Schlagwort: Bildung

  • sfb-Lehrgang Gebäudeautomation HF steigert Effizienz in Unternehmen

    sfb-Lehrgang Gebäudeautomation HF steigert Effizienz in Unternehmen

    Studierende des Lehrgangs Gebäudeautomation HF der sfb – Höheren Fachschule für Technologie und Management erarbeiten innovative Projekte für die Praxis, die laut Mitteilung nahezu alle umgesetzt werden. Dadurch profitiere die Schweizer Wirtschaft etwa im Rahmen der Energiestrategie 2050 oder anderer Effizienzsteigerungen. Der Lehrgang mit Schwerpunkten auf Energieeffizienz und Gebäudeinformatik vermittelt gemäss sfb Wissen darüber, wie sich die Gewerke in einem komplexen Gebäude möglichst energieeffizient betreiben lassen. 90 Prozent der Abschlussarbeiten hätten einen Praxisbezug, nicht selten gelinge damit ein Karrieresprung. Das belegt zum Beispiel Alumni Fabian Haist, der die Weiterbildung zum diplomierten Gebäudeautomatiker HF abgeschlossen hat und für eine sfb-Interview-Reihe Rede und Antwort stand.

    Auf der Grundlage seiner Erfahrungen als Elektroplaner hat sich Fabian Haist durch die sfb-Weiterbildung auf seinen nächsten Karriereschritt vorbereitet. «Das hat massgeblich dazu beigetragen, meine jetzige Position zu erreichen, da viele Inhalte perfekt zu meinem Stellenprofil passten», wird er zitiert. Als Energie-Ingenieur beim Amt für Umwelt und Energie des Kantons Basel-Stadt (AUE) geht es bei ihm heute um den Vollzug des kantonalen Energiegesetzes.

    In seiner Diplomarbeit hat er eine energetische Betriebsoptimierung in einem Basler Schulhaus geplant und die Vollzugspraxis weiterentwickelt. Die Analyse hat laut Fabian Haist gezeigt, dass bereits einfache energetische Optimierungen erhebliche Einsparungen ermöglichen: Im Basler Schulhaus sei eine Energieeinsparung von 15 Prozent und eine Kosteneinsparung von 17 Prozent erzielt worden. Die von ihm definierten Massnahmen sollen nun die Nachweise zur Betriebsoptimierung vereinfachen.

    Für die Weiterbildung in Gebäudeautomation sind laut sfb unter der Voraussetzung einer einschlägigen Berufsausbildung sechs Semester bis zur Diplomarbeit angesetzt. Die Modulinhalte umfassen neben Gebäudeautomation etwa Datensicherheit, digitales Bauen, Erneuerbare Energien oder Brandschutz. Zudem werden Kompetenzen in Führung, Kommunikation und Teamarbeit vermittelt. Details gibt es bei Infoveranstaltungen in Präsenz sowie online und bei einer Weiterbildungsberatung. Der nächste Termin für einen Start ist der 13. August 2025.

  • Business-Chancen im Urner Talboden

    Business-Chancen im Urner Talboden

    Die Werkmatt Uri ist eine der letzten grossen Landreserven im Urner Talboden. Bereits während des Ersten Weltkriegs entstanden hier erste industrielle Nutzungen mit direktem Bahnanschluss. Besonders prägend sind die denkmalgeschützten Getreidemagazine der Architekten Eduard Züblin und Robert Maillart aus den Jahren 1912/13. Diese Bauten bleiben als Wahrzeichen erhalten und werden als Ausstellungsort und Kunstlager umgenutzt. Der Kanton investiert in die Infrastruktur, um das Gebiet zwischen dem neuen Kantonsbahnhof Altdorf und dem künftigen Autobahn-Halbanschluss Altdorf Süd weiterzuentwickeln.

    Optimale Lage und wirtschaftliche Impulse
    Uri liegt strategisch an der wichtigsten europäischen Nord-Süd-Achse mit dem Gotthard-Basistunnel und der Autobahn A2. Die unmittelbare Nähe zum Intercity-Bahnhof Altdorf sowie ein modernes Buskonzept fördern die Erreichbarkeit der Werkmatt. Aus der besseren Erreichbarkeit entstehen Impulse für Wirtschafts- und Siedlungsprojekte. Mit «Vena», «Cubo» und der «Strickermatte» realisierten private Investoren moderne Wohnbebauungen in Gehdistanz.

    Entwicklung mit Weitblick
    Die Kässbohrer Schweiz AG hat den Mehrwert der Werkmatt bereits erkannt und verlegte ihren Hauptsitz 2019 nach Altdorf. Mit dem neuen Dienstleistungsgebäude entstanden 30 qualifizierte Arbeitsplätze in den Bereichen Verwaltung, Verkauf, Service, Schulung, Endmontagen und Produktion von Spezialfahrzeugen, hauptsächlich von Pistenfahrzeugen. Daneben entwickelt die Werkmatt AG auf den Baufeldern 9 und 13 ein innovatives Nutzungskonzept. Geplant ist ein multifunktionales Zentrum mit einem Business-Hotel mit 80 Zimmern, Co-Working-Spaces, Gewerbe- und Kulturräumen, Gastronomie sowie Fitness- und Erholungsbereichen.

    Gezielte Planung für nachhaltiges Wachstum
    Als Eigentümerin strebt der Kanton Uri eine Win-win-Situation mit den zukünftigen Besitzern, Nutzern und Investoren im Areal an. In den nächsten Jahren sollen die Parzellen schrittweise verkauft und bebaut werden. Der Kanton entwickelt das Areal Werkmatt Uri koordiniert, so dass nachhaltige wirtschaftliche Nutzungen im regionalen Gesamtinteresse entstehen. Darum stellt er Richtlinien auf – unter anderem bezüglich der Arbeitsplatzdichte. Der Quartiergestaltungsplan dient bauwilligen Investoren und Firmen als eigentümerverbindliches, parzellenscharfes Planungsinstrument. Er setzt Leitplanken hinsichtlich Nutzung, Gestaltung und Infrastruktur.

    Erfolg durch Zusammenarbeit
    Die Werkmatt Uri ist ein Beispiel für eine koordinierte und nachhaltige Standortentwicklung. Unternehmen profitieren von einer engagierten Verwaltung, kurzen Entscheidungswegen und bedarfsgerechten Lösungen. Die Region erwartet durch das Projekt langfristige wirtschaftliche Impulse und eine Schaffung von mehr als 1’000 Arbeitsplätzen.
    Die Werkmatt Uri ist somit weit mehr als ein Industriegebiet, sie ist Wirtschaftsmotor und ein attraktiver Standort für zukunftsweisende Unternehmen.

  • Innovationscampus im Herzen des Engadins

    Innovationscampus im Herzen des Engadins

    Das Engadin ist bekannt für seine kulturelle Vielfalt und seine atemberaubende Natur. Gleichzeitig setzt die Region verstärkt auf Innovation und nachhaltige Entwicklung. Mit dem InnHub La Punt entsteht ein Ort, an dem Forschung, Unternehmertum und Bildung aufeinandertreffen.

    Das Zentrum bietet auf einer Fläche von 7’700 Quadratmetern eine breite Palette an Nutzungsmöglichkeiten. Dazu gehören Workshop- und Unterrichtsräume, Coworking-Arbeitsplätze, ein Auditorium mit 250 Sitzplätzen, eine sportliche Trainingsinfrastruktur, ein Spa, ein Restaurant mit Bar und Lounge, ein Sportgeschäft, eine Tourist-Info sowie 44 Hotelzimmer und 8 touristisch bewirtschaftete Wohnungen. Die multifunktionalen Räumlichkeiten schaffen ein dynamisches Umfeld für Innovation und interdisziplinären Austausch.

    Bau beginnt im Frühjahr 2025
    Nach einer umfassenden Planungsphase, in der das Konzept weiter verfeinert wurde, beginnt im Frühjahr 2025 der Bau des InnHub La Punt. Die Gemeinde erteilte die Baubewilligung im Herbst 2023. Zunächst erfolgt der Rückbau bestehender Gebäude, gefolgt vom Aushub und der Errichtung der Tiefgarage bis Sommer 2026. Mitte 2027 wird der Rohbau stehen, bevor der Innenausbau beginnt. Die Eröffnung ist für Ende 2028 vorgesehen.

    Parallel zu den Zukunftsprojekten der Gemeinde La Punt Chamues-ch, darunter die Strassenumfahrung und die Renaturierung des Chamuerabachs, wird mit dem InnHub ein neues Zentrum geschaffen, das den Ort belebt und neue Impulse setzt.

    Nachhaltigkeit als zentraler Baustein
    Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist sein nachhaltiger Ansatz. Das Gebäude wird aus lokalem Holz, Granit und Kalkmörtel gebaut und steht exemplarisch für Kreislaufwirtschaft und ökologisch verantwortliches Bauen. «Der InnHub ist für mich eine Herzensangelegenheit, da ich seit Jahren im Engadin lebe. Er ist ein Beispiel für Nachhaltigkeit und innovative Bauweise», betonte Architekt Norman Foster in einer Videobotschaft.

    Auch der Betrieb des Campus wird nachhaltig gestaltet. Die Initianten, darunter Caspar Copetti, legen den Fokus nicht auf kurzfristige Gewinne, sondern auf langfristige positive Effekte für die Region. Der InnHub soll neue Arbeitsplätze schaffen, den Ganzjahrestourismus fördern und ein Innovationsökosystem im Engadin etablieren.

    Neue Impulse für die Wirtschaft und die Gemeinschaft
    Der InnHub La Punt wird nicht nur Unternehmen, Start-ups und Fachkräfte anziehen, sondern auch eine starke Vernetzung mit der lokalen Bevölkerung ermöglichen. Die Gemeinde La Punt Chamues-ch sieht das Projekt als bedeutenden Schritt für die Weiterentwicklung der Region. «Der Campus schafft einen kulturellen und gesellschaftlichen Treffpunkt in unserem Dorf. Die Projekte, die hier entstehen, werden künftige Generationen für La Punt begeistern», so Gemeindepräsident Peter Tomaschett.

    Zusätzlich zu den langfristigen Effekten für die Region bietet der InnHub bereits vor seiner Fertigstellung einen InnHub PopUp, der bis zur Eröffnung als Co-Working- und Veranstaltungsort für Einheimische, Feriengäste und Fachkräfte genutzt werden kann.

    Ein Meilenstein für das Engadin
    Der InnHub La Punt vereint Innovation, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft auf einzigartige Weise. Mit einem klaren Fokus auf verantwortungsbewusste Entwicklung wird er weit über das Engadin hinausstrahlen und als Modell für nachhaltige Innovationszentren im Alpenraum dienen. Die Kombination aus modernster Architektur, innovativen Arbeitswelten und regionaler Verankerung macht den InnHub zu einem zukunftsweisenden Projekt, das neue Impulse für den Wirtschaftsstandort Graubünden setzt.

  • Historisches Areal wird zu neuem Kultur- und Bildungszentrum

    Historisches Areal wird zu neuem Kultur- und Bildungszentrum

    Die Stadt Schaffhausen verfolgt mit der Sanierung des Kammgarnareals ein ambitioniertes Ziel: Die Transformation des historischen Areals in einen attraktiven Standort für Kultur, Bildung und Begegnung. Bereits im August 2020 hat die Schaffhauser Stimmbevölkerung diesem Vorhaben zugestimmt.
    Die umfassende Neugestaltung schafft nicht nur eine bessere Anbindung an das städtische Gefüge, sondern auch neue Nutzungsmöglichkeiten. Neben den bestehenden Zugängen von der Baumgartenstrasse, der Rheinuferstrasse und der Rheinstrasse wird ein neuer Durchgang entlang der Klosterstrasse realisiert. Dies stärkt die Vernetzung mit der Altstadt und erhöht die Attraktivität des Quartiers. Das Kammgarnareal wird Teil einer «Perlenkette» von Begegnungsorten entlang des Rheinufers, die das Gebiet nachhaltig aufwerten.

    Mehr Aufenthaltsqualität durch neue Freiräume
    Mit der Neugestaltung des Kammgarnhofs wird der bisher als Parkplatz genutzte Innenhof in eine autofreie Zone verwandelt. Grünflächen, Sitzgelegenheiten und ein Wasserspiel erhöhen die Aufenthaltsqualität und machen den Hof zu einem zentralen Begegnungsort. Die Umgestaltung ermöglicht eine vielseitige Nutzung für Veranstaltungen, Kultur und Erholung.

    Ein weiteres Kernelement der Entwicklung ist der Bau einer einstöckigen Tiefgarage mit rund 90 Parkplätzen, die unter dem Hof entsteht. Damit wird der gesamte Bereich oberirdisch autofrei gestaltet und erhält neue Nutzungsmöglichkeiten. Vor dem Westflügel wird eine Pergola errichtet, während vor dem Nordflügel eine grosszügige Terrasse entsteht.

    Moderne Infrastruktur für Kultur und Bildung
    Der Westflügel des Kammgarnareals wird im Zuge der Sanierung für neue Nutzungen vorbereitet. Die Bibliothek und die Ludothek ziehen ins Erdgeschoss und das erste Obergeschoss ein. Verglaste Fassaden bieten Passanten Einblick in die Welt der Bücher und Spiele.
    Die Pädagogische Hochschule Schaffhausen wird das zweite und dritte Obergeschoss beziehen, während das vierte Obergeschoss für weitere Mieter zur Verfügung steht. Die vielfältige Nutzung stärkt die Bedeutung des Areals als Bildungs- und Kulturzentrum.

    Baufortschritt und archäologische Arbeiten
    Der offizielle Baubeginn erfolgte im September 2024 mit dem symbolischen Spatenstich. Im Vorfeld wurden archäologische Rettungsgrabungen durchgeführt, bei denen bedeutende Funde aus den letzten 1000 Jahren entdeckt wurden.

    Aktuell laufen die Arbeiten an der Tiefgarage und der Neugestaltung des Hofs. Gleichzeitig schreitet die Sanierung des Westflügels voran. Neben statischen Massnahmen werden die Fassaden und das Dach saniert sowie der Innenausbau vorbereitet.

    Die erste Bodenplatte für den neuen Hof wurde im Januar 2025 betoniert. Um den wertvollen Baumbestand zu schützen, wird eine Stützwand (Rühlwand) um die grosse Kastanie im Hof errichtet.

    Ein neuer Treffpunkt für Schaffhausen
    Nach der Umgestaltung wird der Kammgarnhof ein attraktiver Aufenthaltsort für die Bevölkerung und Besucher der Stadt. Lesen, Freunde treffen oder Konzerte geniessen – all das wird in der neugestalteten Umgebung möglich sein.

    Der Bau der Tiefgarage wird gemeinsam mit der IWC Schaffhausen, der direkten Nachbarin des Areals, finanziert. Durch diese enge Zusammenarbeit entsteht eine nachhaltige Lösung, die sowohl den Verkehrsfluss als auch die Aufenthaltsqualität verbessert.

    Ein lebendiger Stadtteil mit Zukunft
    Mit der umfassenden Sanierung und Neugestaltung wird das Kammgarnareal zu einem modernen Kultur-, Bildungs- und Begegnungszentrum. Die Verbindung zur Altstadt und zum Rhein wird gestärkt, während neue Nutzungen das Stadtbild von Schaffhausen bereichern. Die Fertigstellung des Projekts ist für Ende 2026 geplant – ein bedeutender Schritt für die langfristige Stadtentwicklung.

  • FORUM UZH Zentrum für Bildung und Forschung

    FORUM UZH Zentrum für Bildung und Forschung

    Das FORUM UZH ist ein Meilenstein für die bauliche und akademische Entwicklung der Universität Zürich. Der Neubau umfasst insgesamt 37’000 m² Hauptnutzfläche und wird nicht nur das prognostizierte Wachstum der Studierendenzahlen auffangen, sondern auch neue Massstäbe in Lehre, Forschung und Nachhaltigkeit setzen. In dem neuen Zentrum werden die Fakultäten für Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaften und Neuere Philologien zusammengeführt. Ergänzt werden diese durch moderne Bibliotheken, Sportanlagen für Mittelschulen und den Akademischen Sportverband sowie öffentlich zugängliche Cafeterias und Gewerbeflächen.

    Architektur und Raumkonzept
    Das FORUM UZH besteht aus einem terrassierten Sockel für Lehre und universitäres Leben, einem darüber schwebenden trapezförmigen Baukörper für Forschung sowie einem zentralen Innenhof. Der Baukörper wird von der Rämistrasse zurückversetzt, um eine grosszügige Vorzone mit Stadtbalkonen zu schaffen, die sich in die städtebauliche Umgebung einfügt. Die Fassadengestaltung mit horizontalen Deckenplatten und vertikalen Brise Soleils verleiht dem Gebäude eine markante Tiefenwirkung und ermöglicht eine flexible Lichtregulierung im Inneren.

    Im Zentrum des Gebäudes liegt das namensgebende Forum, eine lichtdurchflutete Halle, die Aufenthalts-, Begegnungs- und Arbeitsraum zugleich ist. Sie verbindet sämtliche Ebenen und kann für universitäre sowie öffentliche Veranstaltungen mit bis zu 2’000 Personen genutzt werden.

    Flexibles Lernumfeld und moderne Infrastruktur
    Das FORUM UZH bietet eine Vielzahl an innovativen Lehr- und Lernräumen. Fünf Hörsäle und mehrere Seminarräume sind flexibel nutzbar und mit modernster Technik ausgestattet, um hybride Lehrmodelle zu ermöglichen. Zudem entsteht ein grosszügiges Lehr- und Lernzentrum mit über 700 studentischen Arbeitsplätzen. Auf den oberen Stockwerken wird die Universitätsbibliothek unter einem Dach vereint.

    Nachhaltigkeit und innovative Bauweise
    Das FORUM UZH setzt auf eine nachhaltige Holz-Beton-Hybridbauweise, die CO²-Emissionen reduziert und gleichzeitig eine hohe Aufenthaltsqualität bietet. Das intensiv begrünte Dach dient nicht nur als fünfte Fassade, sondern auch als ökologische Ausgleichsfläche mit Lebensraum für Flora und Fauna. Eine Photovoltaikanlage liefert eigenen Strom, während über 50 Grossbäume auf dem neugestalteten Stadtplatz das Mikroklima positiv beeinflussen.

    Dank der modularen Bauweise spart die UZH so viel CO², wie durch die Erstellung von 77 Einfamilienhäusern freigesetzt würde. Das Gebäude wird gemäss SGNI-Standard Gold und nach Minergie P zertifiziert.

    Einbindung in das städtische Umfeld
    Das FORUM UZH wird nicht nur der universitären Gemeinschaft, sondern auch der Stadtbevölkerung offenstehen. Die Bibliotheken, Gastronomiebereiche und Quartierläden sind öffentlich zugänglich und die Gloriaterrasse wird als grüner Treffpunkt zum Verweilen einladen. Durch die städtebauliche Gestaltung entsteht eine direkte Verbindung zwischen dem Hochschulquartier und den umliegenden Stadtteilen.

    Bauzeitplan und nächste Schritte
    Nach dem Abschluss des Vorprojekts wurde im August 2024 mit den Bauarbeiten begonnen. Die Fertigstellung ist für 2028 geplant, der Bezug erfolgt 2029. Bis dahin werden die Studierenden und Forschenden der Universität Zürich die Entwicklung dieses Jahrhundertprojekts hautnah mitverfolgen können.

  • Zukunft für den Metropolitanraum Strategie 2027

    Zukunft für den Metropolitanraum Strategie 2027

    Die MKZ fokussiert darauf, Zürichs Innovationskraft und Attraktivität als Wirtschaftsstandort weiter auszubauen. Plattformen sollen den Wissensaustausch fördern, während gezielte Projekte und Gesetzgebungsinitiativen ein positives Innovationsklima schaffen. So reagiert die MKZ auf Herausforderungen wie den Klimawandel und geopolitische Unsicherheiten.

    Bildungs- und Forschungsstandort fördern
    Zürich soll seine Spitzenposition im Bildungs- und Forschungsbereich behalten. Ein Leitbild wird die verschiedenen Akteure im Metropolitanraum stärker vernetzen. Gleichzeitig fördert die MKZ die Digitalisierung in der Verwaltung, um den Standort national und international zukunftsfähig zu positionieren.

    Ressourcennutzung und Mobilität neu denken
    Neue Arbeitsmodelle wie Homeoffice und Flexworking werden als Chance gesehen, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern und die Raumnutzung effizienter zu gestalten. Pilotprojekte sollen klären, wie mit begrenzten Landressourcen im wachsenden Raum Zürich umgegangen werden kann.

    Gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken
    Die MKZ setzt sich für Chancengleichheit und Partizipation ein. Integrationsprojekte, soziale Durchmischung und Antidiskriminierungsinitiativen sollen den Zusammenhalt in der Gesellschaft fördern und das Vertrauen in politische Institutionen stärken.

    Plattform, Interessenvertretung, Innovationslabor
    Die MKZ agiert in drei strategischen Rollen. Sie ist eine Plattform für den Austausch, eine Interessenvertretung gemeinsamer Anliegen und ein Innovationslabor für neue Ansätze. Diese Rollen ermöglichen es, Mitglieder und externe Akteure einzubinden und Synergien zu schaffen.

    Organisatorische Umsetzung
    Die Strategie ist in Handlungsfelder unterteilt, die durch konkrete Mittler- und Handlungsziele operationalisiert werden. Expertengruppen bringen das notwendige Wissen ein, um die strategischen Ziele effektiv umzusetzen.

    Die Strategie 2027 der Metropolitankonferenz Zürich bietet einen klaren Rahmen, um Innovation, Nachhaltigkeit und sozialen Zusammenhalt im Metropolitanraum zu fördern. Durch gezielte Aktivitäten und Kooperationen trägt die MKZ zur positiven Entwicklung des Wirtschafts- und Lebensraums Zürich bei.

  • Neubau eröffnet auf dem Bildungscampus in Lostorf

    Neubau eröffnet auf dem Bildungscampus in Lostorf

    Der Schweizerisch-Liechtensteinische Gebäudetechnikverband suissetec erweitert und modernisiert gemäss einer Medienmitteilung seine Aus- und Weiterbildungsstätte in Lostorf. Bis Jahresanfang 2025 soll auf rund 1800 Quadratmetern ein Gebäude mit Werkstätten, Laboren, Schulungsräumen und Begegnungszonen entstehen. Am 16. November 2024 wird das neue Gebäude bei einem Tag der offenen Tür der Bevölkerung präsentiert.

    Die Infrastruktur biete neue Möglichkeiten für die Aus- und Weiterbildungsqualität in Bauberufen, heisst es. In einem betonierten Rohbau an einer Aussenarbeitsstation könne wie auf einer echten Baustelle gelernt werden. Interdisziplinäre Werkstätten für Sanitär- und Heizungsinstallateure sowie die Integration von Bauwerksdatenmodellierungen in das didaktische Konzept hätten Vorbildfunktion. Für den Bau hat die zu Debrunner Acifer gehörende Müller Wüst AG ein digitales Fabrikationsmodell erstellt, welches auch zum Einsatz im Unterricht vorgesehen sei.

    Digitale Werkzeuge erlaubten flexible, hybride Lernformen. «Die Lernenden werden mit echten Materialien arbeiten, aber auch mit Virtual-Reality-Brillen digital üben», wird suissetec-Direktor Christoph Schaer zitiert.

    Der zweigeschossige Neubau ist der erste Teil einer mehrere Gebäude umfassenden Erweiterung. Ab 2026 sollen in drei Etappen die weiteren Bestandsgebäude saniert werden. Suissetec betreibt den Campus als eines von drei Bildungszentren eigenen Angaben zufolge als einen «Ort der Begegnung sowie der Aus- und Weiterbildung» für die Bauwirtschaft.

    Der Campus wurde 2023 als landesweit erstes Minergie-Areal zertifiziert. Das bedeutet, dass strenge energetische Kriterien erfüllt werden. Ziel ist die maximale Selbstversorgung mit erneuerbarer Energie, die ganzjährig auf dem Gelände selbst erzeugt wird.

  • Neue Professuren im Bereich Real Estate Economics & Finance ab Herbst 2024

    Neue Professuren im Bereich Real Estate Economics & Finance ab Herbst 2024

    Das CUREM freut sich, eine bedeutende Erweiterung seiner wissenschaftlichen Ausrichtung bekanntzugeben. Ab Herbst 2024 werden zwei neue Professuren im Bereich «Real Estate Economics & Finance» eingerichtet, unterstützt durch drei bedeutende Funding Partner aus der Immobilienbranche. Dieser Schritt markiert nicht nur einen Meilenstein in der Geschichte des CUREM, sondern setzt auch neue Massstäbe für die Zusammenarbeit zwischen akademischer Forschung und Praxis in der Immobilienwirtschaft.

    Mit der Schaffung dieser Professuren unterstreicht das CUREM seine Rolle als führender Anbieter von immobilienwirtschaftlicher Weiterbildung und Forschung in Zürich. Der enge Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis ist dabei von zentraler Bedeutung: «Wir sind der festen Überzeugung, dass das Zusammenspiel von akademischer Forschung und Praxiswissen die Basis exzellenter Weiterbildungen bildet», so die Leitung des CUREM.

    Wissenschaftliche Exzellenz trifft auf praxisnahe Lehre
    Für die neuen Professuren konnten zwei renommierte Wissenschaftler gewonnen werden, die sowohl international als auch national Anerkennung geniessen und die Vision von wissenschaftlicher Exzellenz und praxisorientierter Lehre teilen: Prof. Dr. Christian Hilber und Dr. Francisco Amaral.

    Ein internationaler Experte für Wohnraumpolitik und Stadtentwicklung
    Prof. Dr. Christian Hilber übernimmt ab Herbst 2024 eine Teilzeitprofessur ad personam (20%) an der Universität Zürich. Hilber, der aktuell als Professor für Wirtschaftsgeographie an der London School of Economics (LSE) tätig ist, bringt eine herausragende Expertise im Bereich Wohnraumversorgung und Stadtentwicklung mit. Diese Themen sind auch für die Schweiz von höchster Relevanz, wo die Wohnraumpolitik vor grossen Herausforderungen steht.

    «Für mich ist es eine besondere Freude, meine Erfahrungen in Zürich einbringen zu dürfen. Die Schweiz steht vor grossen Herausforderungen im Bereich der Wohnraumpolitik, und ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam Lösungen entwickeln können, die sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlich nachhaltig sind», betont Prof. Hilber.

    Neben seiner akademischen Laufbahn hat Prof. Hilber umfangreiche Erfahrung in der Beratung von Regierungen und internationalen Organisationen wie der OECD und der Asian Development Bank. Seine Tätigkeit am CUREM wird die internationale Vernetzung und den praxisnahen Wissensaustausch weiter stärken.

    Finanz- und Immobilienökonomie im Fokus
    Dr. Francisco Amaral, der ab Oktober 2024 als Assistenzprofessor (100%) an der Universität Zürich tätig sein wird, bringt wertvolle Expertise an der Schnittstelle von Finanz- und Immobilienökonomie mit. Seine Forschung konzentriert sich auf die Wechselwirkungen zwischen Risiko und Rendite auf Wohnungsmärkten unter verschiedenen makroökonomischen Bedingungen.

    «Der Wohnungsmarkt spielt in der Schweiz, wie in vielen westlichen Ländern, eine zentrale Rolle für die finanzielle Stabilität und das Wohl der Gesellschaft. Um nachhaltige Massnahmen zu entwickeln, die den Markt widerstandsfähiger und erschwinglicher machen, müssen wir verstehen, welche Faktoren Risiko und Rendite beeinflussen», erklärt Dr. Amaral, der an der Universität Bonn promoviert wurde.

    Mit seiner umfassenden Forschungserfahrung trägt Dr. Amaral massgeblich zur wissenschaftlichen Vertiefung und Weiterentwicklung des CUREM bei, insbesondere in den Bereichen Finanzmarktanalyse und Immobilienökonomie.

    Stärkung des Standorts Zürich als Zentrum für Immobilienforschung
    Die Einrichtung dieser Professuren ist nicht nur für das CUREM ein entscheidender Schritt, sondern auch für den Standort Zürich. Mit der erweiterten wissenschaftlichen Ausrichtung wird Zürich als führender Hub für immobilienwirtschaftliche Forschung und Lehre in Europa weiter gestärkt. Die enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis wird den Wissenstransfer fördern und zur Entwicklung innovativer Lösungen für aktuelle Herausforderungen im Immobiliensektor beitragen.

    Ein zukunftsweisender Schritt für die Immobilienbranche
    Mit den neuen Professuren im Bereich «Real Estate Economics & Finance» setzt das CUREM ein klares Zeichen für die zukünftige Ausrichtung der immobilienwirtschaftlichen Forschung und Lehre in Zürich. Die Verknüpfung von akademischer Exzellenz mit praxisorientiertem Wissen wird nicht nur das CUREM, sondern die gesamte Immobilienbranche nachhaltig stärken. Prof. Dr. Christian Hilber und Dr. Francisco Amaral bringen wertvolle Erfahrungen und frische Impulse mit, die zur Weiterentwicklung des Instituts und zur Bewältigung der Herausforderungen des Wohnungsmarktes beitragen werden.

    Diese spannende Entwicklung markiert den Beginn einer neuen Ära für das CUREM und den Immobiliensektor in der Schweiz. Wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit und die neuen Perspektiven, die diese Professuren eröffnen werden.

  • Berner Holzbau und Schreiner planen gemeinsames Bildungszentrum

    Berner Holzbau und Schreiner planen gemeinsames Bildungszentrum

    Die ausserordentliche Generalversammlung von Holzbau Schweiz Sektion Bern (hssb) hat sich laut einer Medienmitteilung nach dem Berner Schreinermeisterverband nun ebenfalls für die Einrichtung eines gemeinsamen Bildungszentrums ausgesprochen. Bereits Ende Mai hatten die Berner Schreiner einen Projektierungskredit von 250‘000 Franken dafür genehmigt. Nun stimmten auch die hssb-Mitglieder einstimmig für einen Kredit in gleicher Höhe.

    «Dieses Projekt wird nicht nur unsere Auszubildenden unterstützen, sondern die gesamte Holzbranche in der Region stärken», wird hssb-Präsident Peter Haudenschild zitiert. «Nach langen Diskussionen innerhalb unseres Verbands freue ich mich, dass wir nun zusammen mit den Zimmerleuten ein zukunftsweisendes Bildungszentrum auf die Beine stellen», so Jürg Rothenbühler, der Präsident des Berner Schreinermeisterverbandes.

    Standort des Berner Bildungszentrums Holz soll Lützelflüh BE werden. «Das Grundstück dort wird uns gehören – das schafft Sicherheit», betont Haudenschild. Die Entscheidung ist den Angaben zufolge auch aufgrund der baulichen und logistischen Möglichkeiten vor Ort gefallen. Das geplante Zentrum soll aus vier Stockwerken bestehen, die Platz für spezialisierte Werkstätten, Schulungsräume und eine gemeinsame Infrastruktur bieten. Das neue Bildungszentrum soll beiden Verbänden möglichst grosse Flexibilität bieten. Ziel sei es, möglichst rasch auf Veränderungen in der Anzahl der Lernenden und den Wandel in der Berufsbildung reagieren zu können.

    Das Bildungszentrum Holz in Lützelflüh soll bis Frühjahr 2028 fertiggestellt sein. Im August 2028 ist der Start der ersten überbetrieblichen Kurse am neuen Standort vorgesehen.

  • Förderung von Energieeffizienz: Zwei Schweizer Plattformen intensivieren ihre Zusammenarbeit

    Förderung von Energieeffizienz: Zwei Schweizer Plattformen intensivieren ihre Zusammenarbeit

    Zahlreiche Organisationen und Verbände engagieren sich leidenschaftlich für die Energiewende. Die gemeinsamen Anstrengungen und die Kollaboration verschiedener Akteure erzeugen Synergien, die für eine wirkungsvollere Sensibilisierung sowohl von Fachpersonal als auch der allgemeinen Bevölkerung genutzt werden können. In diesem Kontext sind wir erfreut, die intensivierte Kooperation zwischen energie-cluster.ch und energieportalschweiz.ch anzukündigen!

    Der energie-cluster.ch, als landesweit anerkannte Plattform für Bildung und Wissenstransfer, trägt massgeblich zur Umsetzung der Energiestrategie 2050 der Schweiz bei. Es handelt sich hierbei um ein renommiertes Netzwerk, das auf eine CO₂-neutrale Energiezukunft abzielt und kontinuierlich Schulungen, Fachveranstaltungen und Events zu Energieeffizienz und erneuerbaren Energien organisiert. Durch die intensive Kooperation mit diversen Akteuren aus Industrie, öffentlichem Sektor und Bildungseinrichtungen unterstützt energie-cluster.ch den Wirtschaftsstandort Schweiz und fördert innovative, CO₂-neutrale Produkte und Lösungen.

    Das energieportalschweiz.ch hingegen fokussiert sich auf Energieeffizienz und stellt eine optimal ergänzende Plattform dar, die über alle Aspekte der Gebäudetechnik informiert. Es bietet einen Überblick über verschiedene Einsatzmöglichkeiten, von Wärmeerzeugung und Photovoltaik bis hin zu Stromspeichern und Gebäudeautomation. Zudem sind aktuelle Nachrichten, Veranstaltungshinweise und eine Liste offener Stellen in der Gebäudetechnik- und Energiebranche auf der Plattform zu finden. Die Plattform hilft auch bei der Suche nach Beratern, Planern und Installationsunternehmen und bietet Informationen zu Fördermitteln, Fachkräften und Weiterbildungsmöglichkeiten der Branche. Hersteller und Verbände berichten über aktuelle Entwicklungen und Anwendungsmöglichkeiten technischer Gebäudeausstattungen, sodass Besucher sich mit qualitativ hochwertigen Informationen weiterbilden können.

    In Zukunft werden der energie-cluster.ch und das energieportalschweiz.ch ihre Kooperation verstärken, um ein breiteres Publikum für die essenziellen Aspekte des CO2-neutralen Gebäudebestands zu sensibilisieren und gemeinsam die Energiewende erfolgreich umzusetzen.

  • Graubünden entdecken – ein Zuhause für Unternehmen und Arbeitskräfte

    Graubünden entdecken – ein Zuhause für Unternehmen und Arbeitskräfte

    Gute Rahmenbedingungen sowie umsichtige Investitionen von Privaten und der öffentlichen Hand steigern die Attraktivität des Wirtschafts- und Lebensraums Graubünden zusätzlich. So schafft der Kanton Raum für unternehmerische Tätigkeiten, insbesondere für Industrie, Innovation und Forschung. Zu diesem Öko-System gehören nebst den hervorragend erschlossenen Industrieflächen topmoderne Ausbildungsmöglichkeiten an der Fachhochschule und in der beruflichen Weiterbildung, aber auch Raum für Innovation, wie ihn der TECHNOPARK® Graubünden mit seinen Dienstleistungen für technologieorientierte Jungunternehmen an zentraler Lage beim Bahnhof Landquart bietet. Der Kanton fördert innovative Vorhaben zudem finanziell gezielt mit Beiträgen und Darlehen.

    Neue Innovationszentren im Alpenraum
    Mit Weitblick und Innovationsgeist entstehen an mehreren Orten in Graubünden zukunftsweisende Projekte. Ab 2024 wird im Gebiet Rossboden in Chur auf über 11’000 m2 Fläche geforscht, gearbeitet und getüftelt. Das Gebäude bietet Platz für rund 300 Arbeitsplätze, diverse Co-Working- und Meeting-Spaces sowie eine Veranstaltungsarena, ein Restaurant und eine Kindertagesstätte. Die ITW-Unternehmensgruppe als Investorin und Projektentwicklerin des liug. Innovationszentrums ermöglicht so ein Zusammenspiel von Arbeiten, Forschen und Leben. Mit einer Fläche von 1200 m2 bietet der Inkubator InnoQube Swiss als Partner und Mieter Start-ups, Unternehmen, Investoren und Unternehmern die perfekte Umgebung, um zu wachsen und zu gedeihen.

    Ein weiteres wegweisendes Projekt entsteht im Oberengadin: der von mia Engiadina initiierte «InnHub La Punt». Das Zentrum mit Arbeits-, Seminar- und Sportmöglichkeiten wird privatwirtschaftlich finanziert und von Kanton, Region und Gemeinde unterstützt. Neben Arbeits- und Seminarräumen und lokalen Geschäften entstehen unter anderem Wohnungen, ein Zentrum für Medizin und Sport und ein Café. Die Arbeits- und Seminarräume sollen stunden-, tages- oder monatsweise genutzt werden können. Als Architekt des 40-Millionen-Projekts konnte der weltbekannte Sir Norman Foster gewonnen werden, der mit dem Engadin seit langem verbunden ist. Die Eröffnung ist für 2026 geplant.

    Forschungs- und Bildungsstandort für die Zukunft
    Das überrascht vielleicht viele: Graubünden ist ein ausgesprochener Forschungsplatz. Das Schweizer Forschungs- und Entwicklungscenter für Mikrotechnologie (CSEM) in Landquart stellt neue Technologien bereit, damit Innovationen zu marktfähigen Produkten werden. Auch der Forschungshub Davos verleiht der Bündner Startup-Szene wichtige Impulse: Hier sind das weltbekannte WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) und das auf die Folgen des Klimawandels im Berggebiet spezialisierte CERC zuhause. In der Höhenluft der Alpenstadt forschen auch renommierte Institute im Bereich Life Science praxisnah, wie etwa das AO Research Institute (ARI), das Schweizerische Institut für Allergie- und Asthmaforschung (SIAF) oder CK-CARE. Mit einem Leuchtturmprojekt im Bereich translationale Medizin ist eine weiterer Forschungsschwerpunkt in Davos geplant. Die Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung sollen möglichst ohne Umwege in anwendbare Massnahmen oder Therapien übersetzt werden können.
    In Davos weitet auch die Fachhochschule Graubünden ihr Engagement in den Regionen weiter aus. So ist hier im Juli das Reallabor Prättigau/Davos eröffnet worden. Als Kompetenzzentrum im Berggebiet aufgebaut, wird es die regionalen Akteure bei der Standortentwicklung und der Umsetzung der strategischen Felder einbeziehen und unterstützen. Der Fokus liegt auf der Stärkung des ganzjährigen Tourismus sowie der örtlichen Ökonomie, Innovation, Forschung, Entwicklung und KMU-Landschaft.
    Für den Bildungs-, Forschungs- und Wirtschaftsstandort Graubünden ist das geplante Fachhochschulzentrum von grosser Bedeutung. Die fünf Standorte mit aktuell über 2400 Studierenden in Chur werden in einem attraktiven Campus zusammengeführt. Beim Bauprojekt spielt der Einsatz natürlicher Ressourcen wie Holz eine wichtige Vorbildrolle für nachhaltiges Bauen. Das Ziel des Zentrums ist, junge Leute in Graubünden auszubilden, zu fördern, also mit einem zukunftsorientierten und qualitativ hochstehenden Bildungs- und Forschungsangebot die Abwanderung von Fachkräften zu reduzieren und die Zuwanderung von Talenten zu fördern.

    Florierende Hightech-Branche im Alpenrheintal
    Aus Bildung, Forschung und Innovation entstehen neue Ideen für bestehende und neue Unternehmen im Kanton Graubünden. Im Bündner Rheintal und dem Vorderen Prättigau sind über 6000 Mitarbeitende bei international tätigen Hightech-Unternehmen beschäftigt, wie zum Beispiel bei der Hamilton-Gruppe, EMS-CHEMIE, INTEGRA Biosciences, TRUMPF, WITTENSTEIN, Gritec oder oder Georg Fischer Piping. In den letzten Jahren haben insbesondere bereits ansässige Firmen weiter vor Ort investiert und dadurch viele neue Arbeitsplätze geschaffen. Diese Investitionsentscheide standen firmenintern im Standortwettbewerb und unterstreichen die guten Rahmenbedingen für Wachstum in Graubünden. Das verfügbare Knowhow und das Qualitätsverständnis der Mitarbeitenden wird auch von IT-Firmen wie Inventx geschätzt, die sich langfristig zum Standort Chur bekennt und einen Neubau für fast 300 hochdigitalisierte Arbeitsplätze realisiert

    Arbeiten und leben in der Naturmetropole
    Der florierende Wirtschaftsstandort Graubünden trumpft auch als Natur- und Freizeitparadies. Vor der Arbeit noch eine morgendliche Joggingrunde durch die Weinreben von Jenins? In der Mittagspause auf dem Mountainbike den Kopf lüften und dabei das Bergpanorama geniessen? Oder nach getaner Arbeit mit der Familie von Preda nach Bergün schlitteln? Umgeben von einer majestätischen Bergwelt bietet der Kanton Graubünden mit seinem vielseitigen Outdoor-Angeboten und Naherholungsgebieten unzählige Möglichkeiten, Arbeit und Freizeit zu verbinden.
    Dank seiner Lage an der europäischen Nord-Süd-Achse, die bereits im Mittelalter als wichtiger Handelsweg genutzt wurde, erlangte Graubünden eine besondere Bedeutung. Davon zeugen zwei römische Passverbindungen, die untere und die obere Strasse, die das römische Reich über Graubünden mit den germanischen Gebieten im heutigen Deutschland verbanden.
    Die gut erschlossene Lage, das attraktive Kostenumfeld und die intakte Natur sind auch für die Wohnbevölkerung vorteilhaft. Die günstigen Lebenshaltungskosten, moderate Steuerbelastung und niedrige Krankenkassenprämien machen Graubünden für Arbeits- und Fachkräfte sehr attraktiv. Hier gehen finanzielle Freiheit und hohe Lebensqualität Hand in Hand. Familien schätzen die vielseitigen Schulausbildungen, Förderprogramme, das dichte Netz an Angeboten und Projekten für Kinder und Jugendliche. Zudem sorgt die ausgeprägte Innovations-Atmosphäre in Graubünden für spannende Jobs in internationalen Konzernen und aufstrebenden Start-ups, wo technische Geräte, innovative Werkzeugmaschinen oder Roboter entwickelt werden.

    Tourismus als treibender Faktor
    Der Tourismus spielt eine zentrale Rolle in Graubünden. Er beschäftigt rund ein Drittel der einheimischen Bevölkerung. Die kulturelle Vielfalt, landschaftliche Schönheiten, eine leistungsfähige Infrastruktur und weltberühmte Destinationen wie Davos und St. Moritz machen Graubünden zu einer Top-Feriendestination. Die Vielfalt der Natur und Landschaft, deren Schönheit und Attraktivität sowie intakte Lebensräume bilden eine wichtige Grundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen. Deshalb spielt der Umweltschutz bei der touristischen Weiterentwicklung eine entscheidende Rolle. So mausert sich Graubünden zum Bikerkanton und trumpft mit Anbietern wie der Rhätischen Bahn mit einem komfortablen ÖV-Angebot. Das zieht sowohl bei den Gästen als auch bei der Wohnbevölkerng und trägt zum attraktiven Lifestyle in Graubünden bei.

  • Bund führt neuen Wegweiser für Standortförderung ein

    Bund führt neuen Wegweiser für Standortförderung ein

    Das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) hat einer neue Beratungsplattform für Unternehmen und weitere Organisationsformen eingeführt. Laut einer Medienmitteilung soll die ab dem 16. Februar angebotene Plattform die Nutzenden bei der Suche nach Wirtschaftsstandorten und Fördermitteln unterstützen. Dabei erweitert das aktuell eingeführte Beratungswerkzeug die bereits vorhandenen Portale auf der Internetseite des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO).

    Der jetzt angekündigte mehrsprachige Standortförder-Guide führt verschiedene Förderprojekte zusammen und soll für Interessierte und Gesuchstellende leicht via Internet zugänglich sein. Die aktuelle Palette umfasst 16 Förderinstrumente mit rund 50 unterschiedlichen Angeboten. Primäre Zielgruppen sind Unternehmerinnen und Unternehmer, Behörden aller föderalen Ebenen sowie Einzelpersonen. Der neue Wegweiser soll laut WBF den Wirtschaftsstandort Schweiz noch attraktiver und transparenter machen. Erreichbar ist er unter promotion.guide.

  • Eberli erhöht Lehrstellenplätze

    Eberli erhöht Lehrstellenplätze

    Eberli will sich stärker in der Ausbildung engagieren. Dazu will das Gesamtdienstleistungsunternehmen in der Bau- und Immobilienbranche der Zentralschweiz mit Sitz im Kanton Obwalden die Zahl seiner Lehrstellen erhöhen, informiert Eberli in einer entsprechenden Mitteilung. Konkret sollen in diesem und im nächsten Jahr jeweils ab Sommer zwei Auszubildende eine Lehre im kaufmännischen Bereich (KV EFZ Profil E) beginnen können.

    Interessierte können sich an Schnuppertagen einen Einblick in das Berufsbild und die Ausbildung bei Eberli beschaffen. Der nächste dieser Schnuppertage stehe am 4. Mai an, informiert Eberli.

    Hier erhalten die potenziellen Bewerber und Bewerberinnen eine Einführung in die Aufgaben eines KV-Lernenden und Antworten auf ihre entsprechenden Fragen. Gleichzeitig haben sie die Möglichkeit, sich vor Ort ein persönliches Bild zu machen und Lernende und Mitarbeitenden von Eberli kennenzulernen. Ein Formular für die Anmeldung zum Schnuppertag kann online ausgefüllt werden.

  • Finalisten für den Enterprize stehen fest

    Finalisten für den Enterprize stehen fest

    Die drei Projekte Holzbau-LAB, Swiss Mobility Programm und Unternehmerisches Denken und Handeln an Berufsfachschulen der Schweiz stehen im Finale des diesjährigen Enterprize, informieren die SVC Stiftung für das Unternehmertum und die Eidgenössische Hochschule für Berufsbildung (EHB) in einer Mitteilung. Sie zeichnen mit dem Enterprize jährlich herausragende Projekte der beruflichen Aus- und Weiterbildung aus. In diesem Jahr haben sich rund 30 Projekte für den Preis beworben.

    Finalist Holzbau-LAB vermittelt praxisorientiert Wissen und Tätigkeiten der Holzbaubranche. Die digitalen Lern- und Themenwelten des Projekts des Branchenverbands Holzbau Schweiz stehen Lernenden, Kadermitarbeitenden, Unternehmern, Bildungsanbietenden und Lehrpersonen gleichermassen offen.

    Das Swiss Mobility Programm wurde 2015 von den Kantonen Luzern und Tessin lanciert. Hier können Lehrabgehende aller Berufe ein Praktikum im Partnerkanton absolvieren. Seit 2018 ist auch der Kanton Waadt Partner.

    Mit dem Projekt Unternehmerisches Denken und Handeln an Berufsfachschulen der Schweiz will die Schweizerische Direktorinnen- und Direktorenkonferenz der Berufsfachschulen das Programm myidea.ch im allgemeinbildenden Unterricht verankern. Myidea.ch vermittelt unternehmerische Kompetenzen für Lernende an Berufsfachschulen. Derzeit wird das Programm von den vier Pilotkantonen Bern, Solothurn, Wallis (französischsprachiger Teil) und Tessin durchgeführt.

    Das siegreiche Projekt wird den Enterprize am 31. Mai an der EHB-Jubiläumstagung entgegennehmen können. Die Preisverleihung findet unter dem Patronat von Bundesrat Guy Parmelin statt.

  • HSG weiht Lernzentrum Square ein

    HSG weiht Lernzentrum Square ein

    Am Sonntag den 13. Februar weiht die HSG ihr neues Lernzentrum ein. Square stelle einen „Prototyp der Universität der Zukunft“ dar und solle als „Ort der überraschenden Begegnung und gegenseitigen Inspiration“ dienen, schreibt die HSG in einer Mitteilung. „Die neuen Lern- und Lehrformate, die in Square entwickelt werden, sollen die ganze Universität inspirieren und unsere Studierenden bestmöglich auf die Praxis vorbereiten“, wird HSG-Rektor Bernhard Ehrenzeller dort zitiert.

    Die Arbeit von Square fusst auf drei Säulen, die Fakultät, Alumni und Studierende gemeinsam entwickelt haben. So soll das Lernzentrum zum einen als Experimentierfeld für neue Formate dienen, die bei Erfolg an der HSG und anderen Universitäten umgesetzt werden können. Für das am 21. Februar beginnende Frühjahressemester wurden 80 bestehende Lehrveranstaltungen ausgewählt, die im Square durchgeführt und ausgewertet werden sollen.

    Zum anderen wird Square die Rolle eines Basislagers für einen Austausch zwischen Studierenden, Alumni und Forschenden übernehmen. Dabei hat die HSG den Einbezug von Persönlichkeiten aus diversen Berufen und gesellschaftlichen Gruppen geplant. Für das Frühjahrssemester haben unter anderem Paul Achleitner, Aufsichtsratsvorsitzender Deutsche Bank, Gabriele Fischer, Chefredakteurin und Verlegerin des deutschen Wirtschaftsmagazins „Brand eins“, und Bundeskanzler Walter Thurnherr zugesagt.

    Nicht zuletzt soll Square auch als öffentlicher Raum für einen kritischen Diskurs von und mit denjenigen dienen, die nicht direkt mit der HSG verbunden sind. Um Ansässige St.Gallens sowie Gäste aus nah und fern anzulocken, will Square sich als Marktplatz mit einer offenen Atmosphäre präsentieren. Dazu wird Musik, Barista-Kaffee und eigens für Square gebrautes Bier offeriert.

  • Fachhochschulzentrum auf dem Weg in die Zukunft

    Fachhochschulzentrum auf dem Weg in die Zukunft

    Die Fachhochschule Graubünden (FHGR) – die achte öffentlich-rechtliche Fachhochschule der Schweiz – ist heute auf fünf Standorte in neun Gebäuden innerhalb der Stadt Chur verteilt. Die Anzahl Studierender sowie das Forschungsvolumen der FHGR nehmen weiterhin zu. Die bestehenden Standorte bieten zu wenig Räumlichkeiten und Ausbaumöglichkeiten, um die Hochschule in Zukunft optimal aufzustellen. Bislang fehlt beispielsweise der Raum für den Austausch zwischen den Disziplinen sowie für die informelle Kommunikation zwischen den Studierenden und den Dozierenden. Darüber hinaus sind derzeit zu wenige studentische Arbeitsplätze vorhanden, die den heutigen Anforderungen genügen. Durch die Verteilung der Gebäude über die Stadt fehlt der Hochschule zudem die architektonische Visibilität.

    Aus diesen Gründen hat der Kanton Graubünden entschieden, das Fachholschulzentrum am Standort Pulvermühle neu zu erstellen. Hier befindet sich seit 1993 der Hauptsitz der FHGR. Der Neubau soll ein zusammenhängendes Bildungs- und Forschungszentrum ermöglichen, das von der Diversität und interdisziplinären Zusammenarbeit aller Organisationseinheiten lebt. Die Projektleitung wurde dem Hochbauamt Graubünden übertragen. In einem Wettbewerbsverfahren wurde aus den 57 eingegangenen Bewerbungen ein Generalplanerteam selektioniert, welches die Vorgaben und Ziele der Regierung bezüglich Funktionalität, Ortsbau und Architektur überzeugend umsetzt und die Realisierung in der geforderten Qualität und Wirtschaftlichkeit sowie unter Einhaltung der Kosten- und Terminvorgaben garantieren kann.

    Das Siegerprojekt überzeugt mit Nachhaltigkeit und Funktionalität
    Die Entscheidung fiel auf das Team rund um das Projekt «Partenaris». Den Lead übernimmt dabei das Zürcher Architekturbüro Giuliani Hönger Architekten. Überzeugt hat das Projekt die Jury durch die gleichmässige Berücksichtigung der Kriterien Architektur, Tragwerk, Nachhaltigkeit und Funktionalität. «Partenaris» sieht eine städtebauliche Positionierung des Neubaus vor – unter Einbezug der bestehenden Gebäude und durch die sorgfältige Gestaltung eines parkähnlichen Aussenraums. So wird ein attraktives Hochschulareal geschaffen. Die Planung berücksichtigt ausserdem die gewünschte Nutzungsflexibilität.

    Die erste Etappe sieht einen viergeschossigen U-förmigen Baukörper mit einer zentralen, rund 1200 Quadratmeter umfassenden Eingangshalle vor. Dabei öffnen sich die drei Gebäudeflügel nach Süden zur Pulvermühlestrasse hin und interagieren mit den bestehenden Gebäuden. Der Neubau wird als Hybrid-Skelettbau ausgeführt.

    Mittels Passerelle wird es mit dem Neubau verbunden. Die Obergeschosse sind für Nutzungen der Institute und Departemente vorgesehen, wobei der Öffentlichkeitsgrad und damit die Publikumsintensität mit jedem Stockwerk abnimmt. Das Raumprogramm wird mit vergleichsweise wenig Geschossfläche flächeneffizient umgesetzt. Dank der strukturierten Bauweise und ressourcenschonenden Materialisierung können die Werte bei der Grauen Energie auf einem guten Niveau gehalten werden. Im Westen entsteht zudem eine neue Terrasse. In der zweiten Etappe wird das bestehende Gebäude P57 in Richtung Westen erweitert.

    Aus Sicht des Kantons Graubünden ist die Realisierung des Fachhochschulzentrums hinsichtlich Bildung, Forschung und auch innovationspolitisch von grosser Wichtigkeit. Denn der Mangel an Fachkräften, insbesondere in den technisch-naturwissenschaftlichen Disziplinen, hat Auswirkungen auf die Bündner Unternehmen: Diesen fehlen das nötige Wachstum und die gewünschte Entwicklung. Die neue Fachhochschule soll junge Leute ausbilden, fördern und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Bündner Volkswirtschaft stärken.

    Das Siegerprojekt wird in einem nächsten Schritt planerisch weiterbearbeitet. Danach muss es vom Grossen Rat genehmigt werden. Erhält «Partenaris» grünes Licht, soll Ende 2024 mit den Bauarbeiten begonnen werden. Im Jahr 2028 soll der Neubau bezugsbereit sein. Der Studienbetrieb läuft während den Umbauarbeiten weiter wie gewohnt.

    Die Visualisierung zeigt den zukünftigen Campusplatz.
    So soll das Foyer des Neubaus dereinst aussehen.
  • SimplyNano gewinnt Preis für Nachwuchsförderung

    SimplyNano gewinnt Preis für Nachwuchsförderung

    Die diesjährigen Building Awards für herausragende Ingenieurleistungen am Bau sind am 2. November in Luzern verliehen worden. In der Kategorie Nachwuchsförderung im Bereich Technik kürte die Jury das Projekt SimplyNano zum Sieger, informiert die Innovationsgesellschaft in einer Mitteilung. Das 2005 als Ausgründung der Universität St.Gallen gegründete Unternehmen hat SimplyNano entwickelt. Das Projekt wird von der SimplySience Stiftung getragen und von einer Reihe weiterer Stiftungen und Unternehmen sowie der öffentlichen Hand unterstützt.

    Mit der Auszeichnung würden Konzept, didaktisch hochwertige Inhalte und breite Unterstützung von SimplyNano gewürdigt, heisst es in der Mitteilung. „Oberstufenkinder werden motiviert, sich mit dem Nanomassstab auseinanderzusetzen – just im Moment der Berufswahl“, wird Jurymitglied Clementine Hegner-van Rooden dort zitiert. „Das weckt auf didaktischer, aber sehr konkreter Ebene eine Sensibilität für ein bislang auf dieser Stufe wenig bekanntes Gebiet und schafft hoffentlich kreative Fachkräfte für unsere Berufswelt.“

    SimplyNano verfolge „einen integrativen Ansatz in der Nachwuchsförderung auf drei Ebenen“, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Schulen bekommen einen Experimentierkoffer mit 40 unterrichtsbereiten Experimenten und Materialien zur Verfügung gestellt. Für das Lehrpersonal werden Weiterbildungskurse angeboten. Sie finden bei Partnerfirmen statt und ermöglichen es damit auch, Lehrpersonen und Auszubildende zu vernetzen.

    Die Ingenieurbüros WaltGalmarini AG und COWI A/S haben sich mit ihrem Projekt Zweite Hinterrheinbrücke als Gesamtsieger der Building Awards durchgesetzt. Zudem waren sie in der Kategorie Infrastruktur siegreich. Weitere Auszeichnungen gingen an Schnetzer Puskas Ingenieure AG und WaltGalmarini in der Kategorie Hochbau, an Kegel Klimasysteme in der Kategorie Energie- und Gebäudetechnik sowie an Alain Escher, eicher+pauli Bern AG in der Kategorie Young Professionals.

  • sfb setzt Weiterbildung zu Gebäudeinformatik fort

    sfb setzt Weiterbildung zu Gebäudeinformatik fort

    Die sfb Höhere Fachschule für Technologie und Management hat auf die zunehmende Nachfrage nach Spezialistinnen und Spezialisten für die Gebäudevernetzung reagiert. Als erste Höhere Fachschule hat sie daher den Lehrgang Techniker/-in HF Gebäudetechnik mit Vertiefungsrichtung Gebäudeinformatik eingeführt. Nach einem erfolgreichen Start im August dieses Jahres wird die sfb den Lehrgang auch weiterhin anbieten. So starten neue Lehrgänge am 18. August 2022 an den Standorten Dietikon, Emmenbrücke LU und Zollikofen BE.

    Auch die neuen Lehrgänge gehen über sechs Semester. An allen drei Standorten wird der Unterricht jeweils am ganzen Montag und am Donnerstagabend durchgeführt. In Zollikofen besteht zudem die Möglichkeit, den Unterricht am Donnerstagabend und dem ganzen Samstag wahrzunehmen. Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, sich für den nächsten Karriereschritt im „grössten Wachstumsmarkt in der Bauwirtschaft“ zu qualifizieren, wie es von sfb-Direktorin Dorothea Tiefenauer heisst. „Der Lehrgang Techniker/-in HF Gebäudetechnik der sfb fokussiert auf die Gebäudeinformatik und orientiert sich an den Bedürfnissen der Wirtschaft. Fachleute mit dieser Weiterbildung sind sehr gefragt auf dem Arbeitsmarkt“, fügt sie hinzu.

    Insgesamt verfügt die sfb über acht Standorte und ist mit mehr als 1200 Studierenden und 500 Lehrpersonen eine der grössten Höheren Fachschulen der Schweiz. Sie wird von Sozialpartnern der Maschinen-, Elektro- und Metall-Branche getragen.

  • Besser spät als nie

    Besser spät als nie

    Eigentlich hätte der Brown-Boveri-Platz jetzt umgebaut und im Sommer 2022 eröffnet werden sollen. Doch private Bauarbeiten am Parkhaus führten zu Verzögerungen: «Gründe sind der spätere Baubeginn des Parkhauses und umfangreiche Werkleitungsumlegungen», sagt René Zolliker von der Bauplanung der Stadt Baden gegenüber Immo!nvest. Der Baubeginn ist nun für den Sommer 2023 vorgesehen. Etwa ein Jahr später, im Herbst 2024, soll der Brown-Boveri-Platz dann eröffnet werden. Der neugestaltete Platz erfüllt zwei Grundfunktionen: Erstens ist der Platz Durchgangs- und Aufenthaltsort für Passanten, Arbeitnehmende, Kunden und Bewohner während rund 300 Tagen im Jahr. Zweitens finden während rund 50 Tagen öffentliche Veranstaltungen auf dem Platz statt. «Das vorliegende Projekt wird beiden Ansprüchen gerecht. Der zweireihige Baumkranz schafft jene Atmosphäre, die den neuen Stadtplatz auszeichnen soll, und die innere Freifläche von 40 x 50 m schafft den notwendigen Freiraum für Anlässe mit bis zu 2000 Personen», sagt Zolliker. Grundsätzlich ist der Platz frei vom motorisierten Verkehr. Ausnahmen sind die Warenanlieferungen für die Spedition der ABB und das Trafocenter sowie die Fahrten von Einsatzfahrzeugen der Rettungskräfte.

    Nutzung mit Eckwerten
    Aber wie belebt man heutzutage gekonnt einen Platz oberhalb einer Garage? Schon für den Wettbewerb wurde in einem breit angelegten Verfahren das Grundlagenpapier zur Platznutzung mit mehreren Eckwerten erstellt: Tagsüber sollte der Zugang zu Industrie, Gewerbe, Bildung, Kultur und Freizeitaktivitäten gewährleistet sein. Nachmittags soll der Platz als Vorplatz zu den Trafohallen, Kinos und dem Hotel sowie als Aussenraum fürs Kongresszentrum dienen. Im Projektteam unter Führung der Abteilung Planung und Bau waren neben dem beauftragten Planer die städtischen Abteilungen Tiefbau, Werkhof, Stadtökologie, Standortmarketing, Entwicklungsplanung, Kultur und Stadtpolizei vertreten. Die ABB Immobilien AG, die Regionalwerke AG Baden und das Planerteam Hochhaus Ost/Parkhaus Brown-Boveri-Platz waren ebenfalls in den Planungsprozess eingebunden. Grösste Hürde war die Baukreditsprechung durch den Einwohnerrat. Aber nun soll es endlich losgehen.

  • Verein für nachhaltiges Bauen ist gegründet

    Verein für nachhaltiges Bauen ist gegründet

    Der neu geschaffene Verein Nachhaltiges Baubiologische Bauen (VNBB) verfolgt das Ziel, die Baubranche nachhaltiger und klimafreundlicher zu gestalten. Zu diesem Zweck sollen Wissen und Kompetenzen gefördert und in die Berufsbildung integriert werden.

    Wie es in einer Medienmitteilung heisst, sei die nicht-gewinnorientierte Organisation auf Initiative von Dr. Thea Rauch-Schwegler vom Verein Baubioswiss in den vergangenen Jahren aufgebaut worden. Als Gründungsmitglieder haben sich Holzbau Schweiz, Gebäudehülle Schweiz, JardinSuisse, Lignum – Holzwirtschaft Schweiz sowie der Schweizerische Maler- und Gipserunternehmer-Verband angeschlossen. Dessen neue Geschäftsstelle in Wallisellen ist auch Sitz des VNBB. Die Leitung der VNBB-Geschäftsstelle ist ausgeschrieben. Neue Vereinsmitglieder und Partner sind ausdrücklich erwünscht.

    2019 wurde die Prüfungsordnung für die Höhere Fachprüfung Expertin/Experte Gesundes und Nachhaltiges Bauen vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation anerkannt. Damit, so der VNBB, „kann die Lücke in der höheren Berufsbildung im Bereich des nachhaltigen Bauens geschlossen werden“. 2022 werde der erste Vorbereitungskurs zum Diplom starten. Gleichzeitig hätten auch Berufsverbände die Wichtigkeit des Themas erkannt und sich entschieden, das Thema Nachhaltigkeit in der Berufsbildung gemeinsam anzugehen.

  • Spatenstich für neue Schule Pavillon Stierenmatt

    Spatenstich für neue Schule Pavillon Stierenmatt

    Der Neubau des Pavillon Stierenmatt auf dem Areal Hunziker im Gebiet Limmatfeld soll am 1. Oktober beginnen. Entstehen wird ein temporäres Schulhaus der Schuleinheit Stierenmatt. Das soll laut Mitteilungder Stadt Dietikonneun Primarklassen Platz bieten. Die Schaffung von Schulraum im Stadtteil Limmatfeld ist schon länger geplant. „Aufgrund von ausstehenden kantonalen Planungen verzögert sich der Bau des geplanten Schulhauses auf dem der Stadt gehörenden Areal Stierenmatt und kann voraussichtlich frühestens 2028 fertiggestellt werden“, hiess es in einer Mitteilung der Stadt Dietikon anlässlich der Abstimmung über die Kreditfinanzierung des Projekts zur Begründung einer temporären Lösung.

    In der Abstimmung im Juni hatten sich laut Mitteilungder Stadt 2056 Stimmberechtigte für und 735 gegen den Kredit ausgesprochen. Damit war die Vorlage für einen Kredit von 15,2 Millionen Franken genehmigt.

    Die Bauarbeiten für die temporäre Schule sollen im August 2021 abgeschlossen sein. Zum Spatenstich am Donnerstag, 1. Oktober um 17.30 Uhr, ist die gesamte Bevölkerung eingeladen. Eine Anmeldung sei nicht nötig. Aufgrund der aktuellen Pandemielage stehen allerdings keine Tische und Bänke und auch keine Toilettenanlage zur Verfügung. Jeder Besucher sei gesetzmässig dazu verpflichtet, sich in eine Anwesenheitsliste für das Contact-Tracing einzutragen, macht die Einladung aufmerksam.

  • Bildungszentrum Zürichsee weiht Neubau ein

    Bildungszentrum Zürichsee weiht Neubau ein

    Patrick Heeb, Rektor des Bildungszentrum Zürichsee (BZZ), hat am Dienstag gemeinsam mit Regierungspräsidentin und Bildungsdirektorin Silvia Steiner (ZH/CVP) sowie Regierungsrat und Baudirektor Martin Neukom (ZH/GPS) einen Neubau am BZZ in Horgen eingeweiht. Lernende des BZZ sind bereits in das neue Schulgebäude eingezogen.

    Der nun eingeweihte Neubau soll den steigenden Raumbedarf der Schule decken, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Mit ihm verfügt die Schule neben neuen Unterrichtszimmern auch über eine neue Dreifachturnhalle. Die Sporthalle wird ausserhalb der Unterrichtszeit dem Sportamt der Gemeinde Horgen zur Verfügung gestellt.

    Nach der Fertigstellung des Neubaus wird nun mit der Sanierung des bestehenden Gebäudes begonnen. Nach dem Abschluss der Bauarbeiten wird das BZZ von seiner Lage am Zürichsee profitieren können. So wird es zur Kälte- und Wärmerzeugung das Seewasser nutzen.