Schlagwort: co2 neutral

  • Allreal schafft Werte durch langfristige und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Geschäftstätigkeit

    Allreal schafft Werte durch langfristige und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Geschäftstätigkeit

    Allreal hat eine Nachhaltigkeitsstrategie (ESG) entwickelt, die ambitionierte und konkrete Ziele vorgibt und lässt sich künftig jährlich an diesen messen. Allreal schafft Werte durch volle CO2-Neutralität (Environment) Bis spätestens im Jahr 2050 will Allreal für das Portfolio der Renditeliegenschaften die volle CO2-Neutralität erreichen. Bis Ende 2022 stellt das Unternehmen deshalb die vollständige Verbrauchserfassung der Renditeliegenschaften sicher und erarbeitet individuelle Objektstrategien. Zudem wird das Unternehmen mit einem breit angelegten Ausbau der Photovoltaikanlagen und der Gebäudeleitsysteme starten. Zur Erreichung des Absenkpfads werden ab dem Jahr 2022 Teilkompensationen der CO2-Emissionen vorgenommen. Einen weiteren Beitrag zur Absenkung der Emissionen soll die aktive Steuerung des Nutzerverhaltens leisten. Neben «Green Lease»-Verträgen gehört die Förderungen der Elektromobilität und die Schaffung finanzieller Anreize, um nachhaltiges Nutzerverhalten bei den Mietern zu fördern. Bis im ersten Halbjahr 2024 werden mindestens 20% der Garagenparkplätze mit einer Elektroladestation ausgerüstet (800 Ladestationen).


    Mit Blick auf die Tätigkeiten der Generalunternehmung setzt Allreal auf den konsequenten Einsatz von wiederverwendbaren Materialien. Bei Eigenprojekten wird so rasch als möglich der gesamte Lebenszyklus eines Materials berücksichtigt. Allreal schafft Werte durch die Übernahme von Verantwortung (Social) Im Bereich Gesellschaft setzt sich Allreal für umfassende Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sowie echte Chancengleichheit ein. Das Unternehmen bietet bereits heute ein attraktives Arbeitsumfeld, das dank der Flexibilisierung der Arbeitszeit (Teilzeitarbeit/Teilpensionierung) die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglicht. Weitere diesbezügliche Massnahmen werden laufend ausgebaut.

  • In Zug entsteht Meilenstein für nachhaltiges Bauen

    In Zug entsteht Meilenstein für nachhaltiges Bauen

    Das Bauprojekt für das neue Produktions- und Montagegebäude der V-ZUG namens Zephyr Ost im Tech Cluster Zug ist das bislang grösste, bei dem CO2-angereicherter Beton zum Einsatz kommt. Er entsteht aus Recyclingbeton des Baustoffkonzerns Holcim, der durch ein Verfahren von neustark mit CO2 angereichert wird. Die Bauarbeiten sind laut einer Medienmitteilung am Mittwoch gestartet. Das Gebäude soll 2023 in Dienst gestellt werden.

    Für diesen klimafreundlichen Beton wird zum ersten Mal CO2 aus der Schweiz eingesetzt. Das in Bern ansässige und 2019 aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) ausgegliederte Start-up neustark gewinnt das CO2 aus der Abwasserreinigungsanlage der ara region bern AG.

    Das rezyklierte Granulat für die Betonproduktion wird von der Recycling-Aufbereitungsanlage Arge EvoREC in Oberdorf NW aufbereitet. Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsunternehmen der Holcim Kies und Beton AG und der Zimmermann Umweltlogistik AG. Anschliessend wird das Granulat mit dem Trockenverfahren von neustark karbonatisiert. Die Technologie sei in den vergangenen Monaten getestet worden und werde nun kommerziell eingesetzt.

    Mit dem Einsatz von 4200 Kubikmeter Recyclingbeton und der CO2-Bindung werde im Vergleich zu einer konventionellen Bauweise insgesamt eine Einsparung von 71 Tonnen CO2 erreicht. Das entspreche etwa der jährlichen CO2-Aufnahme von 3500 Schweizer Tannen.

    „Wir freuen uns, mithilfe des innovativen neustark-Verfahrens unserer Vision einer klimaneutralen und zirkulären Betonproduktion einen Schritt näher zu kommen“, so Giovanni Barbarani, Head Concrete Performance bei Holcim Schweiz. „Dieses Projekt ist ein Meilenstein auf dem Weg zum nachhaltigen Bauen in der Schweiz, auch dank seiner Regionalität und kurzer Transportwege.“

    Die Metall Zug Gruppe will im Tech Cluster Zug „ein neues Stück Stadt für ein industriell geprägtes Ökosystem“ schaffen. Dort sollen auch andere Industriebetriebe, Start-ups, technologienahe Dienstleister, Ausbildungseinrichtungen und Wohnungen angesiedelt werden.

  • Swiss Life Arena stellt Eis CO2-neutral her

    Swiss Life Arena stellt Eis CO2-neutral her

    Die Swiss Life Arena solle „ein Vorzeigeobjekt in Sachen Energieeffizienz“ werden, schreibt das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) in einer Mitteilung. Es hat das Energiekonzept für das Eisstadion in Zürich Altstetten erstellt. „Dabei haben wir unsere langjährigen Erfahrungen aus der Planung, der Realisierung und dem technischen Betrieb von Arenen wie dem Hallenstadion Zürich, der Swisspor Arena in Luzern oder der Vaudoise Arena in Lausanne einfliessen lassen“, wird Christoph Deiss, Leiter Energielösungen bei ewz, in der Mitteilung zitiert.

    Herzstück des Konzepts ist die Energiezentrale der Arena, in der die Kälte für die Eisfläche und die Energie für das Raumklima produziert werden. Die von den vier Kältemaschinen produzierte Abwärme wird zum einen für die Beheizung der Räume benutzt. Zum anderen soll die Arena an den Energieverbund Altstetten und Höngg angeschlossen werden. Damit trägt die Abwärme der Kältemaschinen in Zukunft zur Wärmeversorgung von an den Energieverbund angeschlossenen Haushalten bei. „Wir haben uns für ein Energiekonzept von ewz entschieden, das ökologische Nachhaltigkeit gewährleistet“, lässt sich Peter Zahner, CEO der ZSC Lions, in der Mitteilung zitieren. „Überzeugt hat uns insbesondere der innovative Ansatz, Synergien zu nutzen – nicht zuletzt auch aus ökonomischer Sicht.“

    Damit die Swiss Life Arena den Minergie-Standard für Eisstadien erfüllen kann, wird zudem auf dem Dach des Stadions eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 400 Kilowatt Peak installiert. Wärme- und Kälteversorgung sowie der von ewz zusätzlich gelieferte Strom würden „zu 100 Prozent CO2-frei“ produziert, schreibt ewz. Ein Gebäudeautomationssystem soll die Anlagen bedarfsorientiert und energieeffizient steuern.

  • Umwelt Arena realisiert Leuchtturmprojekt in Urdorf

    Umwelt Arena realisiert Leuchtturmprojekt in Urdorf

    Die Überbauung der Umwelt Arena in Männedorf hat vom Bundesamt für Energie den Watt d’or 2021 erhalten. Die beiden Mehrfamilienhäuser in Männedorf können ihren Energiebedarf über Photovoltaikmodule an Fassaden und Dächern und zwei Windräder decken. Ihre Bewohner sind dadurch bis zu einer Obergrenze von Strom- und Heizkosten befreit.

    Nun legt die Umwelt Arena mit einem neuen Leuchtturmprojekt nach. In Urdorf sollen drei weitere energieautarke Wohngebäude realisiert werden, wird in einem Beitrag auf energeia+ erläutert. Der Blog des Bundesamts für Energie wird die Umsetzung des Projekts in einer losen Serie von Beiträgen begleiten. Im ersten Beitrag erläutert Walter Schmid, Investor und Initiant der Umwelt Arena, die geplante Überbauung.

    Wie bereits in Männedorf werden auch die Überbauungen in Urdorf ihre Energie selbst produzieren, erklärt Schmid. „An der Fassade, auf dem Flachdach oder der Einfahrt in die Tiefgarage sind Photovoltaik-Anlagen installiert.“ Im Sommer produzierte überschüssige Energie soll dabei ins Gasnetz eingebracht und im Winter zurückbezogen werden. Um das Gas wieder in Strom und Wärme zu verwandeln, wird in die Keller der Gebäude eine Hybridbox installiert. Bis zu einer Obergrenze sollen die Mieter der Wohngebäude von Strom- und Heizkosten befreit werden.

    In der Broschüre zum Projekt wird die Überbauung in Urdorf als „nationales Zukunftsprojekt“ bezeichnet. Denn das Projekt solle zeigen, „dass es sich lohnt, energieeffizient zu bauen und alle dabei gewinnen“, meint Initiator Schmid. Männedorf habe bereits gezeigt, dass die Idee funktioniere, das grösser angelegte Projekt in Urdorf solle sie „noch günstiger, ökonomischer machen“. Denn nur so könnten Nachahmer gewonnen werden.

  • Gebäude der Zürcher Stadtverwaltung werden CO2-neutral

    Gebäude der Zürcher Stadtverwaltung werden CO2-neutral

    Bis 2035 sollen alle Liegenschaften der städtischen Verwaltung CO2-neutral werden, wie aus einer Medienmitteilung der Stadt Zürich hervorgeht. Dafür hat Stadtrat André Odermatt (SP), Vorsteher des Hochbaudepartements, diese Woche eine Strategie vorgestellt.

    Ein grosser Teil der Betriebsemissionen ist laut Mitteilung auf die fossile Wärmeerzeugung zurückzuführen. Unter anderem sollen daher sämtliche fossilen Heizungen durch alternative Wärmequellen ersetzt werden. Die Wärme wird dabei aus Wärmeverbunden oder Fernwärmeanlagen kommen. Weitere Massnahmen umfassen technische Erneuerungen, Verbesserung der Energieeffizienz sowie Verhaltensänderungen.

    Das Portfolio der Immobilien Stadt Zürich (IMMO) umfasst unter anderem Schulanlagen, Amtshäuser und Werkhöfe. Seit 2007 konnte der jährliche CO2-Ausstoss der Gebäude dank verschiedenen Massnahmen bereits um circa 23’000 Tonnen auf rund 20’000 Tonnen mehr als halbiert werden. Bis 2030 soll eine Reduktion um 90 Prozent erreicht werden, bevor die Gebäude 2035 komplett CO2-neutral werden.

    „Das Ziel ist ambitioniert, aber die Grösse von unserem Portfolio mit rund 1800 Gebäuden verpflichtet uns auch zu ambitionierten Zielen. Die IMMO kann einen wesentlichen Beitrag zur städtischen Klimapolitik leisten“, wird Odermatt zitiert.