Schlagwort: Coronapandemie

  • Standort Luzern trotzt der Pandemie

    Standort Luzern trotzt der Pandemie

    Der Kanton Luzern konnte auch im Pandemie-Jahr 2020 neue Unternehmen anziehen. Insgesamt haben sich laut einem Bericht der Wirtschaftsförderung Luzern 19 Unternehmen im Kanton angesiedelt. Acht Ansiedlungen erfolgten aus dem Ausland. Dabei stechen insbesondere die fünf Zuzüge aus Grossbritannien hervor. Die anderen drei ausländischen Firmen kamen aus Deutschland, Polen und der Slowakei. Insgesamt wollen sie in den kommenden drei bis fünf Jahren 329 Arbeitsplätze im Kanton schaffen, heisst es.

    Auch Gründerinnen und Gründer liessen sich nicht von der Pandemie einschüchtern. Wird die ganze Schweiz in Betracht gezogen, stieg die Anzahl der Neugründungen 2020 sogar auf ein Rekordniveau. Auch im Kanton Luzern hat die Anzahl der Neugründungen im Vergleich zum Vorjahr um 11,1 Prozent zugelegt, wie aus dem Bericht hervorgeht. Die Wirtschaftsförderung Luzern unterstützt sie in der Anfangsphase beispielsweise mit Gründerkursen.

    Ivan Buck, Direktor der Wirtschaftsförderung Luzern, spricht von einem insgesamt „herausforderndem, aber dennoch erfolgreichem“ Jahr. Er ist auch über die Ergebnisse einer Zufriedenheitsumfrage erfreut. Diese sei bei über 200 Betrieben sowie Kanton und Gemeinden durchgeführt worden. Im Vergleich zur letzten Umfrage vor drei Jahren konnte die Zufriedenheit auf allen Ebenen gesteigert werden. „Ein neuer Rekord von 175 Netzwerkpartnern rundet dieses schöne Ergebnis ab“, so Buck.

  • WWZ-Gruppe trotzt der Pandemie

    WWZ-Gruppe trotzt der Pandemie

    Einer Mitteilung der WWZ-Gruppe zufolge hat der Zuger Energie-, Telekom- und Wasserversorger im Geschäftsjahr 2020 Nettoerlöse in Gesamthöhe von 227,6 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem marginalen Rückgang um 0,3 Prozent.

    „WWZ konnte trotz der Coronapandemie ihre Ziele weitgehend erreichen“, wird  CEO Andreas Widmer in der Mitteilung zitiert. „Zwar sanken die Energieabsätze infolge des Lockdowns und der warmen Witterung, dennoch konnten wir den Nettoerlös auf Vorjahresniveau halten.“ Zudem habe die Gruppe „den Ausbau unserer strategischen Wachstumsfelder“ vorangetrieben, erklärt Widmer.

    Der CEO weist dabei besonders auf den Bereich Fernwärme hin. Hier war im Berichtsjahr beim Vorzeigeprojekt der Gruppe, Circulago, die erste Quartierzentrale in Betrieb genommen. Circulago nutzt Energie des Zuger Seewasser für die Gewinnung von Wärme und Kälte.

    Insgesamt hat WWZ im Berichtsjahr 87,0 Millionen Franken in den Unterhalt der Infrastruktur sowie den Ausbau von Fernwärme und Telekomnetze investiert. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT sei in Folge dieser hohen Investitionen sowie gestiegener Abschreibungen im Jahresvergleich um 10,8 Prozent gesunken, erläutert WWZ. Konkret wurde ein Betriebsergebnis von 37,4 Millionen Franken realisiert. Der Konzerngewinn fiel mit 39,0 Millionen Franken um 19,1 Prozent geringer als im Vorjahr aus.

    Für das laufende Jahr geht die Gruppe von weiterhin hohen Investitionen, Betriebskosten und Abschreibungen aus. „Der Übergang von fossilem Erdgas auf erneuerbare Fernwärme und der Aufbau weiterer Wachstumsfelder werden die Erfolgsrechnung vorübergehend belasten“, erläutert WWZ-Finanzchef Andreas Ronchetti Salomon. Die Gruppe sei jedoch gut gerüstet, ihre strategische Entwicklung „auch unter erschwerten Rahmenbedingungen“ fortzusetzen.