Schlagwort: Biel

  • Verkehrs- und Siedlungskonzept für 2025 Seeland Biel

    Verkehrs- und Siedlungskonzept für 2025 Seeland Biel

    Die Region seeland.biel/bienne arbeitet derzeit an der Aktualisierung des Regionalen Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzepts 2025 (RGSK 2025) sowie des Agglomerationsprogramms der 5. Generation (AP5). Diese beiden Planungsinstrumente zielen darauf ab, die Siedlungs-, Landschafts- und Verkehrsplanung in der Region harmonisch aufeinander abzustimmen und stehen bis zum 11. März 2024 zur öffentlichen Mitwirkung offen.

    Die Koordination dieser Planungen über Gemeindegrenzen hinweg ist für die Region seeland.biel/bienne eine zentrale Aufgabe. Das RGSK und das AP verfolgen das gemeinsame Ziel, eine nachhaltige Entwicklung zu fördern, die sowohl den Bedürfnissen der Bevölkerung und der Wirtschaft entspricht als auch sorgsam mit dem knappen Boden umgeht und dabei die Umwelt schützt. Dies geschieht vor dem Hintergrund eines wachsenden Bevölkerungszuwachses und steigender Mobilitätsbedürfnisse.

    Das RGSK legt als regionaler Richtplan verbindliche Vorgaben für die Ortsplanungen der Gemeinden fest und fokussiert auf die räumliche und verkehrliche Entwicklung. Das AP schafft die Grundlage für die Mitfinanzierung von Verkehrsprojekten durch den Bund, wobei bereits frühere Generationen des Programms Bundesbeiträge in Millionenhöhe auslösten.

    Das RGSK 2025 wird in zwei Etappen überarbeitet, wobei die erste Etappe bis 2025 die Entwicklung eines neuen Zukunftsbildes für verschiedene Teilräume, die Überprüfung von Vorranggebieten für Siedlungserweiterungen und die Aktualisierung von Maßnahmen umfasst.

    Das AP5 setzt seinen Schwerpunkt auf die Entwicklung von öffentlichen Verkehrsmitteln, Freiräumen und Klimaschutz. Es integriert langfristige Ziele und Strategien, einschließlich des Klimawandels, und stärkt die Siedlungsentwicklung von innen.

    Bis zum 11. März 2024 haben Gemeinden, Verbände, Organisationen und alle Interessierten die Möglichkeit, sich zu beiden Programmen zu äußern. Nach einer Vorprüfung durch den Kanton im Mai 2024 werden RGSK und AP im Frühjahr 2025 der Mitgliederversammlung von seeland.biel/bienne zur Verabschiedung vorgelegt.

  • Berner Fachhochschule arbeitet an Schwerlastbrücken aus Holz

    Berner Fachhochschule arbeitet an Schwerlastbrücken aus Holz

    Der Infrastrukturbau mit seinem hohen Anteil an Stahlbeton zähle zu den grössten Emittenten von CO2 in der Schweiz, erläutert die Berner Fachhochschule (BFH) in einer Mitteilung. Forscher der BFH am Institut für Holzbau, Tragwerke und Architektur haben gemeinsam mit TS3 und weiteren Wirtschaftspartnern eine Forschungsstrategie für den Einsatz von Holz im Infrastrukturbau erarbeitet. Derzeit wird unter Leitung von BFH-Professor Steffen Franke eine Machbarkeitsstudie für Schwerlastbrücken aus Holz durchgeführt.

    Ein erstes Arbeitsmodell ist im Rahmen der bis zum Sommer 2023 laufenden Studie bereits erstellt worden. Seit 9. Mai ist das Brückenelement im Innenhof des Bieler Standorts der BFH ausgestellt. Es sei für eine quer zur Achse verlaufende Brücke angelegt, erläutert die BFH in der Mitteilung. Mit ihr könne beispielsweise eine Kantonsstrasse über eine sechsspurige Autobahn geleitet werden. Industriepartner TS3 hat für die auf 40 Tonnen Nutzlast ausgelegte Holzbrücke seine Technologie beigesteuert, mit der die einzelnen Platten der Elemente biegesteif verbunden werden können.

  • Power Integrations eröffnet neues Werk in Biel

    Power Integrations eröffnet neues Werk in Biel

    Die auf Leistungselektronik spezialisierte Firma Power Integrations hat ein neues Werk in Biel eröffnet. Dieses umfasst rund 4600 Quadratmeter und beherbergt auch Büro- und Laborräume. Der Betrieb in Biel ist den Angaben zufolge auf sogenannte Gate-Treiber für Hochleistungsanwendungen wie Solar- und Windenergie, Elektrolokomotiven und effiziente Gleichstromübertragungsleitungen spezialisiert. Der Standort dient neben der Produktion auch der Entwicklung von Prototypen. Insgesamt werden rund 60 Ingenieure und andere Technologieexperten beschäftigt.

    Power Integrations hat den Angaben zufolge rund 20 Millionen Dollar in den Bieler Standort investiert. Geplant und gebaut wurde die Anlage von dem Bieler Architekturbüro GLS Architekten. Auf dem Dach befindet sich eine Photobovoltaikanlage mit einer Leistung von 25 Kilowatt.

    Die Präsenz von Power Integrations in der Schweiz geht auf die Übernahme der Bieler CT-Concept Technologie AG im Jahr 2012 zurück. Power Integrations mit Sitz in San Jose beschäftigt weltweit rund 770 Mitarbeitende.

    „Wir freuen uns, unseren neuen, permanenten Sitz in Biel zu eröffnen, der alle unsere lokalen Mitarbeiter unter einem Dach vereint und uns ausreichend Platz für das Wachstum bietet, das wir in den kommenden Jahren erwarten“, wird Balu Balakrishnan, CEO von Power Integrations, in der Mitteilung zitiert.

    Biels Stadtpräsident Erich Fehr (SP) begrüsst die Investition. „Die Tatsache, dass sich ein so innovatives und wachstumsstarkes Unternehmen hier niedergelassen hat, spricht für die Attraktivität unserer Stadt und unserer Region als Wirtschaftsstandort“, sagt er.