Schlagwort: Cushman & Wakefield

  • Globale Umfrageergebnisse zur Büronutzung: „Was Mieter weltweit wollen“

    Globale Umfrageergebnisse zur Büronutzung: „Was Mieter weltweit wollen“

    „Die Ergebnisse unserer Umfrage in Zusammenarbeit mit CoreNet Global geben einen detaillierten Einblick in die treibenden Faktoren bei Standort- und Immobilienentscheidungen von Mietern weltweit und zeigen eine Veränderung im Denken und in der Herangehensweise für Entscheidungen nach der Pandemie“, sagt Dimitrios Vlachopoulos, Head of Portfolio & Location Strategy EMEA, C&W. „Darüber wird deutlich, wie Mieter auf die zunehmende Bedeutung von Unternehmenszielen im ESG-Bereich vor dem Hintergrund des Klimawandels reagieren.“

    Unterschiedliche Prioritäten in den Amerikas und EMEA-Region 
    Kosten, Human Resources und operative Exzellenz sind die drei wichtigsten strategischen Faktoren, die Immobilienentscheidungen beeinflussen. Während das Thema „Personal“ in den Amerikas ganz oben auf der Prioritäten-Liste steht, rangiert es in der EMEA-Region an zweiter Stelle.

    „Mieter identifizieren Kosten, Human Resources und operative Exzellenz als die wichtigsten Treiber ihrer Immobilienstrategie und -entscheidungen. Die Rangfolge dieser Faktoren hat sich 2023 etwas verändert. Personal bleibt sehr wichtig und liegt in Nord- und Süd-Amerika weiterhin an erster Stelle, aber die Bedeutung der Kosten hat zugenommen. Dies ist angesichts der gestiegenen Unsicherheit seit Mitte 2022 nicht überraschend, als die Inflation ihren Höhepunkt erreichte und die Zinsen zu steigen begannen“, so Dimitrios Vlachopoulos.

    Bedeutung von ESG unterschiedlich 
    ESG gewinnt an Bedeutung und die meisten Immobilienteams haben ESG-Ziele definiert, deren zugrunde liegende Faktoren aber je nach globaler Region variieren.

    „Seit der letzten Umfrage hat sich ESG weltweit als wichtiger Treiber für Corporate Real Estate von Platz 8 auf Platz 5 nach vorn geschoben. Zwei Drittel der CRE-Führungskräfte gaben an, dass ihr Unternehmen ESG-Ziele definiert hat, sie bereits umsetzt oder dies plant. Die Gründe für die Anpassung von Immobilienportfolios an ESG-Vorgaben variieren je nach globaler Region. In Nord- und Süd-Amerika konzentriert man sich hauptsächlich auf den Ruf des Unternehmens, während in der EMEA-Region ökologisch verantwortliches Handeln in den Mittelpunkt gestellt wird“, erläutert Dimitrios Vlachopoulos.

    Gemeinschaftsflächen in Büros immer wichtiger 
    Der Anteil von gemeinsam genutzten Flächen innerhalb von Büros hat sich im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie nahezu verdoppelt. Ihr Anteil liegt jetzt zwischen 40 und 50 Prozent gegenüber 20 bis 30 Prozent vor dem Auftreten des Corona-Virus`. Die Mehrheit der Mieter (89 Prozent) sieht das Büro als Ort für Kreativität, Innovation, Austausch und mögliche Treffen.

    „Der Zweck des Büros verändert sich, aber die Mieter haben sich noch nicht vollständig an die neue Arbeitsweise angepasst“, kommentiert David Smith, Head of Americas Insights, Global Research, C&W. „Das Büro dient nicht dazu, die Mitarbeiter zu kontrollieren, und viele Mitarbeiter benötigen das Büro nicht, um produktiv zu sein. Es ist vielmehr ein Treffpunkt mit Kunden, ein Ort für Kreativität, Innovation und Synergien sowie für Lernen und Entwicklung. Derzeit glauben etwa die Hälfte der Mieter, dass ihre Büros diese Zwecke erfüllen.“

    Die vollständige Studie finden Sie zum Download hier: https://www.cushmanwakefield.com/de-de/germany/insights/what-occupiers-want

  • Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien bricht um 72 Prozent

    Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien bricht um 72 Prozent

    Mit 31 Prozent beziehungsweise 1,6 Mrd. Euro entfiel der höchste Anteil am Transaktionsvolumen auf Handels-immobilien. Das Minus im Vergleich zum 1. Quartal 2022 beziffert C&W auf 30 Prozent. Das verhältnismäßig positive Ergebnis für den Retail-Bereich geht nicht zuletzt auf den Verkauf von 49,9 Prozent am Berliner KaDeWe an die Central Group aus Thailand sowie die Anteilserhöhung der Deutschen Euroshop an fünf deutschen Shopping Centern zurück.  

    Das Transaktionsvolumen von Büroobjekten stürzte gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um fast 90 Prozent auf 1,05 Mrd. Euro ab. Lediglich 2009 und 2011 waren in den vorangegangenen 15 Jahren noch schwächer ins Jahr gestartet. Die im 1. Quartal verkauften Büroobjekte lagen mehrheitlich im Preisbereich unter 50 Mio. Euro. Value-add- und Core-plus-Objekte dominierten. Core-Objekte und Objekte über 100 Mio. Euro blieben die Ausnahme. Vor allem bei Core-Objekten ist die durch die Zinswende ausgelöste notwendige Preisanpassung nach unten noch nicht abgeschlossen, was in diesem Sektor für weitgehenden Transaktionsstillstand sorgt. Käufer richten ihr Augenmerk vor allem auf Value-add und Core-plus-Immobilien in sehr guten und zentralen Lagen, nicht zuletzt im Hinblick auf Einhaltung von ESG-Kriterien.  

    Logistik und Hotel ebenfalls deutlich im Minus 
    Die Verkäufe von Logistik-und Industrie-Objekte erzielten ein Transaktionsvolumen von 795 Mio. Euro und lagen damit 79 Prozent unter dem Vorjahreswert. Zwei Transaktionen über jeweils 100 Mio. Euro stützten das Ergebnis, darunter der Verkauf des Industrie- und Gewerbeparks „Areal Böhler“ in Meerbusch an Jamestown.  

    Hotelverkäufe verbuchten einen Umsatzrückgang von 49 Prozent gegenüber dem Auftaktquartal 2022 auf 180 Mio. Euro (Anteil von 4 Prozent). Im Sektor „Sonstige“, der mit 1,5 Mrd. Euro (minus 34 Prozent) nahezu gleichauf mit dem Transaktionsumsatz der Handelsobjekte liegt, dominierten die Verkäufe von Entwicklungsgrundstücken mit 805 Mio. Euro.  

    Wenige Portfolio-Deals und zurückhaltendes ausländisches Kapital  
    Das auf Portfolio-Deals entfallene Umsatzvolumen verbucht mit einem Minus von über 90 Prozent und einem Wert von 630 Mio. Euro sowohl den niedrigsten Quartalswert als auch den niedrigsten Anteil (12 Prozent) am Gesamttransaktionsvolumen seit dem letzten Quartal des Jahres 2011. Die Mehrzahl der Portfolioverkäufe lag unter 50 Millionen Euro. Größtes und einziges Portfolio im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich war die Anteilserhöhung der Deutschen Euroshop an fünf Shopping Centern in Deutschland. Ausländisches Kapital war im 1. Quartal 2023 mit 34 Prozent engagiert, liegt aber deutlich unter den mehr als 50 prozentigen Anteil der zurückliegenden fünf Jahre.  

    Renditen steigen weiter  
    Der im 2. Quartal 2022 durch die Zinswende ausgelöste Renditeanstieg hat sich im 1. Quartal 2023 unvermindert fortgesetzt. In den ersten drei Monaten stiegen die Mittelwerte der jeweiligen Spitzenwerte in den Top-7-Märkten für Büroobjekte im Mittel um 32 Basispunkte auf nun 3,83 Prozent, für innerstädtische Geschäftshäuser um 30 Basispunkte auf nun 3,90 Prozent und für Logistikimmobilien um 15 Basispunkte auf 4,15 Prozent.  

    München ist mit einer Spitzenrendite von 3,50 Prozent der teuerste Büromarkt, gefolgt von Berlin, Frankfurt und Hamburg (jeweils 3,80 Prozent), Düsseldorf und Köln (jeweils 3,90 Prozent). Stuttgart hat mit 4,10 Prozent bereits die 4-Prozentschwelle überschritten. Bei Geschäftshäusern stehen München und Düsseldorf mit Werten von 3,40 Prozent und 3,50 Prozent an der Spitze. Renditen für Logistikobjekte notieren in allen sieben Top-Regionen bei 4,15 Prozent.   

  • Fifth Avenue in New York teuerste Einkaufsstraße der Welt

    Fifth Avenue in New York teuerste Einkaufsstraße der Welt

    Die New Yorker Luxusmeile ist eine von nur zwei Top-10-Einkaufsstraßen, in denen die Mietpreise im Vergleich zum Zeitraum vor der Covid-Pandemie gestiegen sind.

    Die Bindung des Hongkong-Dollars an den US-Dollar hat dazu beigetragen, dass Hongkong im Jahr 2022 auf dem zweiten Platz rangiert. Hier hat die Tsim Sha Tsui mit jährlich 15.134 EUR/m2 die Causeway Bay als teuerste Einkaufsstraße Asiens verdrängt. Allerdings sind die Mieten dort verglichen mit der Zeit vor Covid um 41 Prozent zurückgegangen.

    An dritter Stelle steht die Mailänder Via Montenapoleone mit jährlich 14.547 EUR/m2. Seit 2020 haben sich die Mieten hier um 9 Prozent erhöht. Damit ist sie die teuerste Einkaufsstraße Europas, noch vor der New Bond Street in London und der Avenue des Champs-Élysées in Paris.

    In den deutschsprachigen Märkten steht die Züricher Bahnhofstraße mit 8.927 EUR/m2 ganz oben (minus 3 Prozent gegenüber dem Vor-Covid-Zeitraum). Dann folgen der Wiener Kohlmarkt mit jährlich 4.888 EUR/m2 (plus 4 Prozent) und Kaufinger/Neuhauser Straße in München (jährlich 3.724 EUR/m2, minus 12 Prozent). Der Bericht „Main Streets Across the World“ von Cushman & Wakefield wurde erstmals 1988 veröffentlicht und vergleicht, gestützt auf eigene Daten von Cushman & Wakefield, die Top-Einkaufsstraßen von weltweit 92 Städten.

  • Konnex Baden gewinnt zwei weitere Mieter

    Konnex Baden gewinnt zwei weitere Mieter

    Die SPGI Zurich AG hat im Auftrag der Miteigentümerschaft zwei weitere Flächen im Konnex Baden vermietet. Der Gebäudekomplex Konnex im Zentrum von Baden wird derzeit gesamtsaniert. Bis Mitte 2023 entsteht dort laut Medienmitteilung ein „Stadt in Stadt“-Angebot. Dafür werden insgesamt rund 35’000 Quadratmeter Fläche vermietet.

    Laut der Medienmitteilung sind die neuen Mieter die Casino Davos AG und SkySale. Casino Davos ist bereits als Zwischenmieter eingezogen und wird seine neuen, insgesamt 495 Quadratmeter grossen Flächen nach Fertigstellung der Sanierung beziehen. Neue Mieterin ist auch die SkySale Schweiz GmbH, die unter ihrer Marke Apfelkiste besser bekannt ist. Sie wird im Frühsommer 2023 rund 814 Quadratmeter Fläche beziehen.

    Das Interesse am innovativen Multi-Mieter-Konzept des Konnex sei gross und für viele weitere Flächen fänden zurzeit Verhandlungen statt, heisst es weiter. Das Stadt-in-Stadt-Konzept sehe eine Reihe von Dienstleistungen und Annehmlichkeiten vor, darunter Gastronomie, Läden des täglichen Bedarfs, Fitness, Kinderbetreuung und Co-Working.

    Die SPGI Zurich AG mit Sitz in Zollikon ist ein Tochterunternehmen der Intercity Group, einem unabhängigen Immobiliendienstleister mit Gruppengesellschaften in Zürich, Luzern, Bern, Basel, St.Gallen, Olten SO und Zug. Die SPGI Zurich AG ist seit 1993 Allianzpartner von Cushman & Wakefield, einem weltweit führender Anbieter von Immobiliendienstleistungen mit Hauptsitz in Chicago und 53’000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 60 Ländern weltweit.