Schlagwort: Coop

  • Coop und Energie 360° bauen gemeinsam Ladenetz aus

    Coop und Energie 360° bauen gemeinsam Ladenetz aus

    Die Coop Genossenschaft mit Sitz in Basel und die Energie 360° AG mit Sitz in Zürich führen ihre Zusammenarbeit beim Bau von Ladestationen für elektrisch angetriebene Fahrzeuge an Coop-Standorten fort. Einer Medienmitteilung zufolge haben sie seit Beginn ihrer Kooperation vor drei Jahren 120 Coop-Standorte mit 250 Ladepunkten ausgestattet. Bis Ende 2026 soll die Zahl auf 200 Standorte steigen.

    Weiterhin sollen über 150 Schnellladestationen mit Leistungen zwischen 50 und 200 Kilowatt entstehen. Die erste ist laut Angaben bereits an einer Coop-Filiale in Dietlikon zu finden. Zwei weitere sind in Winterthur Grüze und Rickenbach TG geplant. Auch dort können Kunden und Kundinnen bald ihre E-Autos während ihres Einkaufes aufladen.

    Während die Ladeleistung aufgrund unterschiedlicher technischer Möglichkeiten zwischen 50 und 200 Kilowatt variieren kann, kostet die Kilowattstunde an Schnellladestationen immer 0,55 Franken. An AC-Ladestationen mit 22 Kilowatt Leistung liegt der Preis für eine Kilowattstunde wie bisher bei 0,29 Franken.

    Die bereits bestehenden 250 Ladepunkte erfreuen sich bereits grosser Beliebtheit. „Nach den erfolgreichen Erfahrungen bauen wir die Partnerschaft mit Energie 360° aus, verdichten das Ladenetz, erhöhen die Ladeleistung und treiben so den Umstieg auf die Elektromobilität voran“, wird Martin Meister, Energiefachmann bei Coop, in der Medienmitteilung zitiert.

    Der Ausbau soll Elektromobilität vorantreiben und das Ladeerlebnis für Fahrende von E-Fahrzeugen verbessern. „Wir vergrössern und verdichten das Angebot an Ladestationen signifikant“, wird Marcel Kobald, Projektleiter bei Energie 360°, zitiert. „Davon profitieren Fahrer*innen von Elektroautos in der ganzen Schweiz.“

  • Coop baut neue Solaranlage auf Einkaufszentrum

    Coop baut neue Solaranlage auf Einkaufszentrum

    Die Detailhandelsgenossenschaft Coop hat eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Einkaufszentrums Fribourg Süd installiert. Damit hat Coop seit 2016 insgesamt 60 Solaranlagen auf den Dächern seiner Supermärkte, Einkaufszentren, Produktionsbetriebe und Verteilzentralen gebaut, heisst es in einer Medienmitteilung. Das Engagement ist Teil einer neuen Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens mit Hauptsitz in Basel.

    Die neue Anlage in Villars-sur-Glâne ist mit 4300 Quadratmetern eine der bislang grössten bei Coop. Alle Anlagen zusammen ergeben eine Fläche von 115‘000 Quadratmetern Solarzellen. Sie produzieren 19 Millionen Kilowattstunden Strom im Jahr. Das entspricht den Angaben zufolge dem jährlichen Stromverbrauch von 5800 Haushalten.

    Coop versorgt mit dem Strom seine eigene Infrastruktur in den Verkaufsstellen, darunter Kühlregale und die Beleuchtung. So nutzt der Standort Fribourg Süd 90 Prozent seines Solarstroms.

    Coop will perspektivisch zu 100 Prozent auf Strom aus erneuerbaren Energiequellen umsteigen. Im Zuge ihrer Nachhaltigkeitsstrategie will die Genossenschaft ausserdem ihren direkten CO2-Ausstoss bis 2026 um 20 Prozent reduzieren. Weiterhin will Coop den Warentransport per Bahn weiter ausbauen und Projekte zur Reduktion von Kohlenstoffdioxid entlang der Lieferketten umsetzen.

  • Coop erweitert Marktgass Bern

    Coop erweitert Marktgass Bern

    Die Filiale der Coop-Gruppe Marktgass Bern hat eine Verkaufsfläche von insgesamt 2100 Quadratmetern, informiert die Detailhandelsgenossenschaft aus Basel in einer Mitteilung. Seit Mai standen Kunden davon das Obergeschoss mit einem Supermarkt, einer Beauty-Insel sowie einer Vinothek und einer Bier- und Getränkewelt zur Verfügung. Nun ist auch das Erdgeschoss des denkmalgeschützten Gebäudes fertig umgebaut. Hier hat Coop eine Kaffee-Bar mit eigener Rösterei, eine Bäckerei, einen Kiosk und verschiedene Dienstleistungsangebote eingerichtet.

    „Es ist ein Schmuckstück entstanden, das keine Wünsche offenlässt und das Einkaufsangebot in der Innenstadt bereichert“, wird File Gjokaj in der Mitteilung zitiert. Die Geschäftsführerin der Filiale Marktgass Bern weist zudem auf den offen gestalteten Küchenbereich in der Kaffee-Bar hin: „Vieles ist hausgemacht und wird direkt vor den Augen der Kundschaft zubereitet.“ Alle Produkte werden sowohl zum Mitnehmen als auch für den Verzehr vor Ort angeboten.

    In Zukunft solle „im Coop Marktgass Bern ausserdem Einkauf auf Bewegung“ treffen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Noch im September wird im Untergeschoss ein update Fitness Einzug halten. Dafür stehen rund 1400 Quadratmeter Fläche zur Verfügung.

  • Die Symbiose von Stahl- und Trockenbau

    Die Symbiose von Stahl- und Trockenbau

    Der Trockenbauer war gefordert: Es sollten eine umfangreiche Elektro- und Lüftungsinstallation sowie eine Sprinkleranlage integriert werden. Ebenfalls war ein Brandschutzwert von REI60 verlangt. Da er bereits eine Produktschulung bei der Rigips AG abgeschlossen und er die Vorteile des neuen Systems kannte, war der Fall klar: RiModul®. Der Architekt war ebenfalls schnell überzeugt: «Wir hatten auch die Variante Holz geprüft, aber wir stiessen bei den Spannweiten an Grenzen und hätten den Brandschutz nicht erfüllt», sagt Peter Fässler von MFW Architekten. Ausserdem bringen die schlanken Wandkonstruktionen mehr Nutzfläche.

    Begehbare Raum-in-Raum-Lösung
    Coop hatte sich schon länger mit dem Gedanken befasst, einen komfortablen Aufenthaltsraum für seine Mitarbeitenden zu bauen. Dafür bot sich ein zum Regallager hin offener, gut 5 Meter hoher Raum an, eine Art Galerie, wo sich angrenzend auch andere Räume befinden. Er wäre aber viel zu gross gewesen, mit seinen Mauern aus Kalksandstein nicht behaglich und nicht geheizt. Eine Raum-in-Raum-Lösung bot sich also an, die schnell, ohne viel Dreck, aber unter Einhaltung aller Statik- und Brandschutzanforderungen realisiert werden konnte. Weil die Montage bei laufendem Betrieb des Hochregallagers erfolgte, musste alles gut vorbereitet sein und schnell gehen.

    Nur einen halben Tag für die Unterkonstruktion
    Wie bei allen Bausystemen mit hohem Vorfertigungsgrad waren genaue Plandaten und die fehlerfreie Übermittlung an den Hersteller entscheidend. Sämtliche Stahlprofile wurden auf Mass geschnitten und bereits mit den Schraub- und Stanzlöchern versehen, zur Erleichterung der Vor-Ort-Montage. Die einzelnen Profile konnten anhand von Nummern und einem Montageplan effizient zusammengeschraubt werden. Die ganze Konstruktion bringt dank der entsprechenden Beplankung eine Brandschutzleistung von REI60. Gipserunternehmer Hansjörg Alder war begeistert: «In nur einem halben Tag stand die Stahlkonstruktion im Verteilzentrum, und innerhalb von drei Tagen war sie beplankt und ausbaufähig.» Dem stilvollen Raum und seiner Aufenthaltsqualität merkt man nicht an, dass er quasi als Bausatz angeliefert und innert kürzester Zeit aufgebaut wurde.

    Wie Leichtbau, einfach viel stabiler
    RiModul® ist eigentlich nichts anderes als Leichtbau mit stärkeren Profilen. Sie erzielen ein bestmögliches Verhältnis der Festigkeit zum Gewicht, was unter anderem zu formstabilen Konstruktionen – sprich begeh- und belastbaren Decken mit zusätzlicher Nutzfläche – und erhöhtem seismischen Widerstand (Erdbebensicherheit) führt. Und das System basiert auf dem Prinzip der Vorfertigung, wodurch sich die gesamte Bauzeit um bis zu 60% verkürzen lässt. RiModul® Stahl-Leichtbausysteme haben auch erheblich geringere Lasten auf den Fundamenten zur Folge als herkömmliche Bauweisen. Komplexe Objekte im Neu- und Umbau lassen sich damit sicher, wirtschaftlich und mit beinahe unbegrenzter gestalterischer Flexibilität realisieren. Besonders geeignet sind die RiModul® Stahl-Leichtbausysteme für Aufstockungen, Erweiterungsbauten und, wie im Fall von Coop, Raum-in-Raum-Konstruktionen. Sinnvoll ist ihr Einsatz auch als Aussenwandsystem zur Ausfachung in Hybridbauten.

    In Einzelteilen, vorgefertigt oder vormontiert
    Die Kunden können aus drei Vorfertigungsstufen wählen, nach der die Lieferung erfolgen soll. RiModul® flat bestellt man, wenn man die Einzelteile wünscht und selber zusammenbauen will. Die Profile werden nach der Bearbeitung nummeriert und pro Wand- oder Deckenelement gebündelt angeliefert. Mit Hilfe eines Montageplans lassen sie sich auf der Baustelle oder in einem Zwischenlager einfach zusammenbauen. Bei RiModul® frame werden die Profile im Produktionswerk zu Rahmenelementen vormontiert und so auf die Baustelle geliefert. Beplankung und Dämmung erfolgen anschliessend bauseits. Bei RiModul® frameX schliesslich werden die Rahmenelemente bereits mit hochwertigen Platten beplankt. Es empfiehlt sich, die Wahl des Vorfertigungsgrades objektspezifisch und bereits in der Planungsphase zu treffen. Rigips entwirft, basierend auf den Plänen der Kunden, das Projekt in 3D und erstellt eine statische Dimensionierung und Bemessung. Dazu gehört insbesondere auch die Definition der Verbindungs- und Knotentechnik für die kaltgeformte Stahlstruktur. Auf Basis dieser Unterlagen entstehen die Pläne für die Produktion im Werk.

    Erfahren Sie mehr über RiModul®

  • Coop übernimmt Jumbo

    Coop übernimmt Jumbo

    Coop übernimmt das in Dietlikon ansässige Baumarktunternehmen Jumbo von der Maus Frères SA. Die Kette mit insgesamt 40 Läden ergänze die Standorte der Coop-Gruppe ideal, heisst es in einer Medienmitteilung. Der Kauf muss noch von der Eidgenössischen Wettbewerbskommission abgesegnet werden.

    Die Maus Frères SA wolle sich nun auf ihr Kerngeschäft fokussieren, erklärt Verwaltungsratspräsident Didier Maus in der Mitteilung. Dazu gehöre die Warenhauskette Manor und die Marken unter dem Namen MF Brands Group. Ausserdem stärke das Unternehmen mit dem Verkauf seine finanzielle Basis und bereite sich damit auf mögliche Übernahmen von weiteren Marken vor.

    Coop sei überzeugt, mit dem Zukauf „eine für alle Seiten ideale Basis für die Zukunft geschaffen zu haben“, lässt sich Joos Sutter, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Coop-Gruppe Genossenschaft, zitieren. Mit der aktuellen Übernahme der Baumarktkette kauft Coop den zweiten Geschäftsteil von Jumbo. Im Jahr 2007 hatte der Detailhändler bereits die Grossmarktkette von Jumbo übernommen, an der Maus Frères und die französische Detailhandelskette Carrefour je zur Hälfte beteiligt waren.

  • Neue Überbauung bei der Städtler Allmend

    Neue Überbauung bei der Städtler Allmend

    Im Gewerbegebiet der Städtler Allmend stehen nun die Pläne für das 30’000 Quadratmeter umfassende Grundstück im Besitz der Coop Immobilien AG und der Heinz Häusler Immobilien AG fest. Den Projektwettbewerb auf Einladung konnten CST Architekten und Iten Landschaftsarchitekten für sich entscheiden.

    Ihr Projekt sieht vor, die bestehenden Büro- und Gewerbebauten in der Städtler-Allmend mit drei neuen Bürobauten der Heinz Häusler AG zu ergänzen. Die Überbauung soll dem Hinterberg-Areal als Zentrum dienen. Zu diesem Zweck ist ein zentraler, öffentlicher Platz als Herzstück der neuen Überbauung geplant. Um ihn herum werden die Bauten arrangiert. So soll ein gut erschlossenes Arbeits- und Einkaufsquartier entstehen.

    Die Gebäude unterschiedlich grosser Volumen fügen sich harmonisch in die bestehenden Bauten des Areals ein. Im Zentrum der neuen Überbauung befindet sich ein Hochhaus, das sich bewusst von der Alpenblicküberbauung absetzt. Das Hauptquartier für mögliche neue Unternehmen wird leicht zurückversetzt an der Alpenblickkreuzung errichtet. So entsteht ein begrünter Vorbereich zur Kreuzung hin. In den Erdgeschossen der Bauten direkt am Platz sind publikumsorientierte Nutzungen vorgesehen.

    Das Coop-Restaurant sowie die Restaurants der Bürobauten sind ebenfalls zum Platz hin ausgerichtet. Ein weiteres Restaurant mit Bar könnte im Hochhaus eingerichtet werden. Die Erdgeschosse der Geschäftshäuser weisen frei unterteilbare Flächen auf, die sich für Dienstleistungsanbieter eigenen. Die Zugänge zu den Gebäuden erfolgen über den zentralen Platz. Dieser ist von zwei Pergolas und zwei Baumhügeln mit Sumpfeichen geprägt.

    Coop wird den bestehenden Fachmarkt erweitern: mit einem Coop Bau & Hobby, einem Coop Supermarkt Livique, Fitnessstudio sowie einer Tankstelle und grossem Aussenparkplatz. Das Betonwerk der Holcim AG wird an einen anderen Standort verlegt.

  • Coop liefert mit Wasserstoff-Lastwagen aus

    Coop liefert mit Wasserstoff-Lastwagen aus

    Coop wird ihre Verkaufsstellen künftig vermehrt mit Wasserstoff-Lastwagen beliefern. Einen der weltweit ersten serienmässig produzierten Brennstoffzellen-Elektro-Lastwagen hat die Lebensmittelgenossenschaft laut einer Medienmitteilung am Mittwoch in Betrieb genommen. Bis zum Jahresende werden insgesamt sieben davon im Einsatz sein. Weil dabei ausser Wasserdampf keine weiteren Emissionen entstehen, geht Coop von einem Einsparpotenzial von 80 Tonnen CO2 pro Lastwagen und Jahr aus. Zudem etabliere Coop weitere Wasserstofftankstellen in der Schweiz.

    Wie es in der Mitteilung weiter heisst, arbeite Coop dafür mit dem Schweizer Unternehmen H2 Energy AG und der Hyundai Motor Company zusammen. Hyundai gelte als weltweit führend in der Entwicklung der Wasserstoff-Brennstoffzellentechnik. Leistungsvermögen, Betankungszeit und Reichweite ihrer Wasserstoff-Lastwagen seien vergleichbar mit jenen von konventionellen Lastwagen.

    Coop habe sich zum Ziel gesetzt, bis 2023 in den relevanten Bereichen des Unternehmens CO2-neutral zu sein. Daher leiste der Lebensmittelgross- und -detailhändler „Pionierarbeit“ für eine Elektromobilität mit grünem Wasserstoff. 2018 wurde auf Initiative von Coop der Förderverein H2 Mobilität Schweiz gegründet. Ihm gehören sieben grosse Betreiber von Tankstellen und Lastwagenflotten an.

    „Der Verein H2 Mobilität Schweiz fördert den sauberen, CO2-freien motorisierten Individualverkehr in der Schweiz und implementiert die Technologie der Wasserstoffmobilität im Strassenverkehr auf privatwirtschaftlicher Basis“, so Jörg Ackermann, Mitglied des Coop-Managements und Präsident des Fördervereins. Der Verein hat zum Ziel, bis 2023 in der ganzen Schweiz ein flächendeckendes Netz von Wasserstofftankstellen zu schaffen.

  • Coop und Energie 360° bauen Ladestationen in Einkaufszentren

    Coop und Energie 360° bauen Ladestationen in Einkaufszentren

    In diesem Herbst beginnt Energie 360° laut einer Medienmitteilung mit den Bauarbeiten an den ersten Standorten von Coop. Die Ladesäulen entstehen sowohl an Coop-Verkaufsstellen als auch in Einkaufszentren. Bis Ende Jahr will die Zürcher Energie- und Mobilitätsdienstleisterin 20 von rund 100 geplanten Coop-Standorten ausstatten. Die weiteren Ladestationen folgen bis Mitte 2023.

    Martin Kessler, Leiter Mobilität bei Energie 360°, wird in der Mitteilung zitiert: „Unser Ziel ist, die Elektromobilität einfach und breit verfügbar zu machen. Da soll keine Region der Schweiz länger warten müssen als die andere.“ Das bedeutet, dass bei der Umsetzung des gemeinsamen Projekts von Energie 360° und Coop alle Regionen – von Basel bis ins Tessin und von Genf bis nach St.Gallen – von Beginn an gleichmässig berücksichtigt werden sollen.

    Salome Hofer, Leiterin Nachhaltigkeit/Wirtschaftspolitik bei Coop: „Mit den Elektroladestationen möchten wir dem Bedürfnis unserer Kundinnen und Kunden nach Lademöglichkeiten bei unseren Verkaufsstellen nachkommen und gleichzeitig die Verringerung der Treibhausgasemissionen vorantreiben.“

    Dem jetzt beginnenden Bau der Ladesäulen ist eine zweijährige Pilotphase vorausgegangen. Danach hat sich Coop für die Zusammenarbeit mit Energie 360° und deren Tochtergesellschaft swisscharge.ch entschieden.

    Der an den Stationen angebotene Ladestrom – 22 Kilowatt Wechselstrom – stamme vorwiegend aus ökologischer Produktion, hebt Energie 360°hervor. Je nach Ladestärke des Elektroautos lädt es damit in einer Stunde Energie für bis zu 150 Kilometer Fahrt. Der Strompreis ist bei allen Coop-Ladestationen gleich. Die Ladestationen sind ins Netz von swisscharge.ch, das über 48’000 Lademöglichkeiten in ganz Europa umfasst, eingebunden.

  • Coop verwandelt den Basler Märthof in ein Boutique-Hotel

    Coop verwandelt den Basler Märthof in ein Boutique-Hotel

    Im ersten Halbjahr 2021 soll im historischen Gebäude des Märthofs in Basel das Boutique-Hotel Märthof eröffnen. Die Eigentümerin, die Coop Immobilien AG, hat das Architekturbüro Burckhardt + Partner mit der umfassenden Renovation beauftragt. Geführt wird das Hotel nach der Eröffnung von der zu Coop gehörenden Bâle Hotelgruppe. Sie betreibt bereits die Hotels Pullman Basel Europa an der Clarastrasse sowie das Victoria am Centralbahnplatz und das Hotel Baslertor in Basel-Muttenz.

    Das Gebäude des Märthofs entstammt dem 19. Jahrhundert und bestand ursprünglich aus fünf einzelnen Häusern, die 1981 zu einem Gebäudekomplex zusammengeführt wurden. Die freiwillige Denkmalpflege Basel wehrte sich Anfang der 70er-Jahre gegen den geplanten Warenhaus-Neubau, der anstelle des alten Gebäudes vorgesehen war. Der Abbruch wurde 1976 in einer Volksabstimmung abgelehnt. Nun soll ein Hotel der oberen 4-Sterne-Kategorie entstehen, wobei die Fassade mit einem neuen Anstrich in ihrer jetzigen Form erhalten bleibt. Das Mauerwerk selber bleibt unverändert – auch die Natursteinpartien werden nur gereinigt.

    Laut Coop-Mediensprecherin Rebecca Veiga sollen im neuen Boutique-Hotel die Stilepochen der ehemals fünf bestehenden Gebäude unverkrampft und spielerisch vermischt werden. «Verspielte Motive des Neubarocks und die funktionale Gestaltung der Geschäftsfassade aus dem Jahre 1927 treffen im Inneren des Gebäudes auf die lineare 80er-Jahre-Struktur», sagt Veiga.

    Offene Übergänge und eine freundliche Atmosphäre
    Auf die insgesamt 68 geplanten Zimmer, davon acht Suiten und acht Juniorsuiten, werden Stehleuchten, Wandleuchten, Sessel und weiteres Mobiliar individuell verteilt – kein Zimmer wird exakt wie das andere aussehen. Die Zimmer erhalten unterschiedliche Farbschemen und widerspiegeln die Geschichte vom jeweiligen Gebäudeteil, in dem sie sich befinden. Die Farben sind abwechslungsreich und sollen nicht polarisieren – sodass sie das ganze Jahr hindurch auf die Gäste angenehm wirken.

    Des Weiteren sind ein Fitnessraum, eine Bibliothek, ein Res-
    taurant sowie eine Bar auf der Dachterrasse im 6. Stock mit 55 Sitzplätzen vorgesehen – und eine weitere im Erdgeschoss. Alle funktionalen Räumlichkeiten sind analog einer starken Wirbelsäule um den Erschliessungskern des Hauses angeordnet und stossen von innen nach allen drei Aussenseiten. Die Übergänge der unterschiedlichen Nutzungsflächen im Erdgeschoss sind offen gestaltet, sodass es als Fläche ohne Unterbrüche wahrgenommen wird.

    Eine helle und freundliche Atmosphäre empfängt den Gast im Standardzimmer. Der Raum wird mit Ausnahme der abgeschlossenen Dusche und einem separaten WC grosszügig offen gestaltet. Nebst der eingebauten Schrankzeile im Eingang sind alle Möbelstücke freistehend. Sanfte Rundungen gemäss dem Gesamtkonzept des Hauses werden auch im Zimmer durchdekliniert.
    Die Aussenbestuhlung und die grossen Fenster verbinden das Gebäude mit dem Marktplatz. «Die einmalige Lage und das lebendige Geschehen am Marktplatz soll nach innen spielen und umgekehrt», sagt Veiga. Das Boutique-Hotel will internationale wie auch lokale Gäste ansprechen und durch Restaurant und Bar entlang der Eisengasse als Treffpunkt für die lokale Bevölkerung und die Hotelgäste dienen. ■