Schlagwort: Biotechnologie

  • Life Sciences Campus Allschwil wächst weiter

    Life Sciences Campus Allschwil wächst weiter

    Mit der offiziellen Grundsteinlegung des Laborgebäudes ALL in Allschwil markiert der Switzerland Innovation Park Basel Area eine neue Etappe in der Entwicklung eines weltweit führenden Life Sciences-Standorts. Domenico Scala, Präsident des Innovationsparks, Stephen Wilson, CEO des BIIE und Johannes Eisenhut, Geschäftsführer der Senn Development AG, zelebrierten den Bauauftakt mit einer Zeitkapsel, in der Vertreter der regionalen Wirtschaft, Politik und Schulkinder der Swiss International School ihre Wünsche für die Zukunft festhielten.

    Forschungsgebäude mit Fokus auf Nachhaltigkeit
    Das neue Gebäude ALL soll 2027 fertiggestellt werden und rund 21’500 Quadratmeter hochmoderne Labor- und Büroflächen nach dem Nachhaltigkeitsstandard SNBS Platin bieten. Diese dritte Zusammenarbeit von Senn und dem Architekturbüro Herzog & de Meuron am Main Campus des Innovationsparks stärkt die langfristige Ausrichtung des Standorts. Die Investorin Senn strebt dabei eine intensive Förderung der Zusammenarbeit auf dem gesamten Campus an, um die Innovationskraft der Forschenden und Unternehmen zu maximieren.

    Forschung für die Gesundheit von morgen
    Mit dem BIIE wird das Gebäude ALL eine der bedeutendsten Investitionen im Bereich der Life Sciences beherbergen. Das BIIE, gefördert durch eine 15-jährige Finanzierung von 1 Milliarde US-Dollar seitens der Basler Botnar Stiftung, widmet sich der Erforschung des Immunsystems, um weltweit neue Lösungen für Diagnose, Therapie und Prävention von Krankheiten bei Kindern und Jugendlichen zu entwickeln. «Für unser Institut war die Wahl des Standortes entscheidend. Der Main Campus bietet genau das Umfeld, das unseren hohen Ansprüchen gerecht wird,» erklärt Stephen Wilson.

    Ein starkes Life Sciences Cluster in Europa
    Der Switzerland Innovation Park Basel Area ist als Teil des nationalen Innovationsparks Switzerland Innovation ein bedeutender Knotenpunkt für Forschung und Entwicklung in der Schweiz. Mit Standorten in Allschwil, Jura und dem Novartis Campus in Basel konzentriert sich der Park auf die Schlüsselbereiche Biotechnologie, Medizintechnik, digitale Gesundheit und industrielle Transformation. Rund 1’200 Fachkräfte aus 92 Unternehmen und 12 Forschungsgruppen arbeiten am Standort Basel, der sich damit zum grössten Areal für Life Sciences in einem Schweizer Innovationspark entwickelt.

    Zukunftsperspektive für Allschwil und die Schweiz
    Der Bau des Laborgebäudes steht für die nachhaltige Entwicklung des Life Sciences Standorts Basel und die Innovationskraft der Region. «Wir nutzen das Wissen aus früheren Projekten wie dem Hauptgebäude HQ und dem HORTUS und fokussieren uns weiter auf eine nachhaltige Infrastruktur und die Förderung von Synergien,» betont Johannes Eisenhut. Die Entwicklung des Switzerland Innovation Park Basel Area zeigt, wie Basel zu einem internationalen Zentrum der biowissenschaftlichen Forschung und Technologie wird – ein Gewinn für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.

  • Novartis entwickelt Standort zu Life-Science-Park

    Novartis entwickelt Standort zu Life-Science-Park

    Der Biotechnologie- und Pharmakonzern Novartis hat Pläne bekanntgegeben, wonach er seinen Produktionsstandort in Stein öffnen und dort weitere Life Science-Firmen ansiedeln möchte. Demnach soll dort laut einer Medienmitteilung der Life-Science-Park Rheintal entstehen.

    „Die Schweiz ist für unser Produktionsnetzwerk ein wichtiger Standort“, wird Steffen Lang, Leiter von Novartis Technical Operations und Mitglied der Konzernleitung, zitiert. Investitionen von mehr als 200 Millionen Franken in den Jahren 2020 und 2021 an den Standorten in Stein und in Schweizerhalle bekräftigten Novartis‘ Engagement in der Region. „Mit der Weiterentwicklung des Standorts Stein zum Life-Science-Park Rheintal setzen wir ein positives Signal für den Industrieplatz Schweiz und die Region Aargau.“

    Der Standort biete ein ideales Umfeld, Zugang zu hochqualifizierten Mitarbeitenden aus der Region und hochmoderne Anlagen etwa zur Herstellung von Zell- und Gentherapien, heisst es in der Mitteilung weiter.

    Die Novartis-Pläne finden auch die Zustimmung der kantonalen Standortförderung Aargau Services. Schliesslich, so deren Leiterin Annelise Alig Anderhalden, sei „das ganze Sisslerfeld“ ein „wichtiger Arbeitsplatzstandort und ein Entwicklungsschwerpunkt des Kantons. Das Gebiet verfügt über grosses Potenzial für wertschöpfungsstarke Betriebe.“