Die Fröschmatt-Schule ist die zentrale Sekundarschule von Pratteln und steht am Wendepunkt. Durch die deutlich gestiegenen Schülerzahlen und überfälliger Sanierungen entsteht eine der grössten und modernsten schulischen Anlagen im Kanton Basel-Landschaft. Mit einem Investitionsvolumen von knapp 119 Millionen Franken wird auf dem bestehenden Gelände ein nachhaltiger Neubau für rund 36 Klassen und modernste pädagogische Anforderungen realisiert. Der offene Wettbewerb überzeugte durch den siegreichen Entwurf «Lungo» von Burckhardt Architekten AG, der den Schulkomplex optimal ins parkartige Umfeld integriert.
Innovative Architektur und flexible Nutzung
Das Gebäudeensemble gliedert sich klar. Im Zentrum der Parzelle schafft das Schulhaus Raum für Lernen, Begegnung und Entwicklung. Die im Nordosten platzierten Turnhallen, inklusive Allwetterplatz auf dem Dach, entstehen als eigenständige Pavillons. Modernste Holzhybridbauweise und flexibel gestaltbare Innenräume entsprechen den Ansprüchen an Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit. Umlaufende Balkone schützen vor Sonne und werden zu belebten Terrassen.
Planung mit Blick auf die Region
Der Zeitplan ist ambitioniert. Baustart für das Haupthaus ist 2026, der Bezug erfolgt 2029. Die Turnhallen werden bis 2031 fertiggestellt. Währenddessen bleibt der Unterricht dank eigens errichtetem, nachhaltigem Provisorium auf der Hexmattwiese und in Teilen des Altbaus lückenlos gewährleistet. Die Gesamtanlage fördert nicht nur zeitgemässen Unterricht, sondern stärkt die Standortattraktivität und Entwicklungsperspektive von Pratteln.
Schlagwort: Bildungsinfrastruktur
-

Neubau der Fröschmatt-Schule Pratteln
-

Neue Schulbauten schaffen Raum für wachsende Schülerzahlen
Die Kantonsschule Limmattal in Urdorf bietet mehr Platz für den Unterricht. Am Dienstag, 1. April, sind laut Medienmitteilung der Baudirektion des Kantons Zürich zwei Erweiterungsbauten offiziell eingeweiht worden. Sie bieten moderne Räume für den naturwissenschaftlichen Unterricht, zwei Doppelsporthallen, eine Aula sowie eine Aussenanlage, heisst es in der Mitteilung. Laut Bevölkerungsprognosen soll die Zahl der Schülerinnen und Schüler an der Kantonsschule in den kommenden Jahren stark zunehmen. Die Neubauten schaffen den benötigten Raum für die steigende Zahl von Schülerinnen und Schülern.
Die neuen Räumlichkeiten wurden im Beisein des Baudirektors Martin Neukom, der Bildungsdirektorin Silvia Steiner und des Rektors der Kantonsschule Limmattal, Andreas Messmer, eingeweiht. Die Einweihung wurde von den musikalischen Darbietungen von rund 90 Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule untermalt, heisst es weiter.
Eines der neuen Gebäude beinhaltet zwei Doppelsporthallen, Unterrichtsräume für Musik und eine Aula mit 500 Sitzplätzen. Im zweiten Gebäude sind auf vier Etagen Räume für Physik, Chemie, Informatik und Biologie sowie einige Klassenzimmer untergebracht. Die Neubauten stammen von PenzisBettini Architekten aus Zürich.
Wärmeenergie wird für die Neubauten über Erdsonden generiert. Auf den Dächern der beiden Erweiterungstrakte sind Photovoltaikanlagen installiert, die die Gebäude der Kantonsschule mit Strom versorgen.
Am Samstag, 5. April, gibt es einen Tag der Offenen Tür für die Schulbesichtigung.
-

Neue Schulinfrastruktur in Zofingen nimmt Gestalt an
In Zofingen entsteht seit Juni 2024 der Hochbau für das neue Oberstufenzentrum. Wie das verantwortliche Bauunternehmen STRABAG jetzt mitteilt, stehen das Untergeschoss und das erste Geschoss mit Schulzimmern bereits. In der Baugrube neben der Turnhalle hat der Spezialtiefbau mit dem Einbringen der Bohrpfähle und der Erstellung der Rühlwände dafür die Grundarbeiten geleistet.
Parallel dazu verlegten Mitarbeitende des Verkehrswegebaus Obergösgen die Werkleitungen. Bis Ende Juni 2025 sollen die Hochbauarbeiten abgeschlossen sein. Danach beginnen den Angaben zufolge die Ausbauarbeiten. Zu Beginn des Schuljahres 2027/2028 wird das Gebäude in Betrieb genommen.
Als «spektakuläres Highlight» bezeichnet STRABAG die zehn Betonträger für die Turnhallendecke, die Mitte November eingehoben wurden. Jeder von ihnen war 29 Meter lang und 60 Tonnen schwer. Ausserdem wurden noch weitere Fertigelemente eingebaut. Sie sind den Angaben zufolge unmittelbar nach Auftragsvergabe geplant worden, um rechtzeitig einsatzbereit zu sein.
Nach dem Versetzen der Träger für die neue Dreifachturnhalle sind die Mitarbeitenden des Hochbaus unter der Leitung von Bauführerin Daniela Huonder und Polier Vincenzo Tafaro derzeit mit dem Schalen, Armieren und den Mauerarbeiten an den weiteren Stockwerken beschäftigt.