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  • Zürich ist bei der Kreislaufwirtschaft vorne dabei

    Zürich ist bei der Kreislaufwirtschaft vorne dabei

    Der Zuger Baustoffproduzent Holcim und das New Yorker Medienhaus Bloomberg lancieren das Circular Cities Barometer. Das Barometer für die Kreislaufwirtschaft zeigt die 25 besten Städte, die den Wandel zu einem kreislauforientierten Leben anführen. Nach aktuellen Stand liegen bei der Bewertung von den vier Kategorien Gebäude, kommunale Systeme, städtische Einrichtungen und Strategien derzeit die Städte Seattle, Kopenhagen und Zürich auf den Plätzen eins bis drei.

    „Die Kreislaufwirtschaft ist ein Schlüsselelement, um die Grenzen unseres Planeten einzuhalten und ernsthaft gegen den Klimawandel vorzugehen. Mit der rasanten Urbanisierung unserer Welt stehen die Städte im Zentrum dieses Wandels von einer linearen ‚take-make-waste‘-Wirtschaft hin zu einer Kreislaufwirtschaft ‚reduce-reuse-recycle’“, wird Jan Jenisch, CEO von Holcim, zitiert. Dieses Barometer gebe einzigartige Einblicke in die innovativsten Kreislaufstädte auf der ganzen Welt.

    Das in Zusammenarbeit mit Holcim erstellte Barometer solle „die Aufmerksamkeit darauf lenken, was Städte auf der ganzen Welt kreislauffähig macht. Wir hoffen, dass wir mit diesen Erkenntnissen andere Städte dazu inspirieren können, Massnahmen zu ergreifen, um einen Wandel zu ermöglichen“, wird Lauren Kiel, General Manager für Bloomberg Green bei Bloomberg Media zitiert.

    Mit einem eigenen Algorithmus misst das Circular Cities Barometer den Übergang von 25 Städten von einer linearen zu einer Kreislaufwirtschaft, heisst es in der Medienmitteilung zur Methode. Dabei seien alle Regionen der Welt vertreten.

  • Holcim und Bloomberg suchen Kreislaufstädte

    Holcim und Bloomberg suchen Kreislaufstädte

    Der Zuger Baustoffproduzent Holcim und das New Yorker Medienhaus Bloomberg wollen gemeinsam erforschen, was Städte zu Vorbildern für die Kreislaufwirtschaft und damit zu Katalysatoren für nachhaltiges Wachstum macht. Eine diesbezügliche Zusammenarbeit beider Unternehmen will einer Medienmitteilung zufolge gute Beispiele identifizieren und in ein weltweites Schaufenster stellen. Zu diesem Zweck kündigten sie das erste Circular Cities Barometer an.

    Kreislaufwirtschaft sei „eine Chance unserer Zeit“, so Holcim-CEO Jan Jenisch. „Meine Vision für das Bauwesen ist es, mehr Neues aus Altem zu bauen, mit rezyklierten Materialien in jedem neuen Gebäude.“ Ihm gehe es darum, besser zu verstehen, wie Städte zu mehr Kreislaufwirtschaft befähigt werden könnten.

    Dazu müssten etwa Schlüsselfaktoren, die Fortschritte schaffen, ebenso erkannt werden wie Engpässe, die beseitigt werden müssen, meint Lauren Kiel, General Manager für Bloomberg Green bei Bloomberg Media. „Indem wir die Struktur dieser wichtigen Arbeit besser verstehen, können wir ein zirkuläres Leben für alle ermöglichen.“

    Weil Städte wachsen, stünden sie an vorderster Front, wenn es um den Übergang von einer linearen zu einer Kreislaufwirtschaft geht, so Holcim. Die Städte verfügten über die „kritische Masse“, um mit einem breiten Zugang zu wiederverwertbaren Materialien etwas zu bewirken. „Da unsere Welt jeden Monat das Äquivalent von New York City baut, kommt dem Bausektor eine Schlüsselrolle bei der Umstellung auf eine Kreislaufwirtschaft zu.“