Schlagwort: Campus Irchel

  • Kunststudierende kooperieren mit Hochbauamt

    Kunststudierende kooperieren mit Hochbauamt

    In Kooperation mit dem Hochbauamt des Kantons Zürich haben Fine-Arts-Studierende der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) Kunstwerke an Sporthallen und einem Entwässerungsaquädukt gestaltet. Die Ergebnisse sind bis zum 27. Februar 2023 unter dem Titel Aqueous Transmissions im Industriequartier rund um den Klingenpark in Zürich ausgestellt, teilt die ZHdK in einer Medienmitteilung mit. Die Vernissage findet dort am 12. Juli statt.

    Das Hochbauamt hatte seine Ausschreibung für Kunst am Bau bei den Sporthallen ausdrücklich an die Fine-Arts-Studierende der ZHdK auf Masterniveau gerichtet. Zur Verfügung standen die drei Sporthallenprovisorien der Kantonsschulen Freudenberg/Enge, Uetikon am See sowie Campus Irchel der Universität Zürich. „Ziel war, an jedem Ort ein Kunstwerk am, im und um das Gebäude zu entwickeln, das den jungen, frischen sowie sportgeprägten Charakter des Orts unterstreicht.“

    Herausgekommen sind insgesamt 17 Projekte, aus denen eine Jury drei ausgewählt hat. Dazu gehören die Werke Higher Goals von Gregor Vogel für den Campus Irchel, Community Show von Julia Nusser und Tereza Glazova für die Kantonsschule Uetikon am See sowie Bouncing Balls von Otto Szabo und Cristian Zabalaga für die Kantonsschulen Freudenberg und Enge. Sie beschäftigen sich mit Themen wie Minderheit, Identität, Sexualität und Verletzbarkeit sowie dem Moment, wenn ein Sportball auf eine Wand trifft.

    Weitere acht Kunstwerke von Bachelorstudierenden entstanden im Zusammenhang mit einem provisorischen Entwässerungsaquädukt, das für den Ersatzneubau der Baugewerblichen Berufsschule an der Limmatstrasse gebaut wurde. Sie sind alle während der Installationsdauer bis 27. Februar 2023 als Urban Art Parcours durch das Quartier rund um den Klingenpark zu sehen.

  • Genomforscher am Campus Irchel bekommen neues Labor

    Genomforscher am Campus Irchel bekommen neues Labor

    Das Functional Genomics Center Zurich (FGCZ) der Universität Zürich (UZH) und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) erhält am Campus Irchel einen Neubau. Spatenstich ist im Mai. Verantwortlich für die Planung und Umsetzung zeichnet als Totalunternehmer Implenia AG Schweiz zusammen mit der SAM Architekten AG Zürich. Sie hatten mit ihrem Projekt ein Auswahlverfahren des kantonalen Hochbauamtes Zürich im März gewonnen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Demnach ist ein neues Laborgebäude von 1300 Quadratmetern geplant. Dieses bietet Platz für 20 verschiedene Raumtypen. Darin sollen Hightech-Geräte untergebracht werden, die unterschiedliche Anforderungen an Raumklima, Temperatur, Strombedarf und Verfügbarkeit stellen.

    Neben den Laboren entsteht auch ein neuartiges Bürokonzept, welches unterschiedliche Möglichkeiten der Gemeinschaft und Privatheit bietet. Diese neue Arbeitsumgebung soll den Genomforschern sowie externen Nutzenden die Arbeit erleichtern, heisst es in der Medienmitteilung. Läuft alles nach Plan, könnten die 80 Mitarbeitenden des Functional Genomics Center Zurich im Sommer 2022 umziehen.

    Das alte Gebäude der Genomforschenden am Campus Irchel wird unterdessen freigemacht für eine Zwischennutzung. Ab 2023 sollen dort drei Mittelschulen des Kantons Zürich einziehen. Nach etwa zehn Jahren sollen die Gebäude renoviert und wieder für universitäre Zwecke übergeben werden.

    Dementsprechend handelt es sich bei dem neuen Laborgebäude um ein Provisorium. Es besteht aus Modulen, die leicht zurückgebaut und wiederverwertet werden können. Denn: Nach 15 Jahren sollen die Wissenschaftler zurück in ihr angestammtes Gebäude ziehen.