Schlagwort: Bodenbeläge

  • Neuer Beschaffungshub für Bodenbeläge in Luzern eröffnet

    Neuer Beschaffungshub für Bodenbeläge in Luzern eröffnet

    Mohawk, nach eigenen Angaben der weltweit grösste Hersteller von Fussbodenbelägen mit Sitz im US-Bundesstaat Georgia, hat ein Kompetenzzentrum für sein Beschaffungswesen in Luzern gegründet. Wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht, will das Unternehmen so die Präsenz in den DACH-Staaten erhöhen. Luzern mit seiner zentralen Lage bietet günstige Möglichkeiten, alle Lieferketten bezüglich Warenverkehr und Dienstleistungen optimal zu organisieren und auszuschöpfen, heisst es in der Mitteilung.

    Mohawk hat bereits damit begonnen, lokale Mitarbeitende einzustellen, um das Team für das neue Kompetenzzentrum aufzubauen. Dieser Prozess wird auch weiterhin fortgeführt, heisst es in der Medienmitteilung.

    Mohawk verkauft seine Produkte in 170 Länder weltweit, etwa 30 Prozent des Handels werden in Europa abgewickelt. Zu den Produkten zählen Fussbodenkeramik, Holz- und Parkettböden ebenso wie Vinylprodukte oder Teppiche. Zu den bekanntesten Namen unter dem Dach von Mohawk zählen Marazzi, Ragno, EmilGroup, Kai, Quick-Step, Pergo, Moduleo, Unilin Panels und Unilin Insulation.

  • Bauwerk Parkett erhält FloorScore-Zertifizierung

    Bauwerk Parkett erhält FloorScore-Zertifizierung

    Bauwerk Parkett erhält laut Medienmitteilung für sein gesamtes Parkettsortiment die FloorScore-Zertifizierung. FloorScore ist ein Gütesiegel für niedrig-emittierende Bodenbeläge. In den USA ist es der am höchsten anerkannte Zertifizierungsstandard für Innenluftqualität (IAQ), heisst es in der Mitteilung. Regelmässige Audits der Produktionsstätten sind demnach ebenfalls Bestandteil der Zertifizierung.

    Bei Bauwerk Parkett sind neu alle Parkettböden einschliesslich 2-Schicht-, 3-Schicht- und Massivparkett, mit FloorScore ausgezeichnet. Das Zertifizierungsprogramm sei von Vorteil, wenn Gebäudeklassifizierungsprogramme wie LEED erforderlich sind, heisst es in der Medienmitteilung. Die mit diesem Label zertifizierten Produkte qualifizierten sich für viele nachhaltige Baukonzepte, darunter LEED und BREEAM. LEED steht als Abkürzung für Leadership in Energy and Environmental Design, ein Klassifizierungssystem für energiesparendes Bauen. BREEAM ist eines weltweit realisiertes Programm für Umweltprüfungen bei Gebäuden.

    Bauwerk Parkett ist nach eigenen Angaben seit langem führend im Bereich Wohngesundheit und unterstreicht dies durch systematische Kontrollen durch unabhängige Dritte, wie das eco-INSTITUT, das Sentinel Haus Institut und nun auch die SCS Global Services in Kalifornien, welche die FloorScore-Zertifizierung ausstellen, bestätigen.

    Mehr als 60 Prozent der Bauwerk Parkett-Produkte werden nach eigenen Angaben in St.Margrethen hergestellt. Die Muttergesellschaft Bauwerk Group betreibt zwei zusätzliche Werke in Litauen und  Kroatien sowie zwei Produktionsstätten in den US-Bundesstaaten Kentucky und Tennessee in den USA. 2021 verkaufte die Bauwerk Group rund 9,3 Millionen Quadratmeter Parkett.

  • Katalog empfiehlt Materialien gegen urbane Wärmeinseln

    Katalog empfiehlt Materialien gegen urbane Wärmeinseln

    Der Bund hat für Neubauten und zu sanierende Gebäude ein Nachschlagewerk vorgelegt, das den Effekt von Baumaterialien auf die Hitze in städtischen und dicht besiedelten Gebieten aufzeigt. Es wurde im Auftrag des Bundesamts für Wohnungswesen (BWO) von der Fachhochschule Nordwestschweiz erstellt.

    Der Katalog vergleicht laut einer Medienmitteilung des BWO Materialien für den Aussenbereich wie Bodenbeläge und Fassaden und legt ihre Auswirkung auf die Aussentemperatur dar. Er berücksichtigt auch andere Eigenschaften der Materialien, etwa wie sie Sonnenlicht reflektieren oder wieviel Wasser Bodenbeläge versickern lassen.

    Das BWO ruft Planende, Bauträger und Hausbesitzende dazu auf, diesen Materialkatalog bei der Wahl geeigneter Materialien zu Rate zu ziehen. Ausserdem lädt das Amt die Wissenschaftsgemeinschaft ein, die Thematik weiterzuentwickeln und zu erforschen. Denn laut neuester Klimaszenarien werden die durchschnittlichen Temperaturen in der Schweiz bis 2060 um 2,5 bis 4,5 Grad höher liegen als im Zeitraum von 1981 bis 2010. Dies bedeute, dass die Gebäude, die heute gebaut oder saniert werden, das Mikroklima von morgen prägen.

  • Holcim-Beton soll E-Fahrzeuge aufladen

    Holcim-Beton soll E-Fahrzeuge aufladen

    Holcim ist eine strategische Partnerschaft mit dem Start-up Magment eingegangen. Das in Oberhaching bei München ansässige Jungunternehmen arbeitet an einer kabellosen induktiven Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Nach dem Verständnis von Magment sollen sie dort aufgeladen werden, wo sie fahren, statt dorthin fahren müssen, wo sie aufgeladen werden. Das reduziere den Bedarf an Ladestationen und spare gleichzeitig Zeit, heisst es in einer Mitteilung des Zuger Baustoffproduzenten.

    Gemeinsam hätten die Entwicklungsabteilungen beider Unternehmen einen „einzigartigen Beton mit hoher magnetischer Permeabilität“ für Strassenbeläge realisiert. Die Technologie werde derzeit an der Purdue Universität im US-Bundesstaat Indiana getestet. In Vorbereitung befänden sich darüber hinaus auch Anwendungen für Industrieböden, um Roboter und Gabelstapler während der Fahrt aufzuladen.

    Magment-CEO und Mitgründer Mauricio Esguerra glaubt, dass beide Unternehmen „durch die Entwicklung überlegener Qualitäten“ der magnetisierbaren Betontechnologie ein „wichtiger Wegbegleiter für den nachhaltigen elektrischen Transport der Zukunft“ sein werden. Auch Holcim freue sich, „mit Magment konkrete Lösungen zu entwickeln, um die Elektromobilität voranzubringen“, so Edelio Bermejo, Leiter des Global Innovation Centers von Holcim. Das Zuger Unternehmen verschiebe „durch die Zusammenarbeit mit Start-ups auf der ganzen Welt die Grenzen der Innovation, um in Bezug auf Nachhaltigkeit eine Vorreiterrolle einzunehmen“.