Schlagwort: CSL Immobilien

  • CEO Yonas Mulugeta Rücktritt per Ende September 2023

    CEO Yonas Mulugeta Rücktritt per Ende September 2023

    CSL Immobilien hat bereits mit der Suche nach einer geeigneten Nachfolge begonnen, um einen reibungslosen Übergang und den ununterbrochenen Fortbestand des Geschäftsbetriebs sicherzustellen.

    „Im Namen des Verwaltungsrates möchte ich mich schon jetzt bei Yonas Mulugeta für seinen langjährigen und unermüdlichen Einsatz für die CSL Immobilien bedanken. Er hat zusammen mit der Geschäftsleitung hervorragende Arbeit geleistet und das Unternehmen zu einer führenden Grösse in der Immobilienbranche gemacht“, sagt Markus Schawalder, VRP von CSL Immobilien. „Wir sind zuversichtlich, eine geeignete Nachfolge zu finden, die das Unternehmen auf dem erfolgreichen Weg, den Yonas Mulugeta eingeschlagen hat, in die nächste Phase weiterentwickeln wird. Unser Ziel ist es, die Innovationskraft und das Wachstum von CSL Immobilien weiter voranzutreiben.“

    Yonas Mulugeta wird der Immobilienbranche auch nach seinem Ausscheiden als aktiver Unternehmer eng verbunden bleiben und sich neuen unternehmerischen Herausforderungen stellen.

  • Investoren stehen für zentrale Immobilien Schlange

    Investoren stehen für zentrale Immobilien Schlange

    Der Immobilienmarkt 2021 war für Investoren turbulent. So fasst der Immobilienmarktbericht 2022 von CSL Immobilien die Lage im vergangenen Jahr zusammen. Die Preise für zentrale Lagen erreichten Rekordhöhen. Entsprechend sanken die Renditen.

    Als Beispiel für Bieterverfahren, die die Preise für gut an Zentren angebundene Büro- und Wohngebäude auf neue Rekordhöhen treiben, führt CSL Immobilien in einer Medienmitteilung die „Zürcher Goldküsten-Gemeinde“ Zumikon an. Dort hatte die Gemeinde ein leerstehendes Feuerwehrgebäude neben einer Station des Öffentlichen Verkehrs auf 8,7 Millionen Franken schätzen lassen. Verkauft wurde es für rund 21 Millionen Franken. Doch seien erstklassige Immobilien „nach wie vor ohne Alternative“, begründet CEO Yonas Mulugeta diese in Zentren beobachtbare Entwicklung.

    Dagegen verzeichnet die Peripherie steigende Leerstände: In den vergangenen sechs Monaten ist die angebotene Bürofläche im Grossraum Zürich auf 910’000 Quadratmeter (Vorjahr 812’000 Quadratmeter) oder um 12 Prozent gestiegen. Ähnliches zeigt sich in den Wirtschaftsräumen Bern (+14 Prozent) und Genf (+12 Prozent).

    Diese Preisentwicklung habe im vergangenen Jahr in den meisten Segmenten des Investmentmarkts zu neuen Tiefstwerten bei Netto-Anfangsrediten geführt. Dabei sei eher eine Seitwärtsbewegung erwartet worden. So rentierten Wohnliegenschaften erstklassiger Güte im Landesschnitt mit 1,9 Prozent gegenüber 2,35 Prozent im Vorjahr. Top-Büroobjekte fielen mit 1,9 Prozent (Vorjahr 2,35 Prozent) auf das Niveau der Wohnimmobilien.

    Privatpersonen mussten für Eigenheime tiefer in die Tasche greifen. Pandemiebedingt stieg auch die Nachfrage nach grossen Mietwohnungen, die auch Platz für das Homeoffice bieten. Entsprechend stieg im Kanton Zürich der Anteil leerstehender 1- bis 2,5-Zimmer-Wohnungen auf 27 Prozent (Vorjahr 22 Prozent). Über das ganze Land gesehen sank die Leerstandsquote auf 1,54 Prozent (Vorjahr 1,72 Prozent).

  • Pandemie beschleunigt Immobilien-Trends

    Pandemie beschleunigt Immobilien-Trends

    Die Pandemie „wird uns langfristig als Beschleuniger von Trends auf dem Immobilienmarkt in Erinnerung bleiben“, resümiert Yonas Mulugeta, CEO von CSL Immobilien, die Erkenntnisse aus dem aktuellen CSL Immobilienmarktbericht 2021. Dies gelte insbesondere für den Büromarkt, heisst es in einer entsprechenden Medienmitteilung. Der Leerstand bei Büros hat einen Höchststand erreicht: Das verfügbare Angebot an Gewerbeflächen ist im Verlauf des vergangenen Jahres um 23 Prozent auf 2,26 Millionen Quadratmeter gestiegen. Das ist der höchste Wert seit 2014.

    Gleichzeitig stieg jedoch die Nachfrage an zentralen Lagen in den Grosszentren wie Zürich. Daraus leiten die Autoren des Berichts ab, dass das Homeoffice nicht das Ende des Büros sei. Stattdessen würden Büroflächen mehr als soziale Begegnungs- und Kollaborationsorte genutzt. Denn „Standortfaktoren wie ein urbanes Umfeld mit attraktiven Lunch- oder Freizeitangeboten oder die Nähe zu Kunden und Branchentreffpunkten haben durch die Pandemie an Stellenwert gewonnen“.

    Auch die Leerstandsquote im Wohnmarkt hat einen Höchststand erreicht. Sie stieg im Vorjahr im Schweizer Durchschnitt von 1,66 auf 1,72 Prozent – ein Wert, der zuletzt 1988 erreicht worden war. Ausserhalb der Grosszentren seien in der ganzen Schweiz hohe Leerstandsquoten von über 2 oder 3 Prozent keine Seltenheit. CSL erwartet für 2021 weiter steigende Leerstände und sinkende Mieten. Vom in der Pandemie gestiegenen Wert eines schönen Zuhauses habe Wohneigentum profitiert. Wegen zunehmender Heimarbeit hätten auch Immobilien in periphereren Lagen leichter Käufer gefunden.

    Insbesondere für Multi-Asset-Investoren sind Immobilieninvestments zum Ersatz für negativ verzinste Anleihen geworden, heisst es weiter in der Mitteilung. Die Renditen in allen Immobilien-Anlageklassen sanken weiter.