und zahlreiche innovative Unternehmen machen Zürich zu einem perfekten Standort für die Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft. Der Innovationspark Zürich trägt zu diesem Wissens- und Technologietransfer bei, so wird Zürich noch innovativer.

    Mario Jenni
    Co-Founder &
    CEO Bio-Technopark Schlieren-Zürich

    Zürich ist aufgrund zahlreicher Gesundheits- und Technologieunternehmen sowie exzellenter Hochschulen ein ausgezeichneter Life Sciences-Standort. Der «Paradeplatz» der Biotech-Szene befindet sich in Schlieren und wird national und international immer bedeutender.

  • Drei Viertel der Bevölkerung wohnen in Städten

    Drei Viertel der Bevölkerung wohnen in Städten

    Die Schweizer Städte haben in den vergangenen Jahren eine „regelrechte Renaissance“ erlebt, heisst es in einer Medienmitteilung des Schweizerischen Städteverbands und des Bundesamts für Statistik anlässlich der Veröffentlichung ihres Jahrbuchs „Statistik der Schweizer Städte 2021“ mit dem Fokusthema „Wohnen in der Stadt“. Zogen in den 80er- und 90er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts noch viele Menschen von der Stadt aufs Land, so leben heute wieder drei Viertel der Schweizer Bevölkerung in den Städten.

    Überwiegend sind sie in Drei-Zimmer-Wohnungen zuhause. Demgegenüber verfügt mit 86,5 Prozent die grosse Mehrheit der Eigentümerinnen und Eigentümer in den Schweizer Städten über eine Wohnung mit vier oder mehr Zimmern. Der Anteil an Einfamilienhäusern wird umso höher, je kleiner die Gemeinde ist. Bei Mehrfamilienhäusern ist es umgekehrt: In den grössten Städten machen sie durchschnittlich einen Anteil von mehr als 43 Prozent aus. Bei den restlichen Städten liegt dieser bei unter 33 Prozent.

    Je grösser die Stadt ist, umso mehr Mietende gibt es. Die Altersstruktur innerhalb einer Gemeinde oder Stadt ist überall in der Schweiz in etwa gleich. Auch sind in Städten nur 5 Prozent mehr Menschen ledig als auf dem Land. Insgesamt 31 Prozent der Städterinnen und Städter haben eine ausländische Staatsangehörigkeit. Ausserhalb sind es nur 20 Prozent.

    In der gesamten Schweiz macht der gemeinnützige Wohnungsbau nur einen Anteil von 1,3 Prozent aus. In Grossstädten sind es hingegen durchschnittlich 11,4 Prozent, in der Stadt Zürich sogar 22,4 Prozent.

    In der städtischen Politik geben FDP (27,2 Prozent) und SP (20,6 Prozent) den Ton an, gefolgt von der CVP (15,1 Prozent, minus 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr) und der SVP (11,4 Prozent, minus 0,2 Prozent). Die Grünen gewannen gegenüber dem Vorjahr 0,8 Prozent und liegen jetzt bei 7,7 Prozent.

  • Intelligente Städte arbeiten zusammen

    Intelligente Städte arbeiten zusammen

    Basel, Bern, Lugano, Luzern, St.Gallen, Winterthur und Zürich arbeiten bereits gemeinsam an der nächsten Landesausstellung, „NEXPO – die neue Expo“. Nun wollen sie in diesem Rahmen auch gemeinsam Modelle für eine künftige Zusammenarbeit von intelligenten Städten entwickeln, wie aus einer Medienmitteilung des Kantons Basel-Stadt hervorgeht. Dessen Kantons- und Stadtentwicklung im Präsidialdepartement übernimmt die Federführung bei einem ersten Pilotprojekt der Initiative.

    Mit „Smart Inter-City – unser gemeinsamer Weg in die Zukunft“ möchten die Beteiligten nicht nur Modelle einer Kooperation von sogenannten Smart Cities entwickeln, sondern diese auch implementieren. Durch die Vernetzung der sieben Städte sollen bestehende Synergien genutzt werden. Das Projekt steht zudem für Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Bevölkerung offen.

    Das Pilotprojekt soll an den jeweiligen Innovationsstandorten der beteiligten Städte vorangetrieben werden. In Basel zählt dazu beispielsweise das Smart City Lab Basel, welches vom Kanton und der SBB lanciert wurde.