Schlagwort: Cleantech

  • Neue Technologien für nachhaltiges Bauen im Praxistest

    Neue Technologien für nachhaltiges Bauen im Praxistest

    Swiss Prime Site (SPS) hat zusammen mit dem Schlieremer Start-up-Förderer Venturelab vielversprechende Start-ups aus den Bereichen Cleantech, PropTech, EnterpriseTech und anderen für die Immobilienbranche relevanten Sektoren identifiziert. Das Immobilienunternehmen mit Hauptsitz in Zug hat laut einer Mitteilung von Venturelab die 25. Ausgabe seines Start-up Accelerator-Programms abgeschlossen. In Zusammenarbeit mit Venturelab zielt die Initiative von SPS darauf ab, Kontakte zu Start-ups zu knüpfen, die Lösungen entwickeln, die in das Unternehmen integriert werden können, und konzentriert sich dabei auf Bereiche wie intelligente Gebäude, gesunde Architektur, intelligente Materialien und Kreislaufwirtschaft, heisst es weiter.

    Unter den 70 Bewerbern wurden zehn Start-ups ausgewählt, die ihre Lösungen Ende März in einer virtuellen Pitch-Session vorstellten. Aus dieser Gruppe wurden vier zur Teilnahme am Beschleunigungsprogramm eingeladen, um ihre Geschäftsmodelle dem SPS-Vorstand vorzustellen. Bei drei Jungunternehmen wird der „innovative Ansatz für Nachhaltigkeit und die Ausrichtung auf die Umweltprioritäten der SPS“ hervorgehoben. Dabei handelt es sich um das auf Lösungen zum Bauen mit klimaneutralem Beton fokussierte ecoLocked mit Sitz in Berlin, das auf Wasserreinhaltung spezialisierte Unternehmen Vunanexus in Küsnacht ZH und Quanthome in Lausanne, das datengesteuerte Intelligenz für Investitionsentscheidungen anbietet. Sie werden weitere Gespräche mit SPS für kommende Projekte und Tests der Lösung führen, heisst es in der Mitteilung.

    „Selten findet man einen Pitch-Wettbewerb, bei dem die Organisatoren so sehr bemüht sind, es einem leicht zu machen und einen während des gesamten Prozesses zu beraten“. wird Ruth Beniermann von ecoLocked zu dem Auswahlprozess zitiert.

  • Schweizer Cleantech-Startups erobern den südafrikanischen Markt

    Schweizer Cleantech-Startups erobern den südafrikanischen Markt

    Im Rahmen des Academia-Industry Training Cleantech-Programms (AIT) konnten vier Schweizer Cleantech-Startups ihre innovativen Lösungen in Südafrika präsentieren. Subasol, Neology Hydrogen, Gaia Turbine und Soft Power stellten ihre zukunftsweisenden Technologien vor und bekamen die Möglichkeit, wertvolle Kontakte zu knüpfen und den Zugang zu einem aufstrebenden Markt zu sichern.

    Subasol überzeugt mit Photovoltaik-Speicherlösungen
    Subasol, das innovative PV-Speichersysteme für den afrikanischen Markt entwickelt, gewann den Pitch-Wettbewerb und setzte sich gegen starke Konkurrenz durch. Die lokal montierten Speichersysteme sollen die Energieversorgung in ländlichen und netzfernen Gebieten Afrikas sichern und tragen damit erheblich zur nachhaltigen Entwicklung des Kontinents bei.

    Kostengünstiger Wasserstoff für die Zukunft
    Neology Hydrogen punktete mit einer Technologie, die Ammoniak in Wasserstoff umwandelt und so kostengünstige und leicht zugängliche Wasserstofflösungen für den globalen Markt bietet. Durch diese Innovation wird der Übergang zu einer wasserstoffbasierten Wirtschaft beschleunigt.

    Praxisnahe Lösungen für saubere Energie
    Gaia Turbine und Soft Power ergänzten das Teilnehmerfeld mit kompakten Wasserturbinen und nachhaltigen Kochlösungen für Entwicklungsländer. Beide Startups bieten praxisnahe Lösungen, um den Einsatz erneuerbarer Energien weltweit zu fördern und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren.

    Zukunftsweisender Austausch
    Im nächsten Schritt ist ein Austauschprogramm geplant, bei dem fünf südafrikanische Unternehmer die Schweiz besuchen werden, um ihre Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln und Kooperationsmöglichkeiten zu erkunden. Dieses Programm ist ein bedeutender Schritt zur Förderung internationaler Cleantech-Partnerschaften und zur Erschließung neuer Märkte.

    Cleantech made in Switzerland erobert Südafrika
    Der Erfolg der Schweizer Startups zeigt das Potenzial innovativer Cleantech-Lösungen auf dem afrikanischen Markt. Die Teilnahme am SA Innovation Summit hat den Grundstein für zukünftige Kooperationen gelegt und bietet vielversprechende Perspektiven für den internationalen Ausbau.

  • Perovskia Solar erhält Investitionen von 2,4 Millionen Dollar

    Perovskia Solar erhält Investitionen von 2,4 Millionen Dollar

    Die Perovskia Solar AG hat frisches Kapital in Höhe von 2,4 Millionen Dollar erhalten. Wie die 2021 gegründete Ausgliederung der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) weiter mitteilt, heisse sie neben den bestehenden Investoren Empa, Venture Kick und Johannes Suter aus Zürich nun auch den Basler Kickfund, den Londoner Risikokapitalgeber D&FG Elements und eine globale Koalition von Business Angels unter der Leitung von Nils Hagander und Beda Rohner als Investoren willkommen. Hagander tritt dem Verwaltungsrat von Perovskia bei.

    Perovskia bietet Erstausrüstern digital gedruckte und flexibel anpassbare Solarzellen an. „Unsere Technologie zur Energiegewinnung wurde über sechs Jahre lang an der Empa entwickelt und ermöglicht es uns, Perovskia Solar mit einem fertigen Produkt auf den Markt zu bringen, das Geräte der nächsten Generation für den Einsatz in Industrie und Konsum antreibt“, wird Gründer und CTO Tobias Meyer zitiert. Wie das 2021 gegründete Cleantech-Start-up ausführt, habe es bereits „mehr als zehn führende Unternehmen aus der Internet-der-Dinge (IoT)-Branche“ als Kunden gewinnen können.

    Perovskia verfolgt die Vision, dass die ultraflachen Solarzellen in jedes Gerät integriert werden können, etwa in vernetzten intelligenten Systemen, die als Smart City, Smart Grid, Smart Building und Industrial IoT firmieren. „Wir ermöglichen es, dass Solarzellen um Produkte herum entworfen werden und nicht Produkte um Solarzellen herum“, heisst es in einer Selbstdarstellung des mehrfach ausgezeichneten Jungunternehmens.

    Diese Finanzierung erlaube es Perovskia, „zu expandieren, innovativ zu sein und zu wachsen“, heisst es in einer weiteren Meldung. „Mit einer neuen Internetseite, modernisierten Maschinen und talentierten neuen Teammitgliedern sind wir unserer Mission mehr denn je verpflichtet: eine Solarzelle auf jedem Gerät.“

  • HIAG gewinnt Cleantech-Unternehmen Grensol als Mieter

    HIAG gewinnt Cleantech-Unternehmen Grensol als Mieter

    Das Immobilienunternehmen HIAG konnte eine weitere Cleantech-Firma als Mieterin für sein Papieri-Areal in Biberist gewinnen. Wie es in einer Mitteilung heisst, rezykliert die Grensol AG wertvolle emissionsarme Ressourcen wie Wasserstoff, Industrieruss, Metalle und Glas aus Altautos. Mit der Wiederverwertung in der Kreislaufwirtschaft vermeidet das Unternehmen gleichzeitig eine Schadstoffe emittierende Verbrennung und Deponierung des Abfalls. Für sein Engagement wurde Grensol am 19. Juni mit dem W.A. de Vigier Award, einem der begehrtesten Förderpreise der Schweiz, ausgezeichnet. Grensol wird auf dem Papieri-Areal auf einer Fläche von 860 Quadratmetern seine erste Pilotanlage in der Schweiz errichten.

    „Es freut uns sehr, dass sich mit der Grensol AG bereits ein zweites Clean-Tech-Unternehmen dafür entschieden hat, ihre innovative Anlage auf unserem Papieri-Areal zu bauen“, wird Raphael Schibli, zuständiger Asset Manager bei HIAG, in der Mitteilung zitiert. „Dies verdeutlicht, dass das Papieri-Areal ideale Bedingungen für Unternehmen aus diversen Branchen bietet, um sich zu entfalten.“

    Bereits zuvor hatte sich das Start-up Librec AG auf dem Areal etabliert. Das Unternehmen hat sich auf das Rezyklieren von Elektrobatterien spezialisiert.

  • Cowa erhält 1 Million Franken von Investoren

    Cowa erhält 1 Million Franken von Investoren

    Die Cowa Thermal Solutions AG hat in einer ersten Finanzierungsrunde über 1 Million Franken von Privatinvestoren und ihren eigenen Gründern Remo Waser und Simon Maranda erhalten. Mit dem frischen Kapital will das im Technopark Luzern ansässige Jungunternehmen seinen Heizungsspeicher für Wärmepumpen im grösseren Stil vermarkten, heisst es in einem Artikel auf dem Portal startupticker.ch.

    Das Cleantech-Start-up entwickelt einen Heizungsspeicher mit Kapseln, die umweltfreundliche Salze als Phasenwechselmaterial enthalten. Ein mit den Kapseln befüllter Speicher kann dreimal mehr Energie aufnehmen als ein herkömmlicher Wasserspeicher für Wärmepumpen. Dadurch wird ein Heizsystem den Angaben zufolge unabhängiger vom Netzstrom. Ausserdem kommt es anders als Batterien oder Akkus ohne Lithium aus.

    Der mit Cowa-Kapseln befüllte Speicher ist seit April dieses Jahres beim Gebäudetechnik-Unternehmen Meier Tobler erhältlich. Die Mehrkosten für das Cowa-Produkt gegenüber herkömmlichen Speichern gleichen sich schnell aus aufgrund der Energiedichte und Langlebigkeit von 20 Jahren, heisst es weiter bei startupticker.ch.

    Neben einer weiteren Skalierung auf dem heimischen Markt möchte das Unternehmen bald nach Deutschland expandieren. Erste Gespräche mit möglichen Vertriebspartnern haben bereits stattgefunden.