Schlagwort: Climeworks

  • UBS arbeitet mit Climeworks und neustark zusammen

    UBS arbeitet mit Climeworks und neustark zusammen

    Die UBS ist mit Climeworks und neustark eine langfristige Zusammenarbeit eingegangen. Die beiden Cleantech-Unternehmen sollen laut Medienmitteilung der UBS für das Bankhaus insgesamt 39’500 Tonnen CO2 dauerhaft aus der Atmosphäre entfernen. Die Vereinbarung hat eine Laufzeit von 13 Jahren. Sie soll Climeworks und neustark Planungssicherheit geben und einen Beitrag zum Netto-Null-Ziel der UBS bis 2025 liefern.

    Sowohl Climeworks als auch neustark sind Ausgliederungen der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Beide widmen sich der dauerhaften Entfernung von CO2 aus der Luft, aber mit je unterschiedlichen Methoden.

    Climeworks mit Sitz in Zürich zählt mit einer Marktkapitalisierung von über 1 Milliarde Franken mittlerweile zu den sogenannten Einhörnern. Das Unternehmen scheidet in seiner mit erneuerbaren Energien in Island betriebenen Anlage Orca CO2 aus der Luft ab. Anschliessend wird es mit der Carbfix-Methode für Tausende von Jahren unterirdisch in Basaltgestein gespeichert. Orca ist die grösste Anlage zur CO2-Abscheidung und -speicherung der Welt.

    Neustark aus Bern speichert das der Luft entnommene CO2 dauerhaft in Recyclingbeton. Das so angereicherte Betongranulat erlaubt die Reduktion des Zementanteils in Frischbeton und verbessert dessen Klimabilanz um etwa 10 Prozent. Damit ermöglicht neustark die Produktion des gemäss eigenen Angaben klimafreundlichsten Betons der Schweiz.

    „Mit dieser Verpflichtung zeigt UBS ihre Vorreiterrolle im Bereich des Klimaschutzes und inspiriert hoffentlich andere, diesem Beispiel zu folgen“, wird Valentin Gutknecht, Mitgründer und Co-CEO von neustark zitiert. „Langfristige Abnahmeverträge sind eine wichtige Voraussetzung für die dringend erforderliche Ausweitung von Technologien zur Kohlendioxidabscheidung.“

  • Climeworks holt in Island CO2 aus der Luft

    Climeworks holt in Island CO2 aus der Luft

    Climeworks, der Reykjaviker Energieversorger ON Power und die isländische Firma Carbfix haben vereinbart, ihre Technologien zur CO2-Abscheidung aus der Luft und für dessen dauerhafte Speicherung zu kombinieren. Climeworks und Carbfix bezeichnen diese Vereinbarungen in ihren jeweiligen Medienmitteilungen als „bahnbrechend“ sowie als „Meilenstein im Kampf gegen den Klimawandel“ und „Wendepunkt im Klimaschutz“: „Zum ersten Mal werden die Technologien für ein Projekt dieser Grössenordnung zur Entfernung von Kohlendioxid aus der Luft miteinander kombiniert“, heisst es dort. Die neue Anlage wird pro Jahr 4000 Tonnen Kohlendioxid dauerhaft aus der Luft entfernen.

    Am Standort des drittgrössten Geothermie-Kraftwerks der Welt, dem isländischen Hellisheiði, errichtet Climeworks Anlagen zur Abscheidung von CO2 aus der Luft. Dafür wird die Direct Air Capture-Technologie (DAC) von Climeworks eingesetzt. Die von ON Power bereitgestellte geothermische Energie und Wärme sichert der DAC-Technologie die konstante Versorgung mit erneuerbarer Energie.

    Das Abkommen von Climeworks mit Carbfix gewährleistet die sichere und dauerhafte Speicherung des Kohlendioxids durch natürliche unterirdische Mineralisierung. Die unterirdischen Basaltgesteinsformationen in Island böten für diesen Prozess die idealen Bedingungen, so die Mitteilung von Carbfix.

    „Diese Zusammenarbeit mit ON und Carbfix ist ein grosser Schritt vorwärts“, wird Jan Wurzbacher in der Medienmitteilung von Climeworks zitiert, Mitgründer und Co-CEO von Climeworks. „Wir können die Netto-Null erreichen.“

    ON Power äussert sich „immens stolz auf diese Zusammenarbeit“ von ON, Carbfix und Climeworks. Sie zeige, „wie innovative Projekte zusammenkommen können, um eine der Lösungen für die globale Erwärmung zu schaffen und zu erweitern“. Das Unternehmen freue sich, „die Arbeit von Climework in Zukunft zu unterstützen“.