Schlagwort: Büroflächen

  • Büro- und Praxisflächen am Bahnhof Winterthur vollständig vermietet

    Büro- und Praxisflächen am Bahnhof Winterthur vollständig vermietet

    Colliers Switzerland hat Mieter für die Bebauung in der Einkaufsstrasse Wartstrasse 2 in Winterthur gefunden. Wie der Dienstleister für Gewerbeimmobilien per Medienmitteilung informiert, werden die Augenarztpraxis am Bahnhof, ein Architekturbüro und die Sprachschule Ecap die Büroliegenschaft direkt am Bahnhof beziehen.

    In der Augenarztpraxis am Bahnhof bieten Christine Hürzeler und Hans-Georg Geiger vollumfängliche Untersuchungen zu Diagnostik und Vorsorge zur Früherkennung von Augenerkrankungen an.

    Die Sprachschule Ecap gibt es seit 1970. Zunächst standen Kurse in Metall- und Maschinenbauberufen im Vordergrund, um Fachkräfte für Industrieunternehmen zu qualifizieren. Heute liegt der Schwerpunkt auf der Weiterbildung von Migrantinnen und Migranten.

    Die Büroliegenschaft Wartstrasse 2 ist im Rahmen der Neugestaltung der Rudolfstrasse und der neuen Unterführung an der Bahnhofrückseite entstanden. Das städtische Projekt sieht eine Belebung der Quartierstrassen vor und soll den Zentrumscharakter stärken. Die Mietobjekte seien im Rohbau angeboten worden. Sie erstrecken sich auf einer 1860 Quadratmeter grossen Fläche und über fünf Geschosse. Die kleinste Einheit misst 62 Quadratmeter, die grössten bieten 366 Quadratmeter Büro- und Praxisfläche.

  • Leitzinsentwicklung belebt Immobilienmarkt

    Leitzinsentwicklung belebt Immobilienmarkt

    Der Schweizer Immobilienmarkt erweise sich trotz Herausforderungen weiterhin als resilient, leitet CSL Immobilien eine Mitteilung zu seinem Immobilienmarktbericht 2025 ein. Als solche werden dort makroökonomische Unsicherheiten und zunehmende regulatorische Anforderungen genannt. Positiv auf die Marktdynamik wirkten sich hingegen die schrittweisen Leitzinssenkungen der Nationalbank aus.

    Am Mietwohnungsmarkt hat CSL Immobilien im vergangenen Jahr weiterhin eine starke Nachfrage bei knappem Angebot ausgemacht. In Folge seien die Angebotsmieten deutlich stärker als die Bestandsmieten gestiegen und die Leerwohnziffer auf ein Rekordtief gesunken, heisst es in der Mitteilung. Aufgrund besonders stark steigender Angebotsmieten in Städten wie Zürich und Genf wichen Haushalte vermehrt auf verkehrstechnisch gut angebundene Agglomerationen aus.

    Auch die Preise für Wohneigentum zogen im vergangenen Jahr weiter an. Den Erhebungen von CSL Immobilien sind dabei die Preise im Wirtschaftsraum Zürich besonders stark gestiegen.

    Der Büromarkt hat sich 2024 unterschiedlich entwickelt. Hier legte das Angebot an freien Flächen in den Agglomerationen zu, die Mietpreise in der Peripherie zeigten nach unten. In den Stadtzentren zogen die Mietpreise bei einem weiter sinkenden Angebot an Flächen dagegen an. Allgemein wurden verstärkt ESG-konforme Büroflächen und flexible Nutzungskonzepte nachgefragt.

    Für das laufende Jahr geht CSL Immobilien von einem moderaten aber soliden weiteren Wachstum aus. «Investoren, die agil bleiben und ihre Strategien anpassen, können 2025 erfolgreich Chancen nutzen», wird Thomas Walter, CEO von CSL Immobilien, in der Mitteilung zitiert.

  • Nachhaltige Büroflächen für globalen Hauptsitz in Baden

    Nachhaltige Büroflächen für globalen Hauptsitz in Baden

    Colliers Switzerland hat im Konnex Baden eine 1530 Quadratmeter grosse Bürofläche im fünften Obergeschoss an die Harting Technologiegruppe vermietet. Dort soll laut Medienmitteilung der neue globale Hauptsitz des Anbieters für industrielle Verbindungstechnik entstehen und im Oktober 2025 seinen Betrieb aufnehmen.

    Harting hat seinen Hauptsitz im nordrhein-westfälischen Eskelkamp und seinen Schweizer Sitz in Volketswil ZH. Die Harting-Verbindungstechnik kommt bei der Übertragung von Daten und Strom unter anderem in den Bereichen Transportwesen, Elektromobilität, erneuerbare Energiegewinnung, Automatisierung und Maschinenbau zum Einsatz, heisst es in der Mitteilung. Vom neuen Zentralbüro aus sollen überregional tätige Top-Manager die globale Steuerung des Unternehmens übernehmen. Für die Entscheidung von Harting, ins Konnex zu ziehen, seien unter anderem die hohen Nachhaltigkeitsstandards im Konnex entscheidend gewesen.

    Im Konnex soll ein innovatives Stadt-in-Stadt-Konzept verwirklicht werden, mit einer Reihe von Dienstleistungen und Annehmlichkeiten, darunter Gastronomie, Läden des täglichen Bedarfs, Fitness, Kinderbetreuung und Co-Working. Das Konnex-Gebäude befindet sich im Stadtzentrum, nur fünf Gehminuten vom Badener Bahnhof und 20 Minuten von Zürich entfernt.

    Colliers Switzerland mit Sitz in Zollikon firmierte früher als SPGI Zurich AG. Die  Immobilienverwalterin ist ein Tochterunternehmen der Intercity Group.

  • Neue Anforderungen an Büroflächen

    Neue Anforderungen an Büroflächen

    Die Art und Weise, wie Unternehmen ihre Büroflächen nutzen, hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Wie die Umfrage «Büroflächen-Barometer» zeigt, sind Arbeitsplätze für individuelle Schreibtischarbeit nicht mehr der zentrale Fokus, was bei einer durchschnittlichen Belegungsquote von rund 72% verständlich ist. Stattdessen legen Unternehmen Wert auf Räumlichkeiten, die sowohl Zusammenarbeit als auch konzentriertes Arbeiten ermöglichen. Besprechungsräume, Kundenbereiche sowie Erholungs- und Rückzugsräume gewinnen zunehmend an Bedeutung. Die klassischen Grossraumbüros weichen flexiblen Flächenkonzepten, die den vielfältigen Bedürfnissen der Mitarbeitenden gerecht werden.

    Stadt oder Agglomeration?
    Obwohl rund 24% der befragten Unternehmen nach wie vor eine Innenstadtlage bevorzugen, sind auch Standorte in der Agglomeration aufgrund der guten Verkehrsanbindung und attraktiven Mietpreise zunehmend gefragt. In Grosszentren bevorzugen gar 53% der Unternehmen eine Zentrumslage. Die moderne Infrastruktur ermöglicht es Firmen, ausserhalb der Zentren Kosten zu sparen, ohne Einbussen in der Erreichbarkeit hinnehmen zu müssen.

    Qualität und Nachhaltigkeit als zentrale Kriterien
    Bei der Wahl neuer Büroflächen steht die Qualität der Arbeitsumgebung an erster Stelle. 59% der Unternehmen bewerten hochwertige und ergonomisch ausgestattete Arbeitsplätze als sehr wichtig, während 37% dies als eher wichtig einstufen. Aspekte wie nachhaltige Bauweise und energieeffizienter Betrieb gewinnen an Bedeutung, da sie nicht nur zur Reduktion von Kosten beitragen, sondern auch die Nachhaltigkeitsziele der Unternehmen unterstützen. Mobilitätsfaktoren wie gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr oder die Erreichbarkeit mit dem Auto sind ebenfalls entscheidend.

    Effiziente Flächennutzung durch datenbasierte Strategien
    Die schwankende Auslastung der Büroflächen stellt viele Unternehmen und Eigentümer vor Herausforderungen. Immer mehr Unternehmen setzen auf Technologien wie automatisierte Zählsysteme, um die tatsächliche Nutzung der Büroflächen zu analysieren. Diese Daten bieten wertvolle Einblicke und ermöglichen die flexible Anpassung der Arbeitsumgebung. Durch die Umgestaltung wenig genutzter Räume in Gemeinschafts- und Besprechungsbereiche können die Flächennutzung maximiert und die Betriebskosten gesenkt werden, während gleichzeitig das Wohlbefinden der Mitarbeitenden gefördert wird.

  • Marktplatz für Gewerbeimmobilien

    Marktplatz für Gewerbeimmobilien

    Die maison (Schweiz) AG hat in einer Finanzierungsrunde einen «substanziellen sechsstelligen Betrag» eingenommen, informiert das auf die Vermarktung von Büro- und Gewerbeflächen spezialisierte Unternehmen in einem Beitrag auf LinkedIn. Damit sei die Finanzierung des Marktplatzes maison.work gesichert, heisst es dort weiter. Die eingespielten Mittel sollen «in technologische Fortschritte, Marketinginitiativen und den Ausbau des Kernteams» fliessen.

    Die maison (Schweiz) AG mit Sitz in Zürich ist eigenen Angaben zufolge seit fünf Jahren in der Vermarktung von Büro- und Gewerbeflächen aktiv. Im August letzten Jahres wurde der Marktplatz maison.work lanciert. Hier werden kommerzielle Immobilien von Büros über Coworking-Spaces und Bürogemeinschaften bis zu Produktionsstätten, Lagern und Verkaufsflächen angeboten.

  • Manor zieht ins Jelmoli-Haus

    Manor zieht ins Jelmoli-Haus

    Im Februar 2023 entschied Swiss Prime Site, das Jelmoli-Haus umzubauen und nachhaltig weiterzuentwickeln. Ziel ist es, die Retailflächen an die aktuellen Marktbedürfnisse anzupassen und das Gebäude zukunftsfähig zu machen. Mit Manor hat Swiss Prime Site nun einen langfristigen Mieter gefunden, der die Attraktivität des Hauses und der unteren Bahnhofstrasse nachhaltig sichern wird.

    Ein inspirierendes Einkaufserlebnis im Herzen von Zürich
    Manor wird eine Fläche von rund 13’000 m² anmieten und voraussichtlich 2027 das Erdgeschoss, das Untergeschoss sowie das erste Obergeschoss übernehmen. Hier wird Manor einen «Flagship Store» eröffnen, der direkt von der Sihlstrasse und Seidengasse zugänglich sein wird. Roland Armbruster, CEO von Manor, verspricht ein inspirierendes Einkaufserlebnis mit einem vielseitigen und kuratierten Produktangebot in den Bereichen Fashion, Beauty, Home & Living. Ein vielfältiges Restaurationsangebot wird das Einkaufserlebnis abrunden.

    Neue Büroflächen und Gastronomieangebote
    Nach dem Umbau werden die oberen Geschosse des Jelmoli-Hauses rund 20’000 m² Büroflächen bieten, die eine neue Topadresse in der Zürcher Innenstadt darstellen. Diese Büroflächen werden durch ein breites Gastronomie- und Freizeitangebot ergänzt. Auf der neu konzipierten Dachterrasse entstehen weitere Räumlichkeiten für Gastronomieangebote.

    Partnerschaft zwischen Swiss Prime Site und Manor
    Der langfristige Mietvertrag zwischen Swiss Prime Site und Manor ist ein bedeutender Schritt für beide Unternehmen. Manor wird sich auch an den Investitionen für den Umbau beteiligen, um attraktive Verkaufsflächen zu schaffen. Während des Umbaus und auch danach bleiben bestehende Mietverhältnisse, insbesondere mit dem Fitnessclub Holmes Place, bestehen. Holmes Place wird sein Angebot auch während der Umbauphase für die Kundschaft offenhalten. Mit Manor und Holmes Place sind somit bereits rund die Hälfte der Flächen vor Baubeginn vermietet.

    Ein einzigartiger Begegnungsort für Zürich
    René Zahnd, CEO von Swiss Prime Site, betont: «Unser prioritäres Ziel war es, das Jelmoli-Gebäude als einzigartige Destination und offenen Begegnungsort zu erhalten. Mit dem Einzug der Warenhausgruppe Manor und ihrer langjährigen Tradition wird das Jelmoli-Haus für Zürich und die Zürcher Bevölkerung mit neuem Leben gefüllt und wird über die Stadtgrenzen hinaus strahlen.»

    Die grösste Warenhausgruppe der Schweiz
    Manor, die grösste Warenhausgruppe der Schweiz, ist in allen Landesteilen vertreten und beschäftigt rund 7’500 Mitarbeitende. Zur Manor Gruppe gehören 59 Manor Warenhäuser, 27 Manor Food Supermärkte und 23 Manora Restaurants. Das Unternehmen verfolgt eine Omnichannel-Strategie, die Online-Shop und Services verknüpft. Manor wirtschaftet nachhaltig profitabel und gehört zur Maus Frères Holding, zu der auch führende Lifestyle-Marken wie Lacoste zählen.

    Die Neupositionierung des Jelmoli-Hauses durch den Einzug von Manor markiert einen wichtigen Schritt für die Zukunft der Zürcher Bahnhofstrasse und unterstreicht die Bedeutung von Swiss Prime Site in der nachhaltigen Stadtentwicklung.

  • Innovationszentrum erweitert seine Dienstleistungen

    Innovationszentrum erweitert seine Dienstleistungen

    Die Startup & Innovation Space AG erweitert das Angebot ihres Start-up-Zentrums Home of Innovation. Geplant sind «mehr Büroflächen und Co-Working-Plätze, mehr Ausbildung für GründerInnen und ein neuer Zugang zu Investoren-Geldern», informiert Home of Innovation in einer Mitteilung. Das bisher an drei Standorten aktive Zentrum wird aktuell von rund 100 Jungunternehmen, innovativen KMU und Co-Workern sowie von fünf Winterthurer Wirtschaftsverbänden genutzt. Für den Ausbau des Innovationsökosystems von Winterthur hat Home of Innovation eine Strategie mit fünf strategischen Themen erarbeitet.

    Danach sollen in Winterthur weitere Büroflächen mit mindestens 2000 Quadratmetern akquiriert werden. Neben der Ansiedlung bereits bestehender Firmen wird ein zweiter Fokus auf Neugründungen gelegt. Sie sollen durch die Einrichtung einer Projektleiter-Position zur Förderung von Start-ups unterstützt werden. Darüber hinaus will Home of Innovation sein bereits erfolgreich durchgeführtes Ausbildungs- und Förderprogramm Launch-Control verstärken. Nicht zuletzt sollen Investoren und Jungunternehmen im Rahmen der Initiative Winti-Ventures zusammengebracht werden.

    In Vorbereitung auf die nächste Wachstumsphase nimmt Home of Innovation zudem Änderungen in der Leitung vor. Thomas Giger wird zum Verwaltungsratspräsidenten ernannt, Thomas Breitenmoser wird als Head of Operations das operative Geschäft leiten. Gründer und Initiator des Home of Innovation, Raphael Tobler, gibt den Verwaltungsratsvorsitz ab, bleibt dem Start-up-Zentrum aber als Verwaltungsratsvizepräsident mit einem Fokus auf Launch Control erhalten.

  • Drei Unternehmen ziehen im QUBO ein

    Drei Unternehmen ziehen im QUBO ein

    QUBO kann drei neue Firmen begrüssen. Im März sind CES Bauingenieur AG, werkunion und Orfida Treuhand + Revisions AG in den Obwaldner Werkplatz eingezogen. QUBO besteht aus zwei miteinander verbundenen Gebäuden und wird von der Obwaldner Kantonalbank (OKB), der Eberli Gruppe, Orfida und werkunion gehalten. Im obersten Stock des Neubaus QUBO 17 hat die OKB ihr Innovation Lab eingerichtet. Die Eberli Gruppe hatte im Januar ihren um- und ausgebauten Hauptsitz im Bestandsgebäude QUBO 15 bezogen.

    Die Orfida Treuhand + Revisions AG zog Anfang März und damit zeitgleich zu ihrem 40-jährigen Firmenjubiläum in den Obwaldner Werkplatz ein. «Der Einzug ins QUBO ist mehr als ein blosser Standortwechsel», heisst es in einer entsprechenden Mitteilung von QUBO. «Die modernen und innovativ gestalteten Büroflächen bieten optimale Arbeitsbedingungen, die nicht nur die Attraktivität von Orfida als Arbeitgeber erhöhen, sondern auch einen ‚Super Flow‘ ins Team bringen.»

    Mit dem Einzug der werkunion finden alle fünf Firmen der Dachmarke in Sarnen ein neues Zuhause. Künftig werden Generalplanung, Architektur, Innenarchitektur, Fachplanung und Markendesign im QUBO agieren. «Wir sind stolz darauf, Teil dieses wegweisenden Projekts zu sein und wir freuen uns darauf, gemeinsam mit allen im QUBO neue Wege zu gehen und die Zukunft des Unternehmertums in Obwalden zu gestalten», wird Roli Scherer, Architekt und Kopf der werkunion, in einer weiteren Mitteilung von QUBO zitiert.

    Das neue Mietertrio wird von der CES Bauingenieur AG vervollständigt. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Nidwalden ist seit 1983 auch in Sarnen vertreten. Im QUBO will die CES Bauingenieur AG ihren Mitarbeitenden laut Mitteilung eine attraktive Bürostruktur und -kultur bieten.

  • Trendumkehr bei der Büroverfügbarkeit sowie weitere Polarisierung zwischen Stadtzentren und Peripherie

    Trendumkehr bei der Büroverfügbarkeit sowie weitere Polarisierung zwischen Stadtzentren und Peripherie

    Die schweizweit innerhalb von drei Monaten verfügbaren Büroflächen sind per Ende Juni im zweiten Quartal in Folge auf 1,67 Mio. m2 bzw. 3,5% des Bestandes angestiegen (vgl. Abbildung 1), nachdem sie im Q4 2022 mit einem Wert von 3,2% ein mehrjähriges Tief erreicht hatten. Dies ist vor allem einem zusätzlichen Büroflächenangebot in den Vororten von Zürich (Flughafenregion und Limmattal) geschuldet, wo die Verfügbarkeitsquote innert Halbjahresfrist von 15% auf 16,6% angestiegen ist.

    Auch auf Zürcher Stadtboden stieg das Büroflächenangebot auf 190’000 m² bzw. 2,8 %, das sind 13’000 m² mehr als noch im Q1 2023 (177’000 m² oder 2,7 %) und ist der erste Anstieg seit Q4 2020 (vgl. Abbildung 2). Vor allem im Zürcher CBD (Central Business District) erhöhte sich das Angebot innerhalb von drei Monaten um 8’000 m2 auf 51’000 m2 (2,6 %).

    In Zürich macht sich bemerkbar, dass einige Unternehmen aus dem Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), die in den letzten Jahren einen grossen Teil der Nachfrage ausmachten, ihre Expansionspläne überprüft oder revidiert haben. Darüber hinaus wird sich die Fusion der beiden grössten Schweizer Banken, UBS und Credit Suisse, auch allmählich auf den Zürcher Büromarkt auswirken. Auch wenn diese Auswirkungen nicht wesentlich sein dürften, könnten sich dadurch für andere Marktteilnehmer gute Chancen ergeben, in einem nach wie vor angespannten Marktumfeld mit geringer Bautätigkeit und Aufwärtsdruck auf die Spitzenmieten zentral gelegene Flächen zu finden.
    Des Weiteren fällt auf, dass der Anstieg verfügbarer Büroflächen in der Stadt Basel erstmals seit 2016 wieder in eine Angebotsreduktion verkehrt ist. Einige grössere Vermietungserfolge im CBD und im Klybeck haben dazu geführt, dass sich die Verfügbarkeitsrate innerhalb eines Quartals von 5,6% auf 4,5% (117’000 m2) reduziert hat. Jedoch ist mittelfristig mit einem deutlichen Wiederanstieg des Angebots zu rechnen.

    Ansonsten zeigen sich die Büroflächenmärkte der anderen Schweizer Städte Genf, Bern und Lausanne stabil und damit unbeeindruckt vom sich verlangsamenden Wirtschaftswachstum. Der Schweizer Büromarkt hat in den letzten Jahren von hohen Flächenumsätzen profitiert, das gute Wirtschaftswachstum hat die Auswirkungen der Heimarbeit sogar überkompensiert. Allerdings hat sich die Büronachfrage zuletzt aufgrund der abschwächenden Konjunktur verlangsamt, und auch Untervermietungsaktivitäten haben zugenommen. Der Büroflächenumsatz im ersten Halbjahr 2023 ist gegenüber dem ersten Halbjahr 2022 um 28% auf durchschnittliche 490’000 m2 pro Quartal zurückgegangen und dürfte auch im zweiten Halbjahr 2023 auf diesem tieferen Niveau, das ungefähr dem langjährigen Mittel entspricht, verharren (vgl. Abbildung 3).

  • Im Grossraum Zürich entsteht ein weiterer Standort für Start-ups

    Im Grossraum Zürich entsteht ein weiterer Standort für Start-ups

    Die Elektron AG stellt der Wädenswiler Gründerorganisation grow in einem ersten Schritt rund 1100 Quadratmeter zur Verfügung. Zwei schnell wachsende Life Science-Start-ups werden dort einziehen: die Araris Biotech AG, eine Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) und des Paul Scherrer Instituts (PSI), und die Nemis Technologies AG. Damit entsteht im Ortsgebiet von Wädenswil bereits ein vierter Standort für ambitionierte Jungunternehmen.

    Das Technologieunternehmen Elektron wird den Umbau zu Labor- und Büroflächen finanzieren. „Die Zusammenarbeit mit grow passt perfekt zu unserer Philosophie, moderne Technologien und Nachhaltigkeit zu vereinen“, wird Elektron-CEO Enrico Baumann in einer Mitteilung von grow zitiert. „Für uns ist die Ansiedlung der beiden Start-ups eine Investition in die Zukunft und ein Bekenntnis zum Werkplatz Wädenswil.“

    Araris Biotech erforscht neuartige Antikörperwirkstoffe gegen Krebs. Nemis entwickelt Diagnoselösungen, um krankheitserregende Bakterien in Lebensmitteln nachzuweisen. Beide haben erfolgreiche Finanzierungsrunden absolviert. Araris konnte etwa im Oktober 2020 über 15 Millionen Franken einnehmen, Nemis erst dieser Tage 7,75 Millionen Franken.

    „In den vergangenen fünf Jahren hat das Wachstum von grow deutlich angezogen“, so der Wädenswiler Stadtpräsident Philipp Kutter. Er ist zugleich Mitglied des Stiftungsrats von grow. Trotz Corona-Pandemie zeichne sich ein weiteres Wachstum ab, „was für Forschung und Wirtschaft in und um Wädenswil ausgesprochen positiv ist“.

  • Neuer innovativer Gewerbepark in Altstetten

    Neuer innovativer Gewerbepark in Altstetten

    Glas, Metall und Sichtbeton – die neue Gewerbeliegenschaft Manufakt 8048 entstand als minimalistischer Rohling und zugleich Prototyp für zukunftsfähige Dienstleistungs- und Produktionsstätten.

    Mit dem Konzept und der Marke «Manufakt» will die Immobilienentwicklerin Steiner AG mit geringerem Ressourcenverbrauch mehr Nutzwert bieten. So gibt es im Manufakt 8048 diverse «Shared Spaces» – gemeinsame Flächen wie etwa Empfangsbereiche, Sitzungszimmer oder Begegnungszonen. Damit sinken die direkten Raumkosten sowie die Betriebskosten für Zusatzflächen. Das soll auch junge Unternehmen anziehen.

    Das Bürogebäude kommt ohne tragende Wände aus und bietet so ein flexibles Raumraster. Zudem hat die Steiner AG «Raumboxen» für Einzelarbeitsplätze entworfen, die sich auf Wunsch modular zusammenstellen lassen.
    Aktuell sind die neuen Mietparteien in Altstetten dabei, ihre Grundrisse im Rahmen des Mieterausbaus individuell zu gestalten und die bis zu 4,5 m hohen Räume in Produktions- und Büroflächen, Labore und Showrooms zu verwandeln.

    Der Entwurf des Gebäudes in Altstetten wurde von Theo Hotz Partner Architekten entwickelt und geplant. Obwohl Theo Hotz (1928–2018) zu Lebzeiten als einer der bekanntesten Hightech-Architekten der Schweiz galt, ist das Manufakt 8048 als «Lowtech»-Gebäude konzipiert: Die Gebäudetechnik und der Ausbaustandard sind minimal, die konstruktiven Details einfach. Die klare Formensprache des Gebäudes ergibt sich aus einem schlichten kubischen Aufriss mit sechs Geschossen. Diese sind aussen über durchlaufend verglaste Fensterbänder und horizontal durchlaufende Aluminiumbrüstungen erkennbar. Im Gebäude dominieren indust-
    rielle Materialien wie Stahl, Sichtbeton und fugenlose Industrieböden zusammen mit offenliegenden Installationen.

    Im Zentrum des Baus liegt ein luftiges Atrium, das als offener Innenhof der Erschliessung dient und zum Anziehungspunkt, Treffpunkt und Erholungsraum wird. Die Lebendigkeit im Innenhof wird unterstützt durch eine Begrünung, die zu einem positiven Klima beitragen soll. Vom Innenhof führen Lifte und auskragende Laubengänge in die Geschosse.

    In Wädenswil und Winterthur entstehen in den kommenden Jahren zwei weitere Gewerbeparks nach dem Manufakt-Konzept. Ein wichtiges Element sei die Vernetzung der verschiedenen Mietenden über die Standorte hinweg.

  • Swiss Prime Site Immobilien geht Partnerschaft mit Superlab Suisse ein

    Swiss Prime Site Immobilien geht Partnerschaft mit Superlab Suisse ein

    Labor- und Forschungsflächenanbieterin bald mit Standorten in Basel und Schlieren
    Das Unternehmen Superlab Suisse, welches bereits einen Standort in Lausanne betreibt, stellt betriebsbereite und voll ausgestattete Forschungs- und Laborflächen zur Verfügung («Lab as a Service»). Zum Angebot zählen zudem Betriebsdienstleistungen sowie weitere wichtige Services. Swiss Prime Site Immobilien und Superlab Suisse planen ab 2022 Standorte in Basel und Schlieren mit über 10 000 m2 Gesamtfläche zu entwickeln. Der Stücki Park in Basel beherbergt heute bereits ein Laborgebäude und einen Technologiepark, in dem verschiedene Start-ups im Bereich Life Science zusammenkommen. Gleich nebenan soll in den kommenden 18 Monaten ein weiteres hochmodernes Gebäude mit Labor- und Forschungsflächen von Superlab Suisse entstehen. Der zweite Standort ist in Schlieren nahe der Stadt Zürich vorgesehen. Das Limmattal ist Sitz der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH), der Universität Zürich (UZH) und Forschungszentren von zahlreichen nationalen und internationalen Pharmaunternehmen. Entsprechend stark sind Laborflächen nachgefragt. In Schlieren plant Swiss Prime Site Immobilien auf dem Areal JED ein modernes Neubauprojekt. Darin sollen in Zusammenarbeit mit Superlab Suisse auf zwei Stockwerken Forschungs- und Laborflächen für Start-ups, Spin-offs oder etablierte Unternehmen entstehen. «Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Swiss Prime Site für die beiden kommenden Standorte in Basel und Zürich, den beiden wichtigsten Life-Science- Clustern der Schweiz. Durch die direkte Nachbarschaft zum Wagi-Areal in Schlieren und dem Technologiepark in Basel können Unternehmen aus dem Bereich Life Science von bedeutenden Synergieeffekten dieser Ökosysteme profitieren», so Zhang Xi, CEO von Superlab.

    Flexibilisierung der Flächen schreitet mit grossen Schritten voran.
    Der Bedarf nach flexiblen Büro- und Gewerbeflächen steigt seit Jahren. Die Markttendenz zur Flexibilisierung der Mietflächen anderer Nutzungsarten nimmt ebenfalls stetig zu. Swiss Prime Site Immobilien hat dies durch die Entwicklungsprojekte YOND in Zürich und JED in Schlieren (Bestandesbauten) früh festgestellt und erfolgreich umgesetzt. Dazu Martin Kaleja, CEO Swiss Prime Site Immobilien: «Zentrale Erfolgsfaktoren sind der moderne Ausbaustandard, die Flexibilität der Flächen sowie die Gewährleistung von Support und Services. Wie bei anderen Flächen, welche bereits eine Flexibilisierung erfahren haben, stehen auch im Bereich Life Science die Bedürfnisse unserer Kunden im Vordergrund.» Swiss Prime Site Immobilien und Superlab Suisse verfügen zusammen über das notwendige Know-how, um den Flächenbedarf im Bereich Labor- und Forschungsflächen zu gewährleisten. Während Superlab Suisse seine innovative Plattform zur Verfügung stellt, steuert Swiss Prime Site Immobilien das erforderliche
    Immobilienwissen und die dazugehörigen Entwicklungsressourcen bei. Dazu nochmals Martin Kaleja, CEO Swiss Prime Site Immobilien: «Wir sind sehr zufrieden mit Superlab Suisse den perfekten Partner für die Flexibilisierung und Skalierung von Labor- und Forschungsflächen gefunden zu haben. Während Superlab Suisse die ‚Software‘ beisteuert, verfügen wir über die richtigen Marktkenntnisse im Bereich Immobilien, das Wissen um die Wünsche unserer Kunden
    und stellen somit die ‚Hardware‘ in dieser Partnerschaft.»

  • Westhive expandiert am rechten Zürichseeufer

    Westhive expandiert am rechten Zürichseeufer

    Die Westhive AG hat laut einer Medienmitteilung eine neue Station in Zollikon an der rechten Zürichseeseite. Die neue Präsenz wird gemeinsam mit der dort vor Ort ansässigen Walde Immobilien AG als siebter Standort betrieben. Mit der neuen Präsenz wächst das Angebot an flexiblen mietbaren Büroflächen für Teams und Unternehmen, die sich geschäftlich in der Region niederlassen möchten. Damit verfüge der Anbieter von Bürolösungen über 1100 Arbeitsplätze mit einer kompletten Service-Infrastruktur.

    Der neue Standort biete Büroflächen für zwei oder drei Personen und lasse sich zu grösseren Einheiten kombinieren. Arbeitsplätze in den oberen Stockwerken zeichnen sich aus durch eine „spektakuläre See- und Bergsicht“, heisst es.

    Das Gelände verdanke seine Attraktivität zudem einer „grosszügigen Gartenanlage mit schattigem Laubengang“ für Besprechungen im Freien. Zudem könne ein Bistro mit Terrasse als Ergänzung zu den vorhandenen zehn Sitzungszimmern genutzt werden. Eine Parkgarage und die Nähe zu den öffentlichen Verkehrsmitteln werten den Standort zusätzlich auf.

    Suchende können ab sofort ihr Interesse am neuen Standort kundtun. Westhive stellt eine Fortsetzung ihres Expansionskurses in Aussicht. So seien weitere Büroflächen im März in Stettbach sowie im Spätsommer in Basel und Zug geplant.

  • Vorzeitige Vertragsverlängerung mit dem Hauptmieter des Escher-Wyss-Areals

    Vorzeitige Vertragsverlängerung mit dem Hauptmieter des Escher-Wyss-Areals

    Im Jahr 2002 hat Allreal das Escher-Wyss-Areal erworben und seither ist MAN
    Energy Solutions Schweiz AG („MAN“) der Hauptkunde auf dem 38’362 Quadrat-
    meter umfassenden Grundstück in Zürich-West mit einer Nutzfläche von rund
    87’000 Quadratmetern.

    Die langjährige Partnerschaft zwischen MAN und Allreal findet ihre Fortsetzung,
    in dem der per 31. Dezember 2023 auslaufende Mietvertrag vorzeitig um fünf Jahre bis mindestens 31. Dezember 2028 zu gleichen Konditionen wie bisher verlängert wurde. Dabei handelt es sich um rund 32’000 Quadratmeter Gewerbe- und Lagerflächen sowie rund 11’500 Quadratmeter Büroflächen.

    Damit bleibt das Escher-Wyss-Areal auch in Zukunft der grösste private Industrie-
    standort in der Stadt Zürich. Gemäss Halbjahresbericht 2021 gehört MAN mit 6% des Gesamtmietertrags aus Geschäftsliegenschaften zu den fünf grössten Mietern von Allreal.

  • Erdgeschossflächen richtig (um)genutzt

    Erdgeschossflächen richtig (um)genutzt

    Erdgeschosslagen in Schweizer Großstädten und Mittelzentren, aber auch in kleineren Gemeinden fristen zusehends ein trostloses Dasein – zumindest abseits der begehrten 1A-Lagen. Nicht erst seit der Covid-19-Pandemie zeigt sich gemäss Immobilienmarktexperten ein deutlicher Funktionswandel bei dieser Art von Flächennutzungen. Wo früher vielleicht eine Gastronomie, ein Café oder ein Coiffeur, ein Metzger oder ein inhabergeführter Modeladen zu finden war, zeigt sich heute vielerorts gähnende Leere.

    Im Fokus der Wissenschaft
    Nicole Hartmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Innenarchitektur (IIA) an der Hochschule Luzern (HSLU), beschäftigt sich derzeit mit den Umnutzungsmöglichkeiten dieser ganz besonderen Art von Gebäudeflächen. Mit ihren Kollegen Markus Gmünder, Christoph Hanisch und Katharina Kleczka betrachtet sie aktuell in ihrem Projekt «PARTERRE» die «Frage der Umnutzung der Erdgeschossflächen von innen heraus». Hartmann sagt: «Erdgeschosszonen sind ein wichtiger Bestandteil von Gebäuden, aber auch des Stadtbildes.» Umstrukturierungsprozesse im Gewerbe und das Wachstum des Online-Handels bewirkten aber in letzter Zeit einen Wandel in der Funktion der Erdgeschosslagen. Auch soziale und kulturelle Wertverschiebungen sowie rechtliche Rahmenbedingungen spielten mit in die Thematik hinein, so Hartmann. Ganz konkrete Beispiele aus der Praxis sammelte das Projektteam etwa in der portugiesischen Stadt Porto, wo dank neuer Ideen und Innovationen City-Quartiere neu mit KMUs und Start-ups belebt werden konnten. Oder auch kürzlich in der Stadt Luzern, wo aktuell ausgeprägte Leerstände und ungenutzte Geschäfts- und Ladenflächen aufgrund des Ausbleibens internationaler Touristen sichtbar und allgegenwärtig sind.

    Eine Lösung: Pop-Up-Läden
    Exakt auf solche Leerstände kapriziert sich die Unternehmensgründung Pop-up-Shops von Gründer und Geschäftsführer Chalid A. El Ashker. Er hat mit seinem «Online-Marktplatz» freie Flächen in Baden, Brugg oder Dietikon im Angebot. Die Internet-Plattform des Start-ups mit Sitz in Zollikon bringt Anbieter freier Detailhandels- und Promotionsflächen mit Interessierten zusammen, die eine zeitlich befristete Mietfläche suchen. Selbst Mietvertrag und Mietzinszahlungen werden bei Pop-up-Shops online abgewickelt. Zielgruppen sind Vermieter mit Leerstandflächen einerseits und neue innovative Marken, Firmen, Designer oder Künstler andererseits, welche Flächen zur Ausstellung ihrer Produkte benötigen. «Gleich welche Flächenart – wir optimieren den Vermietungsprozess», sagt El Ashker, dessen Geschäftsidee nicht an den Schweizer Grenzen Halt macht. Auch internationale Geschäftsflächen, beispielsweise in Deutschland, im UK oder in den USA, viele davon im Erdgeschoss eines Gebäudes, sind bei ihm gelistet. Für den Start-up-Gründer hat seine Plattform gleich mehrere Vorteile: «Wir erhöhen die Verfügbarkeit von Ladenflächen und fördern die lokale Wirtschaft, indem wir neue, aufstrebende und etablierte Unternehmen unterstützen.» In der Schweiz arbeitet Pop-up-Shops bereits mit Kunden wie der SBB, der Schweizerischen Post, der Migros, SPG Intercity oder Wincasa zusammen.

    Flexible Büroflächen nahe am Wohnort
    Doch für leerstehende Geschäftsflächen im Erdgeschoss Schweizer Gemeinden und Städte kommen nicht nur Retail-Lösungen in Frage. Diese Art von Gewerbeflächen können zum Beispiel je nach Vorgaben der Verwaltung und je nach Definition der städtischen Zone auch zu Büroflächen umgenutzt werden. Eines der neudeutsch «Coworking Space» genannten Konzepte bietet die Unternehmung Village Office dar. Sie strebt die Schaffung von mehreren hundert flexibel anmietbaren Coworking-Flächen schweizweit an. Aktuell finden sich bereits im Land mehr als 80 eidgenössische «Coworking Spaces» von Village Office – etwa in Aarau, Bottighofen, Frauenfeld, Luzern oder in Laax, Nyon und Davos.

    Als Genossenschaft konzipiert und gegründet will sie neue Arbeitsformen fördern und ein ganzes Netzwerk an «Coworking Spaces» aufbauen. «Wir schaffen damit zugleich Brücken zwischen Gemeinden, Unternehmen, Immobilieneigentümern und Coworkern», sagt Jenny Schäpper-Uster, die 2015 und 2016 zum einen den neuen Branchenverband Coworking Switzerland und zum anderen Village Offices mitgründete. «Unsere Vision ist, dass bis zum Jahr 2030 jede Person in der Schweiz den nächsten ‹Coworking Space› innert 15 Minuten erreicht. Damit entlasten wir die Verkehrsinfrastruktur, erhöhen die lokale Wertschöpfung und verbessern die Lebensqualität mit kürzeren Arbeitswegen.»

    «Innenstädte wiederbeleben»
    Eine weitere Möglichkeit für die Umnutzung leerstehender Erdgeschossflächen in innerstädtischen Bereichen bringt Innenarchitektin Nicole Hartmann von der HSLU ins Spiel: Wohnraum. «Abhängig von den vorhandenen Grundrissen, Raumhöhen, Fensterfronten und Flächentypen sollte der Fokus auf eine tatsächliche Wiederbelebung der Innenstädte gesetzt werden», sagte sie. Dies könnte dann auch bedeuten, Altstädte für neue Bewohner wieder attraktiv, lebens- und wohnenswert zu machen. Vielerorts in der Schweiz seien Menschen in Randzonen bzw. in Agglomerationen verdrängt worden, weil dort vielleicht zeitgemässe und moderne Grundrisse in Neubauquartieren erstellt wurden. «Hierbei könnte eine Diskussion um neue Mischnutzungen und die Neudefinition von öffentlichen Zonen einen neuen Trend einleiten und viele Stadtzentren bzw. Innenstädte neu beleben», ist Hartmann überzeugt.

    Genau dies will das aktuelle Projekt «PARTERRE» untersuchen. Dabei gehe es auch um die Frage, wie sich eine Umnutzung auf die Lebens- und Aufenthaltsqualität der Stadtbewohner auswirkt und wie die Schnittstellen zwischen öffentlichem Stadtleben und privatem Wohnen gestaltet werden können. «Das Projekt berücksichtigt dabei das gesamte Wirkungsgefüge mit den Interessen der verschiedenen Akteure und entwickelt eine nachhaltige und zukunftsfähige Umnutzungsstrategie für leerstehende Erdgeschosse», sagt Hartmann. Wir dürfen schon jetzt gespannt sein auf ihre Projektergebnisse.

    Die Stadt Baden – ein positives Beispiel
    Baden, die mit über 19’000 Einwohnern drittgrösste Gemeinde im Kanton Aargau, zählt zur Top 5 der 110 Schweizer Wirtschaftsregionen. Hier beheimatet sind rund 2500 Firmen, davon auch viele internationale Unternehmungen. Dank der Anbindung an die Nah- und Fernverkehrsnetze und der Entfernung von nur rund 20 Kilometern nach Zürich, zum Kantonshauptort Aarau und zur Stadt Waldshut-Tiengen in Deutschland ist sie ein regionales Wirtschaftszentrum und auch beliebter Wohnort.

    So ist es auch nicht verwunderlich, dass Standortförderer Thomas Lütolf von einer sehr niedrigen Leerstandsquote bei den innerstädtischen Ladenflächen zu berichten weiss: «Von 220 Flächen stehen zurzeit nur drei leer.» Damit sei der Leerstand in den Erdgeschosslagen der Stadt so gering wie seit sechs Jahren nicht mehr – und das trotz der andauernden Corona-Pandemie. Ein Trend, den er bei den Ladenflächen ausmacht, ist die gestiegene Nutzung durch Gastronomie- und Food-Konzepte. Bei den Retail-Läden zeigten sich auch neue Konzepte und Altbewährtes: So bietet etwa Ohne.ch an der Stadtturmstrasse 15 faire und nachhaltige Lebensmittel unverpackt an. Im Bahnhof von Baden konnte überdies die über die Landesgrenzen hinweg bekannte und beliebte Confiserie-Kette Sprüngli angesiedelt werden.

    Und auch beim Thema Pop-up-Stores sieht Lütolf mehr Chancen denn Risiken: «Pop-up-Läden sind in Baden nichts Unbekanntes.» Dieser Trend wird sich seiner Meinung nach längerfristig halten und auch schon ob der aktiven Kunst- und Kulturszene in der Stadt freiwerdende Flächen schnell und unkompliziert bespielen können. Einzig beim Mietzinsniveau macht er eine leicht sinkende Tendenz aus. «Aber das macht es dann wiederum für andere Anbietergruppen in diesem Nutzungssegment interessant», so Lütolf. (mr).

  • Locatee expandiert nach New York

    Locatee expandiert nach New York

    Die Zürcher Firma Locatee hat neu einen zweiten Sitz in New York. Das dort arbeitende Team soll ab sofort amerikanische Unternehmen bei der Planung ihres tatsächlichen Bedarfs an Büroflächen unterstützen. Weil die Bürolandschaft nach der Pandemie völlig anders aussehen werde als davor, sei es nötig, sich ein klares Bild von der tatsächlichen Belegung und Auslastung zu machen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Dieser Expansion in den USA sein ein weiterer Schritt hin zum Ziel, der weltweite Marktführer für Arbeitsplatzanalyse zu werden. Diese Analyse nutzt die vorhandenen drahtgebundenen und drahtlosen Netzwerke vor Ort, um genau festzustellen, wie effektiv die Büroflächen eines Unternehmens genutzt werden. Dies ermögliche es, je nach Bedarf zu vergrössern oder zu verkleinern.

    „Wir wissen, dass grosse Unternehmen oft Schwierigkeiten haben, genau zu erkennen, wie sein Immobilienportfolio genutzt wird“, so Locatee-CEO Thomas Kessler. „Und dies führt zu enormen Kostenbelastungen in Form von verschwendetem Platz. Wir wollen Unternehmen dabei helfen, ihr Immobilienportfolio effektiv zu verwalten.“

    Locatee wurde 2014 gegründet. 2016 war die Schweizerische Post das erste Unternehmen, das Locatee in allen Immobilien einsetzte. Heute, so Locatee, werde seine Plattform von Unternehmen wie Deloitte, Swiss Re und anderen der 1000 weltweit wertvollsten Firmen in mehr als 60 Ländern genutzt.

  • Flughafen Zürich meldet Erfolg für The Circle

    Flughafen Zürich meldet Erfolg für The Circle

    Trotz Coronavirus mache The Circle gute Fortschritte und es werde nur mit leichten Verzögerungen bis zur Fertigstellung gerechnet, heisst es in der Medienmitteilung des Flughafens Zürich. Inzwischen seien die Büroflächen von 70‘000 Quadratmetern fast vollständig vermietet. Fünf von sechs Circle-Gebäuden hätten jetzt ihre Mieter. Es seien nur noch knapp 10‘000 Quadratmeter Fläche verfügbar. Erst in den vergangenen Wochen seien drei weitere Mieter dazugekommen.

    Unispace Global zieht von der Zürcher Innenstadt in den Circle. Das Unternehmen ist auf die Gestaltung von Arbeitswelten und innovativen Büroflächen spezialisiert. Für Benji Tiso, Principal Unispace Schweiz, ist dieser Standortentscheid von grosser Bedeutung: „Der neue Standort im Flughafen Zürich The Circle stellt für Unispace einen weiteren, wichtigen Meilenstein dar in unserer kontinuierlichen Entwicklung im Schweizer und globalen Markt. Das zukunftsweisende Konzept vom Circle unterstreicht unsere Position als marktdefinierende Visionäre im Workplace Design.“ Neben Microsoft und SAP verlege damit ein weiteres weltweit tätiges IT-Unternehmen seinen Schweizer Hauptsitz in den Circle, betont die Flughafen Zürich AG.

    Neben den Büroflächen gibt es im Circle zwei Hotels der Hyatt-Gruppe, Kongressflächen für Veranstaltungen mit bis zu 2500 Teilnehmern, Shopping-Möglichkeiten, Gastronomie und sogar ein ambulantes Gesundheitszentrum des Universitätsspitals Zürich.

    Realisiert wird das Projekt durch eine Miteigentümergemeinschaft, woran die Flughafen Zürich AG mit 51 Prozent und die Swiss Life AG mit 49 Prozent beteiligt sind.

  • Zug: 266 m2 Bürofläche für Sber Trading Swiss AG

    Zug: 266 m2 Bürofläche für Sber Trading Swiss AG

    Sber Trading Swiss AG ist im Rohstoffhandel tätig und ist eine Tochtergesellschaft der Sberbank. SPG Intercity Zurich wurde beauftragt für sie einen neuen Standort in der Schweiz zu suchen. Fündig wurden sie an der Alpenstrasse 9. Das Gebäude befindet sich noch im Rohbau und ist direkt am Bahnhof und nahe an der Seepromenade in Zug. In der Rekordzeit von nur vier Monaten konnte nicht die Suche und Mietvertragsverhandlungen, sondern auch die Vermittlung eines Architekten, ein Projekt-Kickoff und die Schlüsselübergabe erfolgreich umgesetzt werden.