Schlagwort: Bioenergie Frauenfeld AG

  • Holzheizkraftwerk in Frauenfeld ist eröffnet

    Holzheizkraftwerk in Frauenfeld ist eröffnet

    Die Bioenergie Frauenfeld AG hat in Frauenfeld eines der grössten Holzheizkraftwerke Europas offiziell eröffnet. Das Unternehmen wurde zur Realisierung dieses Projekts von Energie 360° und der Schweizer Zucker AG gegründet. Die vier Gasmotoren des Werks erzeugen aus sonst ungenutztem Holzabfall Strom für rund 8000 Haushalte sowie Wärme für die Zuckerfabrik und den Wärmeverbund Thurplus. Seine Technik stammt von der Tiroler Firma Syncraft.

    „Das Holzheizkraftwerk ist ein perfektes Beispiel dafür, wie erneuerbare Energie dezentral hergestellt und genutzt wird“, so Romeo Deplazes von Energie 360° in einer Medienmitteilung des Landwirtschaftlichen Informationsdienstes. „Es ist die Art von Projekt, die es für die Energiewende braucht.“

    Darüber hinaus nutzt Bioenergie Frauenfeld den erneuerbaren Rohstoff auch zur Herstellung von Biokohle. Dabei wird ein Teil des im Holz gespeicherten CO2 nicht freigesetzt und in Form von Biokohle der Atmosphäre dauerhaft entzogen. Sie wird etwa in der Landwirtschaft zur Verbesserung des Bodens, als Futterzusatz oder als Aktivkohle in der Wasseraufbereitung eingesetzt.

    Der Spatenstich für den Bau des Holzheizkraftwerks erfolgte im Februar 2021. „Was wir in Frauenfeld in einem Jahr erreicht haben, ist unglaublich“, wird Projektleiter Stefan Ellenbroek zitiert. „Dank der hervorragenden Zusammenarbeit aller Partner haben wir den sehr sportlichen Zeitplan eingehalten und das Leichtturmprojekt realisieren können.“

  • Frauenfeld bekommt Holzkraftwerk

    Frauenfeld bekommt Holzkraftwerk

    Die Zürcher Energie- und Mobilitätsdienstleisterin Energie 360° und die Schweizer Zucker AG bauen in Frauenfeld gemeinsam ein Holzheizkraftwerk. Es soll ab Juni 2022 Strom für rund 8000 Haushalte sowie Wärme für die Zuckerfabrik und den Wärmeverbund Frauenfeld West liefern. Zu diesem Zweck werden die beiden Unternehmen die Bioenergie Frauenfeld AG gründen. In einer gleichlautenden Medienmitteilung betonen sie, dass dieses Holzheizkraftwerk „klimapositiv“ sei.

    Dabei werde aus Holz in einem thermochemischen Prozess Holzgas gewonnen. Dieses Gas treibe Motoren an, die daraus erneuerbaren Strom produzieren. Bei diesem thermochemischen Prozess falle weiterverwertbare Biokohle an. Somit würden pro Jahr rund 9000 Tonnen CO2, die im Holz gespeichert sind, nicht freigesetzt, sondern stattdessen der Atmosphäre dauerhaft entzogen.

    Das Herzstück des Kraftwerks werde von der Tiroler Firma Syncraft geliefert und eingebaut. Deren eigenentwickelte und patentierte Technologie zählt laut der Mitteilung zu den effizientesten der Branche.

    „Unser Unternehmen will einerseits diversifizieren“, so Guido Stäger, CEO der Schweizer Zucker AG, „andererseits gestalten wir unsere Produktionsprozesse nachhaltiger. Ab 2022 trägt das Holzheizkraftwerk zu beiden Zielen bei.“