Schlagwort: business

  • Implenia trennt sich von Gravière de la Claie-aux-Moines

    Implenia trennt sich von Gravière de la Claie-aux-Moines

    Die Implenia AG trennt sich von ihrem Mehrheitsanteil von 66,67 Prozent an der Gravière de la Claie-aux-Moines SA (GCM). Die Beteiligung werde an die Walo Bertschinger SA Romandie sowie an die Vigier Holding AG und die H 2 M Participations SA veräussert, informiert die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Opfikon in einer Mitteilung. Aktionärin Walo Bertschinger SA Romandie hatte bisher das übrige Drittel an der GCM gehalten. Auch nach dem Einstieg von Vigier Holding AG und H 2 M Participations SA werde der Anteil der Walo Bertschinger SA Romandie eine Minderheitsbeteiligung bleiben, heisst es in der Mitteilung. Über den Kaufpreis haben die Beteiligten Stillschweigen vereinbart.

    „Implenia veräussert seine Beteiligung an GCM SA an eine geeignete Eigentümerschaft, um sich weiter auf das definierte Kernportfolio zu fokussieren und seine Asset-light-Strategie voranzutreiben“, erklärt das Unternehmen in der Mitteilung. Im Rahmen der Unternehmensstrategie will sich Implenia auf „integrierte Bau- und Immobiliendienstleistungen in der Schweiz und in Deutschland sowie Tunnelbau und damit verbundene Infrastrukturprojekte in weiteren Märkten“ konzentrieren.

  • Holcim übernimmt Malarkey Roofing in den USA

    Holcim übernimmt Malarkey Roofing in den USA

    Das weltweit tätige Zuger Baustoffunternehmen Holcim hat eine Vereinbarung zur Übernahme von Malarkey Roofing Products unterzeichnet. Malarkey ist laut Medienmitteilung ein führendes Unternehmen auf dem amerikanischen Markt für Bedachungen von Wohngebäuden. Es hat seinen Hauptsitz in Portland im US-Bundesstaat Oregon. Die Transaktion habe einen Wert von 1,35 Milliarden Dollar und werde zu 100 Prozent mit Barmitteln finanziert. Holcim erwartet, dass bis zum dritten Jahr Synergien in Höhe von 40 Millionen Dollar pro Jahr realisiert werden.

    Der Nettoumsatz von Malarkey Roofing Products für 2022 wird mit 600 Millionen Dollar prognostiziert. Das Unternehmen kann laut der Mitteilung auf ein zweistelliges Wachstum im hochprofitablen Wohndachmarkt der USA mit einem Volumen von 19 Milliarden Dollar verweisen. Beide Unternehmen haben sich nachhaltiges Bauen zum Ziel gesetzt.

    „Die Übernahme von Malarkey Roofing Products ist ein hervorragender Start für unsere ‚Strategie 2025– Accelerating Green Growth‘, mit der wir unseren Geschäftsbereich Lösungen & Produkte erweitern und zu einem weltweit führenden Anbieter von Dachsystemen werden“, wird Holcim-CEO Jan Jenisch zitiert. Mit Malarkey positioniere sich Holcim als Komplettanbieter für Bedachungen. Die Strategie zur Beschleunigung des grünen Wachstums soll diesen Bereich bis 2025 auf 30 Prozent des Konzernnettoumsatzes ausweiten.

    Gregory Malarkey, Präsident des 1956 gegründeten Unternehmens Malarkey Roofing, sieht in Holcim den richtigen Partner. „Wir haben jahrzehntelang nach einem Unternehmen gesucht, das mit unserer Vision übereinstimmt, unsere Werte teilt und uns helfen kann, unsere Wachstumsstrategie zu beschleunigen.“ Wie Malarkey konzentriere sich auch Holcim stark auf die Förderung der Kreislaufwirtschaft und den Übergang zu nachhaltigem Bauen, wird Malarkey weiter zitiert.

  • Baloise präsentiert ihr Ökosystem für Innovationen

    Baloise präsentiert ihr Ökosystem für Innovationen

    Die Baloise Group modernisiert und erweitert seit 2017 im Rahmen ihrer Strategie Simply Safe ihr Kerngeschäft. Intern wurden laut einer Mitteilung des Versicherers Arbeitsweisen modernisiert, Gestaltungsspielräume erweitert und Hierarchien abgebaut und so insgesamt die Zufriedenheit der Mitarbeiter gestärkt.

    Parallel dazu wurde ein Ökosystem an Innovationen aufgebaut. Dafür wurden im Baloise Open Innovation Funnel 7500 Ideen und Start-ups geprüft. In die erfolgversprechendsten Initiativen hat die Basler Versicherungsgruppe jährlich insgesamt 50 Millionen Franken investiert. Rund 30 Investitionen befinden sich in der Skalierungsphase. So zählt FRIDAY als grösste Investition bereits zu den beliebtesten Digitalversicherern in Deutschland und konnte 2021 nach Frankreich expandieren. Der Umsatz von FRIDAY dürfte im laufenden Jahr bereits auf über 50 Millionen Franken steigen, für 2025 werden 150 Millionen Franken angestrebt.

    Im Bereich Heim hat Baloise in acht Initiativen investiert, davon fünf in der Schweiz und drei in Belgien. Der gesamte Umsatz liegt über 10 Millionen Franken, für 2025 werden 100 Millionen Franken angestrebt. Im Bereich Mobilität dürften die neun Initiativen 2021 insgesamt bis zu 10 Millionen Franken Umsatz machen. 2025 soll der Umsatz ebenfalls auf 100 Millionen steigen.

    Gert De Winter leitet nun die zweite Phase von Simply Safe ein. „Unsere Ambition ist, bis 2025 eine Bewertung unserer Investitionsmassnahmen von 1 Milliarde Franken zu erreichen und einen Geschäftsvolumenbeitrag von 350 Millionen Franken durch die neuen Initiativen sicherzustellen“, wird der CEO von Baloise in der Mitteilung zitiert.

    Gleichzeitig sollen die Fortschritte im Bereich Innovation besser sichtbar gemacht werden. So werden auf der neu lancierten Internetseite „Baloise Innovation – Connecting the Dots“ die Innovationen erzählerisch vorgestellt.

  • The Circle zieht erste Jahresbilanz

    The Circle zieht erste Jahresbilanz

    Seit der Eröffnung am 5. November 2020 seien eine Reihe neuer Mieter im The Circle eingezogen, schreibt die Flughafen Zürich AG in einer Mitteilung. Sie hat das Quartier am Flughafen Zürich gemeinsam mit Swiss Life realisiert. Ein Jahr nach Eröffnung zeige sich die Miteigentümergesellschaft „weitgehend zufrieden“ mit der Entwicklung des Quartiers, schreibt das Unternehmen.

    „Es ist eine grosse Freude zu sehen, wie der Circle immer belebter wird“, wird Stefan Feldmann, Head The Circle, Flughafen Zürich AG, in der Mitteilung zitiert. Ihr zufolge sind mittlerweile 85 Prozent der Flächen „mit einem spannenden Branchenmix namhafter Unternehmen aus der Technologie-, Pharma-, Finanz- und Beratungsbranche“ belegt. Die Gassen des Quartiers werden zudem von Restaurants, Ausstellungsräumen, dem Hyatt Regency Zurich Airport The Circle Hotel, dem Coworking-Space Spaces und der Dependance des Universitätsspitals Zürich belebt. Ende Jahr soll auch die Kindertagesstätte im Circle eingeweiht werden. „Uns ist bewusst, es ist noch nicht alles perfekt, doch wir sind auf gutem Weg und arbeiten täglich daran“, meint Feldmann.

    Im September 2021 wurde im Circle zudem das erste Quartierfest gefeiert. Am 25 November steht nun der Auftakt des neuen Winterfestivals Zauberpark  an. Über 18 Tage hinweg sind hier täglich Live-Open-Air-Konzerte und Kinder-Shows geplant. Am 15. Dezember schliesslich soll mit dem Hyatt Place Zurich Airport The Circle das zweite Hyatt Hotel seine Türen öffnen.

  • Smino nimmt 3,1 Millionen Franken ein

    Smino nimmt 3,1 Millionen Franken ein

    Smino hat eine Reihe von Investoren von seiner Plattform für die digitale Bauplanung (Building Information Modeling/BIM) überzeugt. Das Start-up aus der St.GallenBodenseeArea hat eine Serie-A-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen und 3,1 Millionen Franken eingenommen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht.

    Bei smino handelt es sich um ein Angebot der BBC Systems AG. Die Plattform fungiert als Datendrehscheibe bei Bauprojekten. Diese Plattform soll nun weiterentwickelt werden. „Das smino Team hat uns und unsere Partner mit seiner vollumfänglichen Softwarelösung für das Bauprojektmanagement beeindruckt“, wird Manfred Heid in der Mitteilung zitiert, Managing Partner des Investors BitStone Capital. „Wir freuen uns sehr, das Team gemeinsam mit unseren Co-Investoren bei der Expansion in neue Märkte und der Weiterentwicklung zu einem digitalen Projektassistenten zu begleiten.“

    BitStone Capital hat die Finanzierungsrunde angeführt. Weitere Investoren sind EquityPitcher Ventures, Swiss Startup Capital, Session VC, Swiss Immo Lab, AXEPT Business Software AG und Conreal. „smino hat es geschafft ein rasches Wachstum zu generieren und zu einem Key-Player in der Baubranche zu werden“, heisst es von Guy Giuffredi von Swiss Startup Capital. „Nun steht die Expansion an und wir sind überzeugt, dass das hervorragend aufgestellte Team diese rasch und erfolgreich meistern wird.“

    Diese Expansion soll zuerst in der Schweiz und in Europa realisiert werden. Dabei will smino künftig auch auf Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz setzen, wie es von Mitgründer Sandor Balogh heisst. „Die Series A Runde ermöglicht es uns, die Marktführerschaft in der Schweiz auszubauen sowie international zu expandieren. Für den europäischen Raum wird eigens in Deutschland eine weitere Niederlassung gegründet.“

  • Bauunternehmen W. Schmid AG heisst neu WSG

    Bauunternehmen W. Schmid AG heisst neu WSG

    Das Bauunternehmen W. Schmid AG hat ein Rebranding vorgenommen. Die 1966 durch Walter Schmid in Glattbrugg gegründete Firma tritt neu als WSG auf. Laut Mitteilung auf LinkedIn wird dies bei dem inhabergeführten KMU als Meilenstein gesehen. Aufgrund des dynamischen Wandels durch die Digitalisierung habe man bereits Geschäftsmodell, Kompetenzen und Firmenkultur angepasst. Nun folge das passende moderne Kleid dazu, heisst es in der Mitteilung. Das grosszügig gestaltete neue Logo in hellgrüner Schrift trägt neben dem neuen Firmenzeichen WSG den Zusatz „Sehen, was sein wird.“ Damit solle der „frische Wind“ im Traditionsunternehmen signalisiert werden, heisst es auf LinkedIn.

    Auf der Internetseite des Unternehmens wird die Entwicklung vom ursprünglichen Bauunternehmen zur heutigen WSG beschrieben. Das Unternehmen sei in der Deutschschweiz tätig, mit drei Büros in Glattbrugg, Zug und Basel und beschäftige rund 70 Mitarbeiter. WSG sei als innovativer Immobilienentwickler aktiv und zeichne verantwortlich für die Erstellung von mittlerweile mehr als 10’000 Wohnungen in den vergangenen 55 Jahren.

    Als Bauunternehmen direkt am Flughafen habe die Flughafenregion um Kloten die Aufträge und die Kunden der W. Schmid AG geprägt. Als Stammkunden werden die Swissair und die Hotelketten mit ihren Airport-Hotels genannt. Auch habe das Unternehmen schon früh auf Nachhaltigkeit geachtet. Schon 1988 sei die erste Solarfassade erstellt und 1998 das erste Mehrfamilienhaus mit Minergie-Zertifikat fertiggestellt worden. 2016 sei das weltweit erste energieautarke Mehrfamilienhaus von der W. Schmid AG gebaut worden.

  • Forster und ConReal Swiss spannen zusammen

    Forster und ConReal Swiss spannen zusammen

    Forster geht eine strategische Partnerschaft mit dem Technologie-Start-up ConReal Swiss AG ein. Der Küchenbauer steigt dafür über seine Investmentgesellschaft e-comm Beteiligungen AG mit Sitz in Baar in das Jungunternehmen zur Digitalisierung der Bau- und Immobilienbranche aus Winterthur ein, heisst es in einer Medienmitteilung. Die Investitionssumme geben die Unternehmen darin nicht bekannt.

    Die Zusammenarbeit werde sich am Anfang auf Haushaltsgeräte konzentrieren. Bestehenden Partnern aus dem Handwerk sollen neue Leistungen angeboten werden. Ausserdem unterstütze die Partnerschaft die „laufende Weiterentwicklung des digitalen Marktplatzes“ für Innenausbau.

    „Mit dieser Partnerschaft gelingt es uns, die Kompetenzen und Marktkenntnisse von Forster mit den Digitalisierungs-Fähigkeiten von ConReal zu kombinieren, um gemeinsam sowohl für Handwerker als auch den Endkonsumenten ein besseres Angebot und ein einmaliges Einkaufserlebnis zu schaffen”, wird Joachim Wallishauser, Geschäftsführer der e-comm, in der Medienmitteilung zitiert.

  • Grossfusion von Homegate, Ricardo, anibis.ch und Scout24

    Grossfusion von Homegate, Ricardo, anibis.ch und Scout24

    Mit dem Zusammenschluss der Marktplätze, entsteht bei den Rubriken Immobilien, Auto und Kleinanzeigen ein Monopol. Für die Konkurrenz wird es eng, sehr eng.

    Die TX Group, der Ringier Verlag sowie die Versicherungsgesellschaft Mobiliar und General Atlantic, welche die Gruppe mit seiner internationalen Expertise im Bereich der digitalen Marktplätze unterstützt, gehen ein Web-Joint-Venture ein.

    Im Bereich Immobilien geht es um viel. Denn homegate.ch besitzen die Marktplätze home.ch, alle-immobilien.ch, immostreet.ch und neu acheter-louer.ch. Zum Netzwerk von immoscout24.ch zählen comparis.ch, HEV Schweiz, zentralhome.ch, NZZdomizil.ch, osthome.ch und viele mehr. Sicher wird das Angebot auch auf den Zeitungsportalen von diversen nationalen Zeitungen und platziert. So schafft man ein kompetitives Schweizer Marktplatz-Angebot und kann Vorreiter im Schweizer Markt agieren. Wie eine Sprecherin von TX bekannt gab, bleiben sämtliche 1000 Arbeitsplätze bestehen.

    Die TX-Group hält fortan 31 Prozent der Aktien, Ringier und Mobiliar je 29,5, die General Atlantic 10 Prozent. Die vier Aktionäre verfügen über jeweils 25 Prozent der Stimmrechte und verfolgen mittelfristig das Ziel eines Börsengangs.

    CEO soll Scout24-CEO Gilles Despas werden, der Verwaltungsrat soll sich aus Mobiliar-Chef Michèle Rodoni, Pietro Suppino, Mark Walder sowie Jörn Nikolay zusammensetzen.

  • Geschäftsführer Audergon verlässt arv Baustoffrecycling

    Geschäftsführer Audergon verlässt arv Baustoffrecycling

    Nach fünf Jahren an der Spitze der Geschäftsführung des Verbandes arv Baustoffrecycling Schweiz scheidet Laurent Audergon aus. Er wolle sich einer neuen beruflichen Herausforderung stellen, heisst es in einem Schreiben von Verbandspräsident Adrian Amstutz und der beiden Vizepräsidenten Stefan Eberhard und Laurent Steidle an alle Mitglieder und Partner des Verbandes arv Baustoffrecycling Schweiz.

    Der Vorstand habe sich mit Audergon auf ein sofortiges Arbeitsende geeinigt. Der ausscheidende Geschäftsführer steht dem arv jedoch für eine geordnete Übergabe zur Verfügung, heisst es in dem Schreiben. Der Verband suche deshalb einen neuen Geschäftsführer oder eine neue Geschäftsführerin.

    In der Zwischenzeit werde der stellvertretende Geschäftsführer Gregor Schguanin die Geschäftsführung des Verbandes mit Unterstützung des Vorstandes übernehmen. Er verfüge über ein breites und langjähriges Fachwissen in den Bereichen Inspektorat und Umweltschutz sowie über fundierte Erfahrungen in der Projekt- und Teamführung. Schguanin hat an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) Kulturtechnik und Vermessung studiert und ist Diplomingenieur sowie zertifizierter Berater für Organisationsentwicklung.

    Audergon ist Diplomchemiker und Bauingenieur ETH. In seinen fünf Jahren als Geschäftsführer habe er die Neupositionierung und stetige Weiterentwicklung des arv massgeblich geprägt, stellen die Präsidenten in ihrem Schreiben fest. Er habe den Verband mit grossem Engagement geführt.

    Der Verband arv Baustoffrecycling Schweiz hat seinen Sitz in Schlieren.

  • Swiss Prime Site blickt auf erfolgreiches Halbjahr zurück

    Swiss Prime Site blickt auf erfolgreiches Halbjahr zurück

    Einer Mitteilung von Swiss Prime Site zufolge hat die Oltner Immobiliengesellschaft im ersten Halbjahr 2021 Erträge in Gesamthöhe von 362,8 Millionen Franken erwirtschaftet. Um den im Februar letzten Jahres abgeschlossenen Verkauf der Tochterfirma Tertianum bereinigt, entspricht dies einem Wachstum um 6,3 Prozent, erläutert Swiss Prime Site. Zum „erfreulichen Wachstum“ hätten alle Geschäftsbereiche der Immobiliengesellschaft beigetragen.

    Im Kernsegment Immobilien habe die Pandemie zu einem Minderertrag von 5,5 Millionen Franken geführt, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Die um Tertianum-Effekte bereinigten Mieterlöse konnten hingegen um 2,2 Prozent auf 213,4 Millionen Franken gesteigert werden. Der Ertrag in der Anlageverwaltung für Dritte legte um 56 Prozent auf 7,5 Millionen Franken zu.

    Als Betriebsergebnis vor Steuern und Zinsen wies Swiss Prime Site im Berichtshalbjahr 355,6 Millionen Franken aus. Unter Ausklammerung von Neubewertungen und der Tertianum-Effekte sei das Ergebnis um 36,6 Prozent auf 211,0 Millionen Franken gestiegen, schreibt das Unternehmen. Die EBIT-Marge legte im Jahresvergleich von 45,3 Prozent auf 58,2 Prozent zu. Als Reingewinn wurden 257,1 Millionen Franken verbucht, gegenüber 269,7 Millionen Franken im ersten Semester 2020. Ohne den Verkaufserlös für Tertianum hätte der Gewinn im Vorjahressemester allerdings nur 64,4 Millionen Franken betragen.

    Für das gesamte laufende Jahr geht Swiss Prime Site von einem Anstieg des Mietertrags und der Erträge im Bereich Dienstleistungen aus. Bei den Dienstleistungen strebt das Unternehmen zudem eine Verbesserung der Margen an.

  • Ina Invest schreibt Millionengewinn

    Ina Invest schreibt Millionengewinn

    Ina Invest hat das erste Halbjahr 2021 mit einem Betriebsergebnis (EBIT) von 3,1 Millionen Franken abgeschlossen, informiert die im Frühjahr 2020 eingerichtete Implenia-Ausgründung in einer Mitteilung. Als Reingewinn weist die Immobiliengesellschaft 2,9 Millionen Franken aus.

    Im Vorjahressemester waren noch knapp 2 Millionen Franken Verlust angefallen. Für das Gesamtjahr 2020 hatte Ina Invest dann schon einen Reingewinn von 3,9 Millionen Franken realisiert. Mit dem „wiederum über den Erwartungen“ liegenden Ergebnis knüpfe das Unternehmen „an das erfolgreiche Vorjahr“ an, heisst es in der Mitteilung.

    Aus der Neubewertung von Renditeliegenschaften konnte im Berichtshalbjahr ein Erfolg von 3,8 Millionen Franken verbucht werden. Der Wert des Immobilienportfolios insgesamt legte um 19 Millionen auf 385 Millionen Franken zu. Alle in Realisation befindlichen Immobilien lägen im Zeitplan, erläutert Ina Invest. In der Mitteilung streicht die Immobiliengesellschaft dabei das Tender-Hochhaus in Winterthur hervor. Hier seien bereits 31 der insgesamt 39 Wohnungen verkauft oder reserviert.

    Im Berichtshalbjahr hat Ina Invest zudem eine weitere Liegenschaft im Marktwert von mehr als 60 Millionen Franken erworben. Damit habe das Unternehmen sein für das Gesamtjahr gestecktes Akquisitionsziel bereits übertroffen, wird in der Mitteilung erläutert. Da die Eigentumsübertragung erst im laufenden Semester erfolgen wird, wirkt sich der Kauf im Berichtshalbjahr noch nicht auf das Ergebnis aus.

  • Novavest wächst profitabel

    Novavest wächst profitabel

    Einer Mitteilung der Novavest Real Estate AG zufolge betrug der Wert des Immobilienportfolios der Immobiliengesellschaft zum Stichtag am 30. Juni dieses Jahres 664,3 Millionen Franken. Zum Jahresende 2020 hatte der Wert bei 645,4 Millionen Franken gelegen. Der Zuwachs sei vor allem durch Investitionen in Renditeliegenschaften und Projekte generiert worden, erläutert Novavest. Neubewertungen trugen mit 6,3 Millionen Franken zur Wertsteigerung des Portfolios bei.

    Die Mieteinträge konnten im Jahresvergleich um 8 Prozent auf 12,6 Millionen Franken gesteigert werden. Rund 62 Prozent der Mieterträge werden aktuell von Wohnliegenschaften generiert, informiert Novavest. Die Nettorendite auf den Anlageobjekten lag im Berichtssemester unverändert bei 3,7 Prozent. Die Leerstandsquote steig  im Vergleich zum Jahresende 2020 um 0,3 Prozentpunkte auf 4,3 Prozent an.

    Den Erträgen standen direkte Aufwände vermieteter Liegenschaften in Höhe von 2,0 Millionen Franken entgegen. Insgesamt legte der Aufwand von Novavest im Jahresvergleich um 6 Prozent auf 4,4 Millionen Franken zu. Unterm Strich wurde ein Betriebsergebnis auf Stufe EBIT in Höhe von 14,5 Millionen Franken realisiert. Im Jahresvergleich entspricht dies einer Steigerung um 29 Prozent. Der Reingewinn inklusive Neubewertungen fiel mit 10,6 Millionen Franken um 30 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum aus.

  • Swiss Prime Anlagestiftung erzielt hohe Renditen

    Swiss Prime Anlagestiftung erzielt hohe Renditen

    Die Anlagegruppe SPA Immobilien Schweiz der Vermögensverwalterin Swiss Prime Anlagestiftung in Olten (SPA) hat das erste Halbjahr 2021 mit einer Anlagerendite von 3,28 Prozent abgeschlossen. Im Vergleichszeitraum 2020 lag die Rendite noch bei 1,66 Prozent, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Auch der Verkehrswert des Immobilienbestandes konnte deutlich gesteigert werden: von 2,31 Milliarden im ersten Halbjahr 2020 auf über 2,8 Milliarden Franken im ersten Halbjahr 2021. Grund dafür sind Transaktionen und Investitionen. So nahm SPA vier Objekte im Wert von 118 Millionen Franken in das Portfolio der Anlagegruppe auf, darunter ein Alterszentrum in Bern und fünf Mehrfamilienhäuser in Schüpfheim LU.

     „Das Gesamtportfolio verzeichnet eine starke Aufwertung von netto 33,8 Millionen Franken aufgrund der positiven Entwicklungen bei den Neubauprojekten und den Vermarktungserfolgen“, heisst es weiterhin in der Medienmitteilung. Die Leerstandsquote sei zudem von 4,17 auf 3,34 Prozent gesunken.

    Auch die 2020 neu lancierte Anlagegruppe SPA Living + Europe schloss nach der ersten Transaktion mit 4,4 Prozent Rendite erfolgreich in den ersten sechs Monaten dieses Jahres ab. Der Profit resultiert aus dem Kauf von fünf Alters- und Pflegeimmobilien in Deutschland.

  • Emmi nutzt Solarenergie von Amstutz

    Emmi nutzt Solarenergie von Amstutz

    Emmi und die Amstutz Holzenergie AG weiten ihre Zusammenarbeit aus. Die am Emmi-Standort Emmen hergestellten Produkte wie Aktifit oder Luzerner Rahmkäse werden laut einer Medienmitteilung von Emmi künftig mit Solarstrom von den Dächern der benachbarten Amstutz AG produziert. Bereits seit zwölf Jahren stammen 80 Prozent der dort von Emmi benötigten Prozessenergie aus einer Holzschnitzelanlage auf dem Gelände von Amstutz. Sie speist über eine Fernleitung heissen Dampf in die Leitungen von Emmi ein.

    Die 1440 Photovoltaikmodule von Amstutz produzieren jährlich etwa 500’000 Kilowattstunden Strom. Rund 200’000 Kilowattstunden setzt Amstutz selbst ein, 300’000 werden an Emmi abgegeben. „Wir freuen uns, dass unsere Nachbarin Emmi seit zwölf Jahren auf umweltfreundlichen ,Holzdampf‘ unserer Firma setzt und wir nun mit Sonnenenergie von unseren Dächern die partnerschaftliche Zusammenarbeit für eine nachhaltige Energiezukunft verstärken können“, wird Geschäftsführer Albert Amstutz zitiert.

    Wie es in der Mitteilung weiter heisst, werden die rund 25 Emmi-Betriebe in der Schweiz mit 100 Prozent Strom aus europäischer Wasserkraft versorgt. Künftig wolle das Unternehmen die Produktion von eigenem erneuerbarem Strom in den kommenden Jahren „deutlich“ steigern. So werde auch das Dach der aktuell im Bau befindlichen neuen Käserei in Emmen mit Photovoltaikelementen ausgestattet.

  • Holcim erzielt Rekordergebnisse

    Holcim erzielt Rekordergebnisse

    Die Holcim AG hat im ersten Halbjahr 2021 Rekordergebnisse eingefahren. Der Baustoffhersteller aus Zug erreichte ein Betriebsergebnis von 1,98 Milliarden Franken. Das sind 66 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht.

    Auch der Nettoumsatz von 12,55 Milliarden Franken lag mit 17,4 Prozent weit über dem vom Vorjahr. Holcim hatte in der Corona-Krise starke Einbussen hinnehmen müssen. „Letztes Jahr um diese Zeit habe ich gesagt, Holcim würde gestärkt aus dieser Krise hervorgehen. Diese Halbjahresergebnisse beweisen es“, wird CEO Jan Jenisch in der Medienmitteilung zitiert.

    Zum guten Ergebnis trugen auch die Zukäufe von sieben Firmen durch Holcim bei. So verzeichnete die jüngste Übernahme des Herstellers von Dach- und Teichabdichtungssystemen, Firestone Building Products, einen Volumenanstieg von 21 Prozent bei der Nachfrage. Aufgrund dieser positiven Geschäftsentwicklung passt das Unternehmen seine Erwartungen für den bereinigten operativen Gewinn im laufenden Jahr auf 18 Prozent an.

  • Karsten Hell verlässt die Steiner Gruppe

    Karsten Hell verlässt die Steiner Gruppe

    Die Steiner AG habe im Frühjahr 2021 eine Unternehmenstransformation eingeleitet, erläutert der Zürcher Total- und Generalunternehmer in einer Mitteilung. Dabei wurde das Geschäftsmodell auf den weiteren Ausbau des eigenen Projektportfolios sowie die Erweiterung um Beteiligungsmodelle und Anlagevehikel wie die Steiner Investment Foundation ausgerichtet. Zudem will Steiner zukünftig digitale Produkte für den Immobilienmarkt lancieren.

    Im Rahmen der Unternehmenstransformation habe Karsten Hell dem Verwaltungsrat seinen Rücktritt als CEO angeboten, informiert Steiner. Hell war 2013 als operativer Geschäftsführer (COO) zu Steiner gestossen und hat das Unternehmen seit Juli 2018 als CEO geleitet. Der scheidende CEO werde dem Unternehmen als Berater des Verwaltungsrats verbunden bleiben, schreibt Steiner.

    Die Nachfolge von Hell wird mit sofortiger Wirkung Ajay Sirohi antreten. Der studierte Wirtschaftswissenschaftler und Mathematiker war 2011 als Finanzchef zur Steiner Gruppe gekommen. Vorher hatte Sirohi in gleicher Position für verschiedene multinationale Unternehmen agiert.

    Mit Michael Schiltknecht wird Sirohi zudem der bisherige Leiter Immobilienentwicklung der Steiner AG als Co-CEO zur Seite gestellt. Schiltknecht war 2007 als Bereichsleiter der Immobilienentwicklung bei Steiner eingestiegen. Die beiden neuen Unternehmensleiter sollen „die vorgegebene Strategie weiterverfolgen sowie die nachhaltige Entwicklung des Unternehmens sicherstellen“, heisst es in der Mitteilung.

  • Partners Group übernimmt australische Travelodge-Hotels

    Partners Group übernimmt australische Travelodge-Hotels

    Die Partners Group schafft sich ein Hospitality-Standbein in Australien. In Partnerschaft mit dem singapurischen Staatsfonds GIC und dem australischen Hotelbetreiber Salter Brothers erwirbt sie das Travelodge-Hotelportfolio. Laut einer Medienmitteilung der Partners Group handelt es sich dabei um das grösste Portfolio seiner Art in Australien und ist über Metropolen wie Sydney, Melbourne und Brisbane verteilt. Es biete einen guten Startpunkt für den weiteren Ausbau.

    „Dieses Portfolio stellt eine exzellente Gelegenheit dar, gut gelegene Anlagen zu erwerben“ und gleichzeitig von den pandemiebedingten Preisabschlägen zu profitieren, so Rahul Ghai, Managing Director Private Real Estate der Partners Group. „Uns gefällt dieses Portfolio besonders, da es anfängliche Erträge mit Potenzial für weitere Renditen durch transformative Wertschöpfungsstrategien bietet.“

    Zum einen werde dem Portfolio eine in diesem Jahr gestartete landesweite Kampagne zur Ankurbelung des Inlandstourismus zugutekommen. Zum anderen arbeiteten die neuen Partner an einem Plan, der die Auslastung der Hotels etwa durch ein neues Markenbild und selektive Aufwertung verbessern soll. Ausserdem denken die Eigner an eine Erweiterung der Sichtbarkeit durch die Ausweitung von Treue- und Belohnungsprogrammen über einen breiteren Vertriebskanal.

    Partners Group-Geschäftsleitungsmitglied Euan Kennedy sieht „einige Anzeichen für eine stetige wirtschaftliche Erholung“ in Australien. Steigende Impfraten seien „ein gutes Vorzeichen für eine zunehmende Zimmerbelegung durch in- und ausländische Reisende im Laufe unserer Investition. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren erfahrenen Betriebs- und Kapitalpartnern bei dieser spannenden Gelegenheit.“

  • Sika wächst zweistellig

    Sika wächst zweistellig

    Einer Mitteilung von Sika zufolge hat der Zuger Baustoffkonzern das erste Halbjahr 2021 mit neuen Rekordwerten abgeschlossen. Konkret wurde ein Umsatzwachstum um 23,1 Prozent auf 4,45 Milliarden Franken realisiert. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT legte im Jahresvergleich um 67,2 Prozent auf 685,9 Millionen Franken zu. Die EBIT-Marge erreichte mit 15,4 Prozent einen neuen Rekordwert.

    „Wir haben uns in einem weiterhin herausfordernden Marktumfeld erneut behauptet und im ersten Halbjahr 2021 sehr gute Geschäftsresultate erzielt“, wird Thomas Hasler in der Mitteilung zitiert. „COVID-19 wird uns weiterhin herausfordern“, meint der Vorsitzende der Konzernleitung. „Wir sind aber gut aufgestellt und haben unter schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen unsere Krisenresistenz unter Beweis gestellt und neue Wachstumsplattformen geschaffen.“

    Zur guten Entwicklung im ersten Semester 2021 hatten alle Geschäftsregionen von Sika mit zweistelligen Raten beim Umsatzwachstum beigetragen. In der Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) wurde im Jahresvergleich eine Umsatzsteigerung von 25,2 Prozent  auf 2,04 Milliarden Franken realisiert. Die Region Americas legte um 15,8 Prozent  auf 1,10 Milliarden Franken zu. In der Region Asien/Pazifik konnten die Umsätze um 26,4 Prozent auf 960,8 Millionen Franken gesteigert werden. Im Geschäft mit der Automobilindustrie (Bereich Global Business) wurde ein Wachstum von 26,4 Prozent auf 351,0 Millionen Franken realisiert.

    Für das Gesamtjahr geht Sika von einem Umsatzwachstum zwischen 13 und 17 Prozent in Lokalwährungen aus. Das Betriebsergebnis soll dazu überproportional gesteigert werden. Bei der EBIT-Marge rechnet Sika trotz steigender Rohstoffpreise mit mindestens 15,0 Prozent.

  • Baloise erhöht Kapital für Immobilienfonds

    Baloise erhöht Kapital für Immobilienfonds

    Die Baloise Asset Management AG wird vom 10. bis zum 19. August eine Kapitalerhöhung für ihren Baloise Swiss Property Fund durchführen, informiert das Vermögensverwaltungsunternehmen der Baloise-Gruppe in einer Mitteilung. Dabei sollen kommissionsweise maximal 1,24 Millionen neuer Anteile im Gesamtwert von rund 135 Millionen ausgegeben werden.

    Ausgabepreis inklusive Ausgabekommission werden in der Mitteilung auf 110,70 Franken pro Anteil beziffert. Je 19 Bezugsrechte berechtigen ihr zufolge zum Bezug von fünf neuen Anteilen. Allenfalls nicht gezeichnete Anteile werden nicht emittiert, informiert Baloise.

    Die eingespielten Mittel sollen für den Erwerb eines Immobilienportfolios aus 15 Wohnliegenschaften, einer Gewerbeliegenschaft und einer gemischt genutzten Liegenschaft verwendet werden. Den geplanten Kauf dieser auf zehn Kantone verteilten Immobilien hatte Baloise bereits im vergangenen Monat kommuniziert.

    Das Liegenschaftsportfolio im Marktwert von rund 185,2 Millionen Franken wird derzeit von den zur Baloise-Gruppe gehörenden Basler Versicherung AG und Basler Leben AG gehalten. Die Schweizer Finanzaufsicht habe der Fondsleitung bereits die nötige Ausnahmebewilligung vom Übernahmeverbot durch nahestehende Personen gewährt, erläutert Baloise. Zur Finanzierung des Kaufs beabsichtigt Baloise, neben der Kapitalerhöhung weitere rund 50 Millionen Franken Fremdkapital aufzunehmen.

  • Julius Bär erweitert Immobiliengeschäft

    Julius Bär erweitert Immobiliengeschäft

    Julius Bär hat sich in seinem Dienstleistungsangebot bei Immobilien bisher auf Hypothekarfinanzierungen konzentriert. Nun will die Bankengruppe ihr Angebot in „dieser wichtigen Anlageklasse“ ausbauen, informiert Julius Bär in einer Mitteilung. Zukünftig sollen Beratung, Vermittlung, Finanzierung und Strukturierung sowie damit verbundene Dienstleistungen für Investment-Management, Bewertung und Bewirtschaftung von Immobilien angeboten werden.

    Diese Pläne will die Bankengruppe mit Partnern und in Zusammenarbeit mit Drittanbietern umsetzen. In einem ersten Schritt werde Julius Bär dabei 83 Prozent des Zürcher Immobiliendienstleisters KMP erwerben, erläutert die Bankengruppe in der Mitteilung. Der aktuelle Mehrheitseigner und CEO von KMP, Dominik Weber, soll unter dem Dach von Julius Bär eine neue Real-Estate-Einheit für die Bankengruppe aufbauen. Als zukünftiger Minderheitseigentümer werde Weber zudem weiterhin Verwaltungsratspräsident der KMP bleiben, schreibt Julius Bär.

    In einer weiteren Mitteilung kommuniziert die Bankengruppe ihre Kennzahlen für das erste Halbjahr 2021. Danach konnte Julius Bär den Konzerngewinn im Jahresvergleich um 23 Prozent auf 606 Millionen Franken steigern. Die von der Gruppe verwalteten Vermögen legten gegenüber Ende 2020 um 12 Prozent auf 486 Milliarden Franken zu.

    „Wir haben unseren Fokus erfolgreich auf nachhaltiges Gewinnwachstum verlagert und die Attraktivität unseres Leistungsversprechens für bestehende und neue Kunden kontinuierlich gestärkt“, wird Julius Bär-CEO Philipp Rickenbacher in der Mitteilung zitiert. Ihr zufolge handelt es sich bei dem Konzerngewinn um den höchsten Halbjahresgewinn in der Geschichte des Unternehmens.

  • Swiss Life Asset Managers kauft in Oslo zu

    Swiss Life Asset Managers kauft in Oslo zu

    Swiss Life Asset Managers hat das Immobiliengeschäft der in Oslo ansässigen Investmentfirma Ness, Risan & Partners (NRP) übernommen. Der erworbene Geschäftsbereich für Gewerbeimmobilien und Immobilienfonds mit seinen 39 Mitarbeitenden tritt künftig unter der Marke Swiss Life Asset Managers auf.

    „Mit einem der führenden Anbieter von Logistikimmobilien in den nordischen Ländern können wir unsere geografische Präsenz strategiekonform stärken und unsere Position als führende Immobilien-Managerin in Europa weiter ausbauen“, wird Stefan Mächler, CIO der Swiss Life-Gruppe, in einer Medienmitteilung zitiert. Über finanzielle Details dieser Transaktion wurde nichts bekannt. Sie soll voraussichtlich im vierten Quartal abgeschlossen werden.

    NRP verfüge über ein ausgeprägtes Netzwerk und Wissen über den nordischen Gewerbeimmobilienmarkt. Das 2000 gegründete Unternehmen verwalte ein vielfältiges Portfolio von Büro-, Einzelhandels- und Industrieimmobilien. Ende 2020 habe NRP Vermögenswerte in Höhe von umgerechnet 1,2 Milliarden Franken verwaltet und bewirtschaftet. Neben der Immobilienbranche ist NRP noch in den Sektoren Schifffahrt und Offshore tätig.

    Christian Ness, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von NRP, ist sich sicher, „den perfekten Partner für NRP“ gefunden zu haben, „der über einen strategischen Ansatz, Finanzkraft, Know-how und ein Netzwerk verfügt, das diese Beziehung wertvoller macht als die Summe der Einzelteile.“

  • Dormakaba übernimmt Solus Security Systems in Indien

    Dormakaba übernimmt Solus Security Systems in Indien

    Die dormakaba International Holding AG hat die Übernahme von Solus Security Systems Pvt Ltd. abgeschlossen. Das Unternehmen für Zutritts- und Sicherheitslösungen erwarte von der Transaktion vom ersten Tag an einen Beitrag zum Gewinn je Aktie auf Gruppenstufe und zur EBITDA-Marge, heisst es in einer Medienmitteilung. Solus erzielte im Geschäftsjahr 2020/2021 per Ende März 2021 einen Umsatz im einstelligen Millionenbereich. Weitere finanzielle Angaben zu der Transaktion wurden nicht gemacht.

    Solus ist in Indien Marktführer für integrierte Lösungen im Bereich elektronische Zutrittskontrolle, Zeit- und Anwesenheitserfassung, Zutrittsmanagement für Besucher, Zufahrtskontrolle und Sicherheit sowie den dazugehörigen Dienstleistungen. Das Unternehmen hat in Bangalore und an weiteren Standorten insgesamt 200 Mitarbeitende, davon 130 Servicetechniker. Sie bedienen indienweit Systemintegratoren sowie mittelständische Endkunden in verschiedenen Branchen.

    „Wir erweitern unser Geschäft im Bereich Electronic Access & Data in Indien um ein breites Produktportfolio, zusätzliche Vertriebskanäle und einen grossen Kundenstamm – damit bieten sich uns mit Solus hervorragende Wachstumsmöglichkeiten“, wird Jim-Heng Lee, COO AS APAC von dormakaba, in der Medienmitteilung zitiert.

    Auch für Solus ergeben sich „Synergien aus dem erweiterten Produktportfolio und der grösseren Marktpräsenz, womit der Zusatznutzen für unsere Kunden in Bezug auf bessere Lösungsangebote und Services gesteigert wird“, wird Narasimha Swamy, Eigentümer und Geschäftsführer von Solus, in der Medienmitteilung zitiert.

  • PriceHubble sichert sich 34 Millionen Dollar

    PriceHubble sichert sich 34 Millionen Dollar

    Die Zürcher PriceHubble AG hat eine Serie B-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Von neuen und bestehenden Investoren konnte das Proptech 34 Millionen Dollar einnehmen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Es fokussiert auf Immobilienbewertungen und Objekteinsichten auf der Basis von Big Data Analytics und Künstlicher Intelligenz. Angeführt wurde diese Runde von Digital+ Partners. „Bedeutsame Investitionen“ erhielt das international wachsende Unternehmen eigenen Angaben zufolge von Latitude Ventures, TX Ventures und Business Angels. Auf grosse Nachfrage sei es auch bei den bestehenden Investoren gestossen, darunter Swiss Life und btov/Helvetia Venture Fund.

    Dies sei eine der grössten B-Runden in der europäischen Proptech-Szene, so Dr. Stefan Heitmann, Mitgründer und Verwaltungsratspräsident von PriceHubble. CEO Julien Schillewaert hält sie für einen „wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Verwirklichung unserer Vision, der unangefochtene Marktführer für datengetriebene digitale Lösungen für die Immobilien- und Finanzbranche in Europa und Asien zu werden“.

    Dafür sei PriceHubble „mit der Kombination aus einem exzellenten Team, einer ausgereiften technologiegetriebenen Organisation und einer Best-in-Class-UX ist PriceHubbel bestens gerüstet, um das Wachstum weiter anzutreiben, zusätzliche Top-Talente anzuziehen und die Go-to-Market-Organisation international zu skalieren“, so Patrick Beitel, Mitgründer und Geschäftsführer bei Digital+ Partners.

    Das 2016 in Zürich gegründete Unternehmen ist mittlerweile in neun Märkten aktiv: Schweiz, Frankreich, Deutschland, Österreich, Japan, Niederlande, Belgien, Tschechische Republik und Slowakei. Der B2B-Kundenstamm habe sich in den vergangenen zwölf Monaten verdreifacht. Mittlerweile bestehe er aus 800 Unternehmen.

  • Hälg Group eröffnet neuen Standort in Freiburg

    Hälg Group eröffnet neuen Standort in Freiburg

    Die Gebäudeautomation der Hälg Group mit Sitz in St.Gallen eröffnet in Freiburg-Givisiez einen neuen Standort und baut damit ihr Netzwerk in diesem Geschäftsfeld aus. Laut Medienmitteilung ist Freiburg der siebte Standort. Bisher war die Hälg Gebäudeautomation mit eigenen Standorten in St.Gallen, Luzern, Zürich, Basel, Chur und Genf vertreten.

    Vom neuen Standort aus soll der Anlagenbau in der Region Freiburg, Neuenburg und Lausanne betrieben werden. Zusammen mit dem bisherigen Standort Genf sei damit die Hälg Gebäudeautomation in der ganzen Westschweiz vertreten. Ab dem 1. September sei ein vierköpfiges Team vor Ort. Der erste Mitarbeitende habe bereits jetzt seine Arbeit aufgenommen.

    Hälg hebt in der Medienmitteilung hervor, dass das Team in Freiburg-Givisiez in das Netz der Gebäudeautomation Schweiz eingebettet sei. Die Mitarbeitenden in den einzelnen Standorten tauschten sich aus. Damit könne die Hälg & Co. AG Gebäudeautomation neben dem Team vor Ort auch auf das schweizweite Team der Gebäudeautomation zurückgreifen.

    Das Familienunternehmen Hälg werde in vierter Generation durch die Inhaber geführt, heisst es in der Mitteilung. Unternehmensziel sei, die Hälg Group zum führenden Schweizer Dienstleistungsunternehmen für Gebäudetechnik im Bereich Heizung, Lüftung, Klima, Kälte und Sanitär über den ganzen Lebenszyklus einer Anlage zu machen.

    Die Unternehmensgruppe beschäftigt nach eigenen Angaben an 22 Standorten in der Schweiz 1125 Mitarbeitende und erzielte 2020 einen Umsatz von 312 Millionen Franken.

  • MoneyPark bezieht grösseren Standort in Winterthur

    MoneyPark bezieht grösseren Standort in Winterthur

    MoneyPark wächst in Winterthur. Im vergangenen Jahr konnte das dortige Team des Unternehmens von drei auf sechs Beraterinnen und Berater ausgebaut werden. Entsprechend hat MoneyPark nun neue Räumlichkeiten bezogen. Der Standort befindet sich an der Metzggasse 20 und umfasst einer Mitteilung zufolge sechs Beratungszimmer.

    „Jetzt wollen wir weiterwachsen und unsere Kundinnen und Kunden intensiv rund um die Themen Hypotheken, Vorsorge und Immobilienkauf sowie -verkauf betreuen“, wird Flavian Scheidegger zitiert. Er hat im Juni die Leitung der Winterthurer Filiale von Andreas Leu übernommen.

    Nicht nur die Filiale in Winterthur expandiert. Auch MoneyPark hat kürzlich seine Geschäftstätigkeit erweitert. So können sich Kundinnen und Kunden nicht nur bei der Finanzierung und Vorsorge, sondern auch bei Fragen rund um die Immobiliensuche, den Kauf, Besitz und Verkauf beraten lassen.

  • Implenia und Partner erhalten Förderung von Norwegen

    Implenia und Partner erhalten Förderung von Norwegen

    Das in Oslo ansässige Cleantech-Unternehmen TECO 2030 und die norwegische Konzerntochter des Baukonzerns Implenia erhalten vom Staatsbetrieb Enova des norwegischen Umwelt- und Klimaministeriums umgerechnet 16,77 Millionen Franken zur Entwicklung wasserstoffbetriebener Lösungen für Baustellen. Die Mittel werden ab September über eine Laufzeit von zweieinhalb Jahren gewährt. Zur Klimastrategie Norwegens gehört, dass ab 2025 auf Baustellen keine fossilen Brennstoffe mehr genutzt werden. Laut einer Medienmitteilung von Implenia werden es diese „grosszügigen Fördermittel“ beiden Unternehmen ermöglichen, das Ziel der norwegischen Regierung zu erreichen.

    Bereits im April hatten Implenia und TECO 2030 einen Vertrag zur Entwicklung und Erprobung solcher Baulösungen unterschrieben. „Unsere Brennstoffzellen können für grosse Schiffe und andere Schwerlastanwendungen eingesetzt werden, warum dann nicht auch für den Antrieb von Geräten auf Baustellen“, hatte Teco 2030-CEO Tore Enger damals erklärt. „Durch die Nutzung von wasserstoffbasierten Brennstoffzellen anstelle von Dieselgeneratoren können Emissionen auf Baustellen völlig unterbunden werden, sodass diese klimafreundlicher werden“, so Enger in der aktuellen Mitteilung.

    Wie Implenia betont, stehe diese Initiative im Einklang mit den eigenen zwölf Nachhaltigkeitszielen, die bis 2025 erreicht werden sollen. „Wir sind der Auffassung, dass Wasserstoff auf den Baustellen der Zukunft eine bedeutende Rolle als Energieträger spielen wird“, sagt der CEO von Implenia Norwegen, Audun Aaland. „Und wir sind stolz darauf, dass wir diese nachhaltige Innovation gemeinsam mit TECO 2030 voranbringen können.“

  • Immo56 steigert Anlagerendite

    Immo56 steigert Anlagerendite

    Einer Mitteilung der Procimmo SA zufolge hat der von der Vermögensverwalterin kollektiver Immobilienanlagen verwaltete Fonds Immo56 im am 31. März abgeschlossenen Geschäftsjahr ein gutes Ergebnis realisiert. Konkret sei die Anlagerendite im Jahresvergleich von 5,78 auf 7,54 Prozent gestiegen, heisst es dort weiter. Der Nettoinventarwert pro Anteil legte im selben Zeitraum von 148,30 auf 154,00 Franken zu.

    Im Berichtsjahr hatte der Fonds Erträge in Gesamthöhe von 22,91 Millionen Franken generiert. Ihnen standen Aufwände in Gesamthöhe von 9,98 Millionen Franken gegenüber. Der Gesamterfolg habe im Jahresvergleich um 51 Prozent auf 23,59 Millionen Franken gesteigert werden können, schreibt Procimmo.

    Die Mietzinseinnahmen des Fonds lagen im Berichtsjahr mit 20,20 Millionen Franken um 5,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Gleichzeitig wurde die Mietausfallrate von 3,49 auf 3,15 Prozent gesenkt. Die EBIT-Marge des Fonds habe im Jahresvergleich von 65,82 auf 68,81 Prozent verbessert werden können, erläutert Procimmo. Das Nettofondsvermögen insgesamt wird in der Mitteilung mit 358,8 Millionen Franken zum Stichtag Ende März 2021 angegeben.

  • Madaster gewinnt Allco AG als Partnerin

    Madaster gewinnt Allco AG als Partnerin

    Madaster will die Kreislaufwirtschaft im Bau- und Immobilensektor stärken. Dazu bietet es auf seiner Plattform digitale Werkzeuge wie Materialpässe und Indizes zur Erfassung des wirtschaftlichen und zirkulären Werts von Gebäuden an, erläutert Madaster in einer Mitteilung. Ihr zufolge hat die Madaster Services Schweiz  AG in der Allco AG eine neue Mitstreiterin gewonnen. Gemeinsam wollen Madaster und Allco Unternehmen den Zugang zu Gebäudepässen erleichtern und deren Anwendung fördern.

    „Als Totalunternehmer für komplexe Bau-, Umbau und Renovationsprojekte haben wir eine grosse Verantwortung“, wird Allco-Geschäftsführer Urs Meier in der Mitteilung zitiert. „Für uns ist klar, dass Madaster ein wichtiger Bestandteil einer systematischen und stets transparenten Nachhaltigkeitsplanung über den Lebenszyklus eines Gebäudes ist.“ Das Unternehmen setzt das Tool Madaster unter anderem bei der Sanierung einer Liegenschaft in Zürich für Swiss Prime Site ein.

    In Gebäudepässen werden Daten über die in einem Gebäude verwendeten Materialien festgehalten. Auf diese Weise wird eine zukünftige Wiederverwertung des Materials möglich gemacht. Das Fachwissen von Allco soll Madaster helfen, „Materialdaten über den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden“ nutzbar zu machen, erläutert Marloes Fischer in der Mitteilung. „So geht zirkuläres Bauen“, meint die Geschäftsführerin Madaster Services Schweiz.

  • Immobilienfonds von Swiss Life Asset Managers erhöht Kapital

    Immobilienfonds von Swiss Life Asset Managers erhöht Kapital

    Swiss Life Asset Managers hat eine Kapitalerhöhung des Immobilienfonds Swiss Life REF (LUX) German Core Real Estate SCS, SICAV-SIF erfolgreich abgeschlossen, informiert der zur Swiss Life-Gruppe gehörende Vermögensverwalter in einer Mitteilung. Insgesamt seien 108,7 Millionen Euro aufgenommen worden, heisst es dort weiter. Die Mittel sollen zum Erwerb von auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Liegenschaften in Deutschland eingesetzt werden.

    Unter anderem werde Swiss Life Asset Managers bereits vertraglich gesicherte Wohnimmobilien erwerben, die sich durch Energieeffizienz und Ertragspotenzial auszeichneten, erläutert das Unternehmen in der Mitteilung weiter. Allgemein sollen im Fonds weiterhin mindestens 50 Prozent Wohnimmobilien gehalten werden. Ein Teil der neu eingespielten Mittel wird jedoch für den Erwerb kommerziell genutzter Liegenschaften in guten bis sehr guten Lagen deutscher Städte genutzt werden.

    Swiss Life Asset Managers habe bereits 2018 die Prinzipien der UNO für verantwortliches Investieren unterschrieben, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Ihr zufolge wendet das Unternehmen entsprechende Kriterien für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung sowohl beim Kauf als auch bei der Bewirtschaftung von Immobilien an.

  • Novavest schliesst Kapitalerhöhung ab

    Novavest schliesst Kapitalerhöhung ab

    Novavest hat eine weitere Kapitalerhöhung aus bestehendem genehmigtem Kapital abgeschlossen, informiert die Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung. Konkret sind bei dem vom 14. bis zum 23. Juni durchgeführten Bezugsrechtshandel 642’619 neue Namenaktien zum Bezugspreis von je 42,05 Franken gezeichnet worden. Die eingespielten rund 27,0 Millionen Franken will Novavest für den Ausbau des Portfolios an Wohnimmobilien verwenden.

    Bei der Kapitalerhöhung war bestehenden Aktionären der Novavest Real Estate AG ein Recht auf den Bezug einer neuen Aktie pro elf bereits gehaltenen Namenaktien eingeräumt worden. Das Angebot sei darüber hinaus „sowohl bei institutionellen als auch bei privaten Anlegern auf grosses Interesse“ gestossen, schreibt das Unternehmen. In Folge habe Novavest sein Aktionariat erweitern können.

    Nach der Kapitalerhöhung belaufe sich das Aktienkapital von Novavest auf 207,4 Millionen Franken, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Erst im vergangenen Dezember hatte Novavest bei einer Kapitalerhöhung rund 28,6 Millionen Franken eingeworben. Auch diese Mittel wurden für die Erweiterung des eigenen Immobilienportfolios eingesetzt. Per Ende Mai setzte das Unternehmen dann den Nennwert seiner Aktien um 1,65 Franken auf 26,90 Franken zurück.