Schlagwort: Coworking

  • Neuer Veranstaltungs- und Arbeitsraum im ehemaligen Druckhaus eröffnet

    Neuer Veranstaltungs- und Arbeitsraum im ehemaligen Druckhaus eröffnet

    FlexOffice hat seinen neuen Standort in Schlieren eröffnet. Der Veranstaltungsort im JED, dem ehemaligen NZZ-Druckhaus, bietet im Bereich der Büroarbeit vielfältige Möglichkeiten, heisst es in einer Mitteilung des Bürovermieters auf LinkedIn.

    Der flexible Raum kann für Veranstaltungen von 80 bis 150 Personen gestaltet werden. Dies kann von Nutzenden von Einzelarbeitsplätzen über Veranstaltende von Workshops bis hin für grössere Treffen mit Theaterbestuhlung gebucht werden.

    Dabei ist der Raum gebaut für „Workshops, Keynotes, Team Offsites, Launches oder Networking Nights“, heisst es in der Mitteilung. Für das Veranstaltungsmanagement und die Betreuung der Gäste zeichnet Najat El Harat verantwortlich. Vorgesehen ist ebenfalls ein Afterwork-Programm mit Sport, Erholung und Gastronomie. Buchungen können ab sofort bei FlexOffice vorgenommen werden, Frühbucher erhalten einen Rabatt von 25 Prozent für Veranstaltungen im Jahr 2026.

  • Visionärer Campusprojekt nimmt Gestalt an

    Visionärer Campusprojekt nimmt Gestalt an

    Im März hatten die Bauarbeiten für den Zugang zum InnHub La Punt begonnen. Am 9. Juli wurde nun ein neues Kapitel des Projekts für einen Innovationscampus in La Punt aufgeschlagen, informiert InnHub La Punt in einem Beitrag auf LinkedIn: „Der Baustart vom InnHub markiert den Übergang von der Vision zur Realität“.

    Der InnHub La Punt ist als Mischung aus Sport-, Gesundheits- und Bildungsangeboten sowie einer Reihe von Zweitwohnungen angelegt. Der Innovationscampus soll als Ort des Schaffens und des Austauschs für Einheimische, Gäste und Unternehmen dienen. Für den Entwurf des neuartigen Coworking-Spaces auf einer Gesamtfläche von 7700 Quadratmetern zeichnet der im Engadin wohnende, international bekannte britische Architekt Norman Foster verantwortlich. Er will mit der Verwendung lokalen Holzes, Granits und Kalkmörtels ein Beispiel für Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft setzen.

    Die Bauarbeiten für den InnHub sollen Ende 2028 abgeschlossen sein. Ab dann will der Innovationscampus Unternehmen einen Rückzugs- und Inspirationsort im Engadin bieten. Wer nicht solange warten möchte, kann bereits jetzt die Dienste des InnHub PopUp in La Punt in Anspruch nehmen.

  • Finanzielle Realität beendet visionäres Raumkonzept

    Finanzielle Realität beendet visionäres Raumkonzept

    „Dies ist der Post, den wir nie machen wollten“, leitet Tadah einen Beitrag auf LinkedIn ein, in dem die Gründerinnen Klara Zuercher, Diana Wick Rossi, Sarah Steiner und Julia Cebreros die Schliessung ihres Coworking und Kids Space bekanntgeben. Ihnen zufolge hat das Geschäftsmodell trotz grosser Nachfrage und positiven Rückmeldungen „den finanziellen Anforderungen nicht standhalten“ können. Per Ende Juni wird der Betrieb daher eingestellt.

    Tadah an der Albisriederstrasse 253 in Zürich war als „nachhaltig eingerichteter Coworking Space für Eltern, für Teams, für Start-ups“ konzipiert, heisst es in der Selbstbeschreibung von Tadah. „Mit voller Flexibilität, auch in der Kinderbetreuung.“ Mit Tadah hatten die vier Gründerinnen einen Beitrag dazu leisten wollen, die Schweiz familienfreundlicher zu machen.

    Für die Coworking-Räumlichkeiten hat Tadah bereits einen Nachmieter gefunden. Die Räumlichkeiten werden als Start-up-Hub von der Norm Technologies AG übernommen. Für den Kids Space müssen noch Nachmieter gefunden werden.

  • Mobiles Büro bringt Coworking aufs Land und ans Wasser

    Mobiles Büro bringt Coworking aufs Land und ans Wasser

    Der Coworking-Anbieter Westhive aus Zürich und AMAG setzen laut einer Medienmitteilung gemeinsam eine Idee für mobiles Arbeiten in modern ausgestatteten Oldtimer-Doppeldeckerbussen um. Diese wurden zu Expressbussen umgebaut und mittels Kaffeebar, WLAN und Stromanschlüssen in rollende Arbeitsplätze umfunktioniert.

    Interessierte können das fahrbare Büro über die Plattform Airbnb buchen. Das neuartige Angebot soll zunächst für die Schweiz gelten, später auch international ausgeweitet werden, als Teil des «globalen Live & Work Anywhere-Programms» von Airbnb.

    «Westhive Express bringt das Büro auf Rädern – mobil, flexibel und überall dort, wo bisher kein Coworking-Angebot existierte», heisst es. Nach den Worten von Andreas Widmer, Mitgründer von Westhive, steht die Arbeitsform für «Freiheit und Bewegung».

    Der Westhive Express schlage eine Brücke zwischen klassischer Mobilität und moderner Arbeitskultur mit einem Konzept, das an Cafés im Freien denken lässt. «Vor dem Bus laden kleine Tische mit Sonnenschirmen zur kreativen Pause im Grünen ein – sei es am Seeufer, bei einem Festival oder in einer ländlichen Gemeinde», heisst es.

    Für den in der Mitteilung zitierten Philipp Wetzel, Managing Director AMAG Corporate Development, Innovation & Venture LAB, verbinden sich Mobilität, Gastfreundschaft und produktives Arbeiten als «logische Weiterentwicklung des digitalen Lifestyles».

    Der erste Westhive-Expressbus wird laut Mitteilung in Kürze zu seiner Jungfernfahrt aufbrechen. Weitere mobile Einheiten seien in Planung.

  • Circle am Flughafen Zürich hat vier neue Mieter

    Circle am Flughafen Zürich hat vier neue Mieter

    Vier neue Mieter ergänzen das Angebot auf den Erdgeschossflächen des Business- und Dienstleistungszentrums Circle am Flughafen Zürich. Ab Mitte 2025 setzt die neu gegründete Novu Campus AG auf einer Fläche von fast 4000 Quadratmetern auf ein Coworking-Angebot für aufstrebende nationale und internationale Unternehmen. Es beinhaltet laut einer Medienmitteilung der Flughafen Zürich AG auch topmoderne Infrastruktur für Meeting- und Workshop-Formate.

    Der Flughafen selbst ist kürzlich mit seiner im Herbst vergangenen Jahres neu eingerichteten Abteilung ZRH Innovation Hub im Circle eingezogen. Er wird zum Zwecke der Innovationen für Passagiere und Flughafenpartner auch mit Universitäten und Industriepartnern zusammenarbeiten. Geleitet wird er von Coralie Klaus Boecker, die im Unternehmen zuvor als Head of Marketing & Digital tätig war.

    SAP ist bereits seit 2021 im Circle ansässig. Europas grösster Anbieter von Geschäftssoftware beabsichtigt, dort das schweizweit erste SAP Experience Center zu etablieren. Damit will das Unternehmen seine Innovationskraft für Kundschaft und Partner erlebbar machen.

    Am Circle-Hauptplatz entsteht ab Sommer 2025 ein Fachgeschäft der Luzerner Confiserie Bachmann mit integrierter Backstube und Chocolaterie. In den Sommermonaten gibt es zusätzlich eine Gelateria und Sitzplätze auf der Terrasse.

    „Wir freuen uns sehr über die vier neuen Mieter auf der Gassenebene, die hervorragend zum Circle passen“, wird Circle-Chef Stefan Feldmann zitiert. Insgesamt sind inzwischen 50 Unternehmen mit mehr als 5000 Mitarbeitenden im Circle ansässig. 90 Prozent der Flächen sind vermietet.

  • Innovation City eröffnet zweiten Life Science-Campus in Reinach

    Innovation City eröffnet zweiten Life Science-Campus in Reinach

    Der in Basel ansässige Verein Innovation City (iCity) eröffnet seinen zweiten Campus in Reinach. Im Industrie- und Gewerbegebiet Kägen sollen laut eigener Angaben Life Sciences-Start-ups ihren wissenschaftlichen Fortschritt und den Aufbau ihres Unternehmens vorantreiben können.

    Den jungen Unternehmen soll auf einer rund 7000 Quadratmeter grossen Fläche ein „topmoderner und bestens ausgerüsteter Life Science Standort“ zur Verfügung stehen, wird der Reinacher Gemeindepräsident Melchior Buchs zitiert.

    Auf zwei Etagen sind 3500 Quadratmeter für Laboreinrichtungen vorgesehen – sowohl für Flex Labs als auch für Shared Labs in Kooperation mit den Partnern Vebego, Move Consultants AG und UBS Sima. Die Labore sind gemäss der Schutzstufe Biosafety Level 2 genormt. Zwei weitere Stockwerke bieten 3400 Quadratmeter Coworking-Fläche mit Bereichen zur Begegnung und Vernetzung sowie Büros, Seminar- und Strategieräume.

    iCity ist eine Initiative, die Start-ups, Investoren und Forschende aus dem Life Science-Bereich zusammenbringt. Mit der Erweiterung reagiere iCity auf den gewachsenen Bedarf nach „kurzfristig nutzbaren und erschwinglichen Laboreinrichtungen in der Region Basel“, heisst es.

    Das familienfreundliche Konzept beinhalte Kitaplätze direkt auf dem Gelände und ein Speiseangebot der Compass Group. Die Eröffnung des Campus ist im August 2023 vorgesehen.

  • Headsquarter errichtet weiteren Coworking-Standort in Zürich

    Headsquarter errichtet weiteren Coworking-Standort in Zürich

    Headsquarter wird sich in der Zürcher Uraniastrasse im Wohn- und Geschäftshaus Handelshof um einen dritten Standort erweitern. Der in Zürich ansässige Anbieter von flexiblen Büros und Arealen für Coworking platziert damit auf einer Fläche von 2000 Quadratmetern eine neue Betriebsstätte für Gemeinschaftsbüros.

    Im Geschäftszentrum Handelshof soll auf zwei Etagen eine moderne Arbeitsumgebung „mit modernem Designkonzept, flexiblen Raumnutzungen und hotelähnlichen Services“ entstehen. Neben 200 Büroarbeitsplätzen wird gemäss der Planung ab Januar 2023 ein Raumangebot für Workshops, Besprechungen und soziale Anlässe zur Verfügung stehen, umgeben von Freizeiteinrichtungen und gastronomischen Angeboten. 

    Zentral bei dem hybriden Arbeitsmodell Coworking ist der gegenseitige Austausch. Im Gegensatz zum Homeoffice kann der Arbeitende hierbei von sozialen Netzwerken profitieren. Das Konzept sieht demnach auch Begegnungszonen für Team und Kunden vor. Sportangebote, kulinarische Anlässe und hotelähnliche Dienstleistungen, die von Kaffee in Barista-Qualität bis zu einem Reinigungsservice reichen, sollen das Workspace-Erlebnis fördern.

    Headsquarter hat sich mit seinen Premium Coworking Spaces bereits am Ernst-Nobs-Platz und am Talacker 4 angesiedelt. Die Hinzunahme der Uraniastrasse erklärt das Unternehmen mit der hohen Standortqualität von Zürich. Für weiteres Wachstum seien zudem Städte wie Zug, Basel und Genf im Fokus.

  • Am Flughafen Zürich eröffnet Europas grösstes Kapselhotel

    Am Flughafen Zürich eröffnet Europas grösstes Kapselhotel

    Capsule hotel hat am 12. Februar ein neues Kapselhotel am Flughafen Zürich eröffnet, informiert das Hotelunternehmen mit Sitz in Luzern in einer Mitteilung. Das neue Hotel mit dem Namen Alpine Garden ist nach den Häusern in Luzern und Basel das dritte Kapselhotel des Unternehmens. Das Kapselhotel am Flughafen direkt gegenüber dem Check-in 1 verfügt über 144 Schlafplätze auf rund 1100 Quadratmetern und ist laut Mitteilung damit europaweit das grösste Hotel dieses Konzepts.

    Die Preise für eine Übernachtung in einer der abschliessbaren, schallisolierten und über eine individuelle Frischluft-Klimatisierung verfügenden Schlafkapseln beginnen bei 65 Franken. Sechs der Schlafkapseln sind hindernisfrei, eine Schlafkapsel ist rollstuhlgängig gestaltet. Den Gästen stehen zudem Begegnungszonen, ein kleiner Wellnessbereich, Co-Working-Plätze und eine Bar mit Frühstückmöglichkeit zur Verfügung.

    Für das Innenleben des Hotels hat capsule hotel mit dem Schweizer Naturfotografen Fabio Zingg kooperiert. Seine Bilder verleihen den Schlafkapseln und den Gemeinschaftsbereichen ein Alpine-Garden-Design. „Mit der Gestaltung dieses innovativen Hotels kann ich Reisenden die schönsten Seiten der Schweizer Natur näherbringen und ihnen gleichzeitig ein unvergessliches Erlebnis ermöglichen“, lässt sich Zingg in der Mitteilung zitieren.

    Auch bei der Flughafen Zürich AG ist man über die Eröffnung des neuen Kapselhotels erfreut. „Das Kapselhotel direkt gegenüber vom Check-in 1 ergänzt das bestehende Übernachtungsangebot am Flughafen ideal“, erläutert Lydia Naef, Head Property & Portfolio Management der Flughafen Zürich AG, in der Mitteilung. Peter Schiffhauer, VRP capsule services AG, setzt darauf,  „mit dem einzigartigen Gestaltungskonzept, Vibe und Übernachtungspreisen ab 65 Franken“ die Bedürfnisse nationaler und internationaler Gäste erfüllen zu können.

  • Westhive plant neuen Standort am Bahnhof Stettbach

    Westhive plant neuen Standort am Bahnhof Stettbach

    Westhive will ein neues Gemeinschaftsbüro in Stettbach Mitte, direkt neben dem S-Bahnhof Stettbach, eröffnen, wie es in einer Mitteilung auf LinkedIn bekanntgibt. Bereits im ersten Quartal 2022 sollen dort mehr als 120 Arbeitsplätze angeboten werden. Für Konferenzen und Seminare soll es sechs Sitzungszimmer geben. Die Infrastruktur soll auch ein Restaurant und einen Fitnessraum umfassen.

    Stettbach Mitte sei unter anderem dank seiner „verkehrstechnisch guten Lage“ interessant für Westhive. So wird der neue Bürostandort eine direkte Anbindung an den öffentlichen Verkehr sowie Anschluss an die Autobahn A1 haben. „Dadurch ergibt sich ein grosses Einzugsgebiet, welches vom Glatttal über Zürich Oberland bis nach Winterthur reicht“, heisst es in einer Mitteilung von Stettbach Mitte zum Zuzug.

    Weshtive wurde 2017 gegründet und hat 2018 seinen ersten Coworking-Standort in Zürich eröffnet. Mittlerweile bietet das Unternehmen Büros und Arbeitsplätze mit kompletter Service-Infrastruktur an fünf Standorten an. Weitere Standorte sind in Planung.

  • Freie Kapazitäten werden zu Coworking-Plätzen

    Freie Kapazitäten werden zu Coworking-Plätzen

    Von Zürich aus werden innovative Ideen für flexibles Arbeiten in der Schweiz ausgerollt. Ein Beispiel ist das Zürcher Start-up open2work, das in der vierten Ausführung der digitalen Veranstaltungsreihe „Zürcher Wirtschaft sichtbar machen“ der Zürcher Handelskammer (ZHK) vorgestellt wurde. Als Referent skizzierte open2work-CEO Lionel Ebener künftige Szenarien für flexibles Arbeiten und die eigene Plattformlösung. Nach Gesprächen mit vielen Unternehmen sieht er grosses Interesse an zwei parallelen Strategien: Arbeit im Büro des Arbeitgebenden und Remote-Work zuhause oder an Coworking-Orten. Büros würden dabei mehr und mehr zu Orten der Interaktion und Innovation.

    Mit open2work haben Ebener und sein Mitgründer Alexandre Roque eine Plattform geschaffen, die schnell und unkompliziert Arbeitsplätze zur Verfügung stellt, ohne dass eine eigene Büro-Infrastruktur aufgebaut werden muss. Hierüber können Coworker bei Unternehmen mit Raumkapazitäten kurzfristig einen Arbeitsplatz oder einen Konferenzraum mieten. Seit der Gründung Anfang 2020 wurden über 25 Unternehmen in der ganzen Schweiz als Partner gewonnen, die auf der Plattform Raum anbieten. Ebener betont: „Die Unternehmen müssen nur Zugang gewähren – der komplette Buchungs- und Zahlungsprozess läuft über open2work.“ Deshalb vergleicht Ebener seine Plattform auch mit derjenigen von Airbnb. Ein grosser Vorteil sei unter anderem, dass rasch neue Raumkapazitäten hinzugewonnen werden könnten, insofern Bedarf besteht. Ein Rahmenvertrag mit dem Reiseunternehmen Kuoni wurde bereits abgeschlossen. Mit anderen grossen Unternehmen wie dem Versicherungskonzern Swiss Life, die viele Standorte in der Schweiz besitzen, ist open2work im Gespräch.

    Als Zielgruppen sieht Ebener nicht nur Einzelpersonen wie Selbstständige, sondern auch ganze Unternehmen. „Etwa Start-ups haben teilweise einen fixen Standort ganz aufgegeben, arbeiten remote und treffen sich regelmässig in Gemeinschaftsbüros“, so Ebener. Zudem interessierten sich Grossunternehmen etwa für Paketlösungen, um Mitarbeitenden Flexibilität zu ermöglichen. Und in vielen Fällen ergeben sich laut Ebener auch Partnerschaften in der neuen Bürogemeinschaft, es entwickelten sich Beziehungen. Bis dato griffen 80 Prozent der Nutzenden nach einem Test wieder auf open2work zurück.

    Die digitale Veranstaltungsreihe „Zürcher Wirtschaft sichtbar machen“ wurde von der Zürcher Handelskammer (ZHK) lanciert. Unternehmerinnen und Unternehmer erhalten dabei die Möglichkeit, während einer Dreiviertelstunde ihre Firma vorzustellen. Die Nachrichtenagentur Café Europe ist Medienpartnerin der Reihe. Café Europe gibt auch die Nachrichtenplattform punkt4 heraus, auf der die digitale Stimme der Wirtschaft basiert.

  • Technopark Winterthur eröffnet Start-up-Treffpunkt

    Technopark Winterthur eröffnet Start-up-Treffpunkt

    Der Technopark Winterthur hat den Umbau seines 1000 Quadratmeter grossen Erdgeschosses abgeschlossen. Der für rund 2 Millionen Franken neu gestaltete Start-up-Treffpunkt ist am Freitag der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Er bietet nun Räume für Networking, Coworking, Arbeitsgruppen und Veranstaltungen.

    Sämtliche Konferenz-, Seminar- und Sitzungsräume, die vorher im Gebäude verteilt waren, wurden ins Erdgeschoss verlegt, ebenso wie der Workeria genannte Coworking Space. So seien neue und deutlich grössere Veranstaltungsflächen gewonnen worden, heisst es in einer Medienmitteilung. Das erhöhe die Attraktivität für potenzielle Veranstalter noch einmal deutlich. Das Angebot für Coworker und für informelles Networking sei nun dank einer inspirierenden Innenarchitektur und akustischen Massnahmen deutlich aufgewertet. Ausserdem kümmere sich ein Bistro von morgens bis zum Feierabend um Speisen, Getränke und Catering.

    „Den Plan zum Umbau haben wir mit vielen Anspruchsgruppen ausführlich diskutiert und mehrmals optimiert – jetzt ist er Realität“, so Geschäftsleiter Thomas Schumann. „Ich bin überzeugt, dass der Technopark damit den Wirtschaftsstandort weiter stärkt und über die Region hinaus noch bekannter macht.“

  • Coworking-Branche blickt optimistisch in die Zukunft

    Coworking-Branche blickt optimistisch in die Zukunft

    Die Coworking-Branche blickt auf ein schwieriges Jahr 2020 zurück, wie es in einer Medienmitteilung des Branchenverbandes Coworking Switzerland heisst. So haben laut einer Umfrage 56 Prozent der Verbandsmitglieder im vergangenen Jahr Einbussen hinnehmen müssen. Nach den Beschränkungen im Frühjahr 2020 und einer anschliessenden Erholung hat insbesondere die im Herbst erklärte Homeoffice-Pflicht die Branche hart getroffen. Zudem gilt der Gemeinschaftsgedanke als einer der wesentlichen Aspekte des Coworking-Konzeptes, ist aber in Zeiten von Kontaktbeschränkungen nur schwer aufrechtzuerhalten.

    Für die Zeit nach Corona blickt die Branche aber positiv in die Zukunft. So hätten viele Arbeitnehmende den Wunsch, nach der Krise nicht wieder im früher gewohnten Umfang ins Büro zurückzukehren. Stattdessen möchten sie ihre Arbeitszeiten flexibler gestalten und auch andere Orte für ihre Arbeit in Anspruch nehmen, so Coworking Switzerland. Das Homeoffice sei hier zwar eine Option, jedoch fehle dann der soziale Austausch. Insofern seien die Coworking Spaces die ideale Alternative.

    Coworking Switzerland verweist hier auf eine Studie von Deloitte. Demnach wollen nur 12 Prozent der Befragten nach der Krise ihre Arbeit im früher gewohnten Rahmen fortsetzen. 62 Prozent wünschen sich hingegen für die Zukunft mehr Flexibilität, wobei 44 Prozent die fehlenden sozialen Kontakte im Homeoffice als grösste Herausforderung betrachten.

    Die Branche will diese Chance nutzen. Mit 150 Coworking Spaces gibt es in der Schweiz ein flächendeckendes Angebot. Coworking Switzerland startet nun auch eine Kampagne, in welcher auf die Vorteile von Coworking Spaces aufmerksam gemacht wird. Dazu hat der Verband auch ein Video produziert.