Schlagwort: Bürofläche

  • So kann eine 10-Millionen-Schweiz gelingen

    So kann eine 10-Millionen-Schweiz gelingen

    Lardi betonte die Notwendigkeit besserer Rahmenbedingungen, um der Wohnungsknappheit entgegenzuwirken. Er präsentierte vier zentrale Forderungen. Energetische Sanierungen und Aufstockungen können zusätzliche Nutzfläche schaffen, ohne neue Flächen zu verbrauchen. Es gehe nicht um Wolkenkratzer, sondern um moderate Erhöhungen bestehender Gebäude. Umnutzung von Büro- in Wohnflächen, denn die strikte Trennung zwischen Wohn- und Arbeitszonen sei veraltet. Mischzonen könnten die Verkehrsbelastung verringern und Wohnraum schaffen. Fehlregulierungen im Mietwohnungsrecht und Steuerprivilegien führen zu einer ungerechten Verteilung der Wohnfläche. Eine Liberalisierung könnte älteren Wohnraum freigeben und die Preise stabilisieren. Einsprachen und langwierige Bewilligungsverfahren seien die grössten Hindernisse. Diese müssten gestrafft werden, um schneller neuen Wohnraum zu schaffen.

    Wichtige Volksabstimmung
    Der Bau neuen Wohnraums erfordert auch eine kontinuierliche Erneuerung der Verkehrsinfrastruktur. Das Strategische Entwicklungsprogramm Nationalstrassen ist hier von zentraler Bedeutung. Im November 2024 wird über diese Vorlage abgestimmt, die sechs grosse Projekte zur Engpassbeseitigung umfasst. Der Schweizerische Baumeisterverband befürwortet ein Ja zur Vorlage und fordert ein leistungsfähiges Mobilitätsangebot, bei dem alle Verkehrsmittel kombiniert werden. Lardi hob auch die Bedeutung des neuen Umweltschutzgesetzes hervor, das Lärmschutzkriterien anpasst und den Bau von Wohnungen ermöglicht, die bisher aus Lärmschutzgründen blockiert waren.

    Illustre Gastauftritte
    Zu den Highlights der Veranstaltung zählte das Referat von Bertrand Piccard, der die Rolle der Bauwirtschaft im Kampf gegen den Klimawandel betonte. Ökonom Martin Neff erläuterte, wie eine wachsende Bevölkerung die Prosperität eines Landes beeinflusst und wie durch Abbau von Regulierungen mehr Wohnraum geschaffen werden kann. Bauingenieur Pirmin Muff zeigte praktische Umsetzungsansätze für die Bauwirtschaft. Regierungsrat Martin Neukom überbrachte das Grusswort des gastgebenden Kantons Zürich.

    HGC-Jubiläum und Bau-Party
    Den Abschluss des von Mascha Santschi moderierten Grossanlasses bildeten ein Networking-Apéro, das Abendessen und die legendäre Bau-Party. Für musikalische Unterhaltung sorgte die 21-jährige Sängerin Joya Marleen aus St. Gallen, eine der aufstrebenden Stars der Schweizer Musikszene.

  • Anstieg der Leerstandsquoten auf dem Schweizer Büromarkt

    Anstieg der Leerstandsquoten auf dem Schweizer Büromarkt

    Die neuesten Erhebungen von CBRE zeigen, dass im dritten Quartal 2023 die verfügbare Bürofläche in der Schweiz auf 1,82 Millionen Quadratmeter anwuchs, was 3,8 Prozent des Gesamtbestandes entspricht. Besonders betroffen sind die peripheren Büromärkte, die abseits der fünf grössten Bürostandorte – Zürich, Genf, Basel, Bern und Lausanne – liegen. Hier ist eine deutliche Zunahme an verfügbaren Flächen zu verzeichnen, wobei beispielsweise in der Region um den Zürcher Flughafen und im Limmattal ein Verfügbarkeitsanteil von 13,3 Prozent erreicht wird.

    Währenddessen bleibt die Nachfrage nach Büroflächen in zentralen Lagen hoch. Mieter legen vermehrt Wert auf Aspekte wie gute Erreichbarkeit, Nachhaltigkeit und einen hochwertigen Ausbau durch den Vermieter. In der Zürcher Innenstadt ist die Verfügbarkeit von Büroflächen im selben Quartal auf 2,7 Prozent gesunken, im Zürcher CBD sogar auf 2,0 Prozent.

    Die rückläufige Gesamtnachfrage wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Einerseits hat das gestiegene Angebot an Büroflächen die Bautätigkeit und damit die Fertigstellung neuer Projekte übertroffen. Andererseits hat die abkühlende Wirtschaftslage dazu geführt, dass die Nachfrage gesunken ist. Dieser Trend konnte bisher durch das starke Wirtschaftswachstum und hohe Flächenumsätze, die die Zunahme der Homeoffice-Tätigkeit ausglichen, überdeckt werden. Nun macht sich jedoch der gedämpfte Bedarf in Form höherer Leerstände bemerkbar, was eine Herausforderung für das Immobilienmanagement darstellt.

  • Hammerwald Sursee: Neuer Gewerbe- und Bürokomplex

    Hammerwald Sursee: Neuer Gewerbe- und Bürokomplex

    An der Allmendstrasse in Sursee erfolgt in wenigen Monaten der Spatenstich für das Gewerbeprojekt Hammerwald. Geplant sind zwei Gebäudekomplexe sowie ein dreigeschossiges Parkdeck mit 450 Autoabstell- sowie Veloparkplätzen. Der Neubau soll Platz für rund 600 Arbeitsplätze bieten. Die Flächen im Gebäude A1 werden vermietet, während diejenigen im Gebäude A2 zum Verkauf stehen. Die insgesamt 27’000 Quadratmeter umfassenden Flächen werden für eine flexible Nutzung konzipiert. Bis 2025/26 soll der Komplex fertiggestellt sein.

    Das Gebäude A1 erhält sieben Geschosse, deren Mietflächen sowohl vertikal als auch horizontal erschlossen werden können. Die Flächen im sechsgeschossigen Gebäude A2 werden im Stockwerkeigentum veräussert. Die Stadt Sursee ist in den letzten Jahren stark gewachsen – dadurch fehlt vielen lokalen Gewerblern der Platz, um sich weiterentwickeln zu können. Dieser Umstand war Paul Fuchs, Inhaber der Hoch- und Tiefbau AG, bewusst, weshalb er gemeinsam mit Alex und Jörg Lütolf von der Sustra AG sowie Urs Meyer und Christoph Geiser von der Cerutti Partner Architekten AG die Hammerwald AG gründete. Das Ziel: Ein umfassendes Gewerbegebäude für Sursee zu erschaffen. Die Inhaber sind sich einig: «Der Hammerwald soll für das lokale Gewerbe ein flexibles Flächenangebot zu attraktiven Konditionen bieten», so Paul Fuchs.

    Unter der architektonischen Leitung von Urs Meyer, Cerutti Partner AG, wird das Gebäude A1 mit Gewerbe-, Ausstellungs- und Büroflächen bestückt. Das Gebäude A2 erhält höhere Räume und wird für grössere Nutzlasten mit einem integrierten Autolift für Lieferwagen gebaut. Die im A2 entstehenden Einheiten sind speziell auf Handwerksbetriebe ausgelegt. Das Parkdeck ist für Lastwagen befahrbar und ermöglicht die ebenerdige Anlieferung in der Ebene 1. Dank Treppenhauskernen und Steigzonen sind flexible Unterteilungen der Flächen sowie vertikale Verbindungen über mehrere Ebenen möglich. Neben den Handwerksbetrieben soll der Hammerwald die unterschiedlichsten Unternehmen und Branchen ansprechen.

    Der Gebäudekomplex punktet mit seiner Nähe zum Autobahnzubringer sowie zum Bahnhof Sursee. Das Naherholungsgebiet Surseerwald liegt direkt angrenzend. Das nachhaltige Energiekonzept sieht die Energieerzeugung mittels Grundwassernutzung über Energiepfähle vor.

  • Reussperle Buchrain: Neue repräsentative Geschäftshäuser im Bau

    Reussperle Buchrain: Neue repräsentative Geschäftshäuser im Bau

    Direkt am Reusskanal in Buchrain entstand in den vergangenen Jahren in mehreren Etappen ein lebendiges, neues Quartier mit acht Mehrfamilien-Wohnhäusern. Ein autofreier Innenhof, diverse Grünzonen sowie Einkaufsmöglichkeiten in der Umgebung schaffen in der Reuss- perle Buchrain Erholungs- und Begegnungsräume.

    Jetzt realisiert die Alfred Müller AG dort zusätzlich zwei moderne Geschäftshäuser. Sie werden gut sichtbar direkt an der Hauptzufahrtsstrasse nach Buchrain gebaut und sollen durch ihre Platzierung eine Ankunftszone für Besuchende der Reussperle Buchrain schaffen.

    Die beiden Gebäude der Reussperle umfassen auf drei beziehungsweise vier Etagen insgesamt rund 6600 Quadratmeter Gewerbe- und Büroflächen. Das Besondere daran: Diese Flächen werden im Stockwerkeigentum angeboten. «Kaufen statt mieten» lautet hier das Motto.

    Die Reussperle-Geschäftshäuser überzeugen durch eine markante, zeitgemässe Architektur mit hohem Identifikationscharakter. Die flexiblen Flächenangebote eignen sich für inhaber- oder eigentümergeführte Unternehmen aus verschiedensten Branchen und unterschiedlicher Grösse. Die eigenen vier Wände lassen sich nach individuellen Wünschen einteilen und ausbauen. Aussen überzeugen die Gebäude durch eine markante, raumbildende Architektur mit hohem Identifikationscharakter. Dazu gehört die edle, nachhaltige Fassade in schwarzem Glas, eingefasst mit eloxierten Aluminiumbändern, sowie die hochwertigen Holz-Aluminium-Fenster. Die Photovoltaikanlage auf dem Dach liefert erneuerbaren Strom aus eigener Produktion.

    Die Geschäftshäuser sind sowohl mit den privaten als auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln optimal erschlossen. Der Autobahnanschluss A14 ist lediglich ein paar Fahrminuten entfernt. Die Bushaltestelle Reussbrücke, mit Verbindungen im Halbstundentakt zu den Bahnhöfen Ebikon und Luzern, befindet sich direkt vor der Tür. Diverse Einkaufs- und Verpflegungsmöglichkeiten in der Umgebung sowie der nahe gelegene Reusskanal als Erholungsgebiet tragen zur hohen Attraktivität des Standorts bei. Der Baustart der beiden Geschäftshäuser Reussperle ist im September 2022 erfolgt, der Bezug der fertig ausgebauten Fläche ist ab August 2024 geplant.