Schlagwort: BKW

  • BKW erwirbt Darmstädter Architekturbüro

    BKW erwirbt Darmstädter Architekturbüro

    Die in Bern ansässige BKW Gruppe beabsichtigt, ihre Präsenz in Südwestdeutschland deutlich auszubauen. Das geht aus einer Medienmitteilung hervor, in der BKW den Erwerb des Architektur- und Städtebaubüros Planquadrat Elfers Geskes Krämer und Partner GmbH ankündigt. Planquadrat mit 160 Mitarbeitenden gehört zu den grösseren Architekturbüros im Rhein-Main-Gebiet. Das in Darmstadt ansässige Unternehmen ist auf Wohnungsbau, Verwaltungsgebäude- und Hotelbau sowie auf Logistik und den bau von Laborgebäuden orientiert. Zu dem breiten Leistungsangebot gehört auch eine eigenständige Abteilung für Städteplanung.

    Planquadrat ist sowohl an öffentlichen wie auch an privaten Ausschreibungen beteiligt. Das 1993 von den drei Namensgebern gegründete Architekturbüro hat inzwischen zwei weitere Partner assoziiert. Das Unternehmen besitzt eine stabile, weitreichende und langfristige Kundschaft, die nun in das Portfolio von BKW integriert wird. Das breite Leistungsangebot von Planquadrat verstärkt das BKW Engineering-Netzwerk in allen Leistungsphasen der Objektplanung, insbesondere für Generalplanungsprojekte, heisst es in der Mitteilung.

  • Pensionskassen finanzieren Berner Windparks im Ausland

    Pensionskassen finanzieren Berner Windparks im Ausland

    Die BKW holt für den Ausbau ihres Portfolios an erneuerbaren Energien im Ausland zwei Pensionskassen an Bord. Die Pensionskasse Stadt Zürich beteiligt sich mit 41,5 Prozent und die Vorsorgestiftung Medpension mit 7,5 Prozent an neun Windparks des Berner Energieversorgers. Die Windparks in Frankreich, Italien haben laut einer BKW-Mitteilung eine installierte Leistung von 240 Megawatt und produzieren jährlich 650 Gigawattstunden Strom.

    Die BKW hat bereits im Oktober 2021 angekündigt, institutionellen Anlegern Minderheitsbeteiligungen an ihrem Portfolio von erneuerbaren Energien anzubieten. Sie will ihre installierte Kapazität an erneuerbaren Energien bis 2026 auf über 1 Gigawatt steigern.

    Der Energieversorger biete damit den Pensionskassen eine sinnvolle Investition. „Diese Transaktion zeigt, dass die Strategie der BKW in der Bewirtschaftung von nachhaltigen und hochwertigen Infrastrukturanlagen sehr gut zu einem diversifizierten Investitionsansatz von Schweizer Pensionskassen passt“, wird Margarita Aleksieva in der Mitteilung zitiert. „Dieses Portfolio wird weiterhin grünen Strom produzieren und zu den Zielen der Energiewende beitragen“, so die Leiterin Wind & Solar der BKW.

  • Wohnsiedlung erhält autarke Beleuchtung

    Wohnsiedlung erhält autarke Beleuchtung

    Die Aussenbeleuchtung der Siedlung Moosbühlstrasse in Moosseedorf bei Bern ist nicht mehr vom Stromnetz abhängig, informiert die BKW in einer Mitteilung. Das Berner Energie- und Infrastrukturunternehmen hat hier 27 solarbetriebene LED-Leuchten installiert, die ausreichend Licht auf Treppen und in Hauseingänge werfen, aber möglichst wenig Mensch und Umwelt irritierende Lichtemissionen abgeben. Mit dem von der Gemeinde finanziell unterstützten Projekt statte die BKW „zum ersten Mal eine ganze Siedlung mit nachhaltigen Solarleuchten aus“, wird Projektleiter Simon Jakob von der BKW in der Mitteilung zitiert.

    Die innovative Beleuchtung weise gegenüber herkömmlichen Aussenbeleuchtungen gleich eine ganze Reihe von Vorteilen auf, wird in der Mitteilung weiter erläutert. So können die Lampen nicht nur unabhängig vom Stromnetz betrieben werden, bei Einrichtung und Erneuerung entfällt auch der Aufwand für das Ziehen von Leitungen. Die auf allen vier Seiten der Lampenmasten angebrachten Solarpanele erzeugen auch an lichtarmen Wintertagen genug Energie für den Betrieb der Leuchten. Eine bewegungsabhängige Steuerung hilft zusätzlich beim Einsparen von Energie. „Der Trend hin zu so wenig Licht wie nötig und das höhere Umweltbewusstsein der Bevölkerung machen solare Aussenbeleuchtungen für Siedlungsbewohnerinnen und Eigentümer interessant“, meint Jakob.

  • Marktorientierte Vergütung der BKW für Solarstrom zahlt sich für Rücklieferer aus

    Marktorientierte Vergütung der BKW für Solarstrom zahlt sich für Rücklieferer aus

    Immer mehr grundversorgte Kundinnen und Kunden der BKW betreiben eine eigene Stromproduktionsanlage und speisen überschüssige Energie ins Netz der BKW ein. Für jede eingespeiste Kilowattstunde (kWh) Energie erhalten sie eine Vergütung, die mindestens dem zeitgleichen Marktwert von Strom entspricht. Sie wird quartalsweise rückwirkend festgelegt.

    In den vergangenen Wochen und Monaten hat sich dieser Marktwert stark nach oben entwickelt. Deshalb erhalten die Rücklieferinnen und Rücklieferer der BKW eine entsprechend höhere Vergütung für den eingespeisten Strom. Zwischen
    dem vierten Quartal 2020 und dem dritten Quartal 2021 ist die Vergütung von unter 5 auf über 10 Rappen pro Kilowattstunde gestiegen (ohne Herkunftsnachweise, welche die BKW zusätzlich vergütet, wenn einspeisende
    Kundinnen und Kunden es wünschen). Zwar gibt es keine Garantie, dass die Strompreise dauerhaft auf dem derzeitigen Niveau bleiben. Die aktuellen Markterwartungen deuten aber darauf hin, dass die Rückliefervergütung auf absehbare Zeit hin über den tiefen Preisen der vergangenen Jahre liegen wird.

    Zeitnahe Weitergabe von höheren Preisen
    Von diesem marktorientierten Vergütungssystem profitieren die Rücklieferinnen und Rücklieferer gleich doppelt: Die BKW erhöht nicht nur die Vergütung, wenn die Marktpeise steigen, sondern gibt diese Entwicklung auch zeitnah weiter,
    indem sie ihre Rückliefervergütung vierteljährlich anpasst. Auf diese Weise reflektiert die bezahlte Vergütung den Marktwert des Stroms und setzt so insbesondere Anreize für eine erhöhte Winterproduktion. Aus Sicht der BKW
    erweist sich die marktorientierte Vergütung in dieser Hinsicht effizienter als die häufig erhobene Forderung nach einer fixen Rückliefervergütung.

  • BKW Building Solutions stärkt sich mit Übernahmen

    BKW Building Solutions stärkt sich mit Übernahmen

    Die BKW Building Solutions AG kauft die Firmen Aerovent Crissier SA und die Aerovent Service SA. Mit der Übernahme baut das Tochterunternehmen der BKW-Gruppe seine Kompetenzen in den Bereichen Lüftung, Klima und Service in der Westschweiz aus, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Die Firma Aerovent Crissier SA ist in Crissier VD ansässig. Die Aerovent Service SA hat ihren Sitz in Villars-Ste-Croix VD. Mit ihren rund 40 Mitarbeitenden sind sie in den Bereichen Gebäude- und Haustechnik tätig. Der Inhaber beider Firmen, José del Castillo, sowie Mitinhaber und Co-Geschäftsleiter Pascal Baudois bleiben den Unternehmen erhalten.

    „Durch ihr umfassendes Know-how von Haustechnik-Lösungen für kleinere Umbauten bis hin zu grossen Verwaltungs-, Industrie-, Gewerbe- und Schulkomplexen, verfügen die beiden Unternehmen über ein grosses Potenzial zur Weiterentwicklung – besonders im Service-Bereich“, heisst es in der Medienmitteilung.

    BKW Building Solutions ist neben Engineering und Infra Services eine von drei Dienstleistungsgruppen des Energiedienstleistungsunternehmens BKW. BKW Building Solutions bietet landesweit Dienstleistungen in den Bereichen Gebäudetechnik, Automation und IT an.

  • BKW übernimmt IT-Firma ngworx

    BKW übernimmt IT-Firma ngworx

    Die Berner BKW-Gruppe hat ngworx gekauft. Das Energieunternehmen will die Züricher IT-Firma mit seiner Tochter swisspro Solultions zusammenführen, heisst es in einer Medienmitteilung. Zusammen sollen die Unternehmen die IT-Sparte von BKW Building Solutions zu einer gesamtheitlichen IT-Anbieterin ausbauen. „Zudem können wir unsere geografische Präsenz in diesem technologiegetriebenen Geschäft erweitern“, wird Mathias Prüssing, CEO von BKW Building Solutions, in der Medienmitteilung zitiert.

    Die ngworx AG wurde 2013 in Zürich gegründet und bietet Netzwerkberatung, Engineering und Integrationsdienstleistungen für Geschäftskunden in der Schweiz und in Europa an. Mit ihren knapp 20 Mitarbeitenden verfügt die Firma insbesondere über Praxiserfahrung und Wissen im Netzwerk- und Security-Bereich. Das Managementteam der ngworx verbleibt laut Medienmitteilung im Unternehmen und soll den Aufbau der IT-Sparte von BKW Building Solutions mitprägen.

  • BKW erneuert Unterstationen im Oberaargau

    BKW erneuert Unterstationen im Oberaargau

    Die BKW erneuert ihre in die Jahre gekommenen Umspannwerke in den Berner Gemeinden Huttwil, Niederbipp und Bannwil, informiert die Energiedienstleisterin in einer Mitteilung. Als Hintergrund wird dort der steigende Energiebedarf im Oberaargau genannt. Hier planten diverse Unternehmen eine Erweiterung ihrer Kapazitäten, schreibt die BKW.

    In die Erneuerung der drei Unterstationen will die BKW rund 11 Millionen Franken investieren. Die Arbeiten werden gemeinsam mit den Tochterunternehmen AEK und onyx durchgeführt, da die Anlagen auch die Gebiete dieser Tochterfirmen versorgen, heisst es in der Mitteilung. Bis 2023 sollen die Gebiete rund um Niederbipp, Densingen, Bannwil, Herzogenbuchsee und Huttwil „mit hochmoderner Netztechnik“ ausgestattet werden, schreibt die BKW.

    Die Arbeiten in Huttwil stehen bereits kurz vor Fertigstellung, informiert die Energiedienstleisterin in der Mitteilung weiter. Hier wurde die 50-Kilovolt-Anlage erneuert und in einem neuen Gebäude untergebracht. In Niederbipp laufen die Arbeiten seit August letzten Jahres. Dabei wird die alte 16-Kilovolt-Anlage durch ein leistungsfähigeres neues Exemplar ersetzt. In Bannwil soll eine neue 50-Kilovolt-Schaltanlage installiert werden.

  • BKW übernimmt deutsche Ingenieursfirma

    BKW übernimmt deutsche Ingenieursfirma

    Die BKW Gruppe hat ihr Engineering-Netzwerk in Deutschland mit der Übernahme der R&P Ruffert GmbH verstärkt, informiert die Berner Energiedienstleisterin in einer Mitteilung. Das 1976 in Limburg gegründete Unternehmen verfügt über weitere Standorte in Erfurt, Halle, Düsseldorf und Hamburg. Zudem unterhält die auf Tragwerksplanung spezialisierte Ingenieursfirma Projektbüros in Berlin, Koblenz, Frankfurt, Leipzig und Nürnberg.

    Der jährliche Umsatz der R&P Ruffert GmbH wird in der Mitteilung auf einen „tieferen zweistelligen Millionenbetrag“ beziffert. Über den Kaufpreis werden dort keine Angaben gemacht. Die Genehmigung der Übernahme durch die deutschen Kartellbehörden ist derzeit noch anhängig.

    Nach der Übernahme soll die R&P Ruffert GmbH in die BKW-Tochter BKW Engineering eingegliedert werden. Die Leitung werde bei den bisherigen Inhabern und Geschäftsführern verbleiben, informiert die BKW. Sie will mit der Übernahme „die Kompetenzen ihres Netzwerkes erweitern und ihre Position im Wettbewerb mit multidisziplinären Marktführern stärken“, heisst es in der Mitteilung.

  • BKW stärkt Gebäudetechnik mit Übernahmen

    BKW stärkt Gebäudetechnik mit Übernahmen

    BKW Building Solutions, die Gebäudetechniksparte der BKW, führt Energieeffizienzmassnahmen in Gebäuden durch. Um diesen Bereich zu stärken, hat die BKW nun ihr Netzwerk an Installationsfirmen ergänzt und zwei Unternehmen aus den Kantonen Wallis und Zürich übernommen, informiert das Energieunternehmen in einer Mitteilung.

    Dabei handelt es sich zum einen um die Elektro Nikolai GmbH. Das im Walliser St.Niklaus ansässige Unternehmen bietet Elektroinstallationen im Mattertal und in Zermatt an. Unter dem Dach der BKW soll Elektro Nikolai künftig eng mit der seit 2018 zur BKW gehörenden Werner Electro AG zusammenarbeiten. „Der Zugang der Elektro Nikolai GmbH stärkt die Präsenz und Positionierung der BKW Building Solutions im Oberwallis und zeugt vom grossen Potenzial der Region für die Zukunft“, wird Stefan Luggen von der Werner Electro AG in der Mitteilung zitiert.

    Zum anderen wird die Gloor Planzer AG in die Gebäudetechniksparte der BKW eingereiht. Das Unternehmen aus Männedorf ist auf die Installation von Klima-, Kälte- und Lüftungsanlagen spezialisiert, schreibt BKW. Die bisherigen Inhaber Roland und Sandra Gloor sollen die Geschäfte der Gloor Planzer AG auch unter dem Dach der BKW weiter leiten.

  • BKW schafft Kompetenzzentrum für Elektromobilität

    BKW schafft Kompetenzzentrum für Elektromobilität

    Die BKW will laut einer Medienmitteilung zur Komplettanbieterin im Bereich der Elektromobilität werden. Dafür soll ein neues Kompetenzzentrum aufgebaut werden. Die Dienstleistungen dieses neuen Zentrums werden den Angaben zufolge die Planung, Installation und Integration von Ladeinfrastrukturen umfassen. Die BKW wird aber etwa auch für die Abrechnung verantwortlich sein.

    Mit dem Kompetenzzentrum reagiert die BKW auf die steigende Nachfrage nach Stromfahrzeugen. Diese führe auch zu steigendem Interesse an integrierten E-Mobilitätslösungen. Laut der BKW sind vor allem Fahrzeughersteller, Garagen und die Immobilienwirtschaft an solchen Angeboten interessiert.

    „Die Kopplung der erneuerbaren Energieproduktion mit dem Verkehrssektor ist eine der Chancen, um die erneuerbaren Energien in ein zuverlässiges Energieversorgungssystem einzubinden“, wird Suzanne Thoma, CEO der BKW, in der Mitteilung zitiert. „Mit dem Ausbau unserer Kompetenzen im Feld der Elektromobilität ergänzen wir unsere bestehenden Lösungen der dezentralen, erneuerbaren Energie- und Wärmeproduktion in Gebäuden und bieten so sektorübergreifende integrierte Full-Service Energielösungen“, so Thoma weiter.

  • BKW lanciert digitale Plattform für Energieversorger

    BKW lanciert digitale Plattform für Energieversorger

    Mit ihrer neuen digitalen Plattform Energy Business will das Berner Energie- und Infrastrukturunternehmen BKW laut einer Medienmitteilung Schweizer Energieversorgern Unterstützung in vier Bereichen geben: Cyber-Sicherheit, Recht und Regulierung, innovative Produkte für Endkunden sowie Kundenservice. Zu diesem Zweck hat sie Anfang November die Plattform e4u lanciert.

    Die Energieversorger stünden vor einer anspruchsvollen Zukunft, heisst es dort. „Deshalb wollen wir zusammenspannen mit einem klaren Ziel: Wirtschaftlicher Erfolg durch Skalierung, Synergien und die Nutzung praxiserprobter Lösungen. Wir glauben, dass wir dies nur gemeinsam schaffen können.“ Damit bekenne sich die BKW zu einer langfristigen Partnerstrategie mit anderen Energieversorgern in der Schweiz, schreibt sie in ihrer Mitteilung.

    In einer ersten Phase biete die BKW auf der Plattform Dienstleistungspakete an, die anderen Energieversorger Zugang zu ihren praxiserprobten Kompetenzen ermöglichen. Parallel dazu plane sie verschiedene Bildungsaktivitäten. Zudem offeriere sie auch „individualisierte Beratungsdienstleistungen für komplexe Bedürfnisse“.

    Auf der Plattform könnten sowohl Energieversorger als auch grosse Endverbraucher die Beschaffung ihrer Energie in einem einzigen System abwickeln. Die Plattform selbst sei in enger Zusammenarbeit mit BKW-Kunden entwickelt worden.