Schlagwort: Brennstoffzellen

  • Brennstoffzellen sollen Stromnetze unterstützen

    Brennstoffzellen sollen Stromnetze unterstützen

    Forschende der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) haben in Zusammenarbeit mit der Hälg Group aus St.Gallen, der ebenfalls in St.Gallen ansässigen Osterwalder Gruppe und der Zürcher H2 Energy AG ein gemeinsames Projekt zur Wirkung von Wasserstoff-Brennstoffzellen durchgeführt. Das Experiment im Empa-Zentrum in Dübendorf zeigte, dass die aus den Brennstoffzellen gewonnene Elektroenergie in Quartiezentren die lokalen Stromnetze entlasten könnte, heisst es in einer Mitteilung.

    Im Kern des Projektes ging es darum, den Stromverbrauch von Wärmepumpen zu entlasten, in dem aus lokalen Quartier-Energiezellen mittels Wasserstoff-Brennstoffzellen Elektroenergie produziert wird. Diese wird zum Betrieb der Wärmepumpen eingespeist und entlastet somit das Netz. Zugleich wurde im Experiment getestet, über spezielle Wärmeaustauscher mittlere Temperaturen von etwa 35 Grad Celsius an das Wärmenetz des NEST-Innovationsgebäude und den Empa-Campus in Dübendorf abzugeben. Der Test, der von Oktober 2023 bis September 2025 lief, zeigte, dass die Quartier-Energiezellen die Spitzen des Stromverbrauchs glätten und die Gesamtkosten der Spitzenlast um 10 Prozent senken konnten.

    „Unsere Versuche zeigten, dass Brennstoffzellen elektrische und thermische Spitzenlasten in Gebäuden wirksam ausgleichen können. Damit wurde klar: Die wasserstoffbasierte Spitzenlastabdeckung ist technisch machbar und liefert wertvolle Erkenntnisse für die Steuerung komplexer Energiesysteme“, wird Binod Prasad Koirala, stellvertretender Leiter der Empa-Forschungsabteilung Urban Energy Systems, in der Mitteilung zitiert. Beim Verwenden von grünem Wasserstoff leisten die Brennstoffzellen zusätzlich einen Beitrag zur CO2-Reduzierung.

  • Pilotprojekt zur Nutzung von Wasserstoff zur Netzstabilisierung gestartet

    Pilotprojekt zur Nutzung von Wasserstoff zur Netzstabilisierung gestartet

    Die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) untersucht im Auftrag des Bundesamts für Energie (BFE) den Einsatz von Wasserstoff und Brennstoffzellen, um an kältesten Tagen ein Entlasten des Stromnetzes zu ermöglichen. Wie es in einer Medienmitteilung dazu heisst, wurde dazu das Gemeinschaftsprojekt H2 districts initiiert, an dem ausser der Empa die Hälg Group, die Osterwalder Gruppe und die H2 Energy AG beteiligt sind. Für das Pilotprojekt wird auf dem Gelände der Empa in Dübendorf ein Simulationsmodell für den Betrieb unter Spitzenlasten errichtet.

    Die Osterwalder Gruppe bringt dazu ihre Expertise ein und liefert erneuerbaren Wasserstoff. Die H2 Energy AG trägt ihre langjährigen Erfahrungen auf dem Gebiet von Brennstoffzellen ein. Für den Bereich Gebäudetechnik zeichnet die Hälg Group verantwortlich.

    „Wir werden dazu auf dem Empa-Campus in Dübendorf im Rahmen der beiden Forschungsplattformen ‚NEST‘ und ‚move‘ eine reale Anlage aufbauen und die Parameter für einen netzschonenden Betrieb und das CO2-Einsparpotenzial validieren“, wird Philipp Heer, Leiter Energy Hub und stellvertretender Leiter der Empa-Forschungsabteilung Urban Energy Systems, in der Mitteilung zitiert. Das Projekt wird vom BFE gefördert und hat eine voraussichtliche Laufzeit bis zum September 2025.