Schlagwort: co2 fussabdruck

  • Flumroc schmilzt Gestein künftig mit erneuerbarer Energie

    Flumroc schmilzt Gestein künftig mit erneuerbarer Energie

    Im Rahmen der umfassenden Erneuerungsarbeiten ersetzt die Steinwollproduzentin ihre bisher mit Kokskohle betriebenen Kupolöfen durch einen Elektroschmelzofen. Den Energiebedarf des Elektroschmelzofens wird die Flumroc AG vollständig mit zertifiziertem, nachhaltigem Strom aus Schweizer Wasserkraft abdecken. Mit der Umstellung des Produktionsprozesses senkt Flumroc ihren CO2-Ausstoss um 80 Prozent und verbessert damit ihren ökologischen Fussabdruck massiv. «Für die Zukunft brauchen wir in allen Bereichen klimafreundliche Lösungen – auch in der Industrie. Von der Erneuerung profitieren unsere Kunden, unsere Umwelt, der Standort Flums und unser Unternehmen», sagt Flumroc-Geschäftsführer Damian Gort. Die Inbetriebnahme der Anlagen erfolgt voraussichtlich im Sommer 2023. Nur noch ein kleiner Teil des Gesamtenergiebedarfs wird mit fossilen Energieträgern gedeckt.

  • Zirkulit-Beton wird erstmals ausgeliefert

    Zirkulit-Beton wird erstmals ausgeliefert

    In Stadel ist der kreislauffähige Beton zirkulit erstmals ausgeliefert worden. An der Hinterdorfstrasse entstehen damit drei Mehrfamilienhäuser. „Mit der Lieferung der ersten Kubikmeter zirkulit-Beton beginnt das zirkuläre Zeitalter“, schreibt das neu gegründete Unternehmen, das sich genauso nennt wie sein Produkt, in seiner Medienmitteilung.

    Dank des Einsatzes von 1850 Kubikmeter zirkulit-Beton spare die Bauherrin EBI Immobilien 3260 Primärrohstoffe. Zudem reduziere sie den CO2-Fussabdruck des Bauprojekts um 18’500 Kilogramm. Dies werde dadurch erreicht, dass eine „neuartige Technologie“ CO2 im Beton speichere.

    Dieser Baustoff „gibt mir die Möglichkeit, beim grössten Einflussfaktor, dem Beton, eine deutliche Reduktion zu erzielen“, wird Sarah Heinle von EBI Immobilien in der Mitteilung zitiert. „Wir hoffen, dass weitere Bauherrschaften nachziehen, damit wir gemeinsam die ehrgeizigen Umweltziele erreichen.“

    Theoretisch, so zirkulit, könne die Bauwirtschaft jährlich 7,5 Millionen Tonnen Bauabfall beseitigen und gleichzeitig über 42 Millionen Kilogramm CO2 im Beton speichern. Die Technologie sei marktreif und die nationale Expansion gestartet.